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CH323398A - Process for the production of multilayer wood chipboard and wood chipboard produced by the process. - Google Patents

Process for the production of multilayer wood chipboard and wood chipboard produced by the process.

Info

Publication number
CH323398A
CH323398A CH323398DA CH323398A CH 323398 A CH323398 A CH 323398A CH 323398D A CH323398D A CH 323398DA CH 323398 A CH323398 A CH 323398A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wood
chips
chipboard
layer
wood chips
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Behr Erwin
Original Assignee
Erwin Behr Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erwin Behr Fa filed Critical Erwin Behr Fa
Publication of CH323398A publication Critical patent/CH323398A/en

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres
    • B27N3/143Orienting the particles or fibres

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  

  <B>Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Holzspanplatten und nach dem</B>     Ver        ei.     <B>hergestellte Holzspanplatte</B>    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von mehrschichtigen Holzspan  platten. Durch das erfindungsgemässe Verfah  ren ist die Möglichkeit geschaffen, formbestän  dige Holzspanplatten mit geschlossener Ober  fläche herzustellen, wie sie beispielsweise für  die     Verwendung    im Möbelbau geeignet. sind.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet  sieh dadurch aus, dass längliche, längsgefa  serte Holzspäne gleicher Dicke nach     Längen-          bereiclien    sortiert werden, wobei für eine     Mit-          telsehieht    Holzspäne mindestens zweier     ver-          seliiedener    Längenbereiche unter Zugabe von  Bindemitteln gemischt werden und hernach  kürzere, für die     Aussensehiehten    bestimmte  Späne mit Bindemittel gemischt werden und  hiernach die Späne der verschiedenen Län  genbereiche in der den Plattenschichten ent  sprechenden Reihenfolge auf eine plane Un  terlage aufgebracht und dann durch Erhär  tung des Bindemittels unter Druck verleimt  werden.  



  Im folgenden werden beispielsweise Aus  führungsformen des der Erfindung entspre  chenden Verfahrens beschrieben.  



  Die für diesen Zweck mittels in der Holz  bearbeitung seit je bekannten Methoden des  Schneidens und Hobelns auf entsprechenden  Maschinen erzeugten, gleich dicken, unter  C,5 mm Dicke liegenden, längsgefaserten,     un-          tersehiedlich    breiten Späne werden der Länge  nach     sortiert,    wobei für die Herstellung einer    Platte verschiedene     Spangrässen    zur Verwen  dung kommen. Für die Mittelschicht, die bei  den fertigen dickeren Platten eine grössere  Dicke aufweist als die Aussenschichten, wer  den die längsten Späne aussortiert, nämlich  zu einem Drittel Holzspäne mit einer Länge  von 30 bis 100 mm, und zu den restlichen zwei  Dritteln Späne, die Längen von 10 bis 30 mm  aufweisen.  



  Die Holzspäne für die Aussenschichten  sind hingegen nur 3 bis 10 mm lang.  



  Die etwa 10 bis 100 mm langen,     dünnen     Holzspäne besitzen die gute Längsfestigkeit  des Holzes und können mittels     Zerspanungs-          masehinen    aus     stückigen    Hölzern verschieden  ster Art in den jeweils für den Aufbau der  Platten nötigen Längen erzeugt und aussor  tiert werden.  



  Die beiden     Spänelängen    der Mittelschicht  weiden darauf im angegebenen Gewichtsver  hältnis in eine Mischtrommel eingebracht und  unter Zuführung von Bindemittel in flüssiger  Form gemischt.  



  In ähnlicher Weise werden die Späne der  beiden     Aussensehiehten    mit Bindemittel be  netzt.  



  Hierauf werden die Schichten einzeln auf  eine plane Unterlage aufgebracht, wobei  selbstverständlich auf eine gleichmässige Ver  teilung des     Späne/Leimgemisches    über die  ganze Fläche der Unterlage geachtet werden  muss. In der Folge werden die Schichten ge-           meinsam    und unter gleichzeitiger Erhärtung  des Bindemittels unter Druck verleimt.  



  Jede     Spänesehicht    kann vor dem Aufbrin  gen der nächstfolgenden     Spänesehieht        vorge-          presstwerden,    wobei erst nach dem Einbrin  gen der letzten     Späneschicht    die Fertigpres  sung der     Holzspanplatte    erfolgt.  



  Eine Erhöhung der Plattenfestigkeit kann  dadurch erzielt werden, dass die Holzspäne  der Mittelschicht von einer bestimmten Höhe  frei fallend auf die für die, Bildung der un  tern Aussenschicht der Holzspanplatte bereits  auf der Unterlage liegenden Holzspäne auf  gebracht werden. Es hat sieh nämlich her  ausgestellt, dass auf diese Weise ein     Netzwerk     gebildet. wird, bei dem die längeren Holzspäne  vornehmlich parallel zur Plattenebene liegen,  während     diel    kürzeren, 10 bis 30 mm langen  Späne die längeren Späne in allen     R.ichtun-          gen        durchkreuzen.     



  U m die Holzspanplatte mit dichter Ober  fläche zu     versehen,    wird auf die     vorgepresste     oberste Schicht eine mit Bindemittel     ver-          mengte    Masse aus Schleifstaub oder feinen,  die Dicke der die     Aussensehieht    bildenden  Holzspäne nicht. überschreitenden Holzspä  nen so aufgebracht., dass     diel    zwischen den  Kreuzungen der Holzspäne der     Oberschichi     gebildeten Hohlräume durch diese Masse aus  gefüllt werden, worauf die Platte fertig  gepresst und das Bindemittel erhärtet wird.  



  Die gleiche geschlossene     Holzspanplatten-          obersehieht    kann auch dadurch erreicht. wer  den, dass nach dem Schleifen einer oder bei  der Oberschichten der fertigen Platte die       :Tasse    aus     Sehleifstaurb    oder feinen Spänen  und Bindemittel aufgebracht wird, wobei es  wichtig ist, dass die Korngrösse dieses Mate  rials kleiner ist als die Hohlräume der Späne  der Oberschicht. Nach der Verteilung dieser  Späne- und Bindemittelmasse in die Vertie  fungen der     Oberfläche    wird die Holzspan  platte nochmals     unter        Erhärtung    des Binde  mittels gepresst. Es lassen sich auf diese Weise  äusserst glatte Oberflächen erzielen.  



  In beiden Fällen ist die Oberfläche so  geschlossen, dass sie lackier- oder     furnierfähig     ist, so dass beispielsweise ohne Blindfurnier    unter 1 mm dicke Edelfurniere aufgebracht,  geschliffen und ihrerseits auf Hochglanz ge  bracht     worden    können.



  <B> Process for the production of multilayer wood chipboard and after </B> Ver ei. <B> Manufactured wood chipboard </B> The invention relates to a method for producing multilayer wood chipboards. The procedural ren according to the invention creates the possibility of producing dimensionally stable chipboard with a closed upper surface, as is suitable, for example, for use in furniture construction. are.



  The method according to the invention is characterized in that elongated wood chips of the same thickness with longitudinal fibers are sorted according to length ranges, with wood chips of at least two different length ranges being mixed with the addition of binders for a middle view, and then shorter ones intended for the appearance Chips are mixed with binder and then the chips of the various lengths are applied to a flat base in the order corresponding to the plate layers and then glued under pressure by hardening the binder.



  In the following, for example, embodiments of the method corresponding to the invention are described.



  The chips of the same thickness, less than C.5 mm, and of different widths produced for this purpose by means of cutting and planing methods that have always been known in woodworking are sorted lengthwise, whereby for production Different chip sizes can be used on one plate. For the middle layer, which has a greater thickness than the outer layers in the finished thicker panels, who sorts out the longest chips, namely one-third wood chips with a length of 30 to 100 mm, and the remaining two-thirds chips, the lengths of 10 to 30 mm.



  The wood chips for the outer layers, however, are only 3 to 10 mm long.



  The 10 to 100 mm long, thin wood chips have the good longitudinal strength of the wood and can be produced and sorted out of lumpy wood of various types in the lengths required for the construction of the panels by means of cutting machines.



  The two chip lengths of the middle layer graze on it in the specified weight ratio in a mixing drum and mixed with the supply of binder in liquid form.



  In a similar way, the chips of the two faces are wetted with binding agent.



  The layers are then applied individually to a flat base, whereby care must of course be taken to ensure that the chips / glue mixture are evenly distributed over the entire surface of the base. As a result, the layers are glued together and under pressure while the binder hardens.



  Each layer of chips can be pre-pressed before the next layer of chips is applied, whereby the wood chipboard is only finally pressed after the last layer of chips has been introduced.



  The strength of the board can be increased by bringing the wood chips of the middle layer freely falling from a certain height onto the wood chips already lying on the base for the formation of the lower outer layer of the wood chipboard. It has shown that in this way a network was formed. in which the longer wood chips are primarily parallel to the plane of the board, while the shorter, 10 to 30 mm long chips cross the longer chips in all directions.



  In order to provide the chipboard with a dense surface, a mass of sanding dust or fine wood chips mixed with binding agent is applied to the pre-pressed top layer, which does not have the thickness of the external appearance. excess wood chips are applied in such a way that the cavities formed between the intersections of the wood chips of the upper layers are filled by this mass, whereupon the plate is completely pressed and the binding agent is hardened.



  The same closed chipboard surface can also be achieved in this way. who that after grinding one of the top layers of the finished plate, the cup is made of Sehleifstaurb or fine chips and binding agent, whereby it is important that the grain size of this material is smaller than the cavities of the chips of the top layer. After this chip and binding agent has been distributed in the recesses in the surface, the wood chipboard is pressed again while the binding agent hardens. Extremely smooth surfaces can be achieved in this way.



  In both cases, the surface is closed in such a way that it can be painted or veneered, so that, for example, noble veneers under 1 mm thick can be applied, sanded and, in turn, given a high gloss without blind veneer.

 

Claims (1)

<B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Herstellung mehrschich tiger Holzspanplatten, dadurch gekennzeich net, dass längliche, längsgefaserte Holzspäne gleicher Dicke nach Längenbereichen sortiert werden, wobei für eine Mittelschicht Holz späne mindestens zweier verschiedener Län genbereiche unter Zugabe von Bindemitteln gemischt werden und hernach kürzere, für die Aussenschichten bestimmte Späne mit Bindemittel gemischt werden und hiernach die Späne der verschiedenen Längenbereiche in der den Plattenschichten entsprechenden Reihenfolge auf eine plane Unterlage aufge bracht und dann durch Erhärtung des Binde mittels unter Druck verleimt werden. <B> PATENT CLAIMS </B> I. Process for the production of multilayered wood chipboard, characterized in that elongated, longitudinally fibred wood chips of the same thickness are sorted according to length ranges, with at least two different length ranges being mixed for a middle layer of wood chips with the addition of binders and then shorter chips intended for the outer layers are mixed with binding agent and the chips of the various length ranges are then placed on a flat surface in the order corresponding to the plate layers and then glued by means of pressure by hardening the binding. II. Holzspanplatte, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelschicht minde stens zu einem Drittel aus miteinander v er floehtenen, 30 bis höchstens 100 mm langen und bis zu zwei Drittel aus diese Verflech tung durchkreuzenden, 10 bis 30 mm langen, unter 0,5 mm dicken, gleich dicken Holzspä nen gebildet ist und die beiden Aussenschich ten ans ebenso dicken Holzspänen von 3 bis 3.0 mm Länge gebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. II. Chipboard, manufactured according to the method according to claim I, characterized in that the middle layer consists of at least one third of interlaced, 30 to at most 100 mm long and up to two thirds of this interlacing, 10 to 30 mm long, less than 0.5 mm thick, equally thick wood chips is formed and the two outer layers of wood chips of 3 to 3.0 mm length are also formed. SUBCLAIMS 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Begünstigung der Verflechtung und Durchkreuzung der Holzspäne die für die Bildung der Mittel schicht bestimmten Holzspäne frei fallend auf die für die Bildung der einen Aussenschicht der Holzspanplatte bereits auf der Unterlage liegenden Holzspäne aufgebracht. werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Holzspanschicht nach dem Aufbrin gen auf die Unterlage vorgepresst wird. 3. Method according to patent claim I, characterized in that, in order to favor the interweaving and crossing of the wood chips, the wood chips intended for the formation of the middle layer are freely falling onto the wood chips already lying on the base for the formation of the one outer layer of the wood chipboard. will. 2. The method according to claim I and dependent claim 1, characterized in that each wood chip layer is pre-pressed after the application gene on the base. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Vorpressen der zur Bildung der obersten Plattenschicht aufgebrachten Ilolzspäne mit Bindemittel gemischtes, pul- @-erförmig zerkleinertes, die Dicke der schicht bildenden Holzspäne nicht überschreitendes Holzmaterial aufgebracht und gepresst wird, zum Zwecke der Ausfüllung der zwischen den gepressten Spänen gebildeten Lücken. 4. A method according to claim 1 and dependent claim 1, characterized in that after the pre-pressing of the wood shavings applied to form the uppermost plate layer with binding agent, pulverulent, crushed wood material that does not exceed the thickness of the layer-forming wood shavings is applied and pressed for the purpose the filling of the gaps formed between the pressed chips. 4th Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schleifen der fertigen Holz spanplatte mindestens auf eine der beiden Oberflächen pulverförmig zerkleinertes, mit Bindemittel gemischtes Holzmaterial aufge- bracht und gepresst wird, zum Zwecke, die zwischen den Aussenschichtspänen befind lichen Lücken auszufüllen. 5. Holzspanplatte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aussenschichten eine geringere Dicke aufwei sen als die Mittelschicht. 6. Method according to claim 1 and dependent claim 2, characterized in that after sanding the finished wood chipboard, wood material mixed in powder form and mixed with binding agent is applied and pressed to at least one of the two surfaces, for the purpose of filling in the gaps between the outer layer chips . 5. Chipboard according to claim II, characterized in that the two outer layers have a smaller thickness aufwei sen than the middle layer. 6th Holzspanplatte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Holzspänen der Aussenschicht befindliche, von der Oberfläche zugängliche Lücken durch mit Bindemittel versehenes, pulverförmig zerklei nertes Holzmaterial ausgefüllt sind. Wood chipboard according to claim II, characterized in that gaps located between the wood chips of the outer layer and accessible from the surface are filled by pulverulent wood material provided with binding agent.
CH323398D 1954-09-10 1954-09-10 Process for the production of multilayer wood chipboard and wood chipboard produced by the process. CH323398A (en)

Applications Claiming Priority (1)

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CH323398T 1954-09-10

Publications (1)

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CH323398A true CH323398A (en) 1957-07-31

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CH323398D CH323398A (en) 1954-09-10 1954-09-10 Process for the production of multilayer wood chipboard and wood chipboard produced by the process.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109867B (en) * 1958-01-21 1961-06-29 Schenck Gmbh Carl Schuettverfahren for the manufacture of plates or other bodies from wood chips or similar goods and equipment for carrying out the process
DE1198539B (en) * 1958-04-23 1965-08-12 Max Himmelheber Dipl Ing Process for the production of chipboard and chipboard bodies

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109867B (en) * 1958-01-21 1961-06-29 Schenck Gmbh Carl Schuettverfahren for the manufacture of plates or other bodies from wood chips or similar goods and equipment for carrying out the process
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