AT512551B1 - Balkonfenster - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein zweiteiliges, in eine Dachschräge eingebautes Dachbalkonfenster (1), dessen oberer Fensterteil (4) um eine waagrechte Achse im oberen Bereich bis zur Horizontalen verschwenkbar ist und dessen unterer Fensterteil ( 5) um eine waagrechte Achse im Bodenbereich bis zur Vertikalen verschwenkbar und in dieser Stellung durch eine Verriegelungsvorrichtung fixierbar ist. Um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern ist vorgesehen, dass der untere Fensterteil (5) mit einer Kraft (F) in Schließrichtung beaufschlagt ist, die im geöffneten Zustand des unteren Fensterteils durch die Verriegelungsvorrichtung am Wirksam werden gehindert wird; dass die Verrieglungsvorrichtung mit einem Regensensor in Wirkverbindung steht, und dass die Verrieglungsvorrichtung beim Erkennen von Regen deaktiviert wird, sodass sich der untere Fensterteil schließt.
Description
Beschreibung
DACHBALKONFENSTER
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dachbalkonfenster, genauer den Unterteil eines solchen, ineine Dachschräge eingebauten, zweiteiligen Dachbalkonfensters, entsprechend dem Oberbe¬griff des Anspruches 1 und der EP 594 561.
[0002] Aus dieser Druckschrift ist es bekannt, den Unterteil eines solchen Dachbalkonfenstersum eine horizontale Achse zu verschwenken, die ihrerseits auf einem verschieblichen Rahmenangeordnet ist. Damit wird eine bessere Anordnung der beiden Flügel im geschlossenen Zu¬stand bei Erhalt der Sicherheitsbestimmungen im offenen Zustand erreicht.
[0003] Aus der DE 20 2004 008 762 ist es bekannt, übliche, einteilige Dachfenster im Falle derAktivierung eines Regensensors mittels eines Motors und eines Seilzuges zu schließen. Dermechanische, apparative und im Betrieb der energetische Aufwand ist dabei beträchtlich.
[0004] Aus der DE 38 44 101 ist es bekannt, einteilige Fenster aller Art mit einer permanentenÖffnungskraft zu beaufschlagen, und mit einer Vorrichtung ähnlich der der DE 20 2004 008 762zu versehen, um sie im Falle des Regens gegen die Öffnungskraft zu schließen.
[0005] Es betrifft somit nur die erstgenannte Druckschrift gattungsgemäße Dachbalkonfenster,über die Nachfolgendes zu sagen ist: [0006] Es gibt seit einiger Zeit Dachbalkonfenster für die Dachschräge, die bis unmittelbar anden Bodenbereich reichen, diese Fenster sind in passender Höhe, meist knapp über Manns¬hoch, zweigeteilt; der Oberteil ist um eine horizontale Achse im oberen Flügelbereich ver-schwenkbar, der Unterteil um eine ebenso horizontale Achse im Bodenbereich. Dies ermöglichtes, bei offenem Fenster bis an den Rand des Bodens zu gehen, da der obere Fensterteil nachoben verschwenkt ist und der untere Fensterteil, der vertikal aufgestellt ist, eine Art Brüstung,wie bei einem Balkon, zur Verfügung stellt. Aus Sicherheitsgründen sind seitlich, in dem Zwi¬ckel, der sich zwischen dem Boden und der Oberkante des vertikal gestellten Fensterteils auf¬tut, faltbare Gestänge odgl. vorgesehen, die diesen Spalt gegen ein Durchfallen sichern. Aufdiese Weise ist es möglich, in einer Dachschräge einen Bereich vorzusehen, der im Wesentli¬chen den Eindruck eines Balkons erweckt, wenn das zweiteilige Balkonfenster geöffnet ist.
[0007] Ein gewisser Nachteil dieser Fenster besteht darin, dass sie im offenen Zustand deutlichmehr Regenwasser in die Dachgeschosswohnung eindringen lassen als übliche Dachschrägen¬fenster, insbesondere wenn die Dachschräge kleiner als etwa 45° wird, sodass der aufgestellte,zumindest nahezu horizontal verlaufende, obere Flügel auch in vertikaler Projektion nicht mehrden gesamten Boden abdeckt.
[0008] Die Erfindung bezweckt hier Abhilfe zu schaffen und eine Vorrichtung anzugeben, diedie damit verbundenen Nachteile vermeidet oder zumindest im Wesentlichen vermeidet.
[0009] Erfindungsgemäß geschieht dies durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1angegebenen Maßnahmen; mit anderen Worten, es wird zumindest der untere Fensterteil(Fensterflügel) mit einer Kraft in Schließrichtung beaufschlagt, die im geöffneten Zustand desunteren Fensterteils durch eine Verriegelungsvorrichtung am Wirksam werden gehindert wird;die Verrieglungsvorrichtung ihrerseits steht mit einem Regensensor in Wirkverbindung und wirdbeim Erkennen von Regen deaktiviert. Auf diese Weise wird ohne menschliches Zutun im Falledes Erkennens von Regenfall der untere Teil des Balkonfensters oder Dachbalkonfenstersgeschlossen, und so der allergrößte Teil der Gefahr des Eindringens von Regenwasser zuver¬lässig verhindert.
[0010] In einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass auch der Oberteil des Fensters, indiesem Fall mit entsprechender zeitlicher Verzögerung, geschlossen wird, zufolge der exzentri¬schen Lagerung des Fensters ist es hier nicht notwendig, eine Schließkraft vorzusehen, imGegenteil, zusätzlich zur Verriegelungsvorrichtung muss hier eine Art Bremse, wie sie bei
Klapptüren, Klappfenstern, etc. im Baugewerbe bekannt ist, verwendet werden. Wenn zumleichteren Öffnen und zur Sicherheit gegen ungewolltes Zufallen eine Ausgleichsfeder oderähnliches vorgesehen ist, so reicht eine geringe Schließkraft aus.
[0011] Als Kraft für das Schließen des unteren Fensterteils kann entweder, was besonderswenig Platz beansprucht, eine Torsionsfeder im Bereich des Drehgelenks vorgesehen sein, eskann eine Zugfeder im Bereich der seitlichen klappbaren Gitterstäbe vorgesehen sein, es kannaber auch ein Gewicht vorgesehen sein, das, durch passende Umlenkrollen mittels eines Seil¬zuges, die notwendige Schließkraft; eigentlich das notwendige Schließmoment um die Kippach¬se, liefert.
[0012] Die Verriegelungsvorrichtung kann, je nach Bauart des unteren Balkonfensters, überalldort vorgesehen sein, wo es sich konstruktiv anbietet. In den meisten Fällen wird dies am aus¬klappbaren bzw. faltbaren seitlichen Sicherheitsgitter sein, da dieses einerseits mit dem Unter¬teil des Fensters (gelenkig) verbunden ist, andererseits mit dem Fensterrahmen oder einem imBereich des Fensterrahmens vorgesehenen Halteteil.
[0013] Die Verriegelungsvorrichtung besteht bevorzugt aus einem Stift oder einer Nocke, dieunter der Kraft einer Feder in die Verriegelt-Position gedrängt wird, sodass das Fenster, wennes vom Benutzer geöffnet wird, sicher und ohne besonderes Zutun in der verriegelten Positiongehalten wird. Zum Entriegeln kann eine Magnetspule oder ähnliches verwendet werden, hierist es möglich, über einen passend konstruierten Mechanismus zu einer Art bistabilem Flip-Flopzu kommen, um jeweils mit nur kurzfristiger Betätigung des Elektromagneten eine definierteEndlage stabil zu erreichen.
[0014] Wenn vorgesehen ist, den Arretierstift odgl. aus Sicherheitsgründen stets unter der Krafteiner Feder in die Verriegelt-Position zu drängen, so kann an seiner Spitze eine Rolle odgl.vorgesehen sein, um bei der Bewegung des jeweiligen Bauteils entlang seiner Spitze Beschä¬digungen und das Auftreten von hinderlicher Reibung zu vermeiden.
[0015] Wenn auch der Oberteil des Fensters automatisch geschlossen werden soll, so ist esvorteilhaft, wenn einerseits durch die Aktivierung des Regensensors eine entsprechende vorbe¬reitende Maßnahme an der Haltevorrichtung des Oberfensters vorgenommen wird, die Halte¬vorrichtung aber erst freigegeben wird, wenn ein weiterer Sensor das Erreichen der Schließend¬lage des Fensterunterteils festgestellt hat. Durch diese in zwei Schritten erfolgende Aktivierungwird sichergestellt, dass der Oberteil des Fensters nur dann automatisch geschlossen wird,wenn sowohl Regen festgestellt wird, als auch der Unterteil bereits geschlossen ist. Damitkönnen Gefahren vermieden werden, die auftreten könnten, wenn beispielsweise der Unterteilhändisch geschlossen wird und der Oberteil sich ohne weiteres Zutun zufolge dessen automa¬tisch schließt.
[0016] Eine Dämpfung am Ende der Schließbewegung des Fensterflügels ist in vielen Fällensinnvoll. Die dafür nötigen Dämpfer können im Bereich der Führungen für die Einklapp-Geländer untergebracht werden. Die Handläufe bewegen sich beim Schließen in den Führun¬gen in Richtung des oberen Fensterteils und drücken unmittelbar vor dem vollständigen Ein¬klappen gegen die Hydraulik-Dämpfer. Abhängig von der Schließgeschwindigkeit werden dabeikurzfristig Kräfte übertragen, die eine Bremse des oberen Flügels lösen können, wodurch auchdieser durch sein Eigengewicht zuklappt. Bei komplett geschlossenem Unterteil oder beimlangsamen manuellen Schließen übt der Dämpfer nur eine geringe Kraft aus, daher ist dieseVorrichtung beim händischen Betätigen nicht wirksam. Der Oberteil kann somit unabhängigverwendet werden und bleibt in beliebiger Lage stabil.
[0017] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines rein schematisch gezeichneten Bei¬spiels dargestellt; dabei zeigt bzw. zeigen [0018] die Fig. 1 ein Dachbalkonfenster in geöffneter Stellung, [0019] die Fig. 2 eine erfindungsgemäß verwendbare Verriegelung und [0020] die Fig. 3 ein Detail.
[0021] Die Fig. 1 zeigt ein Dachbalkonfenster 1 in geöffneter Stellung, die Schwenkkreise 2, 3der beiden Fensterteile 4, 5, sind eingezeichnet, ebenfalls rein illustrative Regentropfen 6. Wiezu erkennen ist, ist insbesondere bei der angenommen Dachschräge α von unter 45° der Ein¬trag an Regenwasser in die Dachgeschosswohnung groß und kann auf die erfindungsgemäßeWeise durch das Schließen des unteren Fensterteiles 5 merklich verringert bzw. verhindertwerden.
[0022] Die Fig. 2 zeigt einen Verriegelungsmechanismus, der passend verwendet werden kann.Je nach der lokalen Situation im Bereich des Fensterrahmens 7 des Dachbalkonfensters 1 imBereich einer Stange 8, die Teil der seitlichen Sicherung ist, die im geöffneten Zustand desunteren Fensterteils 5, wie in Fig. 1 ersichtlich ist, ausklappt oder ausfahrt, kann diese Verriege¬lung mit horizontaler oder mit vertikaler Verriegelungsachse 9 ausgebildet sein. Im Detail istdieser Verriegelungsmechanismus folgendermaßen aufgebaut: [0023] Auf einem Teil 10 der seitlichen Stange 8, am Besten am oder im Bereich des Handlau¬fes der Sicherung, ist die Drehachse 9 angeordnet, um die schwenkbar ein Hebel 11 vorgese¬hen ist, der eine Klaue 12 trägt. Im verriegelten Zustand, wie er in der Fig. 2 dargestellt ist, stehtdie Klaue 12 einer ortsfesten Schulter 13 des Fensterrahmens 7 oder einer damit verbundenenFührung 14 gegenüber. Der Teil 10 der seitlichen Stange 8 steht unter der Wirkung einer KraftF, die auf passende Weise, durch eine Zugfeder an passender Stelle der seitlichen Sicherungoder eine Torsionsfeder in der Drehachse bzw. in der Lagerung des unteren Fensterteils 5angeordnet sein kann, oder die auf andere Weise den unteren Fensterteil 5 in die Schließlagezu drücken bemüht ist. Durch diese Kraft F kommen auch die Klaue 12 und die Rast bzw.Schulter 13 in Kontakt miteinander und verhindern so das Schließen des unteren Fensterteils 5.
[0024] Um den Hebel 11 in der dargestellten Verriegelt-Position zu halten, ist er an passenderStelle mit einem Magneten 15 versehen, der mit einem Solenoid 16 auf der Führung 14 zu¬sammenwirkt. Das Solenoid 16 ist passend mit einer Stromquelle (Energiespeicher) verbunden,bevorzugt einem Elektrolytkondensator, der in der Lage ist, über kurze Zeit hohen Strom abzu¬geben, ohne dabei Schaden zu erleiden. Eine solche kurze Zeitspanne reicht aus, um dasGestänge bzw. die seitliche Stange 8 unter der Wirkung der Kraft F so weit in die durch denPfeil F angegebene Richtung zu verschieben bzw. um einen fernen Drehpunkt (Lager desunteren Fensterteils 5) zu verschwenken, dass die Klaue 12 an der Schulter 13 vorbei gelangtund ein weiteres Schließen des unteren Fensterteils 5 unter der Wirkung der Schwerkraft odereiner passenden Feder nicht verhindert wird.
[0025] Wie durch die Schräge 17 im Bereich der Schulter 13 angedeutet, schleift die Klaue 12nicht an der Führung 14, nachdem sie an der Schulter und der Schräge 17 vorbei ist. Beimhändischen Öffnen des unteren Fensterteils 5 wird durch die Schräge 17 und die Gegenschrä¬ge 17’ im Bereich der Klaue 12 der Hebel 11 so weit in Gegenrichtung zum bogenförmigen PfeilV verdreht, dass er über die Rast bzw. Schulter 13 gleitet.
[0026] Wie aus der Fig. 2 und der Beschreibung ersichtlich ist, ist es vorteilhaft, wenn auch derHebel 11 unter der Wirkung einer schwachen Kraft bzw. eines schwachen Momentes um dieDrehachse 9, angedeutet durch den bogenförmigen Pfeil V, steht um zuverlässig den Magnetenin den Bereich des Solenoids zu bringen und so die Verriegelung des unteren Fensterteils 5 inder Offen-Position zu sichern, ohne dass der Benutzer speziell etwas dazu tun muss. Wenn dieDrehachse 9 horizontal oder angenähert horizontal verläuft, kann durch die Massenverteilungdes Hebels 11 dieses Moments in Verriegelungsrichtung V bereits ausreichend sein, ansonstenkann jede im Stand der Technik bekannte Feder dafür verwendet werden.
[0027] Um das händische Entriegeln und Schließen des unteren Fensterteils 5 zu ermöglichen,ist am Hebel 11 eine Handhabe 18 vorgesehen, die passend über die Stange 10 ragt, um einsicheres und einfaches Ergreifen und Bedienen zu ermöglichen.
[0028] Die Fig. 3 stellt, rein schematisch und vergrößert, den Magneten 15 und das Solenoid 16dar, bei stromlosem Solenoid wird die dargestellte Lage, bzw. auch ein direkter Kontakt, durchdie Kraft des Magneten und das magnetische Feld durch den Topf und den Kern des Solenoids erreicht und gehalten, bei entsprechender Beaufschlagung des Solenoids mit Strom erfolgt eineAbstoßungsreaktion die ausreicht, um die Klaue 12 von der Schulter 13 zu bringen.
[0029] Unter Wirkverbindung wird in der Beschreibung und den Ansprüchen jede Art vonelektrischer, logischer oder mechanischer Verbindung, einschließlich Kombinationen solcherVerbindungen verstanden, durch die beim Erkennen von Regen durch den Regensensor dieVerriegelung des unteren Fensterflügels bzw. Fensterteils 5 gelöst wird. Da ähnliche Wirkver¬bindungen z. Bsp. bei motorisch betriebenen Dachflächenfenster, Rauchabzügen, etc. im Zu¬sammenhang mit Rauchmeldern bekannt sind, ist es nicht notwendig, hier näher darauf einzu¬gehen.
[0030] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, so könnendie Haltelemente anders angeordnet werden, der Riegel muss nicht die dargestellte Form ha¬ben und kann selbstverständlich auch an anderer Stelle vorgesehen sein, dabei kann auf diejeweilige Einbausituation und den Bedienungskomfort gut bedacht genommen werden. InKenntnis der Erfindung ist es für den Fachmann auf dem Gebiete des Baus und Einbaus vonDachflächenfenster und Dachbalkonfenster und der automatischen Betätigung derartiger Ele¬mente ein Leichtes, die passenden Elemente an den jeweils optimalen Stellen anzubringen.
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Zweiteiliges, in eine Dachschräge eingebautes Dachbalkonfenster (1), dessen obererFensterteil (4) um eine waagrechte Achse im oberen Bereich bis zur Horizontalen ver-schwenkbar ist und dessen unterer Fensterteil (5) um eine waagrechte Achse im Bodenbe¬reich bis zur Vertikalen verschwenkbar und in dieser Stellung durch eine Verriegelungsvor¬richtung fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Fensterteil (5) mit einerKraft (F) in Schließrichtung beaufschlagt ist, die im geöffneten Zustand des unteren Fens¬terteils (5) durch die Verriegelungsvorrichtung am Wirksam werden gehindert wird; dassdie Verrieglungsvorrichtung mit einem Regensensor in Wirkverbindung steht, und dass dieVerrieglungsvorrichtung beim Erkennen von Regen deaktiviert wird, sodass sich der untereFensterteil (5) schließt.
- 2. Dachbalkonfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs¬vorrichtung einen an einem Teil (10) des unteren Fensterteils (5) um eine Verriegelungs¬achse (9) drehbaren Hebel (11) aufweist, der unter der Wirkung eines Verriegelungsmo¬ments (V) steht, dass in der Verriegelt-Position eine Klaue (12) des Hebels (11) einer orts¬festen Schulter (13) gegenübersteht, und dass in der Verriegelt-Position ein mit dem Re¬gensensor in Wirkverbindung stehendes Solenoid (16) am unteren Fensterteil (5) einemMagneten (15) am Hebel (11) gegenübersteht.
- 3. Dachbalkonfenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einemTeil des unteren Fensterteils (5) ein Gestänge, bevorzugt mit hydraulischen Dämpfern, ge¬lenkig befestigt ist, dessen anderer Anlenkpunkt mit einer Bremse des oberen Fensterteils (4) in Wirkverbindung steht und diese löst, wenn der untere Fensterteil (5) seine Geschlos¬sen-Position erreicht, sodass der obere Fensterteil sodann durch sein Eigengewicht zu¬klappt.
- 4. Dachbalkonfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dassdas Solenoid (16) und gegebenenfalls der Regensensor mittels eines Elektrolytkondensa¬tors mit Strom versorgt werden. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Citations (3)
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---|---|---|---|---|
DE3844101A1 (de) * | 1988-12-28 | 1990-07-05 | Ludwig Kessler | Elektromechanische vorrichtung zum schliessen und oeffnen von fenstern |
EP0594561B1 (de) * | 1989-02-15 | 1995-02-01 | V. Kann Rasmussen Industri A/S | Fenster mit grundrahmen zum einbau in einem schrägdach und zwei beweglichen fensterrahmen |
DE202004008762U1 (de) * | 2003-10-15 | 2004-09-30 | Merkle, Hans | Dachfensterschließer |
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2012
- 2012-03-07 AT ATA289/2012A patent/AT512551B1/de not_active IP Right Cessation
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DE202004008762U1 (de) * | 2003-10-15 | 2004-09-30 | Merkle, Hans | Dachfensterschließer |
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