CH421228A - Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme von Bausätzen - Google Patents
Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme von BausätzenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme von Bausätzen Gegenstand der Erfindung ist ein Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme von längsgeführten Bausätzen und von quergeführten Geräterahmen. Ein solches, jeder Anforderung gerechtes Gehäuse, das auch die vorgeschriebenen Schutzbedingungen :erfüllt, fasst insbesondere bei umfangreichen Steuer- und Regelanlagen bestimmte funktionsmässig zusammengehörige Bausätze.und Geräterahmen zusammen, die als Steck- einheitan ausgebildet sind. Bisher wurden die Bausätze und Geräbeeihheiten in Gestelle aus Stahlblech mit meist 24teiligen Führungsschienen eingeschoben. Der Nachteil dieser bekannten Konstruktion besteht darin, dass die Breiten- masse von vornherein festliegen. Diese Konstruktion konnte daher nur für den Einbau in einem Etagenrahmen Verwendung finden, dessen Grundabmessungen mit den dazugehörigen Schrankrahmen den einschlägigen Vorschriften entnommen sind. Da bei Einzelaufbau, wegen des Fehlens geeigneter Gehäuse, stets auf die in 24 Teile aufgeteilte Einheitsetage zurückgegriffen werden musste, blieb häufig der zur Verfügung stehende Raum unausgenutzt, wodurch die Ausführung sich kostspieliger gestaltete. Besonders bei den Geräterahmen, die bei elektronischen Anlagen häufig Verwendung finden, wirkt sich ganz besonders die nur schlecht ausgenutzte Raumaufteilung aus. Um diese Nachteile zu vermeiden, stellt die Erfindung eine erhebliche Vorteile aufweisende Anordnung dar, die vor allem eine wirtschaftliche Herstellung in der Praxis verspricht. In kennzeichnender Weise sind bei dem Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme von längsgeführten Bausätzen : und von quergeführten Geräterahmen erfindungsgemäss die Gehäusewände .aus mehreren Isolierstoffteilen zusammengesetzt und mit Bolzen verschraubt. Dabei besitzen die Seitenwände zweckmässig genau die gleiche Ausführung, wobei die, wegen der jeweils auf Umschlag verwendbaren Formpressteil.e, an der oberen und unteren Stirnseite befindlichen Nuten bzw. Erhebungen sich entsprechen. Die Seitenwände können auch teilbar ausgeführt werden. Mit Rücksicht auf .die Formen und auf die Lagerung werden zweckmässig die Seitenwände in zwei gleichgrosse Hälften zerlegt, die dann durch Einschieben einer Zwischenwand in der Höhe ver- ändert wird. Die geteilten Seitenwände dienen dem Einschub der zur Zeit vorschriftsmässigen beiden :in der Höhe verschiedenen Bausatz- und Geräterahmengrössen. Gleichartige Zwischenstücke machen z. B. das Gehäuse von 2 bis 24 Teilungen in 2e:r-Sprüngen variierbar und üben, auch :aufgrund ihrer raumsparenden Einlagerung, eine Einfachheit und einen in der Anwendung günstigen Raumaufbau aus. In die Seitenwände und in die gleichlangen Zw- schenstücke können bereits die Längs- und Querführungen für die Bausätze in die Geräterahmen eingepresst, eingespritzt bzw. eingegossen werden. Ferner weisen mit Vorteil alle Stirnwände des Gehäuses genügend Schlitze für die Be- und Entlüftung der elektronischen und der elektrischen Einbauteile auf. An der Vorderseite der Seitenwände und der Zwischenstücke kann oben und unten :eine wegen der einheitlichen Press- oder Giessform gleichgross ,ausgebildete Rinne vorhanden sein, in :die ein vorder- seitiger Abschluss des Gehäuses - beispielsweise aus einem durchsichtigen Kunststoff - mit einer Ver- schlussanordnung verschraubt werden kann. Auf der Rückseite tragen z. B. die Zwischenstücke äsen zur Befestigung einer Rückwand. Die Vorteile dieser Isolierstoffgehäuse sind augenscheinlich. Vom kleinsten Gehäuse mit zwei einschiebbaren Bausätzen, bestehend aus der rechten <Desc/Clms Page number 2> und linken Seitenwand, bis zu dreh grössten Ab- messungen, lässt sich das Gehäuse jeweils .baukasten- mässig um die Breite von zwei Bausätzen, mittels der oben und unten an den Stirnseiten angesetzten Zwischenstücken verlängern. Ebensogut lassen sich die Geräterahmen :einsetzen. Besonders vorteilhaft ist die geteilte Seitenwand, durch die ein Anpassen des Isolierstoffgehäuses an die Normteilbauhöhe vorgenommen werden kann. Das Isolierstoffgehäuse kann stapelbar sein, es eignet sich,z. B, jedoch auch für Wandbefestigung. :Die Befestigungslöcher dazu sitzen zweckmässig im rückseitigen Teil der Stirn- wände. Bei einheitlich gleichen Pressstoffbauteilen ergibt sich eine äusserst rationelle Lagerhaltung. In Aden Fig. 1 bis 4 der Zeichnung sind Aus- führungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 ein Schaubild der linken Seitenwand und mehrere Zwischenstücke, Fig. 2 ein Schaubild der linken geteilten Seitenwand, Fig. 3 Schaubild eines Isolierstoffgehäuses mit eingeschobenem Bausatz ,und eingesetzten Geräte- rahmen, Fig. 4 Schaubild eines Isolierstoffb häuses mit eingeschobenem Bausatz und Steckerleisten. Das Isolierstoffgehäuse setzt sich zusammen !aus in der Fig. 3 dargestellten Seitenwänden 1 und 2, ,aus gleichartigen und .gleichlangen Zwischenstücken 3, die auf den in Bohrlöcher 4 gesteckten. Bolzen 5 aufgereiht sind und von diesen ineinandergepresst werden. In der Fig. 1 und 2 sind Vertiefungen und Erhöhungen zu erkennen, welche beim Zusammen- setzen der Seitenteile 1 und 2 untereinander, oder mit den Zwischenstücken 3 die Passung und die Führung übernehmen. Erhöhungen 6, 7 passen in die entsprechenden Vertiefungen bzw. Nuten 8, 9, wobei Absätze 10 sieh mit ergänzenden Absätzen 11 der zusammensetzenden Teile decken. Durch diese Konstruktion ergibt sich allein schon ein gewisser Zu- sammenhalt, der noch erhöht wird durch das Anziehen der Schraubbolzen 5. Uängsnuten 12, vondenen eine in den Seitenwänden 1, 2 und je zwei in den Zwischenstücken 3 eingearbeitet oder eingepresst sind, dienen :zum Einschieben von Bausätzen 13, während Quernuten 14 zum Einsetzen von Geräterahmen 15 vorgesehen sind (Fig. 3). Schlitze 16 dienen zur Belüftung und Entlüftung .der in den Bausätzen 13 enthaltenen elektronischen und elektrischen Bauelemente wie Transistoren, Widerstände, Kondensatoren und dergleichen und der in die Geräterahmen eingebauten Transduktoren, Transformatoren, Drosseln, Relais und so weiter. An Ösen 17 am Ende der Zwischenstücke 3 wird ein rückseitiger Abschluss verschraubt. Nasen 18 vorn an den Seitenwänden 1, 2 und an den Zwischen- stücken 3 bilden ih der Oberkante und in der Unterkante des Isolierstoff gehäuses gleichtiefe Rinnen 19, ih die ein vorderseifiger Abschluss eingesetzt werden kann, der an der Verschluss- anordnung 20 befestigt wird. In der FLg. 2 ist eine linke Seitenwand :dargestellt, die aus Seitenwandhälffien la und 1b und aus einer Zwischenwand 21 besteht. Mit der Zwischenwand .21 kann fdie Höhe des Isolierstoffgehäuses variiert wer- ,den. Auf dem Seitenwandteil 1b und der Zwischen- wand 21 sind Erhöhungen 22 vorhanden, die jeweils in entsprechende Nutendes anderen Seitenwandteües la und der Unterfläche der Zwischenwand 21 passen und durch Schraubbolzen 23, @die in Bohrungen 24 stecken, zusammengepresst werden. Schliesslich zeigt die Fig. 3 ein Isolierstoffgehäuse, in ; das ein Bausatz 13 eingeschoben wird und ein Geräterahmen 15 eingesetzt ist, während die Fig. 4 ein Isolierstoffgehäuse darstellt, in das ein Bausatz 13 bis zum Anschlag an eine Steckerleste 25 einge- schoben, wird. Die Steckerleisten 25 sind an einem Gitter 26 befestigt, das in den rückwärtigen Quernuten 14 eingesetzt ist. Eine Rückwand 27 ist, wie oben schon gesagt, mit :den Ösen 17, die @am Ende der Zwischenstücke 3 angebracht sind, verschraubt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Isolierstoffgehäuse zur Aufnahme von längsgeführten Bausätzen und von quergeführten Geräterahmen, dadurch gekennzeichnet, ;dass die Gehäusewände aus mehreren Isolierstoffteilen (1, 2, 3, 21) zusammengesetzt und mit Bolzen (5) verschraubt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Isolierstoffgehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seitenwände (1, 2) die gleiche Ausführung besitzen. 2. Isolierstoffgehäuse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass gleichartige Zwischenstücke (3) zum Ausfüllen des Raumes zwischen den Seitenwänden (1, 2) @dienen zum Zwecke, das Gehäuse in jeder beliebigen Breite zu variieren. 3.Isolierstoffgehäuse nach Patentanspruch .und Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass die gleichen Seitenwände (1, 2) zwei gleichhohe Wandhälften (la, 1b) umfassen, die durch je eine eingeschobene Zwischenwand (21) verlängert sind und ,durch Schraubbolzen verbunden sind. 4.Isolierstaffgehäuse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwände Belüftungs- b zw. Entlüftungsschlitze (16) ;aufweisen. 5. Isolierstoffgehäuse nach Patenanspruch und Unteransprüchen 1-4., dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (1, 2) sowie die Zwischenstücke (3) vorn eine Rinne (19) zur Aufnahme einer vorder- seitigen Abdeckung aufweisen. <Desc/Clms Page number 3> 6. Isolierstoffgehäuse nach Patenanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke (3) rückseitig eine öse (17) zur Befestigung der Rückwand 27 aufweisen. 7.Isolierstoffgehäuse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse Löcher zur Wandbefestigung und Mittel zum Stapeln aufweist.
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