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CH103391A - Mit Verputz zu überdeckende Fläche für Wände, Decken, Böden und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Mit Verputz zu überdeckende Fläche für Wände, Decken, Böden und Verfahren zu deren Herstellung.

Info

Publication number
CH103391A
CH103391A CH103391DA CH103391A CH 103391 A CH103391 A CH 103391A CH 103391D A CH103391D A CH 103391DA CH 103391 A CH103391 A CH 103391A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cement
fibrous material
covered
walls
plaster
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sigrist Emil
Original Assignee
Sigrist Emil
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sigrist Emil filed Critical Sigrist Emil
Publication of CH103391A publication Critical patent/CH103391A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description


      idit    Verputz zu überdeckende Fläche für Wände, Decken, Böden und  Verfahren zu deren Herstellung.    Um Verputz an Holzwänden oder an  Holzteilen     von-    Wänden aufzutragen, ist je  weils notwendig, über dem Holz je einen Mör  telträger anzubringen. Als solche dienten bis  anhin mit einem zum leichten Binden mit. dem  Verputz geeigneten Material, wie Ton, Dach  pappe usw., überzogene Drahtgeflechte.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine mit Verputz zu überdeckende Fläche,  welche als Grundlage einen porösen, faserigen  Stoff hat, zum Beispiel ein weitmaschiges  Jute- oder Baumwollgewebe, die mit Zement  durchsetzt ist, und mindestens     einseitig    eine  Zementschicht trägt. Die Unterlage kann zum  Beispiel in der Weise hergestellt werden, dass  ein Stück     Jutegewebe    auf dem Boden ausge  spannt wird, worauf ein Zementbrei gleich  mässig über die Jute verstrichen     wird,    wobei  ein Teil .des Zementbreies in und durch die       ,Tute        hindurchdringt,    während der übrige Teil  zu einer dünnen Schicht über der Jute ver  strichen wird.

   Nach .dem Abbinden .des Ze  mentes kann die so erhaltene Fläche an der       Gebrauchsstelle    mittelst Nägel befestigt wer  den. Dabei werden .die Ränder der nebenein-         anderliegenden    Flächen .     vorteilhafterweise          übereinandergelegt;    sie kann auch zum<B>Auf-</B>  bewahren und zum Transport gerollt werden.  



  Um die Flächen     feuerbeständig    zu ma  chen, kann .der als Grundlage dienende Stoff  mit einem entsprechenden Mittel, z. B. Was  serglas, imprägniert werden, auch kann er  auf der Rückseite vor oder nach dem Auf  tragen des Zementes mit einer gegen Feuch  tigkeit und Fäulnis     sehützen.den    Imprägnie  rung versehen werden, zum Beispiel durch  Bestreichen mit einem wasserfreien Teer, oder  einem     Asphaltprodukt.     



  Um den Zementauftrag weniger brüchig  zu machen, kann dem Zementbrei ein faseri  ger Stoff, z. B. Asbest, beigemengt werden.  



  Die besondere Ausbildung der Fläche und  die Art der .     Anbringung    richtet sieh nach  dem besondern Zweck .derselben, so wird zum  Beispiel an einer Aussenwand eines Holz  hauses eine gegen Feuchtigkeit und Fäulnis  imprägnierte Fläche     aufgenagelt,    während  an den Innenwänden und Decken mit Was  serglas imprägnierte Flächen befestigt wer  den. In Gängen und Küchen werden gegen           Beuchtigkeit    imprägnierte Unterlagen auf  den Boden gespannt.

   Daraufhin kann auf  den Flächen auf der Aussenseite des Hauses  ein beliebiger Verputz aufgetragen werden,  auch unter Nachbildung von Natursteinen,       während    die Wände und Decken der Innen  -räume meistens mit einem Weissputz versehen  werden, und die Flächen auf den Böden in       Terazzo-Manier        bekleidet    werden können.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Mit Verputz zu überdeckende Fläche für Wände, Decken, Böden, gekennzeichnet durch einen porösen faserigen Stoff als Grundlage, mit Zement durchsetzt und mindestens ein seitig von einer Zementschicht überdeckt.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Fläche nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass ein poröser faseriger Stoff als Grund lage ausgespannt und mit einem Zementbrei so überstrichen wird, dass ein Teil des Ze- mentbreies in und durch die Grundlage dringt, während der übrige Teil des Breies auf der Grundlage zu einer dünnen Schicht ausgebreitet und bis zum Binden des Zemen tes liegen gelassen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Fläche nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss der poröse faserige Stoff mit einer gegen Feuer schützenden Masse imprägniert ist. 2. Fläche nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der poröse faserige Stoff mit einer gegen Feuchtigkeit und Fäulnis schützenden Masse imprägniert. ist. 3. Fläche nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Grundlage durchdringende und sie überdeckende Ze ment einen faserigen Stoff enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der als Grund lage dienende Stoff vor dem Auftragen des Zementbreies imprägniert wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass dem Zement brei ein faseriger Stoff beigemischt wird.
CH103391D 1923-02-23 1923-02-23 Mit Verputz zu überdeckende Fläche für Wände, Decken, Böden und Verfahren zu deren Herstellung. CH103391A (de)

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CH103391T 1923-02-23

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CH103391A true CH103391A (de) 1924-02-01

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CH103391D CH103391A (de) 1923-02-23 1923-02-23 Mit Verputz zu überdeckende Fläche für Wände, Decken, Böden und Verfahren zu deren Herstellung.

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