Landwirtschaftliches Mehrzweckaggregat.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein landwirtschaftliehes Mehrzweekaggre- gat, welches eine von einem Motor angetrie hene Saug-und Druclilufteinriehtung mit auswechselbaren Anschlussstücken aufweist und an einem Landwirtschaftsfahrzeug weg nehmbar angebracht ist.
Das Mehrzweekaggregat eignet sieh zur Ausführung der verschiedensten Landarbeiten, die bisher mit verschiedenen Maschinen bewältigt werden mussten.
Auf beiliegender Zeichnung sind Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. 1 das Aggregat in Verbindung mit einem Traktor in Rüekansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Draufsicht derselben Ausfüh- rune,
Fig. 4 bis 6 eine zweite Ausführung ebenfalls in Rüekansieht, Seitenansicht und Draufsicht,
Fig. 7 eine Einzelheit zu den Fig. 4 bis 6,
Fig.
8 bis 10 ein weiteres Ausführungs- heispiel ebenfalls in Riickansieht, Seiten- ansicht und Draufsicht,
Fig. 11 bis 13 eine Variante zu den Fig. 8 bis 10 in der gleichen Darstellung, Fig. 14 bis 16 ein Ausführungsbeispiel des Aggregates zum Aufladen von Heumahden, Fig. 17 und 18 eine Variante zu der in den Fig. 14 bis 16 gezeigten Ausfiihrmg,
Fig. 19 bis 21 eine Ausführung des Aggregates als Jaucherührwerk,
Fig. 22 bis 25 das Aggregat als Mistzer- Kleinerungs- und Zettmaschine,
Fig.
26 und 27 das Aggregat als Heu abladevorrichtung eingerichtet und die
Fig. 28 und 29 die Verwendung des Aggregates zur Schädlingsbekämpfung.
Das Aggregat weist eine Saug-und Drucklufteinrichtung 1 auf, welche mit zugehöri- gen auswechselbaren Anschlussstücken verse hen werden kann. Gemäss der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführung ist auf der Saugseite der Saug-und Druckluftein- richtung ein Rohr 2 mit Ansehlussstück 3 angeschlossen. Die Druekseite steht mit einem Rohr 4 in Verbindung, welehes ein Verteilerstück 5 trägt. Die ganze Einrichtung ist an einem Landwirtschaftsfahrzeug, und zwar an einem Traktor T, befestigt.
Der Antrieb der Saug-und Druek- lufteinriehtung kann direkt vom Traktor aus erfolgen, worauf durch den'Trichter 3 und das Rohr 2 zum Beispiel Gras oder Heu usw. angesaugt und über das Rohr 4 und Ver- teiler 5 weiterbefördert, zum Beispiel verzettet, wird. Bei dem nächsten Ausfüh- rungsbeispiel ist dem Traktor eine Zubrin- gerwalze W angeschlossen, welche mit Federzinken versehen ist und mechanisch angetrieben wird. Diese Zubringerwalze fördert das Gut, zum Beispiel Futtermittel, zwangläufig vor das trichterförmige Ansaugstüek 3, wo dasselbe von der Saugluft erfasst und an seinen Bestimmungsort befördert wird.
Anstatt einer Zinkenwalze, könnte auch eine Gummiwalze oder eine Walze mit anderem mechanischem Zubringvorgang Verwendung finden.
In den Fig. 8 bis 10 ist eine Ausfüh- rung gezeigt, bei welcher beim Einbringen von Futter nicht über dasselbe gefahren werden muss. Zu diesem Zwecke erstreckt sieh das dem Rohr 2 in Fig. 1 bis 6 entspreehende Rohr 2a bis vor den Traktor.
Die gleiche Einrichtung ist auch zum Sehneeräumen geeignet. Eine weitere Ausbildung ist in den Fig. 11 bis 13 dargestellt. Auch bei dieser Ausbildung ist ein Rohr 2 mit Ansaugstüek 3 der Saugseite des Saug-und Druckluftaggregates angeschlossen, während die Druckseite ein U-förmiges, nach unten gebogenes Rohr'6 trägt. Dieses Rohr ist mit Luftschlitzen 6'versehen, um den Luftstrom zu verlangsamen. Durch das Rohr 2 wird breitliegendes Heu angesaugt und durch das Rohr 6 in Mahden geformt verteilt. Die durch die Luftschlitze 6'erreiehte Verlang- samung der Luftströmung verhindert das Verstreuen des Erntegutes.
Eine ähnliehe Einrichtung kann zum Aufladen von Erntegut, zum Beispiel Heu, gebraucht werden.
Die Heumahd wird durch ein entsprechend gewölbtes Ansaugstück 7 angesaugt, dureh das Rohr 2 dem Saug-und Druekluftaggre- gat 1 zugeführt und weiter mit dem Verteilerstüek 5 an seinen Bestimmungsort befördert. Eine Variante dieser Einriehtungist in den Fig. 17 und 18 dargestellt. Hier ist das an der Druckseite des Saug und Druek- luftaggregates angebrachte Rohr 4 mit einer Verlängerung 8 versehen, durch welche das angesaugte Gut nacheinander in den Wagen 9-9a befördert wird.
Die besehriebene Anordnung kann gemϯ Fig. 19 bis 21 auch als Jaueherührwerk gebraucht werden. Das an der Druekseite des Saug-und Druekluftaggregates angebraehte Rohr 4 ist U-förmig nach unten gekrümmt und mit einer Leitung 10 gekoppelt, welche Luftaustrittsöffnungen 10'aufweist. Das Rohr 4 erstreckt sich in die Jauchegrube C, so dass die durch das Anschlussstüek 2 angesaugte Luft durch das Rohr 4 und dureh die Leitung 10 in die Jauehegrube gepresst wird und dort die Jauehe umwälzt. Die Saug- und Drueklufteinriehtung ist wiederum am Traktor T angebraeht.
Eine weitere Ausführung zeigt die Ausbii- dung des Aggregates als Mistzerkleinerungs- und Zettmasehine. Der Ventilatorflügel des Aggregates ist mit 11 bezeiehnet, weleher Zin- kenreehen 12 trägt. An der Innenwand des Ventilatorgehäuses sind weitere Zinkenrechen 13 angeordnet, welehe sieh in die Zwisehenräume des Rechens 12 erstrecken.
An der Rüekwand des Ventilatorgehäuses ist ein Trichter 14 angebraeht. Der Mist wird in den Triehter 14 befördert und dort vom rotieren- den Ventilatorflügel 11 dureh die Zinken 13 erfasst und gegen die stillstehenden Zinken 13 gedrüekt, so dass eine Zerkleinerung der Mist- teile erfolgt. Die zerkleinerten Bestandteile werden dureh den Luftstrom fortgetragen und dureli ein Verteilerstüek 5 auf die Wiese ode den Aeker befördert.
Das Aggregat kann auch zum Heuabladen verwendet werden. An der Druekseite des Saug-und Druekluftaggregates nach Fig. 26 und 27 ist ein Rohr 16 angeordnet, welches mit einem Rohr 18 mit einem Endstüek 19 in Verbindung steht. Zwisehen den beiden Rohrstüeken 15-18 ist ein Tricher 17 mit einer Verschlussklappe 16 angeordnet, durch welchen das zu verladene Heu in die Druekleitung gebracht wird. Das Heu gelangt auf diese Weise in die Scheune 20 oberhalb des Seheunenbodens 21. Der Heuwagen ist mit 22 bezeiehnet.
Eine letzte Ausführung des Erfindungs- gegenstandes zeigen die Fig. 28 und 23. Hier ist das Aggregat als Einrichtung zur SchÏd lingsbekämpfung ausgebildet. An der Druckseite des Saug-und Druekluftaggregates ist ein Rohr 23 mit anschliessendem Sehlauch 24 angesehlossen. Das Rohr 23 trägt ein injektor- artig ausgebildetes Rohr 25, welches sieh in den Behälter 27 mit der zu spritzenden Flüs- sigkeit 26 erstreekt. Die Flüssigkeit 26 wird dure,
das Rohr 25 angesaugt und durch die Druekluft zerstäubt. Das Rohr 25 kann mit einer verstellbaren Düse ausgerüstet sein, um von Fall zu Fall die richtige Flüssigkeits- menue einstellen zu können.
Zur Maikäferbekämpfung ist es zweekmϯig, den flexiblen Schlauch 24 wegzulassen und das Rohr 23 schwenkbar anzuordnen.
I'alls reine Flüssigkeit zerstäubt werden soll, wird das Rohr 23 direkt mit dem Flüssig- keitsbehälter 27 in Verbindung gebraeht, so die die unter ständigem Druck stehende Flüs- sigkeit durch den an den BehÏlter angeschlossenen Schlauch 24 ins Freie bef¯rdert wird. Am Nnsaugrohr des'Saug-und Druekluftaggregates kann eine Drosselklappe angeordnet sein, mittels welcher die Luftmenge und damit der Druek im Flüssigkeitsbehälter 27 eingestellt werden kann.
Agricultural multipurpose unit.
The present invention relates to an agricultural Mehrzweekaggre- gat, which has a suction and Druclilufteinriehtung driven by a motor with interchangeable connecting pieces and is removably attached to an agricultural vehicle.
The multi-purpose unit is suitable for carrying out a wide variety of agricultural work that previously had to be done with different machines.
The accompanying drawing shows exemplary embodiments of the subject matter of the invention, namely:
Fig. 1 the unit in connection with a tractor in a rear view,
Fig. 2 is a side view and
3 shows a plan view of the same embodiment,
4 to 6 a second embodiment, also in rear view, side view and top view,
7 shows a detail of FIGS. 4 to 6,
Fig.
8 to 10 a further exemplary embodiment also in rear view, side view and top view,
11 to 13 show a variant of FIGS. 8 to 10 in the same representation, FIGS. 14 to 16 show an exemplary embodiment of the unit for charging hay mows, FIGS. 17 and 18 show a variant of that shown in FIGS. 14 to 16 Execution,
19 to 21 an embodiment of the unit as a liquid manure agitator,
Fig. 22 to 25 the unit as a manure shredding, shredding and tedding machine,
Fig.
26 and 27 set up the unit as a hay unloading device and the
28 and 29 show the use of the unit for pest control.
The unit has a suction and compressed air device 1, which can be provided with associated interchangeable connection pieces. According to the embodiment shown in FIGS. 1 to 3, a pipe 2 with a connection piece 3 is connected to the suction side of the suction and compressed air device. The pressure side is connected to a pipe 4 which carries a distributor piece 5. The whole device is attached to an agricultural vehicle, namely a tractor T.
The suction and compressed air unit can be driven directly from the tractor, whereupon grass or hay, etc., for example, is sucked in through the funnel 3 and the pipe 2 and conveyed onward via the pipe 4 and distributor 5, for example, dispersed, becomes. In the next exemplary embodiment, the tractor is connected to a feed roller W which is provided with spring tines and is mechanically driven. This feed roller conveys the goods, for example feed, inevitably in front of the funnel-shaped suction piece 3, where the same is captured by the suction air and transported to its destination.
Instead of a tine roller, a rubber roller or a roller with another mechanical feeding process could also be used.
In FIGS. 8 to 10 an embodiment is shown in which it is not necessary to drive over it when introducing fodder. For this purpose, see the tube 2a corresponding to the tube 2 in FIGS. 1 to 6 extending up to in front of the tractor.
The same device is also suitable for removing tendons. Another embodiment is shown in FIGS. 11 to 13. In this embodiment, too, a pipe 2 with suction piece 3 is connected to the suction side of the suction and compressed air unit, while the pressure side carries a U-shaped pipe 6 bent downwards. This pipe is provided with air slots 6 'in order to slow down the air flow. Broad hay is sucked in through the pipe 2 and distributed through the pipe 6 in mowings. The slowing down of the air flow caused by the air slots 6 'prevents the crop from being scattered.
A similar device can be used to load crops such as hay.
The hay mowing is sucked in through a correspondingly arched suction piece 7, fed through the pipe 2 to the suction and discharge unit 1 and transported further with the distributor piece 5 to its destination. A variant of this arrangement is shown in Figs. Here the pipe 4 attached to the pressure side of the suction and compressed air unit is provided with an extension 8 through which the sucked-in material is conveyed one after the other into the carriage 9-9a.
The arrangement described can also be used as a permanent agitator according to Fig. 19 to 21. The pipe 4 attached to the pressure side of the suction and pressure air unit is curved downward in a U-shape and is coupled to a line 10 which has air outlet openings 10 ′. The pipe 4 extends into the cesspool C so that the air sucked in through the connecting piece 2 is pressed through the pipe 4 and through the line 10 into the cesspool and circulates the coffin there. The suction and Drueklufteinriehtung is in turn attached to the tractor T.
Another version shows the design of the unit as a manure shredding and tedding machine. The fan blade of the unit is labeled 11, which carries 12 tines. Further tine rakes 13 are arranged on the inner wall of the fan housing, which extend into the spaces between the rake 12.
A funnel 14 is attached to the rear wall of the fan housing. The manure is conveyed into the rack 14 and there gripped by the rotating fan blade 11 by the prongs 13 and pressed against the stationary prongs 13, so that the manure parts are comminuted. The shredded components are carried away by the air flow and conveyed through a distributor 5 to the meadow or the Aeker.
The unit can also be used to unload hay. On the pressure side of the suction and pressure air unit according to FIGS. 26 and 27, a pipe 16 is arranged, which is connected to a pipe 18 with an end piece 19. Between the two pipe sections 15-18 there is a hopper 17 with a closure flap 16 through which the hay to be loaded is brought into the pressure line. In this way, the hay arrives in the barn 20 above the bottom 21 of the lake. The hay wagon is marked 22.
A final embodiment of the subject of the invention is shown in FIGS. 28 and 23. Here the unit is designed as a device for combating pests. On the pressure side of the suction and pressure air unit, a pipe 23 with a connecting hose 24 is attached. The tube 23 carries an injector-like tube 25, which extends into the container 27 with the liquid 26 to be sprayed. The liquid 26 will dure,
sucked the pipe 25 and atomized by the Druekluft. The tube 25 can be equipped with an adjustable nozzle in order to be able to set the correct liquid menu from case to case.
To control cockchafer it is two-way to omit the flexible hose 24 and to arrange the tube 23 in a pivotable manner.
If pure liquid is to be atomized, the pipe 23 is brought into direct connection with the liquid container 27, so that the liquid, which is under constant pressure, is conveyed to the outside through the hose 24 connected to the container. A throttle valve, by means of which the amount of air and thus the pressure in the liquid container 27 can be adjusted, can be arranged on the suction pipe of the suction and discharge air unit.