Metallgefäss mit wenigstens einem wärmeisolierten Handgriff, insbesondere für Koch- und Servierzwecke und Verfahren zu dessen Herstellung. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Metallgefäss mit wenigstens einem wärmeisolierten Handgriff, insbesondere . für Koch- und Servierzwecke.
Koch-, Servier- oder dergleichen Geräte, wie Töpfe, Pfannen, Schöpfgeräte etc. aus Nickel, Aluminium, emailliertem Eisenblech oder dergleichen haben den Nachteil, dass auch die Teile, die zum Halten des Gerätes dienen, sich so stark erwärmen können, dass eine Berührung mit der ungeschützten Hand unerträglich ist. Zur Beseitigung dieses Übel standes hat man bereits vorgeschlagen, die Handgriffe durch Umwickeln oder Umkleiden mit schlecht leitendem Material, wie Bast, Holz oder dergleichen oder durch Anbringen von Holzgriffen für den Gebrauch tauglicher zu gestalten. Schutzverkleidungen bezw. Hand griffe dieser Art haben aber wieder den Nach teil, dass sie nicht dauerhaft sind. So lösen sich z. B.
Umwicklungen mit der Zeit wieder, währendGriffez.B. aus Holz, diedurchSchrau- ben oder dergleichen befestigt sind, im Laufe der Zeit den Halt verlieren. Auch im Aus sehen werden die Handgriffe mit der Zeit unschön; ganz abgesehen davon, dass sie auch in hygienischer Hinsicht meist ebenfalls nicht einwandfrei sind.
Die Erfindung besteht nun darin, dass aus Metall bestehende Handgriffe oder Teile von Handgriffen an Metallgefässen durch Schwei ssen, Nieten oder dergleichen befestigt und mit einer Umhüllung aus Kunstharz versehen sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem emaillierten Eisenblechtopf beispiels weise verdeutlicht. Die Fig. 1 bis 4 zeigen den Henkel von der Seite und von oben ge sehen, während die Fig. 5-7 der Erläute rung des Verfahrens zur Anbringung der Kunstharzumhüllung dienen. Fig. 6 stellt einen Schnitt A-A und Fig. 7 einen Schnitt V-B durch Pig. 5 dar. Pig. 8 zeigt eine Sonderausführungsform der Erfindung.
In den Abbildungen ist 1 der Topf, an dem ein Henkel 2 z. B. durch Schweissen un lösbar befestigt ist. 3 ist die Kunstbarzum- hüllung. Der Henkel muss natürlich dort, wo das Tragmoment in erster Linie in Er scheinung tritt, das heisst also an den Ansatz stellen 4 von genügender Festigkeit sein. Man wird ihm darum, um Verbiegungen zu vermeiden, dort eine gewisse Stärke bezw. Breite geben müssen.
Dies führt in den mei sten Fällen zu Schwierigkeiten insofern, als bei zu starker bezw. zu breiter Henkelaus- bildung beim Erkalten nach dem Pressvor- gang die im Kunstharz selbst auftretenden Spannungen zu Rissen in der Umhüllung füh ren. Die Metallgriffe, bezw. Henkel sind darum in dem Teile, der von Kunstharz umgeben ist, teilweise verjüngt, wie dies aus den Fig. 2, 4 und 7 beispielsweise ersichtlich ist.
In den Fig. 1 bis 4 ist der @Ietallgriff 2 bei spielsweise aus Rundeisen hergestellt, das an den Ansatzstellen 4 eine flache Ausbildung erhalten hat. Bei durchgehend gleicher Stärke oder Breite des Kernhenkels würde ausserdem, da ein Heranführen der Kunstbarzumhüllung bis an den Topf aus technichen Gründen in. den wenigsten Fällen möglich sein dürfte, der Henkel ein unschönes Aussehen erhalten, das durch die verjüngte Ausbildung des zu umhüllenden Henkelteils vermieden wird.
Ge gebenenfalls kann man auch so verfahren, dass man nur Henkelansätze (vergleiche Fig. 3 und 4) an den Topf anschweisst und als Verbindung einen Kurrstbarzgriff auf die An sätze im Warmverfahren aufpresst.
Eine Schwierigkeit bietet noch das Ruf pressen der Kunstharzumhüllung auf den Henkel oder Griff der Geschirre. Diese be steht darin, dass der Griff, insbesondere bei verjüngtem Griff, durch die beim Pressen auf tretenden sehr erheblichen Kräfte mit der aufzupressendenMasse nach unten genommen werden kann, was ein Verbiegen des Griffes zur Folge hat. Dies ist besonders dann nach teilig, wenn es sich um Gegenstände handelt, bei denen, wie z. B, bei emaillierten Gegen- ständen, die Gefahr des Abplatzens der Gla sur besteht.
Der zu umhüllende Henkelteil wird darum zweckmässig während des Press- vorganges abgestützt, was beispielsweise da durch geschehen kann, dass man den Metall teil der Handgriffe mit Ansätzen 5 versieht, die sich auf die Pressform aufstützen. Die Ansätze können angeschweisst oder in anderer geeigneter Weise an den Handgriffen ange bracht sein. Man kann auch kleine Stützen 7 aus Kunstharz (Fig. 8) auf den Metallteil der Handgriffe als Distanzstücke zwischen Presswerkzeug und Handgriff aufstecken oder in anderer geeigneter Weise für die erforder liche Abstützung sorgen.
Insbesondere bei emaillierten Eisenblech geschirren ist es noch notwendig, dafür zu sorgen; dass der Stahl des Presswerkzeuges nicht mit dem Email des Werkstückes in Berührung kommt. Dies kann in erster Linie an den Ansatzstellen 4 geschehen und es ist aus diesem Grunde zweckmässig, dort Schutz streifen 6; z. B. aus Pappe, zwischen Hand griff und Presswerkzeug einzulegen. An Stelle von Schutzstreifen können auch ganze Schutz hülsen eingelegt werden, die die ganze An satzstelle des Handgriffes umgeben. Dies ist bei emaillierten Ansatzstellen deshalb zweck mässig, weil sich die emaillierten Stützen beim Brennen verziehen können.
Aus diesem Grunde müssen die Schlitze in den Werkzeugen etwas weiter sein, wodurch Gefahr besteht, dass zu viel Masse beim Pressen durch sie heraus tritt. Hier bilden die Hülsen eine Ausgleichs möglichkeit, indem sie zugleich als Dichtung gegen die herausquellende Kunstharzmasse wirken.
Metal vessel with at least one heat-insulated handle, in particular for cooking and serving purposes and a method for its production. The present invention relates to a metal vessel with at least one heat-insulated handle, in particular. for cooking and serving purposes.
Cooking, serving or the like devices such as pots, pans, scooping devices, etc. made of nickel, aluminum, enamelled iron sheet or the like have the disadvantage that the parts that are used to hold the device can heat up so much that a Contact with the unprotected hand is unbearable. To eliminate this bad state, it has already been proposed to make the handles more suitable for use by wrapping or dressing with poorly conductive material such as bast, wood or the like or by attaching wooden handles. Protective covers respectively. Handles of this type, however, again have the disadvantage that they are not permanent. So solve z. B.
Wraps again over time, while handles e.g. made of wood, which are fastened by screws or the like, lose their grip over time. Even when looking from the outside, the handles become ugly over time; quite apart from the fact that they are also usually not perfect from a hygienic point of view.
The invention consists in that handles or parts of handles made of metal are fastened to metal vessels by welding, rivets or the like and provided with a cover made of synthetic resin.
The invention is exemplified in the drawing on an enamelled sheet iron pot. 1 to 4 show the handle from the side and ge from above, while Figs. 5-7 serve the Erläute tion of the method for attaching the synthetic resin casing. Fig. 6 shows a section A-A and Fig. 7 shows a section V-B through Pig. Figure 5. Pig. 8 shows a special embodiment of the invention.
In the figures, 1 is the pot on which a handle 2 z. B. is attached by welding un releasably. 3 is the art bar wrapping. The handle must, of course, be of sufficient strength where the load moment primarily appears, i.e. at the approach 4. You will therefore, in order to avoid bending, there a certain strength respectively. Need to give width.
In most cases, this leads to difficulties in that when too strong bezw. too wide a handle when it cools down after the pressing process, the tensions in the synthetic resin itself lead to cracks in the casing. The handles are therefore partially tapered in the part which is surrounded by synthetic resin, as can be seen from FIGS. 2, 4 and 7, for example.
In Figs. 1 to 4 of @Ietallgriff 2 is made for example from round iron, which has received a flat design at the attachment points 4. If the core handle is consistently the same thickness or width, the handle would also have an unattractive appearance, which would be avoided by the tapered design of the handle part to be covered, since the Kunstbarzumhüllung could be brought up to the pot for technical reasons in very few cases .
If necessary, you can also proceed in such a way that only handle approaches (compare FIGS. 3 and 4) are welded to the pot and a Kurrstbarz grip is pressed onto the approaches using the hot method as a connection.
The reputation of pressing the synthetic resin coating onto the handle or handle of the harness is another difficulty. This consists in the fact that the handle, in particular with a tapered handle, can be taken down by the very considerable forces that occur during pressing with the mass to be pressed, which results in the handle bending. This is especially after part when it comes to objects in which, such. B, with enamelled objects, there is a risk of the glass flaking off.
The handle part to be enveloped is therefore expediently supported during the pressing process, which can happen, for example, by providing the metal part of the handles with projections 5 which are supported on the press mold. The approaches can be welded on or attached to the handles in another suitable manner. You can also attach small supports 7 made of synthetic resin (Fig. 8) on the metal part of the handles as spacers between the pressing tool and handle or provide in some other suitable manner for the required support.
It is still necessary to take care of this, especially with enamelled sheet iron; that the steel of the pressing tool does not come into contact with the enamel of the workpiece. This can be done primarily at the attachment points 4 and it is useful for this reason to strip protection there 6; z. B. made of cardboard, between the hand grip and insert the pressing tool. Instead of protective strips, entire protective sleeves can be inserted that surround the entire attachment point of the handle. This is useful for enameled attachment points because the enameled supports can warp when burning.
For this reason, the slots in the tools have to be a little wider, which means that there is a risk that too much mass will come out through them when pressing. Here, the sleeves provide a compensation option by simultaneously acting as a seal against the synthetic resin mass oozing out.