CH197802A - Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelages aus Holz und gemäss dem Verfahren hergestellter Strassenbelag. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelages aus Holz und gemäss dem Verfahren hergestellter Strassenbelag.Info
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- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelages aus Holz und gemäss dem Verfahren hergestellter Strassenbelag. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Strassen belages aus Holz und gemäss dem Verfahren hergestellter Strassenbelag, bei welchem das Holz in Klötzen in der Weise verwendet wird', dass die Holzfasern in senkrechter Rich tung verlaufen. Üblicherweise wurden die Strassenbeläge aus Holz in der Weise hergestellt, dass die Holzklötze in Würfel- oder prismatischer Form auf eine Betonlage aufgesetzt und die Fugen zwischen den einzelnen Klötzen mit Asphalt ausgegossen wurden. Derart hergestellte Beläge haben jedoch verschiedene Nachteile, so zum Beispiel den, dass infolge Ungleichheiten in der Härte der Oberflächen der einzelnen Holzklötze diese in ungleichem Masse sich abnutzen, so dass die Klötze selbst eine unebene Oberfläche erhalten. Auch bilden sich leicht Mulden oder glitscherige Stellen, so dass sich in uner wünschter Weise atmosphärische Nieder schläge in den Mulden sammeln und wie die glitscherigen Stellen zu Verkehrsunfällen Anlass geben können. Diese Nachteile werden durch das erfin- dungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelages aus Holz dadurch behoben, dass man nach vollständigem Ausebnen der Oberfläche der Schotterschicht des Strassen bettes die Holzklötze unter Bildung von Zwischenräumen zwischen denselben der Schotterschicht aufsetzt und die Holzklötze in ihrer gegenseitigen Lage durch Ein- schwemmen eines körnigen Materials in die Zwischenräume sichert unter gleichzeitigem Anbringen von mit eingeschwemmtem körni gem Material ausgefüllten Dilatationsfugen in der Längs- und Querrichtung der Strasse. worauf man die Oberfläche des Belages mit einer Teerschicht und in diese eingestreuten groben Kiessplittern versieht. Das Verfahren soll nun anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen er läutert werden. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch den Strassenbelag in ver- sehiedenen Beispielen, Fig. 2 einen Grundriss desselben in verschiedenen Arbeitsstadien und Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten in grösserem Massstab in schaubildlicher Darstellung. Das aus einer Lage Kugelsteinen 1 und einer Barüberliegenden Schotterschicht 2 be stehende Strassenbett 3 liegt ohne eine Zwi schenlage, z. B. einer Polterschicht aus Sand oder einem andern ähnlichen Material auf dem gewachsenen Boden 4 auf. 5 (Fig. 1) ist der Belag aus Holz. Vor dessen Anbringen wird die Oberfläche des Strassenbettes 3 voll kommen eben gewalzt, wozu bei schon be stehenden Strassen die Strassenoberflächen vorgängig dem Walzen zweckmässig auf gerissen wird. Zum aufbringen des Holzbelages werden die einzelnen Holzklötze 6 pflastersteinartig mit den Stirnseiten nach oben bezw. unten gerichtet nebeneinander angeordnet. unter Wahrung von Zwischenräumen, wie schmalen Fugen 7 (Fig. 3, 4). Die Holzklötze 6 brau chen dabei nicht wie bis anhin üblich in Würfel- oder Prismenform geschnitten zu sein, sondern sie können auch walzenförmige Form aufweisen, wobei dann die Zwischen räume nicht die Form schmaler Fugen haben. In -der linksseitigen Hälfte .der Fig. 1 und und in der Fig. 3 sind prismatische Holz klötze und in der rechtsseitigen Hälfte der Fig. 1 und 2 und in der Fig. 4 sind walzen förmige Holzklötze dargestellt. Es wird jedoch bei einem Strassenbelag über die ganze Strassenbreite die gleiche Form der Holz klötze verwendet. Die Ausführung des Be lages mit walzenförmigen Holzklötzen stellt sich wesentlich billiger als diejenige mit würfel- oder prismaförmigen Holzklötzen, in dem die walzenförmigen Holzklötze nach Entrinden und lmprägnieren des Holzstam mes direkt von diesem in der erforderlichen Länge abgesägt werden können und keiner weiteren Behandlung mehr bedürfen. Nacli dem Aufsetzen der Holzklötze 6, wobei in der Längsmitte des Strassenbelages und je seitlich des Belages zwischen diesem und den Seitenschlusssteinen 8 Längsdilata- tionsfugen 9. 10, sowie senkrecht dazu Q,uer- dilatationsfugen 11 Verwendung finden, wird Sand oder ein anderes durch Wasser oder atmosphärische Beeinflussungen fast unzer- sttirbares feinktiriiz@ges'Mataria.l, z. B. Schaum lavasand, in die Zwischenräume 7. 9, 10 und 11 eingeschwemmt. Als .Seitenschlusssteine können Pflastersteine aus hartem Material oder Kunststeine 8 in Platten oder anderer Form aus Beton mit oder ohne Wasserab- laufrinnen, finit oder ohne Armierung ver wendet werden. Auf diese Weise werden die Fugen und die andern Zwischenräunie zwischen den Walzenklötzen derart dicht ausgefüllt, dass die Holzklötze in ihrer gegenseitigen Lage festgehalten werden. Infolge der @c.rwen- dung eines körnigen Ausfüllniaterials zum Ausfüllen der Fugen etc. zwischen den ein zelnen Holzklötzen und der Dilatationsfugen wird den Holzklötzen Möglichkeit gegeben, sich den atmosphärischen Einwirkungen inner halb nötiger Grenzen anzupassen, das heisst hei Niederschlägen s@icli auszudehnen und bei grosser Wärme zu schrumpfen. In den mit A bezeichneten Teilen der Fig. 2 ist der im vorstehenden beschriebene Zustand des Be lages dargestellt. Nach dein Einschwemmen der Holzklötze finit Sand ete. wird die Oberfläche des Be lages mit Teer bespritzt, so dass sieb eine gleichmässig dünne Teerschicht bildet. Dies ist in der Fig. 2 durch die schrägen Schraf- fenstriche in den mit 13 bezeichneten Flächen angedeutet. Durch diese Teerschicht. werden Ungleichheiten in bezug auf die Ober- fhiehen der einzelnen Holzklötze ausgeglichen und gleichzeitig auch, ein Austreten oder Wegschwemmen des Sandes aus den Fugen und andern Zwischenräumen zwischen den Holzklötzen verhindert. Schliesslich wird die beteerte Oberfläche mit groben Niessplittern 12 bestreut, 1velehe in die Teerschicht eintreten und so die nötige Rauhung der Belagoberfläche bilden, wie im Teil C der F'ig. 2 ersichtlich geinaclit ist. I?iese Niessplitter können auch teilweise in die Holzklötze eingewalzt werden, in welche sie .deshalb leicht eindringen können, als die Holzklötze, mit der Stirnseite nach oben im Belag angeordnet sind. Die teilweise oder ganz in die Holzklötze eingedrückten Kies splitter setzen selbstverständlich der Ab nützung .grossen Widerstand entgegen und erhalten die Oberfläche des Belages an dauernd rauh.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Strassen belages aus Holz, bei welchem das Holz in Klötzen in der Weise verwendet wird, dass die Holzfasern in senkrechter Rich tung verlaufen, dadurch gekennzeichnet, ,dass man nach vollständigem Ausebnen .der Oberfläche der Schotterschicht des Strassenbettes die Holzklötze unter Bil dung von Zwischenräumen zwischen den selben der Schotterschicht aufsetzt und die Holzklötze in ihrer gegenseitigen Lage durch Einschwemmen eines kör nigen Materials in die Zwischenräume sichert unter gleichzeitigem Anbringen von mit eingeschwemmtem körnigen Ma terial ausgefüllten Dilatationsfugen in der Längs- <RTIID="0003.0028"> undQuerrichtung der Strasse, worauf man die Oberfläche des Belages mit einer Teeirsohieht und- in diese ein gestreuten .groben Kiessplittern versieht. II. Strassenbelag, dadurch gekennzeichnet, dass er gemäss dem Verfahren nach Pa- tentan@spruch I hergestellt ist.ÜNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Pateutansp.ruch I, da- ,durch ;gekennzeichnet, dass. eine der Längsdilatationsfugen in der Längsmitte der Strasse und seitliche Längsdilatations- fugen so angebracht werden,,dass, sie .den Holzbelag seitlich .gegen die Seiten- sehlusssteine hin abgrenzen.2,. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch .gekennzeichnet, @dass man die auf die Teerschicht aufgestreuten Kies- splitter wenigstens teilweise in die Holz- klöt7,e,einwalzt. 3.Strassenbelag nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die groben KiessplitteT, durch Einwalzen teilweise in die Holzklötze eingedrückt sind und so eine dauernde Rauhung .der Belag- oberfläiche bilden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH197802T | 1937-07-31 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH197802A true CH197802A (de) | 1938-05-31 |
Family
ID=4441037
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH197802D CH197802A (de) | 1937-07-31 | 1937-07-31 | Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelages aus Holz und gemäss dem Verfahren hergestellter Strassenbelag. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH197802A (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5478140A (en) * | 1993-11-15 | 1995-12-26 | Thorodin, Incorporated | Single bearing skate wheel core |
US5494118A (en) * | 1991-01-14 | 1996-02-27 | Insituform (Netherlands) B.V. | Placement of pipes in the ground |
US6305562B1 (en) | 1996-08-09 | 2001-10-23 | Johnson & Johnson Consumer Products, Inc. | Nursing bottle with gripping recesses |
-
1937
- 1937-07-31 CH CH197802D patent/CH197802A/de unknown
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5494118A (en) * | 1991-01-14 | 1996-02-27 | Insituform (Netherlands) B.V. | Placement of pipes in the ground |
US5478140A (en) * | 1993-11-15 | 1995-12-26 | Thorodin, Incorporated | Single bearing skate wheel core |
US6305562B1 (en) | 1996-08-09 | 2001-10-23 | Johnson & Johnson Consumer Products, Inc. | Nursing bottle with gripping recesses |
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