AT524207B1 - Fahrwerk für ein Schienenfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrwerk für ein Schienenfahrzeug, mit einem ersten Radsatz (1) und einem zweiten Radsatz (2) sowie mit einem Fahrwerksrahmen (3). Um vorteilhafte Bedingungen für eine Diagnose oder Überwachung von Fahrzeugen oder Fahrwegen oder für eine Zugbeeinflussung zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass eine Tragevorrichtung (4), mit welcher zumindest eine Komponente einer Diagnoseeinrichtung, einer Überwachungseinrichtung oder eines Zugbeeinflussungssystems verbunden ist, sich zumindest teilweise unterhalb des Fahrwerksrahmens (3) erstreckend angeordnet ist. Dadurch wird der Vorteil einer belastungsgerechten Lagerung der Tragevorrichtung (4) bei zugleich geringem Abstand der Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Überwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems von einem Gleis erzielt.
Description
FAHRWERK FÜR EIN SCHIENENFAHRZEUG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fahrwerk für ein Schienenfahrzeug, mit einem ersten Radsatz und einem zweiten Radsatz sowie mit einem Fahrwerksrahmen, wobei eine Tragevorrichtung, mit welcher zumindest eine Komponente einer Diagnoseeinrichtung, einer Uberwachungseinrichtung oder eines Zugbeeinflussungssystems verbunden ist, sich zumindest teilweise unterhalb des Fahrwerksrahmens erstreckend angeordnet ist.
[0002] Fahrwerke von Schienenfahrzeugen weisen häufig Einrichtungen auf, mit welchen eine Diagnose oder Überwachung der Fahrwerke selbst und/oder eines Fahrwegs durchgeführt wird. Dadurch können Fehler und Schäden der Fahrwerke (z.B. ein defekter Dämpfer etc.) oder des Fahrwegs (z.B. ein Gleislagefehler, ein Gleisbruch etc.) detektiert und rechtzeitig behoben werden.
Insbesondere für eine Schienendiagnose und/oder Schienenüberwachung ist es wichtig, dass dafür vorgesehene Sensoren in möglichst geringem Abstand von Schienen angeordnet sind. Um starke Relativvewegungen zwischen diesen Sensoren und den Schienen aufgrund von Federungsvorgängen der Schienenfahrzeuge zu vermeiden, sind die Sensoren oft mit ungefederten Fahrwerkskomponenten verbunden.
Zusätzlich müssen bei einer Anordnung der Sensoren vorgeschriebene Umgrenzungsprofile des Schienenfahrzeugs berücksichtigt werden.
Vorrichtungen zur Aufnahme der Sensoren sind darüber hinaus häufig starken Beschleunigungen ausgesetzt, wodurch an mechanische Eigenschaften der Vorrichtungen und deren Befestigungsmittel hohe Anforderungen gestellt sind. Derartige Anforderungen gelten auch für Vorrichtungen, mit welchen fahrzeugseitige Einrichtungen von Zugbeeinflussungssystemen gelagert werden, wie z.B. Antennen für ein System zur Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB).
[0003] Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die WO 2006/032307 A1 bekannt, in welcher eine Diagnoseeinrichtung zur Überprüfung von Fahrwegen (z.B. Weichen) offenbart ist. Mittels eines auf einem Radsatzlagerdeckel eines Fahrwerks eines Schienenfahrzeugs angeordneten Beschleunigungssensors werden Beschleunigungen erfasst. Die erfassten Beschleunigungen werden in einer Auswerteeinheit mit Beschleunigungsgrenzwerten verglichen, wobei bei festgestellten Grenzwertüberschreitungen Inspektionsschritte an dem Fahrweg veranlasst werden.
[0004] Weiterhin zeigt die WO 2019/219756 A1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Diagnose und Uberwachung von Fahrwegen, wobei Sensoren auf einem Fahrwerk eines Schienenfahrzeugs vorgesehen sind.
[0005] Ferner ist in der EP 3 461 714 A1 ein Fahrwerk eines Schienenfahrzeugs offenbart, bei welchem eine Spannanordnung mit einem Radsatz verspannt ist. Auf der Spannanordnung ist eine Tragevorrichtung gelagert, welche mit einer weiteren Fahrwerkskomponente (z.B. mit einem Fahrwerksrahmen) verbunden ist. Die Tragevorrichtung ist an einer Fahrwerksaußenseite vorgesehen und es können auf ihr ein Auslösehebel einer Fahrsperre für ein Zugsicherungssystem oder eine Trittleiter gelagert sein.
[0006] Die genannten Ansätze weisen in ihren bekannten Formen den Nachteil auf, dass die gezeigten Sensoren nicht in unmittelbar Nähe einer Schiene angeordnet sind und dass die gezeigte Tragevorrichtung eine derartige Anordnung nicht ermöglicht.
[0007] Weiterhin zeigt die US 2004/0244637 A1 eine Trageanordnung, welche einen ersten Adapter, einen zweiten Adapter und einen Querbalken umfasst. Der erste Adapter ist mit einem ersten Radsatzlagergehäuse, der zweite Adapter mit einem zweiten Radsatzlagergehäuse eines Fahrwerks eines Schienenfahrzeugs verbunden. Der Querbalken ist mit dem ersten Adapter und dem zweiten Adapter verbunden und dem Fahrwerk vorgelagert angeordnet. Der erste Adapter ist über einen ersten Schwingarm und der zweite Adapter über einen zweiten Schwingarm mit einem Fahrwerksrahmen verbunden. Mit der Trageanordnung können Messgeräte verbunden sein.
[0008] Die DE 198 01 311 A1 offenbart eine schienengebundene Instandhaltungsmaschine. Diese Instandhaltungsmaschine weist ein Fahrwerk auf, mit welchem ein Verschleißmesssystem verbunden ist. Das Verschleißmesssystem ist zwischen zwei Radsätzen auf einem länglichen Bauteil angeordnet, dessen Ausführung und Anordnung nicht näher definiert ist.
[0009] In der KR 10-2010341 B1 ist ein Gleisinspektionsfahrzeug dargestellt, unter welchem ein Messwagen angeordnet ist. Mit zwei an Seitenflanken des Messwagens angeordneten, balkenförmigen Trägern sind Gleisfehler-Detektionseinheiten verbunden.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik weiterentwickeltes Fahrwerk anzugeben, welches eine flexible Anordnung von Diagnose- oder UÜberwachungskomponenten oder Komponenten eines Zugbeeinflussungssystems im Nahfeld von Schienen und von Fahrbewegungen möglichst wenig beeinflusste Messungen oder Signalübertragungsvorgänge ermöglicht.
[0011] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst mit einem Fahrwerk der eingangs genannten Art, bei dem die Tragevorrichtung einen Tragerahmen sowie eine sich von einer ersten Ecke des Tragerahmens erstreckende erste Strebe, eine sich von einer zweiten Ecke des Tragerahmens erstreckende zweite Strebe, eine sich von einer dritten Ecke des Tragerahmens erstreckende dritte Strebe und eine sich von einer vierten Ecke des Tragerahmens erstreckende vierte Strebe umfasst, wobei die Tragevorrichtung über die erste Strebe, die zweite Strebe, die dritte Strebe und die vierte Strebe gelagert ist. Mit einer sich zumindest teilweise unterhalb des Fahrwerksrahmens erstreckenden Anordnung der Tragevorrichtung wird einerseits bewirkt, dass die Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Uberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems besonders nahe an einer Schiene eines Gleises angeordnet ist, und wird andererseits eine stabile Lagerung der Tragevorrichtung auf beiden Fahrwerksseiten ermöglicht.
Zwei Lager können beispielsweise auf einer ersten Fahrwerksseite vorgesehen sein, zwei weitere Lager auf einer zweiten Fahrwerksseite. _ Dadurch wird eine flexible Positionierung der Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Überwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems auf der Tragevorrichtung ermöglicht. Diese kann beispielsweise im Bereich der ersten Fahrwerksseite oder im Bereich der zweiten Fahrwerksseite mit der Tragevorrichtung verbunden sein. Es ist jedoch auch möglich, dass mehrere Komponenten der Diagnoseeinrichtung, der Uberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems mit der Tragevorrichtung verbunden sind, beispielsweise eine erste Komponente im Bereich der ersten Fahrwerksseite und eine zweite Komponente im Bereich der zweiten Fahrwerksseite. Die Tragevorrichtung ist als separates Bauteil ausgebildet, welches mit Fahrwerkskomponenten verbunden und von diesen gelöst werden kann. Daher ist es möglich, die Tragevorrichtung an bereits gebauten Schienenfahrzeugen nachzurüsten.
Durch diese Maßnahme wird weiterhin eine Leichtbaukonstruktion erreicht und wird das Fahrwerk durch die Tragevorrichtung gleichmäßig und lediglich moderat belastet. Das Fahrwerk und dessen Fahrwerkskomponenten bleiben trotz installierter Tragevorrichtung von einer Unterseite des Fahrwerks her zugänglich (z.B. für Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten).
Die Tragevorrichtung ist über eine Vierpunktaufhängung und somit sehr stabil gelagert.
[0012] Eine vorteilhafte Ausgestaltung erhält man, wenn die Tragevorrichtung mit einem ersten Radsatzlagergehäuse und einem zweiten Radsatzlagergehäuse, welche mit dem ersten Radsatz gekoppelt sind, sowie mit einem dritten Radsatzlagergehäuse und einem vierten Radsatzlagergehäuse, welche mit dem zweiten Radsatz gekoppelt sind, verbunden ist. In diesem Zusammenhang kann es günstig sein, wenn die Tragevorrichtung mit einem ersten Deckel des ersten Radsatzlagergehäuses, einem zweiten Deckel des zweiten Radsatzlagergehäuses, einem dritten Deckel des dritten Radsatzlagergehäuses und einem vierten Deckel des vierten Radsatzlagergehäuses verbunden ist.
Es kann jedoch auch hilfreich sein, wenn die Tragevorrichtung mit einer ersten Radsatzführungsvorrichtung und einer zweiten Radsatzführungsvorrichtung, welche mit dem ersten Radsatz gekoppelt sind, sowie mit einer dritten Radsatzführungsvorrichtung und einer vierten Radsatzführungsvorrichtung, welche mit dem zweiten Radsatz gekoppelt sind, verbunden ist.
Die erste Radsatzführungsvorrichtung, die zweite Radsatzführungsvorrichtung, die dritte Rad-
satzführungsvorrichtung und die vierte Radsatzführungsvorrichtung können beispielsweise als Schwingarme ausgebildet sein, welche zwischen Radsatzlagern und mit dem Fahrwerksrahmen verbundenen Radsatzführungsbuchsen angeordnet sind.
Durch diese Maßnahmen wird der Vorteil erzielt, dass die Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Überwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems von Federungsbewegungen des Fahrwerks (z.B. aufgrund von Primärfedern zwischen dem ersten Radsatzlagergehäuse, dem zweiten Radsatzlagergehäuse, dem dritten Radsatzlagergehäuse und dem vierten Radsatzlagergehäuse einerseits und dem Fahrwerksrahmen andererseits) unbeeinflusst oder weitgehend unbeeinflusst bleibt.
Ist die Tragevorrichtung mit Deckeln des ersten Radsatzlagergehäuses, des zweiten Radsatzlagergehäuses, des dritten Radsatzlagergehäuses und des vierten Radsatzlagergehäuses verbunden, so können Befestigungsmittel dieser Deckel mitverwendet werden. Dadurch kann auf eigene Befestigungsmittel für die Tragevorrichtung verzichtet werden.
[0013] In Abhängigkeit konstruktiver Eigenschaften des Fahrwerks kann es auch zweckmäßig sein, wenn die Tragevorrichtung mit einem ersten Radsatzlagergehäuse und einem zweiten Radsatzlagergehäuse, welche mit dem ersten Radsatz gekoppelt sind, sowie mit dem Fahrwerksrahmen verbunden ist.
[0014] Eine günstige Lösung erreicht man, wenn die Tragevorrichtung Relativbewegungen zwischen dem ersten Radsatz und dem zweiten Radsatz zulassend gelagert ist.
In diesem Zusammenhang kann es hilfreich sein, wenn die Tragevorrichtung mittels eines ersten Pendels mit dem ersten Radsatzlagergehäuse, mittels eines zweiten Pendels mit dem zweiten Radsatzlagergehäuse, mittels eines ersten Elastiklagers mit dem dritten Radsatzlagergehäuse und mittels eines zweiten Elastiklagers mit dem vierten Radsatzlagergehäuse verbunden ist.
Ist die Tragevorrichtung mit der ersten Radsatzführungsvorrichtung, der zweiten Radsatzführungsvorrichtung, der dritten Radsatzführungsvorrichtung und der vierten Radsatzführungsvorrichtung gekoppelt, so ist es vorteilhaft, wenn die Tragevorrichtung mittels eines ersten Pendels mit der ersten Radsatzführungsvorrichtung, mittels eines zweiten Pendels mit der zweiten Radsatzführungsvorrichtung, mittels eines ersten Elastiklagers mit der dritten Radsatzführungsvorrichtung und mittels eines zweiten Elastiklagers mit der vierten Radsatzführungsvorrichtung verbunden ist.
Durch diese Maßnahme bleiben der erste Radsatz und der zweite Radsatz trotz der Tragevorrichtung ausreichend beweglich (insbesondere in Bezug auf Relativbewegungen des ersten Radsatzes und des zweiten Radsatzes in Richtung einer Gleisachse, welche während einer Fahrt des Fahrwerks auf dem Gleis auftreten).
Eine vorteilhafte Ausgestaltung wird erzielt, wenn die zumindest eine Komponente der Diagnoseeinrichtung, der UÜberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems höhenverstellbar mit der Tragevorrichtung verbunden ist. Dadurch wird eine flexible Anpassung der Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Uberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems an vertikale Abstände zwischen der Tragevorrichtung und dem Gleis ermöglicht. Außerdem können dadurch beispielsweise Höhenänderungen durch eine Reduktion von Räderdurchmessern aufgrund von Räderverschleiß ausgeglichen werden.
[0015] Eine in Bezug auf die Anordnung der Tragevorrichtung besonders geeignete Anwendung wird ermöglicht, wenn die zumindest eine Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Überwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems als erster Sensor zur Diagnose oder zur Überwachung einer ersten Schiene eines Gleises ausgebildet ist.
[0016] Es ist hilfreich, wenn der Tragerahmen eine Mehrzahl an Aufnahmemitteln für Komponenten der Diagnoseeinrichtung, der Uberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems aufweist.
Durch diese Maßnahme können die Komponenten der Diagnoseeinrichtung, der Überwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems flexibel auf dem Tragerahmen positioniert werden.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0018] Es zeigen beispielhaft:
[0019] Fig. 1: Einen Grundriss einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks mit einer Tragevorrichtung, mit welcher zwei Sensoren einer Diagnose- und Uberwachungseinrichtung für Fahrwege verbunden sind,
[0020] Fig. 2: Einen Seitenriss einer beispielhaften zweiten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks mit einer Tragevorrichtung, wobei ein mit der Tragevorrichtung verbundener Sensor in unmittelbarer Nähe einer Schiene angeordnet ist, und
[0021] Fig. 3: Einen Seitenriss einer beispielhaften dritten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks mit einer Tragevorrichtung, mit welcher eine Zugbeeinflussungsantenne verbunden ist.
[0022] Fig. 1 zeigt einen Grundriss einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks eines Schienenfahrzeugs. Es handelt sich um eine Ansicht von unten auf das Fahrwerk.
Das Fahrwerk umfasst einen ersten Radsatz 1, einen zweiten Radsatz 2, einen Fahrwerksrahmen 3 und eine Tragevorrichtung 4.
Mit der Tragevorrichtung 4, welche sich teilweise unterhalb des Fahrwerksrahmens 3 erstreckend angeordnet ist, sind eine erste Komponente und eine zweite Komponente einer Diagnose- und Uberwachungseinrichtung verbunden.
[0023] Der erste Radsatz 1 ist über eine erste Primärfeder 5, ein von einem ersten Radsatzlagergehäuse 9 ummanteltes erstes Radsatzlager 13, eine erste Radsatzführungsvorrichtung 17 und eine erste Radsatzführungsbuchse 21 sowie über eine zweite Primärfeder 6, ein von einem zweiten Radsatzlagergehäuse 10 ummanteltes zweites Radsatzlager 14, eine zweite Radsatzführungsvorrichtung 18 und eine zweite Radsatzführungsbuchse 22 mit dem Fahrwerksrahmen 3 gekoppelt. Die erste Radsatzführungsvorrichtung 17 und die zweite Radsatzführungsvorrichtung 18 sind als Schwingarme ausgebildet. Die erste Radsatzführungsvorrichtung 17 ist mit dem ersten Radsatzlagergehäuse 9 sowie mit der ersten Radsatzführungsbuchse 21, welche in dem Fahrwerksrahmen 3 gelagert ist, verbunden. Die zweite Radsatzführungsvorrichtung 18 ist mit dem zweiten Radsatzlagergehäuse 10 sowie mit der zweiten Radsatzführungsbuchse 22, welche in dem Fahrwerksrahmen 3 gelagert ist, verbunden.
[0024] Der zweite Radsatz 2 ist über eine dritte Primärfeder 7, ein von einem dritten Radsatzlagergehäuse 11 ummanteltes drittes Radsatzlager 15, eine dritte Radsatzführungsvorrichtung 19 und eine dritte Radsatzführungsbuchse 23 sowie über eine vierte Primärfeder 8, ein von einem vierten Radsatzlagergehäuse 12 ummanteltes viertes Radsatzlager 16, eine vierte Radsatzführungsvorrichtung 20 und eine vierte Radsatzführungsbuchse 24 mit dem Fahrwerksrahmen 3 gekoppelt. Die dritte Radsatzführungsvorrichtung 19 und die vierte Radsatzführungsvorrichtung 20 sind als Schwingarme ausgebildet. Die dritte Radsatzführungsvorrichtung 19 ist mit dem dritten Radsatzlagergehäuse 11 sowie mit der dritten Radsatzführungsbuchse 23, welche in dem Fahrwerksrahmen 3 gelagert ist, verbunden. Die vierte Radsatzführungsvorrichtung 20 ist mit dem vierten Radsatzlagergehäuse 12 sowie mit der vierten Radsatzführungsbuchse 24, welche in dem Fahrwerksrahmen 3 gelagert ist, verbunden.
[0025] Auf dem Fahrwerksrahmen 3 sind eine erste Sekundärfeder 25 und eine zweite Sekundärfeder 26 gelagert, welche mit einem in Fig. 1 nicht gezeigten Wagenkasten des Schienenfahrzeugs verbunden sind.
[0026] Das erste Radsatzlagergehäuse 9 und die erste Radsatzführungsvorrichtung 17 sowie das zweite Radsatzlagergehäuse 10 und die zweite Radsatzführungsvorrichtung 18 sind mit dem ersten Radsatz 1 gekoppelt.
Das dritte Radsatzlagergehäuse 11 und die dritte Radsatzführungsvorrichtung 19 sowie das vierte Radsatzlagergehäuse 12 und die vierte Radsatzführungsvorrichtung 20 sind mit dem zweiten Radsatz 2 gekoppelt.
Die Tragevorrichtung 4 umfasst einen Tragerahmen 27 sowie eine sich von einer ersten Ecke 28 des Tragerahmens 27 erstreckende erste Strebe 32, eine sich von einer zweiten Ecke 29 des Tragerahmens 27 erstreckende zweite Strebe 33, eine sich von einer dritten Ecke 30 des Tragerahmens 27 erstreckende dritte Strebe 34 und eine sich von einer vierten Ecke 31 des Tragerahmens 27 erstreckende vierte Strebe 35. Die Tragevorrichtung 4 ist, Relativbewegungen zwischen dem ersten Radsatz 1 und dem zweiten Radsatz 2 zulassend, über die erste Strebe 32 mittels eines ersten Pendels 36 mit einem ersten Deckel 38 des ersten Radsatzlagergehäuses 9, über die zweite Strebe 33 mittels eines zweiten Pendels 37 mit einem zweiten Deckel 39 des zweiten Radsatzlagergehäuses 10, über die dritte Strebe 34 mittels eines ersten Elastiklagers 42 mit einem dritten Deckel 40 des dritten Radsatzlagergehäuses 11 und über die vierte Strebe 35 mittels eines zweiten Elastiklagers 43 mit einem vierten Deckel 41 des vierten Radsatzlagergehäuses 12 verbunden.
Das erste Elastiklager 42 und das zweite Elastiklager 43 sind als elastische Buchsen ausgebildet. Erfindungsgemäß ist es jedoch auch denkbar, anstatt des ersten Elastiklagers 42 und des zweiten Elastiklagers 43 Drehgelenke einzusetzen. Erfindungsgemäß ist es weiterhin auch vorstellbar, dass die Tragevorrichtung 4 mit der ersten Radsatzführungsvorrichtung 17, der zweiten Radsatzführungsvorrichtung 18, der dritten Radsatzführungsvorrichtung 19 und der vierten Radsatzführungsvorrichtung 20 gekoppelt ist.
[0027] Der Tragerahmen 27 der Tragevorrichtung 4 weist für die erste Komponente der Diagnose- und Uberwachungseinrichtung ein erstes Aufnahmemittel 44 sowie für die zweite Komponente der Diagnose- und Uberwachungseinrichtung ein zweites Aufnahmemittel 45 auf. Darüber hinaus umfasst der Tragerahmen 27 ein drittes Aufnahmemittel 46 sowie weitere Aufnahmemittel, welche über einen Umfang des Tragerahmens 27 verteilt angeordnet sind.
Das erste Aufnahmemittel 44, das zweite Aufnahmemittel 45, das dritte Aufnahmemittel 46 sowie die weiteren Aufnahmemittel sind als Bohrungen ausgeführt.
Die erste Komponente der Diagnose- und Uberwachungseinrichtung ist über das erste Aufnahmemittel 44, die zweite Komponente der Diagnose- und Uberwachungseinrichtung über das zweite Aufnahmemittel 45 mit dem Tragerahmen 27 verschraubt.
[0028] Die erste Komponente der Diagnose- und Überwachungseinrichtung ist als magnetischer erster Sensor 47 ausgebildet, die zweite Komponente der Diagnose- und Uberwachungseinrichtung als magnetischer zweiter Sensor 48. Der erste Sensor 47 ist mit einem ersten Adapter 49 verbunden, der zweite Sensor 48 mit einem zweiten Adapter 50. Der erste Adapter 49 ist über das erste Aufnahmemittel 44 mit dem Tragerahmen 27 verschraubt, der zweite Adapter 50 ist über das zweite Aufnahmemittel 45 mit dem Tragerahmen 27 verschraubt.
Der erste Adapter 49 und der zweite Adapter 50 ermöglichen eine im Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebene Höhenverstellbarkeit des ersten Sensors 47 und des zweiten Sensors 48 auf dem Tragerahmen 27.
Der erste Sensor 47 ist unmittelbar über einer in Fig. 2 gezeigten ersten Schiene 51 eines Gleises angeordnet, der zweite Sensor 48 über einer nicht sichtbaren zweiten Schiene des Gleises.
[0029] Der erste Sensor 47 und der zweite Sensor 48 messen Zustände des Gleises. Beispielsweise wird bei einem Schienenbruch an einer Stelle der ersten Schiene 51 ein von dem ersten Sensor 47 gebildetes Magnetfeld verstimmt, wenn das Fahrwerk bzw. der erste Sensor 47 die Stelle mit dem Schienenbruch überquert.
Messergebnisse des ersten Sensors 47 und des zweiten Sensors 48 werden über Funk an eine Recheneinheit in dem Wagenkasten übermittelt und dort ausgewertet.
Der erste Sensor 47 und der zweite Sensor 48 sind mittels Batterien mit Elektrizität versorgt. Erfindungsgemäß ist es jedoch auch vorstellbar, den ersten Sensor 47 und den zweiten Sensor 48 als Energy-Harvesting-Sensoren auszubilden.
[0030] Erfindungsgemäß ist es weiterhin denkbar, dass mit dem Tragerahmen 27 andere oder weitere Sensoren verbunden sind. Beispielsweise können auf der Tragevorrichtung 4 Beschleunigungssensoren für eine Fahrwerksdiagnose- und -Uberwachungseinrichtung (z.B. zur Detektion von defekten Dämpfern oder Federn) angeordnet sein.
Zu dem ersten Sensor 47 und dem zweiten Sensor 48 zusätzlich angeordnete Sensoren können
über das dritte Aufnahmemittel 46 und die weiteren Aufnahmemittel mit der Tragevorrichtung 4 verbunden werden.
[0031] Das Fahrwerk gemäß Fig. 1 weist außengelagerte Radsätze auf, d.h. Radsatzlager sind außerhalb von Bereichen der Radsätze, welche von Rädern der Radsätze eingegrenzt sind, angeordnet. Erfindungsgemäß ist es jedoch auch vorstellbar, die Tragevorrichtung 4 für Fahrwerke mit innengelagerten Radsätzen (d.h. die Radsatzlager sind innerhalb der von den Rädern der Radsätze eingegrenzten Bereiche der Radsätze angeordnet) einzusetzen.
[0032] In Fig. 2 ist ein Seitenriss einer beispielhaften zweiten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks mit einer Tragevorrichtung 4 dargestellt.
Diese zweite Ausführungsvariante ähnelt jener ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks, welche in Fig. 1 gezeigt ist.
Es werden daher in Fig. 2 teilweise die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet.
Das Fahrwerk ist über seinen ersten Radsatz 1 und seinen zweiten Radsatz 2 auf einem Gleis mit einer ersten Schiene 51 und einer nicht sichtbaren zweiten Schiene angeordnet.
[0033] Die Tragevorrichtung 4 ist im Hinblick auf ihre Konstruktion, ihre Funktion und ihre Verbindungstechnik mit Radsatzlagergehäusen des Fahrwerks gleich wie jene in Fig. 1 offenbarte Ausführungsvariante ausgeführt.
[0034] Mit einem Tragerahmen 27 der Tragevorrichtung 4 ist ein erster Adapter 49 verschraubt. Der erste Adapter 49 weist ein Lochraster 52 mit einem ersten Loch 53, einem zweiten Loch 54 und einem dritten Loch 55 auf. Uber das mittlere, erste Loch 53 ist ein magnetischer erster Sensor 47 einer Schienendiagnose- und -Uberwachungseinrichtung mit dem ersten Adapter 49 verschraubt und unmittelbar über der ersten Schiene 51 angeordnet.
Der erste Sensor 47 kann auch, beispielsweise wenn die Tragevorrichtung 4 höher als in Fig. 2 gezeigt über der ersten Schiene 51 gelagert ist oder wenn der erste Radsatz 1 und der zweite Radsatz 2 einen größeren Räderdurchmesser als in Fig. 2 gezeigt aufweisen etc., über das unterste, zweite Loch 54 mit dem ersten Adapter 49 verschraubt werden.
Ist beispielsweise die Tragevorrichtung 4 tiefer als in Fig. 2 gezeigt über der ersten Schiene 51 gelagert oder weisen der erste Radsatz 1 und der zweite Radsatz 2 einen kleineren Räderdurchmesser als in Fig. 2 gezeigt auf etc., so kann der erste Sensor 47 über das oberste, dritte Loch 55 mit dem ersten Adapter 49 verschraubt werden.
Der erste Sensor 47 ist somit höhenverstellbar mit der Tragevorrichtung 4 verbunden.
[0035] Fig. 3 offenbart einen Seitenriss einer beispielhaften dritten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks mit einer Tragevorrichtung 4.
Diese dritte Ausführungsvariante ähnelt jener zweiten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Fahrwerks, welche in Fig. 2 gezeigt ist.
Es werden daher in Fig. 3 teilweise die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 verwendet.
[0036] Die Tragevorrichtung 4 ist über ein erstes Pendel 36 mit einem ersten Radsatzlagergehäuse 9 des ersten Radsatzes 1 und über ein in Fig. 3 nicht sichtbares zweites Pendel mit einem in Fig. 3 ebenfalls nicht sichtbaren zweiten Radsatzlagergehäuse des ersten Radsatzes 1 gekoppelt.
Im Unterschied zu Fig. 2 ist die Tragevorrichtung 4 gemäß Fig. 3 nicht mit Radsatzlagergehäusen eines zweiten Radsatzes 2, sondern über ein erstes Elastiklager 42 und ein in Fig. 3 nicht sichtbares zweites Elastiklager mit dem Fahrwerksrahmen 3 verbunden.
[0037] Mit der Tragevorrichtung 4 ist über einen ersten Adapter 49 höhenverstellbar ein erster Sensor 47 gekoppelt, welcher als fahrzeugseitige Antenne eines Systems zur Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) ausgebildet ist.
LISTE DER BEZEICHNUNGEN
1 Erster Radsatz
2 Zweiter Radsatz
3 Fahrwerksrahmen
4 Tragevorrichtung
5 Erste Primärfeder
6 Zweite Primärfeder
7 Dritte Primärfeder
8 Vierte Primärfeder
9 Erstes Radsatzlagergehäuse
10 Zweites Radsatzlagergehäuse
11 Drittes Radsatzlagergehäuse
12 Viertes Radsatzlagergehäuse
13 Erstes Radsatzlager
14 Zweites Radsatzlager
15 Drittes Radsatzlager
16 Viertes Radsatzlager
17 Erste Radsatzführungsvorrichtung 18 Zweite Radsatzführungsvorrichtung 19 Dritte Radsatzführungsvorrichtung 20 Vierte Radsatzführungsvorrichtung 21 Erste Radsatzführungsbuchse
22 Zweite Radsatzführungsbuchse 23 Dritte Radsatzführungsbuchse
24 Vierte Radsatzführungsbuchse 25 Erste Sekundärfeder
26 Zweite Sekundärfeder
27 Tragerahmen
28 Erste Ecke
29 Zweite Ecke
30 Dritte Ecke
31 Vierte Ecke
32 Erste Strebe
33 Zweite Strebe
34 Dritte Strebe
35 Vierte Strebe
36 Erstes Pendel
37 Zweites Pendel
38 Erster Deckel
39 Zweiter Deckel
40 Dritter Deckel
41 Vierter Deckel
42 Erstes Elastiklager
43 Zweites Elastiklager 44 Erstes Aufnahmemittel 45 Zweites Aufnahmemittel 46 Drittes Aufnahmemittel 47 Erster Sensor
48 Zweiter Sensor
49 Erster Adapter
50 Zweiter Adapter
51 Erste Schiene
52 Lochraster
53 Erstes Loch
54 Zweites Loch
55 Drittes Loch
Claims (11)
1. Fahrwerk für ein Schienenfahrzeug, mit einem ersten Radsatz und einem zweiten Radsatz sowie mit einem Fahrwerksrahmen, wobei eine Tragevorrichtung (4), mit welcher zumindest eine Komponente einer Diagnoseeinrichtung, einer Uberwachungseinrichtung oder eines Zugbeeinflussungssystems verbunden ist, sich zumindest teilweise unterhalb des Fahrwerksrahmens (3) erstreckend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) einen Tragerahmen (27) sowie eine sich von einer ersten Ecke (28) des Tragerahmens (27) erstreckende erste Strebe (32), eine sich von einer zweiten Ecke (29) des Tragerahmens (27) erstreckende zweite Strebe (33), eine sich von einer dritten Ecke (30) des Tragerahmens (27) erstreckende dritte Strebe (34) und eine sich von einer vierten Ecke (31) des Tragerahmens (27) erstreckende vierte Strebe (35) umfasst, wobei die Tragevorrichtung (4) über die erste Strebe (32), die zweite Strebe (33), die dritte Strebe (34) und die vierte Strebe (35) gelagert ist.
2. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) mit einem ersten Radsatzlagergehäuse (9) und einem zweiten Radsatzlagergehäuse (10), welche mit dem ersten Radsatz (1) gekoppelt sind, sowie mit einem dritten Radsatzlagergehäuse (11) und einem vierten Radsatzlagergehäuse (12), welche mit dem zweiten Radsatz (2) gekoppelt sind, verbunden ist.
3. Fahrwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) mit einem ersten Deckel (38) des ersten Radsatzlagergehäuses (9), einem zweiten Deckel (39) des zweiten Radsatzlagergehäuses (10), einem dritten Deckel (40) des dritten Radsatzlagergehäuses (11) und einem vierten Deckel (41) des vierten Radsatzlagergehäuses (12) verbunden ist.
4. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) mit einer ersten Radsatzführungsvorrichtung (17) und einer zweiten Radsatzführungsvorrichtung (18), welche mit dem ersten Radsatz (1) gekoppelt sind, sowie mit einer dritten Radsatzführungsvorrichtung (19) und einer vierten Radsatzführungsvorrichtung (20), welche mit dem zweiten Radsatz (2) gekoppelt sind, verbunden ist.
5. Fahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) mit einem ersten Radsatzlagergehäuse (9) und einem zweiten Radsatzlagergehäuse (10), welche mit dem ersten Radsatz (1) gekoppelt sind, sowie mit dem Fahrwerksrahmen (3) verbunden ist.
6. Fahrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) Relativbewegungen zwischen dem ersten Radsatz (1) und dem zweiten Radsatz (2) zulassend gelagert ist.
7. Fahrwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) mittels eines ersten Pendels (36) mit dem ersten Radsatzlagergehäuse (9), mittels eines zweiten Pendels (37) mit dem zweiten Radsatzlagergehäuse (10), mittels eines ersten Elastiklagers (42) mit dem dritten Radsatzlagergehäuse (11) und mittels eines zweiten Elastiklagers (43) mit dem vierten Radsatzlagergehäuse (12) verbunden ist.
8. Fahrwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung (4) mittels eines ersten Pendels (36) mit der ersten Radsatzführungsvorrichtung (17), mittels eines zweiten Pendels (37) mit der zweiten Radsatzführungsvorrichtung (18), mittels eines ersten Elastiklagers (42) mit der dritten Radsatzführungsvorrichtung (19) und mittels eines zweiten Elastiklagers (43) mit der vierten Radsatzführungsvorrichtung (20) verbunden ist.
9. Fahrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Uberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems höhenverstellbar mit der Tragevorrichtung (4) verbunden ist.
10. Fahrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Komponente der Diagnoseeinrichtung, der Uberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems als erster Sensor (47) zur Diagnose oder zur Überwachung einer ersten Schiene (51) eines Gleises ausgebildet ist.
11. Fahrwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragerahmen (27) eine Mehrzahl an Aufnahmemitteln für Komponenten der Diagnoseeinrichtung, der Uberwachungseinrichtung oder des Zugbeeinflussungssystems aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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