Desintegrator. Die Erfindung betrifft einen Desinte- grator.
Bekannte Desintegratoren, die zur Zer kleinerung bzw. zum Zerschneiden von Fest stoffen in Abwässern, vor allem in Abwä:3- sern aus städtischen Kanalisationsanlagen dienen, haben als Sehnei@dvorrichtung einen stillstehenden Rost und längs desselben rotie rende Messer, die an den Schaufeln einer Radia.lpumpe angebracht -sind.
Wegen des ganz verschiedenen Charakters: der Feststoffe ,qind nicht nur harte und scharfe Messer- suhneiden notwendig, sondern auch das Spiel zwischen .den rotierenden Messern und dem feststehenden Rost muss sehr leicht und ge nau eingestellt werden können.
Weil .durch die Abnützung der Schneid teile dieses Spiel sich rasch vergrössert und alsdann zur Verklemmung von Faserstücken zwischen den Messern und dem Rost führt, ist es für das Naebstellen notwendig, dass die eingeklemmten Faserstücke, .die mit den Messern umlaufen, entfernt werden, weil sonst das erforderliche, geringe Spiel über haupt nicht eingestellt werden kann.
Hierzu müssen nun bekannte Desintegra- toren abgestellt werden, da die für das Ver stellen der Messer vorgesehenen Schrauben verbindungen nur im Stillstand gelöst und neu angezogen werden können. Das Reini gen der Schneidvorrichtung von Hand ge staltet ein solches Nachstellen sehr umständ lich, indem diese Reinigung ausser dem De montieren einzelner Teile des Desintegrators vielerlei Schwierigkeiten mit sich bringt und insbesondere das vollständige Entfernen dir eingeklemmten, an den Schneidmessern fest haftenden Faserstücke von Hand alles andere als einfach ist.
Durch die Erfindung werden nun diese Nachteile dadurch behoben, dass mindestens für den rotierenden Teil der Schneidvor- richtung Einstellmittel vorgesehen .sind, mit tels welcher dieser Teil während des Rotie- rens zwecks Einstellung des Spiels zwischen ihm und dem stillstehenden Teil der Schneid vorrichtung verschoben werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung schematisch dar gestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Desintegrator.
Fig. 2 zeigt die Zerkleinerungsmesser und den Rost in der Ansicht von unten.
Der Desintegrator mit senkrechter Welle ist durch den untenliegendlen Saugstutzen 1 mit einem nicht gezeichneten Abwassernetz verbunden, in welchem Feststoffe mitgeführt werden.
Insbesondere bei städtischen Abwäs sern aus der Kanalisation werden die ver schiedenartigsten Schwemmstoffe mitgeführt, welche unter Umständen die Förderpumpen verstopfen. Auf dem Saugstutzen 1 ist das Gehäuse 2 des Desintegrators mit dem Druck stutzen 3 aufgesetzt, an den eine Leitung angeschlossen ist, welche die zerkleinerten Feststoffe einer Förderpumpe, einem Absetz- becken oder dergleichen zuführt. Auf der Welle 4 ist das Messerkreuz 5 aufgekeilt, welches mit vier Messern versehen ist und mittels der Mutter 6 fest angezogen wird.
Oberhalb des Messerkreuzes 5 ist der Rost 7 mit schlitzförmigen Durchtrittsöffnungen 8 vorgesehen. Die Welle 4 ist im Lager 9 des Gehäuses 2 gelagert und mittels der Stopf büchse 10 gegen oben abgedichtet.
Im Aufsatz 11 mit den Öffnungen 12 zum Nachziehen der Stopfbüchse 10 ist das Spurlager vorgesehen, dessen Druckring 13 mittels des Keils 14 und der Mutter 15 auf der Welle 4 befestigt ist. Der Druckring 13 wird im Spurlagergehäuse 16 zwischen dem Ring 17 am Deckel 18 und dem Boden 19 des Gehäuses axial gehalten.
Der Flansch 20-des Spurlagergehäus.es 16 ist mit Gewinde 21 versehen, in welches das mit Gegengewinde versehene Sandrad 22 eingreift. Das Spurlagergehäuse 16 wird axial mittels der Bolzen 23, die durch den Flansch 2-0 und den Deckel 18 hindurch g o esteckt .sind, geführt und arretiert. Der Dek- kel 1'8 ist an dem Gehäuse 16 bzw.
dein Flansch 20 durch die Schrauben 24 befestigt. Die Welle 4 ist im Spurlager durch Dich tungseinlagen 25 öldicht abgedichtet. Auf das Ende 2'6 der Welle 4 ist eine nicht .dar gestellte Kupplung aufgekeilt, welche die Welle 4 mit dem nicht gezeichneten An triebsmotor für das Schneid'messerkreuz 5 kuppelt. Das Gegenmesser<B>521,</B> das mit der Unterseite des Messerkreuzes 5 zusammen arbeitet, ist an dem verschiebbar gelagerten Haltekörper, den im Querschnitt runden Kol ben 2'8 mittels Schraube oder Bolzen 29 be festigt.
Der Haltekörper 2$ ist mittels der Schraubenmuttern 3'10 zum Nachstellen des Gegenmessers 2,7 am Saugstutzen 1 befestigt, Die Wirkungsweise der Einstellmittel für die Schneidvorriehtung ist die folgende:
Wenn die Schneidkanten des Messerkreu zes 5 abgenützt sind und eine Nachstellung vorgenommen werden muss, weil .die Schneid- leistung des Desintegrators sich verringert hat, .so ist es in keiner Weise notwendig, den Antriebsmotor des Schneidmesserkreuzes 5 abzustellen, da die Einetellung. des neuen Spiels zwischen dem rotierenden (Schneid messerkreuz 5) und dem feststehenden (Rost<B>7)</B> Teil der Schneidvorrichtung während des Betriebes vorgenommen werden kann.
Es ist lediglich zweckmässig, den Saug stutzen 1 von der Kanalisation abzuschalten und 'mit einer Reinwasserzufuhr zu verbin den. Zuerst werden sodann die das Spur lagergehäuse 16 arretierenden Muttern 31 der Bolzen 23 gelöst und danach das Hand rad 2'2 zunächst so gedreht, dass das Spiel zwischen dem Messerkreuz 5 und dem Rost 7 vergrössert wird, um eingeklemmte Stücke nach Möglichkeit schon durch die Rotation des Messerkreuzes 5 wegzuschaffen. Die Mes ser sind zur Achse der Welle 4 schräg ge stellt, was eine gewisse Förderwirkung er gibt, welche zum Ansaugen und Fördern des Abwassers durch den Desintegrator dient.
Das Messerkreuz 5 ist somit dem Laufrad einer Axialpumpe ähnlich ausgebildet. Durch die Förderung von Reinwasser entsteht eine gewisse Spülwirkung. Ausserdem sind die Bohrungen 3,2, 3ss im Lager 9 vorgesehen, die an eine nicht gezeichnete Druckwasser leitung angeschlossen sind und das Druck wasser dem Spalt 34 zuführen, aus dem es auf die Schneiden des Messerkreuzes 5 ge leitet wird und zum Reinigen derselben dient. Ausserdem verhindert die DruAwasserzufuhr durch den Spalt 34 während des Betriebes, dass das Lager 9 verunreinigt wird.
Nunmehr wird das Handrad 2'2 in der entgegengesetzten Richtung gedreht und das Messerkreuz 5 gegen den Rost 7 angezogen. Dieses Lockern und Anziehen wird zweck mässig einige Male nacheinander vorgenom men, um alle Unreinigkeiten, die sich mit unter als harte Leisten an den Messerkanten festsetzen, zu entfernen. Sodann kann das Spiel zwischen dem Messerkreuz 5 und dem Rost 7 neu eingestellt werden, indem zuerst an der Skala 35 am Gehäuseaufsatz 11 die neue Stellung des Handrades 22 mittels d-s Zeigers 36 abgelesen wird in dem Augen blick, wo das Messerkreuz 5 den Rost 7 be rührt.
Durch Zurückdrehen des Handrades 22 um eine bestimmte Teilung der Skala 35 kann dann ein Spiel von z. B. 0,1 mm benati einbestellt werden. Hierauf werden die Mut- tern 31 der Bolzen 28 wieder angezogen, damit das Gehäuse 16 arretiert ist und aas einbestellte Spiel auch bei den starken Er- sChütterungen im Betrieb erhalten bleibt.
Nachdem das bewünsehte Spiel zwischen (lein stillstehenden Rost 7 und dem rotieren den 3lesserkreuz 5 genau eingestellt ist, wird das Gegenmesser 27 zum Messerkreuz 5 neu eingestellt. Zunächst werden .die Muttern 30 gelöst und der Haltekörper 2!8 mehrmals 11111 und her geschoben, damit auch allfällige Ver- unreinibunben am Gegenmesser 27 durch das rotierende Messerkreuz 5 entfernt werden.
Danach wird der Kolben 28 so weit hinein geschoben, bis .das Gegenmesser 2,7 die Rück seite des Messerkreuzes 5 berührt, um als dann mittels der Muttern 30 den Kolben 28 um das gewünschte Spiel nach aussen zu zie hen und in dieser Stellung zu befestigen. Die Grösse des Spiels kann .durch Ablesen. des Abstandes zwischen .dem Flansch 37 des Körpers 28 und dem Ansatz 38 am Saug stutzen 1 behau eingestellt werden.
Wenn von Zeit. zu Zeit der Rost 7 auf der Seite der Schneidegene 39 abgeschliffen wird, um die Sehneidwirkung des Desinte- grators wieder zu erhöhen, so werden zweck- # . auf der obern Seite des Rostes 7, zwi- m issi", <B>,</B> sehen ihm und dem Gehäuse: 2, Einlageringe 40 vorgesehen, um die Schneidegene 3'9 im Ge häuse \? möglichst an .der Bleiehen Stelle büi- beha.lten zu können.
Dadurch kann die not wendige Verstellung des Messerkreuzes 5 bzw. des Spurlagergehäuses 16 begrenzt wer den. Bei kleinerem Versteliwe@ de, Gehäu- -#@es 16 kann das Einstellgewinde 21 eine kleinere Stei"unb erhalten,
so dass für ein lind dasselbe Spiel der Verstellwinkel des Handrades ?? grösser und somit die Gee- nauibkeit der Einstellung und des Ablesen an der Skala 3.5 verbessert wird.
Die Zerkleinerung .der Feststoffe im Ab wasser beschleunigt das Faulen in den Faul kammern, so dass von dem genauen Einstel len der Sehneidvorrichtunb di± Zeitdauer fizr da,s Faulen in hohem Masse abhängig ist; we- gen der rossen Unterschiede in der Art, aber auch in der Menge der Feststoffe ist es sehr wesentlich, eine Einstellung während des Be triebes bei rotierenden Schneidmessern vor nehmen zu können.
Die Verstellung des Spurla; erbehäuse:s 16 zum Gehäuse 2 des Desintebrators könnte auch durch Hebel, Ex zenter usw. erfolgen.
Disintegrator. The invention relates to a disintegrator.
Known disintegrators, which are used to shred or cut solids in wastewater, especially in wastewater: 3-sern from urban sewer systems, have a stationary grate as a Sehnei @ d device and along the same rotating knives that are attached to the blades Radial oil pump are attached.
Because of the very different character of the solids, not only are hard and sharp knife suede necessary, but also the play between the rotating knives and the fixed grate must be able to be adjusted very easily and precisely.
Because the wear of the cutting parts rapidly increases this play and then leads to the jamming of pieces of fiber between the knives and the grate, it is necessary for the sewing that the jammed pieces of fiber, which run around with the knives, are removed because otherwise the required small clearance cannot be set at all.
For this purpose, known disintegrators must now be turned off, since the screw connections provided for adjusting the knives can only be loosened and re-tightened at a standstill. The cleaning of the cutting device by hand makes such a readjustment very cumbersome, as this cleaning apart from the de assemble individual parts of the disintegrator brings with it all kinds of difficulties and in particular the complete removal of jammed fiber pieces by hand that are firmly adhering to the cutting blades than is easy.
The invention eliminates these disadvantages in that adjustment means are provided at least for the rotating part of the cutting device, by means of which this part can be displaced during rotation in order to adjust the play between it and the stationary part of the cutting device can.
In the drawing, an embodiment example of the invention is shown schematically represents.
Fig. 1 is a longitudinal section through a disintegrator.
Fig. 2 shows the shredding knife and the grate in a view from below.
The disintegrator with a vertical shaft is connected by the suction nozzle 1 below to a sewage network, not shown, in which solids are carried along.
Particularly in the case of urban waste water from the sewer system, the most varied types of floating debris are carried along, which can clog the feed pumps. On the suction nozzle 1, the housing 2 of the disintegrator is placed with the pressure nozzle 3, to which a line is connected, which feeds the comminuted solids to a feed pump, a settling basin or the like. The knife cross 5, which is provided with four knives and is firmly tightened by means of the nut 6, is keyed onto the shaft 4.
The grate 7 with slot-shaped passage openings 8 is provided above the knife cross 5. The shaft 4 is mounted in the bearing 9 of the housing 2 and sealed by means of the stuffing box 10 against the top.
In the attachment 11 with the openings 12 for tightening the stuffing box 10, the thrust bearing is provided, the thrust ring 13 of which is fastened to the shaft 4 by means of the wedge 14 and the nut 15. The pressure ring 13 is held axially in the thrust bearing housing 16 between the ring 17 on the cover 18 and the bottom 19 of the housing.
The flange 20 of the thrust bearing housing 16 is provided with thread 21, in which the sand wheel 22 provided with mating thread engages. The thrust bearing housing 16 is axially guided and locked by means of the bolts 23 which are plugged through the flange 2-0 and the cover 18. The cover 1'8 is on the housing 16 or
the flange 20 is fastened by the screws 24. The shaft 4 is sealed in the thrust bearing by sealing inserts 25 oil-tight. A coupling, not shown, is keyed onto the end 2'6 of the shaft 4, which couples the shaft 4 to the drive motor, not shown, for the cutting knife cross 5. The counter knife <B> 521 </B>, which works together with the underside of the knife cross 5, is fastened to the displaceably mounted holding body, the piston 2'8, which is round in cross section, by means of a screw or bolt 29.
The holding body 2 $ is fastened to the suction nozzle 1 by means of the screw nuts 3'10 for readjusting the counter knife 2.7. The mode of operation of the setting means for the cutting device is as follows:
If the cutting edges of the knife cross 5 are worn and readjustment has to be carried out because .the cutting performance of the disintegrator has decreased, .so it is in no way necessary to turn off the drive motor of the cutting knife cross 5 because the adjustment. the new play between the rotating (cutting knife cross 5) and the fixed (grate <B> 7) </B> part of the cutting device can be made during operation.
It is only appropriate to turn off the suction nozzle 1 from the sewer system and 'to connect to a pure water supply. First, the nuts 31 of the bolts 23 locking the track bearing housing 16 are then loosened and then the handwheel 2'2 is initially rotated so that the play between the knife cross 5 and the grate 7 is increased so as to avoid jammed pieces, if possible by the rotation of the knife cross 5 to be removed. The Mes ser are obliquely ge to the axis of the shaft 4, which gives a certain conveying effect, which is used to suck in and convey the wastewater through the disintegrator.
The knife cross 5 is thus designed similar to the impeller of an axial pump. The pumping of pure water creates a certain flushing effect. In addition, the bores 3, 2, 3ss are provided in the bearing 9, which are connected to a pressurized water line, not shown, and feed the pressure water to the gap 34, from which it is directed to the cutting edge of the knife cross 5 and is used to clean the same. In addition, the pressure water supply through the gap 34 prevents the bearing 9 from becoming contaminated during operation.
The handwheel 2'2 is now turned in the opposite direction and the knife cross 5 is tightened against the grate 7. This loosening and tightening is expediently carried out a few times in succession in order to remove all impurities that are stuck to the knife edges as hard strips. Then the game between the knife cross 5 and the grate 7 can be readjusted by first reading the new position of the handwheel 22 by means of the pointer 36 on the scale 35 on the housing attachment 11 at the moment where the knife cross 5 is the grate 7 stirs.
By turning back the handwheel 22 by a certain division of the scale 35, a game of z. B. 0.1 mm benati can be ordered. The nuts 31 of the bolts 28 are then tightened again so that the housing 16 is locked and the set play is maintained even in the event of strong vibrations during operation.
After the deliberate play between the stationary grate 7 and the rotating 3less cross 5 has been precisely set, the counter knife 27 is readjusted to the knife cross 5. First, the nuts 30 are loosened and the holding body 2! 8 pushed several times 11111 and back so Any contamination marks on the counter knife 27 can also be removed by the rotating knife cross 5.
Then the piston 28 is pushed in until the counter knife 2.7 touches the back of the knife cross 5 in order to then use the nuts 30 to pull the piston 28 outwards by the desired clearance and secure it in this position . The size of the game can be determined by reading. the distance between .dem flange 37 of the body 28 and the approach 38 on the suction nozzle 1 behau be set.
If of time. at the time the grate 7 on the side of the cutting edge 39 is ground off in order to increase the visual cutting effect of the disintegrator again, so are purposeful #. on the upper side of the grate 7, between it and the housing: 2, insert rings 40 are provided, around the cutting edges 3'9 in the housing where possible on the lead To be able to hold a position.
As a result, the not agile adjustment of the knife cross 5 or the thrust bearing housing 16 can be limited to whoever. In the case of a smaller Versteliwe @ de, housing - # @ es 16, the adjusting thread 21 can receive a smaller thread,
so that for a lind the same game the adjustment angle of the handwheel ?? and thus the accuracy of setting and reading on the 3.5 scale is improved.
The comminution of the solids in the waste water accelerates the putrefaction in the digestion chambers, so that the exact setting of the cutting device depends to a large extent on the duration of the digestion; Because of the huge differences in the type, but also in the amount of solids, it is very important to be able to make an adjustment during operation with rotating cutting knives.
Adjusting the Spurla; erbehäuse: s 16 to the housing 2 of the disintebrator could also be done by lever, eccentric, etc.