CH348574A - Leichtmetallkolben - Google Patents
LeichtmetallkolbenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F3/00—Pistons
- F02F3/16—Pistons having cooling means
- F02F3/20—Pistons having cooling means the means being a fluid flowing through or along piston
- F02F3/22—Pistons having cooling means the means being a fluid flowing through or along piston the fluid being liquid
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B3/00—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
- F02B3/06—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition
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Description
Leichtmetallkolben Die Erfindung betrifft einen Leichtmetallkolben mit einem Kühlkanal im Kolbenboden. Mit höheren Motordrehzahlen und höherer Ruf ladung steigen die spezifischen Wärmebelastungen des Kolbens von Brennkraftmaschinen, so dass man u. U. an eine Grenze kommt, über welcher allein die gute Wärmeleitfähigkeit des Leichtmetalls nicht mehr ausreicht, um die in den Kolbenboden eingestrahlte Wärme an das Kühlwasser abzuführen. Man hat daher vielfach Kühlschlangen in den Kolben eingegossen, welche von Öl durchflossen sind. Der Ölzulauf erfolgt dabei durch Bohrungen in der Treibstange und im Kolbenbolzen, während das Öl frei in den Kurbelraum abläuft. Dabei sind Kühl schlangen im allgemeinen in der Nähe der Ring partie angeordnet, da diese in erster Linie gekühlt werden soll. Kolbenboden und Kolbenkrone sind jedoch bei dieser Art der Kühlung weiterhin den hohen Tempe raturen ausgesetzt. Um dies zu verhindern, wurde vielfach der Kolben von unten, das heisst von der Treibstange her angespritzt oder mit nur zum Teil gefüllten Ölräumen versehen, in denen Öl hin und her planschte und dadurch eine gewisse Kühlwirkung ausübte. Bei kleineren Kolben reicht im allgemeinen die eine oder andere Kühlart aus. Dies ist jedoch nicht mehr der Fall bei grösseren Motoren, wenn sowohl die Ringpartie als auch der Kolbenboden genügend gekühlt werden sollen. Gemäss der Erfindung ist eine ausreichende Küh lung des Kolbens dadurch zu erreichen, dass der im Kolbenboden angeordnete Kühlkanal mit einem ein seitig vom Kolbenboden begrenzten, mit einer Ablauf öffnung versehenen Hohlraum verbunden ist. Es ist zweckmässig, die Ablauföffnung möglichst zentral an zuordnen, damit das aus dem Hohlraum ablaufende Öl auf den Treibstangenkopf gelangt und über die Treibstange nach unten abläuft. Durch die hin und her gehende Bewegung des unteren Treibstangen kopfes wird das Öl von der Treibstange in radialer Richtung abgeschleudert, ohne dass es wieder auf die Schenkel der Kurbelwelle gelangt. Dadurch wird ver mieden, dass das Öl wieder hochgeschleudert wird, was u. U. zu einer Erhöhung des Ölverbrauchs führen würde. Die Verbindung zwischen Kühlkanal und Hohl raum soll möglichst an einer Stelle in den Hohlraum geführt werden, an welcher Material-Druckspannun- gen herrschen, was zweckmässig dadurch erreicht wird, dass man die Einmündung des Kühlkanals in den Hohlraum in eine gewölbte Fläche der Kolben bodenunterseite verlegt. Ist dies nicht möglich, so soll die Einmündung an eine neutrale Stelle oder an eine Stelle gelegt werden, an der möglichst ge ringe Zugspannungen herrschen; grössere Zugspan nungen an der Einmündungsstelle könnten zu Riss- bildung führen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig: 1 einen gegossenen Kolben mit Kühlschlange im Schnitt, Fig. 2 einen geschmiedeten Kolben mit ringför migem Kühlraum. Der Leichtmetallkolben 1 ist in bekannter Weise mit einer Kühlschlange 2 versehen, wobei der Zu lauf des Kühlmittels durch die Treibstange, den Kol benbolzen und eine in der Kolbenwand vorgesehene Bohrung erfolgt. Der Ablauf 3 des Kühlöls aus der Schlange wird in einen einseitig von der konkav ge wölbten Unterseite des Kolbenboderis begrenzten Hohlraum 4 des Kolbens geführt. Da die Einmün dung des Ablaufs 3 in den Hohlraum 4 durch die gewölbte Fläche der Kolbenbodenunterseite führt, liegt sie an einer Stelle, an der auch bei Belastung des Kolbens noch Druckspannungen vorhanden sind. Auf der der Treibstange zugekehrten Seite ist der Hohlraum 4 durch einen Zwischenboden mit einer Ablauföffnung 5 begrenzt, in der vorzugsweise ein kragenförmiger Einsatz 6 angeordnet ist. Durch diese Massnahme wird in dem Hohlraum eine gewisse Menge Öl gespeichert, die bei der hin und her gehen den Bewegung des Kolbens gegen den Kolbenboden geschleudert wird und dadurch eine sehr gute Kühl wirkung ausübt. Der kragenförmige Einsatz 6 ist herausnehmbar angeordnet, um den Hohlraum 4 rei nigen zu können. Das überschüssige Öl läuft über den Rand des kragenförmigen Einsatzes 6 und die Treibstange 7 nach unten und wird von dieser gegen das Kurbelgehäuse abgeschleudert. In Fig. 2 ist ein geschmiedeter Kolben dargestellt, bei dem anstelle der Kühlschlange 2 ein Ringraum 8, der durch einen Ring 9 von oben her verschlossen ist, zur Kühlung der Ringpartie des Kolbens vorgesehen ist. Der Hohlraum 4 für die zusätzliche Kühlung des Kolbenbodens ist dabei in der bereits beschriebenen Weise im Kolben angeordnet und mit dem Ringraum 8 verbunden. Der Ringraum 8 mündet durch eine gewölbte Fläche der Unterseite des Kolbenbodens in den Hohlraum 4, so dass auch bei diesem Beispiel die Einmündung an einer Stelle liegt, an der bei Belastung des Kolbens noch Druckspannungen vor handen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Leichtmetallkolben mit einem Kühlkanal im Kol benboden, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühl kanal (2, 8) mit einem einseitig vom Kolbenboden begrenzten, mit einer Ablauföffnung (5) versehenen Hohlraum (4) des Kolbens (1) in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Leichtmetallkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gegen die Treibstange hin angeordnete Ablauföffnung (5) des Hohlraumes mit einem in den Hohlraum vorstehenden Kragen (6) versehen ist. 2. Leichtmetallkolben nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einmündung des Kühlkanals in den Hohlraum (4) in einer gewölbten Fläche der Unterseite des Kolbenbodens liegt. 3. Leichtmetallkolben, gekennzeichnet durch einen geschlossenen, ringförmigen Kühlkanal (8).
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE348574X | 1955-12-20 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH348574A true CH348574A (de) | 1960-08-31 |
Family
ID=6257494
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH348574D CH348574A (de) | 1955-12-20 | 1956-10-31 | Leichtmetallkolben |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH348574A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2001044645A1 (de) * | 1999-12-17 | 2001-06-21 | Mahle Gmbh | Untere abdeckung eines kühlraumes für kolben von verbrennungsmotoren |
-
1956
- 1956-10-31 CH CH348574D patent/CH348574A/de unknown
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2001044645A1 (de) * | 1999-12-17 | 2001-06-21 | Mahle Gmbh | Untere abdeckung eines kühlraumes für kolben von verbrennungsmotoren |
US6722263B2 (en) | 1999-12-17 | 2004-04-20 | Mahle Gmbh | Bottom covering of a cooling chamber for pistons of internal combustion engines |
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