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CH207127A - Elektrischer Gasschalter. - Google Patents

Elektrischer Gasschalter.

Info

Publication number
CH207127A
CH207127A CH207127DA CH207127A CH 207127 A CH207127 A CH 207127A CH 207127D A CH207127D A CH 207127DA CH 207127 A CH207127 A CH 207127A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electric gas
gas switch
copper
gas
tungsten
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haftung Licentia Beschraenkter
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH207127A publication Critical patent/CH207127A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
  • Circuit Breakers (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description


  Elektrischer Gasschalter.    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen  elektrischen Gasschalter, bei dem die Licht  bogenlöschung .durch Gase und Dämpfe er  folgt, welche durch .den Unterbrechungs  lichtbogen selbst aus den Wandungen eines  vorzugsweise röhrenförmigen Schaltraumes  entwickelt werden, die aus einem     unter    der       Lichtbogeneinwirkung    gasabgebenden Stoff  bestehen.  



  Um bei einem derartigen     Schalter    gleich  zuverlässig grosse und kleine Ströme     unter-          brechen    zu können, ist es bekannt, dem       Schaltraum    einen     ringförmigen        Querschnitt     zu geben, und zwar dadurch, dass in der  eigentlichen     Schaltröhre    aus gasabgebendem  Isolierstoff ein koaxiales     Füllstück,    vorzugs  weise ebenfalls aus gasabgebendem Isolier  stoff, vorgesehen wird.

   Durch eine solche  Ausbildung wird der     Abschaltlichtbogen    in  dem zwischen diesen beiden Teilen verblei  benden schmalen, ringförmigen     Gaserzeu-          gungsraum        fächerförmig        ausgebreitet    und    mit den gasabgebenden     Wandungen    in innige       Berührung    gebracht.     Eine    ausreichende       Löschgaseizeugung    beim     Abschaltvorgang    ist  daher in jedem Falle sichergestellt.  



  Dabei erhält man die besten     Verhältnisse,     wenn die     Spaltbreite    des     Gaserzeugungs-          raumesi    nur. wenige     Millimeter    beträgt, weil  dann auch ein stromschwacher Lichtbogen  von geringer Dicke     innig    mit den gasabgeben  den Wandungen in     Berührung    kommt.

    Ferner ist der Innendurchmesser der Schalt  röhre und damit der     gesamte    Ringraum  zweckmässig nicht zu gross zu wählen, weil  sonst der für die Löschung erforderliche Gas  druck nicht erreicht     wird.    Diese     Verhältnisse     führen dazu, auch den sich in diesem Ring  raum bewegenden     Kupferrohrkontakt    mit  entsprechend geringer Wandstärke auszu  führen.  



  Bei. einer entsprechenden Wahl des gas  abgebenden Werkstoffes für die     Schaltraum.-          wandungen,    wofür vorzugsweise Kunstharz      auf     ITarnstoffgrundlage    mit oder ohne Zu  satz von Füllstoffen in Betracht kommt,  kann man mit einem     derartig    gebauten Gas  schalter erhebliche     Abschaltleistungen    be  wältigen. Versucht man jedoch, die Ab  sehaltleistungen dieser Schalter weiter zu  erhöhen, so erweist sich zwar der     Wan-          dungsstoff    noch als geeignet.

   Dagegen ist  der aus Kupfer     bestehende        bewegliche,        rohr-          förmige    Schaltkontakt den Beanspruchungen  durch den Lichtbogen nicht mehr gewach  sen und kann unter Umständen schon nach  einer     Kurzsehlussabschaltung    derart abge  brannt sein, dass ein ordnungsgemässer Be  trieb nicht mehr möglich ist.  



  Um diesen Schwierigkeiten ohne nach  teilige Vergrösserung der Spaltbreite des       Gaserzeugungsraumes    zu begegnen, hat man  versucht, was an sich bekannt ist, den beweg  liehen Schaltkontakt mit einer     Spitze    aus  einem gegen die     Lichtbogeneinwirkung    be  sonders widerstandsfähigen Stoff, wie z. B.  Wolfram oder     Wolframlegierungen,    zu ver  sehen. Dabei erwies sich jedoch die übliche       Befestigung    durch Hartlöten des     Wolfram-          endringes    an dem dünnwandigen Rohrkontakt  als unzureichend. Vielmehr löste sich unter  dem Einfluss des Lichtbogens der Endring  von dem Rohrkontakt in der Lötnaht bald ab.  



  Aus, diesem Grunde ging man dazu über,       Endringe    aus porös gesintertem Wolfram,  das mit Kupfer gefüllt war, zu verwenden,       wobei    gleichzeitig an den     Endring    ein       Kupferrohrstück    von einiger Länge ange  gossen war,     das,    an das aus     Kupferrohr    be  stehende Hauptstück des beweglichen Schalt  kontaktes hart angelötet wurde. Die empfind  liche Lötstelle war damit dem Bereich des       Lichtbogens    entrückt.

   Jedoch     führte    auch  dieses Vorgehen nicht zu dem gewünschten  Erfolg, weil nämlich das     gesinterte    Kupfer  wolfram unter der     Liehtbogeneinwirkung     brüchig wurde und     auseinanderbröekelte.     



  Nach     langwierigen    Versuchen wurde ein  Ausweg aus diesen Schwierigkeiten dadurch  gefunden,     da.ss    das durch einen     Sinterungs-          prozess    gewonnene Wolfram, welches keines  wegs homogen ist, unter mehrfachem Zwi-         schenglühen        unter        Sauerstoffabschluss    in Ge  genwart von Wasserstoff solange gehämmert  wurde, bis aus dem ursprünglich brüchi  gen Wolfram ein für diesen Zweck passender  Werkstoff entstand.

   An den auf diese Weise  "dicht gehämmerten", das heisst festen, homo  genen Ring wurde     ebenfalls    unter Sauerstoff  abschluss in Gegenwart von Wasserstoff ein       Kupferrohrstüek    angegossen und dieses mit  dem Hauptteil des beweglichen Hauptkon  taktes durch Schweissen verbunden. Das  dichte, homogene Wolfram hält dem Licht  bogen gut stand und der     Abbrand    bleibt auch  bei     Kurzsehlussabschaltungen    in durchaus  zulässigen Grenzen. Auf der andern Seite  wird durch das     angegossene    Kupferstück die  Voraussetzung für eine sichere Befestigung  des Endringes an dem dünnwandigen Rohr  kontakt geschaffen.  



  Eine solche Ausbildung des Endringes  steigert die     Leistung    der Schalter der in Rede  stehenden     Art    wesentlich,     wobei    die als be  sonders günstig ermittelten Abmessungen  für den ringförmigen     Gaserzeugungsraum    im       wesentlichen    beibehalten werden können.  



  Ausser Wolfram oder     Wolframlegierun-          gen    haben sich auch noch andere hoch  schmelzende Stoffe, wie z. B.     Molybdän    und       deren    Legierungen als vorteilhaft     erwiesen.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



  Mit a ist der     rohrförmige,        bewegliche     Schaltkontakt eines     Gasschalters    mit ring  förmigem     Gaserzeugungsraum        bezeichnet,    der  einen Endring b aus dicht gehämmertem       Wolframblech    oder     -rohr        besitzt.    An dem       Fndring    b ist an der     Befestigungsseite    ein  Ringansatz c aus Kupferangegossen, der an  der Naht e mit dem Rohrkontakt a durch       Verlöten,        Verschweissen    oder dergleichen  verbunden     ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Gasschalter mit Lichtbogen- hischung durch Gase und Dämpfe, die bei der Stromunterbrechung aus den gasabgebenden Wandungen eines Schaltraumes mit in dem- selben vorgesehenem Füllstück entwickelt werden, wobei die dem Lichtbogen ausge setzte Spitze des beweglichen Schaltkontaktes einen Ansatz aus schwer verdampfbarem Metall trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz aus einem Ring aus dicht gehäm mertem, schwer verdampfbarem Metall be steht, der mit dem rohrförmigen, bewegli chen Schaltkontakt verbunden ist.
    UNTERANSPRiCCHE 1. Elektrischer Gasschalter nach Patentan- sp.ruch, dadurch gekennzeichnet, dass dass schwer verdampfbare Metall Wolfram ist. 2. Elektrischer Gas:sehalter nach Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, dass das schwer verdampfbare Metall Molybdän ist.
    3. Elektrischer Gasschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Befestigungsseite des Endringes am beweglichen Rohrkontakt ein ringförmiger Ansatz aus Kupfer angegossen ist, der mit dem ebenfalls aus Kupfer bestehenden, ringförmigen, beweglichen Schaltkontakt durch Verschweissen verbunden ist.
CH207127D 1937-10-04 1938-08-22 Elektrischer Gasschalter. CH207127A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE207127X 1937-10-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH207127A true CH207127A (de) 1939-09-30

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ID=5793538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH207127D CH207127A (de) 1937-10-04 1938-08-22 Elektrischer Gasschalter.

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