CH141761A - Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes aus Cyklohexanon. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes aus Cyklohexanon.Info
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Description
Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes aus Cykloheganon. Im Hauptpatent Nr. 133476 ist ein Ver fahren zur Darstellung von Kondensations produkten durch Erhitzen von primären, sekundären oder tertiären Aminen mit freier para-Stellung zur Aminogruppe mit hydro- aromatischen Ringketonen in Gegenwart von sauren Kondensationsmitteln beschrieben. Es entsteht hierbei im allgemeinen eine Mischung von dreikernigen und zweikernigen Produkten, die man in üblicher Weise in ihre Bestandteile trennen kann, zum Beispiel durch fraktionierte Destillation oder durch Behandlung mit geeigneten Lösungsmitteln oder durch Kristallisation ihrer Salze. Die zweikernigen Verbindungen, die anscheinend durch einen sekundärer. Prozess unter Ab spaltung eines Moleküls Amin aus den drei kernigen entstehen, kann man auch durch nachträgliches Erhitzen der dreikernigen Pro dukte herstellen. Da die zweikernigen Körper einen niedri geren Siedepunkt besitzen als die dreikernigen, lässt sich diese Spaltungsreaktion auch vor teilhaft durch Destillation ausführen. Durch Zusatz von Katalysatoren, wie Säuern, sauren oder discozierenden Salzen, kann die Spal tung beschleunigt werden. Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf ein Verfahren zur Darstellung eines neuen Kondensationsproduktes der Formel: EMI0001.0008 dadurch gekennzeichnet, dass man das im Zusatzpatent Nr. 138193 beschriebene drei kernige Kondensationsprodukt aus o-Toluidin und Cykloheganon auf höhere Temperatur erhitzt. Das so erhaltene Tetrahydro-4-amino-3- methyl-diphenyl siedet unter einem Druck von 14 mm bei 183-185 . Seine Diazover- bindung kuppelt mit 2-Naphthol-3.6-disulfo- säure zu einem rosa Farbstoff. Die Acetyl- verbindung schmilzt, aus Eisessig oder Me- thylalkohol umkristallisiert, bei ungefähr 153 . Das Produkt soll als Zwischenprodukt zur Herstellung von Farbstoffen Verwendung finden. <I>Beispiel</I> .1: 30 kg 4.4'-Diamino-3.3'dimethyl-di- phenyl-1.1'-cyklohexati, beschrieben im Zu satzpatent Nr. 138193, werden mit 10 kg wasserfreiem Chlorzink unter vermindertem Druck erhitzt. Bei 12 mm und einer Aussen temperatur von<B>1800</B> bis etwa<B>2500</B> erhält man 18 kg Destillat. Der Rückstand wird mit heisser verdünnter Salzsäure in Lösung gebracht, die Base mit überschüssiger Lauge abgeschieden und mit einem organischen Lösungsmittel ausgeschüttelt. Nach dein Ab destillieren des Lösungsmittels wird das bei der Reaktion erhaltene Destillat mit dem Extraktionsrückstand vereinigt und das Ganze im Vakuum fraktioniert. Als 1. Fraktion erhält man das bei der Reaktion abgespal tene o-Toluidin mit nahezu theoretischer Ausbeute. Als 2. Fraktion geht das in vor züglicher Ausbeute entstandene 4-Amino-3- methyl-tetrahydro-diphenyl über, das über das schwer lösliche salzsaure Salz geeinigt werden kann. <I>Beispiel 2:</I> 50 kg des dreikernigen Kondensations produktes aus o-Toluidin und Cyklohexanon werden mit 10,5 kg Zirkonoxychlorid im Vakuum auf 200-2301 erhitzt. Nach kurzer Zeit beginnt ein wasserhelles Destillat über zugehen. Nach Beendigung der Reaktion wird der Destillationsrückstand mit verdünn ter heisser Salzsäure gelöst, filtriert, alkalisch gestellt, mit einem organischen Lösungsmittel ausgeschüttelt und mitsamt dem ersterhal tenen Destillat im Vakuum fraktioniert. Nach Übergehen des abgespaltenen o-Tolui- dins siedet die entstandene rohe Dipbenyl- base zwischen 18511 und<B>1950.</B> <I>Beispiel 3:</I> An Stelle der in den vorhergehenden Bei spielen genannten Zusätze kann man mit ähnlichem Ergebnis auch saure Salze, wie zum Beispiel Natriumbisulfat, verwenden. Man erhält zum Beispiel aus 30 kg 4.4'- Diamino-3 . 3'-dimethyl-diplienyl-1 . 1'-cyklo- hexan und 26,5 kg Natriumbisulfat durch Erhitzen im Vakuum auf 180-240 die in den vorhergehenden Beispielen beschriebene Diphenylbase. Beispiel <I>4:</I> Eine innige Mischung aus 40 kg 4.4'- Diamino-3. 3'-dimethyl-1.1'-diphenylcyklohe- xan mit 13 kg Ammoniuinchlorid wird durch Erhitzen im Ölbad auf 200-230 geschmol zen und etwa eine Stunde hierbei gehalten. Darauf wird die Reaktionsmasse im Vakuum destilliert, das Destillat mit verdünnter Salz säure aufgenommen und vom ausgeschiedenen weissen Niederschlag getrennt. Aus dem salzsauren Salz gewinnt man durch Versetzen mit Alkali die freie Base.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Kondensationsproduktes der Formel: EMI0002.0035 dadurch gekennzeichnet, dass man das im Zusatzpatent Nr.<B>138193</B> beschriebene drei kernige Kondensationsprodukt aus o-Toluidin und Cyklohexanon auf höhere Temperatur erhitzt. Das so erhaltene Teti#ahydro-4-amino-3- metbyl-diphenyl siedet unter einem Druck von 14 mm bei 183-1850. Seine Diazover- bindung kuppelt mit 2-Naphthol-3.6-disulfo- säure zu einem rosa Farbstoff.Die Acetyl- verbindung schmilzt, aus Eisessig oder Me thylalkohol umkristallisiert, bei ungefähr 153 . Das Produkt soll als Zwischenprodukt zur Herstellung von Farbstoffen Verwendung finden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das dreikernige Kondensationsprodukt aus o-Toluidin und Cyklohexanon einer Destillation unter wirft. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das dreikernige Kondensationsprodukt aus o-Toluidin und Cyklohexanon einer Destillation in Gegen wart eines Katalysators unterwirft.
Applications Claiming Priority (4)
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CH139803T | 1928-04-07 |
Publications (1)
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CH141761A true CH141761A (de) | 1930-08-15 |
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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CH141761D CH141761A (de) | 1927-04-12 | 1928-04-07 | Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes aus Cyklohexanon. |
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CH (1) | CH141761A (de) |
-
1928
- 1928-04-07 CH CH141761D patent/CH141761A/de unknown
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