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CH137769A - Apparat zur Herstellung photographischer Duplikate von Schriftstücken, Zeichnungen, Drucksachen etc. mittelst eines photolumineszierenden Lichtträgers. - Google Patents

Apparat zur Herstellung photographischer Duplikate von Schriftstücken, Zeichnungen, Drucksachen etc. mittelst eines photolumineszierenden Lichtträgers.

Info

Publication number
CH137769A
CH137769A CH137769DA CH137769A CH 137769 A CH137769 A CH 137769A CH 137769D A CH137769D A CH 137769DA CH 137769 A CH137769 A CH 137769A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
luminophore
light
box
photographic
frame
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Teschenbruck Mano Ziffer Von
Original Assignee
Teschenbruck Mano Ziffer Von
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Teschenbruck Mano Ziffer Von filed Critical Teschenbruck Mano Ziffer Von
Publication of CH137769A publication Critical patent/CH137769A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description


      -Apparat    zur Herstellung photographischer Duplikate von Schriftstücken, Zeichnungen,  Drucksachen     ete.    mittelst eines photolumineszierenden Lichtträgers.    In neuerer Zeit werden zur :photographi  schen Reproduktion häufig soggenannte photo  lumineszierende Lichtträger verwendet; das  heisst Papiere, Kartons, Platten     etc.,    die durch  Behandlung mit einer photolumineszierenden  Substanz     befähigt    sind, im Sinne des     Phos-          phoreszierens    unter Belichtung Liebt aufzu  speichern, und dasselbe im Dunkeln wieder  abzugeben.

   Bringt man einen solchen photo  lumineszierenden Lichtträger, oft kurz       "Luminophor"    genannt, nachdem er mit  Licht beladen ist, mit dem zu reproduzieren  den Gegenstand, zum Beispiel einem Schrift  stück, zusammen auf ein mit lichtempfind  licher Schicht     versehenes    Blatt, so erhält man  im Dunkeln auf demselben vermöge des  lichtspendenden     "Luminoiphors"    die genaue  Reproduktion des Originals, die nachher nur  noch in der in .der Photographie     üblichen     Weise entwickelt zu werden braucht. Dieses  Reproduktionsverfahren ist bekannt, aber es  fehlte bis heute an einem praktischen und von  jedermann leicht     bedienbaren    Apparat zur  Ausführung dieses Verfahrens.

      Die Erfindung betrifft nun einen Appa  rat zur Herstellung photographischer Dupli  kate von     Schriftstücken,    Zeichnungen, Druck  sachen     etc.    mittelst eines photolumineszieren  den     Lichtträgers,    welcher diesem Bedürfnis  abhelfen soll.

   Dieser Apparat besitzt einen  Rahmenteil zur Aufnahme einer Lichtduelle  und einen Rahmenteil zur Aufnahme des zu  reproduzierenden     Originals    und eines     lichi-          empfindlichen    Bildträgers in Kombination  mit einem Rahmen zur Aufnahme eines  photolumineszierenden Lichtträgers, das ganze  derart,     .dass    nach Belichtung des photolumines  zierenden     Lichtträgers    dieser durch das Ori  ginal hindurch zur Einwirkung auf den  lichtempfindlichen Bildträger gebracht wer  den kann.  



  Beiliegende Zeichnung     zeigt    ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  in Form eines aufklappbaren Kastens, wobei       Fig.    1 und 2 Vertikalschnitte durch den Ap  parat während des Gebrauches .darstellen,  während     Fig.    3 eine Oberansicht desselben  ist bei abgehobenem  Luminophor"-Tragrah-           men;        Fig.    4 veranschaulicht den Kasten ge  schlossen mit darin untergebrachtem     "Lu-          minophor"-Tragrahmen,    der in     F'ig.    5 im  Schnitt     herausgezeichnet    ist.  



  Der gezeichnete Apparat hat die Form  eines aufklappbaren Kastens, bestehend aus  einem Kastenunterteil B und einem Kasten  oberteil C. Die Kastenteile     B    und C sind  gleich hoch, so,     dass:    sie in aufgeklapptem  Zustande mit ihrer Oberseite eine ebene Lauf  fläche bilden.

   Zum Apparat gehört der       "Luminophor"-Tragrahmen    A, der bei Nicht  gebrauch im Kastenunterteil     B    aufbewahrt  wird     (Fig.    4), zum Gebrauch dagegen, wenn  der Kasten aufgeklappt ist, auf den Kasten  teil C aufgesetzt wird und dann von diesem  über den Kastenteil     B    und zurück fahrbar       ist.    Dieser     "Luminophor"-Tragrahmen    be  sitzt ein Rahmenwerk     a,    :das zur Unterbrin  gung eines den     "Luminophor"    b aufnehmen  den Schiebers c eine     Ausnehmung    aufweist.

    Das Rahmenwerk a ist auf einer Seite mit  einer Gleitrolle     d,    zum Beispiel aus Gummi,  ausgerüstet. Ferner sind an der gegenüber  liegenden Seite des Rahmenwerkes- a zwei  Rollkugeln e vorgesehen, die ein leichtes  Hin- und     Hergl.eiten    des     "Luminophor"-,T'rag-          rahmens    über :den beiden Kastenteilen     B,    C  gestatten. Zum     Sehutze    des     "Lum.inophors"          b    vor schädlichen Wirkungen der     Athmos-          phäxe    ist im Rahmenwerk     a.    eine Glasplatte  f, durch Filz abgedichtet, angeordnet.

   Zur  Stabilität ist der     "Luminophor"-Tragrahmen     durch ein Gewicht g das in einer Platte aus  Eisen, Blei usw. bestehen kann, belastet.  



  In aufgeklapptem     Zustand    des Kastens  dient .der Kastenunterteil     B    zur Auflage eines  reproduzierenden Originals h, mit einem dar  unter legenden lichtempfindlichen Papier i.  Der Kastenunterteil     B    ist mit einer Rinne j  und mit zwei     Ausnehmungen    j' zur Auf  nahme der Gleitrolle d beziehungsweise     Roll-          kugeln    e des     "Luminophor"-Tragrahmens     versehen, so dass diese in der Rinne j bezie  hungsweise -den     Ausnehmungen    j' Platz fin  den, wenn der     "Luminophor"-Tragrahmeii    A  über .den Kastenteil     B    gefahren wird,

   um den    Rahmen A in seiner Stellung auf dem Ka  stenteil     B    schlüssig zu fixieren.  



  Im Kastenteil C sind mehrere elektrische  Leuchtkörper     k    untergebracht, die in geeig  neter Weise durch Kontaktstöpsel mit einer  Lichtleitung verbunden werden können. In  ihrem Stromkreis, der über die Kontakt  stellen     d    und Kontaktfedern<I>na</I> führt, liegt  eine- die     ;Stromein-    und     -ausschaltung    beherr  schende Kontaktvorrichtung n     (Fig.    5, deren  beweglicher Teil von einem Steuerstift o be  herrscht wird, der durch die     Abdeckplatte     C' des Kastenteils C hindurch emporragt.

    Die     Abdeckplatte        Cl    enthält eine mattierte       Glasscheibe        C'    und besitzt eine ähnliche  Rinne p     und;    ähnliche     Ausnehmungen        p     wie die entsprechenden Teile j,     jl.des    Kasten  unterteils     B,    ebenfalls zur Fixierung der  Stellung     ges        "Luminophor"Tragrahmens        _4     auf dem Kastenteil C.  



  Soll mit dem aufgeklappten Apparat eine  Reproduktion hergestellt werden, so wird in  verdunkeltem Raume der     "Luminophor"-          Tragrahmen    A auf den Kastenteil C in die  Stellung der     Fig.    1 gebracht und der Appa  rat an eine Lichtleitung angeschlossen.

   Da  die     Gleitrolle        d    dann den Steuerstift o     nieder-          ,drückt,    ist die Kontaktvorrichtung     7a    ge  schlossen und     die        Leuchtkörper        k    stehen un  ter Strom.     Das    hat zur Folge,     da.ss    das aus  gesandte Licht im     "Lumninophor"    b des Rah  mens A aufgespeichert wird. Inzwischen hat  man das zu reproduzierende Original mit  einem     lichtempfindlichen    Papier auf den Ka  stenteil B aufgelegt.

   Nun wird der     "Lu-          minophor"-Tragrahmen    A über den Kasten  teil     B    gefahren. Damit wird zunächst an der  Kontaktvorrichtung n durch Freigabe des  :Stiftes o der Strom automatisch ausgeschal  tet. Dann kommt der     "Luminophor"    b nun  mehr als Lichtspender auf das lichtempfind  liche Papier i zur Wirkung, um auf Demsel  ben ein latentes     Bild    zu erzeugen.

   Ist das  Original beziehungsweise das lichtempfind  liche Papier :genügend exponiert, so wird der       "Luminophor"-Tragrahmen    A wieder über  den Kastenteil C zwecks erneuter Ladung  des     "Luminophors"    b zurückgefahren, wäh-           rend    anderseits das erhaltene Bild abgenom  men und     entwickelt    wird. Der Vorgang kann  nun von neuem beginnen.  



  Statt den     "Luminophor"-Tragrahmen    zu  verschieben, könnte man ihn auch an Ort und  Stelle belassen und unter Wegschub der  Lichtquelle den zur Aufnahme des zu re  produzierenden Originals mit dem lichtemp  findlichen Papier :dienenden Kasten- oder  Rahmenteil unter den     "Luminophor"-Trag.     rahmen schieben; oder man könnte auch .einen  Rahmenteil mit dem zu     reproduzierenden    Ori  ginal und dem lichtempfindlichen Papier, an  dessen Stelle übrigens auch eine lichtempfind  liche     Platte    treten könnte,     zwischen    die  Lichtquelle     und    .den     "Luminophor"Tragrah-          men    hineinschieben.

           PATENTANSPRUCH:     Apparat zur Herstellung photographischer  Duplikate von     Schriftstücken,    Zeichnungen,  Drucksachen     ete.    mittelst eines photolumines  zierenden     Lichtträgers,    gekennzeichnet durch  einen Rahmenteil zur Aufnahme einer Licht  quelle und einen Rahmenteil zur Aufnahmedes  zu reproduzierenden Originals und eines licht-    empfindlichen Bildträgers in Kombination mit  einem Rahmen zur Aufnahme eines photo  lumineszierenden Lichtträgers, das ganze     der-.          art,    dass nach Belichtung :des photolumines  zierenden Lichtträgers dieser durch das Ori  ginal hindurch zur Einwirkung .auf den  lichtempfindlichen Bildträger gebracht wer  den kann.

Claims (1)

  1. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Apparat nach. Patentanspruelh, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten zwei Rahmenteile im Gebrauch eine ebene Lauf fläche für den "Luminophor"-Tragrahmen bilden. 2. Apparat nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass der eine Rahmenteil eine elektrische Lichtquelle enthält, deren Stromkreis im Gebrauch des Apparates mittelst einer Kontaktvorrichtung in Ab hängigkeit von der Lage des "Luminophor"- Tragrahmens selbsttätig ein- und aus schaltbar ist.
    Mono ZIFFER VON TESCRENBRUCli. Vertreter: Amand BRAUN Nachf. v. A. Ritter, Basel.
CH137769D 1929-05-18 1929-05-18 Apparat zur Herstellung photographischer Duplikate von Schriftstücken, Zeichnungen, Drucksachen etc. mittelst eines photolumineszierenden Lichtträgers. CH137769A (de)

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CH137769D CH137769A (de) 1929-05-18 1929-05-18 Apparat zur Herstellung photographischer Duplikate von Schriftstücken, Zeichnungen, Drucksachen etc. mittelst eines photolumineszierenden Lichtträgers.

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