Vorrichtung zum Entfernen von Hautteilen aus einer Spenderfläche und zum Aufbringen derselben auf eine Empfängerfläche
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entfernen von Hautteilen aus der lebendigen Haut, und zwar aus einer Spenderfläche und auf das Aufbringen der Hautteile auf die Empfängerfläche.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf den Vorgang des Verpflanzens von Hautteilen, wobei von der Spenderfläche mikroskopische Hautteilchen entfernt werden, in Suspension in einer Elüssigkeit gebracht werden und anschliessend in Lösung auf die Empfängerfläche aufgebracht werden.
Ein wesentliches Ziel der Erfindung besteht darin, einen einzigen Apparat zu schaffen, der sowohl die mikroskopisch kleinen Hautteilchen entfernt und sammelt in der Spenderfläche und der alsdann imstande ist, die Partikel auf die Empfängerfläche zu bringen.
Dabei soll die erfindungsgemässe Vorrichtung eine grosse Anzahl von Hautteilchen leicht und schnell entfernen und verpflanzen. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist von hinreichend geringem Gewicht und kompakt im Aufbau, so dass sie leicht und bequem von Hand bei ärztlichen Massnahmen benutzt werden kann; die erfindungsgemässe Vorrichtung gestattet das Entfernen mikroskopischer Hautteilchen aus der Spenderfläche und insbesondere von yer- hältnismässig schlecht zugänglichen und unbequemen Flächen des Körpers.
Fernerhin besitzt die erfindungsgemässe Vorrichtung die Eigenschaft, dass sie leicht zusammengestellt und wieder auseinander genommen werden kann, auch von mechanisch ungeschultem Personal, beispielsweise von dem Personal eines Operationsraumes, wobei ohne Nachteil die Vorrichtung in Dampf sterilisiert werden kann. Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann kleine Hautteilchen geeigneter Grösse aus der Spenderfläche ausschneiden, und zwar mit bemerkenswerter Gleich mässigkeit; es wird dabei das Austrennen der Partikel in sauberer Weise vorgenommen, ohne dass ein Zerreissen der oberflächlichen Hautgewebe stattfindet.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung bezweckt ferner, dass die entfernten Hautpartikel gehindert werden, sich zusammenzuballen, und es werden in hinreichender Weise die Hautpartikel von den Schneidorganen weggespült, so dass die Schneidorgane während des Schneidevorganges frei yon Hautpartikeln sind. Ferner bezweckt die Erfindung, das Sauberspülen der Schneidorgane mit einem Minimum von Spülflüssigkeit, so dass sich ein hoher Prozentsatz von Hautpartikeln in der Spülflüssigkeit ergibt. Die Hautpartikel werden in Suspension gehalten und der Empfängerfläche so zugeführt, wobei ein Zusammenballen der Hautpartikel vermieden wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, die Hautpartikel der Empfängerfläche zuzuführen und gleichzeitig automatisch den Hautpartikeln eine koagulierende Flüssigkeit oder ein anderes Mittel beizufügen, indem diese koagulierende Flüssigkeit bzw. die andere zuzusetzende Flüssigkeit mit den Hautpartikeln gemischt wird, nachdem die Partikel die Vorrichtung verlassen haben und auf die Empfängerfläche gerade aufgebracht werden.
Im nachstehenden wird die Beschreibung des Erfindungsgegenstandes anhand eines Ausführungsbeispieles gegeben. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer beyorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei die Handhabung der Vorrichtung gezeigt ist,
Fig. 2 eine Darstellung des Erfindungsgegenstandes von der anderen Seite, wobei jedoch unterlassen ist, die Hand der die Vorrichtung bedienenden Person wiederzugeben,
Fig. 3 eine Vorderansicht der äusseren Gehäuseseite des Schneidkopfes,
Fig. 4 eine Seitenansicht, die teilweise geschnitten ist, welche den Schneidkopf längs der Linie 4 der Fig. 3 zeigt,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung eines Teiles der Vorrichtung, wobei die Betätigungsorgane so eingestellt sind, dass sie der Schneidtätigkeit der Vorrichtung entsprechen,
Fig.
6 eine vergrösserte Schnittdarstellung der Vorrichtung, wobei die Teile in der Arbeitsstellung gezeigt sind, in welcher Sprühen stattfindet,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung längs der Linie 7 bis 7 der Fig. 8, wobei die Betrachtungsrichtung in Richtung der Pfeile liegt,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung längs der Linie 8 bis 8 der Fig. 7, wobei die Spitzen der Pfeile die Blickrichtung wiedergeben,
Fig. 9 eine Schnittdarstellung eines Teiles des Schneidkopfes,
Fig. 10 eine Vorderansicht dieser Anordnung,
Fig. 11 eine Ansicht des in Fig. 10 gezeigten Bauteiles von unten, wobei die Schneidklinge sich in Schneidstellung befindet,
Fig. 12 eine Ansicht von hinten des in Fig. 9 gezeigten Teiles,
Fig. 13 eine teilweise geschnittene Darstellung der Fig. 10, wobei in der genannten Figur die Schnittlinie mit 13-13 bezeichnet ist,
Fig.
14 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform eines Schneidmessers,
Fig. 15 eine Vorder ansicht des Schneidmessers,
Fig. 16 eine teilweise geschnittene Wiedergabe des Messers, wobei die Schnittlinie in Fig. 14 mit 16 bis 16 bezeichnet ist,
Fig. 17 eine teilweise gebrochene Seitenansicht, der Pumpe und des Antriebsmotors,
Fig. 18 eine in der Linie 18-18 vorgenommene Ansicht der in Fig. 17 dargestellten Anordnung,
Fig. 19 eine Aufrissdarstellung der Innenseite des Deckels der Pumpe.
In Fig. 1 und 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei das Gehäuse nach Art einer Pistole ausgebildet ist und einen Handgriff 12 besitzt sowie einen Abzugshahn 14; am vorderen Ende ist der Schneid- und Saugkopf 16 und eine Sprühdüse 18 vorgesehen. An dem oberen Teil des pistolenartig ausgeführten Gehäuses 10 ist ein gegebenenfalls aus Glas bestehender Behälter 20 vorgesehen, in welchen die abgetrennten Hautpartikel aufgenommen werden, nachdem sie aus der Spenderfläche abgetrennt wurden und bevor sie auf die Empfängerfläche aufgebracht werden.
Der Behälter 20 ist mittels eines Streifens 22 an einem mittleren Bolzen 24 befestigt, der an dem oberen Teil des Gehäuses angeordnet ist; der Bolzen 24 besitzt ferner eine Klemme 26, welche dazu dient, zwei kleinere Gefässe 28, 29 zu halten, in denen sich Spülflüssigkeit bzw. die Zusatz- oder koagulierende Flüssigkeit befindet. Eine Leitung in Form eines biegsamen Schlauches 30 ist zwischen dem rechten Glasgefäss 29 in Fig. 1 und dem Schneidkopf 16 vorgesehen und diese Leitung dient dem Zweck, Spülflüssigkeit von dem Behälter 29 zu dem Schneidkopf 16 zu leiten. Ein ähnlicher biegsamer Schlauch 32 ist zwischen dem linken Glasgefäss 28 in Fig. 2 und der Sprühdüse 18 vorgesehen und dient dem Zweck, das koagulierende Mittel bzw. den anderen Zusatz zu der Sprühdüse zu leiten.
Ein drittes biegsames Rohr 34 bildet eine Verbindung zwischen dem Schneidkopf 16 und dem Behälter 20, in welchem die Hautpartikel gespeichert werden, und dient dem Zweck, die Hautpartikel in Lösung von dem Schneidkopf zu dem Behälter zu befördern. An dem hinteren Ende des Gehäuses 10 ist eine biegsame Welle 36 vorgesehen, die an der nicht dargestellten Energiequelle angeschlossen ist und die rotierende Elemente des Schneidkopfes 16 antreibt. Es führt ferner ein biegsames Rohr 38 in das Gehäuse in der Nähe der Antriebswelle und verbindet die Vorrichtung mit einer geeigneten Druck- und Vakuumvorrichtung. Am vorderen Ende des Gehäuses 10 in der Nähe der Sprühdüse 18 befindet sich ein Ventil 40, durch welches je nach Wahl die Zufuhr von Vakuum oder Druck geregelt werden kann.
In Fig. 2 ist ein Ventil 40 so dargestellt, dass Vakuum zu dem Behälter 20 und dem Schneidkopf 16 geführt wird, und in Fig. list das Ventil 40 in solcher Lage dargestellt, in welcher Druckluft der Sprühdüse 18 zugeleitet wird.
Der innere Aufbau der Vorrichtung soll nunmehr im Zusammenhang mit Fig. 6 erörtert werden. An dem vorderen Ende besitzt der rohrförmige Teil 42 des pistolenartig ausgebildeten Gehäuses 10 einen Vorsprung 44, in welchen der im wesentlichen zylindrische Schneid- und Saugkopf 16 eingesetzt wird.
Der Kopf 16 wird in eine Öffnung 46 des vorderen Endes des rohrförmigen Teiles 42 eingesetzt und wird darin durch eine Stellschraube 48 gehalten, die sich an der unteren Seite des rohrförmigen Teiles 44 befindet. Der Schneid- und Saugkopf 16 besteht aus einem Innenteil 50 und einem äusseren Gehäuseteil 52, die durch eine Überwurfmutter 54 trennbar miteinander zusammengehalten werden. Der innere Gehäuseteil 50 besitzt einen Abschnitt 56, der geringeren Durchmesser aufweist, und dieser Abschnitt wird in die Öffnung 46 des rohrförmigen Teiles 42 des Gehäuses 10 eingesetzt; ferner besitzt der Innenteil einen stärkeren vorderen Teil 58. Die Schulter, die sich an der Verbindungsstelle der beiden Abschnitte verschiedenen Durchmessers ergibt, bildet eine Fläche 16, die sich gegen die Fläche 62 des Ansatzteiles 44 des Gehäuses legt.
Zusätzlich besitzt das vordere Ende des inneren Gehäuseteiles 58 einen Absatz, so dass eine Öffnung 64 gebildet wird. In dieser Öffnung befindet sich ein Lagerteil 67.
Der äussere Gehäuseteil 52 des Schneid- und Saugkopfes 16 besitzt im wesentlichen, wie dargestellt, die Form eines Kegelstumpfes. Um die Handhabung der Vorrichtung möglichst zu erleichtern, ist der Winkel der schräg zulaufenden und einen Kegelstumpf bildenden Fläche 66 ungefähr 45O in bezug auf die Längsachse des Gehäuses 10. Der Winkel kann auch innerhalb eines beträchtlichen Bereiches anders gewählt werden, um das pistolenartig ausgebildete Gehäuse 10 während des Schneidvorganges in eine möglichst bequeme Lage für den Operateur zu bringen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Aussenform des Gehäuseteiles 52 nicht von der Form eines Kegelstumpfes sein muss und auch nicht kreiszylindrisch sein muss, solange nur eine unter einem Winkel liegende Fläche geboten wird.
Die untere Seite 68 der schräg verlaufenden Fläche 66 ist, wie Fig. 3 und 4 erkennen lassen, angefräst, so dass eine im wesentlichen ebene Fläche und ein Längsschlitz 70 entstehen, wobei während des Schneidvorganges durch den Schlitz die abgetrennte Haut gesaugt wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dient die ebene Fläche 68 dem Zweck, die Stärke des Aussengehäuses in der Nähe des Schlitzes 70 zu reduzieren, so dass die Haut leichter eintreten kann; es kann aber auch diese Fläche in Fortfall kommen, wenn das Gehäuse im übrigen die gewünschte Stärke besitzt.
In dem Gehäuseteil 52 und mit einer äusseren Fläche 72, die im wesentlichen der Konusstumpfform des äusseren Gehäuseteiles angepasst ist, ist ein drehbarer Kopf 74 vorgesehen. An seinem hinteren Ende besitzt der drehbare Kopf 74 eine lange zylindrische Verlängerung 76, die sich in dem Kohlelager 67 und einem zweiten Lager 78, welch letzteres in dem hinteren Teile der Verlängerung 76 des inneren Gehäuseteiles 56 des Schneidkopfes 16 vorgesehen ist, befindet. Eine sechseckige Öffnung 80, die in Fig. 12 zu erkennen ist, ist an dem hinteren Ende der als Welle wirkenden Verlängerung 76 vorgesehen, so dass ein ähnlicher Ansatzteil 82 an der Welle 84 in das sechseckige Loch eingesetzt werden kann; die Welle 84 ist in einem Endlager 86 an dem Ende des Gehäuses 10 gelagert und mit einem Antriebsmittel 88 an der biegsamen Welle 36 verbunden.
Bei Drehung der biegsamen Welle 36 ergibt sich eine Drehung des Kapfes 74, der in dem Schneidund Saugkopf 16 angeordnet ist, in Anbetracht des wellenartigen Fortsatzes 84 und des sechseckigen Fortsatzes 82. Der Kopf 74 wird fest in Berührung mit dem Lagerteil 67 durch eine Feder 69 gehalten, die zwischen zwei schmalen Hülsen 71, 73 in der mittleren Bohrung 75 des Kopfteiles vorgesehen sind.
Das eine Ende der Feder 69 wirkt gegen einen verschiebbaren becherförmigen Teil 77, der gegen die innere Fläche 79 des äusseren Gehäuseteiles 52 wirkt, so dass die Druckfeder den Kopfteil 74 nach hinten und in Berührung mit dem Lagerteil 67 presst
Aus den Fig. 9-16 kann entnommen werden, dass der drehbare Kopf 74 einen schräg geneigten Schlitz 90 an seiner vorderen kegelförmigen Fläche 72 besitzt, wobei der Schlitz 90 dem Zweck dient, die Schneidklingen 92 aufzunehmen. Das Schneidmesser 92 besitzt eine Mehrzahl kleiner Verzahnungen 94 und ist so bemessen, dass die Zähne sich über die abgeschrägte Fläche 72 des drehbaren Kopfteiles erstrecken, jedoch nicht bis über die Zahnwurzeln hinaus.
In Anbetracht der Anordnung in dem Schlitz 90 des drehbaren Kopfteiles 74 erstrecken sich die Zähne 94 des Messers 92 in eine Reihe Rillen hinein, die an der inneren Fläche des äusseren Gehäuseteiles 52 vorgesehen sind, indem entsprechende Verzahnungen 98 gebildet sind. Diese Verzahnungen 98 dienen erstens dem Zweck, das Schneidmesser 92 bei seiner Rotation mit dem Schneidkopf 74 zu führen; ferner wirken die Verzahnungen 98 an der inneren Fläche des äusseren Gehäuseteiles 52 mit den Zähnen 94 an dem Schneidmesser in einer Weise zusammen, wie es Scheren mit gewellter Schneidfläche tun, um die oberflächlichen Hautgewebe yon der Spenderfläche ohne Schneiden oder Reissen abzutrennen und dadurch möglichst wenig Verletzung zu bewirken.
Es wird Spülflüssigkeit von dem Behälter 29 dem Schneid- und Saugkopf 16 durch das Rohr 30 zugeführt. Geeignete Anschlüsse 99, 100 sind vorgesehen, um die Schläuche anschliessen zu können, und zwar sowohl an der Bodenfläche des HaTte- organs 102, an dem der Behälter 29 vorgesehen ist, als auch an dem inneren Gehäuseteil 50 des Schneidund Saugkopfes 16. Der Anschlussstutzen 100 an dem inneren Gehäuseteil 50 steht mit dem Kanal 104 in Verbindung, der in dem ringförmigen Kohlelagerteil 67 vorgesehen ist, welcher in der Ausnehmung 64 gelagert ist. Der Kanal 104 in dem Kohlelagerteil steht mit einer Öffnung 106 in Verbindung, die in dem drehbaren Kopfteil vorgesehen ist. Die Öffnung 106 in dem Kopfteil 74 ist mit einem kalibrierten Stopfen 108 versehen, so dass die Menge Flüssigkeit, die hindurchtritt, in exakter Weise gemessen werden kann.
Die Öffnung 104 in dem Lagerteil 67 und die Öffnung 106 in dem drehbaren Kopfteil 74 koinzidieren nur einmal während jeder Umdrehung des Kopfteiles und auf diese Weise wird Spülflüssigkeit von dem Vorratsgefäss 29 durch die Leitung 30 und die Kanäle 104, 106 bis zu einem Punkt, der unmittelbar vor dem Schneidmesser liegt, geleitet, gerade nachdem das Schneidmesser einen Schnitt durchgeführt hat.
Die Flüssigkeit, die auf diese Weise zu dem Schneidmesser 92 zugeführt wird, wäscht die abgetrennten Partikel von den Zähnen des Schneidmessers nach unten ab, und zwar durch einen Kanal, der durch den Absatz 110 gebildet wird, welcher sich auf der vorderen Seite des Messers 92 befindet Der Schlitz 90, in welchem die Klinge 92 in dem rotierenden Kopf 74 angeordnet ist, ist tiefer als das Messer und eine Feder 112 ist vorgesehen, welche gegen die Bodenfläche des Messers 92 und den Schlitz 90 wirkt, so dass das Messer nach aussen in die Arbeitsstellung gedrückt wird. Der Zwischenraum zwischen dem Boden des Schlitzes und dem Messer dient als Sammelort für die yon der Oberfläche der Zähne 94 abgewaschenen Staubpartikel.
Ein kleiner Verbindungskanal 116 verbindet den Zwischenraum 114 mit einem ringförmigen Kanal 118, der an der Stirnseite des Kohlelagers 67 gebildet ist; dieser Kanal wiederum steht über einen Kanal 120 mit einem Anschlussteil 122 in Verbindung, der an der Aussenseite des inneren Gehäuseteiles 50 angeordnet ist. Ein biegsames Rohr 34 ist an dem Anschlussteil 122 vorgesehen und ein weiterer Anschlussstutzen, der nicht wiedergegeben ist, befindet sich in der Nähe der Mitte des rohrförmigen Teiles 42 des pistolenförmig ausgebildeten Gehäuses 10. Der letztgenannte Anschlussteil steht über den Kanal 124 mit einem Zuleitungsrohr 126 in Verbindung, welches in dem Behälter 20 angeordnet ist.
Der Behälter 20 befindet sich unter Vakuum, während des Schneidvorganges und daher werden die Partikel durch den Kanal 124 angesaugt, und gelangen durch das Rohr 126 und von diesem hinein in den Behälter.
Eine Sprühdüse 18 ist an dem vorderen Ende des Gehäuses 10 unmittelbar oberhalb des Schneidkopfes 16 vorgesehen und besteht aus einem äusseren Düsenteil 150, welcher eine mittlere sich erweiternde Öffnung 152 besitzt. Der Düsenteil 150 ist auf ein mit Gewinde versehenes Gegenstück 154, das auf dem Gehäuse 15 vorgesehen ist, aufgeschraubt und besitzt eine Ausnehmung 156. In dieser Ausnehmung 156 ist ein Zwischenring 158 vorgesehen und innerhalb des Zwischenringes 158 befindet sich ein mit einer Öffnung versehener Teil 160. Der Ring 158 und der Innenteil 160 werden gegen einen Dichtungsring 162 durch den Teil 150 gepresst. Sowohl der Ring 158 als auch der Teil 160 besitzen sich nach vorne erstreckende Teile 164, 166, die in konzentrische Öffnungen 168, 170 einmünden, so dass sich eine weitere konzentrische Öffnung 172 bildet.
Die mittlere Öffnung 170 steht mit dem Kanal 174 in dem Gehäuse 10 in Verbindung, welcher zu dem Boden des Behälters 20 führt. Der Kanal 174 ist in bewusster Weise ohne Knickstellen und Krümmungen ausgebildet, so dass ein Verstopfen durch sich zusammenballende Hautteile vermieden wird.
Die Öffnung 168 steht mit dem Hohlraum 176 zwischen den Teilen 160 und 158 in Verbindung und alsdann über die Öffnung 178 in dem inneren Teil 160 und dem Kanal 180 mit dem Rohr 32, des Behälters 28. Die Öffnung 172 steht mit dem Hohlraum 182 zwischen dem Mündungsteil 150 und dem Zwischenraum 158 in Verbindung und weiter über die Öffnung 184 in dem Ring mit dem Kanal 186 in dem Gehäuseteil 10. Der Kanal 186 fluchtet mit einem ähnlichen Kanal 188, der zu einem zweiten Zuführungsrohr 190 des Behälters 20 führt.
Ein drehbares Ventil 40 ist oben an dem Gehäuse 10 vorgesehen und ist so ausgebildet, dass es den Kanal 174 sperrt und die Kanäle 186 und 188 trennt.
Am Boden des Ventiles befindet sich eine Ausnehmung 192, die sich zu der Ventilkammer 194 des Gehäuses 10 hin öffnet. Zusätzlich besitzt das Ventil 40 einen Kanal 196, welcher in einer Stellung des Ventiles mit den beiden Kanalenden 174 zusammenfällt; ferner sind zwei kurze Kanäle 198 und 200 unter 900 zueinander angeordnet, so dass abwechselnd die Kanäle 186 und 188 mit der Höhlung 192 verbunden werden können. Das Ventil wird mittels eines Griffes 202 gedreht, wobei die Bewegung des Ventiles auf 90O durch einen Anschlagbolzen 204 in einem Schlitz 206 begrenzt wird. Die Zufuhr von Vakuum zu dem Behälter 20, in welchem sich die Hautpartikel befinden, und die Zufuhr von sauberer Druckluft zu der Sprühdüse 19 wird durch einen Abzugshahn 14 an dem pistolenähnlichen Gehäuse 10 bewirkt.
Der Hahn 14 ist an dem Gehäuse im Punkt 130 angelenkt und ein zweiter Punkt 132 ist mit einem verschiebbaren Rohr 134 verbunden.
Das Rohr 134 ist an dem Ende des Gehäuses 10 mit dem Rohr 38 verbunden, welches zu einer Va kuumanlage führt und am vorderen Ende des Gehäuses 10 wirkt es gegen einen scheibenförmigen Ventilsitz 136. Wenn der Abzugshahn 134 die Lage annimmt, die in Fig. 6 gezeigt ist, wirkt das Rohr 134 gegen den Ventilsitz 136 und Vakuum- oder Druckluft wird nicht der Vorrichtung zugeführt.
Wenn der Hahn 14 niedergedrückt wird, so wird das vordere Ende 138 des Rohrs 134 von der Ventilsitzfläche 136, wie Fig. 5 zeigt, entfernt und es wird Vakuum durch das Rohr 134, die Kammer 194, welche um das Rohr herum ausgebildet ist, die Ausnehmung 192 in dem Ventilkörper 40 und die Verbindungskanäle 206, 174 zu dem Behälter 20 geleitet. Eine Gummihülse 128 an dem Rohr 134 presst das Rohr immer in seine Arbeitsstellung.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Wenn Teile der Haut von der Spenderfläche abgetrennt werden sollen, wird der Antriebsmotor angestellt, so dass das Schneidorgan in dem Schneidkopf 16 umläuft, indem es über die biegsame Welle 36, die zwischen Welle 84, den sechseckigen Fortsatz 82 und den Fortsatz 76 am Kopf 74 angetrieben wird. Der Schneidkopf 16 wird dann auf die Spenderfläche gesetzt und der Abzugshebel 14 wird niedergedrückt, so dass das Rohr 134 und das Ventil 138 von der Ventilsitzfläche 136 abgehoben werden.
Es wird dann Vakuum aus der Pumpe durch das Rohr 134, die Kammer 194, die Ausnehmung 192, den Kanal 188 und das Zuführungsrohr 190 zu dem Behälter 20 geführt. Da der Behälter sich unter Vakuum befindet, steht auch der Schneidkopf unter Vakuum in Anbetracht der Verbindung des Behälters mit dem Schneidmesser über die Leitung 126, dem Kanal 124, das äussere Rohr 34 und die Kanäle 120, 118 und 116. Dadurch, dass das Vakuum zu dem Schneidkopf zugeführt wird, wird die Haut von der Spenderfläche in den Schlitz hineingezogen, so dass die Zähne 94 des Schneidmessers 92 im Zusammenwirken mit der Verzahnung 98 des äusseren Gehäuseteiles kleine Teilchen Haut abschneiden.
Gleichzeitig wird Spülflüssigkeit von dem Vorratsgefäss 29 durch das Rohr 30 und die Kanäle 104 und 108 angesaugt und bei jeder Umdrehung dem Schneidmesser zugeführt, gerade nachdem ein Schnitt statt gefunden hat; auf diese Weise werden die Hautpartikel von der Fläche der Zähne durch den Kanal 110 in den Behälter 20 gesaugt.
Nachdem die Hautpartikel von der Spenderfläche zu dem Apparat gesaugt sind, kann derselbe nach einfacher Umschaltung sofort dazu verwendet werden, um die Partikel auf die Empfängerfläche aufzusprühen. Zu diesem Zwecke wird Druckluft dem Rohr 134 zugeführt. Der Hahn 40 wird in die in Fig. 1 und 6 gezeigte Stellung gedreht, und saubere.
Druckluft wird dann durch die Ausnehmung 192, den Kanal 186, die Öffnung 184 und den Hohlraum 182 zu der äusseren Öffnung 172 des Mundstückes geführt. Das Austreten der Druckluft von dieser Öffnung bewirkt eine Strömung von Hautpartikelchen durch die Öffnung 170 und den Kanal 174. Falls gewünscht, kann in diese Strömung ein koagulierender Stoff oder andere Zusätze durch die Öffnung 168, den Hohlraum 176, die Öffnung 178, den Kanal 180 und das äussere Rohr 32 von dem Behälter 28 gegeben werden.
An sich kann jede beliebige Quelle, welche Vakuum und Druckluft liefert, in Verbindung mit der Vorrichtung gemäss der Erfindung verwendet werden. Eine besonders zweckmässige Ausführungsform ist in den Fig. 17, 18 und 19 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform sind der Antriebsmotor für den Schneid- und Saugkopf und die Mittel zur Erzeugung von Vakuum und Überdruck in einer einzigen Anordnung 220 zusammengefasst. Die Anordnung 220 besteht aus der Kombination eines Motors und eines Pumpengehäuses 22 und besitzt einen Handgriff 224, so dass ein leichter Transport möglich ist.
Ein umschaltbarer elektrischer Motor befindet sich in dem hinteren Teil 226 des Gehäuses angeordnet und die Ankerwelle 228 des Motors besitzt einen.
Fortsatz 230, der sich in den vorderen Pumpenteil 232 des Gehäuses 222 erstreckt. Der Pumpenteil 232 besteht aus einem zylindrischen Teil 234, der eine innere exzentrische Pumpenkammer 236 bildet.
Die Kammer 236 besteht aus drei ringförmigen Kohleteilen 238, 239 und 240, die nebeneinander angeordnet sind; die Öffnung in dem mittleren Teil 239 ist die Kammer 236 und die beiden äusseren Teile 238 und 240 bilden die Begrenzungen der Kammer. Der Fortsatz des Rotors 230 erstreckt sich durch die Mitte der Kammer 236 und ist mit einer kreisförmigen Platte 242 ausgestattet, die zwischen zwei Kohleflügeln 244 angeordnet ist. Die Scheibe 242 besitzt eine mittlere ringförmige Nut 246 und es sind Federn 248 in der Nut vorgesehen, und greifen an den Flügeln 244 an, so dass die Flügel gegen den Teil 239 gepresst werden.
Ein Deckelteil 250 schliesst den zylindrischen Teil 234 ab. Der Deckel 250 besitzt eine mittlere kreisförmige Kammer 252 und zwei bogenförmige Kammern 254, 256 von ungleicher Grösse. In den Mitten der bogenförmigen Kammer 254, 256 befinden sich Öffnungen 258, 260, welche die Zuführung und die Austrittsöffnung der Pumpe bilden; die Kammern 254 und 256 stehen mit der Pumpenkammer 236 in Verbindung. Die mittlere Kammer 252 in dem Deckel 250 besitzt eine Öffnung 262 in Achsrichtung. In der Kammer 252 ist am Ende der Welle eine in einer Richtung wirkende Kupplung 264 vorgesehen. Die Kupplung 264 besteht aus einem Gehäuse 266 und einer Aushöhlung 268. Eine Scheibe 270 befindet sich in der Aushöhlung 268 und besitzt drei unter einem Winkel verlaufende Schlitze, die im Abstand an der Peripherie angeordnet sind.
In jedem Schlitz ist ein runder Bolzen 272 vorgesehen, der eine Keilwirkung zwischen dem Gehäuse 266 und der Scheibe 270 in der einen Drehrichtung bewirkt, aber nicht in der anderen Drehrichtung.
Die Scheibe 270 besitzt eine Öffnung 276, an welcher das Ende der elastischen Antriebswelle 36 vorgesehen ist. Bei Drehung des Gehäuses 266 im Uhrzeigerdrehsinn, sofern man das Gehäuse von der Deckelseite aus betrachtet, dreht sich die Scheibe 270 und es wird der Schneidkopf 16 durch die biegsame Welle 36 gedreht. Die Verbindung des Rohres 38 mit der Pumpe ist so angeordnet, dass bei Drehung der Pumpe im Uhrzeigerdrehsinn die Pumpflügel ein Evakuieren des Behälters 20 bewirken.
Wird der Umlaufsinn der Pumpe umgekehrt, durch Umlegen des Kippschalters 274, so pumpt die Pumpe saubere Druckluft durch die Sprühdüse und es findet kein Drehen des Schneidkopfes 16 statt.