Beschichtungsmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bcschich- tungsmaschine, welche dazu dient, eine Trägerbahn, z. B. Kunstleder, mit einer Deckschicht zu versehen. Dieser Vorgang des Beschichtens .erfolgt dadurch, d'ass das die Deckschicht bildende Material, z. B. PVC, plastifiziert, danach der Film gebildet und mit der Trägerbahn vereinigt wird.
Die bekannten Beschichtungsmaschinen verwen den zum Beschichten zwei Walzen, zwischen welchen die Vorplastifizierung und die Filmbildung gleich- zeitig erfolgt. Diese Maschinen besitzen den Nachteil, dass die Leistung beschränkt ist und sich gewisse Rohstoffe zur Filmbildung nicht eignen. Auch er lauben diese Maschinen eine Änderung der Filmdicke nur in sehr beschränktem Rahmen.
Bei einer weiteren bekannten Maschine zum Be schichten wird der Film mittels einer Düse erzeugt. Dieser Film wird durch eine Zusatzmaschine auf die Trägerbahn gewalzt. Derartige Maschinen sind nicht nur in der Anschaffung, ,sondern wegen der stets nötigen Düsenreinigung auch :im Betrieb teuer. Auch hier können gewisse Film-Rohprodukte nicht ver arbeitet werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die erwähn ten Nachteile zu verringern. Die erfindungsgemässe Beschichtungsmaschine ist gekennzeichnet durch min destens drei beheizte Schmelzwalzen, welche derart angeordnet sind, dass das für die Beschichtung not wendige Material nacheinander die zwischen den Walzen entstehenden Spalte zwecks Vorplastifizie- rung und Filmbildung passiert.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden anschliessend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Be- schichtungsmaschine, Fig.2 einen Ausschnitt aus einer anderen Be- schichtungsmaschine.
Die in Fig. 1 dargestellte Beschichtungsmaschine weist einen Rohstoffbehälter 13 mit einer regelbaren Dosiervorrichtung 14 auf. Unter der Dosiervorrich- tung 14 befindet sich der Walzenspalt a, welcher durch eine erste Schmelzwalze 1 und eine zweite Schmelzwalze 2 festgelegt wird. Unter der Walze 2 ist eine weitere Schmelzwälze 3 angeordnet, welche zusammen mit der Walze 2 einen zweiten Walzenspalt b festlegt.
Unter der Schmelzwalze 3 befindet sich eine Aufkaschierungswalze 4 mit einer Prägwalze 9. Eine weitere nachgeschaltete Walzengruppe besteht aus einer Kantenschniitwalze 10', einer Kühlwalze 11 und einer Fertigbahnwalze 12. Eine vorgeschaltete Walzengruppe besteht aus einer Trägcrbahnwalze 8, zwei Vorheizwalzen 5 und 6 und einer Umlenk- walze 7.
Die Schmelzwalzen 1-3 sind beheizt, und ihre Temperatur wird automatisch geregelt.
Das Beschichten vollzieht sich folgendermassen: Das Rohmaterial im Behälter 13 gelangt durch die Dosiervorrichtung in vorbestimmter Menge<B>In</B> den Spalt a zwischen den Schmelzwalzen 1 und 2, wo es vorplastifiziert wird.
Das vorplastifizierte Material gelangt hierauf von der Walze 2, infolge entspre chender Temperaturdifferenz zwischen der Masse rund der mitgenommen, in den Spalt b, wo sich durch Fertigplastifizieren ein Film bildet. Dieser Film wird wiederum, bedingt durch eine entsprechende Temperaturdifferenz,
von der Walze 3 mitgeführt und zwischen den Walzen 3 und 4 mit der Trägerbahn zusammengeführt und in einem Walzenspalt c auf diese mittels Druckes aufkaschiert.
Die Trägerbahn läuft von der Walze 8 ab, über die Walzen 5, 6 und 7, wobei sie derart vorge wärmt wird, dass das Beschichten erfolgen kann. Nach dem Beschichten läuft die Folie über die Walze 9, welche z. B. zum Prägen dienen kann. Von der anschliessenden Walze 10 werden die Folien kanten beschnitten; auf der Walze 11 erfolgt die Kühlung, und die fertige Folie wird auf der Walze 12 aufgewickelt.
In Fig. 2 ist eine Ausführung mit einer vierten ebenfalls beheizten Schmelzwalze 15 vorgesehen. Die Schmelzwalzen 2 und 3 ,legen dabei .einen Spalt d fest, in welchem eine Zwischenplastifizierung vor genommen wird, bevor der Fihn nach seiner Bildung im Spalt b der Walzen 3 und 15 auf die Auf kaschierwalze 4 gelangt.
Die beschriebenen Ausführungen erlauben nicht nur -ein schnelleres Fahren, mithin eine grössere Lei stung, sondern die Herstellung besserer Filmquali tät und die Verwendung einer viel grösseren Zahl von Rohstoffen, insbesondere von pulverförmigen Roh stoffen.
Die drei voneinander getrennten Arbeitsgänge des Vorp'lastifizierens, der Filmbildung und der Beschich tung werden von ein und derselben Maschine be wältigt. Die Dicke des Films kann dabei in weitesten Grenzen verändert werden, indem die Grösse der Walzenspalten zur Bestimmung der Filmstärke stufen- los regulierbar ist.
Die Anordnung der verschiedenen Walzen kann beliebig sein. Es ist einzig auf deren praktische Par allelität zu achten.
Coating machine The present invention relates to a coating machine which is used to apply a carrier web, e.g. B. artificial leather to be provided with a top layer. This coating process. Takes place by d'ass the material forming the top layer, e.g. B. PVC, plasticized, then the film is formed and combined with the carrier web.
The known coating machines use two rollers for coating, between which the preplasticization and film formation take place simultaneously. These machines have the disadvantage that their performance is limited and certain raw materials are unsuitable for film formation. These machines also only allow the film thickness to be changed to a very limited extent.
In another known machine for loading the film is generated by means of a nozzle. This film is rolled onto the carrier web by an additional machine. Such machines are not only expensive to purchase, but also because of the nozzle cleaning that is always necessary: they are expensive to operate. Certain raw film products cannot be processed here either.
The present invention aims to reduce the disadvantages mentioned th. The coating machine according to the invention is characterized by at least three heated melting rollers, which are arranged in such a way that the material required for the coating successively passes through the gaps between the rollers for the purpose of preplasticization and film formation.
Exemplary embodiments of the subject matter of the invention are explained below with reference to the drawing. It shows: FIG. 1 a schematic representation of a coating machine, FIG. 2 a section from another coating machine.
The coating machine shown in FIG. 1 has a raw material container 13 with a controllable metering device 14. The roller gap a, which is defined by a first melting roller 1 and a second melting roller 2, is located below the metering device 14. A further melting roller 3 is arranged below the roller 2, which together with the roller 2 defines a second roller gap b.
A lamination roller 4 with an embossing roller 9 is located under the melting roller 3 - roller 7.
The melting rollers 1-3 are heated and their temperature is regulated automatically.
The coating takes place as follows: The raw material in the container 13 passes through the metering device in a predetermined amount into the gap a between the melting rollers 1 and 2, where it is preplasticized.
The preplasticized material then comes from the roller 2, due to the corre sponding temperature difference between the mass around the entrained, in the gap b, where a film is formed by plasticizing. This film is in turn, due to a corresponding temperature difference,
carried along by the roller 3 and brought together with the carrier web between the rollers 3 and 4 and laminated onto this in a roller gap c by means of pressure.
The carrier web runs from the roller 8, over the rollers 5, 6 and 7, wherein it is preheated in such a way that the coating can take place. After coating, the film runs over the roller 9, which z. B. can be used for embossing. From the subsequent roller 10, the foil edges are cut; The cooling takes place on the roller 11, and the finished film is wound up on the roller 12.
In FIG. 2, an embodiment with a fourth, likewise heated, melting roller 15 is provided. The melting rollers 2 and 3 define a gap d in which an intermediate plasticization is carried out before the fihn reaches the laminating roller 4 after its formation in the gap b of the rollers 3 and 15.
The embodiments described not only allow faster driving, therefore greater performance, but also the production of better film quality and the use of a much larger number of raw materials, especially raw materials in powder form.
The three separate operations of pre-plasticizing, film formation and coating are handled by one and the same machine. The thickness of the film can be varied within the broadest limits by continuously regulating the size of the roller gaps to determine the film thickness.
The various rollers can be arranged as desired. You only have to pay attention to their practical parallelism.