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CH305888A - Process for the preparation of polysulfuric acid esters of polygalacturonic acid methyl esters. - Google Patents

Process for the preparation of polysulfuric acid esters of polygalacturonic acid methyl esters.

Info

Publication number
CH305888A
CH305888A CH305888DA CH305888A CH 305888 A CH305888 A CH 305888A CH 305888D A CH305888D A CH 305888DA CH 305888 A CH305888 A CH 305888A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
esters
parts
pectin
polysulfuric
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Ag J R Geigy
Original Assignee
Ag J R Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag J R Geigy filed Critical Ag J R Geigy
Publication of CH305888A publication Critical patent/CH305888A/en

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07HSUGARS; DERIVATIVES THEREOF; NUCLEOSIDES; NUCLEOTIDES; NUCLEIC ACIDS
    • C07H7/00Compounds containing non-saccharide radicals linked to saccharide radicals by a carbon-to-carbon bond
    • C07H7/02Acyclic radicals
    • C07H7/033Uronic acids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L29/00Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof
    • A23L29/20Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof containing gelling or thickening agents
    • A23L29/206Foods or foodstuffs containing additives; Preparation or treatment thereof containing gelling or thickening agents of vegetable origin
    • A23L29/231Pectin; Derivatives thereof

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  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Description

  

  Verfahren     zur    Herstellung von     Polyschwefelsäureestern    von     Polygalakturonsäuremethylestern.       Es     ist        bekannt,    dass durch     Sulfatierung     von Pektinen,     welohe    als     Methylester    von       Polygalakturonsäuren    mit verschiedenem     Ver-          esterungsgrad        auf'gefasst    werden,

   saure     Poly-          schwefelsäureester    mit     heparinähnlichen    bio  logischen Eigenschaften gewonnen werden  können. Die Herstellung dieser Polyschwefel  säureester erfolgte bisher ausschliesslich durch  Behandlung von Pektin oder von Abbaupro  dukten des Pektins mit     Chlorsulfonsäure    in       Pyridin,    wobei Reaktionstemperaturen um       l00     zur Anwendung kamen. Es wurden dabei  Verbindungen erhalten, welche die Blutgerin  nung in     vitra    und in     vivo    hemmen, jedoch  eine erhebliche     Toxizität    besitzen.

   Insbeson  dere steht ihre Schockwirkung einer klini  schen Anwendung als     Antikoagulantia,    und       Antithrombotica        iin    Wege. Nur durch Anwen  dung     umständlicher        Reinigungs-    und     Frak-          tionierimgamethoden    konnten Produkte ge  wonnen werden, die in beschränktem Ausmass  eine     thera,peiitische    Verwendung fanden.

   Es  musste dabei eine besondere Mühe und Sorg  falt auf die vollständige     Abtrennung    des  äusserst giftigen.     Pyridins    verwendet werden,  welches durch den hochmolekularen sauren       Polyschwefelsäureester    nicht nur unter     Salz-          Bildung,    sondern auch     adsorptiv        gebunden     wird.

   Ausserdem tritt bei der     Sulfatierung     mit     Chlorsulfonsäure    in     Pyridin    eine teilweise  Umwandlung der     C.arbomethoxygruppen    der       Polygalakturonsäuremethylester    in freie     Carb-          oxylgruppen    ein, welche sich auf die Ver  träglichkeit der derart gewonnenen Polyschwe-         felsäureester    bzw. ihrer     ixn    Organismus ent  stehenden Abbauprodukte.     ungünstig    auswirkt.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung von     Polyschwefel-          säureestern    von     Polygalaktüronsäuremethyl-          estern.        (Pektin.    und Abbauprodukte desselben.)  durch     Sulfatieriing    von     Pölygalaktüronsäure-          xriethylestern    mittels     Chlorsulfonsäure,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass man die       Sulfatierung    bei niedriger -Temperatur in       Formamid,

      vorzugsweise mit einem vorher     be=          reiteten        Gemisch    von     Chlorsulfonsäure    und       Formamid,    durchführt. Auf diese Weise er  hält man von schädlichen     Verunreinig        Lingen     weitgehend freie     Sulfatierungsprodukte    mit  einem hohen Gehalt an     Methoxylgrnppen.     Beim Eintragen von Pektin oder einem     Ab-          Bauprodukt    von     Pektin    in     ein    Gemisch von       Chlorsulfonsäure    und     

  Formamid    von geeig  neter Zusammensetzung tritt bei     Zimuertem-          peratur    in wenigen     Stunden    eine weitgehende       Veresternng    ein, wobei direkt ein Produkt mit  einem Schwefelgehalt von 12     1/a    -Lind mehr  entsteht.

   Das     zur        Sulfatierung    einer gegebenen       Pektinmenge    verwendete Quantum     an.        Chlor-          sulfonsäur.e    sowie das     IVIisehungsverhältnis     von     Chlorsulfonsäure    zu     Formamid    sind für  die Reaktionsgeschwindigkeit,

       für    - die Aus  beute an wirksamer Substanz     und        .für    die  Toxizität derselben von     Bedeutung.    Zur     Sul-          fatierung    von 1 g Pektin oder     Pektinabbau          produkten        können.    Gemische von 1-3     em3          Chlorsulfonsäure    mit 10-20     em3        Formamid     verwendet werden.

   Bei einer     Reaktionstempe=              ratur    von     Z0-25     erwiesen sich pro g Pektin  bzw.     Pektinabbauprodukt        Mischungen    von  1,9-2,5     em3        Chlorsulfonsäure    und 12-16     em3          Formamid    als optimal.  



  Die Isolierung des     Reaktionsproduktes     kann in einfacher Weise, z. B. durch Ein  giessen des Reaktionsgemisches in Alkohol und       Abfiltrieren    des Niederschlags     vorgenommen.     werden. Man erreicht dabei bereits eine sehr  weitgehende Abtrennung der übrigen Bestand  teile des Reaktionsgemisches. Weitere Bemü  hungen zum Zwecke der Entfernung von       adsorptiv    gebundenen Begleitstoffen erübri  gen sieh, weil diese in den in Frage kommen  den geringen     Mengeh        für    die Toxizität des       Reaktionsproduktes    bedeutungslos sind.

   Durch       Umsetzung    mit     Natriumearbonat    oder     Na-          triumbicarbonat    können die     Natriumsalze    der  sauren     Polygalakturonsäuremethylester-poly-          schwefelsäureester    in einfacher Weise gewon  nen werden. Der     Methoxylgehalt        der,Reak-          tionsprodukte    entspricht demjenigen der     Aus-          gangsstoffe.     



  Die Verwendung von     Abbauprodukten    des       Pektins    'als     Ausgangsstoffe    ist unter anderem  deshalb von Interesse, weil die daraus erhält  lichen sauren     Polyschwefelsäureester    im Ge  gensatz zu den aus Pektin hergestellten auch  in     .höherer    Konzentration nichtviskose     Wässe-          rige    Lösungen ergeben, weshalb diese     sauren          Polyschwefelsäureester    in viel konzentrierte  rer Lösung     injizierbar    sind.

   Die Vorteile des  neuen schonenden     Sulfatierimgsverfahrens     können bei seiner Anwendung auf Abbaupro  dukte des Pektins naturgemäss nur dann voll  zur     Geltung    kommen, wenn .bei der Gewin  nung dieser Abbauprodukte nicht bereits  eine beträchtliche     Senkung    des Gehaltes an       Methoxylgmuppen,    d. h.

       Spaltung    von     Carbo-          methoxygruppen,    eingetreten ist, der Abbau  des Pektins muss     .also    durch     geeignete        Ver-          suchsbedingungen    so gelenkt werden, dass eine  Herabsetzung der Kettenlänge des Pektin  moleküls     -unter    völliger     Erhaltung    der     Carbo-          methoxygruppen    erfolgt.

   Bei der     Einwirkung          käuflicher        Pektinlasepräparate    auf     Pektin.    er  folgt im     allgemeinen    sowohl Aufspaltung der       Polysaceharidkette    als auch     rasche    Versei-         Jung    der     Carbomethoxygruppen,    so dass     als     Endprodukt die uriveresterte     Galakturonsäure     entsteht. Dies ist vermutlich darauf zurück  zuführen, dass die     Pektinasen    stets mit.

         Pektasen,    d. h. mit die     Carbomethoxygrnippen     spaltenden Fermenten verunreinigt sind und  nur sehr schwer von diesen abgetrennt werden  können.  



  Die Aufspaltung der     Pektinkette    erfolgt.  unter völliger Schonung der     Carbomethoxy-          gruppen,    wenn man das Enzympräparat wäh  rend einer relativ kurzen Zeitspanne in niedri  ger Konzentration bei einem     pH-Wert    von 1,5  bis 3,0 auf das Pektin einwirken lässt. Unter  diesen     Bedingungen    zeigt die     Pektinase    hohe  Aktivität, während die     Pektase    praktisch in  aktiv ist.

   Durch Fällung aus dem     Reaktions-          gemisch    mittels Alkohol können Abbaupro  dukte gewonnen werden, die sieh als Aus  gangsmaterialien zur Herstellung saurer     Poly-          schwefelsäureester    von hoher gesinnungshem  mender     Wirkung    und niedriger Toxizität     eig_          nen.    Die wässerigen Lösungen dieser     Poly          schwefelsäureester    besitzen eine niedrige Vis  kosität, so dass sie in Konzentrationen von  10     0/   <B>0</B> und mehr noch sehr dünnflüssig und     gut          injizierbar    sind.

    



  Eine Aufspaltung :der     Pektinkette        -unter     ähnlichen Versuchsbedingungen kann auch  nach der     Sulfatierung    der     hoehmolekulareri          PolygalakturonsäuTemethylestervorgenommen     werden. Es bilden sich :auch so weniger hoch  molekulare     Polysehwefelsäureester    mit starker       blutgerinnungshemmender    Wirksamkeit und  geringer Toxizität, deren wässerige Lösungen       zugleich    eine niedrige Viskosität besitzen.  



  Die nachfolgenden Beispiele erläutern die       Erfindung.    Teile bedeuten darin Gewichts  teile; diese verhalten sich zu     Volumteilen    wie  g zu     em3.    Die Temperaturen sind in     Centi-          graden    angegeben.

      <I>Beispiel 1:</I>  50 Teile     Citruspektin    mit einem     Methoxyl-          gehalt    von 6,79      /a        werden    mit 1 Teil     Pectinol     100 D     (Handelspektinase,        Rohm     &  Haas, Phi  ladelphia) gut gemischt, darauf mit 500     Vol,     Teilen     0,4n-Essigsäure    bei     Zimmertemperatur              (23 )    angerührt und     während    einer Stunde  geschüttelt.

   Hierauf erhitzt man zur Zerstö  rung der     Pektinase.        ,Sobald    die Temperatur  von 60  erreicht ist, wird durch Zugabe von  10 Teilen     Natriumacetat    und 480     Volumteilen          n-Natronlauge    auf einen     pH-Wert    von 6 ein  gestellt, auf 80 bis 90  weiter     erhitzt    und nach       Zusatz    von 5 g     Aktivkohle    durch     Kieselgur     filtriert. Zum Filtrat gibt man das doppelte  Volumen Methanol und filtriert den Nieder  schlag ab, Nach dem Waschen mit Methanol  und Äther wird im Vakuum getrocknet, wo  bei man 31 Teile eines nahezu farblosen Pul  vers erhält.  



  5 Teile dieses     Pektinabbauproduktes    wer  den in 25     Volumteilen        Formamid    gelöst     imd     bei 10  in ein Gemisch von 45     Vohunteilen          Formamid    und 11     Volumteilen        Chlorsulfon-          säure    eingetragen. Unter     gutem        Rühren    hält  man während 6 Stunden die Temperatur auf  20  und giesst dann das Gemisch in 400     Volum-          teile    Methanol.

   Der sich bildende farblose  Niederschlag wird     abfiltriert,        zuerst    mit Me  thanol, dann mit Äther gewaschen und an  schliessend in 140 Teilen     0,5n-Natriumbicarbo-          natlösung    gelöst. Nun wird im Vakuum bei  14 mm     Hg    eingedampft, bis an Hand der       Nesslerreaktion    festgestellt werden kann, dass  alles     Ammoniak    ausgetrieben ist.

   Dann     neu-          tralisiert    man durch Zusatz von 23 Teilen       2n-Essigsäure    und erhitzt     nach    Zugabe von  6 Teilen     Kieselgur    kurze Zeit auf dem Was  serbad. Nach dem Filtrieren kann der saure       Polysehwefelsäureester    durch Mischen des  Filtrates mit dem 5fachen Volumen Methanol  als     Natriumsalz    ausgefällt werden. Die     Fäl-          lung    wird     abfiltriert;    zuerst mit " Methanol,       ,dann    mit Äther gewaschen und im Vakuum  getrocknet.

   Man erhält dabei 6 Teile einer  in Wasser sehr leicht     löslichen,    farblosen     Sub-          stanz        mit        einem        Methoxylgehalt        von        3,96%          und        einem        Schwefelgehalt        von        12,5        %-.     



  <I>Beispiel 2:</I>  5 Teile     Citruspektin    werden in 20     Volum-          teilen        Formamid    gelöst     bzw.    suspendiert und    bei     15     rasch in ein Gemisch von 10,5     Volum     teilen     Chlorsulfonsäure    und 50     Volumteilen          Formamid    eingetragen. Hierauf wird das Ge  misch während 5 Stunden bei 22  .gerührt.

    Dann giesst man es     in    500     Volumteile    Methanol  und filtriert den entstandenen Niederschlag  ab, wäscht ihn mit Methanol und Äther und  löst ihn darauf in 170     Volumteilen    0,4n  Natriumbicarbonatlösung:

   Unter Zugabe von  wenigen Tropfen     Oktylalkohol    wird nun das  Ammoniak durch Vakuumdestillation voll  ständig     entfernt.    Dann stellt man die     Lösung     mittels Essigsäure auf     pH    6 ein, erhitzt nach  Zugabe von 6 Teilen     Kiesel.gur        zum        ,Sied-n     und filtriert heiss.     Durch    Eingiessen des Fil  trates in das     5fache    Volumen Methanol fällt  man den     Polyschwefelsäureester    des     Pektins     aus, filtriert ihn ab, wäscht ihn zunächst mit  Alkohol, dann mit Äther und trocknet im  Vakuum.



  Process for the preparation of polysulfuric acid esters of polygalacturonic acid methyl esters. It is known that sulphation of pectins, which are understood as methyl esters of polygalacturonic acids with different degrees of esterification,

   acid polysulfuric acid esters with heparin-like biological properties can be obtained. The production of these polysulfuric acid esters has hitherto been carried out exclusively by treating pectin or degradation products of pectin with chlorosulfonic acid in pyridine, reaction temperatures around 100 being used. Compounds were obtained which inhibit blood clotting in vitra and in vivo, but have considerable toxicity.

   In particular, their shock effect stands in the way of clinical use as anticoagulants and antithrombotics. Only through the use of cumbersome cleaning and fractionation methods could products be obtained that were of limited use in therapy.

   Special effort and care had to be taken to ensure that the extremely toxic material was completely separated. Pyridins can be used, which is bound by the high molecular weight acid polysulfuric acid ester not only with salt formation, but also adsorptively.

   In addition, the sulfation with chlorosulfonic acid in pyridine results in a partial conversion of the carbomethoxy groups of the polygalacturonic acid methyl ester into free carboxyl groups, which affects the compatibility of the polysulfuric acid esters obtained in this way or their degradation products. has an unfavorable effect.



  The subject of the present patent is a process for the production of polysulfuric acid esters of polygalacturonic acid methyl esters. (Pectin. And degradation products of the same.) By sulfating polygalacturonic acid xriethyl esters using chlorosulfonic acid, which is characterized in that sulfation is carried out at a low temperature in formamide,

      preferably with a previously prepared mixture of chlorosulfonic acid and formamide. In this way, sulfation products with a high content of methoxyl groups are largely free from harmful contaminants. When adding pectin or a breakdown product of pectin to a mixture of chlorosulfonic acid and

  Formamide of a suitable composition, at room temperature, undergoes extensive esterification within a few hours, resulting in a product with a sulfur content of 12 1 / a more.

   The amount used to sulphate a given amount of pectin. Chlorosulphonic acids and the ratio of chlorosulphonic acid to formamide are important for the reaction rate,

       for - the yield of active substance and .for the toxicity of the same of importance. To sulphate 1 g of pectin or pectin degradation products. Mixtures of 1-3 cubic meters of chlorosulfonic acid with 10-20 cubic meters of formamide can be used.

   At a reaction temperature of Z0-25, mixtures of 1.9-2.5 cubic meters of chlorosulfonic acid and 12-16 cubic meters of formamide per g of pectin or pectin degradation product were found to be optimal.



  The isolation of the reaction product can be carried out in a simple manner, for. B. made by pouring the reaction mixture into alcohol and filtering off the precipitate. will. A very extensive separation of the remaining constituent parts of the reaction mixture is achieved. Further efforts for the purpose of removing adsorptively bound accompanying substances see, because these are insignificant for the toxicity of the reaction product in the small amount in question.

   By reacting with sodium carbonate or sodium bicarbonate, the sodium salts of the acid methyl polygalacturonate polysulfuric acid esters can be obtained in a simple manner. The methoxyl content of the reaction products corresponds to that of the starting materials.



  The use of pectin degradation products as starting materials is of interest, among other things, because the acidic polysulphuric acid esters obtained from them, in contrast to those made from pectin, also result in non-viscous aqueous solutions in higher concentrations, which is why these acidic polysulphuric acid esters are much concentrated rer solution are injectable.

   The advantages of the new gentle sulfation process can naturally only come into their own when it is applied to degradation products of pectin, if the extraction of these degradation products does not already result in a considerable reduction in the methoxyl group content, i.e. H.

       Splitting of carbomethoxy groups has occurred, the degradation of the pectin must be controlled by suitable test conditions in such a way that the chain length of the pectin molecule is reduced while the carbomethoxy groups are completely preserved.

   In the event of the action of commercially available pectin laser preparations on pectin. it generally follows both splitting of the polysacharide chain and rapid versification of the carbomethoxy groups, so that the urine-esterified galacturonic acid is formed as the end product. This is probably due to the fact that the pectinases are always with.

         Pectases, d. H. are contaminated with the ferments which break down carbomethoxy groups and are very difficult to separate from them.



  The pectin chain is split up. with complete sparing of the carbomethoxy groups, if the enzyme preparation is allowed to act on the pectin for a relatively short period of time in a low concentration at a pH value of 1.5 to 3.0. Under these conditions the pectinase shows high activity, while the pectase is practically inactive.

   By precipitation from the reaction mixture by means of alcohol, degradation products can be obtained, which are suitable as starting materials for the production of acidic polysulfuric acid esters with a high anticoagulant effect and low toxicity. The aqueous solutions of these poly sulfuric acid esters have a low viscosity, so that they are very thin and easy to inject in concentrations of 10 0 / <B> 0 </B> and more.

    



  A split: the pectin chain - under similar test conditions, can also be carried out after sulfation of the high molecular weight polygalacturonic acid methyl esters. The result is: even less high-molecular polysulfuric acid esters with strong anti-coagulant effectiveness and low toxicity, the aqueous solutions of which also have a low viscosity.



  The following examples illustrate the invention. Parts mean parts by weight; these are related to parts of volume like g to em3. The temperatures are given in centigrade.

      <I> Example 1: </I> 50 parts of citrus pectin with a methoxyl content of 6.79 / a are mixed well with 1 part of Pectinol 100 D (commercial spectinase, Rohm & Haas, Philadelphia), then with 500 parts by volume 0.4N acetic acid at room temperature (23) and shaken for one hour.

   This is then heated to destroy the pectinase. As soon as the temperature of 60 is reached, 10 parts of sodium acetate and 480 parts by volume of n-sodium hydroxide are added to a pH of 6, the mixture is heated to 80 to 90 and, after addition of 5 g of activated carbon, filtered through kieselguhr. Twice the volume of methanol is added to the filtrate and the precipitate is filtered off. After washing with methanol and ether, drying is carried out in vacuo, where 31 parts of an almost colorless powder are obtained.



  5 parts of this pectin degradation product are dissolved in 25 parts by volume of formamide and added at 10 to a mixture of 45 parts by volume of formamide and 11 parts by volume of chlorosulfonic acid. The temperature is maintained at 20 for 6 hours with thorough stirring and the mixture is then poured into 400 parts by volume of methanol.

   The colorless precipitate that forms is filtered off, washed first with methanol, then with ether and then dissolved in 140 parts of 0.5N sodium bicarbonate solution. It is then evaporated in vacuo at 14 mm Hg until it can be determined from the Nessler reaction that all the ammonia has been expelled.

   It is then neutralized by adding 23 parts of 2N acetic acid and, after adding 6 parts of diatomaceous earth, heated for a short time on the water bath. After filtration, the acidic polysulfuric acid ester can be precipitated as the sodium salt by mixing the filtrate with 5 times the volume of methanol. The precipitate is filtered off; washed first with "methanol," then with ether and dried in vacuo.

   This gives 6 parts of a colorless substance which is very easily soluble in water and has a methoxyl content of 3.96% and a sulfur content of 12.5%.



  <I> Example 2: </I> 5 parts of citrus pectin are dissolved or suspended in 20 parts by volume of formamide and rapidly added at 15 to a mixture of 10.5 parts by volume of chlorosulfonic acid and 50 parts by volume of formamide. The mixture is then stirred at 22 for 5 hours.

    It is then poured into 500 parts by volume of methanol and the precipitate formed is filtered off, washed with methanol and ether and then dissolved in 170 parts by volume of 0.4N sodium bicarbonate solution:

   With the addition of a few drops of octyl alcohol, the ammonia is now completely removed by vacuum distillation. The solution is then adjusted to pH 6 using acetic acid, heated to boiling point after adding 6 parts of kiesel.gur and filtered hot. The polysulfuric acid ester of pectin is precipitated by pouring the filtrate into 5 times the volume of methanol, filtered off, washed first with alcohol, then with ether and dried in vacuo.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Poly- schwefelsäureestern von Polygalakturonsäure- methylesterri durch Sulfatierung von Poly - galakturonsäuremethylestern mittels Chlor- sitlfonsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man die Sulfatierung bei niedriger Temperatur in. Formamid durchführt. PATENT CLAIM: Process for the production of polysulfuric acid esters of polygalacturonic acid methyl ester by sulfating polygalacturonic acid methyl esters by means of chlorite sulfonic acid, characterized in that the sulfating is carried out at low temperature in formamide. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren-nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Sulfatierung bei niedriger Temperatur mit einem vorher be reiteten Gemisch von Chlorsulfonsäure und Formamid durchführt. SUBClaims: 1. Method according to claim, characterized in that the sulfation is carried out at low temperature with a previously prepared mixture of chlorosulfonic acid and formamide. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlorsidfonsäure und Formamid in Form eines Gemisches vom Mischungsverhält nis von 1-3 zu 10-20 Volumteilen auf 1 Ge wichtsteil Polygalakturonsäuremethylester an wendet. 2. The method according to claim and dependent claim 1, characterized in that chlorosidic acid and formamide in the form of a mixture of the mixing ratio of 1-3 to 10-20 parts by volume to 1 part by weight of polygalacturonic acid methyl ester applies.
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