CH166953A - Verfahren zur Herstellung von Formmodellen für den Guss von kernenthaltendem Zahnersatz. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Formmodellen für den Guss von kernenthaltendem Zahnersatz.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Formmodellen für. den Guss von kernenthaltendem Zahnersatz. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Formmodellen und ein Mo dell für den Guss von Zahnersatz, der einen Kern mit metallener Deckschicht besitzt. Gemäss dem Verfahren versieht man einen gussbeständigen Kern mit mindestens einem Stift und stellt den Kern mittelst des Stif tes in eine Giessform ein, bis er von einem der metallenen Deckschicht entsprechenden Hohlraum umgeben ist, worauf der Hohl raum mit flüssigem Wachs ausgegossen wird, das man zu einer mit dem Kern gemeinsam das Formmodell bildenden Schicht erstarren lässt. Durch das Verfahren wird die sonst üb liche Verwendung von Bindedrähten und Metallkeilen erspart. Ausserdem wird erzielt, dass die Wachsschichtdicke nicht nur leichter kontrolliert, sondern auch der zu erwartenden Abnutzung des Zahnersatzes genauer ange passt werden kann, sowie, dass gleiche Form modelle beliebig oft in der gleichen Giessform. hergestellt werden können. Eine zur Ausführung des Verfahrens ge eignete Giessform und eine Kernanordnung dazu sind in der Zeichnung in einem Aus führungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Querschitt durch die Giessform und eine Ansicht durch die Kern anordnung; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt des Form modells eines auf dem Alveolarkamm des Kiefers von einem Moldinewall vermittelst eines Stiftes festgehaltenen, für Brückener satz bestimmten Molaren; Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch das Formmodell eines für den untern Brücken ersatz bestimmten Molaren; Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch das Formmodell eines Eckzahnes; Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch das Formmodell eines Molaren einer abnehm baren Zahnprothese und Fig. 6 einen mittelst eines Stiftes - einer Metallgiessform nach Ausschmelzen des Wach- ses schwebend zu haltenden Kern im Längs schnitt längs des Stiftes. Zur Herstellung eines Formmodells wird ein Bussbeständiger Kern ca benutzt, der mit einem Bussbeständigen Stift b versehen ist. Der Kern, der auch mehrere Bussbeständige Stifte aufweisen kann, wird in einer geteil ten Giessform mit Wachs oder einem Wachs gemisch umgossen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Giessform aus zwei Teilen 1 und 2. Der Teil 2 der Giess form ist von dem Teil 1 abnehmbar und weist eine Aussparung 5 auf, in die der Stift b eingeführt wird. Der Stift b besitzt eine Ein kerbung e, an die sich Keilflächen 1c an schliessen. Zum Festhalten des Stiftes b ist ein Sperriegel 6 vorgesehen, der in einer Aussparung 8 des Giessformteiles 2 verschieb bar gelagert und so mit einer Feder 7 be lastet ist, dass der Sperriegel beim Verschie ben des Stiftes über die Keilflächen in die Einkerbung e gleiten kann. Der Formteil 2 kann ausser der Aussparung 5 noch eine andere oder mehrere Aussparungen enthalten, in welche Kernstifte eingreifen können. Diese Stifte können glatt und mit zugespitzten Enden versehen sein. Der Stift b kann einen eckigen Querschnitt aufweisen und mit diesem in der Aussparung des Formteiles 2 gegen Verdrehen gesichert werden. Die Formteile 1 und 2 greifen mit Nut 10 und Feder 11 in einander und sind mittelst Haken 9 ver bunden, die auf dem einen Teil der Giess form gelagert sind und in den andern Teil eingehakt werden. Wenn der Kern a mittelst des Stiftes b, der Einkerbung e und des Sperriegels 6 in der Giessform festgehalten wird, so ist er in dieser von einem Hohlraum 3 umgeben, der der Metallauflage entspricht, welche der Zahn ersatz enthalten soll. Der Hohlraum 3 wird mit Wachs oder einem Wachsgemisch aus gegossen. Durch Erstarren des Wachses in der Giessform bildet sich eine feste Schicht c (Fig. 2 bis 5) um den Kern, und diese Schicht stellt zusammen mit dem gern ein Form modell dar. Einem mit abgeflachten Kau- höckern versehenen gern entspricht eine un- gleich dicke Wachsschicht. Dieses Modell wird aus der Giessform herausgenommen und kann dann zum Abformen des Zahnersatzes in einer Metallgiessform f (Fig. 6) verwen det werden. Die Metallgiessform<I>f</I> nimmt das Modell<I>a, c</I> und eine weiche Einbettungsmasse in auf, mit der das Modell umgeben wird. Dann lässt man die Masse 7n erstarren und schmilzt das Wachs c durch Erhitzen der Form f aus dieser heraus. Dadurch bildet sich in dieser Form ein dem Hohlraum 3 entspre chender Raum, der nun mit geschmolzenem Edelmetall ausgefüllt wird. Dieses Edelmetall bildet nach dem Erstarren mit dem von ihm umgebenen Kern den gewünschten Zahn ersatz. Wenn mehrere Modelle in einer Giessform hergestellt werden sollen, so wird zweck mässigerweise die Form mit mehreren Hohl räumen für die mit Wachs zu umgiessenden Kerne a und einem diese Hohlräume ver bindenden Giesskanal versehen, der das flüssige Wachs von einer gemeinsamen Zuführungs öffnung aus nach den Hohlräumen leiten kann. Der letzte Hohlraum steht mit einem Steigkanal in Verbindung, durch den die Luft aus der Form beim Giessen entweichen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Form modellen für den Guss von Zahnersatz, der einen Kern mit Metallauflage besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Bussbeständi- gen Kern mit mindestens einem Stift ver sieht und in einer Giessform mittelst des Kernstiftes einstellt, bis er von einem der Metallauflage entsprechenden Hohlraum um geben ist, worauf der Hohlraum mit flüssigem Wachs ausgegossen wird, das man zu einer mit dem Kern gemeinsam das Formmodell bildenden Schicht erstarren lässt.PATENTANSPRUCH II: Giessform zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Durchführen von Kern- stiften Aussparungen in einem abnehrnbaren Teile der geteilten Giessform vorhanden sind und dass für den einen der Stifte ein feder belastetes Sperrorgan in einer Aussparung dieses Formteils angeordnet ist.PATENTANSPRUCH IH: Forrnmodell, gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch<B>1</B> hergestellt, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein mit abgeflachten Xauhöckern versehener gussbeständiger Kern mit einer ungleich dicken Wachsschicht umgossen ist, aus der gussbeständige Metallstifte hervor ragen, von denen mindestens einer zugespitzt ist und eine Einkerbung besitzt.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR166953X | 1931-12-31 | ||
FR210732X | 1932-07-21 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH166953A true CH166953A (de) | 1934-01-31 |
Family
ID=26213872
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH166953D CH166953A (de) | 1931-12-31 | 1932-12-24 | Verfahren zur Herstellung von Formmodellen für den Guss von kernenthaltendem Zahnersatz. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH166953A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3201391A1 (de) * | 1982-01-19 | 1983-07-28 | Francesco 8014 Neubiberg Pedrazzini | Geschiebeverbindung, sowie verfahren und vorrichtungzur herstellung einer geschiebeverbindung |
-
1932
- 1932-12-24 CH CH166953D patent/CH166953A/de unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3201391A1 (de) * | 1982-01-19 | 1983-07-28 | Francesco 8014 Neubiberg Pedrazzini | Geschiebeverbindung, sowie verfahren und vorrichtungzur herstellung einer geschiebeverbindung |
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