AT515396A1 - Sicherheitsskibindung - Google Patents
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Abstract
Sicherheitsskibindung mit einem Vorderbacken (1), welcher ein einen Auslösemechanismus aufnehmendes Gehäuse (2) aufweist, an welchem zwei vertikale Achsen bildende Bolzen (3) angeordnet sind, mit welchen jeweils ein Sohlenhalter (4) verbunden ist, welcher den vorderen Endbereich des Sohlenrandes eines Skischuhs hält, mit einer Federanordnung des Auslösemechanismus zusammenwirkt und zu seiner Anpassung an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen gegenüber dem Bolzen (3) in vertikaler Richtung verstellbar ist. Der Bolzen (3) des einen Sohlenhalters (4) ist mit jenem des anderen Sohlenhalters (4) derart wirkverbunden, dass eine Verstellung des einen Sohlenhalters (4) eine synchrone Mitverstellung des zweiten Sohlenhalters (4) bewirkt.
Description
Tyrolia Technology GmbH PA 8390
Sicherheitsskibindung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung mit einem Vorderbacken, welcher ein einen Auslösemechanismus aufnehmendes Gehäuse aufweist, an welchem zwei vertikale Achsen bildende Bolzen angeordnet sind, mit welchen jeweils ein Sohlenhalter verbunden ist, welcher den vorderen Endbereich des Sohlenrandes eines Skischuhs hält, mit dem Auslösemechanismus zusammenwirkt und zu seiner Anpassung an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen gegenüber dem Bolzen in vertikaler Richtung verstellbar ist.
Um Skibindungen - alpine Abfahrtsbindungen oder Tourenbindungen - mit unterschiedlich dicke Schuhsohlen aufweisenden Skischuhen, einerseits Skischuhe für den alpinen Skisport und andererseits Skischuhe zum Tourengehen, benützen zu können, ist es erforderlich, durch geeignete Maßnahmen die Bindungsbacken bzw. deren Sohlenhalter an unterschiedlich dicke Schuhsohlen anpassen zu können. Eine derartige Anpassung ist beispielsweise mit einer höhenverstellbaren Abstützanordnung für den vorderen Teil der Sohle eines Skischuhs möglich, wie sie aus der DE 20 2006 021 129 Ul bekannt ist. Diese Abstützanordnung weist einen in Skilängsrichtung und gleichzeitig in vertikaler Richtung verschiebbaren, an einer Basisplatte gelagerten Schieber auf, welcher an seiner Oberseite die Sohlenauflageplatte trägt und dessen Lage mittels einer Verstelleinrichtung einstellbar ist. Es ist ferner bekannt, die Sohlenhalter an den Bolzen in vertikaler Richtung verstellbar anzuordnen oder zweigeteilt auszuführen, mit einem unteren, in seiner Lage fix verbleibenden Teil, und einem oberen, gegenüber dem unteren Teil mittels einer Schraube verstellbaren Teil. Bei zwei Sohlenhaltem erfordert dies jeweils ein gesondertes Verstellen jedes Sohlenhalters und eine entsprechende Anpassung bzw. Angleichung der Verstellwege. Aus der US 2013/0069342 Al ist es bekannt, vertikale Abstandhalter in den Sohlenhaltem zu positionieren und gesondert zu verschrauben, um diese an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen anpassen zu können. Die direkt an den Sohlenhaltem vorzunehmenden bekannten Maßnahmen sind zeitaufwändig und umständlich in der Handhabung.
Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine einfach und komfortabel zu betätigende, funktionssichere Möglichkeit der Anpassung einer zwei Sohlenhalter aufweisenden Skibindung an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen zur Verfügung zu stellen.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass der Bolzen des einen Sohlenhalters mit jenem des anderen Sohlenhalters derart wirkverbunden ist, dass eine Verstellung des einen Sohlenhalters eine synchrone Mitverstellung des zweiten Sohlenhalters bewirkt.
Zur Anpassung der Sohlenhalter an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen ist es daher lediglich erforderlich, einen der beiden Sohlenhalter zu verstellen, der zweite wird automatisch und synchron mitverstellt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Wirkverbindung über Zahnräder, die eine Drehbewegung des einen Bolzens auf den zweiten Bolzen übertragen. Eine derartige Wirkverbindung lässt sich auf eine stabile, funktionssichere und platzsparende Weise ausführen.
Besonders vorteilhaft ist es, die Bolzen koaxial mit Zahnrädern zu versehen, welche ineinander oder in ein zwischen ihnen drehbar angeordnetes Zahnrad eingreifen, sodass bei hoher Stabilität nur sehr wenige zusätzliche Bauteile erforderlich sind, um eine zentrale Einstellung beider Sohlenhalter vornehmen zu können.
Werden die Zahnräder an den unteren Enden der Bolzen angeordnet, können sie besonders unauffällig im unteren Bereich des Gehäuses eingebaut bzw. untergebracht werden. Insbesondere können die Zahnräder in einer am Gehäuse geformten, flachen Ausnehmung positioniert werden, welche auf einfache Weise von außen mit einer Abdeckung verschlossen werden kann. Auf diese Weise können die Zahnräder vor Umwelteinflüssen geschützt untergebracht werden und das Schmierfett zur reibungsarmen Betätigung kann nicht austreten.
Zum Verstellen der Höhenlage der Sohlenhalter wird einer der Bolzen in Drehbewegung versetzt. Diese Drehbewegung wird auf die Sohlenhalter derart übertragen, dass deren Höhenlage gegenüber den Bolzen verändert wird. Zu diesem Zweck können die Bolzen jeweils einen Abschnitt mit einem Außengewinde aufweisen, welches jeweils in ein in einer Bohrung des jeweiligen Sohlenhalters ausgebildetes Innengewinde oder in eine im jeweiligen Sohlenhalter positionierte Mutter eingeschraubt ist.
Gemäß der Erfindung braucht nur der eine Bolzen verdreht zu werden, um die Höhenlage beider Sohlenhalter gleichzeitig zu verändern. Erfindungsgemäß wird dazu das obere Ende zumindest eines der Bolzen mit einer Verstellhülse fest verbunden, die eine Ausformung zum Einsetzen eines Verstellwerkzeuges aufweist. Das obere Ende des zweiten Bolzens braucht lediglich mit einer Lagerhülse fest verbunden zu werden. Die Anordnung der Bolzen am Gehäuse erfolgt vorzugsweise derart, dass die Verstellhülse bzw. die Lagerhülse gemeinsam mit dem jeweiligen Zahnrad die Bolzen in vertikaler Richtung am Gehäuse fixieren.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung Bestandteile eines Vorderbackens einer erfindungsgemäßen Skibindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Vorderbacken,
Fig. 3 eine Schrägansicht des Vorderbackens,
Fig. 4 eine Unteransicht des Vorderbackens,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung entlang der durch die Linie V-V der Fig. 3 angedeuteten Schnittebene und
Fig. 6 eine Schrägansicht des Vorderbackens, jedoch ohne Sohlenhalter.
In der nachfolgenden Beschreibung verwendete Begriffe wie „vorne“, „rückwärtig“, „vertikal“ und „waagrecht“ beziehen sich auf die Positionen der betreffenden Bauteile in den Darstellungen und auf eine am Ski für das Abfahren montierte Skibindung.
Eine gemäß der Erfindung ausgeführte Skibindung kann entweder ausschließlich als alpine Abfahrtsskibindung oder als eine Skibindung ausgeführt sein, die sowohl für alpine Abfahrten als auch zum Tourengehen geeignet ist. In den Figuren ist eine Abfahrtsskibindung dargestellt.
Die Figuren zeigen einen Vorderbacken 1 einer Sicherheitsskibindung, die als zweiten Bindungsteil einen nicht gezeigten Fersenbacken aufweist, welcher auf herkömmliche Weise am nicht gezeigten Ski angeordnet sein kann. Bei einer Ausführung der Skibindung als Tourenbindung werden sowohl der Vorderbacken 1 als auch der Fersenbacken auf einer nicht gezeigten, im Bereich des Vorderbackens 1 um eine Querachse drehbar gelagerten Tourenplatte angeordnet, welche im rückwärtigen Bereich auflösbare Weise mit dem Ski verriegelbar ist, sodass die Tourenplatte zum Tourengehen freigegeben werden kann.
Der Vorderbacken 1 weist ein Gehäuse 2 mit einer Grundplatte 2a auf, mittels welcher der Vorderbacken 1 am Ski auf nicht gezeigte und an sich bekannte Weise angeordnet werden kann. Die Grundplatte 2a kann auch ein gesonderter Bauteil sein, welcher mit dem Gehäuse 2 fest verbunden, beispielsweise verschraubt wird. Am Gehäuse 2 sind, wie weiter unten noch im Detail beschrieben wird, zwei in vertikaler Richtung verlaufende Bolzen 3 um ihre Hochachsen drehbar, in vertikaler Richtung jedoch fixiert, gelagert, an welchen jeweils ein hier als Winkelhebel ausgeführter Sohlenhalter 4 angeordnet ist, wobei jeder
Bolzen 3 eine Bohrung 4c im zugehörigen Sohlenhalter 4 durchsetzt. Jeder Sohlenhalter 4 weist einen Arm 4a auf, welcher derart ausgeführt ist, dass er den vorderen Abschnitt der Sohle eines in den Vorderbacken 1 eingesetzten Skischuhs von oben randseitig übergreift und seitlich an der Sohle anliegt. Der zweite Arm 4b wirkt, wie es insbesondere Fig. 5 zeigt, mit einem Auslösemechanismus zusammen, welcher bei der dargestellten Ausführungsform eine unter der Wirkung einer Auslösefeder 5 stehende Zugstange 6 aufweist. Der Auslösemechanismus kann in an sich bekannter Weise ausgestaltet sein, sodass auf seine Bestandteile und seine Wirkungsweise im Folgenden nur kurz eingegangen wird. Die Zugstange 6 ist an ihrem rückwärtigen Ende mit einem Stützteil 6a versehen, welcher von den Armen 4b der Sohlenhalter 4 beaufschlagt wird. Am vorderen Ende der Zugstange 6 ist ein hülsenförmiges Federwiderlager 7 in bekannter Weise mittels einer Stellschraube 8 gegenüber der Zugstange 6 auf verstellbare Weise angeordnet. Am Federwiderlager 7 stützt sich das eine Ende der als Schraubendruckfeder ausgebildeten Auslösefeder 5 ab, deren anderes Ende an einem zum Gehäuse 2 gehörenden Teil 2b abgestützt ist. Wird daher einer der Sohlenhalter 4 unter der Wirkung einer vom Skischuh ausgeübten Kraft in seitliche Richtung um die vom Bolzen 3 gebildete Hochachse nach außen gedreht, wird über den Arm 4b die Zugstange 6 unter Komprimieren und daher entgegen der Kraft der Auslösefeder 5 nach rückwärts bewegt.
Wie insbesondere Fig. 1 und Fig. 3 zeigen, sind an den Gehäuseseiten Gehäuseabdeckungen 14 aufgesteckt. Eine Sohlenauflageplatte 15 ist auf die Grundplatte 2a aufgeschoben.
Am oberen Ende des einen der beiden Bolzen 3 ist eine Verstellhülse 9 formschlüssig aufgebracht, beispielsweise durch entsprechende Sechskantausführungen der Hülse 9 und des oberen Endes des Bolzens 3. Die Verstellhülse 9 ist in einer runden Öffnung am Oberteil 2c des Gehäuses 2 positioniert, von oben zugänglich und weist an ihrer Oberseite eine Ausformung 9a, beispielsweise als Kreuzschlitz gestaltet, auf, sodass sie mittels eines entsprechenden Werkzeuges in Drehbewegung versetzt werden kann, wodurch gleichzeitig der Bolzen 3 in Drehbewegung versetzt wird. Der Bolzen 3 des zweiten Sohlenhalters 4 ist an seinem oberen Ende mit einer Lagerhülse 10 fest verbunden, welche ebenfalls in einer runden Öffnung im Oberteil 2b des Gehäuses 2 positioniert ist und der axialen Lagerung des Bolzens 3 dient, sodass dieser gegenüber dem Gehäuse 2 in Drehbewegung versetzbar ist. Jeder Bolzen 3 weist einen Gewindeabschnitt 3 a auf, mittels welchem der Bolzen 3 entweder in einen Innengewindeabschnitt in der den jeweiligen Sohlenhalter 4 durchsetzenden Bohrung 4c oder in eine Mutter, welche im Sohlenhalter 4 positioniert ist, eingeschraubt ist.
Das untere Ende jedes Bolzens 3 ist mit einem senkrecht und koaxial zum Bolzen 3 positionierten Zahnrad 11 versehen, welches entweder mit dem Bolzen fest verbunden oder mit diesem einteilig ausgeführt ist. Die beiden Zahnräder 11 greifen bei der dargestellten Ausführungsform in die Zähne eines zwischen ihnen angeordneten, um eine vertikale Achse drehbaren Zahnrades 12 ein. Bei einer alternativen Ausführungsform greifen die Zahnräder 11 ineinander, wobei die Gewinde an den Bolzen 3 und den Sohlenhaltem 4 entsprechend auszuführen sind, um die gewünschte Synchronverstellung zu gewährleisten. Durch die Zahnräder 11 und die Hülsen 9, 10 werden die Bolzen 3 in vertikaler Richtung gehalten. Die Zahnräder 11,12 sind in einer flachen Ausformung an der Unterseite des Gehäuses 2 eingesetzt, welche derart gestaltet ist, dass sie mittels einer flachen Abdeckung 13 von unten her verschließbar ist. Auf diese Weise sind sämtliche Zahnräder 11,12 vor dem Eindringen von Schnee geschützt und das für eine reibungsarme Bewegung der Zahnräder 11,12 eingebrachte Schmierfett wird vor dem Austreten bewahrt.
Die erfindungsgemäße Anordnung der Sohlenhalter 4 gestattet eine gleichzeitige Verstellung ihrer Höhenlage gegenüber der Grundplatte 2a bzw. der auf dieser aufgesetzten Sohlenauflageplatte 15. Die Höhenverstellung bewirkt eine Änderung des Abstandes zwischen den Sohlenhaltem 4 und der Auflagefläche für den vorderen Endabschnitt der Schuhsohle und erlaubt daher eine Anpassung des Vorderbackens 1 an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen, beispielsweise um eine optimale Halterung alpiner Skischuhe oder von Tourenskischuhen im Vorderbacken 1 zu gewährleisten. Der vorgesehene Verstellweg kann, beispielsweise ausgehend von einer mittleren Ausgangsstellung, ±1,5 mm, daher insgesamt 3 mm, betragen.
Soll die Höhenlage der Sohlenhalter 4 verändert werden, braucht lediglich über die Verstellhülse 9 der mit letzterer fest verbundene Bolzen 3 mittels eines geeigneten Werkzeuges in Drehbewegung versetzt zu werden. Über das mit dem zentralen Zahnrad 12 kämmende, mit diesem Bolzen 3 verbundene Zahnrad 11 werden das Zahnrad 12 und damit auch das am zweiten Bolzen 3 angeordnete Zahnrad 11 in Drehbewegung versetzt. Die Drehbewegung des zweiten Zahnrades 11 wird, ebenso wie die Drehbewegung des ersten Zahnrades 11, über die Gewindeabschnitte 3 a auf die Sohlenhalter 4 übertragen. Je nach Drehrichtung erfolgt daher ein synchrones Verstellen der Sohlenhalter 4 in vertikaler Richtung zur Verringerung oder zur Vergrößerung des erwähnten Abstandes.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform kann jeder Sohlenhalter in vertikaler Richtung aus zwei Sohlenhalterteilen bestehen, wobei der obere Sohlenhalterteil gemäß der Erfindung in vertikaler Richtung verstellbar angeordnet ist. Möglich ist es auch, die synchrone Verstellung der Sohlenhalter durch entsprechendes Drehen des zentralen Zahnrades von der Unterseite des Bindungsbackes her vorzunehmen.
Bezugsziffernliste 1 .......................Vorderbacken 2 .......................Gehäuse 2a.....................Grundplatte 2b.....................Teil 2c.....................Oberteil 3 .......................Bolzen 3 a.....................Gewindeabschnitt 4 .......................Sohlenhalter 4a.....................Arm 4b.....................Arm 4c.....................Bohrung 5 .......................Auslösefeder 6 .......................Zugstange 6a.....................Stützteil 7 .......................Federwiderlager 8 .......................Stellschraube 9 .......................Verstellhülse 9a.....................Ausformung 10 .....................Lagerhülse 11 .....................Zahnrad 12 .....................Zahnrad 13 .....................Abdeckung 14 .....................seitliche Gehäuseabdeckung 15 .....................Sohlenauflageplatte
Claims (10)
- Patentansprüche 1. Sicherheitsskibindung mit einem Vorderbacken (1), welcher ein einen Auslösemechanismus aufhehmendes Gehäuse (2) aufweist, an welchem zwei vertikale Achsen bildende Bolzen (3) angeordnet sind, mit welchen jeweils ein Sohlenhalter (4) verbunden ist, welcher den vorderen Endbereich des Sohlenrandes eines Skischuhs hält, mit dem Auslösemechanismus zusammenwirkt und zu seiner Anpassung an unterschiedlich dicke Skischuhsohlen gegenüber dem Bolzen (3) in vertikaler Richtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (3) des einen Sohlenhalters (4) mit jenem des anderen Sohlenhalters (4) derart wirkverbunden ist, dass eine Verstellung des einen Sohlenhalters (4) eine synchrone Mitverstellung des zweiten Sohlenhalters (4) bewirkt.
- 2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung über Zahnräder (11, 12) erfolgt, die eine Drehbewegung des einen Bolzens (3) auf den zweiten Bolzen (3) übertragen.
- 3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (3) koaxial mit Zahnrädern (11) versehen sind, welche ineinander oder in ein zwischen ihnen drehbar angeordnetes Zahnrad (12) eingreifen.
- 4. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Bolzen (3) verbundenen Zahnräder (11) an den unteren Enden der Bolzen (3) angeordnet sind.
- 5. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (3) jeweils einen Abschnitt (3a) mit einem Außengewinde aufweisen, welches in ein in einer Bohrung (4c) des jeweiligen Sohlenhalters (4) ausgebildetes Innengewinde eingeschraubt ist.
- 6. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (3) jeweils einen Abschnitt (3a) mit einem Außengewinde aufweisen, welches in eine im jeweiligen Sohlenhalter (4) positionierte Mutter eingeschraubt ist.
- 7. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende zumindest eines der Bolzen (3) mit einer Verstellhülse (9) fest verbunden ist, die eine Ausformung (9a) zum Einsetzen eines Verstellwerkzeuges aufweist.
- 8. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des zweiten Bolzens (3) mit einer Lagerhülse (10) fest verbunden ist.
- 9. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellhülse (9) bzw. die Lagerhülse (10) gemeinsam mit dem Zahnrad (11) den jeweiligen Bolzen (3) in vertikaler Richtung am Gehäuse (2) fixieren.
- 10. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (11, 12) in einer am Gehäuse (2) geformten, flachen Ausnehmung positioniert sind, welche mit einer Abdeckung (13) verschlossen ist.
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