[go: up one dir, main page]

CH295067A - Process for the production of vinyl chloride polymers. - Google Patents

Process for the production of vinyl chloride polymers.

Info

Publication number
CH295067A
CH295067A CH295067DA CH295067A CH 295067 A CH295067 A CH 295067A CH 295067D A CH295067D A CH 295067DA CH 295067 A CH295067 A CH 295067A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vinyl chloride
sep
value
polymerization
concentration
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Aktiengesel Anilin-Soda-Fabrik
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Publication of CH295067A publication Critical patent/CH295067A/en

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F14/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen
    • C08F14/02Monomers containing chlorine
    • C08F14/04Monomers containing two carbon atoms
    • C08F14/06Vinyl chloride

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  

      Verfahren        zur        Herstellung    von     Vinylehloridpolymerisaten.       Bei der     diskontinuierliehen        Emulsionspoly-          merisat.ion    sowie bei der bekannten kontinuier  lichen     Emulsionspolymerisation    von     Vinyl-          chlorid    in mehreren Kesseln, wobei die     wäss-          rige    Emulsion nur im obern Teil des ersten  Kessels gerührt wird, erhält man     Poly        meri-          sate,

      welche sich aus     Polymerhomologen    ver  schiedenen     Polymerisationsgrades    zusammen  setzen. Die Uneinheitlichkeit der     Polymeri-          sate    im Hinblick auf den     Polymerisationsgrad     kann leicht durch     Sedimentationsversuche    an  Lösungen in der Ultrazentrifuge oder durch  fraktionierte Lösung bzw. Fällung erkannt  werden.  



  Vom technischen Standpunkt aus ist, es  oft     erwünscht,        Polymerisate    mit möglichst  einheitlichem     Polymerisationsgrad    herzustel  len, da sie sieh durch bessere Hitzestabilität  im Hinblick auf die     Chlorwasserstoffabspal-          tung,    durch bessere mechanische     Eigensehaf-          ten    der aus ihnen gefertigten Formstücke und  in Verbindung mit     Weichmachungsmitteln     durch höhere     Deformationswerte    auszeichnen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     Vinyl-          ehloridpoly        merisate    mit weitgehend einheit  lichem     Polymerisationsgrad    in wässriger Emul  sion dadurch herstellen kann, dass man die       Polymerisat.ion    kontinuierlich in einem ein  zigen     Polymerisationskessel    unter Durch  mischung seines Inhaltes und Aufrechterhal  tung einer konstanten Konzentration des       monomeren        Viny        lchlorids    und ständiger Ab-         führung    der gebildeten     Polymerisatdispersion     ausführt.  



  Die Erfindung und die ihr zugrunde lie  genden Erkenntnisse seien an     dein    nachste  henden Beispiel näher erläutert..  



  Polymerisiert man eine     wässrige    Emulsion  von     Vinylchlorid    im Verhältnis 2 Teile     wäss-          rige    Phase : 1 Teil     monomerem        Vinylchlorid     unter Zusatz von 2 %     Sulfonat    eines hydrier  ten Mittelöls als     Emulgiermittel,    0,07 %     Ka-          liumpersulfat    als Beschleuniger und 0,035 %       Triäthanolamin    als Aktivator in einem ein  zigen     Polymerisationskessel    unter guter Durch  mischung des gesamten Inhaltes,

   indem man  kontinuierlich die     wässrige    Lösung und das       monomere        Vinylchlorid    von oben in das Ge  fäss eindrückt und die     Polymerisatdispersion     im gleichen Masse, also unter Aufrechterhal  tung des Flüssigkeitsstandes im Kessel, unten  entnimmt und daraus das noch nicht poly  merisierte     Vinylehlorid    verdampft, so ist der       Polymerisationsgrad    des gebildeten     Poly-          merisats    bei     Konstanthaltung    aller übrigen  Bedingungen vor allem vom Umsatz bzw.

    damit zusammenhängend von der jeweils kon  stant vorhandenen Menge     monomeren        Vinyl-          chlorids    abhängig. Der     Polymerisationsgrad     wird durch die Eigenviskosität     (k-Wert)    be  stimmt.  



  Wie die     Fig.    1 und die Tabelle 1 zeigen,  ist der     k-Wert    der     Polymerisate    in hohem  Masse abhängig von der jeweils vorliegenden      Konzentration des     monomeren        Vinylchlorids,     bezogen auf die     wässrige    Phase bzw. von der  entsprechenden Prozentausbeute an gebildetem       Polymerisat.     



       Tabelle   <I>1:</I>       k-Wert    in Abhängigkeit von     Vinylchlorid-          konzentration,    bezogen auf     Wasser    und Um  satz (bei 30 )  
EMI0002.0010     
  
    Vinylchloridkonzentration <SEP> %, <SEP> Umsatz
<tb>  bezogen <SEP> auf <SEP> wässrige <SEP> Phase <SEP> % <SEP> k-Wert
<tb>  \? <SEP> 96 <SEP> 58
<tb>  4 <SEP> <B>92</B> <SEP> 62
<tb>  4,5 <SEP> 91 <SEP> 85
<tb>  5 <SEP> 90 <SEP> 90
<tb>  12,5 <SEP> 75 <SEP> i.)8
<tb>  17,5 <SEP> 65 <SEP> 100       Der Umsatz lädt sich leicht bestimmen aus  der jeweiligen Dichte der     Polymerisat-Dis-          persion.     



  Während bei dem in diesem Beispiel ge  wählten Phasenverhältnis von 1:2 bis zu  einer Prozentausbeute von etwa 80 %, entspre  chend einer Konzentration des     monomeren          Vinylchlorids    von 10     %,    bezogen auf die     wäss-          rzge    Phase, die Eigenviskosität     (k-Wert)     nahezu konstant ist, fällt der     k-Wert,    wenn  man unter Bedingungen der Bildung höheren  Umsatzes polymerisiert, bis zu etwa 90  Umsatz langsam, bis     900/9    sehr steil auf einen  niedrigen     kWert;

      bei noch weiterer Erhöhung  des Umsatzes bis zu 96 % (das heisst bei Ver  minderung der Konzentration des     monomeren          Vinylehlorids    auf 2 % sinkt, der     k-Wert    noch  langsam weiter.  



  Der plötzliche     Abfall    des     k-Wertes,    der  bei der vorliegenden Anordnung bei 30  in der  Nähe eines Umsatzes von 90 %     liegt,    ver  schiebt sich bei Übergang zu höheren Tem  peraturen eine Kleinigkeit in das Gebiet ge  ringeren Umsatzes. Gleichzeitig liegen die  ganzen     k-Wert-Kurven    um so niedriger, je  höher die     Polymerisationstemperatur    ist       (Fig.    1).  



  Im Temperaturbereich 20 bis     40     erhält  man bei<B>80%</B> Umsatz folgende     k-Werte:       20 k = 110       30 k    = 95       40         k:        =    80  Ebenso verschiebt sieh der steile Abfall  des     k-W        ertes    bei     Übergang    zu     verdünnteren          Emulsionsansätzen    (Phasenverhältnis 1:3,  1. : 4 und 1 : 5) nach links zu kleineren Um  sätzen.  



  Von weiterem Einfluss auf die absolute  Höhe der Eigenviskosität     (k-Wert)    sind fer  ner die Art und     Menge    des     Emulgiermittels,     die Art und von einer bestimmten Konzentra  tion an aufwärts auch die Menge des Be  schleunigers, die Art und Menge des ge  gebenenfalls zugesetzten Aktivators sowie end  lich die Qualität und     Reinheit    des zur Ver  fügung stehenden     monomeren        Vinylchlorids.     



  Hält man nun gemäss der Erfindung bei  der kontinuierlichen     Polymerisation    alle diese       Bedingningen    konstant, so     kann    man     dureli     die Wahl des Umsatzes von     Vinylehlorid    zu       Polyvinykhlorid    und der Temperatur im  Kessel den jeweils gewünschten     l,--Wert    erzie  len, ohne dass Gemische von verschiedenen       Polt'inerhomologen    entstehen.

   Wie aus der       Fig.    1 und Tabelle 1 zu ersehen ist, gelingt  die Herstellung von einheitlichen polymer  homologen Verbindungen technisch am leich  testen in den -Konzentrationsgebieten, die  ausserhalb des     k-Wertabfalles    liegen.  



  Die Erklärung für den     Zusammenhang          zwischen    dem     k-Wert    und der jeweiligen Kon  zentration des     monomeren        Vinylchlorids    ist  in der Tatsache zu sehen, dass die     Polymeri-          sation    in der     wässrigen    Phase vor sich geht.  Dabei ist für den     k-Wert    der Grad der Sätti  gung des Wassers an     monomerem        Vinylchlo-          rid    massgebend.

   Solange die     wässrige    Phase  an gelöstem     Vinylehlorid    gesättigt ist, er  hält man den bei der betreffenden Tempera  tur erreichbaren höchsten     k-Wert.    Sobald die  Sättigungskonzentration unterschritten wird,  fällt der     k-W        ert    zunächst steil, dann flacher  ab (siehe     Fig.        1.).     



       Fig.    2     Lind    Tabelle 2 zeigen die     Löslicb-          keit    von     Vinylehlorid    in reinem Wasser unter       Sättigungsdruck    ohne     Emulgiermittel    in Ab  hängigkeit von der Temperatur.

        <I>Tabelle</I>  Löslichkeit von     Vinylehlorid    in Wasser  unter     #Sättigttngsdrtick    bei verschiedenen Tem  peraturen  
EMI0003.0003     
  
    Temperatur <SEP> Vinylchlorid <SEP> in <SEP> Wasser
<tb>  <B>1,7</B>
<tb>  15  <SEP> 2,4%
<tb>  30  <SEP> 2,8
<tb>  40  <SEP> 3,2 <SEP>  /,
<tb>  65  <SEP> 5,5
<tb>  80  <SEP> <B>7,3%</B>       Nach diesen     Messungen    wäre der     k-Wert-          abfall    bei 30  bei einem Gehalt von 2,8 %, also  rund 3 %,     Viny        lehlorid    in der     wässrigen    Phase,

    das heisst also bei dem Phasenverhältnis von  1 Teil     Vinylchlorid    zu 2 Teilen Wasser bei  etwa 6 % des angewandten     Vinylchlorids    be  zogen auf     wässrige    Phase entsprechend 94  Umsatz zu     Polyvinylchlorid        ztt    erwarten. Dass  er schon bei 5      ,ö        Vinylchlorid,    bezogen auf       wässrige    Phase, entsprechend 90 % Umsatz zu       Polyvinylehlorid    eintritt, ist, auf folgende  zwei Ursachen zurückzuführen  1.

   Das     Emulgiermittel    erhöht die Löslich  keit des     monomeren        Vinylchlorids    in Wasser,  und       \?.    ist das     Monomere    auch im     Polymerisat     löslich und verteilt sich zwischen der     wäss-          rigen    und organischen Phase entsprechend  dem jeweiligen Lösungsgleichgewicht.

   Die Lös  lichkeit des     monomeren        Vinylchlorids    im     Poly-          vinylchlorid    ist zwar gering, dürfte aber den  noch     anch    eine kleine Verschiebung des h.-    Wertabfalles nach höherer     Vinylchloridkon-          zentration    bewirken.  



  Auch die Ursache für den allmählichen  Abfall des     k-Wertes    (siehe     Fig.1)    vor Unter  schreitung der Sättigungskonzentration     beruht.     auf der Löslichkeit des     monomeren        Vinyl-          chlorids    im     Poly        viny        lchlorid.     



  Im Gegensatz zum     Polymerisationsver-          fahren    gemäss vorliegender Erfindung ändern  sich bei der diskontinuierlichen     Polymerisa-          tion    die     Pölymerisationsbedingungen,    ins  besondere die     Vinylchloridkonzentration,    lau  fend, so dass während der     Polymerisation    die  ganze     k-Wert-Kurve        (Fig.    1) durchlaufen  wird und entsprechend     Gemische    von     Poly-          merhomologen    entstehen.

   Bei der kontinuier  lichen     Polymerisation    in mehreren Kesseln  sind die     Poly        merisationsbedingungen    in den  einzelnen Kesseln vor allem im Hinblick     atif     die     Vinylchloridkonzentration    verschieden und  durch den in den Kesseln jeweils vorliegen  den Umsatz     festgelegt.     



  Die nach dem Verfahren gemäss der Er  findung bei konstanter Konzentration des       monomeren        Vinylchlorids    hergestellten     Poly-          merisate    sind weitgehend einheitlich bezüg  lich des     Poly        merisationsgrades,    wie sich durch  Extraktion des     niedrigpolymeren    Anteils im       Polymerisat    mit Hilfe von     Xylol    bei 100        für    die hochpolymeren Produkte nachweisen  lässt (vgl. nachstehende Tabelle 3).  



  <I>Tabelle 3:</I>       Niedrigviskoser    Anteil     (k < 40)        in    nach  verschiedenen Verfahren hergestellten     Poly-          vinylchloriden     
EMI0003.0076     
  
    niedrig
<tb>  Polymerisationsverfahren <SEP> k-Wert <SEP> viskoser
<tb>  Anteil
<tb>  diskontinuierlich <SEP> 79 <SEP> 13 <SEP> %a
<tb>  kontinuierlich <SEP> in <SEP> 2 <SEP> Kesseln <SEP> 79 <SEP> <B>10%</B>
<tb>  kontinuierlich <SEP> in <SEP> 1 <SEP> Kessel
<tb>  entsprechend <SEP> vorliegender
<tb>  Erfindung <SEP> 79 <SEP> 4 <SEP>  %       Während die     niedrigviskosen        Vinylchlorid-          polymerisate    bisher durch Anwendung hoher    Temperaturen oder durch 

  erhöhte Konzen  tration des Beschleunigers oder durch Zusatz      von Reglern erhalten wurden, gelingt es, nach  dem neuen Verfahren durch     Polymerisation     bei hohen Umsätzen sie in     polymerhomolog     einheitlicher Form bei tiefen Temperaturen  herzustellen. Dadurch werden sowohl die  Löslichkeit als auch die mechanischen Eigen  schaften und insbesondere die Stabilität dieser       Produkte    wesentlich verbessert.



      Process for the production of vinyl chloride polymers. In the discontinuous emulsion polymerisation and in the known continuous emulsion polymerisation of vinyl chloride in several vessels, the aqueous emulsion being stirred only in the upper part of the first vessel, polymers are obtained

      which are composed of polymer homologues with different degrees of polymerization. The non-uniformity of the polymers with regard to the degree of polymerization can easily be recognized by sedimentation experiments on solutions in the ultracentrifuge or by fractional solution or precipitation.



  From a technical point of view, it is often desirable to produce polymers with the most uniform degree of polymerization possible, since they have better heat stability with regard to the elimination of hydrogen chloride, better mechanical properties of the moldings made from them and, in conjunction with plasticizers, higher ones Distinguish deformation values.



  It has now been found that vinyl chloride polymers with a largely uniform degree of polymerisation can be produced in aqueous emulsion by continuously mixing the polymerisation kettle in a single polymerisation kettle while maintaining a constant concentration of the monomeric vinyl Oil chloride and constant discharge of the polymer dispersion formed.



  The invention and the knowledge on which it is based are explained in more detail using the following example.



  An aqueous emulsion of vinyl chloride is polymerized in a ratio of 2 parts aqueous phase: 1 part monomeric vinyl chloride with the addition of 2% sulfonate of a hydrogenated middle oil as an emulsifier, 0.07% potassium persulfate as an accelerator and 0.035% triethanolamine as an activator in one a single polymerization kettle with thorough mixing of the entire contents,

   by continuously pressing the aqueous solution and the monomeric vinyl chloride from above into the vessel and removing the polymer dispersion in the same mass, i.e. while maintaining the liquid level in the boiler, from below and evaporating the not yet polymerised vinyl chloride from it, the degree of polymerisation is the formed polymerizate while keeping all other conditions constant, especially the conversion or

    related to the constant amount of monomeric vinyl chloride present in each case. The degree of polymerization is determined by the inherent viscosity (k value).



  As FIG. 1 and Table 1 show, the k value of the polymers is highly dependent on the particular concentration of the monomeric vinyl chloride present, based on the aqueous phase or on the corresponding percentage yield of polymer formed.



       Table <I> 1: </I> k-value as a function of vinyl chloride concentration, based on water and sales (at 30)
EMI0002.0010
  
    Vinyl chloride concentration <SEP>%, <SEP> conversion
<tb> related to <SEP> aqueous <SEP> phase <SEP>% <SEP> k-value
<tb> \? <SEP> 96 <SEP> 58
<tb> 4 <SEP> <B> 92 </B> <SEP> 62
<tb> 4.5 <SEP> 91 <SEP> 85
<tb> 5 <SEP> 90 <SEP> 90
<tb> 12.5 <SEP> 75 <SEP> i.) 8
<tb> 17.5 <SEP> 65 <SEP> 100 The conversion can easily be determined from the respective density of the polymer dispersion.



  While with the phase ratio of 1: 2 selected in this example up to a percentage yield of about 80%, corresponding to a concentration of the monomeric vinyl chloride of 10%, based on the aqueous phase, the inherent viscosity (k value) is almost constant If one polymerizes under conditions of the formation of higher conversion, the k value falls slowly up to about 90 conversion, up to 900/9 very steeply to a low k value;

      with a further increase in the conversion up to 96% (that is to say when the concentration of the monomeric vinyl chloride decreases to 2%, the k-value slowly continues.



  The sudden drop in the k value, which in the present arrangement is close to a conversion of 90% at 30, shifts a little into the area of lower conversion when moving to higher temperatures. At the same time, the higher the polymerization temperature, the lower the entire k-value curves (FIG. 1).



  In the temperature range 20 to 40, the following k values are obtained at <B> 80% </B> conversion: 20 k = 110 30 k = 95 40 k: = 80 The steep drop in the kW value also shifts on transition to more dilute emulsion mixtures (Phase ratio 1: 3, 1.: 4 and 1: 5) to the left for smaller sales.



  The type and amount of the emulsifying agent, the type and, from a certain concentration upwards, the amount of the accelerator and the type and amount of any activator added also have a further influence on the absolute level of inherent viscosity (k value) and finally the quality and purity of the available monomeric vinyl chloride.



  If, according to the invention, all these conditions are kept constant in the continuous polymerization, the desired oil value in each case can be achieved by choosing the conversion of vinyl chloride to polyvinyl chloride and the temperature in the boiler without using mixtures of different poles. inerhomologues arise.

   As can be seen from FIG. 1 and Table 1, the production of uniform polymer homologous compounds is technically easiest to test in the concentration ranges which are outside the k value drop.



  The explanation for the relationship between the k value and the respective concentration of the monomeric vinyl chloride can be seen in the fact that the polymerization takes place in the aqueous phase. The degree of saturation of the water with monomeric vinyl chloride is decisive for the k value.

   As long as the aqueous phase is saturated with dissolved vinyl chloride, the highest k value attainable at the temperature in question is maintained. As soon as the concentration falls below the saturation level, the k value first drops steeply, then flatter (see Fig. 1).



       Fig. 2 and Table 2 show the solubility of vinyl chloride in pure water under saturation pressure without emulsifying agent as a function of the temperature.

        <I> Table </I> Solubility of vinyl chloride in water under # saturation pressure at different temperatures
EMI0003.0003
  
    Temperature <SEP> vinyl chloride <SEP> in <SEP> water
<tb> <B> 1.7 </B>
<tb> 15 <SEP> 2.4%
<tb> 30 <SEP> 2.8
<tb> 40 <SEP> 3,2 <SEP> /,
<tb> 65 <SEP> 5.5
<tb> 80 <SEP> <B> 7.3% </B> According to these measurements, the drop in k value at 30 with a content of 2.8%, i.e. around 3%, would be vinyl chloride in the aqueous phase ,

    This means that with the phase ratio of 1 part of vinyl chloride to 2 parts of water, approximately 6% of the vinyl chloride used, based on the aqueous phase, can be expected to correspond to 94 conversion to polyvinyl chloride. The fact that it already occurs at 5, ö vinyl chloride, based on the aqueous phase, corresponding to 90% conversion to polyvinyl chloride, is due to the following two reasons: 1.

   The emulsifier increases the solubility of the monomeric vinyl chloride in water, and \ ?. the monomer is also soluble in the polymer and is distributed between the aqueous and organic phases according to the respective solution equilibrium.

   The solubility of the monomeric vinyl chloride in the polyvinyl chloride is low, but it should still cause a slight shift in the decrease in value towards a higher vinyl chloride concentration.



  The cause of the gradual drop in the k value (see Fig. 1) before the saturation concentration is not reached is also based. on the solubility of the monomeric vinyl chloride in the poly vinyl chloride.



  In contrast to the polymerization process according to the present invention, the polymerization conditions, in particular the vinyl chloride concentration, change continuously in the discontinuous polymerization, so that the entire k-value curve (FIG. 1) is run through during the polymerization and, accordingly, mixtures by polymer homologists.

   In the case of continuous polymerization in several kettles, the polymerisation conditions in the individual kettles are different, especially with regard to the vinyl chloride concentration, and the conversion is determined by the conversion in each kettle.



  The polymers produced by the process according to the invention with a constant concentration of the monomeric vinyl chloride are largely uniform with regard to the degree of polymerisation, as can be demonstrated for the high polymer products by extraction of the low polymer content in the polymer with the aid of xylene at 100 (cf. . Table 3 below).



  <I> Table 3: </I> Low-viscosity fraction (k <40) in polyvinyl chlorides produced by various processes
EMI0003.0076
  
    low
<tb> Polymerization process <SEP> k-value <SEP> more viscous
<tb> share
<tb> discontinuous <SEP> 79 <SEP> 13 <SEP>% a
<tb> continuously <SEP> in <SEP> 2 <SEP> boilers <SEP> 79 <SEP> <B> 10% </B>
<tb> continuously <SEP> in <SEP> 1 <SEP> boiler
<tb> according to <SEP> present
<tb> Invention <SEP> 79 <SEP> 4 <SEP>% While the low-viscosity vinyl chloride polymers have so far been made by using high temperatures or by

  increased concentration of the accelerator or the addition of regulators were obtained, it is possible to produce them in polymer-homologous uniform form at low temperatures according to the new process by polymerization at high conversions. As a result, both the solubility and the mechanical properties and in particular the stability of these products are significantly improved.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Vinylchlo- ridpolymerisaten mit weitgehend einheitlichem Polymerisationsgrad in wässriger Emulsion, dadurch gekennzeichnet, dass man die Poly- merisation kontinuierlich in einem Kessel unter vollständiger Durchmischung des Gu tes und unter Aufrechterhaltung einer kon stanten Konzentration des monomeren Vinylchlorids und ständiger Abführung der gebildeten Polymerisatdispersion ausführt. PATENT CLAIM: A process for the production of vinyl chloride polymers with a largely uniform degree of polymerization in aqueous emulsion, characterized in that the polymerization is carried out continuously in a kettle with complete mixing of the material and while maintaining a constant concentration of the monomeric vinyl chloride and constant removal of the formed polymer dispersion executes.
CH295067D 1943-06-28 1944-06-21 Process for the production of vinyl chloride polymers. CH295067A (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE295067X 1943-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH295067A true CH295067A (en) 1953-12-15

Family

ID=6088678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH295067D CH295067A (en) 1943-06-28 1944-06-21 Process for the production of vinyl chloride polymers.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH295067A (en)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3627287A1 (en) * 1986-08-12 1988-02-18 Huels Chemische Werke Ag Process for the improved observance of the K value and better retention of the performance in the continuous polymerisation of vinyl chloride in emulsion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3627287A1 (en) * 1986-08-12 1988-02-18 Huels Chemische Werke Ag Process for the improved observance of the K value and better retention of the performance in the continuous polymerisation of vinyl chloride in emulsion

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1240286B (en) Process for the continuous emulsion polymerization of olefinically unsaturated compounds
DE926043C (en) Process for the preparation of aqueous dispersions of polymers and copolymers of vinyl chloride
DE1030563B (en) Process for the preparation of trifluorochloroethylene polymers
DE1795078B2 (en) Aqueous polytetrafluoroethylene dispersions, process for their preparation and their use
DE2647593C3 (en) Process for controlling the particle morphology and molecular weight distribution of emulsion polymerized latex polymers
DE2633870C3 (en) Use of organic solutions or aqueous dispersions of oleophobic and hydrophobic graft polymers for oleophizing and hydrophobizing substrates
DE2558480C2 (en) Process for the polymerization of epsilon-caprolactam
DE3522419C1 (en) Process for the preparation of concentrated emulsion polymers
CH295067A (en) Process for the production of vinyl chloride polymers.
DE2057250A1 (en) Process for the production of styrene-acrylonitrile copolymers
DE1068013B (en) Process for the preparation of concentrated aqueous polyacrylamide solutions
DE1037128B (en) Process for the preparation of copolymers containing amide and ester groups which are soluble in water
DE1168642B (en) Process for the polymerization of 2-chlorobutadiene (1, 3) and / or 2, 3-dichloro-butadiene (1, 3)
DE966375C (en) Process for the production of acrylonitrile resins
DE1006159B (en) Process for the suspension polymerization of vinyl monomers
DE1126614B (en) Process for the continuous production of copolymers from ethylene and vinyl acetate and / or vinyl propionate
DE1645386C3 (en) Stable, aqueous dispersion of a copolymer consisting of randomly distributed vinyl acetate and 6 to 15% by weight of acrylamide units, based on the vinyl acetate units, and a process for their preparation
DE3133352A1 (en) METHOD FOR POLYMERIZING VINYL CHLORIDE IN AQUEOUS EMULSION
DE1047431B (en) Process for the production of dispersions of crosslinked plastics
DE2455036B2 (en) Process for the production of pulverulent, water-soluble, linear polymers or copolymers with a very high molecular weight
DE947113C (en) Process for the polymerization of organic monomeric polymerizable substances in solution
DE679943C (en) Process for the preparation of polymerization products of organic vinyl esters
DE2750208C3 (en) Process for producing an olefin oxide polymerization catalyst
AT155811B (en) Process for the continuous production of ready-to-use polyvinyl chloride.
AT233246B (en) Process for the continuous polymerization or copolymerization of acrylonitrile in concentrated aqueous solutions of inorganic salts