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CH350489A - Regelapparat - Google Patents

Regelapparat

Info

Publication number
CH350489A
CH350489A CH350489DA CH350489A CH 350489 A CH350489 A CH 350489A CH 350489D A CH350489D A CH 350489DA CH 350489 A CH350489 A CH 350489A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
movement
cam
pressure
operating state
state variable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Greenawalt Frederick
Original Assignee
Ranco Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ranco Inc filed Critical Ranco Inc
Publication of CH350489A publication Critical patent/CH350489A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D29/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/02Arrangement or mounting of control or safety devices for compression type machines, plants or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Regelapparat Die Erfindung bezieht sich auf einen Regelapparat zum Abschalten von periodisch arbeitenden Maschinen beim Auftreten eines anomalen Zustandes, um eine Beschädigung oder ein Fehlarbeiten der Maschine zu verhindern, welcher Apparat eine zwischen zwei Regelstellungen arbeitende Regeleinrichtung enthält. Der Regelapparat nach der Erfindung eignet sich besonders für die Abschaltung einer Kühl- oder Gefrieranlage beim Auftreten eines anomalen Druckes des Kältemittels. 



  Regelapparate der vorgenannten allgemeinen Art sind in der Kühl- oder Gefriertechnik bekannt, jedoch bewegten sich bei diesen das druckempfindliche Element und die von ihm betätigten Teile in Übereinstimmung mit dem normalen Zyklus der Arbeitsstücke, und diese Bewegung hatte eine Abnutzung und häufig eine Verschiebung der Einstellungen zur Folge, was zu einem Versagen des Apparates oder einer Ungenauigkeit seines Arbeitens führen konnte. 



  Zweck der Erfindung ist, einen Regelapparat der genannten Art zu schaffen, bei welchem keine Bewegung des auf den Arbeitszustand ansprechenden Elementes oder der von ihm betätigten Teile während normaler Veränderungen in den zu regelnden Bedingungen stattfindet, abgesehen von der anfänglichen Bewegung, die bei einer    Änderung   des Zustandes bzw. der Bedingung gegen die kritische Grenze eintritt, auf welche der Regelapparat zum Arbeiten eingestellt ist. 



  Der erfindungsgemässe Regelapparat ist gekennzeichnet durch einen auf eine    Betriebszustandsgrösse   der Maschine ansprechenden Teil, der in Übereinstimmung mit Änderungen der genannten Betriebszustandsgrösse in einer Richtung über einen gegebenen Bereich bewegbar ist, um die Regeleinrichtung aus einer Stellung in eine andere zu bewegen, und    Blok-      kierungsmittel,   welche    eine   Bewegung des auf die erwähnte    Betriebszustandsgrösse   ansprechenden Teiles in der entgegengesetzten Richtung innerhalb des gegebenen Bewegungsbereiches verhindern. 



  In der    Zeichnung   ist    eine      Ausführungsform   der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



     Fig.   1 zeigt einen Regelapparat im Schnitt, welcher in eine schematisch dargestellte Gefrieranlage geschaltet ist, und der dazu dient, die Anlage    im   Falle    eines   übermässig hohen    Druckes   des Kältemittels abzuschalten. 



     Fig.2   und 3 sind    Schnittansichten   des Regelapparates nach    Fig.   1 und geben gewisse Teile dieses Apparates in verschiedenen Stellungen wieder. 



     Fig.   4 ist eine    Teilansicht,   welche    bestimmte   Teile des Regelapparates in    einem   grösseren Massstab wiedergibt. 



  Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein gewöhnlich geschlossener elektrischer    Schalter   5 vorgesehen, der durch einen Balg 6, welcher dem Druck des    Kältemittels   in der Hochdruckseite der    zu      regelnden   Gefrieranlage unterworfen ist, geöffnet werden kann, wenn der Druck    ein   vorbestimmtes Maximum erreicht. Die Bewegung des Balges 6 wird auf den Schalter 5 durch einen Hebel 7 übertragen; eine einstellbare Feder 8 wirkt der Ausdehnung des Balges 6 entgegen, um den Druck zu regeln, bei welchem der Schalter 5 geöffnet werden soll. 



  Der Hebel 7 kann sich gemäss der Ausdehnung des Balges 6    freibewegen,   jedoch wird seine Bewegung bei einer Druckverkleinerung in dem Balg 6 durch die Zusammenarbeit zwischen einem Nocken 9 auf dem Hebel 7 und einer Anschlagschraube 10 blockiert, die von einer nach oben gedrückten    Gleit-      stange   11 getragen wird, welche durch die sich gegen die    Nockenfläche   legende Schraube 10 gegen eine    Aufwärtsbewegung   festgehalten wird.

   Wenn der Hebel 

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 7 sich in Richtung gegen die    Schalteröffnungsstellung   bewegt (entgegen dem Uhrzeigersinn bei Betrachtung der Zeichnung), bewegt sich die Gleitstange 11 entsprechend dem erforderlichen Weg nach oben, um die Schraube 10 mit dem Nocken 9 in Berührung zu halten, so dass die Schraube 10 jedwede Bewegung des Hebels 7 in    Uhrzeigerrichtung   blockiert. Eine mehr ins einzelne gehende Erläuterung der Ausführungsform der Erfindung folgt. 



  Der Regelapparat weist ein Gehäuse 12 auf, in welches der Schalter 5 eingeschlossen ist. Der Schalter 5 ist ein üblicher Schnappschalter und wird von einem Sockel 13 aus    dielektrischem   Material getragen, welcher in eine Öffnung in einer Wandung des Gehäuses 12 eingesetzt ist. Bei der dargestellten Ausführungsform weist der Schalter 5 eine Kontaktblattfeder 14 auf, die an einem Ende mit einem Anschlussstück 15 verbunden ist, und    ihr   gegenüberliegendes freies Ende, welches einen Kontakt 16 trägt, bewegt sich zwischen einem elektrisch isolierten Anschlag 17 und einem Kontakt 18, welcher an    einem   zweiten    Anschlussstück   19 befestigt ist, das in den Sockel 13 eingebettet ist. 



  Das freie Ende der Kontaktfeder 14 wird durch Schnappwirkung aus der einen Stellung in die andere durch ein Kippglied 20 bewegt, dessen eines    Ende   an der Feder 14 schwenkbar gelagert ist und dessen gegenüberliegendes Ende zwischen Grenzstellungen bewegbar ist, die durch im Abstand voneinander angeordnete Zungen 20a festgelegt sind, welche sich zwischen einem festen Ansatz 15b, wie dargestellt, bewegen.

   Das    Kippglied   20 wird in Längsrichtung gegen seinen Schwenkpunkt durch eine Spannfeder 21 gedrückt, deren eines Ende mit dem Kippglied 20 schwenkbar verbunden ist und deren anderes Ende an einem Antriebshebel 22 angebracht ist, welcher so    ausgeführt   ist, dass er die Spannfeder 21    verschwenkt   und sie auf die eine oder andere Seite bezüglich ihrer neutralen Lage relativ zu dem Kippglied 20 bewegt, wodurch das    Kippglied   20 auf die entsprechende Seite kippt und eine Schnappbewegung der    Kontaktfeder   14 hervorruft.

   Der Schwenkpunkt für den Antriebshebel 22 ist relativ zu der Wirkungslinie der Feder 21 so angeordnet, dass der Hebel 22 bei Betrachtung der Zeichnung um seinen    Schwenkpunkt   im Uhrzeigersinn beeinflusst, daher in eine Stellung gedrückt wird, in welcher der Kontakt 16 sich auf dem Kontakt 18 schliesst. 



  Der Antriebshebel 22 wird entgegen dem Uhrzeigersinn zum Öffnen des Schalters 5 durch den Hebel 7 bewegt, der die Form eines Winkelhebels hat, welcher aus einem    Metallstanzstück   besteht und auf einem Zapfen 26    verschwenkbar   ist, der in den Gehäusewandungen gelagert    ist.   Der Winkelhebel 7 ist auf der einen Seite mit einem elektrischen Isolator 27 versehen, welcher den Winkelhebel 7 von dem Antriebshebel 22 elektrisch isoliert. Der Hebel 7 hat gegenüberliegende, im Abstand voneinander angeordnete Ansätze 28 mit durchgehenden    öffnun-      gen,   durch welche ein Zapfen 29    hindurchragt,   der in die untere Öffnung eingeschraubt ist, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist.

   Das obere Ende des Zapfens 29 ist mit einer Nut versehen, in welcher ein Ende der Feder 8 eingreift, und das gegenüberliegende Ende der Feder 8 ist mit einer Platte 31 verbunden, welche auf eine Schraube 32 geschraubt ist, die in einer Öffnung in dem Gehäuse 12 drehbar gelagert ist. Die Spannung der Feder 8 zieht den Hebel 7 in Uhrzeigerrichtung, und durch Drehen der Schraube 32 zum Verschieben der Platte 31 längs der Schraube 32 kann die Länge und infolgedessen die Spannung der Feder 8 eingestellt werden, um den Balgen 6 zu belasten und zu bewirken, dass der Schalter 5 bei einem vorbestimmten Druck geöffnet wird, wie dies nachstehend im einzelnen erläutert wird. 



  Der Balg 6, der eine übliche, auf Druck ansprechende Einrichtung darstellt, weist zwei biegsame plattenförmige Teile auf, die miteinander verlötet sind, um eine hohle ausdehnbare Kammer 35 zu bilden, mit der ein Rohr 36 verbunden ist, um den Balg 6 mit dem    Kältemittelsystem   der zu regelnden Gefrieranlage in Verbindung zu bringen, wie dies in    Fig.   1 dargestellt ist. Der Balg 6 ist in einem schalenförmigen Teil untergebracht, welcher mit der Gehäusewandung verbunden ist. Eine Stange 37 ist mit der Mitte der Oberwandung des Balges 6 verbunden und greift am unteren Ende des Zapfens 29 an, so dass bei einer Ausdehnung des Balges 6 der Hebel 7 entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung des    öffnens   des Schalters 5 bewegt wird. 



  Die Ausführung des Balges 6 ist derart, dass ein in ihm herrschender Druck, der kleiner als der kleinste Normaldruck in der Gefrieranlage ist, die Stange 37 mit dem Zapfen 29 im Eingriff hält. Wenn beispielsweise der normale Druckbereich auf der Hochdruckseite der Gefrieranlage 7 bis 17,5    kg/cm'   beträgt, hält z. B. ein Druck von 5,25    kg(cm2   den Balg 6 ausgedehnt, so dass die Stange 37 mit den Zapfen 29 des Hebels 7 jederzeit im Eingriff steht. Falls es erwünscht ist, dass der Schalter 5 sich z.

   B. bei 21    kglcm2   Druck öffnet, wird die Spannung der Feder 8 so eingestellt, dass sie den Balg 6 derart belastet, dass ein Druck von 21    kg/cm2   erforderlich ist, um den Balg 6 genügend auszudehnen, damit der Hebel 7 sich in eine Stellung    verschwenkt,   in welcher der Schalter 5 geöffnet wird. Es ist    ersichtlich,   dass, wenn der Druck in dem Balg 6 sich dem Wert von 21    kg;cm2   nähert, der Hebel 7 entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt wird, und dass die Spannung der Feder 8 sich vergrössert, wenn diese Bewegung des Hebels 7 die Feder 8 streckt.

   Es ist ersichtlich, dass, wenn bei dem soweit beschriebenen Regelapparat, welcher    im   Prinzip bekannten Ausführungen ähnelt,    Änderungen   im Druck unterhalb 21    kg'cm2   auftreten, der Balg 6, der den Schalter 5    betätigende   Hebel 7 und die Spannfeder 8 sich in Übereinstimmung mit den Erhöhungen und Verminderungen im Druck des Kältemittels in der Anlage bewegen würden. 



  Gemäss der Erfindung wird jedoch der Hebel 7 nach seiner Bewegung entgegengesetzt dem Uhr- 

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    zeigersinn   zufolge Ausdehnung des    Balges   6 daran gehindert, sich im Uhrzeigersinn zu bewegen, und dies erfolgt durch den an dem Hebel 7 ausgebildeten Nocken 9 und die    Nockennachlaufschraube   10, welche durch eine Öffnung in einem Flansch 42 geschraubt ist, der an der Gleit- oder    Rückstellstange   11 ausgebildet ist. Die Stange 11 ist ein    Blechstanz-      stück,   welches im unteren Ende einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz 45 hat, durch den sich ein mit Kopf versehener Führungszapfen 46 erstreckt, welcher an einer Seitenwandung des Gehäuses 12 fest angebracht ist.

   Der obere Teil der Stange 11 wird in einem Schlitz mit teilweise offener Seite geführt, welcher in einem nach innen gebogenen Ansatz 47 des Gehäuses 12 ausgebildet ist. Es ist ersichtlich, dass die Stange 11 sich in senkrechter Richtung, jedoch nicht seitlich bewegen kann, so dass die Schraube 10 die Bewegung des Hebels 7 im Uhrzeigersinn    blok-      kiert,   wenn sie mit dem Nocken 9 im Eingriff steht. 



  Eine Spannfeder 50, deren    eines   Ende mit dem Gehäuse 12 verbunden und deren anderes Ende in eine Öffnung in einem Ansatz der Stange 11 eingehakt ist, zieht die Stange 11 bei Betrachtung der Zeichnung nach oben, so dass, wenn der Hebel 7 sich entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt, der Nocken 9 das Bestreben hat, sich von der Schraube 10 abzuheben, wodurch die Stange 11 freigegeben wird, so dass sie sich aufwärts bewegt und die Berührung zwischen der Schraube 10 und dem Nocken 9 aufrechterhält und dadurch eine Bewegung des Hebels 7 in Uhrzeigerrichtung bei einer nachfolgenden    Verkleinerung   des Druckes in dem Balg 6 verhindert.

   Es ist ersichtlich, dass der Nocken 9 und die    Nachlaufschraube   10 ähnlich wie ein längs des Hebels 7 angesetzter Keil arbeiten, wenn der Hebel 7 sich entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt, um die Bewegung des Hebels 7 in Uhrzeigerrichtung zu blockieren. Die    Abschrägung   der    Nockenfläche   ist derart, dass die auf den Hebel 7 in Uhrzeigerrichtung wirkende Kraft nicht imstande ist, die Stange 11 bei Betrachtung der Zeichnung nach unten zu treiben.

   Der Teil 9a des Nockens 9 ist, wie am besten aus    Fig.4   ersichtlich, relativ zur Bewegungsrichtung der Stange 11 abgeschrägt, und der Teil 9b liegt im wesentlichen parallel zu dieser Bewegungsrichtung, so dass, wenn der Hebel 7 sich entgegen dem Uhrzeigersinn genügend weit    bewegt,   um den Schalter 5 zu öffnen, die Schraube 10 die Fläche 9a verlässt und dadurch der Feder 50 gestattet, die Stange 11 bis zu der durch den Schlitz 45 und den Zapfen 46 bestimmten Grenze    (Fig.   3) aufwärts bzw. nach aussen zu bewegen. 



  Durch    Einwärtsdrücken   der Stange 11 wird die Schraube 10 in eine Stellung gegenüber dem unteren Endteil der    Nockenfläche   9a bewegt, so dass der Hebel 7 durch die Spannung der den Regelbereich bestimmenden Feder 8 in die    Schalterschliessstellung      (Fig.   1) zurückgeführt werden kann. 



  Der Regelapparat wird in einer Gefrieranlage    (Fig.   1) verwendet, in welcher ein von einem Elektromotor angetriebener Kompressor A an seiner Auslass- Seite mit einem Kondensator B verbunden ist, der seinerseits über ein Expansionsorgan D mit einem Verdampfer C in Verbindung steht, welcher mit dem    Kompressoreinlass   in üblicher Weise verbunden ist. Der Verdampfer C ist in einer zu kühlenden Kammer E eingeschlossen.

   Der Stromkreis für den Kompressor A enthält eine von der Stromquelle kommende Leitung L1, einen von Hand zu betätigenden    Ein-      und   Ausschalter 55, eine Leitung 56 zur einen Seite des    Kompressormotors,   eine von der anderen Seite des Motors zu dem    Anschlussstück   15 des Regelapparates führende Leitung 57, die Kontaktfeder 14, die Kontakte 16, 18 zum    Anschlussstück   19 und eine Leitung 58 zu der einen    Anschlussklemme   eines    ther-      mostatisch   betätigten Schalters F, dessen andere Anschlussklemme mit der zur Stromquelle führenden Leitung L2 verbunden ist. 



  Der    thermostatische   Schalter F kann von beliebiger Ausführung sein, von denen in der Technik zahlreiche bekannt sind. Er enthält einen Schalter, welcher durch einen gasgefüllten Balg betätigt wird, der einen Fühler    Fl   hat, welcher auf die Temperaturen in der    Kühlkammer   E anspricht, und welcher so ausgeführt ist, dass er den Schalter 5 schliesst, wenn die Temperatur eine    vorbestimmte   Höhe erreicht, und den Schalter 5 öffnet, wenn die Temperatur auf einen vorbestimmten Mindestwert reduziert worden ist. Der Druck des Kältemittels in dem Verdampfer C entspricht derjenigen Temperatur    in   demselben, welche gemäss dem Arbeiten des    thermostatischen   Schalters F periodisch ansteigt und fällt.

   Typische Drücke auf der    Kompressorseite   liegen innerhalb eines Bereiches von 10,5 bis 14    kg/cm2.   Das Rohr 36 des Balges 6 ist an die    Kompressor-Auslassleitung   der Gefrieranlage wie dargestellt angeschlossen, so dass der Druck innerhalb des Balges 6 der gleiche ist wie in der Hochdruckseite der Anlage. 



  Es ist ersichtlich, dass während des normalen Arbeitens der Gefrieranlage der    thermostatische   Schalter F das Arbeiten des Motors A der Anlage gemäss der Temperatur in der Kühlkammer E regelt, und der Druck des Kältemittels in der Hochdruckseite der    Anlage   steigt und fällt zwischen normalen Werten. Während des Anstiegs des Druckes auf einen anfänglichen maximalen Wert, welcher ausreicht, um den Hebel 7 entgegen der Belastung der Feder 8 zu bewegen, bewegt der Balg 6 den Hebel 7 gegen die    Schalteröffnungsstellung   und bei einem    Sinken   des Druckes verhindert die mit dem Nocken 9 zusammenwirkende Schraube 10 eine    Rückkehrbewegung   des Hebels 7 auf    Grund   der oben beschriebenen Keilwirkung.

   Wie oben ausgeführt, ist der Druck, welcher erforderlich ist, um den    Balg   6 ausgedehnt gegen den Hebel 7 zu halten, beträchtlich kleiner als der kleinste normale    Druck,   und daher verbleibt der Balg 6 in der Stellung des maximalen normalen    Druckes.   Infolgedessen erfolgt keine Bewegung des Balges 6, des Hebels 7 und der Feder 8 während der    normalen      Druckschwankungen,      mit   Ausnahme der Anfangsbewegung der Teile gemäss dem höchsten    Druck,   der 

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 auftritt, ohne den Druck zu erreichen, welcher erforderlich ist, um den Schalter    zu   öffnen,

   und daher werden eine Abnutzung und Ermüdung des    Balges   6 sowie der den Regelbereich bestimmenden Feder und der Schwenkzapfen vermieden. 



  Obgleich die beschriebene bevorzugte    Ausfüh-      rungsform   der Erfindung dahin arbeitet, den Schalter entsprechend einem maximalen Druck zu öffnen,    kann   das gleiche Prinzip auch verwendet werden, um den Schalter entsprechend einem minimalen Druck zu öffnen, falls dies gewünscht werden sollte. Minimaldruck- oder bei niedrigem Druck wirkende    Abschalter   sind in der Technik bekannt. In jedem Falle erzeugen die normalen Schwankungen im Druck keinerlei Bewegung der Teile des Regelapparates.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regelapparat zum Abschalten von periodisch arbeitenden Maschinen beim Auftreten eines anomalen Zustandes, um eine Beschädigung oder ein Fehlarbeiten der Maschine zu verhindern, welcher Apparat eine zwischen zwei Regelstellungen arbeitende Regeleinrichtung enthält, gekennzeichnet durch einen auf eine Betriebszustandsgrösse der Maschine ansprechenden Teil (6, 7), der in übereinstimmung mit Änderungen der genannten Betriebszustandsgrösse in einer Richtung über einen gegebenen Bereich bewegbar ist, um die Regeleinrichtung aus einer Stellung in eine andere zu bewegen, und Blockierungsmittel (9, 10),
    welche eine Bewegung des auf die erwähnte Betriebszustandsgrösse ansprechenden Teiles in der entgegengesetzten Richtung innerhalb des gegebenen Bewegungsbereiches verhindern. UNTERANSPRüCHE 1. Regelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass der genannte Teil ein verschwenk- bares Glied (7) aufweist, welches durch ein auf Druck ansprechendes Element (6) in einer Richtung entsprechend einer Druckzunahme entgegen einer Kraft bewegbar ist, welche durch eine mit dem Glied verbundene, einseitig drückende Vorrichtung ausgeübt wird, wobei die Blockierungsmittel eine Bewegung des Teiles in der entgegengesetzten Richtung entsprechend einer Änderung des Druckes,
    auf welchen das Element anspricht, verhindern. 2. Regelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierungsmittel einen Nok- ken (9) und einen Nockennachlaufteil (10) aufweisen, von denen der eine sich entsprechend der Bewegung des auf die vorgenannte Betriebszustandsgrösse ansprechenden Teiles bewegt und der andere sich so bewegt, dass er den Eingriff zwischen ihnen aufrechterhält, um eine Keilwirkung zu schaffen und dadurch zu verhindern, dass der auf die Betriebszustandsgrösse ansprechende Teil nach seiner Bewegung in der einen Richtung sich in der entgegengesetzten Richtung bewegt. 3.
    Regelapparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken an dem auf die Be- triebszustandsgrösse ansprechenden Teil vorgesehen ist und der Nockennachlaufteil mit der Nockenfläche im Eingriff steht und so geführt ist, dass er, wenn der genannte Teil sich in der einen Richtung bewegt, sich in einer Richtung quer zur Bewegungsrichtung des Nockens bewegen kann, um der Nockenfläche zu folgen und auf dieser anzuschlagen und auf diese Weise die Bewegung des Teiles in der engegengesetz- ten Richtung zu blockieren, und dass ein Mittel (50) vorgesehen ist, welches auf den Nachlaufteil in einer Richtung drückend wirkt,
    um ihn zu veranlassen, während der Bewegung des Teiles in der einen Richtung mit dem Nocken in Anschlag zu bleiben.
CH350489D 1956-03-21 1957-03-21 Regelapparat CH350489A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US350489XA 1956-03-21 1956-03-21

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Publication Number Publication Date
CH350489A true CH350489A (de) 1960-11-30

Family

ID=21880307

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CH350489D CH350489A (de) 1956-03-21 1957-03-21 Regelapparat

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