Nach dem Eindringverfahren arbeitender lVTikrohärteprufer.
Gegenstand der vorliegenden Erssndung ist ein nach dem Eindringverfahren arbeitender Mikrohärteprüfer, bei dem der Eindring- korper zur Beobachtung des Eindruckes desselben gegen das Objekt auswechselbar ist.
Es sind Mikrohärteprüfer bekannt, bei denen der den Eindringkörper tragende Teil zur vollen Belastung von einer Auflage abgehoben wird. Zur Beobachtung des Eindruckes wird dabei der den Eindringkorper tragende Teil mit seiner Lagerung gegen das Objektiv eines Mikroskopes gewechselt. Bei diesen Einrichtungen ist es ebenfalls bekannt, mit dem Abheben des Eindringkorpers den Strom- krois einer Signal-oder Sicherheitsvorrichtung zu unterbrechen. Diese Einrichtungen haben jedoch einige Nachteile.
Durch die Art ihrer Lagerung bezw. Halterung bedingt, sind das Objektiv und der Eindringkorper in einem verhältnismässig gro?en Abstand voneinander angeordnet. Von dem infolgedessen für die Wechslung von Objektiv und Eindringkorper erforderlichen langen Verschiebeweg ist die Baulänge der Wechselvorrichtung sowie die Genauigkeit, mit der das Objektiv und der Eindringkorper abwechselnd über das Objekt gebracht werden, abhängig. Bei gewissen Mikrohärteprüfern, bei denen der Eindringkorper mit seiner Auflage im Stromkreis einer Sicherheitsvor- richtung liegt, ist das Objektiv, da es ebenfalls mit der Sicherheitsvorrichtung zusammenwirken soll, auch mit einem den Stromkreis unterbrechenden Kontakt versehen.
Neben dem dadurch erhöhten Aufwand an mechani schen Mitteln besteht die Gefahr einer mangel- haften Kontaktgabe, die bei der äusserst geringen StromstÏrke, die man vorzugsweise bei diesen Einrichtungen verwendet, noch erhöht wird. Schliesslich ist das Justieren des Eindringkorpers, des Objektivs und der übrigen Teile des Mikroskopes zueinander um ständlich, da falls der Eindringkorper und das Objektiv beim Auswechseln verschwenkt werden, die Verschwenkarme dieser Teile mit je einer Zentriervorrichtung versehen sind.
Die Erfindung gestattet, einen MikrohÏrtepr fer zu bauen, der diese Nachteile nicht aufweist.
Der ernndungsgemässe Mikrohärteprüfer ist dadurch gekennzeichnet, da? das Objektiv an dem den Eindringkorper tragenden, bei der Eindringbewegung mitgehenden Teil der Auswechselvorrichtung fest angeordnet ist.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Mikrohärteprüfers nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. 1 einen Teil eines Mikrohärteprüfers mit einem den Eindringkorper und das Objektiv tragenden Hebel, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Hebel mit dem Objektiv und dem Eindringkorper.
An einem Stativ 1 ist ein Träger 2 für eine Betrachtungseinrichtung 3 mit einem Messokular 4 und einer Beleuchtungseinriph- tung 5 angebracht. Ausserdem ist mit dem Träger-2 ein einen Hebel 7 tragendes GehÏuse 6 mittels einer Zentrierfassung 36 mit einem Lagerzapfen 24 verbunden und auf Kugeln 8 schwenkbar gelagert. Der Hebel 7 ist auf zwei Spitzen 9 (10) des Gehäuses 6 und auf einer einen elektrischen Kontakt bildenden Auflage 11 gelagert, zu dem ein Stromleiter 11'führt.
Ausserdem trägt der Hebel 7 an dem einen Ende einen Eindring- korper 12 sowie ein Objektiv 13, die fest an ihm angeordnet sind, und an dem andern Ende ein auswechselbares Belastungsgewicht 14. Auf dem Träger @ sind mit verstellbaren Anschlagschrauben versehene Aufsätze 15 und 16 angebracht, zwischen denen eine Anschlagnase 17 des Gehäuses 6 liegt. In eine mit dem Gehäuse 6 verbundene federnde Gabel 18 greift ein exzentrisch auf einer Scheibe 19 sitzender Stift 20 ein. Die Scheibe 19 ist mit einem in der Zeichnung nicht sichtbaren, in dem Stativ 1 liegenden Motor gekuppelt.
Zwischen den beiden die Spitzen 9 (10) tragenden SÏulen 21 (22) liegt eine Blattfeder 23 auf dem Boden des Gehäuses 6. In der Hohlachse des Lagerzapfens 24 ist ein Stift 25 gef hrt, der auf einer steilgängigen Schraube 26 ruht. Ein Feinstellkasten 27 ist an dem Stativ I angebracht und trÏgt ein Tisch- unterteil 28, auf dem ein mit Mikrometer- schrauben 29 versehener Tischkorper 30 gelagert ist. Auf einer Tischplatte 31 wird das Objekt 32 von einer Objektklammer 33 ber einem Ausbruch 31 und damit iiber dem Eindringkorper 12 und dem Objektiv 13 gehalten.
Ein Feinstellungsknopf 35 ist mit einer im Stativ l eingebauten und in der Zeichnung nichet sichtbaren automatischen Betätigungseinrichtung gekuppelt.
Zur Prüfung des Objektes 32 wird zu- nächst das Objektiv 13 durch Schwenken des Gehauses 6 in der Kugellagerung 8 gegen die Anschlagschraube des Ansatzes 16 unter das Objekt 32 gebraclit.
Naclidem durch Ver- schieben der Tischplatte 31 mittels Mikro- meterschraube 29 die Prüi'stelle des Objektes 32 ausgemacht und mit einer Marke des Messokulares 4 zur Deekung gebracht wurde, wird das Geliiuse 6 durch die Exzenter- scheibe 19 mit Stift 20 gegen die Anschlag- schraube des Ansatzes 15 geschwenkt, um den Eindringkorper 12 unter die Prtifstelle zu bringen.
Zum Justieren von Eindringkor- per 12 und Objektiv 13, sowie dem Bleus- okular 4 zueinander dient-ausser den genannten Anschlagschrauben - eine Zentriervorrichtung für das Gehäuse 6, mit Zentrier- schrauben 36, von denen nur eine sichtbar ist.
Mittels der Feinstellung 35, 27 wird der Tisehunterteil 28 mit den auf ilim gelagerten Bestandteilen 29, 30, 31 und 33 und damit das Objekt 32 so lange gesenkt, bis der den Eindringkorper 12 und das Objektiv 13 tragende Hebel 7 zur vollen Belastung von der Kontaktanlage 11 abgedrüekt wird. Der Kontakt 11 liegt in einem Stromkreis und verhindert mittels einer nicht dargestellten elek trischen Sicherheitsvorrichtung ein Weiter- betätigen der Tischbewegungsmittel in der Eindringrichtung. Alsdann wird der Eindring- korper 12 auf dem bereits beschriebenen Weg gegen das Objektiv 13 ausgewechselt.
Wie bei einer älterell Einrichtung wird die Wechs- lung zwischen Eindruck und Beobachtung sowie die Tischbewegung motorisch vorgenommen. Zum Transport bei Nichtgebrauch oder zum Wechseln des Gewichtes 14 wird der Hebel 7 mittels der Schraube 26, des Stiftes 25 und der Blattfeder 23 aus den Lagern der Spitzen 9 (10) gehoben und gegen den Deckel des Gehäuses 6 festgelegt.
Das Objektiv 13 und der Eindringkörper 12 liegen so dicht nebeneinander, dass die Objektivfassung den Eindringkorper berührt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Der Ver schiebeweg ist also sehr kurz. Die Justierung ist einfach, wobei ausser den Anschlagschrau- ben nur eine Zentriervorrichtung zu bedienen ist. Weiterhin kommen alle Vorteile einer sicheren Lagerung des Eindringkörpers nunmehr in gleichem Masse dem Objektiv zugute.
Ausserdem wird das Objektiv zwangsläufig durch die Sicherheitsvorrichtung für den Eindringkorper mitgesichert. Eine geringe Verschiebung ist besonders günstig, wenn, wie im beschriebenen Fall, der Eindruck in das Objekt und die Beobachtung desselben von unten durch einen Ausbruch im Objekttisch erfolgen ; denn dadurch kann der Tischaus- bruch verhältnismässig klein gemacht werden, womit eine kurze, für die Stabilität des Tisches günstige Baulänge erzielt wird.
Micro hardness checker working according to the penetrant method.
The subject matter of the present invention is a microhardness tester that works according to the penetration method, in which the penetration body can be exchanged for observing the impression of the same against the object.
Microhardness testers are known in which the part carrying the indenter is lifted from a support for full loading. In order to observe the impression, the part carrying the penetrator with its bearing against the objective of a microscope is exchanged. With these devices it is also known to interrupt the current circuit of a signal or safety device when the penetration body is lifted off. However, these devices have several disadvantages.
By the type of storage respectively. Due to the mounting, the lens and the penetration body are arranged at a relatively large distance from one another. The length of the changing device as well as the accuracy with which the lens and the penetrating body are brought alternately over the object depend on the long displacement path required for changing the lens and penetration body. In the case of certain microhardness testers, in which the indentor lies with its support in the circuit of a safety device, the lens is also provided with a contact that interrupts the circuit, since it is also intended to interact with the safety device.
In addition to the resulting increased expenditure on mechanical means, there is a risk of inadequate contact making, which is increased even further with the extremely low current strength that is preferably used in these devices. Finally, the adjustment of the penetration body, the objective and the other parts of the microscope to one another is of course a matter of course, since if the penetration body and the objective are pivoted during replacement, the pivoting arms of these parts are each provided with a centering device.
The invention makes it possible to build a micro hardness tester that does not have these disadvantages.
The microhardness tester according to the nomination is characterized in that? the lens is fixedly arranged on the part of the exchange device carrying the penetrating body and moving with the penetration movement.
In the drawing, for example, an embodiment of the microhardness tester according to the invention is shown, namely show:
1 shows a part of a micro hardness tester with a lever carrying the penetration body and the lens, partly in section.
Fig. 2 is a plan view of the lever with the lens and the penetrator.
A carrier 2 for a viewing device 3 with a measuring eyepiece 4 and an illumination device 5 is attached to a stand 1. In addition, a housing 6 carrying a lever 7 is connected to the carrier 2 by means of a centering mount 36 with a bearing pin 24 and is pivotably mounted on balls 8. The lever 7 is mounted on two tips 9 (10) of the housing 6 and on a support 11 which forms an electrical contact and to which a current conductor 11 ′ leads.
In addition, the lever 7 carries at one end a penetrating body 12 and an objective 13, which are fixedly arranged on it, and at the other end an exchangeable load weight 14. Attachments 15 and 16 provided with adjustable stop screws are attached to the carrier @ , between which a stop lug 17 of the housing 6 is located. A pin 20 which is seated eccentrically on a disk 19 engages in a resilient fork 18 connected to the housing 6. The disk 19 is coupled to a motor, not visible in the drawing, located in the stand 1.
A leaf spring 23 lies on the bottom of the housing 6 between the two pillars 21 (22) carrying the tips 9 (10). A pin 25 is guided in the hollow axis of the bearing pin 24 and rests on a steep screw 26. A fine adjustment box 27 is attached to the stand I and carries a table lower part 28 on which a table body 30 provided with micrometer screws 29 is mounted. The object 32 is held on a table top 31 by an object clamp 33 over an opening 31 and thus over the penetration body 12 and the objective 13.
A fine adjustment knob 35 is coupled to an automatic actuating device built into the stand 1 and not visible in the drawing.
To test the object 32, the objective 13 is first braked by pivoting the housing 6 in the ball bearing 8 against the stop screw of the attachment 16 under the object 32.
After the test point of the object 32 has been identified by shifting the table top 31 by means of a micrometer screw 29 and has been brought to cover with a mark of the measuring eyepiece 4, the gelius 6 is pushed by the eccentric disk 19 with a pin 20 against the stop screw of the neck 15 pivoted to bring the penetrator 12 under the test site.
A centering device for the housing 6 with centering screws 36, only one of which is visible, is used to adjust the penetration body 12 and objective 13, as well as the bleus eyepiece 4 with respect to one another, in addition to the abovementioned stop screws.
By means of the fine adjustment 35, 27, the lower part of the table 28 with the components 29, 30, 31 and 33 mounted on it, and thus the object 32, is lowered until the lever 7 carrying the penetrating body 12 and the lens 13 is fully loaded by the contact system 11 is printed. The contact 11 is in a circuit and prevents further actuation of the table movement means in the penetration direction by means of an electrical safety device (not shown). The penetration body 12 is then exchanged for the objective 13 in the manner already described.
As with an older device, the change between impression and observation and the movement of the table are motorized. For transport when not in use or to change the weight 14, the lever 7 is lifted out of the bearings of the tips 9 (10) by means of the screw 26, the pin 25 and the leaf spring 23 and fixed against the cover of the housing 6.
The lens 13 and the penetration body 12 are so close to one another that the lens mount touches the penetration body, as can be seen from FIG. 2. The displacement is therefore very short. Adjustment is simple, with only one centering device having to be operated apart from the stop screws. Furthermore, all advantages of a secure storage of the penetration body now benefit the lens to the same extent.
In addition, the lens is inevitably also secured by the safety device for the penetrator. A slight shift is particularly favorable if, as in the case described, the impression into the object and the observation of it from below take place through an outbreak in the object table; because this allows the table cutout to be made comparatively small, with the result that a short overall length which is favorable for the stability of the table is achieved.