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Dachdeckung und Mittel zur Befestigung des Dachbelages.
Es sind bereits Dachdeckungen bekannt geworden, bei welchen auf eine oder mehrere Lagen von Dachpappe oder dgl. Hartplatten aufgelegt werden. Bei all diesen Dachdeckungen bildet die Dachpappe oder dgl. die eigentliche wasserundurchlässige Deckung, während die Hartplatten nur den Zweck verfolgen, die Dachdeckung zu schützen und begehbar zu machen.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine vollkommen wasserdichte Dachdeckung, die nur aus Hartplatten besteht und die mit Mitteln am eigentlichen Dach befestigt werden, die eine wasserdichte Befestigung unter allen Umständen gewährleisten.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform einer Dachdeckung mit Befestigungsmittel nach der Erfindung in einem Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Dachdeckung. Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Befestigungmittels in einer Seiten-und oberen Ansicht bzw. im Schnitt.
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einander derart verlegt, dass zwischen den einzelnen Platten Stossfugen verbleiben, unter welche ein mit einer erhöhten Rippe c versehener, an die Deckplatte festgeklebter Dachpappestreifen a oder dgl. angedornet ist, welche Rippe die Ausdehnung des Daches oder der Deckplatten bei Temperaturschwankungen aufnehmen soll. Die Stossfuge kann mit einem geeigneten Mittel, Asphalt oder dgl. ausgegossen werden oder frei bleiben.
Die Befestigung der Platten erfolgt der Erfindung gemäss durch Befestigungsmittel, welche einerseits ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen diese und die Deckplatten ausschliessen und andererseits ein Abnehmen der letzteren ohne Beschädigung möglich machen.
Zu diesem Zwecke sind die Schäfte der Befestigungsmittel derart eingerichtet, dass über dieselben eine Kopfschraube geschraubt werden kann und die Deckplatten zwischen einer festen Scheibe und e : ner Unterlagsscheibe des Befestigungsmittels eingepresst werden, so dass ein Eindringen von Feuchtigkeit ausgeschlossen ist und auch bei einer relativen Bewegung der Deckplatten und der Holzunterlage ein solches nicht stattfinden kann.
Nach der Ausführungsform gemäss Fig. 1 besteht das Befestigungsmittel aus einem kanti, (zen Schaft f, der nach oben hin in einem Schraubenbolzen 9 ausläuft. Um das Ein-
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Zut Befestigung der Dachplatten wird der kantige Schaft in die Dachkonstruktion eingetrieben, die mit einer Durchbohrung versehene Deckplatte b über den schraubenbolzenförmigen Teil derart gelegt, dass sie auf der Scheibe m und auf den Unterlagsstreifen f ! aufliegt. Hierauf wird die Unterlagsscheibe t aufgelegt und die Kopfschraube i auf den Schraubenbolzen geschraubt. Durch diese Lagerung der Platten zwischen den Scheiben 1/1 ur. ù 1 wIrd ein vollkommen wasserdichter Abschluss geschaffen, die Deckplatten festgehalten und eine Konstruktion hergestellt, welche von einer Relativbewegung der Platten und der Holzdeckung vollständig unabhängig ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausfübrungsform des Befestigungsmittels. Der kantige Schaftf läuft nach oben hin in einen Kopf k aus, welcher in einer an ihrem oberen äusseren Ende mit Schraubengewinde ausgestatteten Hülse 1 liegt, deren unterer
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scheibenförmig gestalteter Rand m1 die Scheibe 1n ersetzt. Zur Befestigung der tael) platten wird die Hülse 1 an jene Stelle gelegt, an welcher das Befestigungsmittel in die Dachkonstruktion eingetrieben werden soll ; hierauf wird der Schaft f eingeschlagen, die mit
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geschraubt.