Abschervorrichtung bei Drehkolbenverdichtern. Eine bekannte Massnahme zur Vermeidung von Beschädigungen durch plötzlich auftre tende Stösse in einem durch Arbeits- und Antriebsmaschine gebildeten Maschinensatz besteht darin, dass zwischen der Arbeits- und der Antriebsmaschine eine Abschervorrichtung eingebaut wird. Ein Stahlstift, der die ganze Kraft zu übertragen hat, wird so dimensio niert, dass er bei plötzlich eintretenden Ge schwindigkeitsveränderungen der einen oder andern Maschine abgeschert wird und dadurch die Antriebsmaschine von der Arbeitsmaschine trennt. Besondere Vorteile bietet diese Ab- schervorrichtung in Verbindung mit einer Kupplung insbesondere bei Drehkolbenver dichtern.
Nach jeder Abscherung muss der Abscher- stift durch einen neuen ersetzt werden. Bei früheren Konstruktionen wurde der Stift ledig lich in eine Bohrung von ungefähr dem Durch messer des Stiftes eingeschoben und eine Auswechslung konnte bisher nicht ohne De montage der Kupplung erfolgen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abschervorrichtung in Verbindung mit einer Kupplung bei Drehkolbenverdichtern, welche den Vorteil bietet, dass der Abscherstift ohne Demontage der Kupplung ausgetauscht wer den kann. Er wird zu diesem Zweck von zwei mit Gewinden versehenen Futtern fest gehalten, welche beim Abscheren des Stiftes für dessen Auswechslung ausgeschraubt wer den können.
Um das Entfernen beider Futter ohne Demontage der Kupplung zu erleichtern, kann das äussere Futter einen grösseren Durchmesser aufweisen als das innere. In derselben Kupp lung können mehrere Futterpaare mit ver schiedener Bohrung eingebaut werden, um Abscherstiften von verschiedenem Durchmesser verwenden zu können.
Die Abbildung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes. Es bezeichnen 3 und 4 die miteinander gekup- pelten Wellenenden des Drehkolbenverdichters und der Antriebsmaschine. Die Kupplungs- hälfte 1 wird mittelst Keil 5 auf dem Wellen ende 4 festgehalten. Der Keil 6 dient zur Befestigung der Büchse 9 auf dem Wellen ende 3. Der Abscherstift 11 sitzt in den bei den Futtern 10 und 12, von denen das eine in der Büchse 9, das aridere in der Kupp lungshälfte 2 eingeschraubt ist. Bei einer Abscherung des Stiftes kann sich die Kupp lungshälfte 2 auf der Büchse 9 drehen. Die Futter können nach Abscherung des Stiftes zu dessen Auswechslung ohne Demontage der Kupplung aus den Teilen 9 und 2 herausge schraubt werden.
Die Kupplungshälften wer den durch Bolzen 8 miteinander verbunden, die an der einen Hälfte festgesehraubt sind und in Bohrungen der andern Hälfte hinein ragen. Zur Stossdämpfung dient ein Ring 7 aus elastischem Material, z. B. Leder, Gummi usw., welcher den Bolzen umgibt.
Shearing device in rotary lobe compressors. A known measure for avoiding damage caused by sudden impacts in a machine set formed by the work machine and the drive machine is that a shear device is installed between the work machine and the drive machine. A steel pin, which has to transmit all of the force, is dimensioned in such a way that it is sheared off in the event of sudden changes in the speed of one or the other machine, thereby separating the drive machine from the work machine. This shear device offers particular advantages in connection with a coupling, especially in rotary piston compressors.
After each shear, the shear pin must be replaced with a new one. In previous designs, the pin was only pushed into a hole of approximately the same diameter as the pin, and so far it has not been possible to replace it without de-assembling the clutch. The present invention relates to a shearing device in connection with a coupling in rotary lobe compressors, which offers the advantage that the shearing pin can be replaced without dismantling the coupling. For this purpose, it is held firmly in place by two threaded chucks, which can be unscrewed when the pin is sheared for replacement.
To facilitate the removal of both chucks without dismantling the coupling, the outer chuck can have a larger diameter than the inner one. Several pairs of chucks with different bores can be installed in the same coupling so that shear pins of different diameters can be used.
The figure shows an example of an embodiment of the subject matter of the invention. 3 and 4 designate the shaft ends of the rotary piston compressor and the drive machine which are coupled to one another. The coupling half 1 is held on the shaft end 4 by means of a wedge 5. The wedge 6 is used to secure the sleeve 9 on the shaft end 3. The shear pin 11 sits in the chucks 10 and 12, one of which in the sleeve 9, the aridere in the coupling half 2 is screwed. If the pin shears off, the coupling half 2 can rotate on the sleeve 9. The chuck can be unscrewed from parts 9 and 2 after shearing the pin to replace it without dismantling the coupling.
The coupling halves who are connected to each other by bolts 8, which are Festgesehraubt on one half and protrude into holes in the other half. A ring 7 made of elastic material, for. B. leather, rubber, etc., which surrounds the bolt.