CH260695A - Verfahren zum Bewegen von Lasten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Bewegen von Lasten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Description
Verfahren zum Bewegen von Lasten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Gegenstand vorliegender Erfindung be trifft ein Verfahren zum Auf- und Abwärts bewegen von Lasten und eine Vorrichtung zur Durehführunl; des erfindungsgemässen Ver fahrens. Gemäss der Erfindung ist ein Ge wicht vorgesehen, durch dessen Verlagerung vom einen Tram eines endlos umgeführten Organes zum andern die Antriebsenergie er zeugt wird für die Bewegung der Last in der einen oder andern Richtung. In beiliegender Zeichnung sind als Aus führungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung Lifte schematisch dargestellt, an Hand von denen im folgenden auch das er findungsgemässe Verfahren beispielsweise er läutert ist.. Es zeigen: Fig. 1 und 2 je ein Ausführungsbeispiel, Fil-. 3 eine Einzelheit, Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel. Wie aus Fig. 1. ersichtlich ist, weist die Anlage eine für Personen oder Lasten die nende Kabine 1 auf, die an einem über eine obere Seilrolle 2 laufenden Seil 3 befestigt ist. Das entr,er;engesetzte Seilende trägt ein Ge gengewicht 4. Mit der Kabine 1 ist ein Be hälter<B>5</B> verbunden, an welchen ein Schlauch 6 angeschlossen ist. Letzterer umschlingt die untere Rolle 7 und ist. mit seinem andern Ende ani Ce,#enge -iclit 4 befestigt, das als Behälter ausgebildet ist, so dass ein endloses Organ 1. 3, 4, 6, 5 gebildet ist. Die Schlauch enden münden je über eine Pumpe 8 bzw. 9, die vorzugsweise je mit einem Elektromotor an < -,etrieben werden, in die Behälter. heben der Kabine 1 ist eine Zahnstange 10 angeord net, mit weleher ein Zahnrad 11 kämmt, das mit einem Sehneckenrad 12 in fester Verbin dung steht. -Mit letzterem ist eine durch 1Iotor 11 angetriebene Schnecke 13 in Ein griff. Die Teile 11 bis 11 sind, wie Fig. 3 zeigt, an die Kabine angebaut, während die Zahnstange 10 in nicht gezeichneter Weise feststehend montiert ist. Die Wirkungsweise ist wie folgt: Der eine der Behälter 4 bzw. 5 ist stets finit einer Flüssigkeit gefüllt. In Fig. 1. ist angenommen, dass der Behälter 4 gefüllt ist. Das Gewieht der Flüssigkeit im Behälter ist grösser als das Bruttogewicht der Kabine 1. Dadurch kann letztere aufwärts bewegt wer den. Soll die Kabine abwärtsgehen, so wird die Flüssigkeit durch die Pumpe 8 vom Be hälter 4 durch den Schlauch in den Behälter 5 gefördert. Trotz der Füllung des einen Be hälters 4 oder 5 bewegt sich die Kabine noch nicht, da das Schneckengetriebe 12, 13 selbst hemmend ist und das Zahnrad 11 daher still steht. Erst beim Einschalten des Motors 14 kann sich die Kabine bewegen, und zwar je nach Füllung des Behälters 4 bzw. 5 auf- oder abwärts. Selbstverständlich muss die Dreh- riehtung des Motors 14 entsprechend gewählt werden. Aus obigem ist ersichtlich, da.ss der 1Iotor 14 selbst nicht zur Förderung der Ka bine dient, sondern lediglich deren Bewegung zu ermöglichen und auch wieder aufzuhalten bestimmt ist. Ferner dient er gleichzeitig als Geschwindigkeitsregler. Die Motoren der Pum pen 8 und 9 sowie der Motor 14 stehen zweck mässig derart untereinander in Verbindung, dass sie durch in jedem Stockwerk vorhandene Druckknöpfe entsprechend betätigt werden können. Bei Aufzügen geringer Förderhöhe könnte der Motor 14 auch durch eine Handkurbel ersetzt werden. An Stelle des Schlauches 6 und der Flüs sigkeit ist, wie Fig. 2 zeigt, eine Kette 20 ver wendet, deren Gewicht vorzugsweise durch Einlagen von einem schweren Material, wie Blei, erhöht ist. Die Kette 20 umfährt die untere Rolle 7 und ist im Gehäuse 5a und im vom Gegengewicht 4 gebildeten Gehäuse je auf eine Trommel 21 bzw. 22 aiLfwickelbar. Letztere sind mittels Motoren drehbar. Die Kette ist länger, als dies zur Verbindung der beiden Trommeln über die Rolle 7 nötig ist. Je nachdem, ob der die benötigte Länge über steigende Teil der Kette auf der Trommel 21 oder 22 aufgewickelt ist, bewegt sich die Ka bine ab- oder aufwärts. Die Teile 10 bis 14 dienen wieder dem bereits genannten Zweck, und auch die Steuerung der Motoren erfolgt in der bereits erwähnten Weise. Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind Gegengewicht 4 und Gehäuse 5 an einem Hilfsseil 3a befestigt, das über die obere Rolle 2 geführt ist. Um die untere Rolle 7a ist wieder der die Teile 4, 5 verbindende Schlauch 6a geschlungen. Mit der Rolle 2 ist die Seiltrommel 2a verbunden, welche das mit i der Kabine 1 verbundene Seil 3 trägt. Zwi schen der Rolle 2 und der Trommel 2a ist ein nicht gezeichnetes Übersetzungsgetriebe vor gesehen, so dass der Abstand der Rollen 2 und 7ca kleiner als die ganze Förderhöhe des Aufzuges sein kann. 4 und 5 sind wiederum Flüssigkeitsbehälter mit eingebauten Pumpen wie bereits beschrieben. An Stelle des Schlau ches 6a. kann auch eine Kette verwendet wer den, von der ein Teil auf im Gegengewicht 4 und im Gehäuse 5 angeordnete Trommeln aufwickelbar ist, wie dies in bezug auf Fig. 2 dargelegt ist. An Stelle einer einzigen Kette 20 könnten auch mehrere Ketten zur Verwendung ge langen. Das vorliegend beschriebene Antriebs system lässt sich sinngemäss bei Schräg aufzügen, wie auch bei Hebezeugen und eine Höhendifferenz überwindenden Seilbahnen anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren nun Auf- und Abwärts bewegen von Lasten, dadurch gekennzeichnet, dass man durch Verlagerung eines Gewichtes vom einen Trum eines endlos umgeführten Organes auf das andere Trum die Antriebs energie für eine Auf- bzw. Abwärtsbewegung der Last erzeugt.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, unter Verwendung eines in einem Winkel zur Horizontalen liegenden endlos umgeführten Organes, gekennzeichnet durch ein vom einen Trum dieses Organes zum andern verlager- bares Gewicht, um die Antriebsenergie für die Auf- bzw. Abwärtsbewegung der Last zu er zeugen. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man als Gewicht eine Flüssigkeit verwendet, die durch das Organ hindurch umgelagert wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man mindestens eine Kette verwendet, und das Gewicht eines teils derselben vom einen Trum zum andern verlagert wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss in jedem Trum des Organes ein Behälter angeordnet ist, die wechselweise zur Aufnahme von das Gewicht bildender Flüssigkeit dienen.4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass das endlose Organ teilweise aus einem Schlauch besteht, der die beiden Behälter mit einander verbindet und durch welchen die Flüssigkeit von einem Behälter zum andern gefördert werden kann. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass an den in die Behälter mündenden Sehlauehenden Pumpen zur För derung der Flüssigkeit vorgesehen sind. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch IT, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Organ teilweise aus einer Kette besteht, die einen Lastenträger mit einem Gegengewicht verbindet und deren Länge grösser ist, als zu dieser Verbindung nötig ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch IT und Unteransprueli 6, dadurch gekennzeich net, dass in einem Behälter am Lastenträger und des Gegengewichtes je eine motorisch an getriebene Trommel eingebaut ist, auf denen wechselweise der über die nötige Länge vor handene Teil der Kette aufwiclielhar ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch TI und Unteransprüchen 6, 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Gewicht der Kette durch Scliwermetalleinlagen vergrössert ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass an einem La stenträger ein Motor gelagert. ist, der über ein Übersetzungsgetriebe mit einer feststehenden Zahnstange in Wirkungsverbindung steht, das Ganze derart, dass mittels des Motors die Be wegungen des Lastenträgers gesteuert werden kann. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Organ über zwei Rollen geführt ist, von denen die obere mit einer Seiltrommel in Verbindung steht, welche über ein Tragseil einen Lasten träger trägt. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeieli- net, dass zwischen der obern Rolle und der Seiltrommel ein Übersetzungsgetriebe einge baut ist.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH260695T | 1947-11-22 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH260695A true CH260695A (de) | 1949-03-31 |
Family
ID=4473621
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH260695D CH260695A (de) | 1947-11-22 | 1947-11-22 | Verfahren zum Bewegen von Lasten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH260695A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2003078291A1 (en) * | 2002-03-15 | 2003-09-25 | Negroni Automazioni S.R.L. | A gravity elevator |
-
1947
- 1947-11-22 CH CH260695D patent/CH260695A/de unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2003078291A1 (en) * | 2002-03-15 | 2003-09-25 | Negroni Automazioni S.R.L. | A gravity elevator |
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