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CH206602A - Verfahren zur Darstellung von 3-Oxybisnorcholensäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 3-Oxybisnorcholensäure.

Info

Publication number
CH206602A
CH206602A CH206602DA CH206602A CH 206602 A CH206602 A CH 206602A CH 206602D A CH206602D A CH 206602DA CH 206602 A CH206602 A CH 206602A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
formula
oxybisnorcholenic
isolation
oxidative degradation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schering-Kahlbaum A G
Original Assignee
Schering Kahlbaum Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering Kahlbaum Ag filed Critical Schering Kahlbaum Ag
Publication of CH206602A publication Critical patent/CH206602A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     3-Ogybisnor        eholensäure.       Vorliegende Erfindung     betrifft    ein Ver  fahren zur Herstellung von     3-Oxybisrrorcholerr-          säure,    welches dadurch gekennzeichnet ist,       daLS    man aus einem Oxydationsgemisch,

   wel  ches durch     oxydativen    Abbau eines     sterin-          artigen    Stoffes der Bruttoformel     C21H38Rg    und  der Konstitutionsformel  
EMI0001.0011     
    worin R einen durch Hydrolyse in die     Hydro-          xylgruppe        überführbaren        Substituenten    und       g    einen beim     oxydativen    Abbau in die       COOH-Gruppe    übergehenden Rest bedeuten,  mit Hilfe solcher Oxydationsmittel erhältlich  ist,

   die einfache     Kohlenstoff-Kohlenstoffbin-          dungen    zu spalten vermögen, die Verbindung    der Bruttoformel     C21H32RCOOR    und der       Konstitutionsformel     
EMI0001.0023     
    isoliert und mit einem     hydrolysierenden    Mit  tel behandelt.  



  Die durch Hydrolyse in die     Hydroxyl-          gruppe    umwandelbare Gruppe R kann eine  Ester- oder Äthergruppe oder irgend eine  andere durch Hydrolyse in die     Hydroxyl-          gruppe        zurückverwandelbare    Gruppe sein.  Die in die     COOH-Gruppe        überführbare    Gruppe       g    kann ebenfalls ein beliebiger Rest sein,  zum Beispiel ein     Kohlenwasserstoffrest    der  Zusammensetzung     CSH15,    in welchen Fällen  es sich um ein     Stigmasterinderivat    handelt.

        Die als Endprodukt des Verfahrens an  fallende     3-Oxybisnorcliolensäure    besitzt die  allgemeine Zusammensetzung     C:_Ha4Os    und  die Konstitutionsformel  
EMI0002.0003     
    Die     3-Oxybisriorcholensäure    ist bekannt;  sie besitzt einen Schmelzpunkt     von    295 bis  <B>3020</B> C und kann als Zwischenprodukt für  die Darstellung physiologisch wertvoller Ver  bindungen Verwendung finden.  



  Das als Ausgangsmaterial für das erfin  dungsgemässe Verfahren dienende Oxydations  gemisch, wie es aus     sterinartigen        Stoffen    der  allgemeinen Formel     CgiH82RX    erhältlich ist,  kann in beliebiger Weise erhalten worden  sein, zum Beispiel durch     Behandlung    von       sterinartigen    Stoffen der Zusammensetzung       C81H3=Rg    mit Ozon     bezw.    Oxydationsmitteln,  die fähig sind, einfache     Kohlenstoff-Kohlen-          stoffbindungen    zu spalten,

   wobei die Doppel  bindung im Ringsystem der     sterinartigen          Stoffe    durch Anlagerung von Halogen oder       Halogenwasserstoff    vor dem Angriff des     Oxy-          datiosmittels    intermediär geschützt worden  sein kann.  



  Die Isolierung der Derivate der     3-Oxy-          bisnorcholensäure    aus dem Oxydationsge  misch und ihre Hydrolyse kann in verschie  dener Weise erfolgen, wie dies dem Fach  mann von andern     Isolierungs-    und     Hy        droly-          sierungsverfahren    bekannt ist.

   Die Isolierung  des     3-Oxybisnorcholensäui-edei-ivates    der For  mel     C2iH32RC00H    oder der     3-Oxybisnor-          cholensäure    selbst aus der     Verseifungslösung     wird     zweckmässigerweise    durch fraktionierte  Kristallisation oder Destillation bewirkt.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Das bei der Oxydation von     Stigmasterin-          acetatdibromid    mit Chromsäure anfallende  Oxydationsgemisch wird mit Zinkstaub in         Eisessiglösung        entbronit.    Hierauf wird das  Reaktionsgemisch filtriert und das Filtrat  nach Zusatz von Wasser mit Äther extra  liiert. Die ätherische     Lösung    wird mit     2-n-          Kalilauge    geschüttelt und der dabei gebil  dete Niederschlag     abfiltriert    und in Äther  aufgenommen. Die ätherische Lösung wird  mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert, mit  Wasser ausgewaschen und zur     Troehne    ver  dampft.

   Der Rückstand wird mit 5     o/oiger          methylalkoholischer    Kalilauge verseift. Das       Verseifungsgemisch    wird angesäuert, mit  Äther extrahiert und die ätherische     Lösung     zur Trockne verdampft. Der Rückstand lie  fert beim     Enikristallisieren    aus     AIetliylalkohol     die     3-Oxybisnorcliolensäure    vom     Sehmelz-          punkt        zirka        295-302o   <B>C.</B>  



       Beispiel   <I>?:</I>  Das     Reaktionsgemisch,das    bei     derOxydation     von     Pliytostei-inacetatdibroniid    mittels Chrom  säure in     Eises"ig    erhalten ist, wird mit  Zinkstaub     entbroint;    der überschüssige Zink  staub wird     abfiltriert    und das Filtrat in  Wasser gegossen.  



  Die     wässrige    Lösung wird dann mit     Äther     extrahiert und die ätherische Lösung mit       2-n-Natrorilauge    geschüttelt. Der dabei ge  bildete     Niederschhig    wird     abfiltriert,    in Äther  aufgenommen und die ätherische Lösung mit  Schwefelsäure angesäuert. Diese wird hier  auf zur Trockne     eingedampft,    wonach man  den Rückstand mit     niethylalkoholischer    Kali  lauge verseift. Nach Ansäuern des Versei  fungsgemisches     iuid    Extraktion desselben mit  Äther     wird    die ätherische Lösung zur Trockne  verdampft.

   Der Rückstand wird in     heissem     Methanol gelöst und zu dieser Lösung eine  heisse     Methanollösung    von     Bariumhydroxyd     zugegeben. Nachdem das Gemisch auf     Zim-          inertemperatur    abgekühlt ist, wird der Nieder  schlag     abfiltriert.     



  Das Filtrat wird in Wasser gegossen,  mit Salzsäure angesäuert und mit Äther  extrahiert. Die ätherische Lösung wird mit  Wasser ausgewaschen und zur Trockne ver  dampft. Der Rückstand wird aus Eisessig       unikristallisiert,    wobei die freie 3-Oxybisnor-           cholensäure    vom Schmelzpunkt     295-3Ö2      C  anfällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung- von 3-Oxy- bisnorcholensäure, dadurch gekennzeichnet, dass man aus einem Oxydationsgemisch, wel ches durch oxydativen Abbau eines sterin- artigen Stoffes der Bruttoformel C2iHs2RX und der Konstitutionsformel EMI0003.0009 worin R einen durch Hydrolyse in die Hydro- xylgruppe überführbaren Substituenten und X einen beim oxydativen Abbau in die COOH-Gruppe übergehenden Rest bedeuten;
    mit Hilfe solcher Oxydationsmittel erhältlich ist, die einfache Kohlenstoff-Kohlenstoffbin- dungen zu spalten vermögen, die Verbindung der Bruttoformel C2iHs2RC00H und der Konstitutionsformel EMI0003.0019 isoliert und mit einem hydrolysierenden Mit tel behandelt. ÜNTEUANSPRüCH'E 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material ein Oxydationsgemisch verwendet, welches durch oxydativen Abbau eines Stigmasterinderivates der allgemeinen Zu sammensetzung C2iHs2R-CSH,G erhalten worden ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material ein Oxydationsgemisch verwendet, welches durch oxydativen Abbau eines Phytosterinderivates der allgemeinen For mel CEiH82PX erhalten worden ist, worin g für den dem Pbytosterin entsprechenden restlichen Teil der Seitenkette steht. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung der 3-Oxybisnorcholensäure aus der Ver- seifungslösung durch fraktionierte Kristalli sation bewirkt. 4.
    Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung der 3-Oxybisriorcholensäure aus der Ver- seifungslösung durch fraktionierte Destil lation bewirkt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung des 3-Oxybisriorcholensäurederivates der Formel C2iHs2R. COOH durch fraktionierte Kristallisation bewirkt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung des 3-Oxybisnorcholensäurederivates der Formel C2iH82R. COOH durch fraktionierte Destillation bewirkt.
CH206602D 1935-03-09 1936-03-07 Verfahren zur Darstellung von 3-Oxybisnorcholensäure. CH206602A (de)

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CH194755T 1936-03-07

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