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AT96281B - Verfahren, um das Klebrigwerden bzw. Verharzen von künstlichem oder natürlichem Kautschuk oder kautschukähnlichen Substanzen zu verhindern. - Google Patents

Verfahren, um das Klebrigwerden bzw. Verharzen von künstlichem oder natürlichem Kautschuk oder kautschukähnlichen Substanzen zu verhindern.

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Publication number
AT96281B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rubber
substances
gumming
becoming sticky
natural rubber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Farbenfab Vorm Bayer F & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Farbenfab Vorm Bayer F & Co filed Critical Farbenfab Vorm Bayer F & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT96281B publication Critical patent/AT96281B/de

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  • Confectionery (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 u. a., an der Luft, besonders unter der Einwirkung von Wärme und   Licht sieh durch Klebrig-bzw.   Harzigwerden verändern und an   Qualität einbüssen.   
 EMI1.3 
 stanzen auf. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diesen Übelstand durch Behandlung der künstlichen oder natürlichen Kautschuksorten oder   kautsehukähnlichen Substanzen   mit solchen aromatischen und heterozyklischen Verbindungen beheben kann, die entweder zwei oder   mehrere Aminogruppen   oder wenigstens eine Aminogruppe neben Hydroxylgruppen enthalten. Es können auch Derivate oder Substitutionsprodukte derartiger Verbindungen benutzt werden, die z. B.   Arylamino, Alkylamino-, Aral-     kylaminogruppen oder substituierte Oxygruppen usw. enthalten. 



  Diejenigen aromatischen und heterozyklischen Verbindungen, die nur Hydroxylgruppen ent-   halten, sollen zur Haltbarmachung von   natürlichen   Kautschuksorten dienen. 



   Von den oben angeführten Verbindungen seien z. B. die folgenden erwähnt : Benzyl-m-phenylen- 
 EMI1.4 
 o-Aminophenol, Mono-methyl-p-aminokresol, Aminonaphthole, wie l-Oxy-4-aminonaphthol und ihre Äther u. a. Ebenso können Halogen, Nitro-und andere Substitutionsprodukte der   genannten   Verbindungen sowie Kondensationsprodukte derselben mit andern Körpern, wie z. B. die Kondensationsprodukte aus   a- Naphthol,   Resorzin, Aminophenol, 1, 8- Naphthylendiamin mit Aldehyden. Ketonen, Säuren und Säurechloriden, Verwendung finden. 



   Man kann auch, statt die obengenannten Körper (Konservierungsmittel) einzeln zu verwenden, mit Erfolg Gemische mehrerer zwecks Konservierung des Kautschuks beimischen. 



   Was die Art des Vermischens bzw. der Behandlung des   Kautschuks mit   den obengenannten Körpern (Konservierungsmitteln) anbetrifft, so kann dieselbe je nach der Natur dieser Stoffe sehr verschieden sein. Man kann z. B. die Konservierungsmittel vor oder bei der   Vulkanisation   für sich oder mit Ölen oder festen organischen oder anorganischen Füllstoffen vermischt dem Kautschuk zusetzen, oder auch den Kautschuk mit Lösungen oder mit Dämpfen dieser Konservierungsmittel behandeln. 



  Ferner kann man auch den in üblicher Weise, z. B. in Benzol in Lösung gebrachten Kautschuk, mit den obengenannten Konservierungsmitteln versetzen. 



   Zur Herstellung von haltbaren künstlichen Kautschuken kann man auch in der Weise verfahren, dass man die obengenannten Konservierungsmittel schon bei der Polymerisation der hiezu dienenden polymerisierbaren Kohlenwasserstoffe, wie Erythren, Isopren, 2, 3-Dimethylbutadien und andern zusetzt. 



   Die schützende Wirkung dieser Konservierungsmittel erstreckt sich auch auf die Vulkanisate der Kautschuke und ihre Regenerate. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Beispiel I. 



   Verwalzt man das nach Kondakow im Journal für praktische Chemie, Bd. 64, Seite 109/110, beschriebene Polymerisationsprodukt des ss-y-Dimethylbutadiens möglichst innig mit   1  1, 8-Naphthylen-   diamin und setzt das so präparierte Kondakowsche Produkt der Einwirkung von Luft, Wärme und 
 EMI2.1 
 Produkt, das keinen konservierenden Zusatz erhalten hat. Naturkautschuk in   ähnlicher   Weise mit   1 % 1, 8-Naphthylendiamin   behandelt zeigt in der Haltbarkeit ein   ähnliches   Verhalten. 



   Beispiel IL
Lösungen der nach den Verfahren der deutschen Patentschriften Nr. 250335, 254548, 250690 u. a. hergestellten Polymerisationsprodukte in Benzol oder Solvent-Naphtha werden mit einer Lösung von o-Aminophenol vermischt, u. zw. so, dass auf 100 Teile Polymerisat etwa 0-5 Teile   o-Aminophenol   zur Einwirkung kommen. Die nach dem Verdunsten dieser Lösung zurückbleibenden Häute zeigen schon bei diesem geringen Zusatz von Konservierungsmittel gegenüber dem nicht behandelten Produkt eine weit 
 EMI2.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren, um das Klebrigwerden bzw.

   Verharzen von   natürlichen   und künstlichen Kautschuksorten bzw.   kautsehukähnliehen   Substanzen zu verhindern, darin bestehend, dass man diese Substanzen mit solchen aromatischen und heterozyklischen Körpern oder ihren Derivaten und Substitutionsprodukten behandelt, die zwei oder mehrere Aminogruppen oder wenigstens eine Aminogruppe neben Hydroxylgruppen oder derartig substituierte Gruppen im aromatischen Kern enthalten. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren, um das Klebrigwerden bzw. Verharzen von natürlichen Kautsehuksorten zu verhindern, darin bestehend, dass man diese Substanzen mit solchen aromatischen und heterozyklisehen Körpern'oder ihren Derivaten und Substitutionsprodukten behandelt, die Oxygruppen oder derartig substituierte Gruppen enthalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT96281D 1922-05-30 1922-05-30 Verfahren, um das Klebrigwerden bzw. Verharzen von künstlichem oder natürlichem Kautschuk oder kautschukähnlichen Substanzen zu verhindern. AT96281B (de)

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AT96281D AT96281B (de) 1922-05-30 1922-05-30 Verfahren, um das Klebrigwerden bzw. Verharzen von künstlichem oder natürlichem Kautschuk oder kautschukähnlichen Substanzen zu verhindern.

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