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CH234670A - In einen künstlichen Zahn einbrennbarer Mantelstift. - Google Patents

In einen künstlichen Zahn einbrennbarer Mantelstift.

Info

Publication number
CH234670A
CH234670A CH234670DA CH234670A CH 234670 A CH234670 A CH 234670A CH 234670D A CH234670D A CH 234670DA CH 234670 A CH234670 A CH 234670A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
core
metal
burned
mantle
artificial tooth
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vita-Zahnfabrik H Rauter O Hg
Original Assignee
Vita Zahnfabrik H Rauter O Hg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vita Zahnfabrik H Rauter O Hg filed Critical Vita Zahnfabrik H Rauter O Hg
Publication of CH234670A publication Critical patent/CH234670A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


  



  In einen liünstlichen Zahn   einbrennbarer    Mantelstift.



   Die Erfindung bezieht sich auf einen in    einen künstlichen Zahn einbrcnnbaren Man-      telstift, bei    dem ein Bern aus unedlem Metall mit einem edleren Metall umhüllt wird, und zwar liegt das   We, senl der Erfindun. g in    Verwendung von mundsicberem Metall als Kernst ck.



   Es sind schon Stifte aus mundsicherem Material benutzt worden, so   z.    B. Stifte aus nichtrostendem Stahl, wie   Chromnickel-    stahl. Diese hat man jedoch mit den Zähnen dureh Einbrennen nicht fest verbinden k¯nnen, da diese   Materialien bei den für da. s      Bren,men    der künstlichen Zähne erforderlichen hohlen Temperaturen schon zundern, ebenso wie Stifte aus nicht   mundsicherem Material.   



   Auch sind sehen seit langem Stifte mit einem Mantel aus Edelmetall bekannt, bei denen aber f r den Kern kein mundsicheres Metall verwendet wurde, sondern man hat als   Kernmetall    z.   B. Nickel angewendet,    das dann. von Platin in dünner Schicht ummantelt wurde. Diese Stifte haben sich jedoch nicht bewÏhrt, da bei der für die Herstellun, g   künstlicher Zähne benötigten Bpennhitze    der Mantel infolge der Diffusion des nicht   mund-    sicheren unedlen   Metalles'im den Edelmetall-     berzug zum mindesten teilweise angegriffen wurde, urde, so da¯ kein vollstÏndiger Schutz des unedlen Metalles durch den Edelmetallüber   zu. g erreichbar war.

   Schon nach kurzem Ge-      brauch    im Munde wies ein solcher Stift schon erhebliche Beschädigungen auf, so dass eine Auswechslung erforderlich wurde.



     Die Schwierigkeiten, die sich aus    der Wahl eines nicht mundsieheren unedlen Metalles als Kernst ck ergaben,   glaubte    man bislang aber auch nicht dadurch beheben zu können,   Idass    man den Kern aus   einem mund-    sicheren unedlen Metall herstellte, denn eine    ümmantelung eines mundsicheren unedlen      Metalles mit einem Edelmantel    zum Schutz gegen die   Eormsionswirkung des Speichels    musste vollkommen überflüssig erscheinen.



  Man musste aber ferner auch annehmen, da¯ nur bei einer festen Verbindung zwischen  Mantel und Kernst ck die   Sehutzwirkung      des Edelmetallmantels gegen    die   Zunderung    gewährleistet ist. Da es mm aber bekannt war, dass die   mundbeständigen Stähle sich    nicht mit Edelmetall in der Form verbinden lassen, dass eine Verschwei¯ung eintritt, so war die Annahme durchaus gerechtfertigt, dass ¯ das ¯berziehen eines solchen Stahls mit Edelmetall diesen Vorteil nicht, bieten konnte.



  Trotzdem hat sich eine solche Arbeitsweise als äusserst   zweckvoll erwiesen, denn bei dem    erfindungsgemϯen Mantelstift erf llt der Edelmetallmantel die Aufgabe, trotz wenig haftender Auflage die Zunderung des Kernes zu verhinderii. Es- ist daher nicht n¯tig, da¯ z. B. der Platinmantel fest mit dem Kernmaterial verbunden ist. Ausserdem    schadet, es auch nichts, wenn der Edelmetall-    mantel nach. dem Brennen entweder durch das   Eernmaterial zerstört ist oder gar ab-    fa. llt, im Gegensatz zu den bisher bekannten, mit Platin   überzogenen einbrennbaren    Stif  ten,    bei welchen der Platinmantel einen dauernden Schutz des nicht   mundbeständi-    gen   Eernmaterials übernehmen musste.   



   Die Erfindung kann nun z. B. in der Form ausgef hrt werden, da¯ als Kern Chromnickelstahl dient, der dann in bekann  ter'Weisemit    einem Metall der Platingruppe oder einer Legierung eines solchen Metalles überzogen wird. Die Umh llung kann z. B. aus einer entsprechenden Legierung mit Gold bestehen.   iE3ei    Anwendung von Legierungen ist es zweckmässig, dass dieselben die   Brenn-    temperatur der ZÏhne, die ungefähr 1350    beträgt, ertragen können, ohne    schon selbst ? zu schmelzen.

   Hierbei   fällt dem Edelmetall-    überzug die Aufgabe   zu, den mundsicheren    Kern vor Oxydation während des   Brennvor-    ganges zu sehiitzen, wobei es jedoeh unerheblich bleibt, ob die   Mantelschicht selber    in    einem gewissen Grade angegriffen wird.

   Na-      türlich    wird man den Überzug vorteilhaft in solcher Slärke vorsehen, dass er während des   Brennvorganges nicht in einem    zu   hohenAus-       n.asszerstörtwird.Manerhaltaufdiese    Weise nach dem Brand einen vollkommen blanken Stift, dessen Haltbarkeit im Munde auch nach etwaiger BeschÏdigung des ¯berzuges infolge   derRostsicherheit des angewen-      detenStahlsnichtbeeinträchtigt,ist.   



   Der   Überzug aus Platinmetallen oder    deren Legierungen verb rgt gleichzeitig ein 'einwandfreies Einbrennen derartiger Stifte in das Porzellan, so da¯ zwischen diesem und den Stiften keine- Zwischenräume und keine Oxydationsschicht sich bilden. Man erhÏlt auf die Weise einen Zahn mit eingebrannten Stiften, die billig herzustellen sind und trotzdem eine gro¯e Haltbarkeit aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : In einen k nstliehen Zahn einbrennbarer Mantelstift aus einem unedlen Kern unid einer Umhüllung aus einem Metall der Platin- grippe oder einer Legierung eines solchen Metalles, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Kern aus mundsioherem Metall besteht.
    UNTEBANSPRUCHE : 1. Mantelstift nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der Kern aus nichtrostendem Stahl besteht.
    2. Mantelstift nach Patentamspruch dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus Chromnickel stahl besteht.
CH234670D 1941-10-30 1942-10-03 In einen künstlichen Zahn einbrennbarer Mantelstift. CH234670A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE234670X 1941-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH234670A true CH234670A (de) 1944-10-15

Family

ID=5892785

Family Applications (1)

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CH234670D CH234670A (de) 1941-10-30 1942-10-03 In einen künstlichen Zahn einbrennbarer Mantelstift.

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CH (1) CH234670A (de)

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