Einrichtung zur mechanischen Ermittlung von Schafielementen, nachdem vorher Lagewinkel und Treffpunktentfernung ermittelt worden sind. Zur Ermittlung der Schusselemente aus Zielkoordinaten oder sonstigen Zielbeobach- tungswerten verwendet man noch ziemlich allgemein Schusstafeln, jedoch ist die Arbeit mit diesen verhältnismässig zeitraubend, was insbesondere dann von Nachteil ist, wenn es sich um die Beschiessung bewegter Ziele handelt.
Die gewöhnlichen, unter Benutzung der rechtwinkligen Koordinaten<I>e, h</I> des Ziels konstruierten Schusstafelkurven (Kurven kon stanten Höhenunterschiedes h zwischen Ziel und Geschützmündung, mit der Horizontal entfernung e des Ziels als Abszisse und dem Schusselement <B>y</B> als Ordinate) sind nun wegen ihrer Gestalt zur mechanischen Ausmittlung, durch die die Ermittlungszeit abgekürzt wer den könnte, nicht gut geeignet.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass wenn man als Abszissen die direkten Treffpunkt- entfernungen z und als Ordinaten die Werte <B>y</B> eines Sehusselementes bei konstantem Lage winkel a aufträgt, man Kurven bekommt, die sich mehr oder weniger einem Teil einer Hyperbel von der Gleichung
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nähern, wobei die Parameter a und<B>b</B> Funk tionen von a wären. Be, stärkerer (sogar beliebig starker) Abweichung von der Hyper bel kann man a oder<B>b</B> noch mit z variieren lassen oder in der Gleichung z durch eine Funktion u von z und a ersetzen. Diese hyperbelähnlichen Kurven können aber als geeignete Grundlage einer mechanischen Er mittlung dienen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine solche Einrichtung zur mechanischen Ermittlung von Schusselementen mit einem auf die Treffpunktentfernting und einem auf den Lagewirikel einzustellenden Kommando organ, in welcher die in zwei sieh schneiden den Geraden liegenden Schenkel zweier ähn- lieher Dreiecke mit gemeinsamem Scheitel durch Konstruktionselemente dar-gestellt wer den, deren Längen sich bei Betätigungjener Kommandoorgane so einstellen, dass die Grundlinie des einen Dreieckes Parameter (a)
darstellt und die zu ihr parallele Grundlinie des zweiten Dreieckes im gleichen Massstab die Grösse<B>y</B> des gesuchten Schusselementes darstellt, während eine andere Seite dieses zweiten Dreieckes die Grösse u und die ent sprechende Seite des ersten die Grösse b-u darstellt. DerMassstab für u und b-u kann verschieden sein vom Massstab für a und<B>y.</B>
Die Berechnung der Parameter a und<B>b,</B> falls dieselben nur Funktionen des Lage winkels sind, erfolgt rechneriscb oder gra phisch bei gegebenem. Lagewinkel aus den gegebenen Schusstafeln unter Benützung zweier Wertepaare von<B>y</B> und z, also zum Beispiel aus den Gleichungen
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Die Parameter a und<B>b</B> sind davon a - hängig, welches Schusselement ermittelt wer den soll und können ausser von dein jewei ligen Lagewinkel noch von der Treffpunkt- entfernung abhängig sein. Es kann wich einer der Parameter a,<B>b</B> konstant gehalten werden.
Im Falle der Gleichung
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können sogar beide konstant bleiben; der allgemeinste Fall der Gleichung
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wo jede der Grössen<I>a,</I> b, u gleichzeitig mit a und z variiert, sei jedoch nicht ausge schlossen.
Die Zeichnungen betreffen beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan des Fig. <B>1</B> zeigt in schematischer Darstellung eine Anordnung zur mechanischen Nachbil dung der Hyperbelfunktion
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Fig. 2 ist die Draufsicht auf eine Ein richtung zur Ermittlung der Zünderstellung des Geschosses; dabei ist u durch z ersetzt und variieren sowohl a als<B>b</B> mit a allein; Fig. <B>3</B> und 4 zeigen eine Einrichtung zur Ermittlung der totalen Zielauswanderung in Draufsicht und Seitenansicht; dabei ist u durch z, ersetzt, während a konstant bleibt und<B>b</B> gleichzeitig mit a und z variiert;
Fig. <B>5</B> zeigt eine Einrichtung zur Ermitt lung der Komponenten der Zielaus vvandei-ung; dabei variiert u mit z und a, während weder a noch<B>b</B> mit z oder a variieren; Fig. <B>6</B> zeigt eine Einrichtung zur Ermitt lung des Schusswinkels; dabei ist u durch z ersetzt, während<B>b</B> konstant bleibt und a gleichzeitig mit a und z variiert.
In Fig. <B>1</B> ist ein Hebel<B>1</B> um den Zapfen <B>D</B> drehbar und ist durch bewegliche Kupp- lungsorgarie 2 und<B>3</B> in den Führungen 4 und<B>5</B> geführt, die sich in dem Punkt<B>6</B> schneiden.
Ein zu der Führung<B>5</B> paralleles Konstruktionselement<B>7,</B> das den Zapfen<B>D</B> trägt, schneidet die Führung 4 im Punkt<B>8.</B> Stellt man nun das Kupplungsorgan 2 auf der Führung 4 in der Entfernung z vom Punkte<B>6</B> fest und wählt man die ebenfalls einstellbaren Abstände<B>8-6</B> # <B>b</B> und<B>8-D</B> = a <B>, SO</B> erhält man für den Abstand<B>3-6</B> den Wert Fasst man<B>y</B> und z als Parallelkoordinaten
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eines Punktes P auf, so liegt P auf einer durch den Punkt<B>6</B> gehenden Hyperbel H, deren Asymptoten die Gerade<B>7</B> und die,
durch D punktiert gezogene Parallele zur Geraden 4 sind.
Fig. 2 zeigt nun eine nach Fig. <B>1</B> kon struierte Einrichtung zur angenäherten Er mittlung der Zünderstellung v. Fest auf der Grundplatte<B>9</B> der Einrichtung ist das Auge <B>10</B> befestigt, in dem die Schraubenspindel<B>11</B> drehbar ist, die ausserdem in dem ebenfalls festen Führungsrahmen 12 gelagert ist. Ein zweiter Rahmen<B>13</B> sitzt verschiebbar auf dem Auge<B>10</B> auf und wird durch die Feder 14 gegen die Kurvonscheibe <B>15</B> gedrückt, gegen die sich der Rahmen, mittelst der Rolle<B>16</B> abstützt.
In dem Rahmen<B>13</B> ist ferner die Stange<B>17</B> verschiebbar, auf der bei<B>D</B> der Hebel<B>1</B> angelenkt ist und die durch die Feder<B>18</B> nach aussen gedrückt wird. Zur Einstellung dieser Stange dient die Kurvenscheibe<B>19,</B> die auf ein in dem fixen Auge 20 verschiebbares Zwischenstück 21 einwirkt, auf dessen breiter Lauffläche 22 die Stange<B>17</B> mit der Rolle 23 aufruht. Beide Kurvenscheiben<B>15</B> und<B>19</B> sind in am Gestell fixen Augen 24 und<B>25</B> gelagert und mit Wurmrädern<B>26</B> und<B>27</B> gekuppelt, die mit den auf der Welle<B>30</B> sitzenden Würmern <B>28</B> und<B>29</B> kämmen.
Die Verdrehung der Welle<B>30</B> erfolgt proportional zum Lage winkel a 'durch das Kommandoorgan<B>31</B> ent- -weder direkt von Hand oder indirekt, indem von Hand ein zweites, mit<B>31</B> in Kraftver bindung stehendes Kommandoorgan direkt betätigt wird. Durch die Kurvenscheiben<B>15</B> und<B>19</B> wird einerseits der Abstand der bei den Rahmen 12 und<B>13,</B> der dem Parameter b.r entspricht und anderseits der Abstand des Zapfens D von der Achse der Schrauben spindel<B>11</B> (Parameter a,) bestimmt.
Auf der Schraubenspindel<B>11</B> sitzt die Mutter<B>32,</B> die mit der auf dem Hebel<B>1</B> verschiebbaren Hülse<B>33</B> durch den Zapfen 2 drehbar ver bunden ist, und eine zweite Hülse 34 auf dem Hebel<B>1</B> ist durch den Resultatzapfen<B>3</B> mit dem in dem Führungsrahmen 12 ver schiebbaren Stein<B>35</B> verbunden. Die Schrau benspindel<B>11</B> wird durch das Kommando organ<B>36</B> verdreht, in das die Treffpunktent- ferriung z hineingesteuert wird, die propor tional der Entfernung des Zapfens 2 von der Achse des Führungsrahmens 12 eingestellt wird.
Nach entsprechender Einstellut)g der Welle<B>30</B> und der Schraubenspindel<B>11</B> erhält man die gesuchte Zünderstellung
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als Abstand des Resultatzapfens<B>3</B> von der Achse der Schraubenspindel<B>11.</B> Zur prak tischen Verwertung des ermittelten Wertes ist der Zapfen<B>3</B> mit einer Schnur<B>37</B> ver bunden, welche über die Rolle 38 läuft und die Verschiebungsbewegung des Resultat zapfens<B>3</B> gegen die Achse der Schrauben spindel<B>11</B> zum Beispiel auf ein Anzeige instrument überträgt.
Die totale Zielauswanderung ist gegeben durch das Produkt aus der Zielgeschwindig keit v und der Gescbossflugzeit t und ist somit unter Einsetzuno, des Funktionswertes <B>C</B> für Nach Fig. <B>3</B> und 4 wird nun
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at konstant gehalten und bt sowohl mit der Treffpunktentfernung als dem Lagewinkel variiert. Die in den Fig. <B>3</B> und 4 dargestellte Vorrichtung entspricht in gewissen Teilen der Vorrichtung nach Fig. 2.
Die der Stange <B>17</B> entsprechende Stange<B>39</B> ist jedoch erit- sprechend dem konstanten a, nicht durch eine Kurvenscheibe betätigt, sondern nur mittelst der Schraube 40 zur Bei#ücksichtiLyLinLy des multiplikativen Faktors v im Rahmen<B>13</B> einstellbar, zu welchem Zweck eine Skala 41 an dem Rahmen vorgesehen ist. Die Kurven scheibe<B>15</B> ist durch einen Kurvenkörper 42 ersetzt, der auf der Welle 43 verschiebbar aufgekeilt ist. Er kann auf dieser Welle mit der Gabel 44 auf- und abverschoben werden, die an einer auf der Spindel 45 sitzenden Mutter 46 befestigt ist.
Diese Spindel wird <B>d</B> urch einen Zahnrädertrieb 47 von einem auf der Schraubenspindel<B>11</B> sitzenden Zahn rad 48 angetrieben. Die Verdrehung der Welle 4.3 erfolgt durch das Wurmrad<B>26.</B> Die Achsialbewegung und Verdrehung des Kurvenkörpers 42 Lind damit die Einstellung des Rahmens<B>13</B> gegenüber dem Rahmen 12 erfolgt somit in Abhängigkeit von der Treff- punktentfernung und dem Lagewinkel. Die Lage des Zapfens<B>3</B> gibt nach Vornahme der erforderlichen Einstellungen unmittelbar die totale Zielauswanderung an.
Zur Ermittlung der Zielauswanderungs- komponenten dient beispielsweise die Ein richtung nach Fig. <B>5.</B> Der Neigungswinkel der Zielbewegung zu der Verbindungslinie Beobachtungsort-Treffpunkt sei mit<B>P</B> be zeichnet.
Eine Komponente der Zielauswan- derung, und zwar diejenige senkrecht zur ge nannten Verbindungslinie ist dann gegeben durch<B>y<I>=</I></B><I> v<B>-</B> t</I><B>-</B> sin fl. Zur Auswertung dieser Gleichung dienen zwei Teileinrichtungen, die in einem gemeinsamen Rahmen 49 unterge bracht sind, In der untern Einrichtung ist eine Stange<B>50</B> ähnlich der Stange<B>1</B> in zwei Hülsen<B>51</B> und 52 verschiebbar. Die Hülse<B>52</B> sitzt drehbar auf dem in dem Rahmenschenkel 12 verschiebbaren Stein<B>53,</B> der mittelst seiner Gabel 54 durch den Sinuslenker <B>55</B> bewegt wird.
Wird der Lenker<B>55</B> um den Winkel P verdreht und ist seine Länge gleich at, so ist der jeweilige Abstand des Steines<B>53</B> von der Lenkerachse gleich at <B>-</B> sin <B>P.</B> Die zweite Hülse <B>51</B> sitzt drehbar auf der Mutter<B>56,</B> die durch Verdrehung der Schraubenspindel<B>57</B> bewegt wird. Die Einstellung der Mutter<B>56</B> erfolgt mittelst eines Zeigers<B>68</B> gegenüber einer Skala<B>59.</B> Die Skala<B>59</B> ist eine hyperbolische Skala für die Zielgeschwindigkeit v, indem der Abstand des Zeigers<B>58</B> von der Achse des Schenkels
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ist.
Der Para meter bt ist gleich dem Abstand der Sahen- kelachsen des Rahmens 49. Der Hebel<B>50</B> ist auf einer im Rahmenschenkel<B>13</B> verschieb baren Stange<B>60</B> bei<B>61</B> drehbar gelagert und wenn die oben beschriebenen Einstellungen vollzogen sind, so ergibt sich auf Grund der gewählten Skaleneinteilung, dass der Abstand der Hebeldrebachse <B>61</B> von der Achse der Schraubenspindel<B>57</B> gleich ist v<B>-</B> at sin <B>P.</B> Die Stange<B>60</B> trägt auch gleichzeitig den Drehzapfen<B>D</B> des Hebels<B>1</B> in solcher Höhe,
dass der Abstand dieses Drehpunktes von der Achse der Schraubenspindel <B>11</B> ebenfalls den obigen Wert besitzt. Die Vorrichtung hat Analogien mit der Einrichtung nach Fig. <B>3</B> und 4 mit dem Unterschied, dass durch die Verstellung des Kurvenkörpers 42 nicht der Abstand der beiden Rahmenschenkel 12 und <B>13</B> geändert wird, sondern die Schrauben spindel.<B>11</B> im Rahmen verschoben wird, die zu diesem Zweck nicht nur drehbar, sondern auch längsverschiebbar in diesem Rahmen gelagert ist. Durch eine in dem Rahmen ge lagerte Feder<B>61',</B> die sich gegen die auf der Spindel sitzende Platte<B>62</B> abstützt, wird die Spindel<B>11</B> gegen den Kurvenkörper 42 ge drückt.
Der Kurvenkörper 42 ist derart be schaffen, dass, wenn man die Kommandoorgane <B>36</B> und<B>31</B> entsprechend der Treffpunktentfer- nung und dem Lagewinkel verstellt, der Re sultatzapfen<B>3</B> in die Entfernung v<B><I>-</I></B><I> t</I><B>-</B> sin <B>p</B> von der Achse der Schraubenspindel<B>11</B> zu liegen kommt. Stellt man den Lenker<B>55</B> nicht auf den Winkel fl, sondern auf den Winkel 90'#--p ein, so erhält man die zweite Komponente der Zielauswanderung v<B><I>-</I> t.</B> cos <B>P.</B>
Soll mit einer Einrichtung, bei welcher u durch z ersetzt ist, der Schusswinkel <B>a</B> ermit telt werden, so zeigt sich, dass im allgemeinen der Parameter a"7 angenähert proportional zu cos a und der Parameter ba konstant an genommen werden kann. Man kann statt des wahren Lagewinkels a einen modifizierten Lagewinkel (x. in der Einrichtung einstellen, den man mit a und z variieren lässt. Die Grösse des Schusswinkels ist dann gegeben durch die Gleichung
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cos a" wenn au C#zi <B>o -</B> cos <B>-</B> a ist.
Der Winkel a_, muss nun, wenn richtige Ergebnisse gefordert sind, so gewählt werden, dass der Schusswi'nkel ar unter anderem der Bedingung entspricht, bei einem bestimmten Winkel a<B>=</B> a" ein Maximum und bei a #- <B>90</B> 11 Null zu sein; jedem Wert der Treffpunktentfernung z entspricht dabei ein bestimmter Wert von a". Der genannten Be dingung wird Genüge geleistet, wenn man für a# die Funktion
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einsetzt.
Auf dieser Grundlage wird in der Einrichtung zur Ermittlung des Schusswinkels nach Fig. <B>6</B> die Funktion
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ans- gewertet werden.
Auf der Grundplatte<B>9</B> (Fig. <B>6)</B> sind die beiden Rahmen mit Rücksicht auf den kon stanten Parameter ba starr befestigt. Die Ein richtung zerfällt in zwei Teileinrichtungen, von denen die eine später zu beschreibende den Wert ermittelt, der durch das
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Zwisehenrad <B>63</B> auf das Zahnrad 64 übertragen wird.- Mit diesem Zahnrad ist ein Kosinuslenker <B>65</B> gekuppelt, der in die Gabel<B>66</B> des in dem Rahmen<B>13</B> verschieb baren Steines<B>67</B> eingreift.
Die Länge des Lenkers beträgt<B>e,</B> so dass bei Verdrehung des Lenkers um den Winkel a. derAbstand des Steines von der Achse der Schraubenspindel <B>11</B> c <B>-</B> cos a. beträgt. Der Hebel<B>1</B> ist auf dem in dem Rahmen 12 verschiebbaren Stein<B>68</B> drehbar gelagert und dieser Stein stellt sich bei Einstellung der Mutter 82 entspreche<B>'</B> nd der Treffpunktentfernung z und bei Einstel lung des Lenkers<B>65</B> in den Abstand<B>a</B> von der Achse<B>11</B> ein.<B>-</B> Die Einrichtung zur Ermittlung des mo difizierten Lagewinkels a., ist ähnlich wie die eben beschriebene ausgebildet.
In einem festen Abstand m von deila Rahmen 12 be findet sich der Rahmen<B>69,</B><I>gegen</I> den sich eine Feder<B>72</B> abstützt, welche die auf der Stange<B>70</B> sitzende Hülse<B>71</B> gegen eine Kurvenscheibe<B>73</B> drückt. Die Kurvenscheibe ist so ausgebildet, dass sie bei Verdrehung aus einer fiktiven Nullstellung um einen zur Treffpunktentfernung z proportionalen Winkel die Hülse<B>71</B> um den Wert von einer fiktiven Anfangsstellung aus
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verschiebt, wobei a" der dem betreffenden Wert von z entspre chende Lagewinkel mit grösstem Schusswinkel und<I>m</I> der Abstand der Rahmen 12 und<B>69</B> ist.
Drehbar auf der Hülse<B>71</B> ist die Hülse 74, in der die Stange<B>75</B> verschiebbar ist, die an den in dein Rahmen 12 verstellbaren Stein <B>76</B> angelenkt ist. In der erwähnten fiktiven Anfangsstellung der Hülse<B>71</B> käme die Hülse 74 in die Axe des Rahmens<B>69.</B> Wird nun der Stein<B>76</B> durch die Schraubenspindel<B>77</B> so eingestellt, dass sein Abstand von der Achse der Stange<B>70 (90 0-</B> a)<B>-</B> r beträgt, wobei r den Radius d(-s Rades<B>80</B> bedeutet, so stellt sich die in dem Rahmen<B>69</B> und auf der Stange<B>75</B> verschiebbare Hülse<B>78</B> auf den Abstand ein.
Formt
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man den Ausdruck<I>für</I> a#, in a#,
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<B>um;</B> so zeigt sich, dass der durch die itülse <B>78</B> eingestellte Wert gleich r/2 mal dem zweiten Teil dieses Ausdruckes ist. Die Hülse<B>78</B> nun trägt eifie Zahnstange <B>79,</B> die ebenfalls in dem Rahmen<B>69</B> auf und ab verschiebbar ist und die mit dein Zahn rad<B>80</B> kämmt (Fig. <B>7),</B> das fest mit<I>dem Trä-</I> ger<B>81</B> der Planetenräder<B>82</B> eines Planeten triebes verbunden ist.
Wird nun das Rad<B>83</B> dieses Triebes um den Wert a verdreht und der Planetenradträger <B>81</B> durch die Zahn stange<B>79</B> um den Wert<B>-
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</B> verdreht, so erhält das Rad 84 eine resultierende Ver drehung im andern Drehsinn um den Betrag Wert in der oben beschriebenen Weise durch
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die gleich ist a" welcher das Zwischenrad<B>63</B> auf den Kosinuslenker <B>65</B> übertragen wird. Durch nicht gezeichnete Übertragungsmechanismen steht einerseits die Kurvenscheibe<B>73</B> init dem Kommandoorgan <B>36</B> und anderseits das Rad<B>83</B> mit dem Kom mandoorgan<B>31</B> in Verbindung.
An Stelle des Hilfsmechanismus<B>69-84</B> kann zur Ermittlung von a. natürlich auch (analog wie in Fig. <B>5)</B> ein auf die Schrauben spindel<B>11</B> wirkender Kurvenkörper zur Kor rektur der Fehlerwerte verwendet werden; die Entfernung der Hülse<B>32</B> vom Rahmen 12 ist dann nicht mehr proportional z. Der Len ker<B>65</B> würde dann mit dem Rahmen 12 den wahren Lagewinkel a bilden.
Device for the mechanical determination of sheep elements after the position angle and the point of impact have been determined beforehand. To determine the shot elements from target coordinates or other target observation values, shooting boards are still used quite generally, but working with them is relatively time-consuming, which is particularly disadvantageous when it comes to bombarding moving targets.
The usual shooting table curves constructed using the rectangular coordinates <I> e, h </I> of the target (curves of constant height difference h between target and gun muzzle, with the horizontal distance e of the target as the abscissa and the firing element <B> y < / B> as ordinate) are now not well suited for mechanical determination because of their shape, which could shorten the determination time.
It has been shown, however, that if you plot the direct meeting point distances z as the abscissa and the values <B> y </B> of a visual element at a constant position angle a as the ordinates, you get curves that are more or less one part a hyperbola from the equation
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approach, where the parameters a and <B> b </B> would be functions of a. Be, greater (even arbitrarily greater) deviation from the hyperbola, a or <B> b </B> can still be varied with z or replaced in the equation z by a function u of z and a. These hyperbola-like curves can, however, serve as a suitable basis for a mechanical determination.
The subject of the invention is now such a device for the mechanical determination of shot elements with a command organ to be set on the point of impact and a command organ to be set on the location whorl, in which the legs of two similar triangles with a common vertex, lying in two straight lines intersecting, represent - are set, the lengths of which are adjusted when the command organs are operated so that the base line of one triangle parameter (a)
and the base line of the second triangle that is parallel to it represents the size <B> y </B> of the weft element sought, while another side of this second triangle represents the size u and the corresponding side of the first represents the size b-u. The scale for u and b-u can be different from the scale for a and <B> y. </B>
The calculation of the parameters a and <B> b, </B> if they are only functions of the position angle, is done arithmetically or graphically when given. Angle of position from the given shooting tables using two pairs of values of <B> y </B> and z, for example from the equations
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The parameters a and <B> b </B> depend on which firing element is to be determined and, in addition to your respective position angle, can also depend on the distance to the point of impact. One of the parameters a, <B> b </B> can be kept constant.
In the case of the equation
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can even both remain constant; the most general case of the equation
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where each of the quantities <I> a, </I> b, u varies at the same time as a and z is not excluded.
The drawings relate, for example, to embodiments of the subject matter of the invention in FIG. 1 shows, in a schematic representation, an arrangement for mechanically simulating the hyperbolic function
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Fig. 2 is a plan view of a device for determining the igniter position of the projectile; where u is replaced by z and both a and <B> b </B> vary with a alone; FIGS. 3 and 4 show a device for determining the total target migration in plan view and side view; where u is replaced by z, while a remains constant and <B> b </B> varies simultaneously with a and z;
Fig. 5 shows a device for determining the components of the target development; where u varies with z and a, while neither a nor <B> b </B> vary with z or a; Fig. 6 shows a device for determining the firing angle; where u is replaced by z, while <B> b </B> remains constant and a varies simultaneously with a and z.
In FIG. 1, a lever 1 can be rotated around the pin D and is operated by a movable coupling mechanism 2 and 3 > guided in guides 4 and <B> 5 </B>, which intersect at point <B> 6 </B>.
A construction element <B> 7 </B> parallel to the guide <B> 5 </B> and carrying the pin <B> D </B> intersects the guide 4 at point <B> 8. </ B > If the coupling element 2 is now fixed on the guide 4 at a distance z from the point <B> 6 </B> and the distances <B> 8-6 </B> # <B> b </ B> and <B> 8-D </B> = a <B>, SO </B> you get the value for the distance <B> 3-6 </B> if you <B> y </ B > and z as parallel coordinates
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of a point P, then P lies on a hyperbola H going through the point <B> 6 </B>, whose asymptotes are the straight line <B> 7 </B> and the,
parallel to straight line 4 drawn with dotted lines.
FIG. 2 now shows a device constructed according to FIG. 1 for approximate determination of the ignition position v. The eye <B> 10 </B>, in which the screw spindle <B> 11 </B> is rotatable, is fixedly attached to the base plate <B> 9 </B> of the device, which is also in the likewise fixed guide frame 12 is stored. A second frame <B> 13 </B> sits displaceably on the eye <B> 10 </B> and is pressed by the spring 14 against the cam disc <B> 15 </B>, against which the frame, supported by the roller <B> 16 </B>.
In the frame <B> 13 </B>, the rod <B> 17 </B>, on which the lever <B> 1 </B> is hinged at <B> D </B> and which is pressed outwards by the spring <B> 18 </B>. The cam disk <B> 19 </B>, which acts on an intermediate piece 21 which is displaceable in the fixed eye 20 and on whose wide running surface 22 the rod 17 with the roller 23 rests, is used to adjust this rod. Both cam disks <B> 15 </B> and <B> 19 </B> are mounted in eyes 24 and <B> 25 </B> fixed on the frame and with worm wheels <B> 26 </B> and <B > 27 </B> that comb with the worms <B> 28 </B> and <B> 29 </B> sitting on the shaft <B> 30 </B>.
The rotation of the shaft <B> 30 </B> takes place proportionally to the position angle a 'by the command organ <B> 31 </B> - either directly by hand or indirectly by manually doing a second, with <B> 31 </B> the force-connected command organ is operated directly. By means of the cam disks <B> 15 </B> and <B> 19 </B>, on the one hand the spacing of the frames 12 and 13, which corresponds to the parameter br, and on the other hand the spacing of the pin D is determined by the axis of the screw spindle <B> 11 </B> (parameter a,).
The nut <B> 32 </B> sits on the screw spindle <B> 11 </B>, </B> the sleeve <B> 33 </B> that can be displaced on the lever <B> 1 </B> through the pin 2 is rotatably connected ver, and a second sleeve 34 on the lever <B> 1 </B> is through the result pin <B> 3 </B> with the ver slidable in the guide frame 12 stone <B> 35 </ B > connected. The screw spindle <B> 11 </B> is rotated by the command organ <B> 36 </B>, into which the meeting point distance z is controlled, which is proportional to the distance of the pin 2 from the axis of the guide frame 12 is set.
After the appropriate adjustment groove) g of the shaft <B> 30 </B> and the screw spindle <B> 11 </B>, the ignition position you are looking for is obtained
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as the distance of the result pin <B> 3 </B> from the axis of the screw spindle <B> 11. </B> For practical use of the determined value, the pin <B> 3 </B> is with a cord <B> 37 </B> connected, which runs over the roller 38 and the displacement movement of the result pin <B> 3 </B> against the axis of the screw spindle <B> 11 </B> transmits, for example, to a display instrument.
The total target migration is given by the product of the target speed v and the projectile flight time t and is thus under insertion, the function value <B> C </B> for According to FIGS. 3 and 4 is now
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at is kept constant and bt varies with both the impact point distance and the attitude angle. The device shown in FIGS. 3 and 4 corresponds in certain parts to the device according to FIG. 2.
The rod <B> 39 </B> corresponding to the rod <B> 17 </B> is not actuated by a cam disk, in accordance with the constant a, but only by means of the screw 40 for the multiplicative factor v with # ücksichtiLyLinLy adjustable in frame 13, for which purpose a scale 41 is provided on the frame. The cam disk <B> 15 </B> is replaced by a cam body 42 which is slidably keyed on the shaft 43. It can be shifted up and down on this shaft with the fork 44 which is fastened to a nut 46 seated on the spindle 45.
This spindle is driven by a toothed wheel drive 47 from a toothed wheel 48 seated on the screw spindle 11. The rotation of the shaft 4.3 is carried out by the worm wheel 26. The axial movement and rotation of the cam body 42 and thus the setting of the frame 13 relative to the frame 12 thus takes place as a function of the meeting point - point distance and the position angle. The position of the pin <B> 3 </B> immediately indicates the total target migration after the necessary settings have been made.
The device according to FIG. 5 is used, for example, to determine the target emigration components. The angle of inclination of the target movement in relation to the connecting line between the observation point and the meeting point is denoted by <B> P </B>.
One component of the target migration, namely the one perpendicular to the connecting line mentioned, is then given by <B> y <I> = </I> </B> <I> v <B> - </B> t </ I> <B> - </B> sin fl. Two partial devices are used to evaluate this equation, which are accommodated in a common frame 49. In the lower device, a rod <B> 50 </B> is similar to the rod < B> 1 </B> can be moved in two sleeves <B> 51 </B> and 52. The sleeve <B> 52 </B> sits rotatably on the stone <B> 53 </B> which is displaceable in the frame leg 12 and which is moved by means of its fork 54 through the sinus linkage <B> 55 </B>.
If the handlebar <B> 55 </B> is rotated through the angle P and its length is equal to at, the respective distance of the stone <B> 53 </B> from the handlebar axis is equal to at <B> - </ B > sin <B> P. </B> The second sleeve <B> 51 </B> is rotatably seated on the nut <B> 56 </B>, which moves by turning the screw spindle <B> 57 </B> becomes. The nut <B> 56 </B> is adjusted by means of a pointer <B> 68 </B> in relation to a scale <B> 59. </B> The scale <B> 59 </B> is a hyperbolic scale for the target speed v by the distance of the pointer <B> 58 </B> from the axis of the leg
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is.
The parameter bt is equal to the distance between the saw arm axes of the frame 49. The lever <B> 50 </B> is on a rod <B> 60 </B> which can be moved in the frame leg <B> 13 </B> at <B> 61 </B> rotatably mounted and when the settings described above have been made, the selected scale division results in the distance between the lever rotating axis <B> 61 </B> from the axis of the screw spindle <B> 57 </B> is the same as v <B> - </B> at sin <B> P. </B> The bar <B> 60 </B> also carries the pivot <B> D </B> at the same time of lever <B> 1 </B> at such a height
that the distance of this pivot point from the axis of the screw spindle <B> 11 </B> also has the above value. The device has analogies with the device according to FIGS. 3 and 4 with the difference that the adjustment of the cam body 42 does not change the distance between the two frame legs 12 and 13, but the screw spindle. <B> 11 </B> is moved in the frame, which for this purpose is not only rotatably but also longitudinally displaceable in this frame. A spring <B> 61 ', </B> which is supported against the plate <B> 62 </B> sitting on the spindle, is mounted in the frame and the spindle <B> 11 </B> is pressed against the Cam 42 ge pressed.
The cam body 42 is created in such a way that, if the command organs <B> 36 </B> and <B> 31 </B> are adjusted according to the point of impact and the position angle, the result pin <B> 3 </ B> at the distance v <B> <I> - </I> </B> <I> t </I> <B> - </B> sin <B> p </B> from the axis of Screw spindle <B> 11 </B> comes to rest. If you set the handlebar <B> 55 </B> not to the angle fl but to the angle 90 '# - p, you get the second component of the target migration v <B> <I> - </I> t. </B> cos <B> P. </B>
If the shot angle <B> a </B> is to be determined with a device in which u is replaced by z, it is shown that in general the parameter a "7 is approximately proportional to cos a and the parameter ba is constant Instead of the true position angle a, you can set a modified position angle (x. in the device, which you can vary with a and z. The size of the firing angle is then given by the equation
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cos a "if au C # zi <B> o - </B> cos <B> - </B> a.
If correct results are required, the angle a_ must now be selected in such a way that the shot angle ar, among other things, corresponds to the condition that at a certain angle a <B> = </B> a "a maximum and at a # - <B> 90 </B> 11 to be zero; each value of the point of impact distance z corresponds to a certain value of a ". The mentioned condition is satisfied if the function
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begins.
On this basis, in the device for determining the firing angle according to FIG. 6, the function
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be counted.
The two frames are rigidly attached to the base plate <B> 9 </B> (Fig. <B> 6) </B>, taking into account the constant parameter ba. The device is divided into two sub-devices, one of which, to be described later, determines the value that is determined by the
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Zwisehenrad <B> 63 </B> is transferred to the gear wheel 64.- A cosine link <B> 65 </B> is coupled to this gear wheel, which is inserted into the fork <B> 66 </B> of the frame < B> 13 </B> sliding stone <B> 67 </B> engages.
The length of the handlebar is <B> e, </B> so that when the handlebar is rotated by the angle a. the distance of the stone from the axis of the screw spindle <B> 11 </B> c <B> - </B> cos a. amounts. The lever <B> 1 </B> is rotatably mounted on the block <B> 68 </B> which can be displaced in the frame 12, and when the nut 82 is set, this block is corresponding to the The point of impact z and when the handlebar is set <B> 65 </B> at a distance <B> a </B> from the axis <B> 11 </B>. <B> - </B> The device to determine the modified position angle a., is formed similar to the one just described.
At a fixed distance m from the frame 12 is the frame <B> 69 </B> <I> against </I> which a spring <B> 72 </B> is supported, which is on the rod <B> 70 </B> the seated sleeve <B> 71 </B> presses against a cam disc <B> 73 </B>. The cam is designed in such a way that when it is rotated from a fictitious zero position by an angle proportional to the point of impact distance z, it moves the sleeve 71 by the value from a fictitious initial position
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shifts, where a "is the position angle corresponding to the relevant value of z with the largest firing angle and <I> m </I> is the distance between frames 12 and <B> 69 </B>.
The sleeve 74, in which the rod <B> 75 </B> can be displaced, is rotatable on the sleeve <B> 71 </B> and is hinged to the stone <B> 76 </B> which is adjustable in the frame 12 is. In the mentioned fictitious initial position of the sleeve <B> 71 </B>, the sleeve 74 would come into the axis of the frame <B> 69. </B> If the stone <B> 76 </B> is now pushed through the screw spindle <B > 77 </B> so that its distance from the axis of the rod is <B> 70 (90 0- </B> a) <B> - </B> r, where r is the radius d (-s Wheel <B> 80 </B> means that the sleeve <B> 78 </B>, which can be moved in the frame <B> 69 </B> and on the rod <B> 75 </B>, stands on the Distance a.
Forms
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the expression <I> for </I> a #, in a #,
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<B> um; </B> shows that the value set by the sleeve <B> 78 </B> is equal to r / 2 times the second part of this expression. The sleeve <B> 78 </B> now carries a rack <B> 79 </B> which can also be moved up and down in the frame <B> 69 </B> and which with your toothed wheel <B> 80 </B> meshes (Fig. <B> 7), </B> that firmly with <I> the carrier </I> ger <B> 81 </B> of the planetary gears <B> 82 </ B > a planetary drive is connected.
If the wheel <B> 83 </B> of this drive is now rotated by the value a and the planetary gear carrier <B> 81 </B> is rotated by the toothed rack <B> 79 </B> by the value <B> -
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</B> rotated, the wheel 84 receives a resulting rotation in the other direction of rotation by the amount value in the manner described above
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which is the same as a "to which the intermediate gear <B> 63 </B> is transferred to the cosine link <B> 65 </B>. On the one hand, the cam disc <B> 73 </B> is connected to the command organ <B> through transmission mechanisms (not shown) B> 36 </B> and on the other hand the wheel <B> 83 </B> in connection with the command organ <B> 31 </B>.
Instead of the auxiliary mechanism <B> 69-84 </B>, to determine a. Of course, a cam acting on the screw spindle 11 can also be used (analogously to FIG. 5) to correct the error values; the distance of the sleeve <B> 32 </B> from the frame 12 is then no longer proportional z. The handlebar 65 would then form the true position angle a with the frame 12.