Werkzeug zum Verformen von Blechprofilen mit einem zangenartigen Schenkelpaar Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zum Verformen, beispielsweise Glätten, Recken, Strecken oder Stauchen, von Blechprofilen, insbesondere von spitzwinkligen Profilen und U-Profilen mit geringer Steghöhe, mit einem zangenartigen Schenkelpaar, zwi schen dessen Arbeitsffächen durch auf das vordere Ende des einen Schenkels im Bereich der Arbeitsflä chen einwirkende Kräfte das Werkstück verformt wird.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, für Werkzeuge der genannten Art die Voraussetzungen zu schaffen, dass der Spalt zwischen den Arbeitsflächen ihrer Schenkel auf Bruchteile eines Millftneters genau auf die Stärke der zu verformenden Materialien ein gestellt werden kann und dabei ein spielfreies und geräuscharmes Arbeiten der Werkzeuge gewährleistet wird.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch er reicht, dass der Spalt zwischen den Arbeitsflächen der Schenkel durch mindestens einen zwischen ihnen vom Tragkörper aus zwecks Parallelverstellung mindestens eines Schenkels anziehbaren Spreizkeil in Verbindung mit einem gummielastischen Element einstellbar ist, das die Schenkel entgegen der Keilwirkung zusam menhält.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfin dung an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele veran schaulicht. Es zeigen: Fig. <B>1</B> eine erste Ausführungsform der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt entsprechend.der Schnitt linie A-A der Fig. <B>1,</B> Fig. <B>3</B> eine zweite Ausführungsform der-Exfindung in Seitenansicht, Fig. 4 eine Draufsicht der Ausführungsform mach Fig. <B>3,
</B> Fig. <B>5</B> einen Querschnitt entsprechend der Schnitt linie B-B der Fig. <B>3,</B> Fig. <B>6</B> bis<B>9</B> weitere spezielle Ausführungsformen der -Erfindung in Seitenansicht.
Das Werkzeug gemäss Fig. <B>1</B> und 2 weist einen oberen Schenkel<B>1</B> und einen unteren Schenkel 2 auf, wobei ein im Schnelltakt arbeitender Maschinenstössel <B>3</B> den für die Verformung des zwischen die Schenkel<B>1</B> und 2 eingeführten Werkstückes W notwendigen Druck ausübt, während ein am Schenkel<B>1</B> befestigtes Tragorgan<B>3'</B> festgehalten ist.
Die rückwärtigen Enden der Schenkel<B>1</B> und 2 sind an eine Gummischeibe 4 anvulkanisiert, die ihrer seits wiederum an einen Tragkörper<B>5</B> anvalkanisiert ist. Durch die Gummischeibe 4 sind beide Schenkel<B>1</B> und 2 elastisch mit dem Tragkörper<B>5</B> verbunden. Die Gummischeibe ist unter Vorspannung zwischengefügt, wodurch die Schenkel<B>1</B> und 2 zusammengehalten werden.
Zwischen den beiden Schenkeln<B>1</B> und 2 ist gegen die Gleitflächen an den Innenseiten der Schen <B>kel 1</B> und 2 anliegend ein Spreizkeil <B>6</B> angeordnet, der vermittels eines Gewindes und einer Mutter mit einer Feineinstellvorrichtung <B>7</B> mülimetergenau längsver- schieblich ist. Durch mehr oder weniger starkes Ein ziehen des Keils<B>6</B> in die schrägverlaufenden Gleit flächen der Schenkel<B>1</B> und 2 lässt sich der Spalt x zwischen den Arbeitsflächen der beiden auf Bruchteile eines Millimeters genau auf die Materialstärke des zu verformenden Werkstückes einstellen, wobei sich die Schenkel<B>1,</B> 2 parallel zueinander verstellen.
Bei um gekehrter Verschiebebewegung des Keiles lässt die mit Vorspannung zwischengefügte Gummischeibe 4 die Schenkel l,.2 in die einander genäherte Lage zurück gehen. In die Gummischeiben sind StabEamellen <B>8</B> eingelassen, die bei den Einstellbewegungen und dem Arbeitsspiel des Werkzeuges auf ihr-en -Abstützflächen schwenken. An dem Keil<B>6</B> ist noch ein Zeiger<B>9</B> be festigt, der über eine Millimeterskala hinweggleitet und das Mass der Längsverschiebung des Keils anzeigt.
Zum Gebrauch des beschriebenen Werkzeuges wird es mittels des Tragorgans<B>3</B> in eine Maschine eingespannt, wie sie beispielsweise in der schweize rischen Patentschrift Nr. <B>355755</B> gezeigt ist. Der Spalt <I>x</I> wird durch Verstellen des Keiles<B>6</B> genau der Stärke des zu bearbeitenden Blechmaterials angepasst. Ein<B>zu</B> bearbeitendes Blechprofilstück W wird nachher von Hand zwischen die freien Enden der Schenkel<B>1</B> und 2 eingeführt und durch diese im Schnelltakt bearbeitet.
Dabei werden die vorderen Endpartien der Schenkel<B>1</B> und 2 durch den Stössel<B>3</B> gegeneinander und an das Werkstück gepresst, wobei eine nur unbedeutende Schwenkung der Schenkel um die Kanten am dickeren Ende des Keiles<B>6</B> auftritt, weil der Spalt x mit der Stärke des zu bearbeitenden Blechmaterials überein stimmt. Mit Hilfe des Werkzeuges gemäss Fig. <B>1</B> lässt sich die zwischen die Schenkel<B>1</B> und 2 eingeschobene Partie des Werkstückes glätten und durch Treiben dehnen.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. <B>3</B> bis<B>5</B> ist das Werkzeug mit zwei Schenkelpaaren<B>1,</B> 2 und l', 2' versehen. Die rückwärtigen Enden der ein zelnen Schenkel<B>1,</B> l', 2, 2' sind hier nicht unmittelbar an die Gummischeibe 4 anvulkanisiert, sondern für jeden Schenkel ist an die Gummischeibe 4 eine geson derte Halterung in Form einer Stahlplatte<B>5'</B> anvul- kanisiert, so dass vermittels eines Schwalbenschwanz- sitzes <B>5"</B> die einzelnen Schenkel leicht ausgewechselt werden können.
Madenschrauben <B>5"'</B> dienen zur Fixierung der Schenkel. Für die beiden Schenkelpaare ist ein gemeinsamer Spreizkeil<B>6'</B> vorgesehen, der wie derum einen nach aussen vorstehenden Zeiger<B>9'</B> trägt und ermöglicht, den Spalt zwischen den Schenkeln beider Schenkelpaare<B>1,</B> 2 und l', 2# gleichzeitig und im selben Mass zu ändern.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ar beitet beim Werkzeug nach den Fig. <B>3</B> bis<B>5</B> der Stössel <B>3</B> nicht unmittelbar mit den Schenkeln 2 und 2' zu sammen, sondern mit einer Druckplatte 20, die den Arbeitsdruck über eine Gummischeibe 21 mit einge legten Stützlamellen 22 und 22' auf die Schenkel 2 und 2' überträgt. Die Gummischeibe 21 ist sowohl an der Druckplatte 20 als auch an den Schenkeln 2 und 2' anvulkanisiert. Die Stützlamellen 22 und 22' grei fen mit halbzylindrisch geformten Stirnflächen in ent sprechende Rillen der an die Gununiplatte 21 angren zenden Teile ein.
Dabei sind die am einen Schenkel 2 abgestätzten Lamellen 22 und die am anderen Schen kel 2' abgestützten Lamellen 22' in bezug aufeinander entgegengesetzt geneigt. In analoger Weise ist das Tragorgan<B>3'</B> unter Zwischenschaltung einer Gummi scheibe 21 mit eingelegten Stätzlamellen 22 und 22' mit den beiden oberen Schenkeln<B>1</B> und l' verbunden, wobei die auf dem einen Schenkel<B>1</B> abgestätzten La mellen 22 und die auf dem anderen Schenkel<B>l'</B> ab gestützten Lamellen 22' in bezug aufeinander ent gegengesetzt geneigt sind.
Ist das beschriebene Werkzeug mittels des Trag organs<B>3'</B> in die Maschine eingespannt, so bewirkt der im Schnelltakt arbeitende Stössel<B>3</B> nicht nur ein peri odisches Zusammenpressen der freien Enden der Schenkel<B>1</B> und 2 bzw. l' und 2' jedes Schenkelpaares, sondern zugleich auch eine Bewegung der Schenkel paare<B>1,</B> 2 und<B>l',</B> 2' gegeneinander, wenn ein Werk stück<I>W</I> in den horizontal verlaufenden Spalt zwi schen die freien Enden der Schenkel eingeschoben ist. Diese gegenläufige Bewegung der Schenkelpaare kommt dadurch zustande, dass die schräggestellten Stützlamellen 22 und 22' beim Auftreten eines das Werkstück W bearbeitenden Druckes stärker geneigt werden.
Beim Nachlassen des Arbeitsdruckes führen die Gummischeiben 21 die Lamellen 22 und 22'<B>je-</B> weils in ihre Ausgangslage zurück, wobei die Schen kelpaare<B>1,</B> 2 und<B>l',</B> 2' wieder einen grösseren<B>Ab-</B> stand voneinander einnehmen. Bei jedem Arbeitshub des Stössels<B>3</B> wird die in den horizontal verlaufenden Spalt des Werkzeuges eingeschobene Partie des zu bearbeitenden Werkstückes W durch die Schenkel paare<B>1,</B> 2 und<B>l',</B> 2' etwas gestaucht.
Lässt man diese Stauchwirkung nacheinander auf zahlreiche, in gerin ge<B>-</B> m Abstand nebeinanderliegende Partien eines Blech- profilstückes einwirken, so ergibt sich eine Verkür zung des so bearbeiteten Teiles. Wird nur der eine Schenkel eines im Querschnitt Uförmigen Profilstük- kes gestaucht, so nimmt das Profilstück einen gebo genen Verlauf an.
Das gleiche Ergebnis zeigt sich beim Bearbeiten beider Schenkel eines im Querschnitt U-förmigen Profilstückes.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante können die Stützlamellen 22 und 22' mit umgekehrter Neigung in die Gummischeiben 21 eingebettet sein. In diesem Fall erfahren die Schenkelpaare<B>1.,</B> 2 und l', 2' eine gegenläufige Bewegung voneinander weg, wenn mittels der Stützlamellen ein Arbeitsdruck auf die Schenkel des Werkzeuges übertragen wird.-Die in den horizontal verlaufenden Spalt des Werkzeuges eingefügte Partie eines zu bearbeitenden Werkstückes wird dadurch gestreckt. Mit Hilfe des zuletzt beschrie benen Werkzeuges lassen sich Blechprofilstücke eben falls, aber nach der anderen Seite biegen.
Die Fig. <B>6</B> bis<B>8</B> zeigen Ausführungen, bei denen die Halterungen 4 und<B>5'</B> für die Schenkel<B>1</B> und 2 schräg gestellt sind und die Schenkel eine entspre chende Schräge aufweisen. Die vorderen Enden der Schenkel<B>1</B> und 2 sind hierbei zur Verformung von Winkeln profiliert.
Bei den Ausführungsformen gemäss den Fig. <B>7</B> und <B>8</B> ist nur der obere Schenkel<B>1</B> mittels einer Gummi scheibe 4' elastisch befestigt, die ihrerseits an einem als Tragkörper dienenden Ansatz<B>10</B> des unteren Schenkels 2 anvulkanisiert ist. Durch Verschiebung eines nur einseitig Anzug aufweisenden Spreizkeiles<B>6"</B> mittels der Verstellmutter <B>7</B> lässt sich der Spalt zwi schen den Schenkeln genau der Materialstärke des<B>je-</B> weiligen Werkstückes anpassen.
Anstelle von nur zwei Schenkeln<B>1</B> und 2 können die Ausführungen nach den Fig. <B>6</B> bis<B>8</B> zwei Sehen- kelpaare aufweisen, die wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. <B>3</B> bis<B>5</B> mittels schräg gestellter Stütz lamellen mit dem Tragorgan<B>3'</B> bzw. dem Stössel<B>3</B> in Wirkungsverbindung stehen, damit die Schenkelpaare beim Auftreten eines Arbeitsdruckes auf das Werk stück eine gegenläufige Bewegung gegeneinander oder voneinander weg ausführen, um ein Stauchen oder ein Strecken der bearbeiteten Partie des Werkstückes zu erreichen.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. <B>9</B> ist zwi schen dem oberen Schenkel<B>1</B> und unteren Schenkel 2 eine Ambosszunge <B>11</B> eingesetzt. Das vordere Ende <B>111</B> dieser Zunge ist so profiliert, dass sich hier ein doppelt wirkendes Werkzeug ergibt, indem das pro filierte Ende der Zunge für beide Schenkel<B>1</B> und 2 einen Gegenamboss bildet. Die Zunge ist hierbei aus wechselbar angeordnet und kann somit leicht durch anders profilierte Zungen ersetzt werden.
Die Spalt einstellung der Schenkel<B>1</B> und 2 erfolgt hier durch zwei Verstellkeile <B>13</B> mit eigener Verstellmutter <B>0',</B> die mit beidseitigen Schrägflächen 12 an der Zunge<B>11</B> zusammenwirken.
Das Werkzeug nach Fig. <B>9</B> ermöglicht die gleich zeitige Bearbeitung von zwei U-Schenkeln eines U-för migen Blechprofils. Sind oben und unten<B>je</B> zwei Werkzeugschenkel nebeneinander vorhanden, und die unteren Stützlamellen 22 und 221 wie beim Beispiel nach den Fig. <B>3</B> bis<B>5</B> angeordnet, während die oberen Stützlamellen eine gegenüber der Darstellung in Fig. <B>5</B> umgekehrte Neigung haben, so ergibt sich beini Auf treten des Pressdruckes auf das Werkstück, dass die oberen Schenkel voneinander weg und die unteren Schenkel gegeneinander bewegt werden.
Der obere U-Schenkel des zu bearbeitenden Profilstückes erfährt dann eine Streckung und der untere U-Schenkel gleich zeitig eine Stauchung, woraus ein gebogener Verlauf des ursprünglich geradlinigen U-Profils resultiert.
Die beschriebenen Werkzeuge haben hauptsäch lich den Vorteil, dass wegen der genauen Einstellmög lichkeit des Abstandes zwischen den Werkzeugschen keln<B>1</B> und 2 bzw. <B>l'</B> und 2' in Anpassung an die Stärke des zu bearbeitenden Blechprofils ein geräusch armes Arbeiten und eine gute Wirkung der Werkzeuge gewährleistet sind.
Tool for shaping sheet metal profiles with a pair of pliers-like legs whose work surfaces the workpiece is deformed by forces acting on the front end of one leg in the area of the work surfaces.
The invention is based on the idea of creating the prerequisites for tools of the type mentioned that the gap between the working surfaces of their legs can be set exactly to the strength of the materials to be deformed to a fraction of a millimeter, while the tools work without play and with little noise is guaranteed.
This goal is achieved according to the invention in that the gap between the working surfaces of the legs is adjustable by at least one expanding wedge that can be tightened between them from the support body for the purpose of parallel adjustment of at least one leg in conjunction with a rubber-elastic element that holds the legs together against the wedge effect.
In the drawing, the subject of the inven tion is illustrated using several exemplary embodiments. They show: FIG. 1 a first embodiment of the invention in side view, FIG. 2 a cross section corresponding to the section line AA in FIG. 1, FIG. 3 A second embodiment of the invention in side view, FIG. 4 a plan view of the embodiment from FIG. 3,
</B> Fig. <B> 5 </B> a cross section corresponding to the section line BB of Fig. <B> 3, </B> Fig. <B> 6 </B> to <B> 9 </ B> further special embodiments of the invention in side view.
The tool according to FIGS. 1 and 2 has an upper limb 1 and a lower limb 2, with a machine ram 3 working at high speed for the deformation of the workpiece W introduced between the legs <B> 1 </B> and 2 exerts the necessary pressure, while a support member <B> 3 '</B> attached to the leg <B> 1 </B> is held.
The rear ends of the legs <B> 1 </B> and 2 are vulcanized onto a rubber washer 4, which in turn is vulcanized onto a supporting body <B> 5 </B>. Both legs <B> 1 </B> and 2 are elastically connected to the supporting body <B> 5 </B> by the rubber washer 4. The rubber washer is inserted under pretension, whereby the legs <B> 1 </B> and 2 are held together.
An expanding wedge <B> 6 </B> is arranged between the two legs <B> 1 </B> and 2 against the sliding surfaces on the insides of the legs <B> legs 1 </B> and 2, which by means of a Thread and a nut with a fine adjustment device <B> 7 </B> is longitudinally displaceable with millimeter precision. By pulling the wedge <B> 6 </B> more or less into the inclined sliding surfaces of the legs <B> 1 </B> and 2, the gap x between the working surfaces of the two can be opened to within a fraction of a millimeter set the material thickness of the workpiece to be deformed, whereby the legs <B> 1, </B> 2 adjust parallel to one another.
When the wedge is moved in the opposite direction, the rubber washer 4, which is inserted with pretensioning, lets the legs 1, .2 go back into the position that is closer to one another. Bar lamellae <B> 8 </B> are embedded in the rubber discs, which pivot on their support surfaces during the adjustment movements and the working cycle of the tool. A pointer <B> 9 </B> is attached to the wedge <B> 6 </B>, which slides over a millimeter scale and shows the amount of longitudinal displacement of the wedge.
To use the described tool, it is clamped into a machine by means of the support member <B> 3 </B>, as shown, for example, in Swiss Patent No. <B> 355755 </B>. The gap <I> x </I> is adjusted by adjusting the wedge <B> 6 </B> exactly to the thickness of the sheet material to be processed. A sheet metal profile piece W to be machined is then inserted by hand between the free ends of the legs 1 and 2 and machined by them at high speed.
The front end portions of the legs <B> 1 </B> and 2 are pressed against each other and against the workpiece by the ram <B> 3 </B>, with only an insignificant pivoting of the legs around the edges at the thicker end of the wedge <B> 6 </B> occurs because the gap x corresponds to the thickness of the sheet material to be processed. With the aid of the tool according to FIG. 1, the part of the workpiece inserted between the legs 1 and 2 can be smoothed and stretched by driving.
In the exemplary embodiment according to FIGS. 3 to 5, the tool is provided with two pairs of legs 1, 2 and 1 ', 2'. The rear ends of the individual legs <B> 1, </B> 1 ', 2, 2' are not vulcanized directly onto the rubber washer 4 here, but a separate holder in the form of a steel plate is attached to the rubber washer 4 for each leg <B> 5 '</B> vulcanized so that the individual legs can easily be exchanged by means of a dovetail seat <B> 5 "</B>.
Grub screws <B> 5 "'</B> are used to fix the legs. A common expansion wedge <B> 6' </B> is provided for the two pairs of legs, which in turn has an outwardly protruding pointer <B> 9 '< / B> supports and enables the gap between the legs of both leg pairs <B> 1, </B> 2 and 1 ', 2 # to be changed simultaneously and to the same extent.
In contrast to the first exemplary embodiment, in the case of the tool according to FIGS. 3 to 5, the plunger <B> 3 </B> does not close directly with the legs 2 and 2 ' together, but with a pressure plate 20, which transmits the working pressure via a rubber washer 21 with inserted support blades 22 and 22 'to the legs 2 and 2'. The rubber washer 21 is vulcanized onto both the pressure plate 20 and the legs 2 and 2 '. The support lamellas 22 and 22 'mesh with semicylindrical end faces in corresponding grooves of the parts adjoining the Gununiplatte 21.
The lamellas 22 supported on one leg 2 and the lamellas 22 'supported on the other leg 2' are inclined in opposite directions with respect to one another. In an analogous manner, the support element <B> 3 '</B> is connected to the two upper legs <B> 1 </B> and 1' with the interposition of a rubber disk 21 with inserted support lamellae 22 and 22 ', the on the one leg <B> 1 </B> trimmed lamellae 22 and which on the other leg <B> l '</B> from supported lamellae 22' are inclined opposite in relation to each other.
If the described tool is clamped into the machine by means of the support member <B> 3 '</B>, the ram <B> 3 </B> operating at high speed not only causes periodic compression of the free ends of the legs <B > 1 </B> and 2 or l 'and 2' of each pair of legs, but at the same time also a movement of the pairs of legs <B> 1, </B> 2 and <B> 1 ', </B> 2' against each other when a workpiece <I> W </I> has been pushed into the horizontally running gap between the free ends of the legs. This opposite movement of the pairs of legs comes about because the inclined support lamellae 22 and 22 ′ are inclined more strongly when a pressure that is working on the workpiece W occurs.
When the working pressure is released, the rubber washers 21 lead the lamellas 22 and 22 'back to their starting position, with the pairs of legs <B> 1, </B> 2 and <B> 1', </B> 2 'take up a larger <B> distance </B> from one another. With each working stroke of the ram <B> 3 </B>, the part of the workpiece W inserted into the horizontally running gap of the tool is moved by the leg pairs <B> 1, </B> 2 and <B> 1 ', </B> 2 'slightly compressed.
If this upsetting effect is allowed to act one after the other on numerous parts of a sheet metal profile piece lying next to one another at a small distance, the result is a shortening of the part so machined. If only one leg of a profile piece with a U-shaped cross section is compressed, the profile piece assumes a curved shape.
The same result is shown when machining both legs of a profile piece with a U-shaped cross-section.
In an embodiment variant not shown, the support lamellae 22 and 22 'can be embedded in the rubber disks 21 with the opposite inclination. In this case, the pairs of legs <B> 1., </B> 2 and 1 ', 2' move in opposite directions away from one another when a working pressure is transmitted to the legs of the tool by means of the support lamellae. The into the horizontally running gap The part of a workpiece to be machined that is inserted into the tool is thereby stretched. With the help of the tool described last, sheet metal profile pieces can also be bent, but to the other side.
Figures <B> 6 </B> to <B> 8 </B> show embodiments in which the brackets 4 and <B> 5 '</B> for the legs <B> 1 </B> and 2 are inclined and the legs have a corresponding slope. The front ends of the legs <B> 1 </B> and 2 are profiled to deform angles.
In the embodiments according to FIGS. 7 and 8, only the upper leg 1 is elastically attached by means of a rubber washer 4 ', which in turn is attached to a serving as a support body approach <B> 10 </B> of the lower leg 2 is vulcanized. By moving an expanding wedge <B> 6 "</B>, which is only tightened on one side, by means of the adjusting nut <B> 7 </B>, the gap between the legs can be matched exactly to the material thickness of the respective one Adapt workpiece.
Instead of only two legs 1 and 2, the embodiments according to FIGS. 6 to 8 can have two pairs of legs, which, as in the embodiment according to Figures <B> 3 </B> to <B> 5 </B> by means of inclined support lamellae with the support element <B> 3 '</B> or the plunger <B> 3 </B> in Operational connection are so that the leg pairs when a working pressure on the work piece perform an opposite movement against each other or away from each other in order to compress or stretch the machined part of the workpiece.
In the embodiment according to FIG. 9, an anvil tongue 11 is inserted between the upper leg 1 and the lower leg 2. The front end <B> 111 </B> of this tongue is profiled in such a way that a double-acting tool results here in that the profiled end of the tongue forms a counter anvil for both legs <B> 1 </B> and 2. The tongue is arranged interchangeably and can therefore easily be replaced by tongues with a different profile.
The gap adjustment of the legs <B> 1 </B> and 2 is done here by two adjusting wedges <B> 13 </B> with their own adjusting nut <B> 0 ', </B> the one with inclined surfaces 12 on the tongue <on both sides B> 11 </B> cooperate.
The tool according to FIG. 9 enables the simultaneous machining of two U-legs of a U-shaped sheet metal profile. If two tool legs are present next to one another at the top and bottom, and the lower support lamellae 22 and 221 are arranged as in the example according to FIGS. 3 to 5, While the upper support lamellae have a reverse inclination compared to the representation in FIG. 5, when the pressure on the workpiece occurs, the upper limbs are moved away from each other and the lower limbs are moved towards each other.
The upper U-leg of the profile piece to be machined is then stretched and the lower U-leg is compressed at the same time, resulting in a curved course of the originally straight U-profile.
The tools described have the main advantage that, because of the precise setting of the distance between the tool legs, <B> 1 </B> and 2 or <B> 1 </B> and 2 'can be adapted to the thickness of the sheet metal profile to be processed, low-noise work and a good effect of the tools are guaranteed.