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CH300994A - Verfahren zur Herstellung eines Schichtkörpers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schichtkörpers.

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Publication number
CH300994A
CH300994A CH300994DA CH300994A CH 300994 A CH300994 A CH 300994A CH 300994D A CH300994D A CH 300994DA CH 300994 A CH300994 A CH 300994A
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CH
Switzerland
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Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Limited Imperial Ch Industries
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB663751A external-priority patent/GB711146A/en
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Publication of CH300994A publication Critical patent/CH300994A/de

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    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Schichtk¯rpers.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Schichtkorpers, beispielsweise eines solchen, bei dem eine oder mehrere Schichten aus leichtem Kernmaterial zwischen Schiehten aus textilem   Deckmaterial eingeschlossen    sind, wobei diese Schichten durch ein   wärmeerhärtendes Harz    miteinander verbunden sind, oder bei dem mehrere Schichten des Kernmaterials zwischen   äussern Deckschichten angeordnet sind,    wobei im Innern zwischen einigen oder   allen Schich-    ten des Kernmaterials Schichten aus dem   Deekmaterial    angeordnet sind.



   Der Ausdruck   Deckmaterial   soll Zwi  sehen-oder    Au¯enschichten aus verstärkend wirkendem Material bezeichnen, um diese vom   leichteren Eernmaterial    zu unterscheiden.



   Bei. der Herstellung von Radargehäusen, die unter der Bezeichnung ¸Radome¯ bekannt   sincl und dergleichen für Flugzeuge,    ist es   erwünseht,    eine Konstruktion zu verwenden, deren Gewieht äusserst leicht ist und die den im Fluge auftretenden übermässigen Luft  druelksehwankungen    widerstehen und ferner aus einem Material bestehen, das auf die Ra  daranlage    keine abschirmende Wirkung aus  bt. Es ist deshalb bekannt, solehe Gehäuse herzustellen, in denen der Kern aus porösem Hartgummi besteht, das mit Glasgewebe überzogen ist, wobei die Verbindung durch wÏrmeerhärtendes Harz bewirkt wird. Es wurde bereits vorgeschlagen, Schichtgebilde der be  seliriebenen    Art nach einem Verfahren herzustellen, in welchem der Aufbau stufenweise erfolgt.

   So legt man zum Beispiel Schichten des mit   dem wärmeabbindenden    Harz im  prägnierten      Deckmaterials    auf die Wand einer Form und darauf eine Schicht des Kernmaterials. Nun  bt man auf das Gebilde Druck aus, um die Schichten gegen die Form  wand und aueh gegeneinander    zu pressen, und führt dann von einer oder beiden Seiten Wärme   zu,    um das Kunstharz zu härten.



  Das Verfahren wird dann mit weiteren Schichten wiederholt und so ein mehrsehichtiges Gebilde aufgebaut.



   Es wurde jedoch gefunden, dass es bei diesem Verfahren sehwierig ist, zwischen den Schichten der ersten und zweiten Stufe, das hei¯t im vorstehenden Falle zwischen dem Kernmaterial, das bereits mit WÏrme und   Druek    behandelt wurde und den   nachfolgen-    den Schichten aus Deckmaterial eine gute Bindung zu erzielen.



   Dies ist eine Folge der Schwierigkeit, zwi  schen    den beiden Materialien eine gute Verankerung   wu    erzielen, wenn eines davon der Wärme und Druck ausgesetzt war, und auch der Tatsache, dass, wie in Fig.   1    gezeigt, über  schüssiges,    wärmehärtendes Harz   1    in den Schichten 2 des äussern   Deckmaterials    wÏhrend des Pressens zwischen den Abschnitten 3 des Kernmaterials ausgepresst wird. Dieses überschüssige Harz   1    hÏrtet unter dem   Ein-    fluss der Hitze, und es bildet sich auf der Innenfläche des Kernmaterials eine Kruste 5. 



  Diese Kruste lässt sich schwer entfernen und verhindert, wenn man sie bestehen lässt, eine gute Bindung zwischen dem Kernmaterial 3 und weiteren Schichten des   Deckmaterials    6, und es entsteht zudem eine unerwünschte Ausbuchtung 7. Es lässt sich auch feststellen,   dal3    es schwierig ist, auf dieser Ausbuchtung eine weitere Schicht des Kernmaterials   anzubrin-    gen.



   Vorliegende Erfindung bezweckt nun die Beschaffung eines verbesserten Verfahrens zur Herstellung von   Sehiehtkörpern,    durch welches die vorgenannten   Naeliteile    in einfacher und wirksamer Weise vermieden werden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines   Schichtkorpers    aus   mitein-    ander verleimten Schichten aus Deckmaterial und Kernmaterial ist dadurch   gekennzeieh-    net, dass man mindestens eine Schicht aus mindestens einem der genannten Materialien mit einem Bindemittel versehen auf die Wand einer Form bringt, eine zusätzliche Schicht aus Deckmaterial, die ebenfalls mit Bindemittel versehen ist, auf die Seite der Schicht, auf welche weitere Schichten aufgebracht werden sollen, aufbringt, zur Konsoli  dierung    des Schichtgebildes Wärme einwirken lässt und hernach die zusätzliche Schicht vom Gebilde abschält.



   Als Deckmaterial verwendet man   vorzugs-    weise ein solches, dessen   Oberflächenbesehaf-    fenheit eine gute Haftung an den benaehbarten Schichten gewährleistet. Zu diesem Zweek eignet sich ausgezeiehnet ein Textilmaterial, wobei die Art des Fadens von andern Faktoren, wie Gewicht, Isolierungsverm¯gen,   Feuergefahr    usw., abhängt. Die Deckschichten können versehiedene Materialien enthalten oder aus gleichem Material, aber von ver  schiedener    physikaliseher Besehaffenheit bestehen. Verwendet man zum Beispiel Gewebe, so können aufeinanderfolgende Schichten ver  schiedene    Webart aufweisen.



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 2 bis 5 der   Zeichnttng    dargestellt, wobei
Fig. 2 eine primäre Stufe bei der Herstellung eines   Radargehäuses,   
Fig. 3 eine weitere Stufe,
Fig. 4 den   vollständigen Schichtkorper und   
Fig. 5 einen Schnitt durch den Schichtkörper an der Verbindungsstelle von zwei St cken des Kernmaterials darstellen.



   Gemäss Fig. 2 werden zu Beginn der Herstellung eines Radargehäuses für Flugzeuge mehrere Schichten 10 aus Glasgewebe, das mit einem Kunstharz imprägniert oder überzogen ist, auf die Wand einer Form gelegt. Darauf bringt man eine zusätzliche Schicht 11 aus dem Glasgewebe, die ebenfalls mit Kunstharz imprägniert ist, auf die Schichten   10 und    behandelt das Schichtgebilde mit Druck und Hitze, wobei es verfestigt und der Kunstharz gehärtet wird. Hierauf reisst man die Schicht 11 von den darunterliegenden Schichten 10 ab (wie dargestellt) und erhält so eine rauhe Oberfläehe   12.    Dies erfolgt, weil das Harz an der   Oberfläe. he    mit der Schicht 11 entfernt wird, so dass die OberflÏche der darunterlie  genden    vorletzten Schicht frei wird.

   Diese rauhe Oberfläehe bildet eine   g : tite      Veranke-    rung, an der die folgenden Schichten des Gebildes befestigt werden können.



   In der zweiten Stufe des   Herstellungsver-    fahrens   (Fig.    3) wird eine Schicht aus Kernmaterial 13, bestehend aus porösem Hartgummi, a. uf die   rauhe Fläche 12 des Glas-    gewebes 10 gelegt. Dann legt man eine einzige Schicht   14    aus mit Kunstharz imprä  gniertem    Glasgewebe auf dieses Kernmaterial und unterwirft das   Ganze der gleiehen    Hitzeund Druckbehandlung wie in der ersten Her  stellungsstufe.    Hierauf wird die Schicht   14    vom Kernmaterial abgeschÏlt, wobei der Abdruck des Gewebes 15 auf dem Kernmaterial zurückbleibt, der während der   Hitze-und    Druckbehandlung gebildet wurde.



   In der letzten Stufe des Verfahrens   (Fig.    4) gibt man die obersten Schichten 16 des kunstharzimprägnierten Glasgewebes auf das Schichtgebilde und lϯt wiederum Druek und Hitze einwirken, wodurch diese fest mit der Oberfläche 15 verankert werden. Fig. 4 zeigt so einen Teil des fertiggestellten Schicht  korpers.   



   In der Einleitung wurde beschrieben, wie unter dem Einfluss   des-Druckes    das über  schüssige    Bindemittel zwangläufig zwischen Stossstellen des Kernmaterials mit Bildung einer Kruste herausgepresst wird. Betrachtet man Fig. 5, so sieht man, dass beim jetzigen Verfahren das übersehüssige Bindemittel 17 durch die zusätzliche Schicht 18 des   Deck-    materials aufgesaugt wird (besonders wenn letzteres gewobene Faserfäden enthält) und sich längs der Oberfläche der Fäden   ausbrei-    tet. Es ist leicht zu verstehen, dass dieses iibersehüssige Bindemittel automatiseh ent  fernt wird,    wenn man die zusätzliche Schicht des   Deekmaterials    abschält.



   Aus der vorstehenden   Beschreibimg    ergibt   sieh,    dass die zusätzliche Schicht aus   Deck-    material je nach der Natur des darunterlie  genden Materials    in verschiedener Weise wirkt. Verwendet man sie zum Beispiel in Verbindung mit Schichten aus textilem   Deck-    material, so dient sie lediglich dazu, beim Abschälen die oberste Harzschicht zu entfernen und so den Gewebecharakter der darunterliegenden Schicht des   Deckmaterials    freizulegen. Anderseits ergibt sich in Verbin  dung    mit dem weichen Kernmaterial beim Absehälen der zusätzlichen Schicht ein Abdruck der Gewebestruktur auf dem Kernmaterial.

   Es wurde gefunden, dass ein Material, das für beide Zweeke die erforderlichen Eigenschaften aufweist, textiler Natur sein sollte, wodurch sich auch der Vorteil ergibt, dass dieser befähigt ist, das überschüssige Harz, wie bereits beschrieben, aufzusaugen.



   Es wurde ferner gefunden, dass für die zusätzliche Schicht aus Deckmaterial auch   Deekmaterialabfälle    von   Schneide-und    Zu  riehtungsmassnahmen    verwendbar sind, die sonst wahrscheinlich als unbrauchbar weggeworfen werden würden. Die Schicht besteht dann aus einer Vielzahl von kleinen   Stiieken,    die sieh leichter abschälen lassen als zum Beispiel zwei oder drei grössere   Stüeke.   



   Obsehon im vorstehenden die Erfindung an Hand der Herstellung eines speziellen Schichtgebildes (ein Kern mit beidseitiger Deekschicht) beschrieben wurde, versteht es sich,   dald    das Verfahren ebensogut zur Herstellung anderer Typen von   Schichtgebilden    anwendbar ist.



   Bei der obengenannten   Ausführtmgsform    bestand das Kernmaterial aus porösem Hartgummi. Es kann jedoch gewünschtenfalls auch aus einem Zellmaterial   vom'Bienen-    wabentypus bestehen.



   Letzteres Material ist bekannt und besteht aus Streifen aus Papier, Gewebe, Kunststoff oder dergleichen Blatt-oder Folienmaterial, die in regelmässigen Abständen längs des Streifens versetzt-miteinander verklebt sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daB, wenn man die Streifen seitlich   auseinander-    zieht, eine wabenartige Struktur, das heisst eine Vielzahl von   Sechsecken,    von denen jedes mit dem andern eine Seite gemeinsam hat, entsteht.



   Das Kernmaterial ist vorteilhafterweise ein leichtes Gewebe, das mit einem wärmeerhärtenden Harz imprägniert oder überzogen ist, welch letzteres in einer ansehliessenden Wärmebehandlung, vor welcher der Kern in die gewünschte Form gebracht werden kann, gehärtet wird. Der Kern kann aber auch aus einem Block aus vollständig   gehärtetem Wa-    benmaterial in die gewünschte Form zugeschnitten werden.



   Wenn das Wabenmaterial aus   grosseren      Stüeken    Rohmaterial geschnitten wird, wobei die Waben rauhe Kanten erhalten, kann es genügen, nur das Deckmaterial mit einer abschälbaren Schicht zu versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I : Verfahren zur Herstellung eines Schichtkörpers aus miteinander verleimten Deck- und Kernmaterialschichten, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens eine Schicht aus mindestens einem der genannten Materialien mit einem Bindemittel versehen auf die Wand einer Form bringt, eine zusätz- liche Schicht aus Deckmaterial, die ebenfalls mit Bindemittel versehen ist, auf die Seite der Schicht, auf welche weitere Schichten aufgebracht werden sollen, aufbringt, zur Konsolidierung des Schichtgebildes Wärme einwirken lässt und hernach die zusätzliche Schicht vom Gebilde abschält.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckmaterial ein Glasgewebe ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernmaterial poröser Hartgummi ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, da dure. gekennzeichnet, dass das Kernmaterial ein Zellmaterial von wabenartiger Besehaffenheit ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Schicht aus einer Vielzahl kleiner St cke des Deckmaterials besteht.
    PATENTANSPRUCH II : Sehiehtkörper, hergestellt nach dem Verfahren des Patentanspruches I.
CH300994D 1951-03-20 1952-04-03 Verfahren zur Herstellung eines Schichtkörpers. CH300994A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB663751A GB711146A (en) 1951-03-20 1951-03-20 Rigid laminar articles of sandwich construction
GB300994X 1951-08-31
GB1053684X 1951-08-31

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Publication Number Publication Date
CH300994A true CH300994A (de) 1954-08-31

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CH309093D CH309093A (de) 1951-03-20 1952-04-03 Verfahren zur Herstellung eines Schichtkörpers.
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CH309093A (de) 1955-08-15
BE511720A (de)

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