Schwingkörper zur Erzeugung mechanischer Schwingungen mittels blagnetostriktion. Es ist bekannt, die Erscheinung der so genannten Magnetostriktion, das heisst die Dimensionsänderung eines magnetischen Kör pers bei Einwirkung eines magnetischen Wechselfeldes zur Erzeugung mechanischer Schwingungen, insbesondere rascher mecha nischer Schwingungen, auszunutzen. Zu die sem Zwecke bringt man einen Körper aus magnetischem Material in ein Wechselfeld. Bei den bekannten Anordnungen wird bei spielsweise ein längliches Rohr innerhalb einer Magnetspule untergebracht und durch den Einfluss des Feldes zum Schwingen an geregt.
Die Rohrform wurde deshalb ge wählt, um eine ausreichende Kühlung mit Hilfe eines das Rohr durchströmenden Kühl mediums zu erzielen.
Die Flüssigkeitskühlung kompliziert die Anordnung und ist auch aus vielen andern Gründen unerwünscht. Die Erfindung geht nun dahin, eine besondere Flüssigkeits- kühlung für Magnetostriktionsschwinger überflüssig zu machen. Erfindungsgemäss weist der zur Erzeugung von Schwingungen mittels Magnetostriktion dienende Schwing körper eine Anzahl längs verlaufender fächerförmiger Kühlflächeil auf. Besonders vorteilhaft ist es, den Schwingkörper aus einzelnen länglichen, miteinander verbun denen Teilen, insbesondere Blechen, aufzu bauen.
Bei Verwendung von Blechen sind diese derart winkelig abgebogen, dass sich ein fächerförmiges System von Kühlflächen ergibt. Infolge der Vergrösserung seiner Oberfläche ist die Kühlung des Schwing körpers eine bedeutend intensivere, so dass er grössere Leistungen abgeben kann. Als Material für die Herstellung des Schwing- körpers eignen sich besonders I@Tickel und Nickellegierungen.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Schwinger besteht aus ein zelnen Blechen 1, 2), 3, 4 und 5, welche win kelig abgebogen und so angeordnet sind, dass ihre abgebogenen Teile gleichzeitig als Kühl fahnen wirken. Die Bleche sind längs der Flächen 6, i, 8 und 9 miteinander verbun den, vorzugsweise durch einzelne Schweiss punkte. Diese Art der Anordnung hat fol gende Vorteile.
Zunächst werden durch die Unterteilung des Schwingerkörpers die in ihm entstehenden Wirbelströme auf eine verhält nismässig geringe Grösse gebracht, so dass nicht in so hohem Masse Verlustwärme ent steht. Diese Verlustwärme bildete ja bei der Konstruktion von Schwingern immer das grösste Problem. Ausserdem wird aber auch die erzeugte Wärme viel besser abgeführt, da eine grosse Anzahl von Abstrahlungs- flächen zur Verftigimg steht.
Die Zahl der Abstrahlungsflächen kann natürlich eine verschiedene sein; es empfiehlt sich jedoch nicht, etwa bei einer Anordnung nach den Figuren, zu viel solcher Flächen anzuordnen, da sie sich sonst gegenseitig anstrahlen und ihre Wirkung zum Teil wieder verloren geht.
Der Schwinger nach der Erfindung kann auch aus einem Stück hergestellt sein. Die Wirbelstrombildung lässt sich noch besser unterdrücken, wenn man an den -Verbin- dungsstellen zwischen den Blechen isolie rende Zwisehenlagen anbringt bezw. durch Lackanstrich eine Isolation der Bleche von einander erzielt.
Der Schwingkörper nach der Erfindung kann für alle Zwecke verwendet werden, für die bisher 3lagnetostriktionsschwinger zur Anwendung gebracht wurden, z. B. für die Behandlung von Stoffen mit Ultraschall oder die Herstellung von Emulsionen. Auch für die Zwecke des Verlötens von Gegen ständen unter Anwendung hochfrequenter mechanischer Schwingungen, in welche die zu verlötenden Gegenstände bezw. das ge schmolzene Lotmetall versetzt werden, ist der neue Schwinger gut geeignet.
Vibrating body for generating mechanical vibrations by means of magnetostriction. It is known that the phenomenon of so-called magnetostriction, that is to say the change in dimensions of a magnetic body when exposed to an alternating magnetic field, can be used to generate mechanical vibrations, in particular rapid mechanical vibrations. For this purpose, a body made of magnetic material is placed in an alternating field. In the known arrangements, for example, an elongated tube is housed within a magnet coil and excited by the influence of the field to vibrate.
The tube shape was therefore chosen in order to achieve sufficient cooling with the aid of a cooling medium flowing through the tube.
The liquid cooling complicates the arrangement and is also undesirable for many other reasons. The invention now aims to make a special liquid cooling for magnetostriction oscillators superfluous. According to the invention, the oscillating body used to generate oscillations by means of magnetostriction has a number of fan-shaped cooling surface parts running longitudinally. It is particularly advantageous to build the vibrating body from individual elongated, interconnected parts, in particular metal sheets.
When using metal sheets, these are bent at such an angle that a fan-shaped system of cooling surfaces results. As a result of the enlargement of its surface, the cooling of the oscillating body is significantly more intensive, so that it can deliver greater power. I @ Tickel and nickel alloys are particularly suitable as material for the manufacture of the oscillating body.
In Figs. 1 and 2 an Ausfüh approximately example of the subject invention is shown. The transducer consists of individual sheets 1, 2), 3, 4 and 5, which are bent angularly and arranged in such a way that their bent parts also act as cooling flags. The sheets are connected to one another along the surfaces 6, i, 8 and 9, preferably by individual welding points. This type of arrangement has the following advantages.
First, by dividing the oscillating body, the eddy currents that arise in it are reduced to a relatively small size, so that there is not such a high degree of heat loss. This heat loss has always been the biggest problem in the construction of transducers. In addition, the generated heat is dissipated much better, since a large number of radiation surfaces are available.
The number of radiating surfaces can of course be different; however, it is not advisable to arrange too many such surfaces, for example in the case of an arrangement according to the figures, since otherwise they illuminate each other and their effect is partly lost again.
The oscillator according to the invention can also be made in one piece. The formation of eddy currents can be suppressed even better if insulating brackets are attached to the connecting points between the metal sheets. The sheets are isolated from each other by painting.
The oscillating body according to the invention can be used for all purposes for which 3lagnetostriction oscillators were previously used, e.g. B. for the treatment of substances with ultrasound or the production of emulsions. Also for the purpose of soldering objects using high-frequency mechanical vibrations in which the objects to be soldered BEZW. the molten solder metal are moved, the new transducer is well suited.