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Einrichtung zum Kühlen und Entfeuchten von Aufenthaltsräumen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kühlen und Entfeuchten von Aufenthaltsräumen mit in Decke, Wand oder Boden angeordneter Kühlfläche mit einem von einem Kühlmedium durch- flossenen Überleitungssystem.
Bekannt sind Flächenheizungen zur Erwärmung von Räumen, die dem Aufenthalte von Personen dienen. Diese bestehen aus einer Heizfläche, die durch die Decke, die Wand oder den Fussboden oder durch an diesen angebrachte zusätzliche Elemente gebildet wird, und einem Zuleitungs-, Überleitungs- und Ableitungssystem für ein Heizmedium. Aus physiologischen Gründen sind meist die zulässigen mittleren Oberflächen-Temperaturen der Heizflächen begrenzt, so dass zur Übertragung der erforderlichen Wärmemenge eine grosse Heizfläche notwendig ist.
Diese Flächenheizungen mit niedrigen Oberflächen- Temperaturen und grossen Heizflächen lassen sich auch zur Kühlung der Aufenthaltsräume verwenden, wenn man statt des Heizmediums ein entsprechendes Kühlmedium benutzt. Die Kühlwirkung dieser Systeme ist jedoch dadurch eng begrenzt, dass eine Unterschreitung des Taupunktes der Raumluft an der Kühlfläche oder aber auch am Überleitungssystem nicht auftreten darf. Eine Mindest-Vorlauf- temperatur darf daher nicht unterschritten werden. Die aus dem Raum abgeführte Wärmemenge ist daher meist nur gering.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Einrichtung zu schaffen, mit der sowohl die Kühlwirkung erhöht als auch eine Entfeuchtung erreicht wird.
Die Erfindung besteht darin, dass in der Zuleitung des Überleitungssystems ein Wärmeaustauscher als Luftentfeuchter eingeschaltet ist, der in einem Luftumwälzstrom des zu behandelnden Raumes liegt. Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen zu kühlenden Raum gemäss Linie I-1 der Fig. 2 und Fig.2 einen Schnitt durch den Raum gemäss Linie 11-II der Fig. 1.
Es sei angenommen, dass die Einrichtung gemäss der Erfindung in der Decke eines Raumes eingebaut ist. In der Decke ist ein beispielsweise aus Rohren bestehendes Überleitungssystem 1 angeordnet und zwar zwischen einem tragenden Deckenteil 2 und einem abgehängten Deckenteil 3. Der durch die gestrichelte Linie in Fig. 2 angedeutete Teil 4 der abgehängten Decke 3 bildet die eigentliche Kühlfläche. In die Zuleitung 5 des Überleitungssystems ist ein Wärmeaustauscher 6 eingebaut, der in einem gestrichelt angedeuteten Kanal 7 mit Einlassöffnung 8 und Auslassöffnung 9 liegt. Unmittelbar hinter der Einlassöffnung 8 ist ein Ventilator 10 angeordnet.
Unterhalb des Wärmeaustauschers 6 befindet sich eine Tropfschale 11, die mit einer nichtdargestellten Ableitung für gesammeltes Kondenswasser versehen ist.
Der Wärmeaustauscher 6 könnte auch unmittelbar im Deckenhohlraum angeordnet sein, dem die Raumzirkulationsluft durch einen Ventilator, der ebenfalls im Deckenhohlraum angeordnet sein kann, zugeführt wird. Die Auslassöffnung 9 kann mit einem Gitter, einem Anemostaten, einem Lochdeckenfeld oder dergleichen versehen sein.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung könnte auch in der Wand oder im Boden des zu behandelnden Raumes vorgesehen sein. Es könnte auch der Wärmeaustauscher und die Anordnung für die Luftzirkulation ausserhalb der den Raum bildenden
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Wände vorgesehen sein, wobei lediglich dafür zu sorgen ist, dass die Luft des betreffenden Raumes über den Wärmeaustauscher umgewälzt wird.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende. Das dem überleitungssystem zugeführte Kühlmedium entfeuchtet beim Durchgang durch den Wärmeaustauscher 6 die durch den Ventilator 10 über den Wärmeaustauscher geführte Raumluft. Hierbei sinkt die Kondensationstemperatur der Raumluft, so dass niedrigere Oberflächen-Tempera- turen an der Kühlfläche 4 zulässig sind und damit die abgeführte Wärmemenge ansteigt.
Das Kühlmedium erwärmt sich beim Durchströmen des Wärmeaustauschers 6, so dass Taupunktunterschrei- tungen an der Kühlfläche 4 und dem überleitungs- system 1 vermieden werden. Das Kühlmedium kann also dem System nunmehr mit einer Temperatur zugeleitet werden, welche unterhalb der Konden- sations-Temperatur der Raumluft liegt. Die abgeführte Wärmemenge, d. h. die Kühlleistung der Kühlfläche, steigt erheblich an.
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Device for cooling and dehumidifying lounges The invention relates to a device for cooling and dehumidifying lounges with a cooling surface arranged in the ceiling, wall or floor with a transfer system through which a cooling medium flows.
Surface heating systems are known for heating rooms that are used by people to stay. These consist of a heating surface, which is formed by the ceiling, the wall or the floor or by additional elements attached to it, and a supply, transfer and discharge system for a heating medium. For physiological reasons, the permissible mean surface temperatures of the heating surfaces are usually limited, so that a large heating surface is necessary to transfer the required amount of heat.
These surface heating systems with low surface temperatures and large heating surfaces can also be used to cool the lounges if an appropriate cooling medium is used instead of the heating medium. However, the cooling effect of these systems is strictly limited by the fact that the room air must not fall below the dew point on the cooling surface or on the transfer system. A minimum flow temperature must therefore not be fallen below. The amount of heat dissipated from the room is therefore usually only small.
The invention has for its object to provide a device with which both the cooling effect is increased and dehumidification is achieved.
The invention consists in that a heat exchanger is switched on as an air dehumidifier in the supply line of the transfer system, which is located in a circulating air flow of the room to be treated. In the drawing, a device according to the invention is illustrated, for example, namely FIG. 1 shows a section through a room to be cooled along line I-1 of FIG. 2 and FIG. 1.
It is assumed that the device according to the invention is installed in the ceiling of a room. In the ceiling there is a transfer system 1 consisting of pipes, for example, between a supporting ceiling part 2 and a suspended ceiling part 3. The part 4 of the suspended ceiling 3 indicated by the dashed line in FIG. 2 forms the actual cooling surface. A heat exchanger 6 is installed in the feed line 5 of the transfer system and is located in a channel 7, indicated by dashed lines, with an inlet opening 8 and an outlet opening 9. A fan 10 is arranged directly behind the inlet opening 8.
Below the heat exchanger 6 there is a drip tray 11 which is provided with a drainage (not shown) for collected condensation water.
The heat exchanger 6 could also be arranged directly in the ceiling cavity, to which the room circulation air is supplied by a fan, which can also be arranged in the ceiling cavity. The outlet opening 9 can be provided with a grid, an anemostat, a perforated ceiling field or the like.
The device according to the invention could also be provided in the wall or in the floor of the room to be treated. It could also be the heat exchanger and the arrangement for the circulation of air outside the space forming the room
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Walls can be provided, it only being necessary to ensure that the air in the room in question is circulated through the heat exchanger.
The operation of the device is as follows. As it passes through the heat exchanger 6, the cooling medium supplied to the transfer system dehumidifies the room air passed through the heat exchanger by the fan 10. In this case, the condensation temperature of the room air drops, so that lower surface temperatures are permissible on the cooling surface 4 and the amount of heat dissipated thus increases.
The cooling medium heats up as it flows through the heat exchanger 6, so that the dew point on the cooling surface 4 and the transfer system 1 are avoided. The cooling medium can therefore now be fed to the system at a temperature which is below the condensation temperature of the room air. The amount of heat removed, d. H. the cooling capacity of the cooling surface increases considerably.