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CH165503A - Process for the preparation of sodium aluminate solutions. - Google Patents

Process for the preparation of sodium aluminate solutions.

Info

Publication number
CH165503A
CH165503A CH165503DA CH165503A CH 165503 A CH165503 A CH 165503A CH 165503D A CH165503D A CH 165503DA CH 165503 A CH165503 A CH 165503A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hydrate
teran
alkaline
silica
leaching
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Ludvig Rinman Erik
Original Assignee
Ludvig Rinman Erik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludvig Rinman Erik filed Critical Ludvig Rinman Erik
Publication of CH165503A publication Critical patent/CH165503A/en

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/04Preparation of alkali metal aluminates; Aluminium oxide or hydroxide therefrom
    • C01F7/06Preparation of alkali metal aluminates; Aluminium oxide or hydroxide therefrom by treating aluminous minerals or waste-like raw materials with alkali hydroxide, e.g. leaching of bauxite according to the Bayer process
    • C01F7/062Digestion
    • C01F7/0633Digestion characterised by the use of additives

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  

  Verfahren zur Herstellung von Natriumaluminat-Lösungen.    Sowohl durch die     chemische    Literatur, als  auch durch die Praxis ist es bekannt, dass das  Auslaugen von aluminium- und     kieselerde-          haltigen    Rohmaterialien, wie beispielsweise  Bauxite, mit einer starken Natriumhydrat  lösung gemäss dem Verfahren von Bayer eine  Natriumaluminatlösung ergibt, welche ge  ringe Mengen von Kieselerde enthält. Der  Hauptteil der Kieselerde wird bei dem Aus  laugen in der Form von  Na2O . Al2O3 . SiO2 + 9 H20  gefällt. Ein kleiner Teil der Kieselerde geht  jedoch in Lösung und von diesem geht wie  derum ein Bruchteil als     Verunreinigung    in  das Aluminiumhydrat, wenn dieses ausgefällt  wird.

   Der grössere Teil der gelösten Kiesel  erde bleibt jedoch in der Lösung und wirkt  sich dort störend aus, wenn die Lösung nach  der     Ausfällung    des Aluminiums insbeson  dere durch     Konzentration    in Verdampfern  regeneriert werden soll. Dann schlägt sich  nämlich die Kieselerde als Niederschlag auf  den Heizelementen des Verdampfers nieder.

      Den Gegenstand der     Erfindung    bildet ein  Verfahren zur     Herstellung    von     Natriumalu-          minatlösungendurch    Auslaugen von     kiesel-          erdehaltigen    Aluminiumverbindungen mit  konzentrierter Natriumhydratlösung, welches  dadurch gekennzeichnet ist,     @dass    der     Au@slauge-          prozess    in Gegenwart solcher alkalisch reagie  render Verbindungen, welche mit der Kiesel  erde eine Fällung geben, vor sich geht, zum  Zweck, .eine praktisch von Kieselerde freie       Natriumaluminatlösung    zu erhalten.  



  Als alkalisch reagierende     Verbindungen     kommen sowohl die Oxyde, als auch die Hy  drate des Bariums,     Strontiums,    Kalziums,       Magnesiums,    Zinks oder Mischungen der ge  nannten Materialien in Frage.  



  Es ist ferner allgemein bekannt, dass die  Lauge, welche in dem Bayer-Prozess zur Er  zeugung von Aluminiumhydrat     aus        alumi-          niumhaltigen    Rohmaterialien, wie Bauxite,  verwendet wird, Kohlendioxyd aus der Luft  während des Prozesses     aufnimmt.Vorzugsweise     geschieht dieses während der Ausscheidung  ,des sogenannten Rotschlammes aus der Lauge      und während der Ausfällung des     Aluminium-          hydrates    aus der verdünnten Aluminatlösung,  so dass die     verdünnte    Lauge nach der ge  nannten Ausfällung gewisse Mengen an Na  triumkarbonat enthält.

   Dieses Karbonat ver  bleibt, vorausgesetzt, dass seine Menge nicht  zu hoch ist, in der Lauge in Lösung, wäh  rend die Lauge einem Verdampfungsprozess  ausgesetzt wird, um sie soweit zu konzen  trieren, dass sie zum Auslaugen frischer Men  gen von Bauxiten wieder verwendbar ist.  Wenn beispielsweise die Menge des     Karbo-          nates    nicht einen Betrag übersteigt, der einer  Alkalinität von 86 % einer Lauge entspricht,  die im ganzen 260 gr Na2O pro Liter und  80 gr Al203 pro Liter gelöst enthält, so tritt  keine Ausfällung von Na2C03 Kristallen ein.

    Wenn jedoch der Gehalt an Natriumkarbonat  die genannte Verhältniszahl überschreitet, so  kristallisiert der Übersehuss des     Natrium-          karbonates    aus der Lösung während der Ver  dampfung aus, worauf er dann von der Lauge  abgetrennt und in bekannter Weise     kausti-          fiziert    wird, so dass er in den Prozess wieder  eingeführt werden kann. Die Abscheidung  des     Natriumkarbonates    aus der Lösung und  seine Überführung in Ätzlauge erfordert  mehrere Verfahrensschritte.  



  Die Schwierigkeiten, die sich aus der  Aufnahme des Kohlendioxydes durch die  Lauge ergeben, können gemäss einer weiteren  Ausbildung der Erfindung in folgender  Weise dadurch behoben werden, dass die beim  Auslaugprozess gegenwärtigen Oxyde oder  Hydrate des Bariums, Strontiums, Kalziums,  Magnesiums, Zinks oder deren     Mischungen     in einem solchen Überschuss verwendet wer  den, dass nieht nur die vorhandene Kieselerde  (Kieselsäure)     gefällt    wird, sondern auch alles  von der Lauge während des Prozesses auf  genommene Kohlendioxyd als Karbonat  bezw. Karbonate gefällt wird.  



  Wie oben beispielsweise festgestellt  wurde, gibt eine Lauge, welche 86 %     Alkali-          nität    besitzt, keine Natriumkarbonat-Kri  stalle während ihrer Konzentration ab. Es  ist daher dafür Sorge zu tragen,     dass    die nach  dem Fällen des Aluminiumhydrates anfal-    lende verdünnte Lauge eine Alkalinität be  sitzt, welche nicht geringer als 86%, son  dern besser etwas höher ist.  



  Um dies zu erreichen, sind die Basen, die  für die Fällung des SiO2 und CO2 während  des Auslaugens des Bauxites durch die starke  Lauge in den Auslauggefässen verwendet wer  den, in einem solchen Überschuss zuzusetzen,  dass die verwendete Base bezw. die verwen  deten Basen ausreichen, nicht nur das SiO2,  sondern auch eine genügende Menge des vor  handenen K ohlendioxydes auszufällen. Es ist  festgestellt worden, dass ohne Schwierigkeit  soviel Kohlendioxyd gefällt werden kann,  dass die Alkalinität der Lauge von 86  über 90 % , beispielsweise bis 94% gesteigert  werden kann. Die Eliminierung des C02 so  weit, dass die Lauge eine Alkalinität von un  gefähr 90% erhält, genügt für die gewöhn  lichen Fabriken, so dass sie keine Störung  infolge des CO2 haben, wenn sie diese Me  thode benutzen.

   Wenn jedoch aus irgend  welchen Gründen Natriumkarbonat während  der Konzentrierung der Lauge gefällt worden  ist, dann ist dieses Natriumkarbonat in der  Lösung suspendiert zu halten und in die  Auslauggefässe zusammen mit der Lauge  einzubringen. In den Auslauggefässen wer  den Basen zugefügt in solcher Menge, dass  auch das in fester Form eingeführte Kar  bonat in genügender Weise kaustifiziert wird.

    Es     ,sei    hierbei darauf hingewiesen, dass der  Ort, an dem das Auslaugen stattfindet, also  das     Auslauggefäss,    der beste Platz ist, an  welchem Natriumkarbonat zur Ersetzung -des       w        ä        'hrentd        des        Verfahrens        verloren        ge-an-enen        en        M          Natriumhydra.tes    zugefügt wird.

   Dieses Na  triumkarbonat wird, wenn es in Pulverform       zugeführt    wird, stets in     hTatriumhydrat    ein  fach durch     Zufüb        in.g    -einer entsprechenden  Menge von starken Basen     umgewandelt.    Man  erhält so eine Konzentrierung der Lauge,       ohne    ihr Volumen wesentlich zu verändern.  



  Bezüglich der chemischen Reaktionen, die  bei der Fällung von     SiO2    und CO=     stattfinden,     sei das     Foflgende    ausgeführt:  Wenn man eine oder mehrere der     er-v#rälin-          ten.Basen    als Zusatz in den     Auslauggefässen         lediglich in solcher Menge verwendet,     dass    ein  Molekül R0 sich mit einem Molekül SiO, ver  bindet (hierbei sind mit "R0" ein oder meh  rere Oxyde der     verwendeten    Basen gemeint),  und wenn kein CO2 anwesend ist, so kann  zwar SiO 2 in genügendem Masse gefällt wer  den, doch ein beträchtlicher Teil des Na2O  Und Al2O3 wird gleichzeitig in den Rot  schlamm gefällt.

   Um einen Niederschlag von  Silikat in dem Rotschlamm zu erhalten, ohne  dass dieser gleichzeitig auch einen Nieder  schlag von Na2O und Al203 enthält, muss  man bei Abwesenheit von CO2 die Base oder  die Basen in solcher Menge zusetzen, die an  nähernd ungefähr zwischen den Werten liegt,  welche sich aus den Formeln RO. SiO2 lla  (R0. )2 . 8i02 ergeben.  



  Da aber CO2 in der Praxis stets anwesend  ist, und man einen Teil von CO2 nieder  schlagen muss, so muss die Menge der in den  Auslauggefässen zuzusetzenden Base bezw.  Basen derart berechnet werden, dass diese  Menge ausreicht, um die Verbindung RO. CO2  mit dem zu fällenden Kohlendioxyd zu bil  den und weiterhin noch einen Überschuss, der  gross genug ist,     dass    auch noch die Verbin  dungen mit der vorhandenen Kieselerde     ge-          näss    den Formeln zwischen RO. SiO2 und  (RO)2 SiO2 gebildet werden können. Hier  bei wird dann kein Na2O und Na Al203 in  den Rotschlamm niedergeschlagen.

   Dies be  deutet also, dass dadurch, dass die Basen, die  aus den Oxyden oder Hydraten des Bariums,  Strontiums, Kalziums, Magnesiums, Zinks  oder deren Mischungen bestehen, in einem  genügenden Überschuss zugesetzt werden,  sämtliches Al2O3, welches sich in dem ver  wendeten Bauxit findet, gelöst wird, so dass  der Rotschlamm, der bei diesem Verfahren  entsteht, nach gutem Auswaschen kein oder  so gut Wie kein Na20 und Al203 enthält.  



  Um die genannten Reaktionen durchzu  führen, kann man die Base bezw. die Basen  zu dem     Auslauggefäss    entweder vor der  unter Druck     stattfindenden        Auslaugung    oder  während des Auslaugeprozesses zusetzen. Der  einfachste Web besteht darin, die Base oder  die Basen zusammen mit dem Bauxit zuzu-    setzen, und zwar am besten, indem die Basen  mit den Bauxit gut gemischt werden, oder  man suspendiert die Basen auch in der Lauge,  die beim Auslaugen zugeführt wird. Dieser  Weg ist auch der beste, wenn die Base oder  die Basen in einer Form zugesetzt werden,  bei der sie nur langsam wirken.

   Bei Verwen  dung von Barium, Strontium, oder Kalzium  erhält man eine solche langsam wirkende  Form dadurch, dass diese Basen in der Form  von trockenem gelöschtem Hydratpulver zu  gesetzt werden. Magnesium kann sowohl als  Oxyd, als auch als Hydrat nur in Pulverform  zugesetzt werden. Das Magnesium wird  meist in der Form von gebranntem Dolomit  verwendet. Es ist sehr     zweckmässig,    diesen  gebrannten Dolomit in der Form von     trok-          kenem    gelöschtem Pulver zuzusetzen. Zink  kann in Form von gebranntem Oxyd zuge  setzt werden.  



  Wenn Barium, Strontium oder Kalzium  als Basen verwendet werden und in     Form     ihrer pulverisierten Oxyde     entweder    gemischt  mit dem Bauxit oder suspendiert in der     Lauge     in die Auslauggefässe eingeführt werden, so  wirken sie auf die in Lösung befindlichen  Aluminiumverbindungen ein, indem sie Alu  minate bilden, welche sehr langsam in Kar  bonate oder Silikate umgewandelt werden.  Diese Form der Zusetzung der genannten  Basen ist daher nicht besonders zweckmässig.  Die Bildung von Aluminaten kann verhindert  werden, wenn die     pulverisierten    Oxyde lang  sam in kleinen Mengen während des Aus  laugens zugesetzt werden.

   Solch eine     zu-          setzung        bringt    aber Komplikationen mit sich.  Das gleiche ist naturgemäss der Fall, wenn  Barium oder     Strontium    als in Lösung befind  liche     Hydrate    oder Kalzium als Kalkmilch  zugesetzt werden.  



  Das Verfahren kann gemäss den     folgenden          Beispielen    ausgeführt werden:  Es sei angenommen, dass ein zu behan  delnder Bauxit     55%        A120;3,    d %     SiO2    und       Fe203    usw. enthält.

   Für die     Auslaugaungdie-          ses        Bauxites    ist es zweckmässig, eine Lauge  zu verwenden, die auf einen Liter 220     gr          Na20    als Hydrat, 40 g r     Na20    als Karbonat      und 80 gr A12O3 gelöst enthält. 1000 kg  Bauxit enthalten dann 550 kg A1203 und  30 kg SiO2 Um diese Menge Bauxit aus  zulaugen, verwendet man 6000 Liter der  genannten Lauge. Während des Auslaugens  hat man sämtliches SiO2 und 35% des vor  handenen CO2 zu fällen. Um dieses zu     er-          reichen,    muss man bei Verwendung von Kalk  als Base 117 kg CaO in Form von trockenem  gelöschtem Kalkpulver zufügen.  



  Wenn die Fällung durch eine Mischung  von Magnesiumoxyd und Kalziumoxyd be  wirkt werden soll, so ist es zweckmässig,  20 kg MgO und 84 kg CaO zu verwenden.  Beide Mittel werden in Pulverform benutzt,  und zwar wird die CaO-Base als trockenes  gelöschtes Kalkpulver zugesetzt. Wenn MgO  in der Form von gebranntem Dolomit verwen  det wird, nimmt man 50 kg gebrannten  Dolomit und 54 kg CaO, beides in Form  von trockenem gelöschtem Pulver. Bei     Ver-          wendung    von gebranntem     Dolomit    allein ge  nügen 94 kg, wenn diese in     Form    von     trok-          kenem    gelöschtem Pulver zugesetzt werden.  



  Eine Natriumaluminatlösung, die Che  misch frei von SiO2 ist, kann man sehr leicht  erhalten, indem man Magnesium-Oxyd oder  -Hydrat verwendet, weil man dann nur eine  solche Menge des Magnesium-Oxydes oder       Hydrates    zuzufügen braucht, welche das     che-          misehe    Äquivalent des vorhandenen SiO2 oder  sogar noch weniger ist. In diesem Fall wird  das Na2O und Al2O3 durch einen Überschuss  von einer oder mehreren der andern Basen  entfernt. Anderseits ist CaO2H2 in Form von  trockenem, gelöschtem Pulver die beste Ver  bindung zur Fällung des CO2. Aber auch bei  Verwendung von CaO2H2 allein erhält man  eine Natriumaluminatlösung, die frei genug  von SiO2 ist und einen Rotschlamm, der frei  genug von Na2O und Al2O3 ist.  



  Mit dem Verfahren gemäss der Erfindung  kann man gegenüber dem bekannten     Bayer-          Verfahren    die folgenden Vorteile erreichen:  1. Sämtliche Kieselerde wird in den     rot-          sehlamm    gefällt, so dass man eine Natrium  aluminatlösung erhält, die praktisch frei von  SiO2 ist.    2. Alles in dem Bauxit vorhandene Al2O3  wird herausgelöst, so dass praktisch kein  A1203 in den Rotschlamm gelangt und so ver  loren geht.  



  3. Alles Na2O in der Lauge verbleibt  dort, so dass durch gutes Auswaschen des  Rotschlammes nur ein Minimum von Na2O  verlorengeht.  



  4. Alles Na2O, welches in der bei dem  Prozess verwendeten Lauge vorhanden ist, ab  gesehen von einem gewissen Teil, der in dem  Prozess in Verbindung mit     C02    zirkuliert,  wirkt als Hydrat, ohne dass eine besondere  Kaustifizierung notwendig ist.  



  5. Bei dem Verfahren gemäss der Erfin  dung kann man einen Bauxit anwenden, der  mehr SiO2 enthält, als es bei Anwendung des  bekannten Bayer-Prozesses statthaft ist, wenn  auch vorzugsweise der Si02-Gehalt nicht  mehr als 15 bis 25 % bezogen auf die Bauxit  menge sein soll.



  Process for the preparation of sodium aluminate solutions. Both from the chemical literature and from practice it is known that the leaching of raw materials containing aluminum and silica, such as bauxite, with a strong sodium hydrate solution according to the Bayer process results in a sodium aluminate solution which is small amounts of Contains silica. The main part of the silica is leached in the form of Na2O. Al2O3. SiO2 + 9 H20 precipitated. However, a small part of the silica goes into solution and a fraction of this goes into the aluminum hydrate as an impurity when it is precipitated.

   However, the greater part of the dissolved silica remains in the solution and has a disruptive effect there if the solution is to be regenerated in particular by concentration in evaporators after the precipitation of the aluminum. Then the silica is deposited as a precipitate on the heating elements of the evaporator.

      The subject matter of the invention is a process for the production of sodium aluminate solutions by leaching siliceous aluminum compounds with concentrated sodium hydrate solution, which is characterized in that the leaching process takes place in the presence of those alkaline-reacting compounds which one with the silica Precipitation is going on for the purpose of obtaining a sodium aluminate solution practically free of silica.



  Both the oxides and the hy drates of barium, strontium, calcium, magnesium, zinc or mixtures of the materials mentioned come into consideration as alkaline compounds.



  It is also well known that the caustic which is used in the Bayer process to generate aluminum hydrate from raw materials containing aluminum, such as bauxite, absorbs carbon dioxide from the air during the process. This is preferably done during excretion, des so-called red mud from the lye and during the precipitation of the aluminum hydrates from the dilute aluminate solution, so that the dilute lye contains certain amounts of sodium carbonate after the aforementioned precipitation.

   Provided that its amount is not too high, this carbonate remains in solution in the lye, while the lye is subjected to an evaporation process in order to concentrate it to such an extent that it can be reused for leaching fresh amounts of bauxites. If, for example, the amount of carbonate does not exceed an amount corresponding to an alkalinity of 86% of a lye that contains a total of 260 grams of Na2O per liter and 80 grams of Al203 per liter, then no precipitation of Na2C03 crystals occurs.

    However, if the sodium carbonate content exceeds the specified ratio, the excess sodium carbonate crystallizes out of the solution during evaporation, whereupon it is then separated from the lye and causticized in a known manner so that it is used in the process can be reintroduced. The separation of the sodium carbonate from the solution and its conversion into caustic liquor requires several process steps.



  The difficulties arising from the uptake of carbon dioxide by the lye can be eliminated according to a further embodiment of the invention in the following way that the oxides or hydrates of barium, strontium, calcium, magnesium, zinc or mixtures thereof present during the leaching process who used in such an excess that not only the existing silica (silica) is precipitated, but also all of the carbon dioxide taken from the lye during the process as carbonate respectively. Carbonates is precipitated.



  For example, as stated above, a caustic solution which has 86% alkalinity does not give off any sodium carbonate crystals during its concentration. It is therefore important to ensure that the diluted lye obtained after the aluminum hydrate has been precipitated has an alkalinity that is not less than 86%, but better a bit higher.



  To achieve this, the bases that are used for the precipitation of the SiO2 and CO2 during the leaching of the bauxite by the strong alkali in the leaching vessels are to be added in such an excess that the base used or. the bases used are sufficient not only to precipitate the SiO2, but also a sufficient amount of the carbon dioxide present. It has been found that so much carbon dioxide can be precipitated without difficulty that the alkalinity of the lye can be increased from 86 to 90%, for example up to 94%. Eliminating the C02 to such an extent that the liquor has an alkalinity of around 90% is sufficient for the ordinary factories, so that they will not be disturbed by the CO2 when using this method.

   However, if, for whatever reason, sodium carbonate has been precipitated during the concentration of the liquor, this sodium carbonate must be kept suspended in the solution and brought into the leaching vessels together with the liquor. In the leaching vessels, the bases are added in such an amount that the carbonate introduced in solid form is also sufficiently causticized.

    It should be pointed out here that the place where the leaching takes place, i.e. the leaching vessel, is the best place where sodium carbonate is used to replace the sodium hydride lost during the process is added.

   This sodium carbonate, when it is supplied in powder form, is always converted into sodium hydrate simply by adding a corresponding amount of strong bases. In this way, the lye is concentrated without significantly changing its volume.



  With regard to the chemical reactions that take place during the precipitation of SiO2 and CO =, the following should be stated: If one or more of the er-v # rälin- th bases is used as an additive in the leaching vessels only in such an amount that one molecule R0 bonds with a molecule of SiO (here, "R0" means one or more oxides of the bases used), and if no CO2 is present, SiO 2 can be precipitated to a sufficient extent, but a considerable part des Na2O and Al2O3 are simultaneously precipitated into the red mud.

   In order to obtain a precipitate of silicate in the red mud without it also containing a precipitate of Na2O and Al203 at the same time, the base or bases must be added in the absence of CO2 in such an amount that is approximately between the values which result from the formulas RO. SiO2 lla (R0.) 2. 8i02 result.



  However, since CO2 is always present in practice, and part of the CO2 has to be knocked down, the amount of base to be added in the leaching vessels has to be. Bases are calculated such that this amount is sufficient to produce the compound RO. To form CO2 with the carbon dioxide to be precipitated and still an excess that is large enough that the compounds with the existing silica according to the formulas between RO. SiO2 and (RO) 2 SiO2 can be formed. No Na2O and Na Al203 are then precipitated into the red mud.

   This means that the bases, which consist of the oxides or hydrates of barium, strontium, calcium, magnesium, zinc or their mixtures are added in a sufficient excess, all the Al2O3 that is in the bauxite used is found, is dissolved, so that the red mud that is produced in this process does not contain any Na 2 O or Al 2 O 3 after thorough washing.



  To carry out the reactions mentioned, you can bezw the base. add the bases to the leach vessel either prior to the pressurized leaching or during the leaching process. The simplest way is to add the base or bases together with the bauxite, and this is best done by mixing the bases well with the bauxite, or the bases are also suspended in the lye that is added during leaching. This route is also the best when the base or bases are added in a form in which they are slow to act.

   When using barium, strontium or calcium, such a slow-acting form is obtained by adding these bases in the form of dry, slaked hydrate powder. Magnesium can be added both as an oxide and as a hydrate only in powder form. The magnesium is mostly used in the form of burned dolomite. It is very useful to add this burned dolomite in the form of dry slaked powder. Zinc can be added in the form of burnt oxide.



  If barium, strontium or calcium are used as bases and are introduced into the leaching vessels in the form of their powdered oxides either mixed with the bauxite or suspended in the lye, they act on the aluminum compounds in solution by forming aluminum minates, which very slowly converted into carbonates or silicates. This form of adding the bases mentioned is therefore not particularly expedient. The formation of aluminates can be prevented if the powdered oxides are slowly added in small amounts during the leaching process.

   However, such an addition brings with it complications. The same is naturally the case when barium or strontium are added as hydrates in solution or calcium as milk of lime.



  The method can be carried out according to the following examples: It is assumed that a bauxite to be treated contains 55% A120; 3, d% SiO2 and Fe203, etc.

   For leaching this bauxite, it is advisable to use a lye that contains 220 grams of Na 2 O as hydrate, 40 g of Na 2 O as carbonate and 80 g of A12O3 dissolved per liter. 1000 kg of bauxite then contain 550 kg of A1203 and 30 kg of SiO2. To leach this amount of bauxite out, 6000 liters of the above-mentioned lye are used. All SiO2 and 35% of the existing CO2 have to be precipitated during the leaching process. To achieve this, 117 kg of CaO in the form of dry slaked lime powder must be added when using lime as the base.



  If the precipitation is to be effected by a mixture of magnesium oxide and calcium oxide, it is advisable to use 20 kg of MgO and 84 kg of CaO. Both agents are used in powder form, namely the CaO base is added as dry slaked lime powder. If MgO is used in the form of calcined dolomite, 50 kg of calcined dolomite and 54 kg of CaO are used, both in the form of dry slaked powder. When using burnt dolomite alone, 94 kg is sufficient if this is added in the form of dry slaked powder.



  A sodium aluminate solution which is chemically free of SiO2 can be obtained very easily by using magnesium oxide or hydrate, because then only such an amount of the magnesium oxide or hydrate needs to be added which is the chemical equivalent of existing SiO2 or even less. In this case the Na2O and Al2O3 are removed by an excess of one or more of the other bases. On the other hand, CaO2H2 in the form of dry, extinguished powder is the best compound for the precipitation of CO2. But even when using CaO2H2 alone you get a sodium aluminate solution that is free enough of SiO2 and a red mud that is free enough of Na2O and Al2O3.



  With the method according to the invention the following advantages can be achieved compared to the known Bayer method: 1. All of the silica is precipitated into the red lamb so that a sodium aluminate solution is obtained which is practically free of SiO2. 2. All of the Al2O3 present in the bauxite is dissolved out, so that practically no A1203 gets into the red mud and is thus lost.



  3. All Na2O in the lye remains there, so that only a minimum of Na2O is lost by washing out the red mud well.



  4. All Na2O, which is present in the caustic solution used in the process, apart from a certain part that circulates in the process in connection with C02, acts as hydrate without any special causticization being necessary.



  5. In the method according to the invention one can use a bauxite which contains more SiO2 than is permitted when using the known Bayer process, although preferably the Si02 content is not more than 15 to 25% based on the bauxite amount should be.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Natrium aluminatlösungen durch Auslaugen von Kie selerde enthaltenden Aluminiumverbindun gen mit konzentrierter Natriumhydratlösung, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslauge prozess in Gegenwart solcher alkalisch reagie render Verbindungen, welche mit der Kiesel erde eine Fällung geben, vor sich geht, zum Zweck, eine praktisch von Kieselerde freie Natriumaluminatlösung zu erhalten. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, da.ss als alkalisch reagie rende Verbindungen Oxyde verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass Bariumoxyd verwendet wird. Claim: Process for the production of sodium aluminate solutions by leaching aluminum compounds containing silica with concentrated sodium hydrate solution, characterized in that the leaching process takes place in the presence of such alkaline-reacting compounds which precipitate with the silica, for the purpose to obtain a sodium aluminate solution practically free of silica. SUBClaims: 1. Method according to patent claim, characterized in that oxides are used as alkaline-reacting compounds. 2. The method according to claim and sub-claim <B> 1 </B>, characterized in that barium oxide is used. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass Strontiumoxyd verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kalziumoxyd verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Magnesiumoxyd verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Zinkoxyd verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisch reagie rende Verbindungen Hydrate verwendet werden. 8. 3. The method according to patent claim and sub-claim 1, characterized in that strontium oxide is used. 4. The method according to claim and sub-claim 1, characterized in that calcium oxide is used. 5. The method according to patent claim and un teran claim 1, characterized in that magnesium oxide is used. 6. The method according to patent claim and un teran claim 1, characterized in that zinc oxide is used. 7. The method according to claim, characterized in that hydrates are used as alkaline reacting compounds. 8th. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Bariumhydrat verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Strontiumhydrat verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Kalziumhydrat verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Magnesiumhydrat verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Zinkhydrat verwendet wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mischungen ver schiedener alkalisch reagierender Verbin dungen verwendet werden. 14. Method according to patent claim and sub-claim 7, characterized in that barium hydrate is used. 9. The method according to patent claim and un teran claim 7, characterized in that strontium hydrate is used. 10. The method according to patent claim and un teran claim 7, characterized in that calcium hydrate is used. 11. The method according to patent claim and un teran claim 7, characterized in that magnesium hydrate is used. 12. The method according to patent claim and Un teran claim 7, characterized in that zinc hydrate is used. 13. The method according to claim, characterized in that mixtures of ver different alkaline compounds are used. 14th Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalisch reagie renden Verbindungen in einem solchen Überschuss verwendet werden, .dass nicht nur .die vorhandene Kieselerde, -sondern auch sämtliches, während des Prozesses von der Lauge aufgenommene Kohlen dioxyd als Karbonat gefällt wird. 15. Process according to patent claim, characterized in that the alkaline reacting compounds are used in such an excess that not only the existing silica, but also all the carbon dioxide absorbed by the lye during the process is precipitated as carbonate. 15th Verfahren nach Patentanspruch, dadurch g o ekennzeichnet, dass Hydrate der Erd- aJkalimetalle in Form von trockenem, gelöschtcin Hydratpulver zugesetzt wer den. Method according to patent claim, characterized in that hydrates of the alkaline earth metals are added in the form of dry, quenched hydrate powder.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2647259A1 (en) * 1975-10-21 1977-04-28 Pechiney Aluminium PROCESS FOR TREATMENT OF AN ALKALINE SODIUM ALUMINATE SOLUTION OF THE BAYER PROCESS

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2647259A1 (en) * 1975-10-21 1977-04-28 Pechiney Aluminium PROCESS FOR TREATMENT OF AN ALKALINE SODIUM ALUMINATE SOLUTION OF THE BAYER PROCESS

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