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CH337540A - Verfahren zur Herstellung einer 1,3,5-Triazin-Verbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer 1,3,5-Triazin-Verbindung

Info

Publication number
CH337540A
CH337540A CH337540DA CH337540A CH 337540 A CH337540 A CH 337540A CH 337540D A CH337540D A CH 337540DA CH 337540 A CH337540 A CH 337540A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
triazine
diethylamino
bis
acid
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Dr Hueni
Alexander Dr Staehelin
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH337540A publication Critical patent/CH337540A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/26Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hetero atoms directly attached to ring carbon atoms
    • C07D251/40Nitrogen atoms
    • C07D251/54Three nitrogen atoms
    • C07D251/66Derivatives of melamine in which a hetero atom is directly attached to a nitrogen atom of melamine

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer     1,3,5-Triazin-Verbindung       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von     2-Hydrazino-4,6-bis-          diäthylamino-1,3,5-triazin    der Formel  
EMI0001.0004     
    Diese und ihre Salze weisen wertvolle pharma  kologische Eigenschaften auf. So besitzen sie eine  Hemmwirkung auf die Erregungsübertragung im  Zentralnervensystem und können deshalb als Heil  mittel bei neurologischen Erkrankungen verwendet  werden.  



  Die neue     1,3,5-Triazinverbindung    wird erfin  dungsgemäss erhalten, indem man in einem     4,6-Bis-          diäthylamino-1,3,5-triazin,    das in     2-Stellung    eine  freie oder     verätherte        Mercaptogruppe    aufweist, diese  durch Behandlung mit     Hydrazin    gegen die     Hy-          drazinogruppe    austauscht. So kann man z.

   B. ein       2-Alkylmercapto-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5    -     triazin,     wie     2-Methylmercapto-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-          triazin,    besonders aber     2-Mercapto-4,6-bis-diäthyl-          amino-1,3,5-triazin    mit     Hydrazin    umsetzen. Die  Ausgangsstoffe können auch in Form ihrer     Salze     angewandt werden. Die Umsetzung wird zweckmässig  in Anwesenheit von Verdünnungsmitteln, allenfalls  auch in Gegenwart von     Kondensationsmitteln    durch  geführt, wobei man ausserdem in Gegenwart von  Katalysatoren, wie Kupferpulver, arbeiten kann.  



  Soweit die für die Durchführung der genannten  Reaktion notwendigen Ausgangsstoffe nicht bekannt  sind, können sie nach den üblichen Methoden ge  wonnen werden.    Je nach der Arbeitsweise erhält man das neue       Hydrazinotriazin    in Form seiner Base oder ihrer  Salze.

   Aus der Base können therapeutisch verwend  bare     Salze    gebildet werden, wie der Halogenwasser  stoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphor  säure, Essigsäure,     Propionsäure,        Oxalsäure,    Äpfel  säure, Zitronensäure,     Methansulfonsäure,        Äthan-          sulfonsäure,        Oxyäthansulfonsäure,        Benzoesäure,        Sa-          licylsäure,

          p-Aminosalicylsäure    oder     Toluolsulfon-          säure.    Erhaltene Salze können in üblicher Weise in  die freie Base übergeführt werden.  



  Die neue Verbindung oder ihre     Salze    können als       Heilmittel,    z. B. in Form pharmazeutischer Präparate,  Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in  Mischung mit einem für die     enterale,        parenterale     oder     topicale    Applikation geeigneten pharmazeuti  schen organischen oder anorganischen, festen oder  flüssigen Trägermaterial enthalten.  



  <I>Beispiel 1</I>  6 g     2-Mercapto-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-triazin     werden in 50 ml absolutem Äthanol mit 6 g Hydra  zinhydrat 12 Stunden am     Rückfluss    gekocht, wobei       Schwefelwasserstoffentwicklung    eintritt. Das Lö  sungsmittel wird auf dem siedenden Wasserbad im  Vakuum     abdestilliert,    der Rückstand mit Wasser ver  setzt und mit verdünnter Natronlauge stark alkalisch  gestellt. Hierauf schüttelt man dreimal mit Äther aus  und wäscht die Ätherlösungen dreimal mit je 50 ml  In     Salzsäure.    Die saure Lösung wird     mit    verdünnter  Natronlauge alkalisch gestellt und mit Äther extra  hiert.

   Die Ätherlösung wird mit     Natriumsulfat    ge  trocknet und eingedampft. Das     2-Hydrazino-4,6-bis-          diäthylamino-1,3,5-triazin    bleibt als ölige Flüssigkeit  zurück. Mit     äthanolischer        Salzsäure    und Äther  zugabe kann es in das     kristallisierte        Dihydrochlorid     vom F. 198-200  verwandelt werden.

        Das als Ausgangsmaterial verwendete     2-Mer-          capto-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-triazin    kann wie  folgt erhalten werden:  10 g     2-Chlor-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-triazin     werden mit einer Lösung von 4,4 g     Natriumhydro-          sulfid    in 150 ml 95      /oaigem    Äthanol im geschlossenen  Gefäss 10 Stunden auf 130-140  erhitzt. Das Lö  sungsmittel     wird    abgedampft, der Rückstand mit  Wasser versetzt, mit verdünnter Natronlauge alka  lisch gestellt und mit Äther extrahiert. Die wässrig  alkalische Lösung filtriert man sodann mit Zusatz  von Tierkohle und stellt sie mit     halbkonzentrierter     Salzsäure sauer.

   Nun wird mit Chloroform ausge  schüttelt, die     Chloroformlösung    über     Natriumsulfat     getrocknet und eingedampft. Der Rückstand stellt  das     2-Mercapto-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-triazin     dar. Aus Essigester umkristallisiert schmilzt es bei  155-156 .  



  <I>Beispiel 2</I>  7,5 g     2-Methylmercapto-4,6-bis-diäthylamino-          1,3,5-triazin    werden     in    100 ml absolutem     Athanol     mit 7 g     Hydrazinhydrat    6 Stunden im geschlossenen  Gefäss auf 140-150  erhitzt. Das Reaktionsgemisch  wird analog Beispiel 1 aufgearbeitet. Man erhält so  das im Beispiel 1 beschriebene     2-Hydrazino-4,6-bis-          diäthylamino-1,3,5-triazin,    dessen     Dihydrochlorid     bei 198-200  schmilzt.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     2-Methyl-          mercapto-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-triazin    kann wie  folgt hergestellt werden:    19 g 2 -     Mercapto    -     4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-          triazin    werden in 200 ml Methanol gelöst und lang  sam mit 160 ml einer ätherischen     Diazomethan-          lösung    versetzt. Man lässt über Nacht stehen und  dampft die überschüssige     Diazomethanlösung    ab.  Der Rückstand wird am Hochvakuum destilliert.       2-Methylmercapto-4,6-bis-diäthylamino-1,3,5-triazin     destilliert bei 135-136  unter 0,25 mm     Hg-Druck.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2-Hydrazino-4,6- bis-diäthylamino-1,3,5-triazin, dadurch gekennzeich net, dass man in einem 4,6-Bis-diäthylamino-1,3,5- triazin, das in 2-Stellung eine freie oder verätherte Mercaptogruppe aufweist, diese durch Behandlung mit Hydrazin gegen die Hydrazinogruppe austauscht. UNTERANSPRACHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 2-Alkylmercapto-4,6-bis- diäthylamino-1,3,5-triazin mit Hydrazin umsetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 2-Mercapto-4,6-bis-diäthyl- amino-1,3,5-triazin mit Hydrazin umsetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die erhaltene freie Base in ein Salz überführt.
CH337540D 1956-10-18 1956-10-18 Verfahren zur Herstellung einer 1,3,5-Triazin-Verbindung CH337540A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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CH337540T 1956-10-18
CH335401T 1956-10-18

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CH337540D CH337540A (de) 1956-10-18 1956-10-18 Verfahren zur Herstellung einer 1,3,5-Triazin-Verbindung

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CH (1) CH337540A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3257192A (en) * 1965-01-22 1966-06-21 Du Pont Method of killing deep-rooted weeds

Cited By (1)

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US3257192A (en) * 1965-01-22 1966-06-21 Du Pont Method of killing deep-rooted weeds

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