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CH311412A - Verfahren zur Darstellung von a-(B-Diäthylamino-äthylamino)-phenylessigsäure-isoamylester-dihydrochlorid. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von a-(B-Diäthylamino-äthylamino)-phenylessigsäure-isoamylester-dihydrochlorid.

Info

Publication number
CH311412A
CH311412A CH311412DA CH311412A CH 311412 A CH311412 A CH 311412A CH 311412D A CH311412D A CH 311412DA CH 311412 A CH311412 A CH 311412A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
diethylamino
phenylacetic acid
condensation
carried out
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Dr A Wander
Original Assignee
Ag Dr A Wander
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag Dr A Wander filed Critical Ag Dr A Wander
Publication of CH311412A publication Critical patent/CH311412A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C213/00Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C213/08Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton by reactions not involving the formation of amino groups, hydroxy groups or etherified or esterified hydroxy groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Darstellung von   a-      (jS-DiäthyIamino-äthyIamiao)-    phenylessigsäure-isoamylester-dihydrochlorid.



   Es ist bekannt, dass   N-substituierte    a Amino-phenylessigsäureester gute spasmolytische Eigenschaften besitzen. In der Literatur wird besonders das a-   Diäthylamino-äthyl-       amino)-phenylessigsäure-isoamylester-dihydro-    chlorid, welches sowohl starke muskulotrope als auch neurotrope spasmolytisehe Wirkung aufweist, hervorgehoben (Broek,   Deutseh.   



     Med. Woehensehr.    1951,474).



   Die   Darstellung dieses Korpers    erfolgte bis heute nach Angaben der deutschen Patentsehrift Nr. 842206 durch Kondensation von    a-Amino-phenylessigsäure-isoamylester mit, B- Diathyla. mino-äthylchlorid-dihydroehlorid.   



   Diese Darstellung von N-substituierten a Amino-phenylessigsäuren bzw. ihren Estern ergibt geringe Ausbeuten [siehe z. B. J. Klosa,   Arch.    Pharm. 285,274-80 (1952) ; Org.



  Synth. 22,23   (1942)].    Aus diesem Grunde sind die   NHsubstituierteu a-Amino-phenylessig    säuren und ihre Ester relativ teuer.



   Es wurde nun gefunden, dass man diese Klasse Spasmolytika auf einfaehe Weise und in guter Ausbeute aus billigen und allgemein erhältliehen Chemikalien herstellen kann.



   Der neue Weg besteht darin, dass man   n    Phenylessigsäure in   Phenylaeetylchlorid über-      fart,    dieses daraufhin in a-Stellung bromiert und das so erhaltene   a-Brom-phenyl-acetyl-    chlorid durch   Einwirkun, a auf entsprechende    Alkohole in die Ester überführt. Die auf diese Weise erhaltenen   a-Brom-phenylessige    säureester werden nun mit Diaminen   umge-    setzt, wobei in guter Ausbeute die Basen entstehen, die dann ohne weiteres in die Hydrochloride übergeführt werden können
Jede einzelne Phase dieses Prozesses geht mit guter Ausbeute vor   sieh.   



   Ausserdem wurde die Feststellung gemacht, dass es besonders vorteilhaft ist, die drei ersten Phasen in eine zusammenzuziehen, das heisst die Chlorierung, Bromierung und Veresterung der   Phenylessigsä, ure    so   durch-    zuführen, dass die Zwischenprodukte gar nicht erst isoliert werden. Diese Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens hat folgende Vorteile :
1. Es lässt sich in einer einzigen Apparatur durchführen.



   2. Es vermeidet die Isolierung der ein  zelnen,    bekanntlich sehr feuchtigkeitsempfindlichen Produkte, was die Gefahr von Ausheuteverlusten ausschaltet.



   3. Es vermeidet den Kontakt mit ausgesproe-henen   Reizstoffen.   



   4. Als   Bromierungsmedium    kann   ein Über-    schuss von Thionylehlorid verwendet werden, das zum grossen Teil zurückgewonnen werden kann.



   Die nach obigem Verfahren erhaltenen Bromester sind an sich schon ziemlich rein und lassen   sieh    durch Destillation bei relativ tiefer   Temperatur (132-38  C)    bei 5 mm Druck in höchster Reinheit darstellen, was an sich schon einen grossen Vorteil bedeutet. 



   Die Umsetzung der Bromester mit den Diaminen und die Bildung der Hydroehloride kann ebenfalls in einer Phase, ohne mühsame Destillation der freien Basen,   durchge-    führt werden, was als weiterer Vorteil des Verfahrens angeführt werden kann.



   Diese Kondensation bedarf keiner Zugabe eines   bromwasserstoffabspaltenden    Mittels.



  Man kann jedoeh mit Vorteil z. B. mit einem Uberschuss von Diamin oder mit Zugabe von   Pottasche    arbeiten.



   Gegenstand des Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung von   a-      Diäthyl-       amino-äthylamino)-phenylessigsäure-isoamyl- ester-dihydroehlorid, das dadurch gekenn-    zeichnet ist, dass man   a-Brom-phenylessig-    säure-isoamylester mit ss-Diäthylamino-äthyl amin kondensiert und die entstandene Base in das Dihydrochlorid überführt.



   Beispiel 1 :
Ein Gemisch von 136 g Phenylessigsäure und 357 g Thionylehlorid   wird 3-4 : Stunden,    bis zum Aufhören der   HCl-Entwiekllmg, ge-      koeht, wobei    eine klare   Losung entsteht.    In   die siedende Losung lässt man 176    g Brom langsam zutropfen. Nach beendeter Zugabe wird die Losung weitere 3 Stunden am   Rüek-    fluss gekocht, wobei die rote Farbe des Broms nahezu verschwindet.

   Nun wird das   über-      schüssige      Thionylehlorid    abdestilliert und zum erkalteten Rückstand 250 g Isoamylalkohol zuIaufen   gelasse.    Nun wird wieder aufgeheizt und während   2-3    Stmden am Rüekfluss   gekoeht.   



   Naeh dem Erkalten wird die   Losung    in etwa 2 Liter Wasser gegossen und der ölige Ester mit Äther ausgezogen. Der   Ätherauszng    wird mit   verdünnter Biearbonatlosung und    Wasser gewaschen. Nach Trocknen über Na  triumsulfat    wird der Ather verdampft und der   a-Brom-phenylessigsäure-isoamylester ret    tifiziert Es gehen   230240 g zwisehen 132    bis   38     C bei 5 mm Druck über.



   143   g    des so erhaltenen Bromesters werden unter Eiskühlung mit 116 g,   B-Diäthyl-      amino-äthylamin    tropfenweise versetzt in der Weise, dass die Temperatur +   10     nicht   über-    steigt. Die erhaltene orangefarbene Losung wird einige Stunden bei Zimmertemperatur ausgerührt und anschliessend etwa 12 Stunden stehen gelassen.



   Nun wird das Produkt mit 1000 em3 Wasser verdünnt und mit verdünnter Salzsäure kongosauer gestellt. Die erhaltene Lösung wird mit Kohle behandelt, filtriert und die Base durch Lauge in   Freiheit ; esetzt. Nach    Aufnehmen in einem Losungsmittel und Trocknen über Natriumsulfat wird das Lö  sungsmittel abgedampft und    die Base in   Methylathylketon aufgenommen.   



   Dure-h Einleiten von trockenem   HCl-Gas,    bis zur knapp   kongosauren    Reaktion, wird das Dihydrochlorid   gebildet, das sieh nach    kurzer Zeit in kristalliner Form abzuscheiden beginnt Man erhält 135-160   g an a-(@-Di-    äthylamino-äthylamino)-phenylessigsaure-isoamylester-dihydrochlorid vom Schmelzpunkt 174-176  C (korr.).



   Beispiel, ? :
Der Bromester wird wie in Beispiel 1 hergestellt. 143 g Bromester, 64 g ss-Diäthylamino-äthylamin und 69 g trockene Pottasche werden in 1500   eII13      sAceton8-10    Stunden unter Rühren am   Rückfluss gekocht. Nach    Abkühlen wird vom Niedersehlag abfiltriert und das Aceton verdampft. Der Rückstand wird in 1000   em3    Wasser aufgenommen und mit verdünnter Salzsäure kongosauer gestellt.



     Naeh    Behandlung mit Kohle wird die freie Base aus dem. Filtrat mit. Lauge gefällt. Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel   I..   



   Beispiel 3 :
143 g Bromester und   64 g @-Diäthylamino-      äthylamin    werden in 1000   lem3    Benzol während 2 Stunden am Rückfluss gekocht. Nach Abkühlen wird mit. 1000 cm3 Wasser verdünnt und anschliessend die Base mit Lauge in Freiheit gesetzt. Die abgetrennte und getrocknete   Benzollosung der    Base wird eingedampft und der Rüekstand in   Methylathylketon      aufgenom-    men und wie im Beispiel   1    weiter verarbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von a- du äthylamino-äthylamino)-phenylessigsaure-isoamylester-dihydroehlorid, dadurch gekennzeichnet, dass man a-Brom-phenylessigsaure- isoamyl. ester iit -Diathyla. mino-athylamin kondensiert und die entstandene Base in das Dihydrochlorid überführt.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Kondensation in Anwesenheit eines Losungsmittels durchge- führt wird.
    2. Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation unter Kühlung durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation bei erhöhter Temperatur durchgeführt wird 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadureh gekennzeichnet, dass die Kondensation mit äquimolekularen Mengen der Ausgangsstoffe durehgeführt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation in Gegenwart. eines bromwasserstoffabspalten den Mittels durehgeführt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruc : h 5, dadurch gekennzeichnet, dass als bromwasserstoffabspaltendes Mittel ein Uberschuss von S-Diäthylamino-äthylamin verwendet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadureh gekennzeichnet, dass als bromwasserstoffabspaltendes Mittel Pottasche verwendet wird.
CH311412D 1953-01-19 1953-01-19 Verfahren zur Darstellung von a-(B-Diäthylamino-äthylamino)-phenylessigsäure-isoamylester-dihydrochlorid. CH311412A (de)

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CH311412D CH311412A (de) 1953-01-19 1953-01-19 Verfahren zur Darstellung von a-(B-Diäthylamino-äthylamino)-phenylessigsäure-isoamylester-dihydrochlorid.

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