CH204332A - Kolbenpumpe mit vom Förderdruck abhängiger Fördermenge und einstellbarem Enddruck. - Google Patents
Kolbenpumpe mit vom Förderdruck abhängiger Fördermenge und einstellbarem Enddruck.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
- F04B49/12—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by varying the length of stroke of the working members
- F04B49/123—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by varying the length of stroke of the working members by changing the eccentricity of one element relative to another element
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Kolbenpumpe mit vom Förderdruck abhängiger Fördermenge und einstellbarem Enddruck. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe, die vorzugsweise für den Einzelantrieb von hydraulischen Pressen und andern hydraulischen Arbeitsmaschinen Verwendung finden soll. Hydraulische Pres sen und andere hydraulische Arbeitsmaschi nen eignen sich wegen ihres sanften stoss freien Arbeitens für die allerfeinsten Arbei ten. Ein schwerwiegender Nachteil steht je doch einer noch weitgehenderen Verwendung entgegen, das ist die langsame Arbeitsweise. Der Arbeitskolben hat in der Regel einen gewissen Weg, sozusagen drucklos zurück zulegen, bis das Pressgut erreicht ist. Um den Arbeitskolben das, für diesen toten Weg, not wendige Druckmittel zuzuführen, braucht aber die, für den Höchstdruck berechnete, Pumpe viel Zeit. Diesem Übelstand zu begegnen sind vielerlei Vorkehrungen getroffen worden: Mehrkolbenpumpen, mit verschiedenen Kol bendurchmessern, bei denen die grösseren Kolben bei Erreichung eines bestimmten Druckes ausgeschaltet werden; Füllreservoire, das sind hochliegende oder unter Druck stehende Behälter, aus denen durch besondere Ventile die Flüllflüssigkeit dem Arbeitskol ben zugeführt wird; Akkumulatoren, bei denen die Druckflüssigkeit während der Ruhepausen der Presse aufgespeichert wird, um es für den Arbeitshub zur Verfügung zu haben; neuerdings schliesslich Füllpumpen (meist Zahnrad- oder Kapselpumpen) mit grosser Fördermenge, die bei Erreichung eines bestimmten Druckes automatisch auf Lehr- lauf geschaltet werden. Abgesehen davon, dass bei allen erwähnten Vorrichtungen auto matische Ventile unerlässlich sind, kann bei den Akkumulatoren sowohl wie bei den Ein zelantriebspumpen eine unökonomische Ar beitsweise festgestellt werden. Bei den Akku mulatoren, weil auch für den Leerlaufweg hochgespannte Druckflüssigkeit verwendet wird; bei den Einzelantriebspumpen dann, wenn, wie sehr oft erwünscht, es sich darum handelt, den maximalen Pressdruck eine be- stimmte Zeit lang auf dem Pressgut zu be lassen, weil dann die gesamte von der Pumpe auf Höchstdruck gebrachte Flüssigkeits menge durch ein Drosselventil abgelassen wer den muss. Die vorliegende Erfindung ver sucht die Lösung durch automatische Ver änderung des Hubes und damit der Förder menge der Kolbenpumpe. Dies wird erreicht durch eine auf dem Kurbelzapfen der Kur belwelle drehbar angeordnete und unter regu lierbarer Vorspannung einer Torsionsfeder stehende Exzenterbüchse, welche ein aussen auf ihr sitzendes Kugellager, das die stern förmig angeordneten Kolben betätigt, bei ge ringem Förderdruck auf eine maximale Ex zentrizität bringt, bei steigendem Förder druck aber unter Überwindung der Spannung der Torsionsfeder sich sukzessive gegenüber dem Kurbelzapfen verdreht, so dass die Ex zentrizität des Kugellagers entsprechend ab nimmt und schliesslich bei Erreichung des Enddruckes ein Minimum erreicht. Eine beispielsweise vertikalachsige Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt: Fig. 1 zeigt einen vertikalen achsialen Schnitt; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie I-I in Fig. 1 bei grösstem Hub; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie I-I in Fig. 1 bei Hub gleich Null; Fig. 4 zeigt ein Detail in vergrössertem Massstab mit eingezeichneten Kräften. Die Kurbelwelle 1 besitzt einen Kurbel zapfen 1' mit einer festen Exzentrizität e1. Drehbar auf dem Kurbelzapfen 1' befindet sich eine Exzenterbüchse 2 mit einer festen Exzentrizität e2. Die Vorspannung einer Torsionsfeder 3, deren eines Ende in einem Loch 2' der Exzenterbüchse 2, das andere Ende in einem Loch 4' der Spannmutter 4 steckt, hat das Bestreben, die Exzenterbüchse 2 auf dem Kurbelzapfen 1' im Sinne des Pfeils r1, das heisst im Sinne der Umlauf richtung der Kurbelwelle 1 zu verdrehen. Ein Stift 2", fest in der Exzenterbüchse 2, welcher in einer mit dem Kurbelzapfen 1' konzentrischen Nute 1" in der Kurbelwelle 1 läuft, begrenzt diese Drehbewegung im Sinne des Pfeils r1, wenn er am Ende der Nute 1" zum Anschlag kommt (Fig. 2). In dieser Stellung ist die für die Leistung der Pumpe massgebende Gesamtexzentrizität E gleich der Summe der beiden Exzentrizitäten e1 und e2. Die Spannung der Torsionsfeder 3 kann durch Drehung der Spannmutter 4 verändert werden. Gesichert wird die Spannmutter 4 durch eine Sicherungsmutter 5, welche beide i auf einer Verlängerung 1"' des Kurbel zapfens 1' angeordnet sind. Fest auf der Ex- zenterbüchse 2 sitzt das Kugellager 6, seit lich durch den Bund 2"' und durch die Mut ter 7 gehalten. Gleitschuhe 8 als Kugel pfannenlager ausgebildet, von Druckfedern 9 beständig an den äussern Ring des Kugel lagers 6 gedrückt, übertragen die Exzenter bewegung des Kugellagers 6 auf die Kolben 10, welche in radial angeordneten Zylindern, Z1, Z2, Z3, Z4, Z5 und Z6 laufen. Die Zy linder Z1 bis Z6 stecken in einem Gehäuse 11, das am Lagerschild 12 eines Elektro motors 13 angeflanscht ist. Die Wirkungsweise der Pumpe ist wie folgt: Zu Beginn des Pressvorganges ist der von der Pumpe zu überwindende Druck gering, weil der Arbeitskolben seinen Leerweg zu rückzulegen hat. Wenn sich die Kurbelwelle 1 im Sinne des Pfeils r1 dreht, befindet. sieh die Exzenterbüehse 2 und damit das Kugel lager 6 unter Einfluss der Vorspannung der Feder 3 in Stellung nach Fig. 2 und 4, das heisst in Stellung der maximalen Förderung, eil die Gesamtexzentrizität E = e1 + e2 ist. Aus Fig. 4 ergibt sich für die Exzenter- biichse \? ein Drehmoment. <I>M =</I> R1 . a1 @-- R2 . a-2 + <I>R3 .</I> a3 im Sinne des Pfeils r2. also entgegengesetzt der Antriebsrichtung der Kurbelwelle 1 und entgegengesetzt dem Moment, das die Feder 3 auf die Exzenterbüchse 2 ausübt. Die Grösse dieses Momentes 31 ist naturgemäss in erster Linie von den ausgeübten Kolben drücken also vom Förderdruck, abhängig. So lange nun das Moment 31 kleiner ist als jenes, welches durch die Feder 3 ausgeübt, werden die Kolben ihren maximalen Weg beschrei ben und die Pumpe wird ihre grösste Förder menge abgeben. Wenn aber der Arbeits kolben seinen Leerweg beendet hat und der Förderdruck zu steigen beginnt, wird das wachsende Drehmoment M dasjenige der Feder 3 überwinden und die Exzenterbüchse 2 im Sinne des Pfeils r2 so lange zurück drehen, bis sich die beiden Momente das Gleichgewicht halten. Durch die Drehung der Exzenterbüchse 2 hat sich aber eine kleinere Gesamtexzentrizität E und damit eine klei nere Fördermenge eingestellt. Durch Regu lierung der Vorspannung der Feder 3 hat man es in der Hand zu erreichen, dass beim Höchstdruck die Exzenterbüchse 2 so weit zurückgedreht ist, dass bei Wahl von e1 = e2 die Gesamtexzentrizität E = e1 - e2 also gleich Null und damit die Fördermenge theo retisch ebenfalls gleich Null wird (Fix. 3). Praktisch wird sich eine geringe Gesamt exzentrizität E einstellen, um die unvermeid lichen Leckverluste zu decken und damit den Höchstdruck konstant zu halten. Sicherheits-, Drossel- oder Seitenauslassventile sind dazu nicht nötig. Bei Wahl von: e1 > e2 kann für den Höchstdruck eine ganz bestimmte För dermenge entsprechend der Gesamtexzentrizi tät<I>E = e1 - e2</I> erzielt werden, zwecks Aus gleich von Leckverlusten bei erreichtem End- druck.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe mit vom Förderdruck ab hängiger Fördermenge und einstellbarem Enddruck, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf dem Kurbelzapfen der Kurbelwelle dreh bar angeordnete und unter regulierbarer Vor spannung einer Torsionsfeder stehende Ex zenterbüchse, welche ein aussen auf ihr sitzen des Kugellager, das die sternförmig" angeord neten Kolben betätigt, bei geringem Förder- druek auf eine maximale Exzentrizität bringt,bei steigendem Förderdruck aber unter Über windung der Spannung der Torsionsfeder sieh sukzessive gegenüber dem Kurbelzapfen verdreht, so dass die Exzentrizität des Kugel lagers entsprechend abnimmt und schliesslich bei Erreichung des Enddruckes ein Minimum erreicht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH204332T | 1937-12-23 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH204332A true CH204332A (de) | 1939-04-30 |
Family
ID=4444115
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH204332D CH204332A (de) | 1937-12-23 | 1937-12-23 | Kolbenpumpe mit vom Förderdruck abhängiger Fördermenge und einstellbarem Enddruck. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH204332A (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1178710B (de) * | 1959-07-18 | 1964-09-24 | Schweizerische Lokomotiv | Stufenlos verstellbarer Exzentertrieb fuer Radial-Kolbenpumpen |
US3150540A (en) * | 1959-09-21 | 1964-09-29 | Neumann Heinz Alfons | Hydraulic pumps |
WO1993001073A1 (de) * | 1991-07-06 | 1993-01-21 | Alfred Teves Gmbh | Antriebsaggregat, insbesondere motor-pumpenaggregat für schlupfgeregelte bremsanlagen |
EP1775467A1 (de) * | 2005-10-11 | 2007-04-18 | Eugen Woerner GmbH & Co. KG | Schaltbarer Exzenterantrieb und Rührwerk mit zuschaltbarer Radialkolbenpumpe |
WO2024242619A1 (en) * | 2023-05-25 | 2024-11-28 | Hydraulkraft Sverige Ab | Radial pump device |
-
1937
- 1937-12-23 CH CH204332D patent/CH204332A/de unknown
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US5340285A (en) * | 1991-07-06 | 1994-08-23 | Alfred Teves Gmbh | Motor pump assembly with variably set eccentric |
EP1775467A1 (de) * | 2005-10-11 | 2007-04-18 | Eugen Woerner GmbH & Co. KG | Schaltbarer Exzenterantrieb und Rührwerk mit zuschaltbarer Radialkolbenpumpe |
WO2024242619A1 (en) * | 2023-05-25 | 2024-11-28 | Hydraulkraft Sverige Ab | Radial pump device |
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