Angelhaken
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Angelhaken mit Spitze und Widerhaken.
Der erfindungsgemässe Angelhaken ist gekennzeichnet durch einen unter dem Widerhaken schwenkbar gelagerten Hebel, der in einer seiner Stellungen den Widerhaken freigibt und in der anderen denselben überlappt, wobei dieser Hebel sich in seiner ersten Stellung über seine ganze Länge längs des Schenkels des Angelhakens erstreckt.
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausfiihrungs- beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine Ansicht eines ersten Ausführungsbei- spieles mit dem Hebel in einer seiner Stellungen,
Fig. 2 eine gleiche Ansicht mit dem Hebel in der anderen Stellung,
Fig. 3 in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 den Kopf des Fisches mit dem Angelhaken,
Fig. 5 den Kopf des Fisches beim Entfernen des Angelhakens,
Fig. 6 den Kopf des Fisches beim fast gänzlich entfernten Angelhaken,
Fig. 7 in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 2,
Fig. 8 eine Ansicht eines zweiten Ausführungs- beispieles,
Fig. 9 in grösserem Massstab einen Teil der Fig. 8,
Fig.
10 einen Schnitt nach der Linie 10-10 in Fig. 11 und Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 10.
Der in Fig. 1 bis 7 dargestellte Angelhaken weist einen längeren Schenkel 10, einen gebogenen Teil 12 und einen kürzeren Schenkel 11 auf. Im oberen Ende des Schenkels 10 ist ein Ohr 13 vorgesehen, durch welches die Angel 14 durch einen Knoten 14a be festigt ist. Der kürzere Schenkel 11 besitzt eine Spitze 15 und einen spitzen Widerhaken 16, welch letzterer einen Winkel mit dem Schenkel 11 bildet. Dieser Haken besteht zweckmässig aus einem magnetisierbaren Material, z. B. aus Stahl, und wird vorzugsweise aus einem Stück hergestellt.
Der Schenkel 11 ist unter dem Widerhaken 16 mit einem durchgehenden Schlitz 11s (Fig. 3) versehen, dessen Achse zweckmässig senkrecht zur Achse des Schenkels 11 liegt und gegen den Schenkel 10 hin gerichtet ist. Quer zu diesem Schlitz 1 la ist im Schenkel 11 ein Stift 17 im Presssitz eingesetzt. Ein kleiner Hebel 18 ist schwenkbar auf diesem Stift 17 gelagert, und im Schlitz 1 la verschiebbar angeordnet. Der Hebel 18 besteht zweckmässig aus einem Magnetstab. Das freie Ende dieses Hebels 18 ist verjüngt. In Fig. 1 ist dieser Hebel 18 in seiner ersten Stellung dargestellt, in welcher er sich unterhalb des Stiftes 17 erstreckt, derart, dass seine Spitze 18a sich im Abstand des Schenkels 11 befindet.
Dieser Abstand ist aber verhältnismässig klein, so dass der Hebel 18 im wesentlichen längs des Schenkels 11 liegt.
In Fig. 2 und 7 ist der Hebel 18 in seiner zweiten Stellung gezeigt, in welcher die Spitze 18a gegen den Widerhaken 16 anliegt. Diese Spitze 18a ist abgeflacht (Fig. 7) und derart bemessen, dass sie die Spitze des Widerhakens 16 überdeckt.
In Fig. 4,5 und 6 ist die Verwendung des beschriebenen Angelhakens erläutert. Natürlich sind diese Figuren schematisch gehalten und entsprechen nicht der genauen Stellung des Fisches und des Angelhakens. Der Fisch 19 hat ein Maul 20, dessen Gaumen durch eine Membrane 21 gebildet ist. Vber dieser Membrane 21 ist das Fleisch 22 des Fischkopfes verhältnismässig zart.
Bei Verwendung des beschriebenen Angelhakens wird der Hebel 18 in seine erste Stellung verschwenkt, in welcher er dank der Wirkung des Magnetstabes gehalten wird. Der Köder wird auf der Spitze 15 und eventuell auch auf dem Widerhaken 16 befestigt.
Wenn der Fisch nach dem Köder schnappt, gelangen die Spitze 15 und der Widerhaken 16 durch die Membrane 21 in das Fleisch 22 und macht ein kleines Loch in die Membrane 21. Der Widerhaken 16 hält den Angelhaken im Maul des Fisches. Normalerweise gelangt der Hebel 18 nicht durch die Membrane 21.
Um den Angelhaken zu entfernen, wird er derart bewegt, dass er die Stellung der Fig. 4 einnimmt. In dieser Stellung ist dann der Hebel 18 ebenfalls durch das Loch der Membrane 21 eingeführt worden. Dann wird der Schenkel 11 langsam wieder herausgezogen.
Bei dieser Bewegung schlägt der Hebel 18 an den Rücken der Membrane 21 an und wird dadurch verschwenkt (Fig. 5). Bei weiterem Herausziehen des Angelhakens wird dieser Hebel 18 gänzlich verschwenkt, worauf er die Stellung der Fig. 6 einnimmt.
Er liegt dabei auf der Spitze des Widerhakens 16.
Wenn jetzt der Angelhaken ganz herausgenommen wird, wird das Loch in der Membrane kaum verbreitert und jedenfalls nicht vom Widerhaken aufgerissen.
Dies genügt, um ein Sterben des Tieres zu verhindern.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 bis 11 hat die gleiche Wirkungsweise, wie in bezug auf Fig. 1 bis 7 beschrieben. Die dargestellte Bauart kann jedoch an bestehenden Angelhaken angebracht werden.
Der dargestellte Angelhaken weist einen langen Schenkel 30 mit einem Befestigungsöhr 33, einen gebogenen Teil 32 und einen kürzeren Schenkel 31 mit Spitze 35 und Widerhaken 36 auf.
Ein aus zwei Backen 38 bestehendes Klemmorgan 37 aus federndem Material ist unter dem Widerhaken 36 an dem Schenkel 31 befestigt. Diese Backen 38 sind nachgiebig an ihrem oberen und unteren Ende bei 38b befestigt. Zwischen diesen Verbindungsstellen 38b ist ein freier Raum zwischen den Flanschen 38a vorgesehen. An diesen Flanschen 38a ist ein Stift 39 befestigt, auf welchem ein Hebel 40 schwenkbar gelagert ist.
Das Klemmorgan 37 ist fest an dem Schenkel 31 angebracht. Der Hebel 40 entspricht genau dem Hebel 18 der Fig. 1 bis 7 und braucht daher nicht näher beschrieben zu werden. Es ist klar ersichtlich, dass ein solches Klemmorgan 37 mit dem darauf schwenkbar montierten Hebel 40 an einem bereits angeschafften Angelhaken angebracht werden kann.
Der beschriebene Angelhaken erlaubt eine leichtere Handhabung, dank welcher unnötige Verletzungen des Fisches vermieden werden können. Der Fisch kann sofort vom Haken befreit werden, nachdem er aus dem Wasser herausgezogen worden ist, ohne dass es nötig ist, ihn zum Beispiel auf einer flachen Unterlage zu halten. Es ist sogar möglich, den Angelhaken derart zu verdrehen, dass er herausgenommen werden kann, ohne dass der Fisch mit der Hand angefasst werden muss. Er fällt somit ins Wasser zurück, ohne dass er zum Beispiel irgendwie infiziert wird.
Der dargestellte Angelhaken ist von besonders einfacher Bauart. Irgendwelche andere Mittel könnten auch vorgesehen werden, um den Hebel in seinen beiden Stellungen zu halten. Man kann auch annehmen, dass die Schwerkraft genügen würde, um den Hebel in seiner ersten Stellung zu halten. Ein Blockieren des Widerhakens durch den Hebel kann durch die Wahl des Körders verhindert werden.
Nachdem die Gesetzgebung vieler Länder vorschreibt, dass Fische unter gewisser Grösse wieder ins Wasser geworfen werden müssen, ist die Verwendung des beschriebenen Angelhakens sehr empfehlenswert.
fishing hook
The present invention relates to a point and barbed fish hook.
The fish hook according to the invention is characterized by a lever pivotably mounted under the barb, which releases the barb in one of its positions and overlaps the same in the other, this lever extending in its first position over its entire length along the leg of the fish hook.
In the accompanying drawing, exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown. Show it :
1 shows a view of a first exemplary embodiment with the lever in one of its positions,
2 shows the same view with the lever in the other position,
3 shows, on a larger scale, a section along the line 3-3 in FIG. 2,
4 shows the head of the fish with the fish hook,
Fig. 5 shows the head of the fish when removing the fish hook,
6 shows the head of the fish with the fish hook almost completely removed,
7 shows, on a larger scale, a section along the line 7-7 in FIG. 2,
8 shows a view of a second exemplary embodiment,
9 shows a part of FIG. 8 on a larger scale,
Fig.
10 shows a section along line 10-10 in FIG. 11 and FIG. 11 shows a section along line 11-11 in FIG.
The fishhook shown in FIGS. 1 to 7 has a longer leg 10, a curved part 12 and a shorter leg 11. In the upper end of the leg 10, an ear 13 is provided through which the tang 14 is fastened by a node 14a BE. The shorter leg 11 has a point 15 and a pointed barb 16, the latter forming an angle with the leg 11. This hook is expediently made of a magnetizable material, e.g. B. made of steel, and is preferably made in one piece.
The leg 11 is provided under the barb 16 with a continuous slot 11s (FIG. 3), the axis of which is expediently perpendicular to the axis of the leg 11 and is directed towards the leg 10. A pin 17 is inserted in a press fit in the leg 11 transversely to this slot 11a. A small lever 18 is pivotably mounted on this pin 17, and is arranged displaceably in the slot 1 la. The lever 18 expediently consists of a magnetic rod. The free end of this lever 18 is tapered. In FIG. 1, this lever 18 is shown in its first position, in which it extends below the pin 17 in such a way that its tip 18a is at a distance from the leg 11.
However, this distance is relatively small, so that the lever 18 lies essentially along the leg 11.
In FIGS. 2 and 7, the lever 18 is shown in its second position in which the tip 18a rests against the barb 16. This tip 18a is flattened (FIG. 7) and dimensioned in such a way that it covers the tip of the barb 16.
In Figs. 4, 5 and 6 the use of the fish hook described is explained. Of course, these figures are kept schematic and do not correspond to the exact position of the fish and the fishhook. The fish 19 has a mouth 20, the palate of which is formed by a membrane 21. Over this membrane 21 the meat 22 of the fish head is relatively tender.
When using the fish hook described, the lever 18 is pivoted into its first position in which it is held thanks to the action of the magnetic rod. The bait is attached to the tip 15 and possibly also to the barb 16.
When the fish snaps for the bait, the point 15 and barb 16 pass through the membrane 21 into the meat 22 and make a small hole in the membrane 21. The barb 16 holds the fish hook in the mouth of the fish. The lever 18 does not normally pass through the membrane 21.
In order to remove the fish hook, it is moved so that it assumes the position of FIG. In this position, the lever 18 has also been inserted through the hole in the membrane 21. Then the leg 11 is slowly pulled out again.
During this movement, the lever 18 strikes the back of the membrane 21 and is thereby pivoted (FIG. 5). When the fish hook is pulled out further, this lever 18 is pivoted completely, whereupon it assumes the position of FIG.
It lies on the tip of the barb 16.
If the fishhook is now completely removed, the hole in the membrane is hardly widened and in any case not torn open by the barb.
This is enough to prevent the animal from dying.
The embodiment according to FIGS. 8 to 11 has the same mode of operation as described with reference to FIGS. 1 to 7. However, the design shown can be attached to existing fishhooks.
The fishhook shown has a long leg 30 with a fastening eye 33, a curved part 32 and a shorter leg 31 with a point 35 and barbs 36.
A clamping member 37 made of resilient material and consisting of two jaws 38 is attached to the leg 31 under the barb 36. These jaws 38 are resiliently attached at their upper and lower ends at 38b. A free space is provided between the flanges 38a between these connection points 38b. A pin 39, on which a lever 40 is pivotably mounted, is attached to these flanges 38a.
The clamping member 37 is firmly attached to the leg 31. The lever 40 corresponds exactly to the lever 18 of FIGS. 1 to 7 and therefore does not need to be described in more detail. It is clearly evident that such a clamping member 37 with the lever 40 pivotably mounted thereon can be attached to a fishhook that has already been acquired.
The fish hook described allows easier handling, thanks to which unnecessary injuries to the fish can be avoided. The fish can be released from the hook immediately after it has been pulled out of the water without the need to hold it on a flat surface, for example. It is even possible to twist the fish hook in such a way that it can be removed without having to touch the fish by hand. It falls back into the water without, for example, being infected in any way.
The fish hook shown is of a particularly simple design. Any other means could also be provided to hold the lever in its two positions. One can also assume that gravity would be sufficient to keep the lever in its first position. The locking of the barb by the lever can be prevented by the choice of the lure.
Since the legislation of many countries stipulates that fish under a certain size must be thrown back into the water, the use of the fish hook described is highly recommended.