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CH197851A - Maschine zur Teigwarenherstellung mit kontinuierlichem Betrieb. - Google Patents

Maschine zur Teigwarenherstellung mit kontinuierlichem Betrieb.

Info

Publication number
CH197851A
CH197851A CH197851DA CH197851A CH 197851 A CH197851 A CH 197851A CH 197851D A CH197851D A CH 197851DA CH 197851 A CH197851 A CH 197851A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
screw
dough
machine according
machine
screws
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anonima Bolognese Indu Societa
Antonio Moriondo
Cesare Montanari
Original Assignee
Anonima Bolognese Ind Elettro
Antonio Moriondo
Cesare Montanari
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anonima Bolognese Ind Elettro, Antonio Moriondo, Cesare Montanari filed Critical Anonima Bolognese Ind Elettro
Publication of CH197851A publication Critical patent/CH197851A/de

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  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Noodles (AREA)

Description


  Maschine zur     Teigwarenherstellung    mit kontinuierlichem Betrieb.    Das beste, zur Zeit bestehende Verfahren  zur gewerblichen Herstellung von Teigwaren       besteht        darin,        d@ass    eine bestimmte Menge von       Griess        und    Wasser für eine gewisse Zeit (10  bis 15 Minuten) in einer     Mischmaschine     durchgearbeitet wird, worauf -die entstehende  bröcklige Masse von Hand     in    eine Knet  maschine     eingebracht    wird,     in    der sie eben  falls etwa 10 bis 15 Minuten durchgeknetet  wird, bis ein gleichmässiger und zusammen  hängender Teig entsteht,

   welcher in     Stücke          geschnitten    und in einer dritten Maschine,  der Presse, mit mechanischem oder hydrau  lischem Antrieb, in die gewünschte endgül  tige Form gezogen oder gedrückt wird.  



  Die Arbeitsweise in getrennten Stufen  erfordert hohe Kosten     für    Anlage und Hand  arbeit, letzteres wegen der ständigen Über  wachung der Maschinen und dem von Hand       vorzunehmenden        Überführen    des Teiges von  einer     Maschine    zur andern, was häufig auch         Unfälle,    zur     Folge,    hat.

   Auch ist das End  erzeugnis nicht vollkommen homogen,     haupt-          ,säehlich        wegen,    der Veränderung des     Teiges     während der Zwischenpausen, wegen der un  gleichmässigen     Bearbeitung    der     Teigmasse        in     den     beiden    ersten     Maschinen    und wegen der  Luft, welche     unvermeidlicherweise    in den  Teig beim     Durchlaufen    der dritten Maschine  eindringt.  



  Es sind zwar auch schon Maschinen mit       kontinuierlicher    Bearbeitung und Ziehung  vorgeschlagen worden; doch haben sich diese       Arbeitsweisen    an     Stelle    des eingangs be  schriebenen Verfahrens nicht     einzuführen     vermocht. Soweit diese Maschinen eine Be  arbeitung des Teiges in einer oder mehreren  Schnecken vorsehen, weisen sie den Nach  teil einer übermässigen Erhitzung mit folgen  der     Zerbröckelung    des Teiges auf, was durch  ,die hohe     Reibung    zwischen Teig     und,Schnek-          ken    hervorgerufen wird.

   Es müssten schon      besondere und umständliche Hilfseinrichtun  gen vorgesehen werden, um diese Reibung in  zulässigen Grenzen zu halten.  



  Bei der Maschine nach der Erfindung  wird das Problem der gewerblichen Herstel  lung von Teigwaren in kontinuierlichem Be  trieb dadurch zu lösen gesucht, dass eine  Presse mit drei oder mehr Schrauben oder  Schnecken vorgesehen ist, die, vorzugsweise  mit gleicher Geschwindigkeit, in einem ein  zigen Zylinder umlaufen und derart zusam  menarbeiten, dass die     Teigmasse    während  ihrer Förderung je von einer Schnecke zur  andern gelangt, um möglichst reibungslos be  arbeitet und transportiert zu werden, damit  für den Teig schädliche     Erwärmungen    ver  mieden werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Gegenstandes der Erfindung dar  gestellt.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss der Maschine mit  Darstellung der obern Teile im Längsschnitt;       Fig.    2 ist eine Stirnansicht der Maschine  unter     Fortlassung    des Riemenantriebes;       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach Linie       III        III    der     Fig.    1.  



  Der Antrieb der Maschine erfolgt von  dem auf dem Sockel 30 aufgesetzten Motor  1     aus,    der mit der gerillten Riemenscheibe 2       versehen    ist. In diesen Rillen laufen Riemen  3     trapezförmigen    Querschnittes, welche die  Motordrehung der auf der Antriebswelle 22  der     3:Iaschine    sitzenden     Remenscheibe    4 ver  mitteln.  



  Auf der Welle 22 ist fernerhin das     Rit-          zel    5     aufgekeilt,    welches mit dem Zahnrad 6  kämmt, das an einem Ende der Welle 8 be  festigt ist. Diese Welle ist mittels des Pen  dellagers 7 im Gehäusedeckel 32 gelagert und  trägt am andern Ende eine Verzahnung,  welche gleichzeitig mit drei kranzförmig an  geordneten     Ritzeln    9 kämmt. Jedes der     Rit-          zel    9 ist starr mit einem     Ritzel    10 verbunden.

    Die einzelnen     Ritzelpaare    9, 10 sind lose auf  Zapfen 11 gelagert, welche einerseits von  dem Gehäuse     33,    anderseits von dem Deckel  32     gehalten    werden.    Auf den Wellen der drei Schnecken 13  ist jeweils ein Zahnrad 12     aufgekeilt.    Jedes  Zahnrad 12 kämmt mit zweien der     Antriebs-          ritzel    10 an angenähert diametral gegenüber  liegenden Stellen.

   Auf diese Weise wird der  von einem     Ritzel    10 auf das Zahnrad 12 aus  geübte     Radialdruck    durch den vom andern       lfitzel    10 auf das gleiche Zahnrad ausgeübten       Radialdruck    praktisch aufgehoben.  



  Die     Zahnräder    12 sind aus einem     Stück     mit den Zapfen 12' gebildet, die mittels  Kammlager in der Lagerschale 34 gelagert  sind. Diese Lagerschale 34 liegt im     Gehäuse     33 und kann sich frei um die geometrische  Zentralachse, die mitten zwischen den drei       Ritzeln    9 verläuft, drehen, so dass sich die  Zapfen 12' ohne weiteres mit den Schnecken  achsen ausrichten und daher frei von zusätz  lichen Beanspruchungen laufen. Die Zapfen  12' sind mit den Schnecken 13 durch Zahn  kupplungen 39 verbunden.

   Die Schnecken 13  drehen sich also mit gleicher Geschwindig  keit und sind mit ihren Achsen gleichmässig  auf einer (gedachten) Zylinderfläche ver  teilt, die konzentrisch zu der Wand des zy  lindrischen Teils des Behälters 35 liegt, in  dem die Schnecken 13 drehbar gelagert sind.  Dem Behälter 35 wird der Teig durch eine       Aufgabevorrichtung    zugeführt, in welcher  die Speisewalzen 16 quer zu den Schnecken  achsen gelagert sind. Der Antrieb dieser  Walzen 16 erfolgt von der Welle 22 aus über  die Zwischenwelle 24. Letztere ist mit der  Welle 22 durch den Riementrieb 17 verbun  den, der eine Einstellung zur feinen Rege  lung der Geschwindigkeit aufweist. Diese  Einrichtung besteht aus dem Handhebel 18,  welcher über Exzenter 19 und Lenker 20  die bei 21' gelagerten Hebel 21 schwenkt.

    Diese Schwenkung bewirkt eine Veränderung  der Spuren der Riemenscheiben des Riemen  triebes 17 auf den Wellen 22 und 24, so     da.ss     der Riemen mehr oder weniger weit auf den  schrägflächigen Teilen der Riemenscheiben  entlangläuft, wodurch das Übersetzungsver  hältnis verändert wird.  



  Die Zwischenwelle 24 treibt über die  Stirnräder 25a, 25b die senkrechte Welle 26      an, die in der Mitte durch das Kugellager  27 (Fug. 2) abgestützt     wird.    Sie ist mittels  der     Schnecke    28 und der     Schneckenräder    29  mit den Speisewalzen 16 gekuppelt.  



  Der Behälter 35, in dem die     Schnecken     13 gelagert sind, läuft in den Lieferkopf 36  aus,     in    welchem zunächst einige Reihen Vor  ziehdüsen mit Heizeinrichtung 38 und da  hinter     das        .eigentliche    Ziehwerk 14 angeord  net sind. Diese Teile sind von üblicher Bau  art. Am Ende des Kopfes 36 läuft das üb  liche Messer 15,     wenn    es sich um die Her  stellung von     kurz        geschnittenen    Teigwaren  handelt.  



  Der Riementrieb 2, 3, 4 wird durch die  Haube 31 geschützt. Alle Verzahnungen und  beweglichen Teile der Maschine     sind    eben  falls durch Deckel abgeschlossen, um nicht  nur Betriebsunfälle zu vermeiden, sondern  eine Berührung des Teiges mit Schmieröl und  andern Fremdstoffen zu     verhindern.     



  Die     Arbeitsweise    der Maschine ist fol  gende:  Den Speisewalzen 16     wird    die in     einer     üblichen Maschine mit absatzweisem öder       kontinuierlichem    Betrieb vorbereitete     Griess-          Wassermischung    zugeführt. Die Walzen 16  erfassen diese Mischung, quetschen die     in    ihr  enthaltene Luft aus und drücken die luft  befreite Mischung in den zylindrischen Teil  des Behälters 35; wo sie von den Schnecken  13 erfasst wird.

   Diese bearbeiten die Masse  in folgender Weise:  Der Teig wird von     einem    Gang der einen  Schnecke erfasst und in den Bereich des 'in       achsialer    Bewegungsrichtung folgenden Gan  ges der nächsten     Schnecke    gebracht. Diese  transportiert den Teig in den Bewegungs  bereich des nächsten Ganges der dritten  Schnecke.

   Der Teig wird auf diese Weise  immer von einem Gang einer Schnecke zum  nächsten Gang der andern     Schnecke    über  geleitet, ohne dass dabei ein     Ilindurchquet-          schen    zwischen den Schnecken und der zylin  drischen Wand des Behälters 35     eintritt,

       falls     selbstverständlich        eine    Überspeisung der       Aufgabeeinrichtung    vermieden     wird.    Auf  diese Weise     sind        Reibwirkungen    infolge     eines       solchen     Hindurchquetschens    und damit Er  hitzungen     ausgeschlossen.    Die durch das     Ent-          langstreichen    des Teiges an den Gängen der       Schnecken    entstehende     Reibung    ist völlig zu  vernachlässigen,

   weil die in den Schnecken  gängen sich vorwärts bewegende Masse von  den Gängen der jeweils nächsten     Schnecke     abgetrennt wird. Hier entsteht daher keine       Erhitzung.     



  Trotzdem unterliegt die Masse bei dieser  Bewegung einer vollständigen     Durchknetung          und    ein Teig von     gewiinschter        Konsistenz     wird mit allmählich ansteigendem Druck zu  der     Vorzieheinrichtung    38 vorgeschoben. Das       Vorziehwerk    mit der Heizeinrichtung ist der  art gewählt, dass das Erzeugnis ein voll  kommen homogenes ist, bevor es an das Zieh  werk 14 gelangt.  



  Die Maschine ist derart ausgestaltet, dass  ihr     Inneres    leicht gereinigt werden kann.  Zu     diesem.    Zwecke sind die drei     Schnecken     derart 'gelagert, dass sie unter Betätigung  eines einfachen Hebels leicht herausgezogen       werden    können. Die Schnecken und Zylinder       sind    aus nicht rostendem Werkstoff gebildet.  Die baulichen     Einzelheiten    der     Maschine    kön  nen im Rahmen des     Erfindungsgedankens     weitgehenden Abänderungen     unterliegen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Teigwaren in kontinuierlichem Betrieb, gekennzeichnet durch eine Presse mit mindestens drei in einem einzigen Zylinder laufenden und der art miteinander zusammenarbeitenden Schnek- ken, dass die Teigmasse während ihrer För derung je von einer Schnecke zur andern ge langt, um möglichst reibungslos bearbeitet und transportiert zu werden,
    damit für den Teig schädliche Erwärmungen vermieden werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecken mit ihren Achsen gleichmässig verteilt auf einer Zylinderfläche liegen, die konzen trisch zu dem Zylinder verläuft, in dem die Schnecken gelagert sind,
    so dass jeder Gang einer Schnecke den Teig von dem vorangehenden Gang einer andern Schnecke empfängt und ihn zum folgen den Gang einer dritten Schnecke weiter gibt und ein Hindurchquetschen des Tei- ges zwischen Schnecken und Zylinder wand möglichst vermieden wird. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schnecke mit einem Zahnrad verbunden ist, das an an genähert diametral gegenüberliegenden Stellen mit zwei Antriebsritzeln kämmt, so dasssich die von den Ritzeln auf die Zahnräder ausgeübten Radialdrucke prak- tisch aufheben. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Paar von Speisewalzen, deren Achsen quer zu den Schnecken achsen liegen und welche die Giz-ess-Was- sermischung dem Schneckenzylinder zu führen. 4. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Vorzieheinriehtung mit Heizung, durch welche der von den Schnecken bearbeitete Teig vor Bildung der endgültigen Form hindurchgeführt wird. 5. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Speisewalzen mit dem Hauptantrieb der Maschine über eine Einrichtung zur feinen Einstellung der Walzengeschwin digkeit gekuppelt sind.
    6. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecken durch ein Untersetzungsgetriebe über Zapfen an getrieben werden, die in einer frei um die geometrische Zentralachse der Schnecken drehbaren Lagerschale gelagert sind, um zusätzliche Beanspruchungen des An triebes wegen mangelnder achsialer Aus richtung der Zapfen mit den Schnecken zu vermeiden.
CH197851D 1936-09-09 1937-08-04 Maschine zur Teigwarenherstellung mit kontinuierlichem Betrieb. CH197851A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT197851X 1936-09-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH197851A true CH197851A (de) 1938-05-31

Family

ID=11161188

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH197851D CH197851A (de) 1936-09-09 1937-08-04 Maschine zur Teigwarenherstellung mit kontinuierlichem Betrieb.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH197851A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938721C (de) * 1940-12-18 1956-03-29 Giuseppe Dr-Ing Braibanti Teigwarenpresse mit Pressschnecke und vorgeschaltetem Schneckenkneter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938721C (de) * 1940-12-18 1956-03-29 Giuseppe Dr-Ing Braibanti Teigwarenpresse mit Pressschnecke und vorgeschaltetem Schneckenkneter

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