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CH160560A - Distance protection device. - Google Patents

Distance protection device.

Info

Publication number
CH160560A
CH160560A CH160560DA CH160560A CH 160560 A CH160560 A CH 160560A CH 160560D A CH160560D A CH 160560DA CH 160560 A CH160560 A CH 160560A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
relay
resistance
contacts
dependent
contact
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Publication of CH160560A publication Critical patent/CH160560A/en

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Description

  

      Distanzschntzeinrichtung.       Die Erfindung betrifft     Distanzschutzein-          richtungen,    das heisst Schutzeinrichtungen,  die nach einer durch den Widerstand der       relilersohleife    bestimmten Zeit ihre Kontakte  betätigen. Je nach der Grösse des Widerstan  des, den der Strom auf seinem Wege zwischen  dem Einbauort der Schutzeinrichtung und  dem Fehlerort vorfindet, ist demnach die       Auslösezeit    eine andere.

   Bei den Relais der  bekannten Schutzeinrichtungen wird diese       Auslösecharakteristik    dadurch erreicht, dass  ein von dem Widerstand abhängiges Glied,  sowie ein     Zeitablaufglied    mechanisch aufein  ander     einwirken    und durch komplizierte He  belgestänge die     Auslösecharakteristik    beein  flussen.  



  Eine viel einfachere Einrichtung, die mit  grosser Genauigkeit und hoher Selektivität  arbeitet, wird nach der Erfindung dadurch  erreicht, dass die Kontakte der mechanisch  voneinander     unabhängigen    Widerstands- und  zeitabhängigen Relais so verbunden sind,  dass je nach der Stellung des widerstands-    abhängigen Relais von den Kontakten des  Zeitrelais nur diejenigen den     Auslösekreis     vervollständigen, die nach einer dem Wider  stand der Fehlerschleife entsprechenden Zeit  geschlossen werden.  



  In     Abb.    1 ist als Anwendungsbeispiel der  Erfindung ein Schutzsystem für einen     drei-          phasigen    Netzabschnitt dargestellt. Die drei  Leitungen sind mit<B>10,</B> 11 und 12 bezeichnet.  Der zu überwachende     Streckenabschnitt    wird  durch einen Schalter 18 begrenzt, der durch  eine     Auslösespule    14 betätigt wird. Durch  den Schalter werden gleichzeitig Hilfs  kontakte 16 und 17 geschaltet, welche in den  Stromkreis der Spule 14 eingeschaltet sind.

    Das zur Überwachung dienende Distanzrelais  besteht aus einem     Zeitablaufrelais    18, einem       Ohmmeter    19 und einem     Anregerelais        920,     das ebenfalls von der Widerstandscharakte  ristik des zu überwachenden Stromkreises  abhängig ist.  



  Das Zeitrelais 18 kann in bekannter Weise  ausgeführt werden. Es ist bei dem Ausfüh-           rungsbeispiel    so     ausgebildet,    dass es nur einer  geringen Wartung bedarf und zu diesem  Zwecke mit einer     Selbstaufzugsvorrichtung     verbunden. Der bewegliche Kontakthebel 21  des Relais ist auf einer Welle 22 befestigt.  Die Welle 22. ist mit dem Antriebsmechanis  mus verbunden, der aus einer Welle 23, be  steht, die durch einen Energiespeicher, wie  zum Beispiel eine Feder 24, angetrieben wird.  Die Feder 24 ist dabei an ihrem einen Ende  mit der Welle 22 verbunden, an ihrem an  dern mit einem Hebel 25, der an der Welle  23 befestigt ist.

   Die Welle 22 ist weiterhin  mit einem Hemmwerk 26 durch eine Klinke  27 und ein Klinkenrad 2'8 verbunden,     wel-.     ehe eine schnelle Zurückbewegung des Kon  takthebels 21     unabhängig    von dem Hemm  werk gestatten.  



  Das Klinkenrad     2'8    ist mit der Welle     22     fest verbunden und kommt     mit    der Klinke       2;7    in Eingriff, welche auf einem Rad 29,  das frei beweglich .auf der Welle 22' sitzt,  angeordnet ist und mit dem Zahnrad 30 des  Hemmwerkes 2:6 verbunden ist.  



  Um die Feder 24 automatisch aufzuziehen,  ist ein Antriebsmechanismus, der aus einem  Motor 31 besteht, vorgesehen. Wenn der  Motor erregt ist,     überwindet    er die Feder  kraft 32 und bringt über eine     Schnecke    33,  ein Zahnrad 34 den Hebel 25 in Bewegung  in der durch den Pfeil 35 angezeigten Dreh  richtung. Wenn auch die Energie rasch in  der Feder 24 aufgespeichert wird, so wird  sie doch nur langsam infolge des Hemm  werkes 26 wieder freigegeben. Bei der Ent  spannung der Feder bewegt sich dann der  Kontakthebel 21 in der Richtung des Pfeils  36. In der Bahn des Kontaktes 21 sind ein  oder mehrere Kontakte 37, 38 auf einer Skala.

    39     verschiebbar    angeordnet.     Wenn    der Motor  31     entregt    ist, dann wird der Hebel 25 unter    dem Einfluss der Feder 32 rasch in eine dem  Pfeil entgegengesetzte     Richtung    gedreht. Bei  dieser Bewegung kommt der Hebel 25 mit  einem auf der Welle 22,     angeordneten    Arm 40  in Eingriff. Die dann einsetzende Bewegung  wird von dem Hemmwerk 26 nicht beein  flusst, so dass der Hebel 25 rasch in seine An  fangslage zurückkommt, wobei diese Bewe  gung begrenzt ist durch die Windungen der  Schnecke 33 und die Masse des mit ihr ver  bundenen Elektromagnetes 31.  



  Das     Ohmmeter    19 ist als     Ferrarisrelais     ausgebildet. Es besitzt eine Scheibe 41, wel  che sich in Abhängigkeit von der Wider  standscharakteristik, wie zum Beispiel der  Impedanz, der     Reaktanz    oder der     Resistanz     der     Leitungen    10, 11 und 12 oder einer Kom  ponente dieser Grössen bewegt. Im allgemei  nen wird die Abhängigkeit von der     Reaktanz     die günstigste Arbeitsweise sichern. Auf die  Scheibe wirken zwei     Antriebsglieder,    42 und  43, im entgegengesetzten Sinne. Das Dreh  moment des einen Gliedes ist abhängig von  <I>E .

   J .</I>     sin        9p   <I>. f</I>     (,8),    das des andern von       J2   <I>. f'</I>     (ss),    wobei E die Netzspannung, J der  Strom einer Phase des zu     überwachenden     Stromkreises sind, während     g)    der Phasen  winkel zwischen beiden bedeutet. Mit     ss    ist  der Drehwinkel der Scheibe bezeichnet.

   Die  Winkelabhängigkeit der Drehmomente ist  durch die verschieden langen     Einschnitte    in  der     Ferrarisseheibe    bestimmt, die     bewirken,     dass sich die Wirbelströme in der     Ferraris-          scheibe    verschieden stark ausbilden und eine  Kraft hervorrufen, die mit verschieden gro  ssem Hebelarm auf das Drehsystem     drückt.     Da die beiden Drehmomente einander ent  gegenwirken, wird die Scheibe 41 eine Stel  lung einnehmen, die durch das Gleichgewicht  beider Drehmomente bestimmt ist.

   Der Dreh  winkel     ,8    der Scheibe ist gegeben durch die  Gleichung  
EMI0002.0039     
    Z und X bedeuten dabei die Impedanz     bezw.     die     Reaktanz    der Fehlerschleife. Mit der    Scheibe 41 ist ein Kontakthebel 44 verbun  den, der mit den Kontakten 45 und 46 in      Eingriff kommt, die ihrerseits auf einer  nach der Grösse des Widerstandes oder der       Entfernung    geeichten Skala 47 angeordnet  sind.  



  Das Antriebsglied 42 besitzt eine watt  metrische     Ausbildung.    Es enthält zusammen  arbeitende Strom- und Spannungswicklungen  48 und 49, welche von dem Strom einer Phase       bezcv.    eine Spannung zwischen den Leitern  10 und 11. über einen Stromwandler 50     bezw.     einen     Spannungswandler    51 erregt werden.  Um die erforderliche Phasenverschiebung  zwischen den Strömen in den Wicklungen 48  und 49 zu erhalten, sind     Kondensatoren    52  vorgesehen. Um das von dem Glied 42  ausgeübte Drehmoment einzustellen, ist ein  veränderlicher Widerstand 53 in Serie mit  der Spannungswicklung 49 angeordnet.  



  Das Antriebsglied 43 besitzt eine Strom  wicklung 54, welche von dem Strom in der  Leitung 10 erregt wird. Das Drehmoment  wird durch Anordnung einer     Kurzschluss-          wicklung    erzeugt. Es wirkt in     derRichtung    des  Pfeils 5.5 bei normalen Bedingungen entgegen  dem von dem Magnet 42 ausgeübten Dreh  moment. Bei normaler Energierichtung wir  ken die Drehmomente in den Magnetgliedern  42 und 43 einander entgegen, bei Umkehr  der Energierichtung in demselben Sinne.  



  Bei einem Kurzschluss in der Nähe des  Einbauortes soll der Kontakthebel 44 mit  dem Kontakt 45 in Eingriff kommen. In die  sem Falle ist die kürzeste     Auslösezeit    er  wünscht. Um dies zu erreichen, ist im nor  malen Betrieb allein das Stromglied 43 wirk  sam, dessen Drehmoment den Kontakthebel  44 mit dem Kontakt 45 in Eingriff zu brin  gen sucht. Das Antriebsglied 42 ist unwirk  sam gemacht, indem zum Beispiel seine Span  nungswicklungen über die Kontakte 56 des       Anregerelais    2'0 kurzgeschlossen sind. Statt  dessen kann auch der Kondensator 522 und  der Widerstand 53 kurz geschlossen werden.

    Dadurch wird gleichzeitig erreicht, dass der  wirksame Blindwiderstand des     Spannungs-          spulenkreises    normalerweise erhöht ist, so dass    der     Spannungswandler    51 normalerweise nur  wenig beansprucht wird.  



  Das     Anregerelais    20 besteht aus einer       Ferrarisscheibe    57, welche ebenfalls in     Ab-          hängigl-zeit    von der Widerstandscharakteristik  der Leitungen 10, 11 und 12 anspricht. In  den meisten Fällen wird es zweckmässig sein,  als Widerstand die Impedanz zu wählen.

    Zwei Antriebsglieder 58 und 59 üben in     ent-          (regengesetztem    Sinne Drehmomente auf die       Ferrarisscheibe    57 aus, und zwar sind die  Drehmomente proportional  <I>E .</I>     .l   <I>.</I>     cos        (cp        -f-   <I>a) .

   f</I>     iss)@     und     E'   <I>- f'</I>     (ss).        ss    ist dabei der Drehwinkel  der     Scheibe,    der sich ebenso wie beim System  19 in Abhängigkeit von dem Quotienten bei  der Grössen einstellt, a ein Winkel, der be  stimmt ist durch die gewünschte Arbeitsweise  des Relais, ob es von der Phasenverschiebung       9p    allein oder noch von einer zusätzlichen Pha  senverschiebung a abhängig sein soll. Mit  der Scheibe 57 ist ein Kontakthebel 60 ver  bunden. Das auf die     Scheibe    57 ausgeübte  Drehmoment wirkt normalerweise so, dass der  Kontakthebel 60 bestrebt ist, mit den Kon  takten 61 in Eingriff zu kommen.

   Durch eine  Feder 6 wird er aber normalerweise an die  Kontakte     5G        herangedrückt.     



  Das Antriebselement 59 ist abhängig von  der Spannung zwischen den Leitungen 10  und 11, von der die Wicklung 9 erregt ist.  Das Drehmoment wirkt im Sinne des Pfeil  62. Das Element 58 besitzt Strom- und Span  nungswicklungen 63, 64, welche vom Strom  in der Leitung 10 und von der Spannung  zwischen den     Leitungen    10 und 11 erregt  sind. Durch einen Widerstand 65 parallel  zur Wicklung 63 wird die     gewünschte    Pha  senverschiebung erzielt.  



  Durch einen Kondensator 66, welcher in  Serie zur Spannungswicklung 64 liegt und  der mit der Wicklung 64 so     abgestimmt    ist,  dass bei normaler Frequenz Resonanz herrscht,  wird die Empfindlichkeit der Anordnung er  höht. Demselben Zwecke dient ein spannungs  abhängiger Widerstand 67, der bei hoher  Spannung verhältnismässig niedrig ist und bei      niedrigen Spannungen sehr hoch, so dass  der Strom durch die Wicklung 64 begrenzt  wird. Bei normaler Spannung     wird    der  Strom, der in der     Spannungswicklung    des  Elementes 58 fliesst, deswegen stark voreilend  sein, weil der Widerstandswert von 67 sehr  klein ist und daher der Einfluss der Kapazi  tät 66 in erster Linie für seine Richtung mass  gebend ist.

   Infolgedessen kann hierdurch die  nacheilende Komponente anderer Spannungs  wicklungen, die an den Wandler 51 ange  schlossen sind, kompensiert werden.     Wenn    es  erwünscht ist, den     Phasenwinkel    mit an  wachsender Spannung mehr nacheilend zu  machen,     dann    kann ein Widerstand 6:8 von  ähnlicher Beschaffenheit wie der Widerstand  67 parallel zum Kondensator 616 gelegt wer  den.  



  Wenn die Energie in den Leitungen 10,  11, 12 in einer bestimmten Richtung fliesst,  zum Beispiel von den Sammelschienen der  Station weggerichtet ist, dann ist das Dreh  moment, das von den     Magnetgliedern    58, 59  ausgeübt wird, gleichgerichtet und hält die  Kontakte 56; geschlossen. Beim Auftreten  einer entgegengesetzten Energierichtung wir  ken die Drehmomente einander entgegen.  Wenn das von dem Element 58 hervor  gerufene Drehmoment überwiegt, werden die  Kontakte 56 geöffnet und die Kontakte 61  geschlossen. Da dadurch der     Kurzschluss    der  Spannungswicklung 49 aufgehoben wird,  wird das widerstandsabhängige Relais 19 in  Tätigkeit gesetzt.

   Das Überbrücken der Kon  takte 61 stellt den Stromkreis des Motors 31  des Zeitrelais 18 von einer Seite der Bat  terie 15 zu der     andern    über den Leiter 69,  die Kontakte 61, den Leiter 70, die Wick  lung 31, den Leiter 71 und die Hilfskontakte  her und setzt das Zeitrelais in Gang. Nehmen  wir zunächst an, dass, der Fehler auf der  Leitung     zwischen    den Punkten     _A    und B liegt,  entsprechend dem Diagramm der     Abb.    3.

   Der  Kontakthebel 44 des widerstandsabhängigen  Relais     wird        dann    die Kontakte 45 überbrücken  und den Netzschalter 13 in der kürzesten  Zeit t, das ist diejenige Zeit, die das Anrege-         glied    zur     Betätigung    seiner Kontakte benötigt,  auslösen. Der Stromkreis der     Auslösespule     14 wird dabei von einer Klemme der Bat  terie 1.5 zur andern folgenden Verlauf neh  men: Leiter 69, Kontakte 61., Leiter 72, Kon  takthebel 44, Kontakt 45, Leiter 73, Zwi  schenrelais 74, Leiter 75,     Auslösespule    14 und  Hilfskontakt 16. Das     Zwischenrelais    74  schliesst seine Kontakte 76.

   Dadurch     wird     ein Stromkreis über die Leitungen 69 und 77,  die Kontakte 76, die Wicklung des Hilfs  relais 74, Leiter 75,     Auslösespule    14 und  Hilfskontakt 16 geschlossen. Die Betätigungs  spule des Relais 74 wirkt demnach gleich  zeitig als Haltespule und sichert einen guten  Kontaktübergang.  



  Nehmen wir nun an, dass der     Fehler     zwischen Punkt $ und<B>D</B>, und zwar links  von der     Station    E liegt; der Kontakthebel 44  des widerstandsabhängigen Relais 19 wird  dann rasch in eine Stellung gelangen, die  zwischen den Kontakten 45 und 46 liegt.  Nach einer bestimmten Zeit     t1        wird    der Kon  takthebel     2:1    des Zeitrelais 18     mit    dem Kon  takte 37 in Eingriff kommen.

   Dadurch wird  der Stromkreis der     Auslösespule    14 von einer  Seite der Batterie zur andern über den Leiter  699 die Kontakte 61, den Leiter<B>70,</B> den Kon  takthebel 21, Kontakt 37, Leiter 78, Kontakt  79 des Zwischenrelais 80, Zwischenrelais 74,  Leiter 75,     Auslösespule    14 und     Hilfskontakt     1.6 hergestellt. Das Relais 14 wird wie beim  ersten Fehlerfalle erregt und der Netzschal  ter     1!3    geöffnet.  



  Wenn nun der Fehler     zwischen    den Punk  ten D und F rechts von der     Station    E liegt,  dann kommt der Kontakthebel 44 des Wi  derstandsrelais mit dem Kontakt 46 in Ver  bindung und schliesst dadurch den Stromkreis  des     Zwischenrelais    80 von einer Seite der Bat  terie 15 zu der andern über Leiter 69, Kon  takte 61, Leiter 72, Kontakthebel 44, Kon  takt 46, Leiter 81, Relaiswicklung 80, Leiter  71 und Hilfskontakt 17. Das Zwischenrelais  80 öffnet seine Kontakte 79 und überbrückt  die     Kontakte    82. Das Öffnen der Kontakte  79 verhindert, dass die     Auslösespule    über den      Kontakthebel 21 des Zeitrelais geschlossen  wird, wenn dieser mit den Kontakten 37 in  Eingriff kommt.

   Nach einer bestimmten Zeit       t,    indessen berührt der Kontakthebel 21 des  Zeitrelais 18 die Kontakte 38 und schliesst  den Stromkreis der     Auslösespule    14 von einer  Seite der Batterie 15 zu der andern über  Leiter 69, Kontakte 61, Leiter<B>70,</B> Kontakt  hebel 21, Kontakte 68, Leiter 83, Relaiswick  lung 74, Leiter 75,     Auslösespule    14 und  Hilfskontakt 16. Das Hilfsrelais 14 wird  dadurch erregt und führt das Auslösen des  Netzschalters 13 herbei.  



  Bei einem Fehler innerhalb des Bereiches  <I>A-F.</I> der eine Umkehr der Energierichtung  zur Folge hat,     wird    der Schalter 13 in ver  schiedenen Zeiten<I>t.</I>     t1,   <I><U>t.,</U></I> ausgelöst, die von  der Entfernung     A-B,        B-D    und     D-F    ab  hängen. Die Entfernung     A-F    entspricht da  bei dem grössten Widerstandswert, bei wel  chem das     Anregeglied    in Tätigkeit tritt, so  dass bei einem Fehler ausserhalb des Bereiches       A-F    keine Auslösung erfolgt.  



  Um zu verhüten, dass bei einem Strom,  der unterhalb eines bestimmten Wertes liegt,  eine Auslösung erfolgt, ist es zweckmässig,  entsprechende Mittel vorzusehen, um den  Kontakthebel     4-4    von dem Kontakt 45 weg  zuhalten, wenn der     Strom    unterhalb dieses       Wertes    liegt. Diese Mittel können aus einer  Feder 8 bestehen, die mit dem Kontakthebel  44 verbunden ist, und einem Anschlag 7.  Wenn der Strom oberhalb eines bestimmten  Wertes liegt, dann wird die Kraft der Fe  der 8 überwunden und der Kontakthebel 44  kommt mit dem Kontakt 45 in Berührung.  Wenn aber der Strom unterhalb dieses Wer  tes liegt, dann überwiegt die Wirkung der  Feder 8 und hält die Kontakte 44 und 45  auseinander.

   Die Anordnung der Feder     hat     noch den weiteren Vorteil, dass. bei Fehlern.  die in der Nähe des Einbauortes der Schutz  einrichtung liegen, eine rasche Trennung der  Bontakte 44 und 45 erfolgt und dadurch eine  genauere Unterscheidung zwischen den Zei  ten, die bei kleinstem     Ohmzahlen,    und denen,    die bei grösseren einsetzen sollen, bewirkt  wird.  



  Um eine einheitliche Arbeitsweise haupt  sächlich der widerstandsabhängigen Relais 19       und,20    bei einem Fehler, der     zwischen    zwei  Leitungen und     zwischen    drei Leitungen liegt,  zu erzielen, kann die Einrichtung in der in       Abb.    2 dargestellten Weise abgeändert wer  den. Diese Änderung kann getroffen werden,  ohne dass zusätzliche Stromtransformatoren  erforderlich werden.  



  In     Abb.    2. sind nur die widerstands  abhängigen Elemente 19 und 2,0 dargestellt,  da diese allein abgeändert zu werden brau  chen. Die Änderung besteht darin, dass die  Stromwicklungen der     Elemente    42, 43 und 58  von der Differenz zwischen den     Strömen    in  zwei Phasen erregt werden, während die  Spannung zwischen diesen die Spannungs  wicklungen der Elemente 42 und 58, 59  speist. Die Stromdifferenz kann erhalten wer  den, indem die Magnetkerne der Antriebsglie  der 42, 43 und 58 je mit zwei Wicklungen  48, 48' 54' und 63, 63' ausgerüstet werden.  Die Anordnung und Schaltung erfolgt dabei  in der Weise, dass in den Magnetkreisen ein  Fluss entsteht, der abhängig ist von der Dif  ferenz der Ströme in den Leitungen 10 und  11.

   Beim Auftreten eines Kurzschlusses zwi  schen diesen Leitern wird bei Gleichheit der       Windungszahlen    in beiden Wicklungsteilen  ein Fluss entstehen, der proportional ist der  Summe der Fehlerströme in diesen     beiden     Leitungen, da diese beiden Ströme um<B>180'</B>  gegeneinander verschoben sind. Die Wick  lungen 48, 54 und 63 können also beispiels  weise in dem Stromkreis des     Wandlers    50,  die Wicklungen 48', 54' und 63' in den  Stromkreis des Wandlers 50' geschaltet wer  den.

   Bei dieser Anordnung wirkt auf die be  weglichen Systeme der     Relais    19 und 20 das  gleiche Drehmoment, unabhängig davon, ob  der Fehler zwei oder drei Phasen     umfasst.     Die Einrichtung ist in     Abb.    2 nur für eine  Phase dargestellt. Sie kann natürlich in ähn  licher Weise in jede der übrigen Phasen des  Systems eingebaut werden.      Bei dem Ausführungsbeispiel der     Abb.    4  ist ein Zeitrelais mit zwei verschiedenen Ein  heiten 18', 18" entsprechend den Zeiten     t1     und     t.    angeordnet. Die Zeitrelais können da  bei in derselben Weise wie in     Abb.    1 aus  gebildet sein.

   Der Kontakthebel 60 des An  regegliedes 20 ist mit zwei voneinander iso  lierten Kontakten 56 und     5i6'    ausgerüstet.  Der Kontakthebel     44    des Widerstandsrelais  19     wird    in einer Lage gehalten, die einem  höheren     Ohmwert    entspricht als der Lage des  Kontaktes 45, durch entsprechende Mittel,  wie zum Beispiel einem Magneten 84, der nor  malerweise in Abhängigkeit von der Span  nung des Stromkreises über die Kontakte 56  und 5,6" erregt ist. Statt dessen kann auch  der Kontakt 61 des     Anregerelais    20 in Serie  zu dem Kontakt 45 des Widerstandsrelais 19  gemäss     Abb.    1 angeordnet sein.

   In dem letz  ten Falle muss die Zeit bis zur Kontaktgabe  21 genügend gross sein, -um zu ermöglichen,  dass der Kontakt unterbrochen bleibt, unab  hängig von der     Betätigung    des Kontaktes 45.  was in den Fällen erforderlich ist, in denen  dem Fehler ein     Ohmwert    zugeordnet ist, der  grösser ist als der Lage des Kontaktes 45 ent  spricht. Die Wicklung des Magnetes 84 liegt  parallel zur Spannung der Wicklung 49 des  Widerstandsrelais 19 und ist erregt, wenn  die Kontakte 56 und 56" geschlossen sind.  



  Bei einem Fehler, der von einer bestimm  ten Energierichtung begleitet ist, öffnet das       Anregerelais    20 seine Kontakte 56 und 56"  und     entregt    dabei den Magneten 84 und setzt  das Widerstandsrelais 19 in Bewegung. Wenn  der Fehler sehr nahe an dem Einbau des  Relais liegt, dann erreicht der Kontakthebel  44 schnell den Kontakt 45. Dadurch wird  der Stromkreis der     Auslösespule    vom Pluspol  einer Batterie über     Hilfskontakte    16, Auslöse  spule 14, Leiter 75 und 73, Kontakte 45 und       44    und Leiter 7 0 zum Minuspol hergestellt.  



  Wenn die Kontakte 56' und 61 in Ein  griff kommen, dann werden die Zeitrelais 18'  und 18" in     Tätigkeit    gesetzt. Wenn der Feh  ler in dem Bereich     zwischen   <I>B</I> und<I>D</I> der       Abb.    3 liegt, dann liegt der Kontakthebel 44    zwischen den Kontakten 45 und 46; das Zeit  relais 18' wird erregt und schliesst seine Kon  takte<B>3;7'.</B> Dieses stellt den Stromkreis der       Auslösespule    her vom Pluspol über die Hilfs  kontakte 16,     Auslösespule    14, Leiter 75, Kon  takt 37', Leiter 78 und 69 zum Minuspol.

    Wenn der Fehler im Bereich zwischen D und       I'    liegt, dann wird das Zeitrelais 18 dadurch  unwirksam gemacht, dass der Kontakthebel  44 mit dem Kontakt 46 in Eingriff gelangt  und dadurch die Spule des Zeitrelais 18' über  den Leiter 70, die Kontakte 44 und 46, den  Leiter 83, einen Schutzwiderstand 86 und die  Kontakte 61 und 56' kurzschliesst. Nach dem  Ablauf der Zeit     t.    indessen schliesst das Zeit  relais 18" seine Kontakte 38' und stellt da  durch den Stromkreis der     Auslösespule    her  von Plus über die Hilfskontakte 16 zur Spule  14, den Leiter<B>75,</B> die Kontakte 38' und die  Leiter 78 und 69 zu Minus.  



  In     Abb.    5 ist das     Anregerelais    und wider  standsabhängige Relais zu einem einzigen  Relais 19' vereinigt, dessen Antriebsglieder  59 und 58 von der Spannung und Leistung  der Leitung abhängig sind. Bei einer be  stimmten Energierichtung wirkt auf den  Kontakthebel 85 ein Drehmoment in Rich  tung des Pfeils 55, welches die Kontakte 87  geöffnet hält. Diese     Kontakte    liegen in dem  Stromkreis des Zeitrelais 18, welches sich in  folgedessen nicht in Betrieb befindet. Das  Zeitrelais kann ähnlich ausgebildet sein, wie  in     Abb.1    dargestellt.

   Das spannungsabhängige  Glied 59 vergrössert sein Drehmoment beim  Anwachsen des Widerstandes, während das  leistungsabhängige Glied 58 sein Drehmoment  mit der Verminderung des Widerstandes er  höht, aber gleichzeitig abhängig ist von der  Energierichtung, so dass beim     Energiefluss    in  der     Richtung,    in der eine Auslösung erfolgen  soll, das Kontaktglied 85 sich in einer Rich  tung bewegt, die derjenigen des Pfeils 55 ent  gegengesetzt ist.  



  Bei einem Fehler, der einen     Energiefluss     in der Richtung zur Folge hat, bei welcher  der Schalter 13 betätigt werden soll, erreicht  der Kontakthebel 85 rasch den Kontakt 88      bei einem Fehler im Bereich des niedrigsten       ()hm@@-erte.    Dadurch wird der Stromkreis  des Zwischenrelais 74 hergestellt, welches in  Serie zur     Auslösespule    14 über den Leiter 75       liegt.        Wenn    das Relais erregt ist, dann  schliesst es seine Kontakte<B>76</B> und hält die       Auslösespule        1-t    erregt über einen Stromkreis,  der vom Minuspol der Batterie über die Kon  takte<B>76</B> des Relais 74, den Leiter 75,

   die       Auslesespule    14 und die Hilfskontakte<B>16</B>  zum Pluspol verläuft.  



  Bei einem Fehler im Bereich     B-D    kommt  der Kontakthebel 85 mit dem Kontakt 89 in  Berührung und schliesst dabei den Strom  kreis des Hilfsrelais 90, welches über die  Kontakte 91 sich selbst erregt und den     Mi-          nuspol    der Batterie an die Kontakte 3 7 des  Zeitrelais 18 legt. Wenn infolgedessen der  Kontakthebel 21 mit den Kontakten 37 nach  der Zeit     t,    in Berührung kommt, dann wird       cler    Stromkreis des Zwischenrelais 74 über  die Leitungen 92 und 75 geschlossen und da  durch der Schalter 13 ausgelöst.  



  Wenn der Fehler im Bereich     D-F    liegt,  dann erreicht der Kontakthebel 85 nicht  schnell genug den Kontakt 89. Das Zeit  relais I8 vermag seinen Kontakt     3'8    zu er  reicl(en und dabei die     Auslösespule    14 und  das Zwischenrelais 74 zu erregen. Der Schal  ter 14 wird infolgedessen ausgelöst. Wenn       der    Fehler ausserhalb des Bereiches     A--   <I>F</I>  liegt, dann wird der Kontakthebel 85 über  haupt nicht in Tätigkeit gesetzt und infolge  dessen erfolgt keine Betätigung der     Schutz-          en  



      Distance protection device. The invention relates to distance protection devices, that is to say protection devices which actuate their contacts after a time determined by the resistance of the reliler's sole. Depending on the size of the resistance that the current finds on its way between the installation location of the protective device and the fault location, the tripping time is therefore different.

   In the case of the relays of the known protective devices, this triggering characteristic is achieved in that a member dependent on the resistance, as well as a timing member, mechanically act on one another and influence the triggering characteristics through complicated lever linkages.



  A much simpler device that works with great accuracy and high selectivity is achieved according to the invention in that the contacts of the mechanically independent resistance and time-dependent relays are connected so that depending on the position of the resistance-dependent relay of the contacts of the timing relay, only those complete the trip circuit that are closed after a time corresponding to the resistance of the error loop.



  In Fig. 1, a protection system for a three-phase network section is shown as an application example of the invention. The three lines are labeled <B> 10, </B> 11 and 12. The route section to be monitored is limited by a switch 18 which is actuated by a trigger coil 14. Auxiliary contacts 16 and 17, which are switched into the circuit of the coil 14, are simultaneously switched by the switch.

    The distance relay used for monitoring consists of a timing relay 18, an ohmmeter 19 and an exciter relay 920, which is also dependent on the resistance characteristics of the circuit to be monitored.



  The timing relay 18 can be implemented in a known manner. In the exemplary embodiment, it is designed in such a way that it requires little maintenance and, for this purpose, is connected to a self-winding device. The movable contact lever 21 of the relay is mounted on a shaft 22. The shaft 22 is connected to the drive mechanism, which consists of a shaft 23, which is driven by an energy store, such as a spring 24, for example. The spring 24 is connected at one end to the shaft 22 and at its other end with a lever 25 which is attached to the shaft 23.

   The shaft 22 is also connected to an escapement 26 by a pawl 27 and a ratchet wheel 2'8, wel-. before a quick return movement of the con tact lever 21 allow independently of the Hemm work.



  The ratchet wheel 2'8 is firmly connected to the shaft 22 and comes into engagement with the pawl 2; 7, which is arranged on a wheel 29, which sits freely movable on the shaft 22 ', and with the gear wheel 30 of the inhibiting mechanism 2 : 6 is connected.



  In order to automatically wind up the spring 24, a drive mechanism consisting of a motor 31 is provided. When the motor is excited, it overcomes the spring force 32 and brings the lever 25 in motion in the direction of rotation indicated by the arrow 35 via a worm 33, a gear 34. Even if the energy is quickly stored in the spring 24, it is only slowly released again as a result of the inhibitor 26. When the spring is released, the contact lever 21 moves in the direction of arrow 36. In the path of contact 21, one or more contacts 37, 38 are on a scale.

    39 slidably arranged. When the motor 31 is de-energized, the lever 25 is rotated rapidly under the influence of the spring 32 in a direction opposite to the arrow. During this movement, the lever 25 comes into engagement with an arm 40 arranged on the shaft 22. The movement that then begins is not influenced by the inhibiting mechanism 26, so that the lever 25 quickly returns to its initial position, this movement being limited by the turns of the worm 33 and the mass of the electromagnet 31 connected to it.



  The ohmmeter 19 is designed as a Ferrari relay. It has a disk 41, which moves as a function of the resistance characteristics, such as the impedance, reactance or resistance of lines 10, 11 and 12 or a component of these sizes. In general, the dependence on reactance will ensure the most favorable mode of operation. Two drive members, 42 and 43, act in opposite directions on the disc. The torque of one link depends on <I> E.

   J. </I> sin 9p <I>. f </I> (, 8), that of the other from J2 <I>. f '</I> (ss), where E is the mains voltage, J is the current of one phase of the circuit to be monitored, while g) is the phase angle between the two. The angle of rotation of the disk is denoted by ss.

   The angular dependency of the torques is determined by the incisions of different lengths in the Ferrari disk, which cause the eddy currents to develop in the Ferrari disk to different degrees and cause a force that presses on the rotating system with a different lever arm. Since the two torques counteract each other, the disc 41 will assume a position that is determined by the balance of the two torques.

   The angle of rotation, θ of the disc is given by the equation
EMI0002.0039
    Z and X mean the impedance respectively. the reactance of the fault loop. With the disc 41, a contact lever 44 is connected, which comes into engagement with the contacts 45 and 46, which in turn are arranged on a scale 47 calibrated according to the size of the resistance or the distance.



  The drive member 42 has a watt metric training. It contains cooperating current and voltage windings 48 and 49, which bezcv from the current of a phase. a voltage between the conductors 10 and 11. via a current transformer 50 respectively. a voltage converter 51 can be energized. In order to obtain the necessary phase shift between the currents in the windings 48 and 49, capacitors 52 are provided. To adjust the torque exerted by member 42, a variable resistor 53 is placed in series with voltage winding 49.



  The drive member 43 has a current winding 54 which is excited by the current in the line 10. The torque is generated by arranging a short-circuit winding. It acts in the direction of arrow 5.5 under normal conditions against the torque exerted by the magnet 42. With normal energy direction we ken the torques in the magnetic members 42 and 43 against each other, with reversal of the energy direction in the same sense.



  In the event of a short circuit in the vicinity of the installation location, the contact lever 44 is intended to engage the contact 45. In this case, the shortest tripping time is what he wants. To achieve this, in normal operation only the current element 43 is effective, whose torque seeks the contact lever 44 with the contact 45 to engage. The drive member 42 is made ineffective, for example, in that its voltage windings are short-circuited via the contacts 56 of the excitation relay 2'0. Instead, the capacitor 522 and the resistor 53 can also be short-circuited.

    This at the same time ensures that the effective reactance of the voltage coil circuit is normally increased, so that the voltage converter 51 is normally only subjected to little stress.



  The start relay 20 consists of a Ferraris disk 57, which also responds as a function of the resistance characteristics of the lines 10, 11 and 12. In most cases it will be useful to choose impedance as the resistance.

    Two drive elements 58 and 59 exert torques on the Ferrari disk 57 in the opposite sense, namely the torques are proportional to <I> E. </I> .l <I>. </I> cos (cp -f- <I> a).

   f </I> iss) @ and E '<I> - f' </I> (ss). ss is the angle of rotation of the disk, which, as with system 19, is set as a function of the quotient of the variables, a an angle that is determined by the desired mode of operation of the relay, whether it is from the phase shift 9p alone or from an additional phase shift a should be dependent. With the disc 57, a contact lever 60 is a related party. The torque exerted on the disk 57 normally acts in such a way that the contact lever 60 strives to come into engagement with the contacts 61.

   However, it is normally pressed against the contacts 5G by a spring 6.



  The drive element 59 is dependent on the voltage between the lines 10 and 11, by which the winding 9 is excited. The torque acts in the direction of arrow 62. Element 58 has current and voltage windings 63, 64, which are excited by the current in line 10 and by the voltage between lines 10 and 11. Through a resistor 65 parallel to the winding 63, the desired phase shift is achieved.



  The sensitivity of the arrangement is increased by a capacitor 66 which is in series with the voltage winding 64 and which is coordinated with the winding 64 so that there is resonance at normal frequency. The same purpose is served by a voltage-dependent resistor 67 which is relatively low at high voltage and very high at low voltages, so that the current through winding 64 is limited. At normal voltage, the current flowing in the voltage winding of element 58 will be very leading because the resistance value of 67 is very small and therefore the influence of the capacitance 66 is primarily decisive for its direction.

   As a result, the lagging component of other voltage windings that are connected to the converter 51 can be compensated for. If it is desired to make the phase angle more lagging as the voltage increases, then a resistor 6: 8 of similar nature to resistor 67 can be placed in parallel with capacitor 616.



  If the energy in the lines 10, 11, 12 flows in a certain direction, for example away from the busbars of the station, then the torque exerted by the magnetic members 58, 59 is rectified and holds the contacts 56; closed. When an opposite energy direction occurs, the torques counteract each other. When the torque produced by element 58 predominates, contacts 56 are opened and contacts 61 are closed. Since the short circuit of the voltage winding 49 is thereby canceled, the resistance-dependent relay 19 is activated.

   The bridging of the contacts 61 establishes the circuit of the motor 31 of the timing relay 18 from one side of the battery 15 to the other via the conductor 69, the contacts 61, the conductor 70, the winding 31, the conductor 71 and the auxiliary contacts and sets the time relay in motion. Let us first assume that the fault on the line lies between points _A and B, according to the diagram in Fig. 3.

   The contact lever 44 of the resistance-dependent relay will then bypass the contacts 45 and trigger the mains switch 13 in the shortest time t, that is the time that the trigger element needs to operate its contacts. The circuit of the trip coil 14 will take the following course from one terminal of the battery 1.5 to the other: conductor 69, contacts 61, conductor 72, contact lever 44, contact 45, conductor 73, intermediate relay 74, conductor 75, trip coil 14 and auxiliary contact 16. The intermediate relay 74 closes its contacts 76.

   As a result, a circuit via the lines 69 and 77, the contacts 76, the winding of the auxiliary relay 74, conductor 75, trip coil 14 and auxiliary contact 16 is closed. The actuation coil of the relay 74 therefore acts at the same time as a holding coil and ensures a good contact transition.



  Let us now assume that the error lies between point $ and <B> D </B>, to the left of station E; the contact lever 44 of the resistance-dependent relay 19 will then quickly move into a position which lies between the contacts 45 and 46. After a certain time t1, the con tact lever 2: 1 of the timing relay 18 with the con contacts 37 come into engagement.

   As a result, the circuit of the trip coil 14 from one side of the battery to the other via the conductor 699, the contacts 61, the conductor <B> 70, </B> the con tact lever 21, contact 37, conductor 78, contact 79 of the intermediate relay 80, Intermediate relay 74, conductor 75, trip coil 14 and auxiliary contact 1.6 made. The relay 14 is energized as in the first error and the mains switch 1! 3 opened.



  If the error between the points D and F is to the right of station E, then the contact lever 44 of the resistance relay comes into contact with the contact 46 and thereby closes the circuit of the intermediate relay 80 from one side of the battery 15 to the other via conductor 69, contacts 61, conductor 72, contact lever 44, con tact 46, conductor 81, relay winding 80, conductor 71 and auxiliary contact 17. The intermediate relay 80 opens its contacts 79 and bridges the contacts 82. The opening of the contacts 79 prevents that the trip coil is closed via the contact lever 21 of the timing relay when the latter comes into engagement with the contacts 37.

   After a certain time t, however, the contact lever 21 of the timing relay 18 touches the contacts 38 and closes the circuit of the trip coil 14 from one side of the battery 15 to the other via conductors 69, contacts 61, conductors 70, Contact lever 21, contacts 68, conductor 83, relay winding 74, conductor 75, trip coil 14 and auxiliary contact 16. The auxiliary relay 14 is thereby energized and triggers the power switch 13.



  In the event of an error within the range <I> AF. </I> which results in a reversal of the energy direction, switch 13 is <I> t. </I> t1, <I> <U> t at different times ., </U> </I>, which depend on the distance AB, BD and DF. The distance A-F corresponds to the greatest resistance value at which the excitation element comes into operation, so that there is no triggering in the event of an error outside the range A-F.



  In order to prevent tripping when the current is below a certain value, it is advisable to provide appropriate means to hold the contact lever 4-4 away from the contact 45 when the current is below this value. These means can consist of a spring 8, which is connected to the contact lever 44, and a stop 7. If the current is above a certain value, then the force of the Fe of 8 is overcome and the contact lever 44 comes with the contact 45 in Contact. But if the current is below this who tes, then the action of the spring 8 prevails and keeps the contacts 44 and 45 apart.

   The arrangement of the spring has the further advantage that. In the event of errors. which are located near the installation site of the protective device, a rapid separation of the contacts 44 and 45 takes place and thus a more precise differentiation between the times that are caused by the smallest ohmic values and those that are to start with larger ones.



  In order to achieve a uniform operation mainly of the resistance-dependent relays 19 and 20 in the event of a fault between two lines and between three lines, the device can be modified in the manner shown in FIG. This change can be made without the need for additional current transformers.



  In Fig. 2. only the resistance-dependent elements 19 and 2.0 are shown, since these alone need to be modified. The change is that the current windings of elements 42, 43 and 58 are excited by the difference between the currents in two phases, while the voltage between them feeds the voltage windings of elements 42 and 58, 59. The current difference can be obtained by equipping the magnetic cores of the drive elements 42, 43 and 58 with two windings 48, 48 '54' and 63, 63 '. The arrangement and switching are carried out in such a way that a flux is created in the magnetic circuits that is dependent on the difference between the currents in lines 10 and 11.

   If a short circuit occurs between these conductors, if the number of turns in both parts of the winding is the same, a flux will arise that is proportional to the sum of the fault currents in these two lines, since these two currents are shifted by <B> 180 '</B> against each other. The windings 48, 54 and 63 can thus example, in the circuit of the converter 50, the windings 48 ', 54' and 63 'in the circuit of the converter 50' who switched the.

   In this arrangement, the moving systems of the relays 19 and 20 have the same torque, regardless of whether the fault comprises two or three phases. The setup is shown in Fig. 2 for only one phase. It can of course be built into any of the other phases of the system in a similar way. In the embodiment of FIG. 4, a timing relay with two different units 18 ', 18 "is arranged corresponding to the times t1 and t. The timing relays can be designed in the same way as in FIG.

   The contact lever 60 of the regulating member 20 is equipped with two isolated contacts 56 and 5i6 '. The contact lever 44 of the resistance relay 19 is held in a position that corresponds to a higher ohmic value than the position of the contact 45, by appropriate means, such as a magnet 84, which normally depends on the voltage of the circuit across the contacts 56 and 5.6 ". Instead, the contact 61 of the excitation relay 20 can also be arranged in series with the contact 45 of the resistance relay 19 according to FIG.

   In the latter case, the time until contact 21 must be sufficiently long to enable the contact to remain interrupted, regardless of the actuation of contact 45, which is necessary in cases in which an ohmic value is assigned to the error is, which is greater than the position of the contact 45 ent speaks. The winding of the magnet 84 is parallel to the voltage of the winding 49 of the resistance relay 19 and is energized when the contacts 56 and 56 "are closed.



  In the event of a fault which is accompanied by a certain direction of energy, the excitation relay 20 opens its contacts 56 and 56 ″ and thereby de-excites the magnet 84 and sets the resistance relay 19 in motion. If the fault is very close to the installation of the relay, then the contact lever 44 quickly reaches the contact 45. This makes the circuit of the trip coil from the positive pole of a battery via auxiliary contacts 16, trip coil 14, conductor 75 and 73, contacts 45 and 44 and conductor 7 0 to the negative pole.



  If the contacts 56 'and 61 come into engagement, then the timing relays 18' and 18 "are activated. If the fault is in the range between <I> B </I> and <I> D </I> 3, then the contact lever 44 lies between the contacts 45 and 46; the time relay 18 'is energized and closes its contacts <B> 3; 7'. </B> This establishes the circuit of the trip coil from Positive pole via the auxiliary contacts 16, trip coil 14, conductor 75, con tact 37 ', conductors 78 and 69 to the negative pole.

    If the error is in the range between D and I ', the timing relay 18 is rendered ineffective in that the contact lever 44 engages with the contact 46 and thereby the coil of the timing relay 18' via the conductor 70, the contacts 44 and 46 , the conductor 83, a protective resistor 86 and the contacts 61 and 56 'short-circuited. After the time t. Meanwhile, the timing relay 18 "closes its contacts 38 'and there by the circuit of the trip coil from plus via the auxiliary contacts 16 to the coil 14, the conductor <B> 75, </B> the contacts 38' and the conductors 78 and 69 to minus.



  In Fig. 5, the excitation relay and resistance-dependent relay is combined into a single relay 19 ', the drive elements 59 and 58 are dependent on the voltage and power of the line. In the case of a certain energy direction, a torque acts on the contact lever 85 in the direction of the arrow 55, which keeps the contacts 87 open. These contacts are in the circuit of the timing relay 18, which is consequently not in operation. The timing relay can be designed similar to that shown in Fig.

   The voltage-dependent element 59 increases its torque when the resistance increases, while the power-dependent element 58 increases its torque with the decrease in the resistance, but at the same time depends on the direction of energy, so that when the energy flows in the direction in which a release is to take place, the contact member 85 moves in a direction that is opposite to that of the arrow 55 ent.



  In the event of an error which results in a flow of energy in the direction in which the switch 13 is to be actuated, the contact lever 85 quickly reaches the contact 88 in the event of an error in the region of the lowest () hm @@ value. This creates the circuit of the intermediate relay 74, which is in series with the trip coil 14 via the conductor 75. When the relay is energized, it closes its contacts <B> 76 </B> and keeps the trip coil 1-t energized via a circuit that goes from the negative pole of the battery via the contacts <B> 76 </B> of the relay 74, the head 75,

   the readout coil 14 and the auxiliary contacts <B> 16 </B> run to the positive pole.



  In the event of a fault in the BD area, the contact lever 85 comes into contact with the contact 89 and thereby closes the circuit of the auxiliary relay 90, which excites itself via the contacts 91 and applies the negative pole of the battery to the contacts 37 of the timing relay 18 . If, as a result, the contact lever 21 comes into contact with the contacts 37 after the time t 1, then the circuit of the intermediate relay 74 is closed via the lines 92 and 75 and triggered by the switch 13 there.



  If the error is in the DF range, then the contact lever 85 does not reach the contact 89 quickly enough. The time relay I8 is able to reach its contact 3'8 and in the process excite the tripping coil 14 and the intermediate relay 74. The switch 14 is triggered as a result. If the fault lies outside the range A- <I> F </I>, then the contact lever 85 is not activated at all and as a result, the guards are not activated

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Distanzschutzeinrichtung unter Verwendung eines zeitabhängigen und widerstandsabhän gigen Relais, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte der beiden mechanisch vonein ander unabhängigen Relais so verbunden sind, dass ,je nach der Stellung des widerstands abhängigen Relais von den Kontakten des Zeitrelais nur diejenigen den Auslösestrom- kreivervollständigen, die nach einer dem Widerstand der Fehlerschleife entsprechen den Zeit geschlossen werden. UNTERAN SPRüCHE 1. Claim: Distance protection device using a time-dependent and resistance-dependent relay, characterized in that the contacts of the two mechanically independent relays are connected in such a way that, depending on the position of the resistance-dependent relay, only those of the contacts of the time relay complete the trip current , which are closed after a time corresponding to the resistance of the error loop. SUBSCRIBES 1. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass längs der von dem beweglichen Kontaktstück des Zeitrelais in Abhängigkeit von dem Zeit ablauf zurückgelegten Bahn mehrere Kontaktstücke verstellbar angeordnet sind, die im Steuerstromkreis der Auslösespule liegen, von denen aber immer nur eines je nach der Kontaktgabe der von dein Widerstandsrelais betätigten Kontakte die Auslösung steuert. ?. Protective device according to patent claim, characterized in that along the path covered by the movable contact piece of the timing relay depending on the lapse of time, several contact pieces are adjustably arranged, which are in the control circuit of the trip coil, but only one of them depending on the contact made by the Resistance relay actuated contacts controls the tripping. ?. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei einem Fehler in dem dem Einbauort be nachbarten Streckenbereich betätigten Kontakte des Widerstandsrelais unmittel bar im Steuerstromkreis der Auslösespu- len liegen, so dass die Auslösung erfolgt, ehe das Zeitrelais seine Kontakte betätigt hat. 3. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Fehler in dem zweiten Streckenbereich der Kon takthebel des Widerstandsrelais eine der artige Lage zwischen den Kontakten be sitzt, dass die Auslösung durch Betäti gung des ersten Kontaktes des Zeitrelais erfolgt. 4. Protective device according to patent claim, characterized in that the contacts of the resistance relay actuated in the event of a fault in the route area adjacent to the installation location are directly in the control circuit of the tripping coils, so that tripping takes place before the timing relay has actuated its contacts. 3. Protection device according to claim and dependent claims 1 and 2, characterized in that in the event of a fault in the second section of the contact lever of the resistance relay sits in a position like that between the contacts that the triggering occurs by actuating the first contact of the timing relay. 4th Schutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da,ss die bei einem. Fehler in dem dritten Streckenbereich betätig ten Kontakte des Widerstandsrelais im Stromkreis eines Zwischenrelais liegen, das den Steuerstromkreis des ersten Kon taktes das Zeitrelais unterbricht und den Stromkreis des Zwischenkontaktes her stellt. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein energieabhängi ges Anregerelais, welches nur bei einer bestimmten Energierichtung das Zeit relais und das widerstandsabhängige Re lais in Gang setzt, vorgesehen ist. Protective device according to patent claim and dependent claims 1 to 3, characterized in that, ss the one. Errors in the third route area actuate th contacts of the resistance relay in the circuit of an intermediate relay that interrupts the control circuit of the first contact the timing relay and establishes the circuit of the intermediate contact. Protective device according to patent claim and dependent claims 1 to 4, characterized in that an energy-dependent excitation relay, which only sets the time relay and the resistance-dependent relay in motion in a certain direction of energy, is provided. C. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromspulen des Anregerelais und des Widerstandsrelais vom Phasenstrom, die Spannungsspulen von der verketteten Spannung beeinflusst sind. 7. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den magnetischen Kreisen der Stromspulen des Anregerelais und des Widerstandsrelais ein der Diffe renz zweier Phasenströme proportionaler Fluss wirksam ist. B. C. Protective device according to claim and dependent claims 1 to 5, characterized in that the current coils of the excitation relay and the resistance relay are influenced by the phase current, the voltage coils are influenced by the linked voltage. 7. Protection device according to claim and dependent claims 1 to 5, characterized in that a flux proportional to the difference between two phase currents is effective in the magnetic circuits of the current coils of the excitation relay and the resistance relay. B. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitrelais aus zwei Einheiten besteht, von denen die eine mit der kürzeren Auslösezeit beim Ansprechen des Anregerelais in Gang gesetzt wird, wenn das Widerstandsrelais keinen seiner Kontakte betätigt, die zweite mit der längeren Auslösezeit da gegen, wenn das Widerstandsrelais seine Kontakte, die der grössten Fehlerentfer nung entsprechen, schliesst. 9. Protective device according to patent claim and dependent claims 1 and 2, characterized in that the timing relay consists of two units, one of which is started with the shorter tripping time when the triggering relay responds when the resistance relay does not operate any of its contacts, the second with the longer On the other hand, the tripping time is when the resistance relay closes its contacts, which correspond to the greatest fault distance. 9. Schutzeinrichtung nach Patentansprunh und Unteransprüchen 1 bis 8, gekenn zeichnet durch Mittel, welche den Kox.- takthebel des Widerstandsrelais normaler weise an einer Kontaktgabe verhindera und erst nach dem Ansprechen des An regerelais freigeben. 10. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerstandrelais gleichzeitig als Anregerelais dient, indem es ein bei normaler Energierichtung der Kontaktbetätigung entgegenwirkendes Drehmoment besitzt. 11. Protective device according to patent claim and dependent claims 1 to 8, characterized by means which prevent the Kox.- clock lever of the resistance relay normally from making contact and only release it after the activation relay has responded. 10. Protection device according to claim and dependent claims 1 to 4, characterized in that the resistance relay also serves as an excitation relay in that it has a torque which counteracts the contact actuation in the normal energy direction. 11. Schutzeinrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass. der Kontakthebel des widerstandsabhängigen Relais so angeordnet ist, dass er bei seiner Bewegung bis zum kleinsten Widerstand sämtliche Kontakte schliesst, dass aber die Auslösung durch den zuletzt geschlosse nen Kontakt bewirkt wird. Protective device according to dependent claim 10, characterized in that the contact lever of the resistance-dependent relay is arranged in such a way that it closes all contacts when it moves down to the smallest resistance, but that triggering is effected by the last contact closed.
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