CH238338A - Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von aufgeschwemmte Fasern enthaltenden Wasserströmen, insbesondere für die Papier-, Pappen-, Holz- und Zellstoffabrikation. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von aufgeschwemmte Fasern enthaltenden Wasserströmen, insbesondere für die Papier-, Pappen-, Holz- und Zellstoffabrikation.Info
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- D21D5/00—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von aufgeschwemmte Fasern enthaltenden Wasserströmen, insbesondere für die Papier-, Pappen-, Holz- und Zellstoffabrikation. Es sind Verfahren und Vorrichtungen zum Sichten von aufgeschwemmte Fasern enthaltenden Wasserströmen, z. B. geschlif fener oder gekochter Halbstoffe und Ganz stoffe, sowie Fasern und Beimischungen ent haltenden Roh- und Abwässer bekannt. Diese haben den Nachteil, nicht gleichzeitig spezi fisch schwerere und spezifisch leichtere Teile ausscheiden zu können. Gelingt es bis jetzt, die schwereren Teile auszuscheiden, so ist es nicht möglich, gleichzeitig auch Leichtstoffe auszuscheiden oder umgekehrt. Dieser Mangel soll durch vorliegende Er findung behoben werden. Das Verfahren be steht darin, dass der Wasserstrom mindestens einem mit Austrittsöffnungen versehenen Misch- und Verteilraum unter Druck zuge führt und in einen Behälter ausgespritzt wird. Die Unreinheiten können fortlaufend oder absatzweise entfernt werden. Dieser Vorgang kann sich vor oder nach einem eingeschalteten Sichter wiederholen. Zur Erhöhung der Wir kung können in den bezw. die Misch- und Verteilräume Druckwasser, farbige Flüssig keiten, andersartige Stoffe, Fasern oder der gleichen, Wasch- und Bleichmittel, Luft oder Gase unter höherem Druck als dem des Was serstromes je nach der Gefässbreite durch eine oder mehrere Rohrleitungen über ein oder mehrere Regelmittel zugeführt werden. Je nach Wahl der Fliessgeschwindig keit der Fasersuspensionen können durch die ses Verfahren Halb- und Ganzstoffasern für die Herstellung von Holzschliff, Zellstoff, Papier, Pappen, Asbestzement und Bau platten und dergleichen gesichtet werden, oder Fasersuspensionen zurückgewonnen und schliesslich aus Roh- und Abwässern Unrein heiten ausgeschieden werden. Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen, die zur Durchführung des erfindungsgemä ssen Verfahrens geeignet sind, sind in Fig. 1 bis 6 dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den Längsschnitt einer Vorrich- tung mit rotierendem Sichter, Knotenfänger, Sortierer oder dergleichen. Fig. 2 ist der Längsschnitt einer Vorrich tung mit Plansichter, Knotenfänger, Sortierer oder dergleichen. Fig. 3. ist der Querschnitt durch einen trichterförmigen Stoffänger. Fig. 4 ist die Draufsicht derselben Vor richtung. F'ig. 5 ist ein Querschnitt durch eine Roh- und Abwasserkläranlage. Fig. 6 ist eine Ansicht derselben Vorrich tung. Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Sichten von Fasersuspensionen; diese gliedert sich in eine Entsandungsvorrichtung 3, einen Sichter 20 - als Knotenfänger mit vieleckiger Trom mel ausgebildet - und einen Stoffauflauf kasten 32. Die Entsandungsvorrichtung 3 weist einen Kasten auf und besitzt einen Misch- und Ver- teilraum 4, der sich über die ganze Kasten breite erstreckt und mit Stutzen 2a mit dem Druckbehälter 2 verbunden ist. Reguliermit- tel 7 und Rohrleitungen 6 dienen zur regu- lierbaren Zuführung eines Druelrmittels. Der 'lisch- und Verteilraum 4 besitzt - auf die Breite verteilt - mehrere Austrittsöffnun gen 4a, durch die der Stoffstrom unter Druck in den Sehwerstoffraum 5 austritt. Durch die Clffnungen 8a: gelangt der sortierte Stoff in den Entnahmeraum 8 und über Reguliermit tel 18 und Rohrleitung 19 in den Sichter 20. Der Reinigung der Entsandungsvorrichtung 3 von grobkörnigen Schwerstoffen dienen die Öffnungen 17. Über Reguliermittel 15. Spül rohr 16, Löcher 16a und Reguliermittel 1? durch Leitung 13 werden die feinkörnigen Schwerstoffe aus dem Apparat 3 fortlaufend oder absatzweise in den Kanal 14 entleert. Der Sichter 20 besteht aus einer gelochten oder geschlitzten Sortiertrommel 24, die als Vieleck ausgebildet ist. Die Drehzahl der Sortiertrommel ist veränderlich. Der Misch- und Verteilraum 21, der auf die Breite ver teilte Austrittsöffnungen 21a besitzt, führt die Suspension unter Druck in den Sichter 20 ein. Über Reguliermittel 23 kann durch die Stutzen 22 ein Zusatz der Suspension beige mischt werden. Durch die Spritzrohre 28 wird die Sortiertrommel 24 gereinigt. Die gereinigte Suspension gelangt über Regulier mittel 29 und Leitungen 30 nach einer in der Zeichnung nicht dargestellten Stoffbütte oder nach dem Stoffauflaufkasten 32. Die Stauleiste 25a, über die Faserknoten und Fasersplitter, sowie Schwimmstoffe, die die Sortiertrommel 24 nicht durchfliessen können, abgezogen werden, ist in der Höhe einstellbar. Die Grobstoff- und Unratsräume ?i werden über Reguliermittel 27 und Rohr leitungen 26 nach der Sammelleitung 11 ab gclassen. Dem Stoffablass bei Stillstand und Reinigung dient ein Schieber 38 und Rohr leitung 39, die nach einem Stoffänger führt. Im Stoffauflaufkasten 32 gelangt die Suspension vom Druckbehälter 31 durch ein. oder mehrere Stutzen 32a in den 'lisch- und Verteilraum 33. Durch die Öffnungen 33a tritt die Suspension aus und gelangt über Keil 36 auf die Lang- oder Rundsiebpartie <B>37.</B> Über Reguliermittel 35, Rohrleitung 34 und den Stutzen 34a kann in dem Misch- und Verteilraum 33 der Suspension ein Druck mittel zugesetzt werden. Die Wirkungsweise der in Fig. 1 beschrie- benen Vorrichtung zum Sichten von aufge schwemmten Fasern ist folgende: Die von einem Schleifer, Kocher, Dämp fer, Auflöseholländer, Ganzzeugholländer oder dergleichen kommenden Fasern sind in bestimmtem Verdünnungsverhältnis im Was ser aufgeschwemmt und gelangen aus einer Rohrleitung oder Rinne 1 über den Druek- behälter 2 unter Druck in den Misch- und Verteilraum 4 der Entsandungsvorrichtung 3. Beim tangentialen Eintritt durch den oder die über die Breite verteilten Rohrstutzen 2a in den quer zur Stofflaufrichtung angeord neten Misch- und Verteilraum 4 wird der Faserstrom gezwungen, eine rotierende Be- wegung -auszuführen, die durch Zusatz von Druclumitteln unter höherem Druck, beispiels- ,t-eise von Wasser, Luft, Gasen, farbigen Flüssigkeiten. andersartigen Stoffen, Leim. Wasch-, Bleich- und Fällmitteln oder der gleichen noch erhöht werden kann. Durch die Anbringung der Stutzen 2a und der Leitun gen 6 in Abständen über die Breite des Misch- und Verteilraumes 4 wird in diesem der Sus pension neben der rotierenden auch noch eine Querbewegung erteilt, so dass die Suspension von jedem Zuflussstutzen 2a aus eine schrau benartige Querbewegung in dem Misch- und Verteilraum 4 nach rechts und links aus führt. Durch die plötzliche Querschnittsände- rung beim Austritt aus den Rohrstutzen 2a und dem Eintritt in den Misch- und Verteil- raum 4 trennen sich die Schwer- und Leicht stoffe in der Suspension. Beim Austritt aus dem Misch- und Verteilraum 4 wird der Sus pension beim Durchgang durch die Üffnun- gen 4a eine höhere Geschwindigkeit erteilt. Die spezifisch schwereren Teile behalten diese Geschwindigkeit länger als die spezifisch leichteren bei, wodurch eine Trennung der selben von den Leichtstoffen stattfindet. Die Schwerstoffe werden in den Schwerstoffraum 5 geschleudert, wo sie sich infolge der dort herrschenden geringeren Fliessgeschwindig keit absetzen. Der von den Schwerstoffen be freite Faserstrom steigt nach oben und ge langt durch die O'ffnungen 8a in den Ent nahmeraum 8, während die Leichtstoffe sich an der Flüssigkeitsoberfläche sammeln und über die in der Höhe regulierbaren Überlauf kanten 8b in *den Leichtstoffraum 9 gelangen. Die Entnahme der feinkörnigen Schwer stoffe erfolgt während des Betriebes fortlau fend oder absatzweise durch den Wasser schieber 15, das Spülrohr 16 mit den Öff nungen 16a, das Regelmittel 12 und den Ab lauf 13 nach dem Kanal 14. Die Entfernung grober Unreinheiten er folgt durch die Öffnungen 17 bei Betriebs stillstand. Die Abführung der gereinigten Buspen sion erfolgt über Reguliermittel 18 und Lei tung 19, die der Leichtstoffe über Regulier mittel 10 und Rohrleitung 11. Im Sichter 20 wird die Suspension durch eine sich drehende Loch- oder Schlitztrommel 24 gesichtet. Die Wirkung solcher Sichter wird durch die vorgängige Sortierung im Entsander 3 durch die Ausscheidung der Schwer- und Leichtstoffe wesentlich verbes sert. Die Suspension wird hierbei mindestens einem quer zur Fliessrichtung der Suspension angeordneten Misch- und Verteilraum 21 un ter Druck zugeführt. .Die Wirkung wird er höht, indem auch hier ein Zusatz von Druck mitteln erfolgt, beispielsweise Wasser, Luft, Gase, andersartige Stoffe, Fasern oder der gleichen. Der Zusatz erfolgt über Regelmittel 23 durch die Stutzen 22 in dem Misch- und V erteilraum 21 unter höherem Druck als dem der Suspension. Hierbei kann gleichzeitig die Verdünnung der Suspension den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepasst werden. Es ist durchaus möglich, dass beispielsweise der Sichter 20 eine andere Verdünnung verlangt als der Entsander 3. Hierauf wird in den vor handenen Anlagen bisher keine Rücksicht genommen. Im Misch- und Verteilraum 21 wird die Suspension in eine rotierende Bewegung ver setzt durch den tangentialen Eintritt der Druckmittel durch .Stutzen 22. Der Austritt der Suspension aus dem Misch- und Verteil raum 21 erfolgt unter Druck durch in Ab ständen angeordnete Austrittsöffnungen 21a gegen Prallflächen, beispielsweise die Kasten- wand oder die Trommelwand 24 selbst. Dadurch werden die Fasern bei grösster Schonung sehr fein in der Suspension verteilt. Verunreinigungen oder Faserbündel, die nicht durch die Loch- oder Schlitzplatten der Sor- tiertrommel 24 durchfliessen, gelangen über die in der Höhe einstellbaren Staubretter 25a in die Grobstoff- und Unratsräume 25, sie werden über Reguliermittel 27 und Rohrlei tung 26 in die :Sammelleitung 11 geleitet. Spritzrohre 28 reinigen die Löcher respektive Schlitze der Sortiertrommel 24. Die sortierte Suspension wird über Regel mittel 29 und Rohrleitung 30 abgeleitet. Bei Betriebsstillstand kann der Sichter 20 über Schieber 38 und Rohrleitung 39 nach einem Stoffänger entleert werden. In den Stoffauflaufkasten 32 gelangt der Stoffstrom durch den Druckbehälter 31 durch in Abständen angeordnete Rohrstutzen 32a in den Misch- und Verteilraum 33. Die Suspension wird auch hier erneut in rotie rende Bewegung versetzt. Diese Wirkung kann ebenfalls durch Zusatz eines Druckmit tels über Reguliermittel 35 und Stutzen 34a in den Misch- und Verteilraum 33 unter höhe rem Druck, als dem der Suspension erhöht werden. Der Austritt aus dem Misch- und Verteilraum 33 erfolgt durch in Abständen angeordnete Austrittsöffnungen, wobei der Faserstrom gegen Prallflächen 33a. oder die als Prallfläche wirkende Kastenwand des Kastens 32 geführt wird. Die aufsteigende Suspension wird dadurch sehr gleichmässig und ohne Verflockungen mit Fasern durch setzt, was für eine gute Durchsicht, Blattbil dung und schnelle Entwässerung unerlässlich ist. Über Keil 36 fliesst die Suspension dem Lang- oder Rundsieb 37 zu. Fig. 2 zeigt eine andere Vorrichtung zum Sichten von Fasersuspensionen. Die Entsan- dungsvorrichtung 3 und der Stoffauflauf küsten 3.2 sind prinzipiell gleich wie unter Fig. 1 beschrieben. An Stelle des in Fig. 1 bewählten Sichters sind hier aber Plansicliter verwendet. Es sind dies gelochte oder ge schlitzte Sichtplatten 43, die um den Stoff auslauf 44 als Drehpunkt schwingen. Je nach der verlangten Leistung des Apparates sind mehrere solcher Sortierkörper 42 hinterein ander geschaltet. Die Sortierkörper 42 erbal ten ihre regulierbare schwingende Bewegung durch den verstellbaren Exzenter 56 über Zugstange 57, Hebel 58, Verbindung 59, Drehpunkt 60, Hebel 61 und Zugstange 62. Hub und Geschwindigkeit können je nach Faserart eingestellt werden. Die Wirkungsweise der in Fig. 2 darge stellten Vorrichtung ist folgende: Der von den Schwerstoffen befreite Faserstrom ge langt aus der bereits beschriebenen Entsan- dungsvorrichtung 3 direkt in den Sortier- raum 41, in dem ein Sortierkörper 42 mit: beiderseitigen Loch- oder Schlitzplatten 43 angeordnet ist. Die sortierte Suspension gelangt durch den Auslauf 44 über die Reguliermittel 53 nach den Rohrleitungen 54 und fliesst über Gesamtreguliermittel 55 nach dem Druck behälter des Stoffauflaufkastens 32. Die Sus pension gelangt durch eine oder mehrere Öff nungen 46 vom Raum 41 in die nächsten Sor tierräume 47 und 48. Wände 45 trennen die Sortierräume voneinander. Die Leichtstoffe sammeln sich an der Oberfläche und werden über die Stauwand 49 dem Leichtstoffraum 50 zugeführt. Die Abführung der Leicht stoffe geschieht fortlaufend oder absatzweise über Reguliermittel 51 und Leitung 52. Für die Rückgewinnung von Faserstoffen in hohen Stoffverdünnungen verwendet man zweckmässig eine Vorrichtung nach Fig. 3 und 4. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die trichterförmige Entsandungs- und Faser fangvorrichtung. In einem trichterförmigen Behälter 3 ist ein ringförmiger Misch- und Verteilraum 4 angeordnet. Für den Ablauf des gereini,=ten Wassers dient in der Achse des Trichters ein Ablaufrohr B. Der Beseiti gung der Schwerstoffe dient ebenfalls ein Spiilrohr 16. Die Leichtstoffe treten über die in der Höhe einstellbare Überlaufkante 8b in den Leichtstoffraum 9 und werden über Reguliermittel 10 und Leitung 11 abgeführt. Die Wirkungsweise der trichterförmigen Entsandungs- und Stoffangvorrichtung nach Fig. 3 und 4 ist folgende: Die stark verdünnte Fasersuspension wird aus einem Druckbehälter oder einer Druck leitung 2 dein unter dem Stoffspiegel ange ordneten Misch- und Verteilraum 4 unter Druck zugeführt. Der Austritt der Suspen sion aus dem Misch- und Verteilraum 4 er folgt unter Druck durch die in Abständen angeordneten Austrittsöffnungen 4a in den trichterförmigen Kasten 3. Alle spezifisch schwereren Teile gelangen in den Schwer stoffraum 5. Sie werden durch die ringför mige Leitung 16 und die Öffnungen 16a über Reguliermittel 12 und Leitung 13 abgezogen. Bei der Reinigung des Apparates wird über Reguliermittel 15 Wasser zugegeben. Auf dem Misch- und Verteilraum 4 kön nen in beliebigen Abständen Stutzen 6 ange bracht werden, durch die dem Misch- und Verteilraum 4 über Reguliermittel 7 Druck wasser, Luft, Gase, .Wasch-, Bleich- oder Fällmittel oder dergleichen unter höherem Druck als dem in dem Misch- und Verteil- raum 4 herrschenden zugesetzt werden. Die Leichtstoffe steigen an die Oberfläche und gelangen über den Trichterrand, welcher die Überlaufkante 8b bildet, nach dem Leicht stoffraum 9, aus dem sie über Reguliermittel 10 und Leitung 11 abgeführt werden. Das ge reinigte Fabrikationswasser wird ungefähr im Zentrum des grössten Durchmessers des Trichters durch die Löcher 8a über Sammel rohr 8, Regelmittel 18 und Rohrleitung 19 abgeführt. F'ig. 5 und 6 zeigen im Schnitt und in der Ansicht einen viereckigen Entsandungspunkt 3 für die Reinigung von Roh- und Abwäs sern, die auch aufgeschwemmte Fasern ent halten können. Die Arbeitsweise ist folgende: Das Roh- oder Abwasser wird aus einem nicht dargestellten Druckbehälter oder über eine oder mehrere Druckleitungen 2 mit Re guliermittel 2a wenigstens einem quer zur Fliessrichtung angeordneten Misch- und Ver- teilraum 4 unter Druck zugeführt. Der Aus tritt aus dem Misch- und Verteilraum 4 er folgt unter Druck durch die Öffnungen 4a. Die Schwerstoffe gelangen in den Schwer stoffraum 5 und werden fortlaufend oder ab satzweise durch das Spülrohr 16 mit den auf die ganze Breite verteilten Löchern 16a über Reguliermittel 12 und Rohrleitung 13 abge- zbgen. Für die Reinigung kann durch Schie ber 15 Druckwasser eingelassen werden. Die Leichtstoffe steigen nach oben und gelangen über die in der Höhe einstellbare .Überlauf kante 8b in den Leichtstoffräum 9. ,Sie wer den über Reguliermittel 10 und Rohrleitung 11 abgezogen. Der von Schwer- und Leicht stoffen gereinigte Wasserstrom gelangt unter der Trennwand 8a hindurch in den Ent nahmeraum 8 und wird von dort durch Rohr leitung 19 abgeführt. DieWirkungkann auch bei dieser Ausführungsform erhöht werden, indem ein Zusatz von Druckwasser, Luft, Ga sen, Leim, Fällmitteln oder dergleichen durch die über die ganze Breite in Abständen an geordneten Rohrleitungen 6 über Regulier mittel 7, und zwar unter höherem Druck als dem des Hauptstromes zugeführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRTICHE I. Verfahren zum Sichten von aufge schwemmte Fasern enthaltenden Wasserströ men, insbesondere für die Papier-, Pappen-, Holz- und Zellstoffabrikation, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wasserstrom minde stens einem mit Austrittsöffnungen versehe- nen Misch- und Verteilraum unter Druck zu geführt und in einen Behälter ausgespritzt wird.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Ka sten wenigstens ein Misch- und Verteilraum mit in Abständen voneinander angeordneten Austrittsöffnungen vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die spezifisch schwereren Teile in einen Schwerstoffraum geschleudert werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in einen Behälter ausgespritzte Was serstrom wenigstens einem weiteren Misch- und Verteilraum mit Ausspritzöffnungen zu geführt wird, aus welchem er gegen eine Prallfläche gerichtet wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in einen Behälter ausgespritzte Was serstrom wenigstens einem weiteren Misch- und Verteilraum mit Austrittsöffnungen zu geführt wird, aus welchem er gegen einen Sichter gerichtet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in den Misch- und Verteilraum Druckwasser unter einem Druck, der über demjenigen des Wasserstromes liegt, zugeführt wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in den Misch- und Verteilraum ein gasförmiges Medium unter einem Druck, der über demjenigen des Was. serstromes liegt, zugeführt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.dass der Wasserstrom einem in einem Sichter (20) angeordneten 'lisch- und Verteilrauni unter Druck zugeführt und hierauf nach dem Verlassen des Sichters mindestens einem wei teren Misch- und Verteilraum zugeführt wird. um gewirbelt und entflocht zu werden, und dass er beim Austritt aus diesem 'lisch- und Verteilraum gegen Prallflächen geführt wird. 7.Vorrichtung und Patentanspruch Il, dadurch gel#:ennzeichnet, dass dem den Misth- und Verteilraum (4) enthaltenden Kasten (3) ein Druckbehälter (2) vorgeschaltet ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch 11. dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgese hen sind, um die Leichtstoffe gesondert ab führen zu können. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteranspruch 8, dadurch gelzenn7eicli- net, dass in Strömungsrichtung des '@'asser- stromes hinter dem den 3lisch- und Verteil- raum (4) enthaltenden Kasten (3) ein Ent- nabmeraum (8) und ein Leichtstoffrauin (9) angeordnet sind, und dass der Entnahmeraum ain untern Ende mit Öffnungen (8a)versehen <B>ist.</B> 10. Vorrichtung nach Patentansprucb 11. dadurch gekennzeichnet, dass im Kasten (?0) eines Sichtzylinders (24) mindestens ein quer zur Stromrichtung angeordneter Misch- und Verteilraum (21) mit in der Ilastenlireile in Abständen angeordneten Austrittsöffnungen vorgesehen ist, welche gegen Prallflä.chen ge richtet sind. 11.Vorrichtung nach Patentansprucb <B>11</B> und Unteransprueli 10, dadurch gel@enn7eic#li- net, dass zu beiden Längsseiten des Siebt- zy linders (24) Grobstoffräume (25) angeord net sind, die nach dem Sichtzylinder hin durch verstellbare Stauleisten (25a) begrenzt sind und aus denen der Grobstoff durch Lei tungen (26) über Reguliermittel (\?-7) ent fernt werden kann. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteranspruch B. dadurch gekennzeich net, dass mehrere hintereinander angeordnete Sichträume (41, 47. 48) vorgesehen sind, die durch verstellbare Wände (45, 49) begrenzt sind und dass für den Übergang des Wasser stromes von einem zum andern Sichtraum mindestens eine in den Trennwänden (45) angeordnete Offnung (46) vorgesehen ist, während die Leichtstoffe über die Trenn wände hinweg dem Leichtstoffraum (50) zu geführt werden sollen und aus diesem über Reguliermittel (51) entfernt werden können. 13.Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und ITnteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass der Misch- und Verteilraum (4) ring- förmi- ist und in einem trichterförmigen Be- liMter (3) angeordnet ist, der für die Leicht stoffe eine verstellbare Überlaufkante (8b) und einen Leichtstoffraum (9) besitzt,ferner einen Sehwerstoffraum und für das Klärwas ser wenigstens annähernd im Zentrum des ,Tössten Durcbinessers Offnungen (8a), eine Rohrleitung (8) und einRegehnittel (18) auf weist. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> 1'.l11' Uiitf#ransl)riiclien 8 und 13, dadurch ge- 1_cennzeielinet. dass die Überlaufkante für die Leichtstoffe durch den Rand (8h) des Trich- la@rs und der Schwerstoffraum durch die Tricbterspitze gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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CH238338T | 1939-12-05 |
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Publication Number | Publication Date |
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CH238338A true CH238338A (de) | 1945-07-15 |
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ID=4460542
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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CH238338D CH238338A (de) | 1939-12-05 | 1939-12-05 | Verfahren und Vorrichtung zum Sichten von aufgeschwemmte Fasern enthaltenden Wasserströmen, insbesondere für die Papier-, Pappen-, Holz- und Zellstoffabrikation. |
Country Status (1)
Country | Link |
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CH (1) | CH238338A (de) |
-
1939
- 1939-12-05 CH CH238338D patent/CH238338A/de unknown
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