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CH234832A - Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen, mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpers aus in der Wärme formbaren organischen Werkstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen, mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpers aus in der Wärme formbaren organischen Werkstoffen.

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Publication number
CH234832A
CH234832A CH234832DA CH234832A CH 234832 A CH234832 A CH 234832A CH 234832D A CH234832D A CH 234832DA CH 234832 A CH234832 A CH 234832A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
closed
hollow body
seamless
production
organic materials
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesells Celluloid-Fabrik
Original Assignee
Celluloid Fabrik Aktiengesells
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Celluloid Fabrik Aktiengesells filed Critical Celluloid Fabrik Aktiengesells
Publication of CH234832A publication Critical patent/CH234832A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C57/00Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling or closing; Apparatus therefor, e.g. collapsible mandrels
    • B29C57/10Closing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • B29B13/02Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by heating
    • B29B13/023Half-products, e.g. films, plates
    • B29B13/024Hollow bodies, e.g. tubes or profiles
    • B29B13/025Tube ends
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2023/00Tubular articles
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen,   mindestens    einseitig geschlossenen
Hohlkörpers aus in der Wärme formbaren organischen Werkstoffen.



   Dank ihrer guten Widerstandsfähigkeit   gegen    Chemikalien aller Art ist sehr bald die Einsatzmöglichkeit der in der Wärme formbaren organischen Werkstoffe, zum Beispiel der Vinylpolymere oder der Polykondensationsprodukte, zur Herstellung von mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpern ausgenutzt worden. Man bedient sich hierzu im allgemeinen einer oder mehrerer der vier verschiedenen. Verarbeitungsmöglichkeiten, nämlich des Spritzguss-, des Pressspritzverfahrens, des Pressens aus dem Pulver oder einer Tablette oder des Vereinigens mehrerer als Flächengebilde vorgeformter Einzelteile.



  Die letztere Gestaltungsmöglichkeit lehnt sich hauptsächlich an die alte Technik der Zelluloidverarbeitung an und verformt Platten oder Folien durch Kleben zu Hohlkörpern.



  Die Möglichkeit, Flächengebilde aus den schwerer entflammbaren künstlichen Polymeren bezw. Polykondensaten durch Verschweissen der Stoss flächen zu Hohlkörpern zu verformen, brachte hier einen weiteren Fortschritt. Er wirkt sich hauptsächlich in der Erhöhung der Sicherheit der Dichtigkeit der Schweissnaht gegenüber der   f(lebnaht    aus.



  Jedoch ist der Gütefaktor der Verschweissung stark von der Geschicklichkeit des Schweissers abhängig, so dass sein Wert meist unter 1 liegt. Damit ist aber die Gefahr verbunden, dass bei sehr harter Beanspruchung des Hohl   körpers durch Schlag oder ähnliche l <  : Kräfte    die Schweissnaht eher reisst als die übrigen Stellen. Diese Gefahr wird natürlich bei Gebilden mit mehreren Schweissnähten besonders gross. Die Folgen einer solchen stellenweisen Festigkeitsminderung können besonders bei Hohlkörpern, die mit Säuren, Alkalien oder    sonstigen aggressiven : Flüssigkeiten gefüllt    sind, beispielsweise bei   Akkumulatorenkästen,    Säureeimern oder dergleichen, schwerwiegend sein.

   Man war also, um auch für derartige Anwendungsfälle mit einer grösstmöglichen Sicherheit arbeiten zu können, darauf angewiesen, die entsprechenden Gegenstände durch Pressen oder Spritzen herzustellen. Es kommt  ferner noch hinzu, dass sich nicht alle wärmeformbaren künstlichen Polymeren oder Polykondensate nach dem bekannten Spritz- oder Pressverfahren zu mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpern mit optimalen Eigenschaften verarbeiten lassen und eine Reihe solcher Polymeren sind den spritz- oder pressfähigen Polymerisaten in manchen Eigenschaften überlegen. Der Einsatz derartiger Polymerisate für die Herstellung nahtlose Hohlkörper ist also bisher nicht möglich gewesen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen, mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpers aus in der Wärme formbaren organischen Werkstoffen mit während des Vorformens des Werkstoffes hergestellten nahtlosen Seitenflächen, das dadurch   gekenn-    zeichnet ist, dass die mindestens einseitige Schliessung zum Hohlkörper durch Umbördelung der Seitenflächen zu einer geschlossenen nahtlosen Fläche unter Aufwendung eines geringeren als des zur Vorformung ange  wandten    Druckes vorgenommen wird. Man kann hierdurch nahtlose Hohlkörper herstellen, die überall eine gleichmässige Festigkeit besitzen, mithin nicht, wie oben dargestellt, in den Nähten reissen.



   Gegebenenfalls kann während des Austrittes aus einer zur Vorformung dienenden Vorrichtung auf den Werkstoff ein Zug ausgeübt werden, wodurch eine   Vergütung    erzielt wird. Dies empfiehlt sich besonders bei Einsatz solcher Werkstoffe, die an sich nach dem Spritz- oder Pressverfahren zu nahtlosen   Körpern    verformbar sind.



   Man erreicht bei diesen Verfahrensbeispielen eine Steigerung der   Fesh.gkeilen    der Hohlkörper gegenüber den gespritzten oder gepressten.



   An Hand der beiliegenden Zeichnung ist das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 das   Mundstück    einer Vorrichtung mit geformtem Hohlzylinder im Längsschnitt,
Fig.   9    den prismatischen Hohlzylinder im Schnitt nach Linie   Ä-A    in Fig. 1,
Fig. 3 den Hohlzylinder mit Heizkörper im Längsschnitt.



   Hierin bedeutet a das heizbare Mundstück einer Vorrichtung, in welcher der in der Wärme formbare Werkstoff aus Polymeri  sations- oder    Polykondensationsprodukten eingeschmolzen wurde. Dieser tritt unter dem   Vorformdruck    P um den Dorn b des Mundstückes als   Mantelstück    aus. Nachdem der prisma tische Hohlzylinder c mit nahtlosen Seitenflächen die vorgesehene Grösse erreicht hat, wird er vom   Mundstück    der Verformungsvorrichtung abgetrennt und nunmehr der Fertigverformung zugeführt, durch welche er ein- oder beidseitig zu einem Hohlkörper geschlossen wird.

   Hierbei wird der noch warme Werkstoff c, wie aus Fig. 3 ersichtlich, unter dem Einfluss eines auf ihn einwirkenden Druckes p, der mittels des   Kol-      bens    d ausgeübt wird und kleiner ist als der   Vorformlmgsdruek    P, umgebördelt und nahtlos verschweisst, so dass eine geschlossene   nahtlose    Fläche entsteht. Die zu der Fertig  verformung    notwendige Wärme wird durch den als Gegenform wirkenden Heizkörper e und den untern, ebenfalls geheizten Teil f des   Kolbens    d zugeführt, während der restliche Teil des   Kolbens    und der entsprechende obere Teil der Form gekühlt bleiben.

   Der zur Fertigformung angewandte Druck p beträgt beispielsweise   V..0    bis 1/30 des in der   Verformungsvorriehtung    herrschenden Drukkes P. Nach Beendigung der Fertigformung, die nur geringe Zeit, meist nur 1 Minute, in Anspruch nimmt, wird der   nahtloses    mindestens einseitig geschlossene Hohlkörper seinem   Bestimmungszweck    zugeführt.



   Die an die Vorformung, bei welcher der gewünschte Hohlkörper in seiner endgültigen Form bereits überwiegend gestaltet ist, sich anschliessende, ebenfalls in der Wärme, aber unter einem geringeren Druck erfolgende Fertigformung führt ein Ineinanderfliessen der Stosskanten herbei, so dass nach dem Erkalten, gegebenenfalls unter Druck, ein nahtlos er Hohlkörper vorliegt.  



   Die der Wärmeübertragung für die Verschweissung dienende Heizvorrichtung kann auch so eingerichtet sein, dass unmittelbar    auf der li Heizzone eine Kühlzone angeordnet    wird. Man kann hierdurch erreichen, dass bei der Fertigformung unter Druck der Werkstoff nur soweit erforderlich erwärmt wird.



   Für die Durchführung des Verfahrens eignen sich die Polymeren der Vinylgruppe, insbesondere das Polyvinylchlorid, Mischpolymerisate des Vinylchlorids mit andern für sich oder nur im Gemisch polymerisierbaren Monomeren, ferner das Polyäthylen, das Polyvinylidenchlorid, Polystyrol und die aus allen den entsprechenden Monomeren erhältlichen Mischpolymerisate untereinander oder mit andern polymerisierbaren Verbindungen. Ausserdem lassen sich so lineare Polykondensationsprodukte, Polyamide und Polyurethane und andere durch Polykondensation entstehende filmbildende Substanzen zu nahtlosen Hohlkörpern verformen. Die genannten Stoffe können entweder direkt in der Verformungsvorrichtung erstmalig plastifiziert werden oder aber nach einem Plastifizieren auf Walzen in Form einer luftblasenfrei aufgewickelten Rolle in die Vorrichtung a eingeführt und aus jener heraus geformt werden.

   Bei letzterer Arbeitsweise ist eine   Luftfreiheit    der Formlinge besonders gewährleistet.



   Die Hohlkörper finden beispielsweise als   Akkumulatorenkästen,    Säureeimer, Transportgefässe für Trinkwasser oder Treibstoffe, Flaschen für Entwicklerflüssigkeiten und dergleichen Anwendung.



      PATENTANSFRUOH:   
Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen, mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpers aus in der Wärme formbaren organischen Werkstoffen mit während des Vorformens des Werkstoffes hergestellten nahtlosen Seitenflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens einseitige Schlie  Bung    zum Hohlkörper durch Umbördelung der Seitenflächen zu einer geschlossenen nahtlosen Fläche unter Aufwendung eines geringeren als des zur Vorformung angewandten Druckes vorgenommen wird.   

Claims (1)

  1. UNTERANSPBtCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Schliessung ein Druck von 1/30 bis 1/30 des zur Vorformung angewandten Druckes aufgewendet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung von Polymeren der Vinylgruppe als Werkstoff.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung von linearen Polykondensationsprodukten als Werkstoff.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung von Polyurethanen als Werkstoff.
CH234832D 1941-11-21 1943-03-11 Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen, mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpers aus in der Wärme formbaren organischen Werkstoffen. CH234832A (de)

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CH234832D CH234832A (de) 1941-11-21 1943-03-11 Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen, mindestens einseitig geschlossenen Hohlkörpers aus in der Wärme formbaren organischen Werkstoffen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937078C (de) * 1950-10-07 1955-12-29 Hahn & Kolb Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus waermeformbarer Masse

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168625B (de) * 1959-05-02 1964-04-23 R Von Huenersdorff Nachf I Fr Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern, wie Flaschen und Kannen, aus thermoplastischen Kunststoffen

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DE937078C (de) * 1950-10-07 1955-12-29 Hahn & Kolb Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus waermeformbarer Masse

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FR894346A (fr) 1944-12-20

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