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CH160994A - Colored mortar, as well as the method of its manufacture. - Google Patents

Colored mortar, as well as the method of its manufacture.

Info

Publication number
CH160994A
CH160994A CH160994DA CH160994A CH 160994 A CH160994 A CH 160994A CH 160994D A CH160994D A CH 160994DA CH 160994 A CH160994 A CH 160994A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
colored
silica
cement
mortar
acid
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Plauson Hermann
Original Assignee
Plauson Hermann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Plauson Hermann filed Critical Plauson Hermann
Publication of CH160994A publication Critical patent/CH160994A/en

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  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  

  Farbiger Mörtel, sowie     Verfahren    zu seiner Herstellung.    Nach vorliegender Erfindung kann ein  billiger farbiger Mörtel in den verschieden  sten Farben hergestellt werden.  



  Es ist bekannt, dass man durch Zusetzen  verschiedener farbiger Stoffe zu Zement und       Kalk    farbige Mörtel herstellen kann. Diese  bekannten färbenden Stoffe geben jedoch  keine chemische Verbindung mit Zement und  Talk und die erhältlichen Zement- und Kalk  putze sind nur als farbengefüllte Produkte  zu betrachten, bei denen nicht nur die. Mör  teleigenschaften schwächer werden, sondern  auch ein Schwinden der Färbung     eintritt,    da  die meisten Farben durch den Einfluss von  freiem     Kalkhydroxyd    verblassen. Bis heute  waren farbige Mörtelputze, die die eben ge  nannten Fehler nicht aufweisen, nicht be  kannt.  



  Nach vorliegender Erfindung kann nun  ein farbiger Mörtel hergestellt werden, der  beim     Verputzen    seine Farben beibehält,  ausserordentlich billig ist und in grossen       :12engen    industriell     herstellbar    ist.    Erfindungsgemäss enthält der farbige  Mörtel ein Bindemittel und farbige Stoff  teilchen, welche mit einer künstlichen Schicht  von     Kieselsäure    umhüllt sind.  



  Das Verfahren zu seiner Herstellung  kann auf verschiedene Weise ausgeführt wer  den, zum Beispiel indem die     Kieselsäure          ,durch    Umsetzung von Säuren mit Wasser  glas direkt auf solche farbige Substanzen  niedergeschlagen wird. Es kann aber auch  auf beliebige Weise hergestelltes Kieselsäure  gel in wässeriger, mehr oder     weniger    feiner  kolloidaler Dispersion auf die farbigen Sub  stanzen niedergeschlagen werden.

   Hierbei ist  es möglich, in demselben Arbeitsgang bei  Bildung von     Kieselsäurehydrat    auch künst  liche Farben aus verschiedenen, Farbe bil  denden Säuren     und    Salzen durch Umsetzung  geeigneter Metallverbindungen mit Wasser  glas zu erzielen und dieselben mit einer       Kieselsäureschicht    zu umhüllen.

   Bei Her  stellung von farbigem Mörtel aus Kiesel  säureverbindungen direkt verwendet man am           besten    Mischungen von zwei Säuren, wovon  die eine bei Zusatz, von geeigneten, umset  zungsfähigen Metallverbindungen eine far  bige Masse bildet     und,die    andere sich leicht  verflüchtigen und die Eigenschaft besitzen  muss, Kieselsäure aus ihrer     Anhydridform    zu  lösen, das heisst in     Hydratzustand    überzu  führen.

   Die so erhältlichen verkieselten Farb  stoffe können alsdann -durch Wärmeabgase  oder Dampf von den     Kieselsäurehydrat    bil  denden Säuren befreit oder mehr oder weni  ger erhitzt werden;     bis    die freie Säure voll  kommen     entfernt    ist. Diese farbigen, mit  Kieselsäure mehr oder weniger oberflächlich  bedeckten     Farbstoffe    können dann zu Zement       undloder    Kalk in mehrfachen Mengen zuge  fügt werden, man erhält dann einen farbigen  Mörtel, der seine Farbe behält, gute Festig  keit besitzt     und    wesentlich billiger ist als die  heutigen Zementfarben.  



  Durch folgende Beispiele wird das Ver  fahren näher erläutert:    <I>Beispiel 1:</I>  100 kg feiest gemahlenes rotes Ziegel  mehl werden mit 1 bis 10 kg einer kolloida  len oder nahezu kolloidalen Dispersion von       Kieselsäuregel,    das in einer     Kolloidmühle     direkt oder unter Zusatz von kleinen Mengen  Stärke oder Casein hergestellt ist,     mit    einer  nur zum Kneten genügenden Menge Wasser  (zirka 100 kg) in einer Knet- oder Misch  maschine     benetzt,    wodurch die kolloidale  Dispersion von     Kieselsäuregel    in homogener  Verteilung auf das Ziegelmehl niedergeschla  gen wird.

   Wenn das Ziegelmehl jetzt     unter          fortwährendem    Umrühren oder durch Luft  zug oder auf irgendeine andere Weise von  dem überschüssigen Wasser befreit wird, so  erhält man eine mit     Kieselsäuregel    mehr oder  weniger bedeckte rote Tonoberfläche, die  eine     satte    Farbe besitzt und eine gute Haft  barkeit mit Zement     und!oder    Kalk     aufweist.     Nach vollständigem Eintrocknen werden nun  auf 1 Teil Zement je nach der gewünschten  Farbe     und    Festigkeit 2. bis 6 Teile des obigen  kieselsäurehaltigen roten Mehls genommen.

    Die Mischung lässt sich mit Wasser anrühren    und     gut@verarbeiten        und    bildet dann eine,     aii     den Wänden gut haftende Masse von röt  licher bis roter Farbe und ist im Preis sehr       niedrig.     



  Stellt man diesen     Mörtel        anstatt        mit    Zie  gelmehl mit Graphit-     oder-Koks-    oder feinem  Schiefermehl her, so erzielt man Färbungen  von grau bis grauschwarz. Farbige Erden,  wie Ocker, Eisenrot usw. liefern alle Töne  zwischen rot, gelb und     violett.    Man kann  für diese Zwecke nicht nur fein     geschlämmte     Farben, sondern auch gröbere verwenden.  wenn es sich um einen Zusatz zu Zement       und,!oder    Kalk handelt und die Streichfähig  keit der erhaltenen Masse Nebensache ist.    <I>Beispiel 2:</I>  Statt reines     Kieselsäurehydrat    in kolloi  daler Verteilung laut.

   Beispiel 1 zum Über  ziehen der farbigen Massen anzuwenden kann  eine Mischung von     Kieselsäurehydrat    und  kohlensaurem Natron usw. genommen wer  den laut folgender Ausführung:  30 Teile     33%igen    Wasserglases werden  mit der doppelten oder dreifachen Menge  Wasser verdünnt und dann wird so lange  Kohlensäure eingeleitet, bis das gesamte  Wasserglas zu hydratisiertem Kieselsäure  gel und kohlensaurem Natrium (oder Kalium)  umgewandelt ist.

   Zu obiger Mischung wer  den alsdann direkt 100 Teile graues, fein  gemahlenes .Schiefermehl oder Eisenocker  (gelb) oder Eisenoxyd (rot) zugefügt, bis  eine     pastenförmige,    gleichmässige     Durchträn-          kung    des Farbstoffes mit     Kieselsäurehydrat     erfolgt ist. Nach einer gewissen Einwir  kungsdauer (1 bis 10 Stunden) kann dann  das wasserlösliche kohlensaure Natrium     mit-          telst    Wasser ausgelaugt werden, ohne das       Kieselsäuregel    mitzureissen. Das Auslaugen  .der kohlensauren Salze kann     mittelst    Wasser  durch Rieseln oder in einer Zentrifuge<B>USW.</B>  ausgeführt werden.  



  An Stelle von     Kohlensäure    können auch  andere gasförmige Säuren wie schweflige  Säuren,     Salzsäuregas    usw. oder deren wässe  rige Lösungen, ferner     Schwefelsäure,    Phos-           phorsäure,    Chromsäure, Borsäure in ihren       wässerigen    Lösungen angewendet werden,  um     Kieselsäurehydrat    aus Wasserglas auszu  scheiden unter Bildung von     wasserlösliehen     und     auslaugbaren    Salzen mit dem Kation.  des Wasserglases (Natrium, Kalium). Der so  laut obigem Verfahren hergestellte     färbige     Teil wird dann mit einem hydraulisch wir  kenden Bindemittel vermischt.

      <I>Beispiel 3:</I>         1'00    Teile     Trass    werden mit 20 bis 50 Tei  len 50 %     iger    Salzsäure in einem salzsäure  festen Gefäss oder in einer Trommel zusam  mengeknetet und in solcher Weise längere       Zeit    liegen gelassen. Wünscht man den Pro  zess zu beschleunigen, so unterwirft man  obige Mischung einer Erhitzung mit Wasser  dampf ohne oder mit     Anwendung    von Druck.  Hierbei wird die Kieselsäure des     Trasses     nicht nur hydratisiert, sondern auch teilweise  gelöst.

   Zu diesen 100 Teilen hydratisierten,  sowie gelösten Trasses werden nun<B>100</B> bis  200 Teile Graphit- oder Kokspulver oder ein  anderes, auf Salzsäure nicht reagierendes  Farbmittel, zum Beispiel weisses     Porzellan-          oder        Fayencenmehl    zugefügt. Durch diese       Zumischung    wird die feuchte Masse halb  trocken, und man erhält ein mehr oder weni  ger halbtrockenes, vollkommen     verteilbares     Pulver. Dieses Pulver birgt in seinen Poren  Salzsäure und Kieselsäure. Setzt man daher  dieses. Pulver der Einwirkung von Wind und  Sonne aus, so verflüchtigt sich die Salzsäure  und es bleibt ein trockenes, mit Kieselsäure  umhülltes Graphit-, Koks- oder Tonpulver  nach.

   Das schnellere Abdampfen der über  schüssigen Säure kann mit überhitztem Was  serdampf bei fortwährendem Umrühren be  wirkt werden. Das so erhaltene Graphit- oder       Kokspulver    wird, wie in Beispiel 1 als Zu  satz zu     Zement        und/oder    Kalk verwendet,  und liefert einen grau bis grauschwarz ge  färbten Mörtel.         Beispiel   <I>4:</I>  100 Teile     Trass    werden mit 20 bis 50 Tei  len 50%iger Schwefelsäure behandelt und    wie in Beispiel 3 aufgeschlossen. Nachdem  genügend Kieselsäure gelöst ist, führt man       Bariumkarbonat    zu.

   Es bildet sich dann  durch Umsetzung von     Bariumkarbonat    mit  freier Schwefelsäure zuerst schwefelsaures  Barium, welches aber im Moment der Ent  stehung mit der freien Kieselsäure impräg  niert wird. Als Endresultat entsteht eine  mehr oder weniger weisse Farbe. Es muss  aber dafür Sorge getragen     werden,        dass    nur       soviel        Bariumkarbonat    zugeführt wird, wie  zur Neutralisation der Schwefelsäure benö  tigt wird. Nach Eintrocknen wird die Mi  schung zu Zement     und4roder    Kalk zugefügt  und als weisser Mörtelputz in den Handel  gebracht.

   Selbstverständlich können auch  andere Stoffe, wie Zinkoxyd     undjoder        Litho-          pone    in trockener Form zugefügt werden und  zusammen verkieselt werden, um die weisse  Farbe noch zu verbessern.  



  Verwendet man statt     Bariumkarbonat     Eisenkarbonat oder     Fisenhydroxyd        als    Neu  tralisationsmittel, so erhält     mann    Umsetzun  gen zu schwefelsaurem Eisen. Nach der Neu  tralisation     muss:    dann, um eine Farbe zu er  halten, auf Glühtemperatur erhitzt werden.  Man erhält je nach Art des zugefügten  Eisensalzes     und    dem Grad der Erhitzung  gelblich bis rötlich variierende Farbtöne. Mit       andern    Mineralsalzen erhält man andere  Farbtöne, zum Beispiel mit Kupfer grün  lichbau usw.

      <I>Beispiel 5:</I>  100 Teile     Trass    werden mit 5 Teilen  Salzsäure und 1 Teil Chromsäure und 20 bis  50 Teilen Wasser gemischt, und zwar kalt  oder bei erhöhter Temperatur, bis. die ge  wünschte Menge freier Kieselsäure im Was  ser festgestellt wird. Alsdann fügt man  Zinkkarbonat     allein    oder gemischt mit Eisen  karbonat in solchen Mengen zu, dass .die  Chromsäure gebunden wird. Es bildet sich  gelbes, chromsaures Zink, das sich auf den  nicht gelösten     Trass    niederschlägt, während  das in der     Salzsäurelösung    enthaltene Kiesel  säuregel diese Farbe sofort imprägniert.

   Die  Masse kann dann direkt durch Luft oder      durch heissen Dampf getrocknet und dem       Entwässerungsprozess    unterworfen werden.  Die letzten Spuren von Salzsäure können  auch durch Zusatz von Bleisalzen     gebunden     werden. Auf diese Weise erhält man eine  hellgelbe, sehr beständige Farbe. Der so her  gestellte farbige Teil wird dann umgewan  delt in farbigen Mörtel, indem man ihm ein  Bindemittel hinzufügt.  



  Das Verfahren kann auch anstatt mit  Zink mit     andern    Mineralsalzen, die Gelb lie  fern, zum Beispiel Kadmium, Blei und Eisen       ausgeführt    werden. Selbstverständlich kön  nen bei Anwendung von Chromsäure ausser  Gelb auch andere Farben erzielt. werden,  wenn man den Reaktionsverlauf in geeigne  ter Weise verändert.  



  Statt Säuren können zum Aufschliessen  von     Trass,        Kieselgur    usw. für obige Zwecke  auch saure     Alkalisalze    verwendet werden.  



  Die Anwendung dieser farbigen     Mörtel     erstreckt sich nicht nur auf den Gebäudebau.  sondern die farbigen Mörtel können auch zur       Herstellung    von Zement-     undloder    Kalk  gegenständen dienen, wie zum Beispiel Ze  mentröhren,     Zementmaste,    Zementdachsteine,       Zementplatten        usw.,    sie werden auch bei  Kanalisationsbauten usw.

       verwendet.    Bei der  letztgenannten Verwendungsmöglichkeit wird  besonders die erhöhte chemische     uTider-          standskraft,    die diese farbigen     Mörtel    be  sitzen,     geschätzt.    Es kann auch ein farbiger  Mörtel     hergestellt    werden, wenn die stark.    mit Kieselsäure umhüllten farbigen Stoffe  zu Zementkombinationen zugefügt werden  und zusammen bis mindestens zur     Sinte-          rungstemperatur    erhitzt werden, um sie als  dann erkalten zu lassen. Man erhält nach  der     Feinmahlung    einen fertigen farbigen  Zement.



  Colored mortar, as well as the method of its manufacture. According to the present invention, a cheap colored mortar can be made in various colors.



  It is known that colored mortars can be made by adding various colored substances to cement and lime. However, these known coloring substances do not give a chemical connection with cement and talc and the available cement and lime plasters are only to be regarded as color-filled products, in which not only. Mortar properties become weaker, but the color also fades, since most colors fade due to the influence of free calcium hydroxide. To this day, colored mortar plasters that do not have the defects mentioned above were not known.



  According to the present invention, a colored mortar can now be produced which retains its colors when plastered, is extremely cheap and can be industrially produced in large quantities. According to the invention, the colored mortar contains a binder and colored substance particles which are coated with an artificial layer of silica.



  The process for its preparation can be carried out in various ways, for example by the silica, by reacting acids with water glass, is deposited directly on such colored substances. However, silica gel prepared in any manner can also be precipitated on the colored substances in aqueous, more or less fine colloidal dispersion.

   It is possible to achieve artificial colors from different, color-forming acids and salts by reacting suitable metal compounds with water glass in the same operation with the formation of silicic acid hydrate and to coat them with a layer of silica.

   When producing colored mortar from silicic acid compounds directly, it is best to use mixtures of two acids, one of which forms a colored mass when suitable, reactive metal compounds are added and the other must be easily volatilized and must have the property of silicic acid to dissolve from their anhydride form, that is, to convert them into the hydrated state.

   The silicified dyes obtainable in this way can then be freed from the acids forming silicic acid hydrate or heated to a greater or lesser extent by heat exhaust gases or steam; until the free acid is completely removed. These colored dyes, more or less superficially covered with silicic acid, can then be added to cement and / or lime in multiple amounts, resulting in a colored mortar that retains its color, has good strength and is much cheaper than today's cement paints.



  The process is explained in more detail by the following examples: <I> Example 1: </I> 100 kg of ground red brick flour are mixed with 1 to 10 kg of a colloidal or almost colloidal dispersion of silica gel that is directly or under Addition of small amounts of starch or casein is made, wetted with just enough water for kneading (approx. 100 kg) in a kneading or mixing machine, whereby the colloidal dispersion of silica gel is deposited homogeneously on the brick dust.

   If the brick dust is now freed from the excess water with constant stirring or by drawing air or in any other way, a red clay surface is obtained, more or less covered with silica gel, which has a rich color and good adhesion with cement and! or has lime. After it has completely dried out, 2 to 6 parts of the above silicic acid-containing red flour are added to 1 part of cement, depending on the desired color and strength.

    The mixture can be mixed with water and processed well and then forms a mass of reddish to red color that adheres well to the walls and is very low in price.



  If this mortar is made with graphite or coke or fine slate flour instead of brick flour, the color ranges from gray to gray-black. Colored earths such as ocher, iron red etc. produce all tones between red, yellow and purple. You can use not only finely slurried paints, but also coarser paints for this purpose. if it is an additive to cement and,! or lime and the spreadability of the mass obtained is secondary. <I> Example 2: </I> instead of pure silicic acid hydrate in colloidal distribution according to.

   Example 1 to apply the colored masses using a mixture of silicic acid hydrate and carbonate of soda etc. can be used as follows: 30 parts of 33% water glass are diluted with twice or three times the amount of water and carbonic acid is introduced until all of the water glass is converted to hydrated silica gel and carbonate of sodium (or potassium).

   100 parts of gray, finely ground slate meal or iron ocher (yellow) or iron oxide (red) are then added directly to the above mixture until the dye is uniformly saturated with silicic acid hydrate in paste form. After a certain period of exposure (1 to 10 hours), the water-soluble carbonic acid sodium can be leached with water without dragging the silica gel with it. The leaching of the carbonic acid salts can be carried out using water through trickling or in a centrifuge <B> ETC. </B>.



  Instead of carbonic acid, other gaseous acids such as sulphurous acids, hydrochloric acid gas etc. or their aqueous solutions, also sulfuric acid, phosphoric acid, chromic acid, boric acid in their aqueous solutions can be used in order to separate silicic acid hydrate from water glass with the formation of water-soluble and leachable salts with the cation. of the water glass (sodium, potassium). The colored part produced according to the above process is then mixed with a hydraulically we kenden binder.

      <I> Example 3: </I> 1'00 parts of trass are kneaded together with 20 to 50 parts of 50% hydrochloric acid in a hydrochloric acid-proof vessel or in a drum and left in this way for a longer period of time. If one wishes to accelerate the process, the above mixture is subjected to heating with steam with or without the application of pressure. During this process, the silica in the line is not only hydrated, but also partially dissolved.

   <B> 100 </B> to 200 parts of graphite or coke powder or another colorant that does not react to hydrochloric acid, for example white porcelain or faience flour, are now added to these 100 parts of hydrated and dissolved trass. This admixture makes the moist mass semi-dry, and a more or less semi-dry, completely distributable powder is obtained. This powder contains hydrochloric acid and silica in its pores. So if you put this. Powder from the action of wind and sun, the hydrochloric acid evaporates and a dry graphite, coke or clay powder coated with silica remains.

   The faster evaporation of the excess acid can be achieved with superheated water vapor with continuous stirring. The graphite or coke powder thus obtained is used, as in Example 1, as an additive to cement and / or lime, and provides a gray to gray-black colored mortar. Example <I> 4: </I> 100 parts of trass are treated with 20 to 50 parts of 50% sulfuric acid and digested as in Example 3. After enough silica has dissolved, barium carbonate is added.

   By reacting barium carbonate with free sulfuric acid, barium sulfuric acid is first formed, which is, however, impregnated with the free silica at the moment of formation. The end result is a more or less white color. However, care must be taken that only as much barium carbonate is added as is required to neutralize the sulfuric acid. After it has dried up, the mixture is added to cement and lime and sold as a white mortar plaster.

   Of course, other substances such as zinc oxide and i or lithopone can also be added in dry form and silicified together in order to improve the white color even more.



  If, instead of barium carbonate, iron carbonate or iron hydroxide is used as a neutralizing agent, it is converted into sulfuric iron. After neutralization: Then, in order to maintain a color, it must be heated to the annealing temperature. Depending on the type of iron salt added and the degree of heating, yellowish to reddish color shades are obtained. With other mineral salts you get other shades, for example with copper green lichens etc.

      <I> Example 5: </I> 100 parts of trass are mixed with 5 parts of hydrochloric acid and 1 part of chromic acid and 20 to 50 parts of water, cold or at an elevated temperature to. the desired amount of free silica in the water is determined. Then add zinc carbonate alone or mixed with iron carbonate in such quantities that the chromic acid is bound. Yellow, chromic zinc is formed, which is deposited on the undissolved trass, while the silica gel contained in the hydrochloric acid solution impregnates this color immediately.

   The mass can then be dried directly by air or by hot steam and subjected to the dehydration process. The last traces of hydrochloric acid can also be bound by adding lead salts. In this way, a light yellow, very stable color is obtained. The colored part produced in this way is then converted into colored mortar by adding a binding agent.



  Instead of using zinc, the process can also be carried out with other mineral salts which produce yellow, for example cadmium, lead and iron. Of course, when using chromic acid, colors other than yellow can also be achieved. if the course of the reaction is changed in a suitable manner.



  Instead of acids, acidic alkali salts can also be used to break up trass, kieselguhr etc. for the above purposes.



  The application of these colored mortars does not only extend to building construction. Instead, the colored mortars can also be used to manufacture cement and / or lime objects, such as cement pipes, cement masts, cement roof tiles, cement slabs, etc., they are also used in sewer construction, etc.

       used. In the latter case, the increased chemical resistance that these colored mortars have is particularly valued. A colored mortar can also be made if that is strong. Colored substances coated with silica are added to cement combinations and heated together to at least the sintering temperature in order to then let them cool down. After fine grinding, a finished colored cement is obtained.

 

Claims (1)

PATENTANSPRüCHE I. Farbiger Mörtel, dadurch gekennzeich net, dass er ein Bindemittel und farbige Stoffteilchen enthält, welche mit einer künstlichen Schicht von Kieselsäure um hüllt sind. II. Verfahren zur Herstellung eines farbi gen Mörtels nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, .dass auf farbige Stoffteilchen eine Umhüllung mit hydra tisierter Kieselsäure niedergeschlagen wird und nach Eintrocknen der mit Kieselsäure umhüllten Farbteilchen ein Bindemittel zugefügt wird. PATENT CLAIMS I. Colored mortar, characterized in that it contains a binder and colored fabric particles which are coated with an artificial layer of silica. II. A method for producing a colored mortar according to claim I, characterized in that .that a coating with hydrated silica is deposited on colored fabric particles and, after the silica-coated colored particles have dried, a binding agent is added. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die mit Kiesel säure umhüllten farbigen Stoffe zu Zement kombinationen zugefügt und zusammen bis mindestens zur Sinterungstemperatur erhitzt werden. SUBClaim: Method according to claim II, characterized in that the colored substances coated with silicic acid are added to cement combinations and heated together to at least the sintering temperature.
CH160994D 1930-10-06 1931-09-05 Colored mortar, as well as the method of its manufacture. CH160994A (en)

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