AT414315B - Mahlverfahren und mühle zum herstellen von tierfutter aus körnerfrüchten - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Mahlverfahren sowie eine Mühle zum Herstellen von Tierfutter aus Körnerfrüchten.
Tierfutter, insbesondere für die Aufzucht und Mast von Schweinen, aber auch anderer Tierar-5 ten, wird vielfach aus Körnerfrüchten, wie z.B. Getreide, Mais, Erbsen oder Bohnen hergestellt, indem die Körnerfrüchte in einer Hammermühle, z.B. einer Radialschrotmühle, geschrotet, d.h. zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Mehlform zerkleinert werden. Die Schrotform der Körnerfrüchte unterstützt die Verdauung der Tiere. io Herkömmliche Hammermühlen haben einen Mahlsiebkorb, in welchem Schläger eines rotierenden Radialschlagwerks die Körnerfrüchte gegen den das Mahlsieb bildenden Umfangsmantel des Mahlsiebkorbs pressen und an dem Mahlsieb zerreiben, bis das Mahlgut fliehkraftbedingt durch das Mahlsieb radial nach außen tritt. Der Lochdurchmesser des Mahlsiebs bestimmt hierbei den Feinheitsgrad des Mahlguts. 15
Nachteilig an herkömmlichen Hammermühlen ist, dass aufgrund der Reibung des Mahlguts am Mahlsieb ein hoher Feinstaubanteil entsteht, der die Verdauung nachteilig beeinflusst. Auch haben herkömmliche zur Herstellung von Tierfutter benutzte Hammermühlen einen hohen Energiebedarf, der zu unerwünschter Erwärmung des Tierfutters führt. 20
Aus der DE 100 18 752 A1 ist eine mobile Mahl-, Quetsch- und Mischanlage bekannt, bei der auf einem Lastwagen eine Körnerquetsche und eine Hammermühle aufgesattelt sind. Das Mahlgut wird mittels einer Klappe entweder der Kömerquetsche oder der Hammermühle zugeführt, sodass in einem Mischbehälter nur gequetschtes Gut oder nur in der Hammermühle 25 gemahlenes Gut gesammelt wird.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Mahlverfahren sowie eine Mühle zur Herstellung von Tierfutter aus Körnerfrüchten anzugeben, welches in der Lage ist, die Körnerfrüchte gleichmäßiger als bisher zu schroten. 30
Diese Aufgabe wird bei einem erfindungsgemäßen Mahlverfahren dadurch gelöst, dass die Körnerfrüchte zuerst zwischen achsparallel, gegensinnig rotierenden, paarweise einen Quetschspalt bildenden Quetschwalzen einer Körnerquetsche aufgebrochen und dann in einer Hammermühle mit wenigstens einem in einem Mahlsiebkorb rotierenden Schläger fertig gemah-35 len werden.
Eine erfindungsgemäße Mühle zur Herstellung von Tierfutter aus Körnerfrüchten umfasst dementsprechend eine Körnerquetsche mit wenigstens zwei sich paarweise unter Bildung eines Quetschspalts achsparallel gegenüberliegenden, gegensinnig rotierend angetriebenen 40 Quetschwalzen und eine mit der Kömerquetsche zu einer Baueinheit vereinigte Hammermühle mit einem Mahlsiebkorb und einem motorisch angetriebenen, rotierenden Radialschlagwerk, welches wenigstens einen in dem Mahlsiebkorb umflaufenden Schläger trägt und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kömerquetsche im Mahlgutweg vor der Hammermühle angeordnet ist und der Mahlgutauslass der Kömerquetsche mit dem Mahlgutauslass der Hammermühle ver-45 bunden ist.
Die Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Körnerfrüchte mit wesentlich gleichförmigerer Mahlfeinheit geschrotet werden können, wenn die Körnerfrüchte zunächst in einer Körnerquetsche aufgebrochen werden, ihr Mehlkörper also zu einer Brösel- oder Griesstruktur so zerdrückt wird, bevor das solchermaßen aufbereitete Mahlgut der Hammermühle zugeführt wird. Die Kömerquetsche zerdrückt den Mehlkörper der Körner strukturschonend, wobei die Schalen (Spelzen) der Körnerfrüchte zwar aufgebrochen, jedoch nicht nachhaltig vermahlen werden. Die Schalen bzw. Spelzen der Körnerfrüchte die als Rohfaseranteil des Tierfutters bewertet werden, werden beim Quetschvorgang weitgehend vom Mehlkörper getrennt und 55 ausgewalzt, jedoch nur unwesentlich zerkleinert. Das aus dem zu Bröselstruktur zerkleinerten 3
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Mehlkörper und den groben Rohfasern bestehende gequetschte Mahlgut wird der Hammermühle zugeführt, in der es von den rotierenden Schlägern radial gegen das Mahlsieb getrieben wird. Der Lochdurchmesser des Mahlsiebs ist groß bezogen auf den Partikeldurchmesser der Mehlkörperbrösel, so dass der Mehlkörperanteil des Mahlguts die Mahlkammer sofort verlassen 5 kann, ohne dass durch weiteres Vermahlen der Staubanteil erhöht würde. Die groben aus der Schale der Körnerfrüchte stammenden Rohfaseranteile mit eventuell noch anhaftenden Anteilen des Mehlkörpers werden jedoch vom Mahlsieb zurückgehalten und von den rotierenden Schlägern bis zu einem der Verdauung der Tiere förderlichen Feinheitsgrad zerkleinert, bevor auch sie die Hammermühle verlassen. 10
Durch das Vorvermahlen des Mehlkörpers der Körnerfrüchte in der Körnerquetsche und das Nachvermahlen der Schalen der Körnerfrüchte in der Hammermühle wird nicht nur ein gleichmäßigerer Feinheitsgrad des Mahlguts erreicht, sondern auch der Energiebedarf der Mühle insgesamt gesenkt. Der Quetschvorgang läuft mit geringem Energiebedarf abrollend ab, ohne 15 dass das Mahlgut zerrieben wird, nachdem die den Quetschspalt bildenden Quetschwalzen im Wesentlichen mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit rotieren. In der Hammermühle kann die Schlägerwellendrehzahl gegenüber herkömmlichen, die Körnerfrüchte insgesamt vermahlenden Hammermühlen beträchtlich verringert werden, was nicht zuletzt auf eine merkliche Reduzierung des Arbeitsgeräusches hinausläuft. Es hat sich gezeigt, dass mit erfindungsgemäßen 20 Mühlen der Energiebedarf um bis zu 50 % gegenüber herkömmlichen Mühlen gesenkt werden kann.
Bei der im Rahmen der Erfindung vorgesehenen Körnerquetsche kann es sich um eine herkömmliche Körnerquetsche handeln, wie sie beispielsweise in DE 198 29 450 A1 beschrieben 25 ist. Auch die Hammermühle kann herkömmlich aufgebaut sein, insbesondere in Form einer herkömmlichen Radialschrotmühle.
Die Körnerquetsche und die Hammermühle können für die Durchführung des erfindungsgemäßen Mahlverfahrens als voneinander gesonderte Baueinheiten ausgebildet sein. Bevorzugt sind 30 jedoch die Körnerquetsche und die Hammermühle zu einer gemeinsamen Baueinheit vereinigt, um die Handhabung zu vereinfachen. Zu einfachen Bauformen gelangt man hierbei, wenn die Körnerquetsche oberhalb der Hammermühle angeordnet ist, so dass das Mahlgut bereits aufgrund der Schwerkraft von der Kömerquetsche in die Hammermühle gefördert wird. 35 Bevorzugt ist die Hammermühle als Radialsaugmühle ausgebildet, um die Mahlgutförderung von der Kömerquetsche zur Hammermühle und ggf. auch in die Körnerquetsche hinein zu unterstützen. Hierzu ist zweckmäßigerweise der Mahlsiebkorb in einem Gehäuse angeordnet, welches radial außerhalb des Mahlsiebkorbs einen den Mahlsiebkorb umschließenden Mahl-gutabführweg bildet, wobei das Radialschlagwerk mit einem Sauggebläse gleichachsig verbun-40 den ist, welches in dem Gehäuse außerhalb des Mahlsiebkorbs Lüfterflügel trägt und damit das Mahlgut durch den Mahlsiebkorb hindurch saugt. Während die Quetschwalzen um im Wesentlichen horizontale Drehachsen rotieren, kann die Drehachse des Radialschlagwerks der unter der Kömerquetsche angeordneten Hammermühle 45 im Wesentlichen vertikal verlaufend angeordnet sein, so dass das aus dem Quetschspalt der Körnerquetsche ablaufende Mahlgut von oben her in die Mahlkammer der Hammermühle ein-laufen kann. Von Vorteil ist hierbei, dass der die Mantelfläche des Mahlsiebkorbs bildende Siebbereich den gesamten Umfangsmantel einnehmen kann, wobei der den Umfang des Mahlsiebkorbs umschließende Mahlgut-Abführweg sich in Drehrichtung des Radialschlagwerks so spiralförmig erweitern kann, um in Umfangsrichtung eine gleichförmige Mahlgutströmung zu erreichen.
Bei vertikaler Drehachse des Radialschlagwerks kann es mit wachsender axialer Länge des Siebkorbs unter Umständen zu einer ungleichmäßigen Mahlbelastung des Mahlsiebs kommen. 55 In der Praxis ist deshalb die axiale Höhe solcher Mahlsiebkörbe begrenzt. Das Mahlsieb wird in 4
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In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind der Quetschspalt der Körnerquetsche und der darunterliegende bevorzugt dazu parallel ausgerichtete Mahlgut-Einlassschlitz etwa gleich lang, so dass das aus der Körnerquetsche kommende Mahlgut staufrei in die Hammermühle überführt werden kann. 15
Die Körnerquetsche und die Hammermühle werden bevorzugt von einem gemeinsamen Motor, beispielsweise einem Elektromotor, angetrieben, was mit besonders geringem konstruktiven Aufwand bei Baueinheiten möglich ist, bei welchen das Radialschlagwerk und die Quetschwalzen achsparallel angeordnet sind. 20
Es versteht sich, dass auch bei Ausführungsformen mit horizontaler Drehachse des Radialschlagwerks außerhalb des Mahlsiebkorbs ein Sauggebläserad mit der Schlägerwelle verbunden sein kann. Auch können an beiden axialen Enden des Mahlsiebkorbs Sauggebläseräder vorgesehen sein. 25
Bei Ausführungsformen der Erfindung, bei welchen die Körnerfrüchte der Körnerquetsche saug-oder druckluftunterstützt zugeführt werden, sind die Quetschwalzen der Körnerquetsche bevorzugt in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene achsparallel nebeneinander in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet, welches die Oberseite der Quetschwalzen beiderseits des 30 Quetschspalts mittels Gitterblenden für luftdurchlässig, für Körnerfrüchte jedoch undurchlässig abdeckt. Die Gitterblenden sind zweckmäßigerweise als Stabroste mit tangential zu den Quetschwalzen laufenden Stäben ausgebildet und trennen die Förderluft vom Körnerstrom ab, um den Mahlvorgang der Körnerquetsche nicht zu behindern. 35 Insbesondere wenn harte Körner, wie zum Beispiel Mais gemahlen werden sollen, hat es sich als günstiger erwiesen, wenn die Körnerquetsche wenigstens zwei im Mahlgutweg hintereinander angeordnete Quetschwalzenpaare umfasst. Das im Mahlgutweg stromab gelegene Quetschwalzenpaar kann dann einen schmäleren Quetschspalt haben als das stromaufwärts benachbarte Quetschwalzenpaar. Bevorzugt sind die Quetschwalzenpaare vertikal übereinan- 40 der angeordnet und haben in ihrer Breite unabhängig voneinander betriebsmäßig einstellbare Quetschspalte. Durch geeignetes Einstellen der Quetschspaltbreiten kann die Mühle so mit einem oder auch mehreren hintereinander wirksam werdenden Quetschwalzenpaaren betrieben werden. 45 In einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Mühle ferner im Mahlgutweg zwischen dem Mahlgutauslass der Körnerquetsche und dem Mahlguteinlass der Hammermühle eine umschaltbare Verzweigung haben, die es erlaubt, das Mahlgut an der Hammermühle vorbei einem Mühlenausgang zuzuführen. Dies hat den Vorteil, dass die Kömerquetsche gegebenenfalls auch unabhängig von der Hammermühle genutzt werden kann, um so gegebenenfalls nur gequetschtes so Tierfutter beispielsweise für Rinder hersteilen zu können.
Die Quetschwalzen der Körnerquetsche sind, insbesondere bei hartem Körnergut, einer vergleichsweise hohen Abnutzung ausgesetzt, insbesondere wenn die Quetschwalzen zur Verbesserung der Quetschleistung über ihren Umfang verteilt quer zur Umfangsrichtung langgestreck- 55 te Rippen oder/und Nuten aufweisen, wie dies beispielsweise in WO 00/01489 beschrieben ist. 5
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Herkömmliche Quetschwalzen bestehen integral aus sehr hartem Werkzeugstahl und haben an ihren Enden Achszapfen für den Drehantrieb und die Lagerung an einem Gehäuserahmen angeformt. Die Herstellung solcher Quetschwalzen ist aufwändig, insbesondere wenn für Körnerquetschen hoher Leistung Quetschwalzen großer axialer Länge eingesetzt werden. 5
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Körnerquetsche zu schaffen, deren Quetschwalzen einfacher als bisher realisiert werden können, insbesondere wenn diese Quetschwalzen vergleichsweise große Abmessungen haben. io Eine Körnerquetsche gemäß diesem zweiten Aspekt der Erfindung hat wenigstens zwei sich paarweise unter Bildung eines Quetschspalts achsparallel gegenüberliegende, gegensinnig rotierend angetriebene Quetschwalzen und ist dadurch gekennzeichnet, dass jede Quetschwalze eine Trägerwelle und mehrere axial nebeneinander angeordnete, drehfest auf der Trägerwelle sitzende Mantelhülsen mit einer Vielzahl über den Umfang der Mantelhülsen verteilter, quer 15 zur Umfangsrichtung langgestreckter Rippen oder/und Nuten aufweist.
Eine Körnerquetsche mit derartigen Quetschwalzen wird bevorzugt bei der vorstehend unter dem ersten Aspekt der Erfindung erläuterten Mühle eingesetzt. Die aus einer Trägerwelle und mehreren Mantelhülsen aufgebauten Quetschwalzen lassen sich aber auch bei anderen, her-20 kömmlichen Körnerquetschen, wie sie beispielsweise in WO 00/01489 beschrieben sind, mit Vorteil einsetzen, und zwar auch dann, wenn der Kömerquetsche keine Hammermühle zugeordnet ist. Die unter dem zweiten Aspekt der Erfindung erläuterte Kömerquetsche hat selbständige erfinderische Bedeutung. 25 Die Mantelhülsen können aus einem verschleißresistenten Material, insbesondere Stahl hergestellt und unabhängig von der Trägerwelle gehärtet werden. Da der mit Rippen bzw. Nuten versehene Mantel der Quetschwalze in mehrere Mantelhülsen segmentiert ist, vereinfacht sich die Herstellung der Quetschwalze erheblich. Während die Trägerwelle dem Grundsatz nach ein einfacher zylindrischer Körper ist, der auch bei großen Abmessungen, wie zum Beispiel einer 30 axialen Länge von 1 m und einem Durchmesser von beispielsweise 15 cm mit herkömmlichen Drehmaschinen hergestellt werden kann, vereinfacht die Segmentierung des Mantels in Mantelhülsen die Herstellung der Mantelstruktur. Die demgegenüber vergleichsweise kurzen Mantelhülsen lassen sich einfacher hersteilen und für die Trägerwelle und die Mantelhülsen lassen sich unterschiedliche, dem jeweiligen Zweck optimal angepasste Materialien einsetzen. Insbe-35 sondere können die Mantelhülsen aus einem härteren Material als die Trägerwelle bestehen. Es hat sich als ausreichend erwiesen, wenn die Mantelhülsen aus gehärtetem Stahl bestehen, die er beispielsweise für Kugellager genutzt wird, während die Trägerwelle aus herkömmlichem, ungehärteten Stahl hergestellt ist. 40 Für die Übertragung des Antriebsdrehmoments von der Trägerwelle auf die Mantelhülsen können herkömmliche drehfeste Verbindungen eingesetzt werden. Eine besonders einfach herzustellende Verbindung wird erreicht, wenn die Trägerwelle Kreisquerschnitt hat und die Mantelhülsen im Presssitz auf der Trägerwelle sitzen, beispielsweise unter vorübergehender Erwärmung auf die Trägerwelle aufgeschrumpft sind. Die Mantelhülsen können jedoch auch auf die 45 Trägerwelle aufgeklebt sein oder formschlüssig, insbesondere über eine Keilverbindung mit der Trägerwelle drehfest verbunden sind. Die aneinanderliegenden Mantelflächen der Trägerwelle und der Mantelhülsen können zylindrisch oder auch konusförmig sein, wobei die Trägerwelle der leichteren Herstellbarkeit wegen bevorzugt als zu den Wellenenden hin sich verjüngender Doppelkonus ausgebildet ist. 50
Bei Verschleiß der Mantelhülsen können diese ausgetauscht werden, ohne dass zugleich auch die Trägerwelle ausgetauscht werden müsste. Der Austausch ist insbesondere bei im Presssitz gehaltenen Mantelhülsen einfach. Die verschlissenen Mantelhülsen können beispielsweise mittels eines Trennschleifers oder dergleichen aufgeschnitten und damit ohne weiteres abgezo-55 gen werden. Das Aufschneiden wird erleichtert, wenn die Mantelhülsen an ihrem Innenumfang 6
AT 414 315 B eine axial sich erstreckende Nut haben, längs der der Trennschnitt erfolgt. Der Schnitt kann damit radial im Abstand von der Trägerwelle geführt werden, die auf diese Weise nicht beschädigt wird. 5 Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine schematische, teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen, für die Herstellung von Tierfutter geeigneten Körnerfruchtmühle, gesehen entlang einer Linie l-l in io Fig. 2;
Fig. 2 eine Schnittansicht einer Hammermühle der Körnerfruchtmühle, gesehen entlang einer Linie ll-ll in Fig. 1;
Fig. 3 eine Variante der Körnerfruchtmühle für die Verwendung bei Saugluftförderung der Körnerfrüchte, gesehen entlang einer Linie lll-lll aus Fig. 4; 15 Fig. 4 eine Schnittansicht der Körnerfruchtmühle, gesehen entlang einer Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische, teilweise aufgebrochene Darstellung einer weiteren Variante der Körnerfruchtmühle;
Fig. 6 eine schematische, teilweise aufgebrochene Darstellung einer anderen Variante der Körnerfruchtmühle mit einer zweistufigen Körnerquetsche; 20 Fig. 7 einen Axiallängsschnitt durch eine bei den vorstehend erläuterten Körnerfruchtmühlen verwendbare Quetschwalze und
Fig. 8 einen Axialquerschnitt durch die Quetschwalze, gesehen entlang einer Linie Vlll-Vlll in Fig. 7. 25 Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Körnerfruchtmühle 1 erlaubt es, Körnerfrüchte, wie z.B. Getreide, Mais, Erbsen oder Bohnen so zu schroten, dass sich die Körnerfrüchte insbesondere als Tierfutter, speziell Schweinefutter, optimal eignen. Der Mehlkörperanteil der Körnerfrüchte wird zu einer Brösel- oder Griesstruktur mit vergleichsweise geringem Feinstaubanteil zerdrückt und auch die Schalen (Spelzen) der Körnerfrüchte werden hinreichend klein zermahlen. 30
Die Körnerfruchtmühle 1 umfasst zu einer Baueinheit zusammengefasst auf einem Tisch eine Körnerquetsche 3, der die zu mahlenden Körnerfrüchte über einen darüber angeordneten Trichter 7 zugeführt werden. Unterhalb der Körnerquetsche 3 hängt an dem Tisch 5 eine Hammermühle 9 mit einem um eine vertikale Achse 11 rotierenden Radialschlagwerk 13, zentrisch zu 35 dem die Körnerquetsche 3 mit ihrem nach unten gerichteten Mahlgutauslass 15 in die Hammermühle 9 einmündet.
Die Körnerquetsche 3 hat zwei um horizontale, zueinander achsparallele Drehachsen drehbare Quetschwalzen 17, 19, die zwischen sich einen Quetschspalt 21 bilden und von einem Elektro-40 motor 23 gemeinsam und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit, jedoch gegensinnig rotierend, angetrieben werden derart, dass die Umfangsflächen der Quetschwalzen 17, 19 im Quetschspalt 21 sich von oben nach unten bewegen. Der Zuführtrichter 7 hat oberhalb des Quetschspalts 21 eine schlitzförmige, über die gesamte Länge des Quetschspalts 21 sich erstreckende Trichteröffnung 25, deren Breite mittels einer manuell verstellbaren Blende 27 zur Einstellung 45 des Körnerdurchsatzes änderbar ist. Der Umfangsmantel jeder der beiden Quetschwalzen 17, 19 ist mit axial oder schraubenlinienförmig verlaufenden Rippen 29 versehen, die die Mahlwirkung der Körnerquetsche 3 verbessern. Eine der beiden Quetschwalzen, hier die Walze 19, ist auf einer Exzenterwelle 31 gelagert, die zur Veränderung der Breite des Quetschspalts 21 mittels eines Bedienungshebels 33 verdrehbar ist. Einzelheiten einer im Rahmen der Erfindung so geeigneten Körnerquetsche sind in DE 198 29 450 A1 beschrieben. Mittels der Körnerquetsche 3 wird der Mehlkörper der Körnerfrüchte strukturschonend je nach Breiteneinstellung des Quetschspalts 21 in eine Bröselstruktur oder auch eine feine Griesstruktur zerdrückt. Die Schalen (Spelzen) der Körnerfrüchte, die im Tierfutter einen Rohfaseranteil bilden, werden bei dem Quetschvorgang vom Mehlkörper getrennt und ausgewalzt, jedoch nur unwesentlich zerkleinert. 55 Da es im Rahmen der Körnerquetsche 3 nicht auf die Zerkleinerung der Schalen ankommt, 7
AT 414 315 B kann der Quetschspalt 21 breiter eingestellt sein, als in Anwendungen, bei welchen bereits in der Körnerquetsche 3 auch die Schalen zerkleinert werden müssten. Dies mindert die Abnutzung der Quetschwalzen 17,19 erheblich. 5 Die Quetschwalzen 17, 19 der Körnerquetsche 3 sind von einem Gehäuse 35 umschlossen, in das von oben her der Zuführtrichter 7 einmündet und das sich unterhalb der Quetschwalzen 17, 19 zu einem Ablauftrichter 37 verjüngt, der in den unmittelbar in die Hammermühle 9 führenden Mahlgutauslass 15 mündet. Das Radialschlagwerk 13 der Hammermühle 9 sitzt mit vertikaler Drehachse 11 in einem dazu achsparallelen, zylindrischen Mahlsiebkorb 39, dessen Umfangs-io mantel ein mit Löchern vorbestimmter Größe, z.B. mit 2 mm bis 6 mm Durchmesser, versehenes Mahlsieb 41 bildet. Das Mahlsieb 41 ist stationär jedoch auswechselbar an einem sowohl das Mahlsieb 41 als auch das Radialschlagwerk 13 umschließenden Gehäuse 43 befestigt. Das seinerseits an dem Tisch 5 gehaltene Gehäuse 43 umfasst zwei zueinander parallele Deckplatten 45, 47, von denen die obere Deckplatte 45 eine mit dem Mahlgutauslass 15 verbundene 15 Mahlguteinlassöffnung 49 bildet und die untere Deckplatte 47 einen das Radialschlagwerk 13 antreibenden Elektromotor 51 trägt. Eine das Mahlsieb 41 spiralförmig umschließende Umfangswand 53 des Gehäuses 43 bildet zwischen sich und dem Mahlsieb 41 einen in Drehrichtung des Radialschlagwerks 13 radial sich aufweitenden, zu einem Mahlgutauslass 55 führenden Auslasskanal 57 für das Mahlgut. 20
Das Radialschlagwerk umfasst eine Vielzahl Schläger 59, die jeweils für sich achsparallel zur Drehachse 11 einer Schlägerwelle 61 schwenkbar an mehreren drehfest mit der Schlägerwelle 61 verbundenen Trägerplatten 63 gelagert sind. Hierbei sind jeweils mehrere Schläger 59 in Umfangsrichtung verteilt in je einer gemeinsamen Schlägerebene angeordnet, wobei das Radi-25 alschlagwerk 13 Schläger 59 in mehreren solcher Schlägerebenen axial übereinander umfasst.
Die Schläger 59 des Radialschlagwerks 13 bewegen sich in geringem Abstand entlang des Innenumfangs des Mahlsiebs 41 und sorgen für eine Rotationsbewegung des Mahlguts in der von dem Mahlsieb 41 umschlossenen Mahlkammer 65, so dass das Mahlgut radial gegen das 30 Mahlsieb 41 gedrückt wird. Mahlgutpartikel mit einem Durchmesser kleiner als der Lochdurchmesser des Mahlsiebs 41 werden durch das Mahlsieb 41 hindurch zentrifugiert und verlassen die Hammermühle 9 über den Auslasskanal 57. Mahlgutpartikel mit größerem Durchmesser werden in der Hammermühle entsprechend der Lochgröße des Mahlsiebs 41 gemahlen. 35 Der Mehlkörper der Körnerfrüchte wird in der Kömerquetsche 3 bereits auf eine Partikelgröße kleiner als der Lochdurchmesser des Mahlsiebs 41 zerdrückt, so dass der Mehlkörperanteil der Körnerfrüchte die Hammermühle 3 durchläuft, ohne weiter vermahlen zu werden. Die Hammermühle 9 zerkleinert im Wesentlichen nur die Schalen bzw. Spelzen der Körnerfrüchte, so dass das Mahlgut insgesamt mit gleichförmiger Struktur und geringem Feinstaubanteil geschro-40 tet wird. Da das Mahlsieb 41 auswechselbar ist und ferner der Abstand der Quetschwalzen 17, 19 änderbar ist, kann sowohl der Sieblochdurchmesser als auch die Breite des Quetschspalts 21 variiert werden, so dass sich variabel eine gewünschte tiergerechte Futterstruktur hersteilen lässt. Da das Aufbrechen der Körnerfrüchte in der Körnerquetsche 3 abrollend erfolgt und in der Hammermühle 9 lediglich noch der Schalenanteil zerkleinert werden muss, hat die Mühle 1 45 insgesamt einen vergleichsweise niedrigen Energiebedarf. Darüber hinaus ergibt sich der Vorteil, dass der Elektromotor 51 mit geringerer Drehzahl als bei herkömmlichen Hammermühlen arbeiten kann und dementsprechend die Geräuschentwicklung der Mühle 1 abnimmt.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Mühle 1 ist mit dem Radialschlagwerk 13 drehfest ein so Sauggebläserad 67 verbunden, welches radial außerhalb des Mahlsiebs 41 mehrere in Umfangsrichtung verteilte Lüfterflügel 69 trägt. Das Sauggebläserad 67 saugt über die Mahlkammer 65 und das Gehäuse 37 der Körnerquetsche 3 Förderluft an, die das Mahlgut über den Auslasskanal 57 abfördert und beispielsweise zu einer nicht näher dargestellten Tierfuttermischstation weiterbefördert. Das Sauggebläserad 67 kann jedoch bei geeigneter Gestaltung 55 des Auslasskanals 57 oder bei Verwendung gesonderter Saugfördereinrichtungen auch δ ΑΤ 414 315 Β entfallen.
Soweit die Mühle 1, wie anhand des Sauggebläserads 67 erläutert, Saugfördermittel umfasst oder ausgangsseitig der Hammermühle 9 gesonderte Saugmittel vorgesehen sind, kann die 5 Mühle 1, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, anstelle eines Zuführtrichters 7 mit einem Aufsatzseparator 71 versehen sein, der es erlaubt die ausgangsseitig der Hammermühle 9 erzeugte Saugluft durch das Gehäuse 43 der Hammermühle 9 und das Gehäuse 35 der Körnerquetsche 3 zuzuführen und so zur Saugförderung des der Körnerquetsche 3 zuzuführenden Mahlguts auszunutzen. Der Aufsatzseparator 71 überdeckt eine oberhalb des Quetschspalts 21 gelegene io und sich längs des Quetschspalts 21 erstreckende Öffnung 73 des Gehäuses 35 und enthält eine längs des Quetschspalts 21 sich erstreckende mit einem die Körnerfrüchte zuführenden Saugrohr 75 versehene Breitenverteilungsdüse 77, die die angesaugten Körnerfrüchte gleichmäßig verteilt dem Quetschspalt 21 von oben her zuführt. Die längs der Quetschwalzen sich erstreckenden Ränder der Öffnung 73 tragen tangential bis dicht an die Quetschwalzen 17, 19 15 heranragende Stabrostblenden 79 mit zueinander parallelen Stäben 81 (Fig. 4). Die Stäbe 81 bilden zwischen sich Schlitze mit einer Breite kleiner als der Durchmesser der Körnerfrüchte, so dass sie zwar die Saugluft zwischen dem Gehäuse 35 und den Quetschwalzen 17, 19 durchlassen, die Körnerfrüchte jedoch in den Quetschspalt 21 hineinlenken. 20 Im Folgenden werden Varianten der anhand der Fig. 1 bis 4 erläuterten Mühle beschrieben. Gleichwirkende Komponenten sind mit den Bezugszahlen der Fig. 1 bis 4 bezeichnet und zur Unterscheidung mit einem Buchstaben versehen. Zur Erläuterung des Aufbaus und der Wirkungsweise wird auf die vorangegangene Beschreibung Bezug genommen. 25 Fig. 5 zeigt eine Variante der anhand der Fig. 1 und 2 erläuterten Mühle, die sich in erster Linie durch die Art ihrer Hammermühlenstufe von der Mühle der Fig. 1 und 2 unterscheidet. Die Mühle 1a umfasst wiederum eine Kömerquetsche 3a sowie eine Hammermühle 9a. Während die Körnerquetsche 3a insgesamt den vorangegangen erläuterten Aufbau hat, ist die Hammermühle 9a mit horizontaler zu den Drehachsen der Quetschwalzen 17a, 19a paralleler Drehach-30 se 11a ihres Radialschlagwerks 13a angeordnet. Das Mahlsieb 41a bildet wiederum zusammen mit plattenförmigen, nicht näher dargestellten Seitenwänden des Gehäuses 43a der Hammermühle 9a einen die Mahlkammer 65a umschließenden Mahlsiebkorb 39a. Der Mahlsiebkorb 39a hat im Bereich seines oberen Scheitels einen in Richtung der Drehachse 11a sich erstreckenden Mahlgut-Einführschlitz 49a, in welchen der Mahlgutauslass 15a der Kömerquetsche 3a 35 mündet. Um einen Rückstau des Mahlguts aufgrund der vom Radialschlagwerk 13a in dem Mahlgut hervorgerufenen Zentrifugalkräfte zu vermeiden, ist der Einlassschlitz 49a gegen die obere Scheitellinie des Mahlsiebkorbs 39a in Drehrichtung des Radialschlagwerks 13a um einen spitzen Winkel von weniger als 45° versetzt und darüber hinaus ist der den Mahlgutauslass 15a bildende Kanal angenähert tangential zum Mahlsieb 41a verlaufend geneigt. 40
Die axiale Länge des Mahlsiebkorbs 39a ist im Wesentlichen gleich der axialen Länge des Quetschspalts 21a gewählt. Das aus dem Quetschspalt 21a kommende Mahlgut kann damit besonders gleichmäßig verteilt in den Mahlraum 65a der Hammermühle 9a eingeführt werden. 45 Im Unterschied zur Mühle der Fig. 1 und 2 treibt bei der Mühle 1a der Elektromotor 23a nicht nur die Kömerquetsche 3a sondern über eine zusätzliche Transmission auch das Radialschlagwerk 13a der Hammermühle 9a an. Da die Drehachsen des Radialschlagwerks 13a und der Quetschwalzen 17a, 19a zueinander parallel verlaufen, lässt sich dies mit vergleichsweise geringem Aufwand realisieren. Es versteht sich, dass bei entsprechender Kraftumlenkung auch so die Körnerquetsche 3 und die Hammermühle 9 der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Mühle von einem gemeinsamen Motor angetrieben werden können.
Auch die Mühle 1a kann mit einem die Saugförderung unterstützenden Sauggebläserad, welches drehfest mit der Schlägerwelle 61 der Hammermühle 9a verbunden ist, versehen sein. 55 Das Sauggebläserad ist in Fig. 5 bei 67a angedeutet und kann, je nach Förderrichtung des 9
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Mahlgutauslasskanals 57a, einen axial zum Mahlsiebkorb 39a gerichteten Saugluftstrom oder einen in Umfangsrichtung des Mahlsiebkorbs 39a gerichteten Saugluftstrom erzeugen. Dementsprechend ist in dem Gehäuse 53a der nicht näher dargestellte Mahlgutauslass an einer Stirnwand oder einer Umfangswand des Gehäuses 53a anzuordnen. 5
Auch in der Ausführungsform der Fig. 5 kann der Zuführtrichter 7a durch einen Aufsatzseparator ersetzt sein, wie er anhand der Fig. 3 und 4 erläutert wurde.
Fig. 6 zeigt eine mit 1b bezeichnete Variante der anhand von Fig. 5 erläuterten Mühle, die sich io von der Mühle der Fig. 5 im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass die Körnerquetsche 3b zwei vertikal übereinander angeordnete Quetschwerke 83 mit je zwei um horizontale, zueinander achsparallele Drehachsen drehbare Quetschwalzen 17b, 19b umfasst. Die Quetschwalzen 17b, 19b werden von dem gemeinsamen, auch die Hammermühle 9b antreibenden Elektromotor 23b gegensinnig rotierend angetrieben und bilden paarweise zwischen sich einen Quetsch-15 spalt 21b. Die Breite der beiden Quetschspalten 21b ist unabhängig voneinander mittels der Bedienungshebel 33b einstellbar. Insbesondere kann das oben angeordnete Quetschwerk 83 auf einen breiteren Quetschspalt 21b eingestellt werden als das untere Quetschwerk, was den Vorteil hat, dass auch harte Körner, wie z.B. Maiskörner, walzenschonender als bei einer einstufigen Körnerquetsche aufgebrochen werden können. Jedes der beiden Quetschwerke 83 20 entspricht im übrigen dem Quetschwerk der Körnerquetsche 3a in Fig. 5, wobei allerdings lediglich dem Trichter des oberen Quetschwerks 83 eine manuell verstellbare Blende 27b zur Einstellung des Körnerdurchsatzes zugeordnet ist.
Die wiederum unterhalb des Tisches 5b angeordnete Hammermühle 9b entspricht der Ham-25 mermühle der Fig. 5, kann aber auch als Hammermühle gemäß den Fig. 1 und 2 ausgebildet sein.
Im Unterschied zur Mühle der Fig. 5 ist im Mahlgutweg zwischen dem Mahlgutauslass 15b des unteren Quetschwerks 83 und dem Mahiguteinlass 49b der Hammermühle 9b eine umschaltba-30 re Verzweigung, hier in Form einer mittels eines Handhebels 85 umschaltbaren Klappe 87 angeordnet, mittels der das aus der Körnerquetsche 3b ablaufende Mahlgut wahlweise der Hammermühle 9b oder an der Hammermühle 9b vorbei unmittelbar dem das Mahlsieb 41b umgebenden Mahlgutauslasskanal 57b zugeführt werden kann. In der in Fig. 6 dargestellten Stellung der Klappe 87 durchläuft das Mahlgut nicht nur das Quetschwerk 3b, sondern wird 35 auch in der Hammermühle 9b weiter zerkleinert. Wird die Klappe 87 in die gestrichelt dargestellte Stellung gestellt, so wird das Mahlgut lediglich in der Körnerquetsche 3b zerkleinert, was für manche Tierfutterarten, beispielsweise für Rinder, bevorzugt wird. Es versteht sich, dass eine Verzweigung der vorstehend erläuterten Art auch bei den vorangegangen erläuterten Mühlen vorgesehen sein kann. 40
Insbesondere bei leistungsfähigen Körnerquetschen können die Quetschwalzen beträchtliche Länge von z.B. einem Meter und auch beträchtlichen Durchmesser von beispielsweise 10 bis 20 cm haben. Die am Umfang in aller Regel gerippten Quetschwalzen sind im Betrieb in hohem Maße verschleißgefährdet und sind deshalb in aller Regel aus gehärtetem, sehr hartem Stahl 45 gefertigt, was bei Quetschwalzen mit großen Abmessungen hohen Fertigungsaufwand bedingt. Der Fertigungsaufwand der vorangegangen erläuterten Quetschwerke aber auch herkömmlicher Quetschwerke, wie sie beispielsweise in WO 00/01 489 beschrieben sind, kann bei Quetschwalzen gemäß den Fig. 7 und 8 erheblich vermindert werden. Diese allgemein mit 87 bezeichnete Quetschwalze umfasst eine zur Drehachse 89 zentrische, im Wesentlichen kreiszy-50 lindrische Trägerwelle 91, an deren Enden Lagerzapfen 93 für die Lagerung und den Drehantrieb angeformt sein können. Die Trägerwelle 91 ist mit einem segmentierten Mantel in Form axial nebeneinander angeordneter, bündig aneinanderstoßender Mantelhülsen 95 an ihrem Umfang ummantelt. Die Mantelhülsen 95 bestehen aus hochfestem, gehärtetem Stahl, wie er beispielsweise für Kugellagerringe eingesetzt wird und haben an ihrem Außenumfang angenä-55 hert axial verlaufende Rippen 97 mit dazwischenliegenden Nuten 99. Die Trägerwelle 91 hinge-
Claims (29)
1 0 AT 414 315 B gen besteht aus nicht gehärtetem Stahl. Alternativ kann die Trägerwelle 91 auch Konusform haben, insbesondere wie bei 100 angedeutet, die Form eines zu den Wellenenden hin sich verjüngenden Doppelkonus haben. Die Gestal-5 tung als Doppelkonus erleichtert aufgrund der halbierten Länge der Einzelkonen die Herstellung. Der Innenmantel der Mantelhülsen 95 hat komplementäre Konusform. Da der dem Verschleiß ausgesetzte Mantel der Quetschwalze 87 aus mehreren, gesondert herstellbaren Mantelhülsen 95 aufgebaut ist, lässt sich der Mantel aufgrund der geringeren io Abmessungen der Mantelhülsen 95 einfacher hersteilen. Darüber hinaus verringern sich die Herstellungskosten, da die Trägerwelle 91 aus billigeren Stahlsorten hergestellt werden kann. Die Mantelhülsen 95 sitzen drehfest auf der Trägerwelle 91, vorzugsweise im Schrumpf-Presssitz, für den die Mantelhülsen 95 zunächst erwärmt und damit in gedehntem Zustand auf 15 die Trägerwelle 91 aufgezogen werden, so dass sie nach dem Abkühlen im Schrumpfsitz auf der Trägerwelle 91 sitzen. Die Presssitzbefestigung der Mantelhülsen 95 hat den Vorteil, dass verschlissene Mantelhülsen 95 beispielsweise mittels eines Trennschleifers oder dgl. aufgeschnitten und ausgetauscht werden können. Um zu vermeiden, dass beim Trennschnitt die Trägerwelle 91 geritzt wird, ist am Innenmantel jeder Mantelhülse 95 eine axial verlaufende Nut 20 101 eingearbeitet, längs der der Trennschnitt durchgängig, jedoch im Abstand zum Außenum fang der Trägerwelle 91, geführt werden kann. Anstelle eines Schrumpf-Presssitzes kann die drehfeste Verbindung der Mantelhülsen 95 zur Trägerwelle 91 auch durch andere herkömmliche Verbindungen, ggf. zusätzlich, erreicht wer-25 den. Beispielsweise können die Mantelhülsen 95 aufgeklebt oder durch eine Keilverbindung, wie sie bei 103 angedeutet ist, drehfest mit der Trägeiwelle 91 verbunden sein. Patentansprüche: 30 1. Mahlverfahren zum Herstellen von Tierfutter aus Körnerfrüchten, bei welchem die Körnerfrüchte zuerst zwischen achsparallel, gegensinnig rotierenden, paarweise einen Quetschspalt (21) bildenden Quetschwalzen (17, 19) einer Körnerquetsche (3) aufgebrochen und dann in einer Hammermühle (9) mit wenigstens einem in einem Mahlsiebkorb (39) rotie- 35 renden Schläger (59) fertig gemahlen werden.
2. Mühle zur Herstellung von Tierfutter aus Körnerfrüchten, umfassend eine Körnerquetsche (3) mit wenigstens zwei sich paarweise unter Bildung eines Quetschspalts (21) achsparallel gegenüberliegenden, gegensinnig rotierend angetriebenen Quetschwalzen (17, 19) und 40 eine mit der Körnerquetsche (3) zu einer Baueinheit vereinigte Hammermühle (9) mit einem Mahlsiebkorb (39) und einem motorisch angetriebenen, rotierenden Radialschlagwerk (13), welches wenigstens einen in dem Mahlsiebkorb (39) umlaufenden Schläger (59) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerquetsche (3) im Mahlgutweg vor der Hammermühle (9) angeordnet ist und der Mahlgutauslass (15) der Körnerquetsche (3) mit dem 45 Mahlguteinlass (49) der Hammermühle (9) verbunden ist.
3. Mühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerquetsche (3) oberhalb der Hammermühle (9) angeordnet ist. so
4. Mühle nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hammermühle (9) als Radialsaugmühle ausgebildet ist.
5. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlsiebkorb (39) in einem Gehäuse (43) angeordnet ist, welches radial außerhalb des Mahlsiebkorbs (39) einen den Mahlsiebkorb (39) umschließenden Mahlgut-Abführweg (57) bildet, und 55 1 1 AT 414 315 B dass das Radialschlagwerk (13) mit einem Sauggebläserad (67) gleichachsig verbunden ist, welches in dem Gehäuse (43) außerhalb des Mahlsiebkorb (39) Lüfterflügel (69) trägt.
6. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschwal- 5 zen (17, 19) der Körnerquetsche (3) mit in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene achsparallel nebeneinander angeordneten Drehachsen in einem gemeinsamen Gehäuse (35) angeordnet sind, welches die Oberseite der Quetschwalzen (17, 19) beiderseits des Quetschspalts (21) mittels Gitterblenden (79) für Luft durchlässig, für Körnerfrüchte jedoch undurchlässig, abdeckt. 10
7. Mühle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterblende (79) als Stabroste mit tangential zu den Quetschwalzen (17,19) verlaufenden Stäben (81) ausgebildet sind.
8. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerquet- 15 sehe (3) um im Wesentlichen horizontale Drehachsen drehbare Quetschwalzen (17, 19) hat und die Hammermühle (9) mit im Wesentlichen vertikaler Drehachse (11) ihres Radialschlagwerks (13) unter der Körnerquetsche (3) angeordnet ist.
9. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerquet- 20 sehe (3a) um im Wesentlichen horizontale Drechachsen drehbare Quetschwalzen (17a, 19a) hat und die Hammermühle (9a) mit im Wesentlichen horizontaler Drehachse (11a) ihres Radialschlagwerks (13a) unter der Körnerquetsche (3a) angeordnet ist.
10. Mühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Radialschlagwerk (13a) und 25 die Quetschwalzen (17a, 19a) achsparallel angeordnet sind.
11. Mühle nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlgut-Auslass (15a) der Körnerquetsche (3a) mit einem Mahlgut-Einlassschlitz (49a) am Umfang des Mahlsiebkorbs (39a) der Hammermühle (9a) verbunden ist. 30
12. Mühle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlgut-Einlassschlitz (49a) gegen den oberen Scheitel des Mahlsiebkorbs (39a) in Drehrichtung des Radialschlagwerks (13a) um einen spitzen Winkel versetzt ist. 35
13. Mühle nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlsiebkorb (39a) in einem Gehäuse (43a) angeordnet ist, welches radial außerhalb des Mahlsiebkorbs (39a) einen den Mahlsiebkorb (39a) zumindest in dessen unterem Bereich umschließenden Mahlgut-Abführweg (57a) bildet. 40
14. Mühle nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Quetsch spalt (21a) der Körnerquetsche (3a) und der Metallsiebkorb (39a) in axialer Richtung zumindest angenähert gleich breit sind.
15. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerquet-45 sehe (3a) und die Hammermühle (9a) von einem gemeinsamen einzigen Motor (23a) angetrieben sind.
16. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlsiebkorb (39) betriebsmäßig austauschbar angeordnet ist. 50
17. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Quetschspalts (21) der Körnerquetsche (3) betriebsmäßig einstellbar ist.
18. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerquet-55 sehe (36) mehrere, insbesondere zwei im Mahlgutweg hintereinander angeordnete 12 AT 414 315 B Quetschwalzenpaare (17b, 19b) umfasst.
19. Mühle nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschwalzenpaare (17b, 19b) vertikal übereinander angeordnet sind und in ihrer Breite unabhängig voneinan- 5 der betriebsmäßig einstellbare Quetschspalten (21 b) haben.
20. Mühle nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das im Mahlgutweg stromab gelegene Quetschwalzenpaar (17b, 19b) einen schmäleren Quetschspalt (21b) hat als das stromaufwärts benachbarte Quetschwalzenpaar (17b, 19b). 10
21. Körnerquetsche mit wenigstens zwei sich paarweise unter Bildung eines Quetschspalts (21) achsparallel gegenüberliegenden, gegensinnig rotierenden angetriebenen Quetschwalzen (87), dadurch gekennzeichnet, dass jede Quetschwalze (87) eine Trägerwelle (91) und mehrere axial nebeneinander angeordnete, drehfest auf der Trägerwelle (91) sitzende 15 Mantelhülsen (95) mit einer Vielzahl über dem Umfang der Mantelhülse verteilter, quer zur Umfangsrichtung langgestreckter Rippen (97) oder/und Nuten (99) aufweist.
22. Körnerquetsche nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelhülsen (95) aus einem härteren Material als die Trägerwelle (91) bestehen. 20
23. Körnerquetsche nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelhülsen (95) aus gehortetem Stahl bestehen.
24. Körnerquetsche nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die 25 Trägerwelle (91) Kreisquerschnitt hat und die Mantelhülsen (95) im Presssitz auf der Trägerwelle (91) sitzen.
25. Körnerquetsche nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelhülsen (95) auf die Trägerwelle (91) aufgeschrumpft sind. 30
26. Körnerquetsche nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelhülsen (95) auf die Trägerwelle (91) aufgeklebt sind oder formschlüssig, insbesondere durch eine Keilverbindung (103) mit der Trägerwelle (91) drehfest verbunden sind. 35
27. Körnerquetsche nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwelle (91) Zylinderform oder Konusform, insbesondere Doppelkonusform, hat.
28. Körnerquetsche nach einem der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelhülsen (95) an ihrem Innenumfang wenigstens eine axial sich erstreckende Nut 40 (101) haben.
29. Mühle nach einem der Ansprüche 2 bis 20 mit einer Körnerquetsche gemäß einem der Ansprüche 21 bis 28. 45 Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 50 55 I
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