Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Behältern und Hohlkörpern aus Kunststoffmassen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Einrichtung zur Herstellung von Behältern und Hohlkörpern aus Kunststoffrnassea, insbesondere von solchen Behältern, bei welchen diese Kunststoffmassen aus verschiedenen Schichten eines durch Glasfaser- oder Drahtnetze verstärkten Kunststoffes bestehen.
Es sind Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung solcher Behälter bekannt, welchen zufolge zerlegbare Gussformen, Schablonen oder Modelle mit der gewünschten Behälterform angefertigt werden, auf welche schichtweise anschliessend in üblicher Weise eine Kunststoffmasse mit oder ohne Verstärkungseinlagen von Hand aufgelegt, aufgespritzt oder mittels anderer Beschichtungsmethoden angebracht wird. Nach dem Erstarren dieser Kunststoffmasse wird die nunmehr als Kern wirkende Schablone oder Gussform zerlegt und die Einzelteile durch eine im Behälter belassene Öffnung entfernt.
Es ist ein grosser Nachteil der bekannten Verfahren und der diesen entsprechend ausgebildeten Vorrichtungen, dass die im Behälter zu belassene Öffnung verhältnismässig gross sein muss, damit die Einzelteile des Modelles, der Gussform oder der Schablone aus dem Behälterinneren entfernt werden können. Ein weiterer grosser Nachteil der bekannten Verfahren ist darin zu sehen, dass für jede gewünschte Behälterform und Behältergrösse eine eigene Schablone oder Gussform angefertigt werden muss, wodurch die Gestehungskosten solcher Behälter wesentlich erhöht werden.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren und demzufolge auch eine verbesserte Einrichtung zu schaffen, welcher zufolge es möglich ist, in einfacher Weise rasch und billig Behälter der oben genannten Art herzustellen, wobei es als ein besonderer Vorteil dieser Erfindung betrachtet wird, auch Behälter verschiedener Grösse mit einer einzigen Einrichtung ohne Benutzung einer Gussform, Schablone oder eines Modelles zu fertigen.
Um die Herstellung von Behältern und Hohlkörpern aus Kunststoffmassen gemäss dem gestellten Erfindungsziel durchzuführen, wird so vorgegangen, dass eine mit Luft, Gas oder Flüssigkeit gefüllte elastische Blase mit der gewünschten Behälterform aus Kunststoff oder Gummi sowie ein zerlegbarer Domkern für den Dom des Behälters auf einem Stützgerüst aufgesetzt werden, und dass anschliessend auf der äusseren Domkern- und Blasenoberfläche eine oder mehrere Schichten Kunststoffmassen mit oder ohne Verstärkungseinlagen aufgebracht werden, wobei der Luft-, Gas oder Flüssigkeitsdruck im Inneren der Blase bis zum Erstarren der Schicht konstant gehalten wird,
und die gefüllte Blase und der Domkern während der Beschichtung schrittweise oder gleichmässig in Umdrehung versetzt werden.
Der Erfindung zufolge braucht dann für die Herstellung von Behältern aus Kunststoffmassen kein Kern in Form einer zerlegbaren Schablone oder eines zerlegbaren Modelles angefertigt werden, sondern es wird eine Blase mit der gewünschten Behälterform aus Kunststoff oder Gummi mit Gas, Luft oder einer Flüssigkeit gefüllt und der Luft-, Gas oder Flüssigkeitsdruck im Inneren der Blase so weit gesteigert, bis die gewünschte Grösse der elastischen Blase erreicht ist, und dann konstant gehalten. Es ist somit möglich, innerhalb der Elastizitätsgrenze des Materials der Blase dieser durch einen kleineren oder grösseren konstanten Flüssigkeits-oder Gasdruck verschiedene Dimensionen zu verleihen, welche - dann auch der Kunststoffbehälter aufweist, welchem die Blase als Kern dient.
Es ist offensichtlich, dass durch dieses neuartige Verfahren die Herstellung von Kunst stoffbehältern wesentlich verbilligt und vereinfacht wird, da für Behälter von mehreren Dimensionen in gewissen Grenzen schwankend eine einzige Blasengrösse ausreicht, wobei diese Blase sehr dünnwandig ausgebildet sein kann und denzufolge billig herzustellen ist. Es werden hierbei nicht nur die Kosten für eine grössere Anzahl zerlegbarer Kernmodelle eingespart, sondern es wird ausserdem vermieden, dass im fertigen Kunststoffbehälter eine verhältnismässig grosse Öffnung belassen werden muss, durch welche die Einzelteile des zerlegbaren Modelles aus dem Inneren des Behälters entfernt werden können.
Die Öffnung, welche im Behälter zwangläufig belassen werden muss, kann bei dem verbesserten Verfahren nach der Erfindung sehr klein gehalten werden, wie dies anschliessend noch näher erläutert wird.
Um die Blase nach der ersten Verwendung auch für weitere Produktionen verwenden zu können, ist es zweckmässig, dass die äussere Oberfläche der Blase und des Domkerns vor dem Beschichten mit einer Trennschicht überzogen wird, welche sich weder mit dem Material der Blase noch mit dem Material der Schicht bindet, worauf nach dem Erstarren derselben der Blaseninhalt entleert und die leere Blase durch die belassene Öffnung in der erstarrten Schicht aus dem fertigen Behälter entnommen wird, um wieder verwendet zu werden.
Dadurch ist es nicht nur möglich, mit einer Blasengrösse Behälter verschiedener Dimensionen herzustellen, es ist weiterhin möglich, mit einer einzigen Blase eine grössere Anzahl gleich oder verschieden grosser Behälter zu fertigen, da die Blase nach dem Entleeren aus dem Behälterinneren entnommen werden kann.
Um die schrittweise Beschichtung nach bekannten Methoden zu erleichtern, wird so vorgegangen, dass die gefüllte Blase und der Domkern während der Beschichtung schrittweise oder gleichmässig um eine für die Beschichtung möglichst günstig gelegene Achse in Umdrehung versetzt werden.
Insbesondere bei grossflächigen Behältern bereitet die gleichmässige Beschichtung von Hand oder mittels Schrittverfahren grosse Schwierigkeiten, da der Arbeiter, welcher die Arbeiten vornimmt, um das Modell herumgehen muss, wodurch unter Umständen die Gleichmässigkeit der Beschichtung leidet und zur Ausschussbildung Anlass gibt. Durch das schrittweise oder gleichmässige Rotieren der Blase um eine für die Beschichtungsarbeiten möglichst günstig gelegene Achse wird diese Beschichtung wesentlich erleichtert, kann in kürzerer Zeit vorgenommen werden und mit grösster Gleichmässigkeit an sämtlichen Oberflächenstellen der Blase erfolgen.
Die Einrichtung für die Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass eine gasund flüssigkeitsdichte Klemmvorrichtung für die Öffnung der elastischen Blase verschiebbar und feststellbar, gas- und flüssigkeitsdicht oberhalb eines zerlegbaren Domkernes auf der Aussenwand einer Hohlwelle angeordnet ist, deren eines Ende im Inneren der Blase mit einem Stützflansch für dieselbe und das andere äussere Ende mit dem Stutzen einer Gas oder Flüssigkeitsdruckanlage für einen einstellbaren, konstanten Druck ausgestattet ist.
Demzufolge genügt eine billig herzustellende, eine Hohlwelle, eine Klemmvorrichtung und eine Druckanlage aufweisende Einrichtung, um die Blase bis zur gewünschten Grösse zu füllen und diese Grösse so lange aufrechtzuerhalten, bis die aufgeschichteten Kunststoffmassen erstarrt sind, worauf die Einrichtung durch Öffnen der Klemmvorrichtung aus der Blase entfernt werden kann.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des Domkernes kennzeichnet sich dadurch, dass er zerlegbar, axial verschiebbar und durch eine Klemmiasche feststellbar unterhalb der Klemmvorrichtung auf der Hohlwelle angeordnet werden kann.
Durch die axial verschiebbare Anordnung eines solchen Domkernes auf der Hohlwelle gewährleistet, dass dieser entsprechend der jeweiligen Grösse des zu fertigenden Behälters auf der Hohlwelle angeordnet werden kann.
Die Zeichnung dient dem besseren Verständnis des Verfahrens gemäss der Erfindung und zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Einrichtung, mittels welcher Kunststoffbehälter der oben beschriebenen Art gefertigt werden können.
Fig. 1 zeigt schematisch und teilweise im Schnitt eine Einrichtung, um kugelförmige Behälter herzustellen, vor dem Aufsetzen des Domkernes.
Fig. 2 ist eine Detailzeichnung und zeigt einen Schnitt durch die in Fig. 1 schematisch dargestellte Klemmvorrichtung.
Fig. 3 zeigt die Montage der leeren Blase auf der Einrichtung.
Fig. 4 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform eines verschiebbar angeordneten Domkernes.
In Fig. 1 ist eine beispielsweise vertikal angeordnete Hohlwelle 1 mit dem unteren freien Ende drehbar auf dem Stutzen einer Gas- oder Flüssigkeitsdruckanlage 2 gelagert. Das obere Ende der Hohlwelle 1 ist mit einem vertikal zur Hohlwellenachse abstehenden Stützflansch 3 ausgestattet, auf welchem der mittlere Teil der oberen Kalotte einer kugelförmig aufgeblasenen elastischen Blase 4 aufliegt. Der mittlere Teil der unteren Kalotte der elastischen Blase 4 besitzt eine kreisförmige Öffnung 5, deren Wandung zwischen einem oberen Stopfbuchsenring 9 und einem damit verschraubten Klemmring 7 einer Klemmvorrichtung 6 luft- und flüssigkeitsdicht eingeklemmt ist.
Die Klemmvorrichtung 6 ist vorteilhafterweise stopfbuchsenartig ausgebildet und besitzt eine Packung 8, welche zwischen dem bereits erwähnten oberen Stopfbuchsenteil 9 und einem unteren Stopfbuchsenteil 10 zusammengepresst ist. Auf der kugelförmig aufgeblasenen, elastischen Blase 4 ist ein geschichteter Kunst stoffbelag 11 angeordnet, welcher beispielsweise ge mäss Fig. 2 aus den Belagschichten 11, 12 und einem zwischen diesen angeordneten Glasfasergewebe 14 besteht. In der Nähe des oberen, mit dem Stützflansch 3 ausgestatteten Endes der Hohlwelle 1 sind Gas- oder Flüssigkeitsauslassöffnungen 15 in der Hohlwellen-Wandung vorgesehen.
Um beispielsweise einen kugelförmigen Kunststoffbehälter, dessen statische Vorteile bekannt sind, herzustellen, wird eine elastische Blase 4 einer solchen Grösse gewählt, dass sie sich zum gewünschten Behälterdurchmesser aufblasen lässt. Sodann wird die Klemmvorrichtung 6 auf der Hohlwelle 1 so lange in Richtung der Pfeile 16 oder 17 verschoben, bis die Randkante 18 des oberen Stopfbuchsenteils 9 einen Abstand gegenüber dem Stützflansch 3 aufweist, welcher jm wesentlichen dem gewünschten Innendurchmesser des herzustellenden kugelförmigen Kunststoffbehälters entspricht.
Sodann wird der untere Stopfbuchsenteil 10 gegenüber dem oberen Stopfbuchsenteil 9 festgezogen, so dass sich die Packung 8 fest gegen die Aussenwand der Hohlwelle 1 presst und verhindert, dass die Klemmvorrichtung 6 im Verlaufe der weiterhin folgenden Verfahrensschritte längs der Hohlwelle 1 in irgendeiner Richtung verschoben werden kann. Anschliessend wird die Blase 4 mit der Öffnung 5 über den Stützflansch 3 gezogen, bis der dieser Öffnung gegenüberliegende Teil der Blase 4 am Stützflansch 3 aufliegt. Vorteilhafterweise ist an dieser Stelle der Blase ein Zentrierzapfen 19 angeordnet, welcher in die Bohrung der Hohlwelle 1 eingeschoben werden kann und, wie später noch näher erläutert, den festen Halt und die Zentrierung der Blase 4 auf der Hohlwelle 1 gewährleistet.
Nunmehr wird gemäss Fig. 3 die Öffnung 5 der Blase 4 über den äusseren Stopfbuchsenteil 9 gestülpt, so dass die Wandung der Öffnung 5 zwischen diesem Stopfbuchsenteil 9 und dem Klemmring 7 liegt, welcher anschliessend festgezogen wird und einen luft- und flüssigkeitsdichten Abschluss der Öffnung 5 gegenüber dem +n Klemmring 7 gewährleistet. Wird nun durch die Druckanlage 2 Gas oder Flüssigkeit durch die Bohrung der Hohlwelle 1 und durch die Auslass öffnung 15 in das Innere der Blase 4 eingepresst, so füllt sich dieselbe und nimmt die gewünschte kugelförmige Form gemäss Fig. 1 an.
Soll die Blase 4 im fertigen Behälter nicht als verlorener Kern belassen, sondern aus dem erstarrten Behälter wieder entfernt werden, so wird die äussere Oberfläche der Blase 4 mit einer geeigneten Masse bestrichen, welche eine Trennschicht bildet, die sich weder mit dem Material der Blase, noch mit dem Material der Kunststoffschichten bindet. Vorteilhafterweise ist die Druckanlage 2 mit einem Flüssigkeits- oder Gasdruck, motor (nicht eingezeichnet) ausgestattet, durch welchen die Hohlwelle 1 und damit die kugelförmige Blase 4 in gewünschter Richtung in Umdrehung versetzt werden kann.
Die aufgeblasene Blase 4 stellt somit eine Form dar, auf welcher gemäss bekannter Verfahren eine Kunststoffbelagschicht 11, anschliessend eine Verstärkungsschicht, beispielsweise ein Glasfasergewebe 14 und abermals eine Kunststofibelagschicht 12 aufgebracht werden. Die Schichten werden nach und nach erstarren und den gewünschten kugelförmigen Behälter bilden, welcher bis auf eine zu belassende Montageöffnung 20 verhältnismässig kleinen Durchmessers vollkommen geschlossen ist.
Infolge des Zentrierzapfens 19, welcher in die Bohrung der Hohlwelle 1 eindringt, ist es ohne weiteres möglich, die Hohlwelle 1 statt in vertikaler Lage auch horizontal anzuordnen, so dass die aufgeblasene Blase hier während der Beschichtung um eine horizontale Drehachse rotiert, was bei bestimmten Beschichtungsverfahren als vorteilhaft angesehen wird. Nach dem vollständigen Erstarren der einzelnen Kunststoffbeläge wird der Klemmring 7 gelöst, und die Klemm- vorrichtung 6 kann gemeinsam mit der Hohlwelle 1 durch die Öffnung 5 der Blase 4 herausgezogen werden, wobei das eingepresste Gas oder die eingepresste Flüssigkeit gleichfalls durch die Öffnung 5 aus dem Inneren der Blase 4 entweicht bzw. ausläuft.
Die nunmehr schlaffe Blase 4 kann sodann durch die belassene Öffnung 20 im fertigen kugelförmigen Kunststoffbehälter aus dem Inneren desselben heraus gezagen werden und die Öffnung 20 wird durch eine Kalotte oder Platte geeigneter Grösse, in welcher beispielsweise Ein- und Auslassventile (nicht eingezeichnet) angeordnet sind, verschlossen.
Damit der Behälter mit dem Dom ausgestattet werden kann, wird nach dem Festsetzen der Klemmvorrichtung 6 auf der Hohlwelle 1 vor Beginn der Beschichtung der Blase 4 ein zerlegbarer, mehrteiliger Domkern 21 mit der Öffnung in Richtung zur Blase 4 und mit den oberen Rändern fest an dieser anliegend auf der Hohlwelle 1 angeordnet. Die einzelnen Teile des zerlegbaren Domkernes 21 werden vorteilhafterweise durch eine Klemmlasche 22 mittels der Schrauben 23 festgehalten. Bei der Beschichtung der Blase 4 mit dem Belag 11 wird dieser dann bis zur ge wünschten Höhe an den Aussenwänden des Domkernes zylinderförmig verlängert. Da im Behälterbau die Dom, masse genormt sind, ist es nicht erforder- lich, eine grosse Anzahl solcher zerlegbarer Domkerne 21 auf Lager zu halten.
Nach dem Erstarren des Belages 11 werden die Schrauben 23 gelöst, der Klemmring 22 abgenommen, und die Einzelteile des zerlegbaren Domkernes 21 können aus dem Dom entfernt werden. Die Entnahme der Hohlwelle 1 auf der Blase 4 erfolgt dann in der bereits vorher beschriebenen Art und Weise.
Obwohl das Verfahren und die Einrichtung gemäss der Erfindung im wesentlichen im Zusammenhang mit der Herstellung kugelförmiger Kunststoffbehälter beschrieben und dargestellt worden ist, muss festgehalten werden, dass es ohne weiteres möglich ist, mit dem gleichen Verfahren und mit der gleichen Einrichtung ohne wesentliche Änderungen an derselben zylindrische oder beliebig geformte Behälter aus Kunststoff herzustellen. Anwendungsgebiete für die Erfindung bieten sich überall dort, wo Kunststoffbehälter billig hergestellt werden sollen, da die als Gusskern dienende elastische Blase gemäss der Erfindung immer wieder für sich wiederholende Produktionsvorgänge verwendet werden kann und innerhalb gewisser Grenzen durch einen grösseren oder kleineren Gas- oder Flüssigkeitsdruck zu verschiedenen Dimensionen aufgeblasen werden kann.
Method and device for the production of containers and hollow bodies from plastic compounds
The present invention relates to a method and a device for the production of containers and hollow bodies from plastic masses, in particular such containers in which these plastic masses consist of different layers of a plastic reinforced by glass fiber or wire meshes.
There are known methods and devices for the production of such containers, according to which dismountable molds, templates or models are made with the desired container shape, onto which a plastic compound with or without reinforcement inserts is then placed, sprayed or applied by hand using other coating methods in the usual way . After this plastic compound has solidified, the template or mold, which now acts as the core, is dismantled and the individual parts are removed through an opening left in the container.
It is a major disadvantage of the known methods and the devices designed accordingly that the opening to be left in the container must be relatively large so that the individual parts of the model, the casting mold or the template can be removed from the interior of the container. Another major disadvantage of the known methods is that a separate template or casting mold has to be made for each desired container shape and container size, which significantly increases the production costs of such containers.
It is an object of the present invention to provide an improved method and consequently also an improved device, according to which it is possible to manufacture, in a simple manner, quickly and inexpensively containers of the above-mentioned kind, it being considered as a particular advantage of this invention, also to manufacture containers of different sizes with a single device without using a mold, template or model.
In order to carry out the production of containers and hollow bodies from plastic masses according to the aim of the invention, the procedure is that an elastic bladder filled with air, gas or liquid with the desired container shape made of plastic or rubber and a dismountable dome core for the dome of the container on a support frame are placed, and that one or more layers of plastic compounds with or without reinforcement inserts are then applied to the outer dome core and bubble surface, with the air, gas or liquid pressure inside the bubble being kept constant until the layer solidifies,
and the filled bladder and the dome core are rotated gradually or evenly during the coating.
According to the invention, no core in the form of a collapsible template or a collapsible model then needs to be made for the production of containers from plastic compounds, but a bladder with the desired container shape made of plastic or rubber is filled with gas, air or a liquid and the air -, gas or liquid pressure inside the bladder increased until the desired size of the elastic bladder is reached, and then kept constant. It is thus possible, within the elastic limit of the material of the bladder, to give it different dimensions by means of a smaller or larger constant liquid or gas pressure, which the plastic container which the bladder serves as a core then also has.
It is obvious that this new method makes the production of plastic containers much cheaper and simpler, since a single bubble size is sufficient for containers of several dimensions, fluctuating within certain limits, and this bubble can be made very thin-walled and therefore cheap to manufacture. This not only saves the costs for a larger number of dismountable core models, but also avoids having to leave a relatively large opening in the finished plastic container through which the individual parts of the dismountable model can be removed from the interior of the container.
The opening, which must necessarily be left in the container, can be kept very small in the improved method according to the invention, as will be explained in more detail below.
In order to be able to use the bladder for other productions after the first use, it is advisable that the outer surface of the bladder and the dome core is coated with a separating layer before coating, which is neither with the material of the bladder nor with the material of the Layer binds, whereupon the contents of the bladder are emptied after they have solidified and the empty bladder is removed from the finished container through the opening left in the solidified layer in order to be used again.
This not only makes it possible to produce containers of different dimensions with one bubble size, it is also possible to produce a larger number of identical or different sized containers with a single bubble, since the bubble can be removed from the inside of the container after emptying.
In order to facilitate the step-by-step coating according to known methods, the procedure is such that the filled bladder and the dome core are rotated gradually or evenly around an axis that is as favorable as possible for the coating during the coating.
In the case of large-area containers, in particular, uniform coating by hand or by means of step-by-step processes causes great difficulties, since the worker who does the work has to walk around the model, which in some circumstances may affect the uniformity of the coating and give rise to rejects. By rotating the bladder step by step or evenly around an axis that is as favorable as possible for the coating work, this coating is made much easier, can be carried out in a shorter time and can be carried out with the greatest uniformity on all surface areas of the bladder.
The device for performing the method is characterized in that a gas- and liquid-tight clamping device for the opening of the elastic bladder is displaceable and lockable, gas- and liquid-tight above a dismountable dome core on the outer wall of a hollow shaft, one end of which is inside the bladder a support flange for the same and the other outer end with the nozzle of a gas or liquid pressure system for an adjustable, constant pressure.
Accordingly, an inexpensive device with a hollow shaft, a clamping device and a pressure system is sufficient to fill the bladder to the desired size and to maintain this size until the layered plastic masses have solidified, whereupon the device is removed from the bladder by opening the clamping device can be removed.
An advantageous embodiment of the dome core is characterized in that it can be dismantled, axially displaceable and lockable by a clamping mechanism underneath the clamping device on the hollow shaft.
The axially displaceable arrangement of such a dome core on the hollow shaft ensures that it can be arranged on the hollow shaft in accordance with the respective size of the container to be manufactured.
The drawing serves for a better understanding of the method according to the invention and shows a preferred embodiment of a device designed according to the invention, by means of which plastic containers of the type described above can be manufactured.
Fig. 1 shows schematically and partially in section a device for producing spherical containers, before the dome core is put on.
FIG. 2 is a detailed drawing and shows a section through the clamping device shown schematically in FIG.
Fig. 3 shows the assembly of the empty bladder on the device.
Fig. 4 shows an advantageous embodiment of a displaceably arranged dome core.
In Fig. 1, for example, a vertically arranged hollow shaft 1 is rotatably mounted with the lower free end on the nozzle of a gas or liquid pressure system 2. The upper end of the hollow shaft 1 is equipped with a support flange 3 protruding vertically to the hollow shaft axis, on which the middle part of the upper dome of a spherically inflated elastic bladder 4 rests. The middle part of the lower dome of the elastic bladder 4 has a circular opening 5, the wall of which is clamped in airtight and liquid-tight manner between an upper gland ring 9 and a clamping ring 7 of a clamping device 6 screwed to it.
The clamping device 6 is advantageously designed like a stuffing box and has a packing 8 which is compressed between the above-mentioned upper stuffing box part 9 and a lower stuffing box part 10. On the spherically inflated, elastic bladder 4, a layered synthetic material covering 11 is arranged, which for example ge according to FIG. 2 consists of the covering layers 11, 12 and a glass fiber fabric 14 arranged between them. In the vicinity of the upper end of the hollow shaft 1 equipped with the support flange 3, gas or liquid outlet openings 15 are provided in the hollow shaft wall.
For example, in order to produce a spherical plastic container, the static advantages of which are known, an elastic bladder 4 is selected of such a size that it can be inflated to the desired container diameter. The clamping device 6 is then shifted on the hollow shaft 1 in the direction of the arrows 16 or 17 until the edge 18 of the upper gland part 9 is at a distance from the support flange 3, which essentially corresponds to the desired inside diameter of the spherical plastic container to be produced.
The lower stuffing box part 10 is then tightened against the upper stuffing box part 9, so that the packing 8 presses itself firmly against the outer wall of the hollow shaft 1 and prevents the clamping device 6 from being displaced in any direction along the hollow shaft 1 during the further process steps that follow . The bladder 4 with the opening 5 is then pulled over the support flange 3 until the part of the bladder 4 opposite this opening rests on the support flange 3. A centering pin 19 is advantageously arranged at this point on the bladder, which can be pushed into the bore of the hollow shaft 1 and, as will be explained in more detail later, ensures that the bladder 4 is held firmly and centered on the hollow shaft 1.
3, the opening 5 of the bladder 4 is now placed over the outer stuffing box part 9 so that the wall of the opening 5 lies between this stuffing box part 9 and the clamping ring 7, which is then tightened and an air- and liquid-tight closure of the opening 5 compared to the + n clamping ring 7 guaranteed. If the pressure system 2 presses gas or liquid through the bore of the hollow shaft 1 and through the outlet opening 15 into the interior of the bladder 4, the bladder fills and assumes the desired spherical shape according to FIG.
If the bladder 4 is not to be left as a lost core in the finished container, but is to be removed from the solidified container, the outer surface of the bladder 4 is coated with a suitable compound which forms a separating layer that does not mix with the material of the bladder, still binds to the material of the plastic layers. The pressure system 2 is advantageously equipped with a liquid or gas pressure motor (not shown), by means of which the hollow shaft 1 and thus the spherical bladder 4 can be set in rotation in the desired direction.
The inflated bladder 4 thus represents a form on which a plastic covering layer 11, then a reinforcing layer, for example a glass fiber fabric 14 and again a plastic covering layer 12, are applied according to known methods. The layers will gradually solidify and form the desired spherical container, which is completely closed except for an assembly opening 20 that is to be left with a relatively small diameter.
As a result of the centering pin 19, which penetrates the bore of the hollow shaft 1, it is easily possible to arrange the hollow shaft 1 horizontally instead of in a vertical position, so that the inflated bladder rotates around a horizontal axis of rotation here during the coating process, which is the case with certain coating processes considered beneficial. After the individual plastic coverings have completely solidified, the clamping ring 7 is loosened and the clamping device 6 can be pulled out together with the hollow shaft 1 through the opening 5 of the bladder 4, whereby the gas or liquid that has been pressed in is also removed through the opening 5 Inside the bladder 4 escapes or runs out.
The now flaccid bladder 4 can then be pulled out of the interior of the same through the opening 20 left in the finished spherical plastic container and the opening 20 is formed by a dome or plate of suitable size in which, for example, inlet and outlet valves (not shown) are arranged, locked.
So that the container can be equipped with the dome, after the clamping device 6 has been fixed on the hollow shaft 1 and before the bladder 4 is coated, a multi-part dome core 21, which can be dismantled, has the opening in the direction of the bladder 4 and the upper edges are firmly attached to it arranged adjacent to the hollow shaft 1. The individual parts of the dismountable dome core 21 are advantageously held in place by a clamping strap 22 by means of the screws 23. When the bladder 4 is coated with the covering 11, this is then extended in a cylindrical shape to the desired height on the outer walls of the dome core. Since the dimensions of the domes are standardized in container construction, it is not necessary to keep a large number of such dismountable dome cores 21 in stock.
After the covering 11 has solidified, the screws 23 are loosened, the clamping ring 22 removed, and the individual parts of the collapsible dome core 21 can be removed from the dome. The hollow shaft 1 is then removed from the bladder 4 in the manner already described above.
Although the method and the device according to the invention has been described and illustrated essentially in connection with the production of spherical plastic containers, it must be noted that it is readily possible with the same method and with the same device without substantial changes to the same cylindrical or any shaped plastic container. Areas of application for the invention are wherever plastic containers are to be manufactured cheaply, since the elastic bladder according to the invention, serving as a casting core, can be used again and again for repetitive production processes and within certain limits can be differentiated by a greater or lesser gas or liquid pressure Dimensions can be inflated.