Vorrichtung zum Halten von aufgeschlagenen Büchern und Zeitschriften, insbesondere für liegende Personen. Das Lesen eines Buches, einer Zeitung oder dergleichen in liegender Stellung ist, sofern die Lektüre mangels eines geeigneten Halters von Hand gehalten werden muss, recht unbequem und ermüdend. Das Ziel der vor liegenden Erfindung ist, diesem Mangel durch Schaffung einer entsprechenden Haltevorrich tung abzuhelfen, die die Lektüre in der für den liegenden Leser passenden Stellung allein festhält, so dass die Hände nicht mehr zum Halten zu Hilfe genommen werden müssen.
Erfindungsgemäss ist zu diesem Zwecke eine Vorrichtung zum Halten von aufgeschlage <B>nen</B> Büchern und Zeitschriften, insbesondere für liegende Personen vorgesehen, die gekenn zeichnet ist durch einen pultartigen Ständer mit selbsttätig anfedernden Gliedern, die be stimmt sind, den Körper des Lesers zu um greifen, und eine pultartige Platte mit selbst tätig anfedernden Gliedern, die bestimmt sind, auf die Seiten der aufgeschlagenen Lektüre einzuklappen und diese festzuhalten.
Die neue Vorrichtung ist vornehmlich für an das Bett gefesselte kranke Menschen ein sehr wert volles Hilfsmittel, das manchem Patienten, der sonst nicht imstande wäre etwas zu lesen, erst ermöglichen kann, sieh durch Lektüre zu unterhalten und abzulenken. Die vorge schlagene Vorrichtung kann selbst vorn schwächsten Patienten benutzt werden, da eigene Kraft zum Halten dabei nicht auf gewendet werden muss.
" Die pultartige Platte für die Lektüre kann, um sie in jede gewünschte Stellung bringen zu können, zweckmässig gelenkig mittels eines gebogenen Armes mit einer zum Auflegen auf den Körper gewölbten Platte verbunden sein, an der, vorzugsweise in ihrer Länge verstell bar, seitlich die anfedernden Umgreifarme angelenkt sind.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1-3 eine Vorrichtung in Hinter- und Seitenansicht, beziehungsweise im Grundriss, Fig. 4 die Pultplatte allein in Vorder ansicht, Fig. 5 und 6 Gelenklager, Fig. 7 eine aus Fiber bestehende Zwischen lagsscheibe für die Gelenke.
In den Figuren bedeutet 1 eine Pultplatte, auf die die Lektüre aufgesetzt wird. Um diese Pultplatte in seiner Breite verändern zu können, sind auf seiner Rückseite, geführt in Führungen 2, zu beiden Seiten 2 Schieber 3 angeordnet, die mittels des gniehebelpaares 4 gleichzeitig und gemeinsam dadurch verstell bar sind, dass der Einstellknopf 5 mit seinem Führungszapfen in dem in der Pultplatte vor gesehenen Schlitz 6 nach oben oder unten verschoben werden kann. Fig.4 veranschau licht die Stellung; bei der die seitlichen Ver breiterungsschieber 3 für das kleinste Buch format ganz eingeschoben sind.
Mittels der Haltearme 7 wird einerseits das aufgelegte Buch oder dergleichen an sich gehalten und am Herunterfallen verhindert, und ferner werden dadurch anderseits, wie weiter unten erläutert wird, auch die auf geschlagenen Seiten des Buches niedergedrückt und gegen Verblättern gesichert. Die Arme 7 sind zu diesem Zwecke mittels eines Scharnier gelenkes 8 an die Schieber 3 angelenkt und werden mittels kräftiger, in den Scharnieren liegender Schraubenfedern 9 selbsttätig gegen die Pultvorderseite federnd angedrückt.
Die Arme 7 sind ferner, wie die Fig. 3 zeigte zweiteilig ausgebildet und in ihrer Länge verstellbar, um durch Herausziehen oder Ein wärtsdrücken des vordern Teils 10 diese Halte arme der Stärke des jeweils gelesenen Buches so anpassen zu können, dass sie nur auf dem nicht bedruckten Seitenrand des Buches auf liegen. Zur Bedienung der Arme 7 kann eben falls ein Bedienungsknopf und eine Schlitz führung vorgesehen sein. Zum Umschlagen der Buchseiten wird jeweils das gelesene rechte Blatt unter dem Haltearm vorgezogen und nach Anheben des linken Armes 7 unter diesen geschoben.
Falls die Buchhaltevorrichtung im Freien, zum Beispiel am Badestrand, verwendet wird, kann es oft vorteilhaft sein, einen die Lese fläche gegen den Sonnenschein schützenden Schirm vorzusehen, wie er in Fig. 2 bei 11 gestrichelt angedeutet ist. Auch ist es mög lich, den Buchhalter mit einer an sich be kannten Leselampe zu kombinieren.
Die vorstehend beschriebene Pultplatte 1 ist über die Drehgelenke 12 und 13 mittels des gebogenen Armes 14 so mit der auf den Körper des liegenden Lesers aufsetzbaren ge wölbten Platte 15 verbunden, dass jede ge wünschte Pultstellung erreicht werden kann. Das obere Gelenk 12, dessen Lager in Fig. 5 dargestellt ist, gestattet die passende Pult neigung einzustellen, während das untere, in Fig. 6 veranschaulichte Gelenk 13, das um 90 % zum obern Gelenk versetzt ist, die seitliche Verstellung des Pultes in seiner Ebene ermöglicht.
Die Gelenke arbeiten dabei zweckmässig so, dass sie ihre jeweilige Stellung infolge der durch entsprechende Pressung be stehenden Friktion, die durch Fiberzwischen- lagsscheiben gemäss Fig. 7 noch erhöht sein kann, beibehalten, ohne dass die Klemm schraube jedesmal betätigt werden muss. An die Platte 15 sind seitlich die beiden Greif arme 16 scharnierartig angelenkt. Sie stehen gleichfalls unter der Wirkung je einer kräfti gen, im Scharnier 17 liegenden Schrauben feder 18, mittels der sie selbsttätig nach innen klappen.
Diese Arme 16 umgreifen bei Inbenutzungnahme des Gerätes den Körper des Lesers und legen sich, auf der Unter seite durch die Liegefläche gestützt, am Rücken an. Um die Länge der Arme zwecks An passung verändern zu können, sind diese so unterteilt, dass ihr vorderer Teil 19 mehr oder weniger herausgezogen werden kann. Dadurch, dass ein Teil des Körpergewichtes bei In gebrauchnahme des Buchhalters seitlich auf den Umgreif armen 16 ruht, wird seine Stellung stabil und sicher, ohne dem Benutzer unan genehm und drückend zu werden. Die Gelenke, die natürlich auch als Kugelgelenke ausge bildet sein können, gestatten in gewissem Umfange sogar eine seitliche Lage des Körpers.
Die Innenseite der Platte 15 sowie der Arme 16 ist zweckmässig mit Stoff, Gummi oder dergleichen gepolstert, um Druckstellen unmöglich zu machen. Ferner kann das Gerät vorzugsweise zur Erreichung eines minimalen Gewichtes aus Leichtmetall hergestellt sein, wobei ausserdem noch Materialaussparungen 20 vorgesehen sein können.
Setzt man das vorgeschlagene Gerät in entsprechender Weise auf die Oberschenkel auf, so kann es auch in sitzender Stellung als vollwertiger Buchhalter verwendet wer den. Lässt man ferner die Arme 16 ganz ein klappen, so dass sie an der Innenseite der Platte 15 anstossen, so ruht die ganze Vor richtung sicher auf den Scharnieren 17 und kann so auch auf jede ebene Unterlage ge stellt werden. Schliesslich ist es möglich, die Vorrichtung zweiteilig auszubilden, so däss die untere Haltevorrichtung abgenommen und gegen einen regelrechten Fusssockel wahl weise ausgetauscht werden kann.
Device for holding open books and magazines, in particular for people lying down. Reading a book, newspaper or the like in a lying position is very uncomfortable and tiring, if the reading has to be held by hand for lack of a suitable holder. The aim of the present invention is to remedy this deficiency by creating a corresponding Haltevorrich device that holds the reading in the right position for the reader lying down alone, so that the hands no longer have to be used to help.
According to the invention, a device for holding open books and magazines, especially for people lying down, is provided for this purpose, which is characterized by a desk-like stand with automatically resilient members that are true to the body of the The reader, and a desk-like plate with self-acting spring-loaded links that are intended to be folded onto the pages of the open reading and to hold them tight.
The new device is a very valuable aid, especially for sick people who are confined to the bed, which can only enable some patients, who otherwise would not be able to read, to entertain and distract themselves by reading. The proposed device can be used even by the weakest patient, since your own strength does not have to be used to hold it.
"The desk-like plate for reading can, in order to be able to bring it into any desired position, conveniently articulated by means of a curved arm with an arched plate to be placed on the body, on which, preferably adjustable in length, the spring-loaded laterally Wrapping arms are articulated.
In the accompanying drawing, an exemplary embodiment of the subject invention is shown. They show: Fig. 1-3 a device in rear and side view, or in plan, Fig. 4 the desk plate alone in front view, Fig. 5 and 6 joint bearings, Fig. 7 an intermediate washer made of fiber for the joints.
In the figures, 1 denotes a desk top on which the reading is placed. In order to be able to change this desk top in its width, on its back, guided in guides 2, on both sides 2 slides 3 are arranged, which by means of the gniehebelpaares 4 are simultaneously and jointly adjustable that the adjustment knob 5 with its guide pin in the in the desk plate in front of the slot 6 can be moved up or down. Fig.4 illustrates the position; in which the lateral enlargement slides 3 for the smallest book format are fully pushed in.
By means of the holding arms 7, on the one hand, the placed book or the like is held and prevented from falling, and on the other hand, as will be explained further below, this also depresses the open pages of the book and prevents them from leafing. The arms 7 are articulated for this purpose by means of a hinge 8 to the slide 3 and are automatically pressed resiliently against the front of the desk by means of strong, lying in the hinges coil springs 9.
The arms 7 are also, as shown in FIG. 3, in two parts and adjustable in length in order to be able to adapt these holding arms to the strength of the book being read by pulling out or pressing a front part 10 so that they can only be adjusted to the not printed edge of the book lying on. To operate the arms 7, a control button and a slot guide can also be provided. To turn the book pages, the read right sheet is pulled forward under the holding arm and pushed under the holding arm after lifting the left arm 7.
If the book-keeping device is used outdoors, for example on the beach, it can often be advantageous to provide a screen that protects the reading area against the sunshine, as indicated by dashed lines in FIG. It is also possible to combine the accountant with a reading lamp that is known per se.
The desk top 1 described above is connected via the swivel joints 12 and 13 by means of the curved arm 14 to the arched plate 15 that can be placed on the body of the lying reader so that any desk position desired can be achieved. The upper joint 12, the bearing of which is shown in Fig. 5, allows the appropriate desk inclination to be set, while the lower, illustrated in Fig. 6 joint 13, which is offset by 90% to the upper joint, the lateral adjustment of the desk in his Level allows.
The joints work expediently in such a way that they maintain their respective position as a result of the friction existing due to the corresponding pressure, which can be increased by fiber washers according to FIG. 7, without the clamping screw having to be actuated each time. On the plate 15, the two gripping arms 16 are hinged laterally. You are also under the action of a strong gene, located in the hinge 17 coil spring 18, by means of which they automatically fold inward.
These arms 16 embrace the body of the reader when the device is in use and lie on the back, supported on the underside by the lying surface. In order to be able to change the length of the arms for the purpose of adaptation, they are divided so that their front part 19 can be pulled out more or less. Because part of the body weight rests laterally on the clasping arms 16 when the accountant is in use, his position is stable and secure without becoming uncomfortable and oppressive for the user. The joints, which can of course also be formed as ball joints, even allow the body to be positioned on the side to a certain extent.
The inside of the plate 15 and the arms 16 is expediently padded with fabric, rubber or the like in order to make pressure points impossible. Furthermore, the device can preferably be made of light metal in order to achieve a minimum weight, and material recesses 20 can also be provided.
If you put the proposed device in a corresponding manner on the thighs, it can also be used in a sitting position as a full-fledged accountant who the. If you can also completely fold the arms 16 so that they abut against the inside of the plate 15, the entire device rests safely on the hinges 17 and can be placed on any flat surface. Finally, it is possible to design the device in two parts, so that the lower holding device can be removed and optionally exchanged for a regular base.