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CH265134A - Lamellenrolladen. - Google Patents

Lamellenrolladen.

Info

Publication number
CH265134A
CH265134A CH265134DA CH265134A CH 265134 A CH265134 A CH 265134A CH 265134D A CH265134D A CH 265134DA CH 265134 A CH265134 A CH 265134A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller shutter
slats
shutter according
roller
guide rails
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedlaender Philipp
Original Assignee
Friedlaender Philipp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedlaender Philipp filed Critical Friedlaender Philipp
Publication of CH265134A publication Critical patent/CH265134A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/34Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable roller-type; Roller shutters with adjustable lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


      Lamellenrolladen.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Rolladen für Lichtöffnungen mit über  einer Rolle     aufziehbaren    Lamellen, die zum  öffnen und Schliessen gedreht werden können.  



  Die gewöhnlichen, bekannten Rolladen aus  Metall oder Holz sind über der Lichtöffnung  ebenfalls um eine Rolle     aufwickelbar    und wer  den seitlich durch     U-Schienen    oder sogenann  ten     Aussteller    geführt.  



  Alle diese Systeme sowie auch die bekann  ten     Tuchstoren,    haben aber den grossen Nach  teil, dass sie nach dem Herunterlassen den In  nenraum weitgehend verdunkeln und dadurch  die Arbeit behindern. Wohl versucht man die  sem Übelstand zu steuern, indem die Rolladen  oder     Storen    ausgestellt werden und so wenig  stens seitlich etwas Licht     hereinlassen.    Diese  Massnahme zieht aber den weiteren grossen  Nachteil mit sich, dass sehr oft auch die  Sonne von der Seite hereinzuscheinen vermag  und dass vor allem die heisse, von der Fassade  aufsteigende Luft durch die ausgestellten     Roll-          laden    und     Storen    direkt aufgefangen und ins  Innere geleitet wird.

   Zudem sind ausgestellte  Rolladen und     Storen    unschön und reparatur  anfällig.  



  Die vorliegende Erfindung hebt diese  Nachteile auf, indem die Lamellen des     Roll-          ladens    nach dem Herunterlassen zwischen be  weglichen Führungsschienen zum Öffnen und  Schliessen gedreht werden können. Dadurch  kann nicht nur Licht direkt zwischen den La  mellen eintreten, sondern es wird vermehrtes,  diffuses Licht in regulierbarer Menge in den    Raum     hineingespiegelt.    Der neue Rolladen  muss also zur Lichtregulierung nicht mehr aus  gestellt werden. Da zudem die Lamellen in je  der Stellung seitlich durch Führungsschienen  geführt und gehalten werden können, kann  der Rolladen lichtdicht,     wetterabschirmend     und diebessicher abgeschlossen werden.  



  Der neue Rolladen vermag also auch die  Vorteile der gewöhnlichen eisernen oder höl  zernen Rolladen, der Jalousien und     Storen    in  sich zu vereinen.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Er@indungs-          gegenstandes    wird nachstehend an Hand der  Zeichnung näher erläutert.  



  Der in der Zeichnung dargestellte     Roll-          laden    besteht, wie jeder     gewöhnliehe    Rolladen,  aus vier Konstruktionselementen: der Rolle 1       (Fig.lbis4),diemitHilfeeinerZuggurte    (nicht  eingezeichnet) gedreht werden kann, wodurch  sich der Rolladen aufrollt, den vier Zugsträn  gen 2 als Tragelement     (Fig.    1 bis 3), den La  mellen 3, welche den sogenannten  Rolladen  panzer . darstellen, und den Führungsschie  nen 8, die den seitlichen Abschluss des     Roll-          ladens    bilden     (Fig.    6).  



  Die Rolle 1 ist, wie bei einem gewöhn  lichen Rolladen, über der Lichtöffnung, wie  Fenster, Türen, Veranden, Liegehallen, dreh  bar eingelagert     (Fig.    1).  



  An der Rolle 1 hängen an den vier Zug  strängen 2 in regelmässigen Abständen die  Lamellen 3     (Fig.    1). Diese sind an ihren  Längskanten 3a umgebördelt, wodurch das  Material derart verstärkt wird, dass sich die      Lamellen über eine normale Fensterbreite  selbst tragen. Zudem gewährleistet diese Art  von     Umbördeliuig        3a    eine sehr     einfache        Auf-          hängung    der Lamellen 3 in den Zugsträngen 2.

    - Die vier Zugstränge sind als     Gelenkketten     ausgebildet, und zwar derart, dass die Lamel  len 3     (Fig.    6) darin durch Bolzen 6 drehbar  aufgehängt werden können, dass sich ferner  die     Gelenkketten    beim     Aufrollen    gegenseitig  nicht verklemmen und ohne grosse Platzbean  spruchung aufrollen lassen. Die vier Zug  stränge     sind    zudem an der Rolle 1 derart be  festigt     (Fig.    1), dass sie durch     einfaches    Dre  hen der Rolle 1 das Schliessen und öffnen der  Lamellen     ermöglichen.     



  Die Lamellen 3 sind parabolisch nach oben  oder unten gewölbt,     damit    sie möglichst     viel     Licht ins Innere     hineinzureflektieren    vermö  gen. Sie werden zudem     mit        einem    matten, hel  len Farbanstrich versehen, der die Lichtstrah  len gleichmässig und     diffus    in den Innenraum  abgibt.  



  Die Lamellen 3 sind an ihren beiden En  den zwischen zwei     seitlichen    Führungsschie  nen 8 gehalten     (Fig.    5). Letztere sind aber,  im Gegensatz zu den jetzt gebräuchlichen, be  weglich aufgehängt. An einem in die Seiten  wände einer Lichtöffnung, z.

   B. in die seit  lichen Fensterwände eingelagerten, drehbaren  Rohr 9, hängen an beweglichen     Querbalken    5  und     gelenkigen    Zwischengliedern 10,     wie    ge  zeichnet, die eine oder auch beide Schienen 8  der beiden     Führungsschienenpaare,    derart,  dass die     einzelnen    Schienen der beiden Paare  durch     einfaches    Verdrehen des Rohres 9 ein  ander einzeln oder gegenseitig genähert wer  den können. Dadurch können die Lamellen 3  in jeder Lage durch die Führungsschienen 8  gehalten werden.  



  Der beschriebene Rolladen funktioniert  wie folgt: Ausgehend von der geöffneten Stel  lung     (Fig.    1) hängen die Lamellen 3 in glei  chen Abständen ungefähr in horizontaler  Lage. Sie verwehren dadurch den     direkten     Eintritt der Sonnenstrahlen, ohne aber den       Innenraum    zu verdunkeln. Durch eine kleine  Drehbewegung der Rolle 1 (im einen oder an  dern Drehsinn) werden die Lamellen 3 nach    Bedürfnis zur Lichtregulierung verdreht       (Fig.    2).

   Wird die     Drehbewegung    fortgesetzt       (Fig.    3), so     schliessen    die Lamellen 3 automa  tisch und greifen mit ihren     Umbördelungen          3a    lichtdicht und wetterabschirmend ineinan  der.  



  In diesem Zustand kann der Rolladen  durch weiteres Drehen der Rolle 1 vollständig  hochgezogen und aufgerollt werden, da sich  die Lamellen 3 der Rolle unter wenig Platz  beanspruchung anschmiegen     (Fig.    4).  



  Wird die Rolle 1     (Fig.    4) wieder zurück  gedreht, so fällt der Rolladen in geschlossenem  Zustand     (Fig.    3) frei und ungehemmt herun  ter. Sobald die Rolle vollständig     abgewickelt     ist, stellen sich die Lamellen 3 automatisch  wieder in ihre offene     Gleichgewichtslage          (Fig.    1).  



  Besteht nun aber, z. B. bei starkem Wind,  das Bedürfnis, die einzelnen Lamellen fest  zuhalten, so     wird    durch eine einfache Zug  schnur, die an sich nichts neues bedeutet und  nicht eingezeichnet ist, das Rohr 9 verdreht.  Dadurch werden die Führungsschienen 8 ein  ander so weit genähert, bis sie an den Lamel  len 3 anstehen und diese in jeder     gewünschten     Lage festhalten. In geschlossenem     Zustande     wird der Rolladen durch die     Führimgssehie-          nen    8 lichtdicht, wetterabwehrend und diebes  sicher zugeklemmt.  



  Um Klappergeräusche zu vermeiden, kön  nen die innern Flächen der Führungsschienen  8 mit einem elastischen, schalldämpfenden Be  lag 11, wie Gummi, Filz oder Kunststoff, ver  sehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rolladen für Lichtöffnungen, mit über einer Rolle aufziehbaren Lamellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen an ihren Enden je an einem Zugstrang drehbar auf gehängt sind und sich nach dem Herunterlas sen zwischen beweglichen Führungsschienen zum öffnen und Schliessen drehen lassen. ' UNTERANSPRÜCHE: 1. Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen an ihren beiden Längskanten umgebördelt sind. 2. Rolladen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass die Lamellen gewölbt sind, wodurch sie wie Hohlspiegel wirken und sieh um eine Rolle aufwickeln lassen. 3.
    Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstränge Gelenkket ten sind, welche die einzelnen Lamellen durch Bolzen in den Einbördelungen tragen und de ren Verdrehung gestatten. 4. Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen untereinander derart durch Drehbalken und Zwischenglieder verbunden sind, dass sie sich einander nähern können. 5. Rolladen nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager der Drehbalken in die Seitenwände einer Liehtöffnung eingelassen sind. 6.
    Rolladen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeich net, dass die Führungsschienen an den Berüh rungsflächen mit den Lamellen mit einem schalldämpfenden, federnden Belag versehen sind. 7. Rolladen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 4, 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Belag aus Gummi besteht. B. Rolladen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 4, 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Belag aus Filz besteht. 9. Rolladen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 4, 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Belag aus Kunststoff be steht.
CH265134D 1949-02-01 1949-02-01 Lamellenrolladen. CH265134A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH265134T 1949-02-01

Publications (1)

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CH265134A true CH265134A (de) 1949-11-30

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ID=4475575

Family Applications (1)

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CH265134D CH265134A (de) 1949-02-01 1949-02-01 Lamellenrolladen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH265134A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4651794A (en) * 1984-03-26 1987-03-24 Bytheway Jr Mervin H V closure system for blinds
US4708188A (en) * 1984-03-26 1987-11-24 Bytheway Jr Mervin H Cable ladder system and improved V-closure blinds

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4651794A (en) * 1984-03-26 1987-03-24 Bytheway Jr Mervin H V closure system for blinds
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