[go: up one dir, main page]

CH183759A - Brennkraft-Freikolbenmaschinenanlage. - Google Patents

Brennkraft-Freikolbenmaschinenanlage.

Info

Publication number
CH183759A
CH183759A CH183759DA CH183759A CH 183759 A CH183759 A CH 183759A CH 183759D A CH183759D A CH 183759DA CH 183759 A CH183759 A CH 183759A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
internal combustion
free
propellant gas
piston machine
propellant
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH183759A publication Critical patent/CH183759A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


      Brennkr        aft-Freikolbenmaschinenanlage.       Die Erfindung betrifft eine Brennkraft  Freikolbenmaschinenanlage zur Erzeugung  von Treibgas, insbesondere zum Antrieb von  Gasturbinen. Bei     Brennkraft-Freikolbenma-          schinen    haben die Treibgase wegen des hohen  Druckes bei Vollast "hohe Temperaturen, so  dass sich für die Verbrauchsstelle eine hohe  Wärmebelastung ergibt. Bei Verwendung der  Treibgase in einer Gasturbine wird insbeson  dere das Material der     :Schaufelung,    das in  folge der an den Schaufeln wirkenden Kräfte  bereits hohe Beanspruchungen aushalten  muss, durch die zusätzliche Wärmebelastung  bis an die Grenze des Zulässigen beansprucht.  



  Mit dem Treibgas werden     Kohlenwasser-          k3    in erster Linie     unverbrannte    Schmier  ölreste aus dem     Brennkraftzylinder    der       Brennkraft-Freikolbenmaschine    mitgerissen.  Bei voller Belastung ist die Temperatur der  Verbrennungsgase so hoch, dass diese Reste  noch im     Brennkraftzylinder    oder während  des Übertrittes in die Treibgasleitung ver  brennen, und da es sich bei jedem Arbeits  spiel des     Brennkraftverdichters    um geringe    Mengen handelt, so     tritt    eine nennenswerte  Erhöhung der     Treibgastemperatur    nicht ein.

    Bei kleiner Leistung verringert sich die  Temperatur der Abgase jedoch so weit, dass  diese     ,Ölreste    nicht mehr vollständig verbren  nen und sich in der     Treibgasleitung,    even  tuell in einem Treibgasbehälter     ansammeln.     Wird danach die     Leistung    des Brennkraft  verdichters wieder erhöht, so nimmt die       Treibgastemperatur    zu. Sobald die     Zündtem-          peratur    der mitgerissenen Kohlenwasser  stoffe erreicht wird, setzt eine rasche Ver  brennung der in der Treibgasleitung an  gesammelten Ölreste ein.

   Da die angesam  melte Menge bei längerem Betrieb mit klei  ner Belastung aus vielen     Arbeitsspielen    der       Brennkraft-Freikolbenmaschine    stammt, kann  es sich um eine grössere Menge handeln, die       nun    plötzlich verbrennt und sehr viel Wärme  erzeugt.

   Die Wärmeaufnahmefähigkeit des  Treibgases in der Treibgasleitung,     bezw.    im  Treibgasbehälter ist wegen der     verhältnis-          mässig    kleinen Gasmenge nur gering, so dass  infolge dieser raschen Verbrennung     eine         ausserordentliche     Temperatursteigerung    ein  tritt, welche die     Turbinenschaufelung    in  nachteiliger Weise beeinflussen und zu einer  frühzeitigen Zerstörung Anlass geben kann.  



  Ferner tritt beim Versagen der Luftver  dichtung, zum Beispiel infolge     Steckenblei-          bens    eines Ventils, im     Brennkraftzylinder    der       Brennkraft-Freikolbenmaschine    ein Brenn  stoffüberschuss auf und     unverbrannter    Brenn  stoff geht mit den Treibgasen ab. Auch der  wird sich in der Treibgasleitung ansammeln,  so dass, wenn die Störung am Verdichter  wieder behoben ist, die gleiche Gefahr einer  übermässigen Temperaturerhöhung der Treib  gase entsteht, indem durch die höhere Gas  temperatur in dem erneuten betriebsmässigen       Luftüberschuss    der Treibgase der angesam  melte Brennstoff rasch     verbrennt.     



  Die Erfindung bezweckt, die Betriebs  sicherheit zu erhöhen durch eine Einrich  tung, die die Temperatur des Treibgases  derart regelt, dass diese die dem Treibgas  druck entsprechende     Selbstentzündungstem-          peratur    der mit dem Treibgas mitgerissenen       Kohlenwasserstoffe    nicht unterschreitet.  



       Diese        Einrichtung        kann    in Abhängig  keit von einer Betriebsgrösse des Treibgas  verbrauches zum Beispiel eine Regelung der  Luftzufuhr zum motorischen Teil der     Brenn-          kraft-Freikolbenmaschine,    eine     Vorwärmung     der vom     Verdichterteil    angesaugten Luft,  zum Beispiel durch die Abgase einer von den  Treibgasen angetriebenen     Gasturbine    oder  eine Wärmezufuhr zum Treibgas bewirken.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele der Erfindung     schematisch    darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Regelung der Luft  zufuhr zur     Freikolbenmaschine;          Fig.    2 stellt ein Regulierdiagramm die  ser Maschine dar; .  



  .     Fig.    3 zeigt für eine Maschine mit meh  reren Zylindereinheiten eine Einrichtung  zum Abschalten einzelner Zylindereinheiten  in Abhängigkeit von     einer    Betriebsgrösse des  Treibgasverbrauches;       Fig.    4 zeigt eine Anlage mit Regelung  der obern Temperaturgrenze,     und            Fig.    ' 5 die Zusammenschaltung von einer       Brennkraft-Freikolbenmaschine    und einer       Brennkraftmaschine,    die Leistung an einer  Kurbelwelle abgibt, mit einer beiden gemein  samen     Gasturbine;

            Fig.    6 und 7 zeigen Diagramme der Lei  stungsverteilung und des Temperatur- und  Druckverlaufes für eine Anlage nach     Fig.    5.  



  Die     Brennkraft-Freikolbenmaschine    1 in       Fig.    1 hat einen     Brennkraftzylinder    2 zwi  schen zwei     Verdichterzylindern    3 und zwei  gegenläufig arbeitende Freikolben 4, deren  Gegenläufigkeit durch ein nicht gezeichnetes  mechanisches oder hydraulisches     Synchroni-          siergestänge    aufrecht erhalten     wird.    Die von  den     Verdichterzylindern    3 angesaugte Luft  wird mittels der Leitung 5 den     Einlassschlit-          zen    -6 des     Brennkraftzylinders    2 zugeführt.

    Die 'Treibgase gelangen über die     Auslass-          schlitze    7 in die Treibgasleitung 9. Der  Brennstoff wird dem     Brennkraftzylinder    2  durch .die Pumpe 10, deren     Plunger    11 von  dem mit dem     obern    Freikolben 4 verbunde  nen Antrieb 12 betätigt wird, über das  Brennstoffventil 13 zugeführt. An die     Treib-          gasleitung    9 ist die Gasturbine 14 ange  schlossen, welche den Generator 15 antreibt.

    Der     Fliehkraftregler    17 der Gasturbine 14  verstellt mittels des Hebels 18, der Stange 19  und des Hebels 20 das Regelorgan der  Brennstoffpumpe, zum Beispiel ein     Über-          strömventil,    in     dem.Sinne,    dass bei abnehmen  dem Kraftbedarf des Generators 15 und zu  nehmender Drehzahl der Turbine 14 der  Regler 17 die Brennstoffzufuhr zum     Brenn-          kraftzylinder    2 verringert und umgekehrt.  



  Bei Verringerung der Belastung der Gas  turbine 14 und der     Freikolbenmaschine    1  nimmt zunächst der Druck des Treibgases  und damit auch die Temperatur in der Treib  gasleitung 9 ab. An die Leitung 9 ist mittels  des Rohres 21 der Regelzylinder 22 ange  schlossen, in dem der Kolben 23 arbeitet.  Infolge der Abnahme des Treibgasdruckes  bewegt sich der Kolben 23 von     seinem    An  schlag 24 nach links, weil die Kraftwirkung  der Feder 25     nunmehr    den Treibgasdruck  auf der Fläche     dest    Kolbens 23 überwiegt.      so     dass    über das Gestänge 27 die Klappe 28  im     Abblasestutzen    29 der     Druckluftleitung     5 geöffnet wird.

   Dadurch nimmt der     Luft-          überschuss    im     Brennkraftzylinder    2 ab. Die  verringerte Luftmenge bei unveränderter  Brennstoffzufuhr ergibt eine Temperatur  erhöhung in der Treibgasleitung 9. Während  bei der allgemeinen Leistungsregelung der  Gasturbine 14 Druck und Temperatur des  Treibgases sich gleichzeitig ändern können,  ergibt sich durch diese zusätzliche Regelung  durch den Kolben 23, dass die Temperatur  des Treibgases einen eingestellten Grenzwert  nicht unterschreitet. Dieser Grenzwert kann  mittels des Handrades und der Schrauben  spindel 30 eingestellt werden, mit denen die  Spannung der Feder 25, bei welcher der Kol  ben 23 auf den Anschlag 24 auftrifft, ver  ändert werden kann.

   Je nach der Spannung  der Feder 25 beginnt daher die zusätzliche  Regelung bei höherem oder bei niedrigerem  Druck zu arbeiten, so dass dementsprechend  die untere Temperaturgrenze höher oder tie  fer liegt.  



  Die Kurve in     Fig.    2 stellt den Verlauf  der Temperatur der Treibgase vor der Gas  turbine, über der Belastung der     Brennkraft-          Freikolbenmaschine    für eine bestimmte Stel  lung der Schraubenspindel 30 dar. Bei Ver  kleinerung der Belastung sinkt die Tempe  ratur des Treibgases und beim Punkt A, der  einer Belastung von zirka     45%    entspricht,  beträgt die Temperatur nur noch 200   C, die  zum Beispiel als untere Temperaturgrenze  eingehalten werden soll.     Sinkt    die Belastung  noch tiefer, so öffnet der Kolben 23 die  Klappe 28 und verhindert damit, dass die       Temperatur    des Treibgases unter 200' sinkt.

    Kann die allgemeine Belastungsregelung die  Belastung der     Brennkraft-Freikolbenmaschine     nur bis auf den Wert von 45 % vermindern,  so ist ein Unterschreiten der untern Tempe  raturgrenze von 200   C verhindert. Bei einer       Brennkraft-Freikolbenmaschine    mit mehreren  Zylindereinheiten, die Brennkraft- und     Ver-          dichterzylinder    aufweisen, ergibt sich daher  folgende einfache Einrichtung zur Regelung  der Temperatur der Treibgase.    In     Fig.    3 sind der Einfachheit halber von  einer Maschine mit drei Zylindereinheiten,  welche gemeinsam einer     Gasturbine    Treibgas  liefern, nur die Brennstoffpumpen     10a-c     dargestellt.

   Die Kolben 11 der Brennstoff  pumpen     10a-c    werden ebenso wie in     Fig.    1  je     mittels    einer Antriebsschiene 12 von einem  Freikolben angetrieben. Die drei Pumpen       loa-c    weisen eine gemeinsame Füllungs  regelung auf, indem die     Verstellwelle    31, die  zum Beispiel von     einem    nicht gezeichneten  Leistungsregler der Gasturbine aus über die  Stange 32 und den Hebel 33 in Abhängig  keit von der Drehzahl der Gasturbine ein  gestellt wird und auf die Regelorgane der  Brennstoffpumpen     loa-c        einwirkt.    Dies  kann zum Beispiel geschehen, indem der       Drehpunkt    eines Hebels,

   'der das     Überström-          oder    Saugventil je einer Pumpe 10 zur  Mengenbemessung betätigt, mittels auf der       Verstellwelle    31     aufgekeilter    Exzenter ver  lagert wird.  



  Zur Verminderung der Füllung der       Brennstoffpumpen        10a-c        wird    die Welle 31  im Uhrzeigersinn gedreht und der Stellung  I ihres Hebels 33 entspreche zum Beispiel  eine Belastung von 45 % für jede der drei  Zylindereinheiten. Auf der Welle 31 ist  ferner eine     Nockenscheibe    34 befestigt, die in  der Stellung I des Hebels 33 die Kontakt  feder 35 herunterdrückt. Dadurch     wird    der  Stromkreis 36 des Steuermotors 37 geschlos  sen. Der letztere verschiebt den Kolbenschie  ber 38 nach rechts, der dabei je nach seiner  Stellung die am Zylinder 39 angeschlossenen  Saugleitungen 40a und 40b von dem gemein  samen Saugrohr 41 abschaltet, an welche die  Saugleitung 40c unmittelbar angeschlossen  ist.  



  In der Stellung     II    des Hebels 33, in wel  cher bei den Brennstoffpumpen     10a-c    die  volle Füllung eingestellt wird, hebt der  Nocken 34 eine zweite Kontaktfeder 42, die  den Stromkreis 43 des Steuermotors 37  schliesst, der durch Wechsel der Drehrich  tung den Kolbenschieber nach links schiebt.  Das linke Ende des Kolbenschiebers 38      steuert die Druckluftzufuhr zum Anlassen  der Zylindereinheiten. Die Luft gelangt aus  der Leitung 44 hinter den Kolbenschieber  38 im Zylinder 45 und durch die Bohrung  46 in die Ringnut 47, die abwechselnd die       Leitungen    48a und 48b mit der Leitung 44  verbindet. Letztere hat ein vom Hebel 33 be  tätigtes     Abschlussorgan    49.  



  Die Wirkungsweise ist die folgende:  Bei voller Belastung der drei Zylinder  einheiten befindet sich der Hebel 33 in der  Stellung     II    und der Schieber 38 in seiner  äussersten Lage links, so dass alle Saugleitun  gen 40 mit dem Saugrohr 41     verbunden    sind.  Bei     einer    Belastungsverminderung dreht sich  die Welle 31 und verringert zunächst bei  allen drei Zylindereinheiten die Füllung, bis  diese nur noch 45 ,wo beträgt.

   Nach Schliessen  des     Stromkreises    36 in der dieser Füllung  entsprechenden Stellung I des Hebels 33 ver  schiebt der Steuermotor 37 den Kolbenschie  ber 38 nach rechts und schliesst damit die  Saugleitung 40a ab, so dass die Brennstoff  pumpe     10a        nicht    mehr fördert und die ihr  zugehörige Zylindereinheit abgestellt     wird.     Damit ist die gezeichnete Stellung des Kol  benschiebers 38 erreicht, in der nur noch  zwei Zylindereinheiten Treibgas liefern. Nun  ist aber die Belastung der zwei Zylinderein  heiten bei 45% nur noch<B>30%</B> der Gesamt  belastung, so dass die Leistung der Gastur  bine zu klein ist und ihre Drehzahl rasch zu  rückgeht.

   Infolgedessen dreht der Regler die  Welle 31 mit dem Hebel 33 aus der Lage I  nach unten und vergrössert die     Brennstoff-          förderung    der Brennstoffpumpen 10b und<B>10e,</B>  während die     Nockenscheibe    34 die Kontakt  feder 35 freigibt     und    der Stromkreis 36  unterbrochen wird, so dass der Steuermotor  37 stillsteht     und    der Kolbenschieber 38 in  seiner Lage verharrt.  



  Sinkt die Belastung der     Gasturbine    unter  30 % der     Gesamtbelastung,    so sinkt die Be  lastung jeder der beiden im Betriebe ge  bliebenen Zylindereinheiten unter 45     r    o, so  dass der Hebel 33 wiederum in die gezeich  nete Lage I gelangt. Durch erneutes Schlie  ssen des     Stromkreises    36 wird der Schieber    38 noch weiter nach rechts verschoben und  die Saugleitung     40u    von dem Saugrohr 41  abgeschlossen. Sobald die der Pumpe lob zu  geordnete Zylindereinheit stillsteht, muss die  Belastung der der Pumpe 10c entsprechenden  Zylindereinheit erhöht werden, da sie bei       45%    Füllung nur noch<B>1,5%</B> der Gesamt  belastung beträgt.

   Der Hebel 33 senkt sich  wiederum aus der Stellung I nach unten und  vergrössert nur noch die Füllung der     Brenn-          stoffpumpe    10c der noch im Betriebe geblie  benen Zylindereinheit. Die Belastung der  Gasturbine kann bis auf 15 % sinken, ohne  dass die Belastung dieser Zylindereinheit  unter 45 % sinkt und die untere Grenze der       Treibgastemperatur        unterschritten    wird. Bei  weiterer Abnahme der Belastung der Gas  turbine wird auf andere Weise, zum Bei  spiel wie bei der Maschine gemäss     Fig.    1,  verhindert, dass die     Treibgastemperatur    wei  ter sinkt.

   Das ist nicht nötig, wenn die Teil  last, bei welcher die     Treibgastemperatur    an  der untern Grenze ist, die Belastung der gan  zen Maschine im Leerlauf darstellt, sei es  dass diese entsprechend viele Zylindereinhei  ten besitzt, oder dass die Leistungen ihrer  Zylindereinheiten entsprechend abgestuft  sind. Bei vier Zylindereinheiten ist die       Brennstoffpumpe    10c auch über den Zylin  der 39 an das Saugrohr 41 und nur die  vierte Brennstoffpumpe unmittelbar an diese  angeschlossen.  



  Im Leerlauf ist nur eine Zylindereinheit  in Betrieb und der Steuerschieber 38 ist in  der äussersten Endlage rechts, wo er die bei  den Saugleitungen 10a und 10b von dem Saug  rohr 41 trennt. Bei zunehmender Belastung  der Gasturbine wird zunächst die Füllung  der Pumpe 10c bis zur vollen Belastung der  zugehörigen Zylindereinheit vergrössert, wo  bei der Hebel 33 bis in die Lage     II    gedreht  wird. Dann hebt .die     Nockenscheibe    34 die  Kontaktfeder 42 an und schliesst den Strom  kreis 43. Infolgedessen läuft der .Steuermotor  37 und schiebt den Kolbenschieber 38 nach  links, so dass dieser im Zylinder 45 die Lei  tung 48b und im Zylinder 39 die 'Sauglei  tung 40b der Pumpe lob öffnet.

   Gleichzeitig      mit dem Schliessen des     Stromkreises    48     hat     der Hebel     33    das     Abschlussorgan    49 geöffnet,  so dass Druckluft aus der     Leitung    44 durch  die Leitung 48b in die nicht gezeichnete     An-          lassvorrichtung    für die von der Brennstoff  pumpe 10b     gespiesene    Zylindereinheit ge  langt und ihre Freikolben in Bewegung  setzt. Infolgedessen betätigt der Antrieb 12  der Brennstoffpumpe 10b den     Plunger    11,  die Brennstoffpumpe 10b fördert bei nun  mehr geöffneter Saugleitung 40b Brennstoff  und die ihr zugeordnete Zylindereinheit  springt an.

   Da die erforderliche     Leistung    der  Gasturbine zunächst nur zirka     '/3    der Ge  samtleistung beträgt, und die beiden Zylin  dereinheiten bei voller Füllung     2/z,    der Ge  samtleistung liefern, senkt sich der Hebel 33  nach dem     Ingangsetzen    der zweiten Zylin  dereinheit infolge der Drehzahlsteigerung  der     Gasturbine,    verringert die Brennstoff  füllung der beiden Motoren und stellt sich  in eine     Lage    zwischen     II    und     I    ein.

   Bei  weiterer Steigerung der Belastung der Gas  turbine wird der Hebel     33    wiederum die  Stellung     II    erreichen, den Stromkreis- 43  schliessen, den Steuermotor 37 einschalten  und das Absperrorgan 49 öffnen. Infolge  dessen wird der     Kolbenschieber    38     in    die  linke Endlage verschoben, so dass die dritte  Zylindereinheit, welche der Pumpe 10a zu  geordnet ist, über die Leitung. 48a an die       Druckluftleitung    44 angeschlossen und. durch  ihre     Anlassvorrichtung    in Gang gesetzt wird.  Gleichzeitig ist die Saugleitung 40a vom  Schieber 38 abgedeckt worden.

   Jetzt ist bei  geöffneter Leitung 48a die Leitung 48b ge  schlossen. so dass die     Anlassvorrichtung    der  zweiten Zylindereinheit ohne     Anlassdruck-          luft    bleibt.  



  Nach     Fig.    4 wird die in den aus der  Turbine 14 austretenden Abgasen enthal  tene     Wärme    in dem Abgaskessel 50 zur  Dampferzeugung ausgenutzt. Die Abgase  strömen durch die Heizrohre 51 und geben  ihre Wärme an das in dem Kesselraum 52  vorhandene Wasser ab, das erwärmt und ver  dampft     -wird.    Das     Speisewasser    wird mittels  der Speisepumpe 53 in den Kesselraum 52         gedrückt    und der Dampf strömt aus dem Ab  gaskessel 50     durch        die    Dampfleitung 54 über  den Drehschieber 59 zur Dampfturbine 55,  die den Generator 56 antreibt.

   Von der Lei  tung 54 zweigt     die        Leitung    58 ab, die in  mehrfachen Windungen in der Treibgas  druckleitung 9 angeordnet ist und zum  Drehschieber 59 führt, der den     Durchfluss     durch die Leitungen 54 und 58 regelt. Der  Kolben 60 im     Zylinder    61 stellt den Schie  ber 59 ein und     wird    einerseits durch die  Feder 62, anderseits     durch    den Druck der  Druckflüssigkeit im     Zylinder    61 belastet.  Der     Schieber    63, dessen Stellung durch den  Thermostaten 65 geregelt wird, steuert den  Zutritt von Druckflüssigkeit durch den  Stutzen 66 zum Zylinder 61 und ihren Ab  fluss aus diesem Zylinder.  



  Die     Einrichtung,    die verhindert, dass die       Treibgastemperatur    unter die     Selbstzün-          dungstemperatur    der     im    Treibgas mitgeris  senen     Kohlenwasserstoffe    sinkt, ist nicht ge  zeichnet in     F'ig.    4.  



  Durch die Rohrwindungen der Leitung  58 in der Leitung 9 wird dem Treibgas umso  mehr Wärme entzogen, je mehr Dampf  durch die Leitung 58 durchgelassen     wird,     das heisst je mehr der Schieber 59 die Lei  tung 58 öffnet und die     Leitung    54 schliesst.  Der Thermostat 65 wird so eingestellt, dass  er beim Überschreiten der obern Temperatur  grenze durch Anheben des Steuerschiebers  63, .den Abfluss der Druckflüssigkeit im Zy  linder 61 freigibt. Dann geht der Kolben<B>60</B>  unter dem Einfluss der Feder 62 nach rechts  und dreht den Schieber 59 im Uhrzeiger  sinn.

   Hat der .Schieber 59 bis jetzt die Lei  tung 58 abgesperrt, so wird sie geöffnet und  die überschüssige Wärme des Treibgases  vom     Dampf'aufgenommen.        Sinkt,die    Tempe  ratur des Treibgases unter eine am Thermo  stat 65 eingestellte untere Temperaturgrenze  so senkt der Thermostat den Steuerschieber  63 und dieser öffnet den     Zufluss    der Druck  flüssigkeit aus der Leitung 66 zum Zylinder  61. Dadurch wird der Kolben 60 nach links  geschoben, die Feder 62 zusammengedrückt      und     mittels    des Schiebers 59 der Dampf  durchtritt durch die     Leitung    58 gedrosselt.  



  Die     Brennkraft-Freikolbenmaschinenan-          lage    nach     Fig.    5 weist ausser der     Brennkraft-          Freikolbenmaschine    1 eine     Brennkraftma-          schine    70 mit einer Kurbelwelle auf, welche  über das Getriebe 71 zusammen mit der Gas  turbine 14 den Generator 15 antreibt.

   Die       Brennkraftmaschine    70 erhält ihre     Verbren-          nungsluft    aus der     Druckluftleitung    5     und     liefert gemeinsam mit der     Brennkraft-Frei-          kolbenmaschine    1 Treibgas über die Druck  leitung 9 in die Turbine 14.

   Die     Leistungs-          regelung    der Anlage geht von dem Turbinen  regler 17 aus, der über den Hebel 18 und die  Stange 19 sowohl mit dem Hebel 20 das  Regelorgan der Brennstoffpumpe 10 des       Brennkraftzylinders    2 der     Brennkraft-Frei-          kolbenmaschine    1, als auch die Drosselklappe  72 im     Ansaugstutzen    73 der beiden     Verdicb-          terzylinder    3 der     Brennkraft-Freikolbenma-          schine    1 so     betätigt,

      dass bei     abnehmenden     Kraftbedarf des Generators 15 infolge stei  gender Drehzahl der Turbine 14 die Brenn  stoffüllung des     Brennkraftzylinders    2     und     die von den     Verdichterzylindern    3 ange  saugte Luftmenge verringert wird.  



  In     Fig.    5 wird der Kolben 75, dessen       Zylinder    76 an die     Druckluftleitung    5 an  geschlossen ist, auf der obern Seite durch  Druckluft belastet, während auf der andern  Seite die Feder 77 dem Druck der Druckluft  das Gleichgewicht hält.     Infolgedessen    hat der  Kolben 77 je nach dem Druck der Druckluft  eine verschiedene Stellung im Zylinder 76.  Der Kolben 77 bewirkt die Einstellung eines  nicht gezeichneten Regelorganes der Brenn  stoffpumpe 78 der     Brennkraftmaschine    70  derart, dass die     Zunahme    der Füllung pro  portional der Zunahme des Druckes in der  Leitung 5 verändert     wird.     



  Bei sinkendem Kraftbedarf des     Genera-          tors    15 erhöht sich zunächst die Drehzahl  von     Turbine        und        Brennkraftmaschine    und  der Regler 17 verringert die Brennstoffzu  fuhr durch die Pumpe 10, und damit die  Füllung und die Leistung der Brennkraft-         Freikolbenmaschine,    gleichzeitig wird die  Klappe 72 mehr zugemacht.     Infolge    der ver  ringerten Leistung der     Brennkraft-Freikol-          benmaschine    1 verkleinert sich deren Hub  zahl und Druck     und    Menge der von den Ver  dichtern 3 gelieferten Luft nehmen ab.

   In  folge der     Abnahme    des     Druckes    in der Lei  tung 5 bewegt sich der Kolben 75 nach oben       und    verkleinert die Brennstoffzufuhr zur       Brennkraftmaschine    70. Daher nimmt sowohl  die     Treibgasmenge,    als auch der Treibgas  druck in der     Leitung    9 ab und die Leistung  der     Gasturbine    verringert sich dementspre  chend. Auch die Leistung der     Brennkraftma-          schine    70 ist kleiner und die     Gesamtleistung     der beiden entspricht dem verringerten  Kraftbedarf des Generators 15.  



  Die Temperatur des Treibgases, die mit  der Gesamtleistung von der     Brennkraft-Frei-          kolbenmaschine    1 und der     Brennkraftma-          schine    70 variiert, ist - abhängig von dem       Luftüberschuss    in beiden. Je geringer der       Leistungsanteil    der     Brennkraft-Freikolben-          maschine    an der momentanen Gesamtlei  stung, umso geringer ist die geförderte Luft  menge.

   Für einen     bestimmten    Kraftbedarf  des Generators 15 ist eine     bestimmte    Brenn  stoffmenge erforderlich, die sich auf die       Brennkraft-Freikolbenmaschine    1 - und die       Brennkraftmaschine    70 verteilt. Je kleiner  die     Teilleistung    der     Brennkraft-Freikolben-          maschine    1, umso grösser ist die     Teilleistung     der     Brennkraftmaschine    70.

   Bei     Abnahme     der Luftmenge,     bezw.    des Luftüberschusses,  und gleichbleibender     Gesamtbrennstoffzufuhr     nimmt die     Treibgastemperatur    zu, und zwar  kann die Temperatur der Treibgase der       Brennkraft-Freikolbenmaschine    1     infolge    der  Verringerung der Brennstoffzufuhr auch bei  Verkleinerung der     Luftmenge    etwa gleich  bleiben, dagegen erhält die     Brennkraftma-          schine    70 weniger Luft und mehr Brenn  stoff,

   so dass eine Erhöhung der Treibgas  temperatur im     wesentlichen    durch die höhere  Temperatur der Abgase der     Brennkraftma-          schine    70 verursacht wird.  



  Um nun bei kleinen Belastungen     ein    Ab  sinken der Temperatur     unter    die zulässige      Grenze zu vermeiden, wird das     Verhältnis     der Brennstoffzufuhr zur     Brennkraft-Frei-          kolbenmaschine    1 und der Brennstoffzufuhr  zur     Brennkraftmaschine    70 so eingestellt,  dass bei kleineren Belastungen die     Brenn-          kraftmaschine    70 einen grösseren prozen  tualen Anteil der Gesamtleistung liefert als  bei höheren Belastungen.  



  In     Fig.    6 ist über der Basis der effek  tiven Gesamtleistung     Ne    der Anlage als Or  dinate der indizierte Leistungsanteil D der       Brennkraftmaschine    70 aufgetragen, wo  durch sich die Kurve d ergibt. Über der  Kurve d ist der prozentuale Leistungsanteil  F der     Brennkraft-Freikolbenmaschine    1 auf  getragen, wodurch die Kurve g entsteht.

   Im  Leerlauf leistet die     Brennkraftmaschine    70  zirka zwei Drittel und die     Brennkraft-Frei-          kolbenmaschine    1 weniger als einen     Drittel     der Gesamtleistung, bei Vollast dagegen die       Brennkraftmaschine    70 nur zirka einen Drit  tel, während die     Brennkraft-Freikolbenma-          schine    1 mehr als zwei Drittel liefert.

   Durch  diese Änderung des Verhältnisses der Lei  stung     .der        Brennkraft-Freikolbenmaschine    1  und der Leistung der     Brennkraftmaschine     70,     bezw.    des Verhältnisses der Brennstoff  zufuhr zu beiden Maschinen ergibt sich dann  ein Temperaturverlauf der Treibgase     zwi-          sehen    Leerlauf und Vollast nach .der Kurve  t in     Fig.    7, gemäss welcher die Temperatur  im Leerlauf etwa bei 300   C, also weit über  der Zündtemperatur der mit dem Treibgas  mitgerissenen     Kohlenwasserstoffe    liegt. Die  obere Temperaturgrenze ergibt sich durch  die Temperatur bei Vollast, die etwa 450   C  beträgt.

   Der grössere prozentuale Leistungs  anteil der     Brennkraft-Freikolbenmaschine    1  bei Vollast und der sich daraus ergebende  grössere     Luftüberschuss    bewirkten,     ,dass    die  Temperatur bei Vollast in mit Bezug auf die  Materialfestigkeit     der,Schaufelung    der Gas  turbine zulässigen Grenzen bleibt.  



  Die Brennstoffzufuhr zur     Brennkraftma-          schine    70 könnte auch in Abhängigkeit von  dem Treibgasdruck geregelt werden, der sich  gemäss der Kurve p in     Fig.    7 einstellt. Dann    stellen sich bei den zwischenliegenden Be  lastungen Temperaturen zwischen den Tem  peraturen bei Leerlauf und Vollast ein. Bei  gleicher Tourenzahl bleibt der Luftbedarf  der     Brennkraftmaschine    70 in mg, entspre  chend dem gleichbleibenden     Kolbenhubraüme,     annähernd gleich, dagegen nimmt das Ge  wicht der von der     Brennkraftmaschine    70  verbrauchten Luft in kg prozentual mit dem  Druck zu.

   Wird daher die Füllung der       Brennkraftmaschine    70 proportional der  Druckänderung in der Leitung 5 geregelt,  das     heisst    ändert sich die     Leistung    der Brenn  kraftmaschine 70 zwischen Leerlauf und     Voll-          last    in gleichem Masse wie der Luftdruck, so  ergibt sich für die     Brennkraftmaschine    70 der  Vorteil eines konstanten Verhältnisses von  Brennstoffüllung zu     Luftgewicht    und eine  maximale Ausnutzung der in der Brenn  kraftmaschine 70 verfügbaren Verbrennungs  luft bei allen Belastungen.  



  Zur     Einhaltung    der untern Temperatur  grenze kann eine besondere Wärmezufuhr  zum Treibgas in Abhängigkeit von einer Be  triebsgrösse des Treibgasverbrauches vorge  sehen sein, indem ein in .der     TreibgasdTuck-          leitung    eingebauter Brenner mit zusätz  lichem Brennstoff     gespiesen    wird. Luft zum  Verbrennen dieses Brennstoffes     wird    im allge  meinen wegen des beträchtlichen Luftüber  schusses in genügendem Masse vorhanden  sein.

   Die Regelung der zugeführten Brenn  stoffmenge kann in Abhängigkeit von der  Temperatur des Treibgases oder des Druckes  des Treibgases erfolgen, oder es kann diese  Regelung von einem Drehzahlregler einer  von der     Brennkraft-Freikolbenmaschine    mit  Treibgas versehenen Gasturbine abgeleitet  werden. Bei der periodischen Lieferung des  Treibgases durch die     Brennkraft-Freikolben-          maschine    jeweils während des Auspuffes  kann mittels einer periodischen Zufuhr von  zusätzlichem Brennstoff eine gleichmässigere       Treibgastemperatur    erreicht werden.

   Die  Periode der zusätzlichen Brennstoffzufuhr       beginnt    zweckmässig jeweils mit dem Aus  lass des     Brennkraftzylinders,    weil die an  sich schwankende Temperatur des Treibgases      zu     Beginn    des Auslasses am höchsten ist. und  eine sichere Zündung des     zusätzlichen    Brenn  stoffes gewährleistet.

   Dann     wirkt    die     mit     dem Beginn der zusätzlichen Brennstoffzu  fuhr einsetzende Erwärmung des Treibgases  dem durch die     Entspannung    der Treibgase  im     Brennkraftzylinder    bewirkten Tempera  turfall entgegen.     Ist    dagegen der     Luftüber-          schuss    nicht allzu gross, so ist es.

   vorteilhaft,  wenn die zusätzliche Brennstoffzufuhr wäh  rend der Nachspülung des     Brennkraftzylin-          ders    erfolgt, weil dann die aus dem     Brenn-          kraftzylinder    austretenden Treibgase am  sauerstoffreichsten sind, so dass dann eine  vollständige Verbrennung des. zusätzlichen       Brennstoffes    sichergestellt ist.

   Sowohl wegen  der Schwankungen     des.        Luftüberschusses    in  den     Treibgasen,    als auch weil die Flamme  eines in der     Treibgasleitung    angeordneten  Brenners ausgelöscht werden könnte, ist  zweckmässig ein besonderer an die Treibgas  druckleitung angeschlossener Brennraum vor  gesehen, in welchem der zusätzliche Brenn  stoff mit einem Teil der verdichteten Luft  verbrannt wird, die von der     Druckluftleitung     unter Umgehung des     Brennkraftzylinders    zu  geführt wird. Die Verbrennungsgase werden  nachher mit. dem Treibgas gemischt.

   Dies  ermöglicht eine Sicherstellung der Verbren  nung, die noch zum Beispiel durch in diesem       Brennraum    angeordnete     Glühkörper    oder eine       Vorwärmung    des zusätzlichen Brennstoffes       verbessert,    werden kann. Die Zufuhr des zu  sätzlichen     Brennstoffes    erfolgt     zweckmässi-          gerweise    beim Austritt der Luft in die Treib  gasleitung und ist .dem     Treibgasstrom    vor  teilhafterweise     entgegengerichtet,    um eine  gute Vermischung und eine gleichmässige  Erwärmung der Treibgase zu erhalten.

    Schliesslich kann die Temperatur der Treib  gase auch .dadurch über der zulässigen un  tern Grenze gehalten werden,     dass.    die vom       Verdichterteil    der     Brennkraft-Freikolbenma-          schine    angesaugte Luft vorgewärmt wird,  zum Beispiel durch die Abgase der Gastur  bine; die Höhe der     Vorwärmung    kann ent  sprechend einer Betriebsgrösse des Treibgas  verbrauches geregelt werden.

      Anstatt die Temperatur der zum Speisen  einer Gasturbine dienenden Treibgase erst  beim Unterschreiten der     Zündtemperatur    der  mit dem Treibgas mitgerissenen Kohlen  wasserstoffe zu erhöhen und beim Über  schreiten der der Materialfestigkeit der     Tur-          binenschaufelung    entsprechenden obern Tem  peraturgrenze zu erniedrigen, können die bei  den Grenzen zusammengelegt werden, so dass  die Treibgase auf konstante Temperatur vor  der Gasturbine geregelt werden. Wenn die  Treibgase unabhängig von der Belastung mit  stets gleicher Temperatur in die Gasturbine  eintreten, ergibt sich der Vorteil, dass das  Spiel     zwischen        'Sehaufelung    und Gehäuse,  sowie auch in den Dichtungen sich nicht  ändert.

   So wird eine Zunahme der Leck  verluste bei Abnahme der Leistung der Gas  turbine, infolge Vergrösserung der vorge  nannten Spiele durch kühlere Gase ver  mieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage zur Erzeugung von Treibgas, insbesondere zum Antrieb von Gasturbinen, gekennzeich net durch eine Einrichtung, die die Tem peratur des Treibgases derart regelt, dass diese die dem Treibgasdruck entsprechende Selbstentzündungstemperatur der mit dem Treibgas mitgerissenen Kohlenwasserstoffe nicht unterschreitet.
    UNTERANSPRüCHE 1. Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einrichtung die Luft zufuhr zum motorischen Teil der Brenn- kraft-Freikolbenmaschine in Abhängig keit von einer Betriebsgrösse des Treib gasverbrauches regelt.
    z. Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einrichtung eine Vor- wärmung der vom Kompressorteil der Brennkraft-Freikolbenmaschine ange saugten Luft in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse des Treibgasverbrauches bewirkt. 3. Brennkraft - F'reikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einrichtung eine Wärmezufuhr zum Treibgas in Abhän gigkeit von einer Betriebsgrösse des Treibgasverbrauches bewirkt.
    4. Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch, bei welcher ausser einer Brennkraft-Freikolbenmaschine, eine Brennkraftmaschine mit Leistungsabgabe an einer Kurbelwelle Treibgas für eine beiden gemeinsame Gasturbine erzeugen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Einrich tung das Verhältnis der Brennstoffzu- fuhr zur Brennkraft Freikolbenmaschine und der Brennstoffzufuhr zur andern Brennkraftmaschine in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse des Treibgasver brauches einstellt. 5. Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch, mit mehreren Zy - lindereinheiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung beim Sinken des Treibgasverbrauches jeweils, wenn die Temperatur der Treibgase auf die zu lässige Temperatur gesunken ist, minde stens eine Zylindereinheit abschaltet. 6.
    Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch ein Regelorgan (31), das die Brennstoffzufuhr zu den einzelnen Zylindereinheiten einstellt und eine Schaltvorrichtung (35-49) derart betätigt, .dass diese jeweils, wenn das Regelorgan die Stellung erreicht, in wel cher die der Mindesttemperatur entspre chende Brennstoffzufuhr eingestellt wird, mindestens eine Zylindereinheit stillsetzt und jeweils beim Erreichen der der maximalen Brennstoffzufuhr entsprechen- ' den 'Stellung das Anlassen mindestens einer Zylindereinheit einleitet. 7.
    Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einrichtung eine zu sätzliche Brennstoffzufuhr zur Treibgas- Druckleitung in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse des Treibgasverbrauches bewirkt. B. Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zu sätzliche Brennstoff periodisch zugeführt wird. 9.
    Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprü chen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Periode der zusätzlichen Brenn stoffzufuhr mit dem Auslass des Brenn- kraftzylinders beginnt. 10. Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprü chen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr des zusätzlichen Brenn stoffes während der Nachspülung des Brennkraftzylinders erfolgt. 11.
    Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zu sätzliche Brennstoff vorgewärmt ist. 12. Brennkraft - Freikolbenmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zu sätzliche Brennstoff in einem besonderen, in die Treibgasdruckleitung mündenden Brennraum mit einem Teil der verdich teten Luft verbrannt und erst darnach mit dem Treibgas gemischt wird.
CH183759D 1934-05-26 1934-05-26 Brennkraft-Freikolbenmaschinenanlage. CH183759A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH183759T 1934-05-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH183759A true CH183759A (de) 1936-04-30

Family

ID=4432566

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH183759D CH183759A (de) 1934-05-26 1934-05-26 Brennkraft-Freikolbenmaschinenanlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH183759A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748205C (de) * 1938-11-12 1944-11-09 Participations Eau Gaz Electri Anlage mit mehreren Brennkraft-Druckgaserzeugern
US2423472A (en) * 1942-11-04 1947-07-08 English Electric Co Ltd Power plant of the free piston type
US2447124A (en) * 1944-04-15 1948-08-17 United Aircraft Corp Fuel control for power plants
US2464434A (en) * 1942-10-23 1949-03-15 English Electric Co Ltd Regulation of steam and exhaust gas turbines
US2515065A (en) * 1943-09-10 1950-07-11 English Electric Co Ltd Means for controlling the cyclic operation of components of a power plant

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748205C (de) * 1938-11-12 1944-11-09 Participations Eau Gaz Electri Anlage mit mehreren Brennkraft-Druckgaserzeugern
US2464434A (en) * 1942-10-23 1949-03-15 English Electric Co Ltd Regulation of steam and exhaust gas turbines
US2423472A (en) * 1942-11-04 1947-07-08 English Electric Co Ltd Power plant of the free piston type
US2515065A (en) * 1943-09-10 1950-07-11 English Electric Co Ltd Means for controlling the cyclic operation of components of a power plant
US2447124A (en) * 1944-04-15 1948-08-17 United Aircraft Corp Fuel control for power plants

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0718470B1 (de) Verfahren zum Betrieb einer Gasturbogruppe
CH183759A (de) Brennkraft-Freikolbenmaschinenanlage.
DE717195C (de) Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels
EP0740057B1 (de) Verfahren zum Starten einer sequentiell befeuerten Gasturbogruppe
DE2539007C2 (de) Brennstoffregelsystem für eine Hilfsbrennkammer einer mit Abgasturboladung arbeitenden, kompressionsgezündeten Einspritzbrennkraftmaschine
CH262376A (de) Verfahren zum Betriebe von Kolben-Brennkraftmaschinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
CH244431A (de) Einrichtung zur Regelung von Verbrennungsturbinenanlagen.
CH205291A (de) Brennkraftmaschine.
DE2814343A1 (de) Regelsystem fuer eine insbesondere durch abgasturbolader aufgeladene diesel-brennkraftmaschine
DE10229250A1 (de) Leistungssteuerung für Dampfkreisprozesse
DE853989C (de) Brennstoffoerdervorrichtung fuer Gasturbinenanlagen, insbesondere fuer Flugzeuge
DE2420405A1 (de) Turbotriebwerk
DE2416057A1 (de) Regelung der oberen und unteren grenzdrehzahl eines oder mehrerer turbopumpenaggregate von fluessigkeitsraketentriebwerken
DE519933C (de) Anordnung zur Regelung eines aus vorgeschalteter Kolbenbrennkraftmaschine und nachgeschalteter Gasturbine bestehenden Maschinensatzes
DE673448C (de) Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung
DE2549823C2 (de) Expansions-Brennkraftmaschine mit einer außerhalb der Zylinder liegenden Brennkammer
CH229274A (de) Einspritzmengenregler an Brennkraftmaschinen mit Fremdzündung.
DE838236C (de) Gasturbinenanlage mit Regeleinrichtung
DE454107C (de) Arbeitsverfahren fuer Viertakt-Brennkraftmaschinen mit Vorverdichtung der Ladung durch Abgasturbinen
DE843772C (de) Verfahren zur Regelung von Gasturbinenanlagen
DE720987C (de) Antriebsmaschine
DE540367C (de) Aus Verbrennungskolbenmaschine zur Treibgaserzeugung und nachgeschalteter Gasturbine bestehender Maschinensatz
CH242429A (de) Aufgeladene Zweitakt-Brennkraftmaschine für Fahrzeugantrieb mit von einer Abgasturbine angetriebenem Spül- und Ladegebläse.
DE158825C (de)
DE615968C (de) Nasse Verbrennungsturbine