CH427544A - Rudermaschine - Google Patents
RudermaschineInfo
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- CH427544A CH427544A CH71064A CH71064A CH427544A CH 427544 A CH427544 A CH 427544A CH 71064 A CH71064 A CH 71064A CH 71064 A CH71064 A CH 71064A CH 427544 A CH427544 A CH 427544A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/10—Steering gear with mechanical transmission
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Retarders (AREA)
Description
Rudermaschine Die Erfindung betrifft eine wahlweise manuell oder mit Kraftantrieb arbeitende Rudermaschine bei der in einer Steuersäule eine mit dem Ruder verbundene vertikale Steuerwelle angeordnet ist, auf die wahlweise der Hand- oder Kraftantrieb einwirkt. Solche Rudermaschinen haben den Vorteil, dass jederzeit eine Handbetätigung möglich ist, bei der der Rudergänger das für sicheres Manövrieren in schwierigen Gewässern erforderliche Rudergefühl erhält, wobei bei Kraftantrieb des Handrad nicht mit dreht. Die bisher bekannten wahlweise manuell oder mit Motorkraft arbeitenden Ruderanlagen haben den Nachteil, dass die einzelnen Bauelemente bisher nicht auf engstem Raum zusammenbaubar waren so dass die gesamte Anlage verhältnismässig viel Schiffs- raum im Ruderhaus beansprucht. Aus diesem Grunde ist es auch schwierig, ältere Schiffe mit einer rein manuellen Ruderlegung nachträglich mit einer Ru deranlage der einleitend genannten Art auszurüsten. Weitere Nachteile liegen darin, dass wegen der ver teilten Anordnung der einzelnen Bauelemente die Überprüfung und Wartung erhebliche Schwierigkei ten bereiten und deshalb viel Zeit erfordern. Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die vorer wähnten Nachteile zu beseitigen und eine äusserst gedrungen aufgebaute Rudermaschine zu schaffen, die sich mühelos im Ruderhaus einbauen lässt und mit einem einzigen Grundtyp die verschiedensten Ein baumöglichkeiten zulässt. Die erfindungsgemässe Rudermaschine ist da durch gekennzeichnet, dass der Motor auf eine pa rallel zur Steuerwelle liegende Antriebswelle arbei tet, auf der ein elektromagnetisch ankuppelbares Ritzel angeordnet ist, das mit einem auf der Steuer welle drehbar gelagerten Planetenträger kämmt, des- sen Planetenräder einerseits mit einem zum Hand antrieb gehörenden auf der Steuerwelle drehbar ge lagerten Ritzel welches während des Kraftantriebes als Reaktionsrad mit dem Gehäuse verbindbar ist, und andererseits mit einem auf der Steuerwelle auf- gekeilten Ritzel in Eingriff stehen. Die ganze Anlage bildet demnach ein geschlos senes Aggregat, das sich jederzeit leicht auswechseln lässt. Es ist auch möglich, ohne grosse Verände rungen ein derartiges Aggregat auf einem bereits im Verkehr befindlichen Schiff nachträglich einzubauen. Schliesslich kann die gesamte Maschine in einem Werk vorgefertigt werden und braucht dann nur noch - gegebenenfalls ohne Werftaufenthalt - mit verhältnismässig geringem Arbeitsaufwand an die Ru derwelle eines Schiffes angeschlossen zu werden. Als weiterer Vorteil der neuen Rudermaschine er gibt sich, dass mit einem vollkommen mechanisch arbeitenden Ruderlagenanzeiger gearbeitet werden kann, der bei Kraftantrieb und Handantrieb die Ru derlage sofort richtig anzeigt. In der bevorzugten Aus führungsform wird daher die Rudermaschine mit ei nem Ruderlagenanzeiger ausgerüstet, der als Umlauf getriebe ausgebildet ist, dessen Umlaufarm drehfest mit der vertikalen Antriebswelle der Steuersäule ver bunden ist. Vorzugsweise sind im Umlaufarm zwei drehfest miteinander verbundene Zahnräder gelagert, von denen das eine mit einem am Gehäuse festen, als Reaktionsrad dienenden Zahnkranz kämmt, wäh rend das andere ein Zahnrad treibt, das drehfest mit dem Zeiger des Ruderlagenanzeigers verbunden ist. Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist. Es zeigen: Fig. 1 einen Axialschnitt durch die Ruderma- schine und Fig. 2 eine vergrösserte Darstellung eines Axial schnittes durch den Kraftantriebsteil der Ruderma schine. Die in der- Zeichnung dargestellte Rudermaschine ist in einem Gehäuse angeordnet, welches am Stand des Rudergängers aufgestellt und mit dem Schiff fest verbunden wird. Das Gehäuse setzt sich aus einem unteren Abschnitt 100 und einem oberen Abschnitt 101 zusammen. Der- untere Abschnitt 100 ist fest mit der Bodenplatte 13 verbunden. Der obere Ab schnitt 101 des Gehäuses ist auf dem unteren Ab schnitt 100 befestigt, wobei die Befestigung jedoch aus einer einfach zu lösenden Schraubbolzen-Ver- bindung bestehen kann, so dass der obere Abschnitt jederzeit leicht abgenommen werden kann. Durch ent sprechende Anordnung von Gewindebohrungen kann der untere Abschnitt 100 des Gehäuses abweichend von der Normalanordnung um einen gewissen Win kel verdreht gegenüber dem oberen Abschnitt 101 mit diesem fest verbundenen werden, Im oberen Ge häuseabschnitt 101 ist das Handsteuerrad 102 gela gert. Neben dem Steuersäulengehäuse 100, 101 steht das zur allgemeinen Ruderhausausrüstung gehörige Fahrpult mit einem Steuerschalter, so dass der Be- dienungsgriff für den Kraftantrieb in Griffweite des Rudergängers liegt, in dierekter Nähe des Motoren- fahrstandes. Auf die vertikale Antriebs- oder Steuerwelle 32 können wahlweise der Handantrieb oder ein Kraft antrieb einwirken. Die Welle 32 ist als Hohlwelle ausgebildet und sitzt auf der Hilfswelle 34, welche aufgrund der Nut- und Federverbindung 36 gegen über der Hohlwelle 32 in axialer Richtung verschieb bar ist. Diese Anordnung ist für heb- und senkba re Steuerstände vorgesehen. Die Hilfswelle 34 trägt ein Kegelrad 38, an das die weitere Antriebsver bindung zum Ruder angeschlossen ist. Das Steuerrad 102 wird von einer Welle 40 ge tragen, welche im oberen Gehäuseabschnitt 101 ge lagert ist. Auf das innere Ende der Welle 40 ist das Kegelrad 44 aufgekeilt, das mit dem Kegelrad 46 der Hohlwelle 32 kämmt. Der generell mit dem Bezugszeichen 103 verse hene Kraftantrieb zur Welle 32 erfolgt vom Motor 105 über ein Planetengetriebe dessen als Getriebe gehäuse ausgebildeter Planetenträger mit 132 bezeich net ist. Der Motor 105 ist ein Reversiermotor, des sen Abtriebswelle 106 parallel zur Welle 32 ange ordnet ist. Die Welle 106 trägt eine elektromagneti sche Kupplung 107 zum stossfreien Anfahren, mit welcher das auf der Welle 106 drehbar angeordnete Zahnrad 108 zur - Kraftübertragung an den Motor 105 angeschlossen werden kann. Das Zahnrad 108 kämmt mit einem Zahnrad 109; das fest mit dem Planetenträger 132 verschraubt -ist. Dadurch rollt das im Planetenträger 132 gelagerte Planetenrad 142 auf dem Zentralrad 144 ab, welches bei Einschaltung des Kraftantriebes durch eine gleichzeitig eingeschaltete elektrische Sperrkupplung 149 über den Kegeltrieb 44, 46 festgehalten wird. Das Planetenrad 142 kann dabei achtzehn und das Zentralrad 144 sechsundvier zig Zähne aufweisen. Die Drehung des Zahnrades 142 wird nun auf das damit fest verbundene Zahn rad 146 übertragen, welches das als Zentralrad wir kende Zahnrad 148 in Drehung versetzt, wobei das Zahnrad 146 beispielsweise siebzehn und das Zen tralrad 148 siebenundvierzig Zähne aufweisen kann. Die Drehung des Zahnrades 148 wird somit durch die unterschiedliche Wahl der Untersetzungen 144 142 und 148-146 hervorgerufen. Das Zahnrad 148 ist drehfest mit der Welle 32 verbunden. Der Wir kungsgrad der Maschine bei dieser Art der übertra- gung ist verhältnismässig günstig. Bei Ausschalten des Motors 105 und der Kupp lung 149 bewirkt das Getriebe, welches für die je weils erforderliche Untersetzung sorgt, wegen seiner grossen Untersetzung, eine wirksame Sperrung, die ein Zurückdrehen des Ruders verhindert. Wenn näm lich der Kraftfluss bei Übertragung der Reaktions kraft vom Ruder her die umgekehrte Richtung durch das Getriebe nimmt, tritt auf Grund der Getriebe anordnung eine Wirkungsgradverschlechterung auf, die zur Sperrung des Getriebes meistens ausreicht. Durch die Reibkupplung 111 ergibt sich noch eine zusätzliche Sperrung. Das Untersetzungsverhältnis des Getriebes vom Ritzel 108 bis zur Steuersäule 32 wird je nach den lokalen Einbauverhältnissen ge wählt und liegt in den meisten Fällen zwischen 24,5 : 1 und 47 : 1. Im oberen Abschnitt 101 des Gehäuses ist ein Ruderlagenanzeiger untergebracht, der unmittelbar mechanisch die Lage des Ruders auf den Zeiger 150 überträgt und die Aufstellung einer 2. Steuer säule auf dem Peildeck direkt kuppelbar zulässt. Der Ruderlagenanzeiger ist als Umlaufgetriebe aus gebildet, bei welchem die Welle 32 das Zentralrad 164 drehbar trägt. Der Planetenträger 152 ist mit einer Stellschraube 154 unter Zwischenfügung einer auf die Welle 32 aufgeschobenen Hülse 156 drehfest mit der Welle 32 verbunden. Durch Umstecken eines Zahnrades - oder Zeigerverstellung kann die Relativ lage des Ruderlagenanzeigers im Verhältnis zur Wel le 32 korrigiert werden. Im Planetenträger 152 sind die fest miteinander verbundenen Zahnräder 158, 160 unterschiedlicher Grösse mit ihrer gemeinsamen Ach se 162 gelagert. Das Zahnrad 158 kämmt dabei mit dem Zentralrad 164; das mit einem Halteblech 166 am Gehäuse 101 befestigt ist. Durch die Drehbewe gung des Planetenträgers 152 und das Abwälzen des im Planetenträger gelagerten Zahnrades 158 auf dem festen Zahnrad 164 wird das Zahnrad 160 in ent sprechende Drehung versetzt, die vom Zahnrad 160 zum Zahnrad 168 weitergeleitet wird. Das Untersetzungsverhältnis des Ruderlagenan- zeiger-Umlaufgetriebes ist vorzugsweise so gewählt, dass die Stellung des Zeigers 150 relativ zum Schiff der jeweiligen Stellung des Ruders entspricht, und kann z. B. 99: 1 betragen. Das Zahnrad 168 trägt eine sich in axialer Richtung nach oben erstrecken de Hülse 170, in deren oberem Ende der Zeiger 150 mit einer Spannscheibe festgeklemmt ist. Das obere Ende der Hülse 170 ist in einer kreisförmi gen Öffnung des Gehäuses 101 drehbar. Die Hülse 170 trägt ferner eine Nockenscheibe 174, mit welcher die Endlagenschalter für die Abschaltung des Kraftan triebes betätigt werden. Nach Abnehmen des Steuer säulendeckels kann durch Hochziehen der Hülse 170 und entsprechendes Wählen des Zahneingriffes am Zahnrad 160 die Einstellung der Nockenscheibe und somit auch die der Endlagenschalter vorgenom men werden. Die Hohlschraube 176 dient dazu, den Zeiger 150 mittels eines zwischengelegten O-Ringes drehfest mit der Spannscheibe zu verbinden bzw. Korrekturen vorzunehmen. Die Hohlschraube 176 trägt ausserdem einen Klappöler, welcher für die Schmierung des oberen Teiles der Rudermaschine und der Kegelräder 44 und 46, der Hifswelle 34 vorge sehen ist. Alle aussen auf der Hülse 156 angeord neten Bauteile des Ruderlagenanzeigers bzw. die von dieser Hülse getragenen Teile bilden ein geschlosse nes Aggregat, das vorgefertigt mittels der Hülse 156 auf die Welle 32 aufgesetzt werden kann. Die oben auf die Hohlwelle 32 aufgesetzte Verschlussplatte dient zur Verteilung des Schmierstoffes. Wenn auch die Rudermaschine bei elektrischer Ab schaltung des Kraftantriebes bzw. bei Spannungsaus fall sofort auf Handbetrieb umgeschaltet ist, so ist dabei allerdings zu berücksichtigen, dass die in die Energieübertragung vom Kraftantrieb auf die Steuer welle 34 eingeschalteten rotierenden Massen Energie speicher darstellen, die nach Abschaltung des Kraft antriebes einen gewissen Nachlauf des Hauptgetrie bes bewirken können. Auch können die vom Ruder aus rückwirkenden Kräfte über das Hauptgetriebe eine gewisse Umfangskraft am Zahnrad 108 hervor rufen. Als Sperre gegen den Nachlauf des Hauptge triebes- bzw. die Rückwirkung von Ruderkräften ist das Ritzel 108 mit einer zusätzlichen Sperrvorrichtung 110, 111 versehen. Die Sperrvorrichtung besteht ei nerseits aus einem Gleitkonus 111, der auf einem axialen Ansatz 112 des Ritzels 108 mittels gegenüber liegender Passfedern 113, die in entsprechende Nu ten 114 auf der Innenfläche des Gleitkonus<B>111</B> ein greifen, drehfest aber axial verschieblich angeordnet ist. Der zweite Teil der Sperrvorrichtung besteht aus einer Konushülse 110 mit Innen- und Aussenkonus, die in der Ruhelage mit dem Gleitkonus 111 und dem Festkonus 115 in Reibungseingriff steht. Zu diesem Zweck ist die aus einem bremsenden Ma terial, vorzugsweise aus einem Kunststoff bestehende Konushülse 110 in dem Festkonus 115 reibungs kraftschlüssig gelagert, der seinerseits fest mit dem Gehäuse 116 der Antriebsvorichtung 103 verbunden ist. Der Gleitkonus 111 steht bei ruhendem Kraftan- trieb mit dem Konus 110 in Flächeneingriff und sperrt aufgrund der reibenden Wirkung des Materials des Konus das drehfest mit dem Gleitkonus verbun dene Ritzel 108. Unter der aus Gleitkonus 111 und Konus 110 be stehenden Sperre ist eine Zentrifugalvorrichtung 117 angeordnet, die an die Antriebswelle angeschlossen ist und nach aussen und gleichzeitig in axialer Richtung bewegbare Elemente 119 enthält. Bei der Zentrifugal vorrichtung handelt es sich um einen Käfig 118, der in mit 45 von der Achse nach oben und aussen geneigten Bohrungen 120 Kugeln 119 enthält, die bei Drehung aufgrung der Zentrifugalkraft und der Führung durch die um 45 ansteigenden Bohrungen nach aussen rutschen. Zweckmässig sind in dem Kä fig 118 drei jeweils 120 auseinanderliegende Boh rungen 120 vorgesehen, so dass bei Einschaltung des Motors 105 der über dem Käfig liegende Gleitko- nus <B>111</B> an drei Punkten durch die Kugeln 119 be- aufschlagt und aus der Konushülse 110 herausgedrückt wird. Bei Abschaltung des Motors 105 hört die Ein wirkung der Zentrifugalkraft auf die Kugeln 119 auf, so dass die Kugeln in ihre unmittelbar neben der Welle 106 liegende Ruhestellung zurückkehren. Der Käfig 118 weist am Aussenrand eine nach innen zur Welle 106 hin konkave, der Kugelrundung angepasste Ringnut 121 auf. Die Ringnut 121 ermöglicht, dass die Kugeln in ihren äussersten Stellen gleich- mässig abgestützt werden so dass der Gleitkonus auch gleichmässig von den drei Kugeln der Zentri- fugalvorrichtung beaufschlagt und gehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Manuell oder mit Kraftantrieb arbeitende Ruder maschine; bei der in einer Steuersäule eine mit dem Ruder verbundene vertikale Steuerwelle angeordnet ist, auf die wahlweise der Hand- oder Kraftantrieb einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (105) auf eine parallel zur Steuerwelle (32) liegende Antriebswelle (l06) arbeitet, auf der ein elektro magnetisch ankuppelbares Ritzel (108) angeordnet ist, das mit einem auf der Steuerwelle (32) drehbar gelagerten Planetenträger (132) kämmt, dessen Pla netenräder (142, 146) einerseits mit einem zum Hand antrieb gehörenden auf der Steuerwelle (32) drehbar gelagerten Ritzel (144),welches während des Kraftan triebes als Reaktionsrad mit dem Gehäuse (100, 101) verbindbar ist, und andererseits mit einem auf der Steuerwelle (32) aufgekeilten Ritzel (148) in Eingriff stehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Rudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Elektrosperrkupplung (149) vorgesehen ist, welche bei Einschaltung des Kraftantriebes (105) den Handantrieb gegenüber dem Gehäuse (100 101) verriegelt und ihn bei Spannungs ausfall in jeder Ruderlage selbsttätig wieder frei gibt.2. Rudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuersäulengehäuse (100, 101) zwischen Hand- und Kraftantrieb in einer hori zontalen Ebene geteilt und die beiden Gehäuseab schnitte (100, 101) in Umfangsrichtung gegenein ander um die Steuerwelle (32) verdrehbar sind.3. Rudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Steuerwelle von zwei koaxialen Wellen- bzw. Hohlwellenteilen (34, 32) gebildet wird, die über eine Nut- und Feder verbindung (36) drehfest, aber teleskopartig gegen einander verschiebbar sind. 4.Rudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschalter für die elektro magnetische Kupplung (107) als Folgeschalter aus gebildet ist, der vor dem Einschalten der Kupplung (107) den Motor (105) einschaltet und nach dem Ausschalten der Kupplung (107) den Motor abschal tet. 5. Rudermaschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine mit Ausschaltung des Kraftan triebes auf das elektromagnetisch ankuppelbare Ritz- zel (108) einwirkende Sperre (110; 111) die durch Einschaltung des Antriebes (105) aufhebbar ist.6. Rudermaschine nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch einen auf einem Ansatz (112) des Ritzels (108) drehfest, aber axial verschieblich ange ordneten Gleitkonus (111), der bei ruhendem Kraft antrieb über der aus bremsendem Material bestehen den Konushülse (110) mit dem Festkonus (115)in Eingriff steht und aus dieser Hülse bei eingeschalte tem Kraftantrieb durch Beaufschlagung mittels ei ner an die Antriebswelle angeschlossenen Zentrifu- galvorrichtung (117) herausdrückbar ist. 7.Rudermaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Zentrifugalvorrichtung (117) aus einem Käfig (118) besteht, welcher durch Zentrifugalkraft nach aussen und gleichzeitig in axia ler Richtung bewegbare Elemente (119) hält, die bei Einschaltung des Kraftantriebes den Gleitkonus be- aufschlagen. B.Rudermaschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Käfig (118) axial unter dem Ritzel (108) und der Gleitkonus (111) axial zwischen Käfig und Ritzel angeordnet ist.9. Rudermaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (118) Kugeln (119) enthält, die in schräg nach aussen und oben sich erstreckende regelmässig verteilten Bohrungen (120) verschiebbar sind. 10. Rudermaschine nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Käfig (118) an seinem oberen äusseren Rand vor den Bohrungen (120) eine nach innen gerichtete, der Kugelrundung angepasste Ringnut (121) aufweist.11: Rudermaschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen mit Umlaufgetriebe versehenen Ruderlagenanzeiger, dessen Planetenträger (152) drehfest mit der vertikalen Antriebswelle (32) ver bunden ist. 12. Rudermaschine nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass im Umlaufarm (152) zwei drehfest miteinander verbundene Zahnräder (158, 160) unterschiedlicher Grösse gelagert sind, von de nen das eine mit einem am Gehäuse (166) festen, als Reaktionsrad dienenden Zahnkranz (164) kämmt während das andere ein Zahnrad (168) treibt,das drehfest mit dem Zeiger (150) des Ruderlagenanzei- gers verbunden ist. 13. Rudermaschine nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Zeiger (150) verstell bar mittels einer Spannscheibe in eine Hülse (170) eingesetzt ist, die fest mit dem Abtrieb des Um laufgetriebes (168) verbunden ist. 14. Rudermaschine nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Ruderlagenanzeiger Nocken (174) trägt, die Endlagenschalter betätigen. 15.Rudermaschine nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Ruderlagenanzeiger eine Einheit bildet, die mittels einer Trägerhülse (156) auf die vertikale Antriebswelle (32) aufgescho ben und mit einer Stellschraube (154) darauf befe stigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
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CH71064A CH427544A (de) | 1963-02-04 | 1964-01-22 | Rudermaschine |
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1964
- 1964-01-22 CH CH71064A patent/CH427544A/de unknown
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Also Published As
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