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Die Erfindung betrifft einen Pflegewagen fur Krankenhäuser, Pflegeheime und dgl Institutionen mit einem aus offenen oder geschlossenen Vorder- und Rückseiten sowie zwei Seitenwanden bestehenden Schrankkorpus, einer den Schrankkorpus nach oben hin abdeckenden Ablage sowie mit in Rollenblöcken gelagerten Laufrollen
Im Klinik- und Pflegebereich sind Visitewagen und einfache Transportwagen fur Pflegedienste bekannt. Visitewagen begleiten den Arzt bei seiner täglichen Visite in Klinik oder Krankenhaus Sie sind reine Burowagen, in denen Krankenakten, Befundmappen, Ordner oder dgl der einzelnen Patienten aufbewahrt werden Transportwagen fur den Pflegebereich sind entsprechend den jewei- ligen Aufgabenstellungen und Belangen ausgestaltet.
Sämtliche Wagen haben einen fahrbaren Untersatz und sind nach oben hin durch eine Arbeitsfläche in körpergerechter Arbeitshöhe abgeschlossen.
Um das Fahren und Rangieren dieser beiden Arten von Pflegewagen zu erleichtern, kann an mindestens einer Seitenwand des Wagens ein Bügelgriff montiert sein Derartige Pflegewagen sind z. B aus DE 78 34 222 U und DE 87 16 473 U bekannt Die Bügelgriffe erfordern allerdings zusätzlichen Platz, der z.B.
dann fehlt, wenn die Pflegewagen bei Nichtbenutzung möglichst raumsparend abgestellt werden sollen Nachteilig bei den bekannten Pflegewagen ist ferner, dass abhängig von der Fahr- bzw Rangiersituation der Bügelgriff nicht immer sofort greifbar ist Um hier Abhilfe zu schaffen, müssten eigentlich Bügelgriffe an allen vier Seiten des Pflegewagens befestigt werden, was jedoch wiederum zu einer Vergrosserung der Stellfläche führt und zudem Nachteile für die Gestaltungsfreiheit bei der Anordnung der einzelnen Schubladen, Schranköffnungen etc. hat.
Auch hinsichtlich der Fahrstabilität können die bekannten Pflegewagen nicht überzeugen. Die Rollenblöcke mit den Laufrollen befinden sich unterhalb des Korpus, wodurch sie zwar im Falle von Kollisionen relativ geschützt angeordnet sind, sich aber eine relativ kleine Aufstandsfläche ergibt, so dass es zu einem unbeabsichtigten Verkanten und Kippen des Pflegewagens kommen kann.
Aus der US 3 902 603 A ist ferner ein andersartiges fahrbares Transportgestell bekannt, das einen unteren, mit Rollen versehenen U-förmigen Rahmen aufweist, an dem zwei parallele, aufrechte Pfosten angeordnet sind, welche in vertikaler Richtung voneinander beabstandete, waagrechte Fuhrungsrahmen zur Aufnahme von Steigen oder ähnlichem tragen Das Transportgestell hat eine Verriegelungseinrichtung für die Steigen, die als an einem Pfosten gelen- kig angeordnete Stange ausgebildet ist, welche in einer kulissenartigen Öffnung in einer die beiden Pfosten an ihrem oberen Ende miteinander verbindenden Traverse geführt ist, ein Schrankkorpus ist dabei jedoch nicht vorhanden
Die GB 1 399 323 A zeigt einen mit Rollen versehenen Rahmen fur Möbelstücke, insbesondere Servierwagen, der aus gebogenen Rundstäben besteht,
welche im Bereich der die Rollen aufweisenden Ecken etwas einspringend ausgebildet sind, so dass die Gelenkzapfen der Rollen in axialer Verlängerung der vertikalen Rahmenteile zu liegen kommen Die Rollen sind dabei mit Hilfe von aus Kunststoff gefertigten Verbindungselementen am Rahmen befestigt, wobei durch reliefartige Ausnehmungen der zusammenklappbaren Verbindungselemente entsprechend der Formgebung der Gelenkzapfen und der diesen benachbarten Abschnitte des Rahmens eine Fixierung der Rollen sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung erreicht wird
In der US 4 456 273 A ist ein Transportwagen mit einer hochklappbaren Bodenplatte und zwei seitlich verschwenkbaren Seitenwandungen gezeigt, die ein Ineinanderschieben mehrerer der- artiger Transportwagen gestattet Der Transportwagen weist ein mit Rollen versehenes, im wesentlichen M-förmiges Grundgestell auf,
dessen äussere Schenkel nach innen verschwenkbar sind und an ihrer Oberseite Öffnungen aufweisen, in die an den Seitenwandungen kor- respondierend ausgebildete Zapfen einsteckbar sind
Die US 4 616 756 A befasst sich mit einem leicht zusammenzubauenden Wagen zur Aufnahme von leporellogefalztem Druckpapier, der aus einem Rahmen besteht, welcher sich aus einer unteren Schale, Seitenwandungen sowie einer lösbar an den Innenflächen der Seitenwandungen eingehakten oberen Schale zusammensetzt Die Seitenwandungen sind dabei über entfembare Schwenkrollen an der unteren Schale befestigt und mittels einer Diagonalverbindung gegen seitliches Verbiegen gesichert
Aus der US 4 034 436 A ist ein Rollenblock bekannt, der einen exzentrisch angeordneten Gelenkzapfen aufweist, welcher zum Befestigen an einem Stuhlbein oder dergleichen in einer Bohrung einsteckbar ist.
Der Rollenblock hat ein um ca. 25 zur Vertikalen geneigtes Laufglied, das
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drehbar an dem den Gelenkzapfen aufweisenden Abschnitt des Rollenblocks befestigt ist
Die EP 38 872 A2 beschreibt schliesslich einen Reinigungswagen, der sich aus einem mit Radern versehenen Gestell und einem Stützrahmen zusammensetzt, an dessen oberem Ende ein Halterahmen zur Befestigung eines Abfallsackes angeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Pflegewagen der eingangs angeführten Art (gemäss DE 78 34 222 U) zu schaffen, der einfach zu montieren ist und gute Fahr- und Rangier- eigenschaften aufweist
Zur Lösung wird bei einem Pflegewagen der eingangs genannten Art vorgeschlagen, dass aussen auf den Seitenwänden entlang jeder der vier vertikalen Kanten des Schrankkorpus ein langgestrecktes Profil angeordnet ist, das als Hohlprofil ausgebildet ist und mindestens einen sich über die gesamte Länge des Profils erstreckenden Hohlraum aufweist, wobei die Querschnittsfläche des Hohlprofils überwiegend kreisförmig ist und die Kreismittelpunktachse mit der Längsachse des Hohlraums übereinstimmt,
und dass in das nach unten offene Ende des Hohlraums ein an dem Rollenblock ausgebildeter Zapfen eingesteckt ist
Ein solcher Pflegewagen lässt sich aus wenigen Teilen und besonders einfach montieren Zur einfachen Montage trägt auch bei, dass die entlang der vier vertikalen Kanten angeordneten Profile die Zapfen der Rollenblöcke in an sich bekannter Weise aufnehmen.
Aufgrund der Anordnung der Profile ausserhalb des Schrankkorpus ergibt sich eine vergrösserte Aufstandsfläche, die zu einer verbesserten Fahrstabilität des Pflegewagens beiträgt Die Rangiereigenschaften des Pflegewagens werden zudem durch die Übereinstimmung der Kreismittelpunktachse mit der Längsachse des Hohlraums beachtlich erhöht Dies ist auf die Anordnung der Rollenblöcke in annähernd der Schwerlinie der Profile zurückzufuhren, wodurch die Kraft, die beim Rangieren auf die Profile ausgeübt wird, in eine Rotations- bzw. Translationsbewegung der Rollenblöcke umgesetzt wird, ohne dass störende Kippmomente erzeugt werden Schliesslich ist durch die überwiegend kreisförmige Querschnittsfläche der Profile sichergestellt, dass sich diese im Hinblick auf eine ergonomische Fahr- bzw.
Rangierhilfe leicht von Hand ergreifen lassen
Die aussen auf den Seitenwänden angeordneten Profile übernehmen zugleich mehrere Funktionen : Die Profile stützen und tragen den Schrankkorpus, und sie verleihen diesem eine zusätzliche Stabilität ; dieProfile nehmen die Zapfen der Rollenblöcke auf, die Profile können leicht von Hand ergriffen werden, und dienen daher als Fahr- bzw Rangierhilfe; und die Profile tragen aufgrund ihrer Anordnung ausserhalb des Schrankkorpus dazu bei, die Aufstandsfläche des Pflegewagens zu vergrössern, und auf diese Weise dessen Fahrstabilität zu verbessern
Der in das Hohlprofil eingesteckte Zapfen kann zur Erzielung guter Rangiereigenschaften zugleich die vertikale Drehachse des Rollenblocks bilden.
Zur Verstärkung des Profils können sich zwischen dem Hohlraum und der kreisförmigen Mantelfläche des Profils mehrere Hohlkammern erstrecken, die ferner durch radialen Stege voneinander getrennt sein können. Hierdurch ergibt sich eine Vergrösserung der Querschnittsfläche des Profils, so dass dieses zusätzlich zur Erhöhung der Stabilität auch besser greifbar ist.
Gemäss einer ersten Ausgestaltung kann im Hinblick auf einen besonders einfachen Zusammenbau das Profil über seine gesamte Länge mit einer zur Seite offenen Ausnehmung versehen sein, wobei die Ausnehmung eine Verbindungsleiste aufnimmt, die mit der Seitenwand des Schrankkorpus verschraubt ist
Gemäss einer zweiten Ausgestaltung kann an dem Profil einstückig eine Verbindungsleiste angeformt sein, die mit der Seitenwand des Schrankkorpus verschraubt ist.
Bezüglich beider vorgenannter Ausgestaltungen wird vorgeschlagen, dass die Verbindungsleiste ein langgestrecktes Hohlprofil ist Durch Verwendung dieses Hohlprofils lässt sich der Abstand zwischen dem Schrankkorpus und dem Profil vergrossem, wodurch letzteres besonders gut von Hand greifbar ist
Sofern das Profil und die Verbindungsleiste getrennte Bauteile sind, kann gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung das Profil der Ausnehmung mit der Verbindungsleiste verschraubt sein
Hierbei ist es überdies von Vorteil, wenn die die Ausnehmung begrenzenden Flächen des Profils die Verbindungsleiste an mindestens drei Seiten bündig umschliessen. Hierdurch wird ein
Formschluss zwischen Profil und Verbindungsleiste mit dem Ergebnis einer grossen Quersteifigkeit erreicht. Ferner wird die Montage des Pflegewagens insgesamt vereinfacht.
Die Stabilität des Pflegewagens lässt sich zusätzlich verbessern, wenn die Verbindungsleiste
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mit einem Steg versehen ist, der die Stirnfläche der Seitenwand abdeckt Auf diese Weise wird der Schrankkorpus im Bereich der vertikalen Kanten von zwei Seiten umgriffen und abgestützt
Weiters wird mit einer bevorzugten Ausgestaltung vorgeschlagen, dass an der Verbindungsleiste Scharniere einer Schranktür befestigt sind. Auf diese Weise wird eine besonders gute Verankerung der Scharniere in dem Material der vorzugsweise aus einem Aluminiumprofil bestehenden Verbindungsleiste erreicht.
Diese Verankerung ist besser als eine Verankerung des Scharniers in der aus Sperrholz oder einer Kunststoffplatte bestehenden Seitenwand
Für eine möglichst stabile Anlage der Verbindungsleiste an dem Profil, ist es vorteilhaft, wenn die Ausnehmung teilweise die Gestalt eines Kreissegmentes aufweist, an dem die Verbindungs- leiste mit einer ebenfalls kreissegmentförmig gebogenen Fläche anliegt
Um die Stirnflächen der Seitenwand und der Ruckwand zu verdecken, wodurch eine Nacharbeit an diese Stellen entfallen kann und somit Kosten gespart werden, ist es günstig, wenn sich zwischen dem Steg der Verbindungsleiste und der Stimfläche der Seitenwand der Rand einer Rückwand befindet
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungs- beispielen noch weiter erläutert Es zeigen :
Fig.1 a in einer perspektivischen Gesamtdarstellung einen Pflegewagen, Fig 1 b einen vergrösserten Rollenblock in Einbaurichtung zu dem Pflegewagen nach Fig 1a, Fig 2 einen Teilschnitt im Eckenbereich durch den Pflegewagen in der Ebene 11-11 der Fig 1a, Fig 3 einen Teilschnitt in der Ebene 111-111 gemäss Fig. 1a, Fig 4 einen von der Vorderseite bis zur Rückseite des Pflegewagens reichenden Teilschnitt in der Ebene IV-IV gemäss Fig 1a; und Fig 5 einen Schnitt durch ein Kombinationsprofil zur Verwendung bei dem Pflegewagen gemäss Fig 1 a.
Der Pflegewagen besteht aus einem Korpus 1 mit Vorderseite 2, Rückseite sowie zwei Seiten- wänden 3 Die einzelnen Wande können aus beschichteter Spanplatte bestehen, ebenso lassen sich Schichtstoffplatten oder andere Kunststoffplatten verwenden Der Schrankkorpus 1 ist nach oben hin durch eine Ablage 4 abgedeckt Die Ablage 4 kann aus einer tiefgezogenen Kunststoff- schale bestehen.
Der Schrankkorpus 1 ist in erster Linie quaderförmig, wobei sich entlang sämtlicher vertikaler Kanten 5 Profile 6 erstrecken, die an ihrem unteren Ende mit Rollenblöcken 7 mit dann einge- setzten Laufrollen 8 versehen sind Bei den Profilen 6 handelt es sich um Hohlprofile aus Strangguss-Aluminium, die in nachfolgend näher erläuterter Art und Weise mit den Seitenwänden 3 verbunden sind Die Profile 6 weisen einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auf und befinden sich ausserhalb des Schrankkorpus 1, wodurch der Pflegewagen zum Verfahren bzw Rangieren an jeweils zweien der Profile 6 ergriffen werden kann.
Zusätzlich ist es möglich, den Pflegewagen auch am Rand 9 der Ablage 4 zu ergreifen, wozu dieser Rand 9 wulstförmig gestaltet ist
Die Schnittdarstellungen gemäss den Figuren 2 bis 5 lassen erkennen, dass die gezogenen Profile 6 eine überwiegend kreisförmige Querschnittsfläche aufweisen, wobei sich zentral innerhalb der so definierten Kreisfläche ein Hohlraum 10 in Gestalt eines langgestreckten Kanals befindet.
Der Hohlraum 10 ist vorzugsweise von kreisförmigem Querschnitt und zumindest nach unten hin offen, so dass in dieses offene Ende von unten der Rollenblock 7 eingesetzt werden kann Zu diesem Zweck ist der Rollenblock 7, wie Fig 1 b erkennen lässt, mit einem Zapfen 11 versehen, der genau in die Bohrung 12 des Hohlraums 10 passt Er kann dort mittels einer Schraube gesichert sein, die analog der in Fig 3 dargestellten Schraube 20 in das Material des Zapfens 11greift
Da Zapfen 11sowie Hohlraum 10 bzw. Bohrung 12 nur einen geringen Durchmesser von etwa 2 cm aufweisen, zum besseren Ergreifen des Profils 6 dieses jedoch einen grösseren Durchmesser aufweisen muss, gruppieren sich um den zentralen Hohlraum 10 des Strangprofils weitere Hohlkammem 13.
Diese werden durch radiale Stege 14 voneinander getrennt Der Vorteil dieses Aufbaus des Profils 6 besteht neben der Volumenvergrosserung in der erheblichen Steifigkeit.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäss den Figuren 2,3 und 4 ist das Profil 6 mit einer zur Seite hin offenen Ausnehmung 15 versehen, wobei diese Ausnehmung 15 in Richtung auf die Seitenwand 3 gerichtet ist In die Ausnehmung 15 passt exakt eine mit der Seitenwand 3 verschraubte Verbindungsleiste 16 hinein Auch bei der Verbindungsleiste 16 handelt es sich um ein Hohlprofil von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt, welches aus Strangguss-Aluminium oder aus Stahl bestehen kann Die Verbindungsleiste 16 ist mit nachträglich eingebrachten
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Bohrungen 17 versehen, durch die sich Schrauben 18 zur Verbindung mit der Seitenwand 3 hindurchführen lassen (Fig. 2).
Die Figuren 2 und 3 lassen erkennen, dass sich die Verbindungsleiste 16 entlang der vertikalen Kante 5 des Schrankkorpus 1 erstreckt, wobei die vordere Stimfläche der Verbindungsleiste 16 mit der Stirnfläche 19 der Seitenwand 3 bündig ab- schliesst
Die Verbindung zwischen der Verbindungsleiste 16 und dem Profil 6 kann z. B formschlüssig uber eine Schwalbenschwanzführung erfolgen Beim Ausfuhrungsbeispiel nach Fig 3 hingegen erfolgt diese Verbindung über einen weiteren Satz von Schrauben 20, die sich von der Hohlkammer der Verbindungsleiste 16 aus bis in die Hohlkammer 13 des Profils 6 erstrecken.
Der Kopf 21 der Schrauben 20 ist über Bohrungen 22 erreichbar, die sich in der Seitenwand 3 des Schrankkorpus 1 in Verlängerung der Schrauben 20 befinden Es versteht sich, dass die in Fig. 3 dargestellten Schrauben 20, die der Verbindung zwischen Profil 6 und Verbindungsleiste 16 dienen, in anderer Höhe angeordnet sind als die in Fig. 2 dargestellten Schrauben 18, die der Verbindung zwischen Seitenwand 3 und Verbindungsleiste 16 dienen Die Schrauben 18 und 20 können beispielsweise im Wechsel übereinander angeordnet sein. Die in Richtung der Schraube 20 gerichteten Flächen des Profils 6 einerseits und der Verbindungsleiste 16 andererseits sind in Gestalt von Kreisabschnitten exakt aneinander angepasst, wie insbesondere die Figuren 3 und 4 erkennen lassen.
Hierdurch wird zusammen mit den seitlichen Flächen der Ausnehmung ein sehr guter Formschluss der Verbindungsleiste 16 innerhalb der Ausnehmung 15 des Profils 6 erreicht, ferner wird die Montage verbessert.
Eine im Vergleich zu den Figuren 2 und 3 andere Gestaltungsform der Verbindungsleiste 16 ist in Fig. 4 dargestellt Die Verbindungsleiste 16 ist in diesem Fall breiter, so dass sich ein Abstand A zwischen Profil 6 und Seitenwand 3a einstellt Diese Gestaltung der Verbindungsleiste 16 bei unverändertem Profil 6 wird dann eingesetzt, wenn die Seitenwand 3a relativ dünn ist, z B weil diese aus einer relativ dünnwandigen Kunststoffplatte besteht, z B einer Schichtstoffplatte HPL Bei der Ausführungsform nach Figur 4 ist ferner vorgesehen, dass an der Verbindungsleiste 16 in der dem Profil 6 abgewandten Richtung ein Steg 23 angeformt ist Der Steg 23 deckt die Stirnfläche 19 der Seitenwand 3a ab und verstärkt diese zudem.
In Figur 4 ist ferner dargestellt, dass neben der Seitenwand 3a auch die Ruckwand 27 dünnwandig gestaltet ist, und vorzugsweise ebenfalls aus einer Schichtstoffplatte HPL besteht An der Rückseite des Pflegewagens ist die Rückwand 27 mit ihrem Rand 28 in eine umlaufende Nut eingesetzt, die sich zwischen der rückwärtigen Stirnfläche der Seitenwand 3a und dem Steg 23 der hinteren Verbindungsleiste 16 befindet Die hintere Verbindungsleiste 16 ist zu der vorderen Verbindungsleiste 16 symmetrisch gestaltet.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass die Stirnflachen von Seitenwand 3a und Ruckwand 27 nicht sichtbar sind Diese brauchen daher nicht nachbearbeitet zu sein, so dass eine preisgünstige Fertigung möglich ist Wenn die Seitenwand 3a sowie die Rückwand 27 aus einem Material wie HPL (Hochpress-Leimstoffplatte) besteht, und femer Profil 6 und Verbindungsleiste 16 aus Aluminium bestehen, lässt sich der Pflegewagen auch sterilisieren, z. B für den Einsatz im OP-Bereich.
Bei allen Ausfuhrungsbeispielen ist die Vorderseite 2 des Schrankkorpus 1 durch eine schwenkbare Tür 24 abgedeckt Bei den Ausfuhrungsbeispielen Fig 2 und 3 ist das Scharnier 25 für die Tür 24 an der Stirnfläche 19 der Seitenwand 3 befestigt, während bei den Ausführungs- formen Fig 4 und Fig 5 das Scharnier 25 an der nach vorne gerichteten Fläche 26 der Verbindungsleiste 16 befestigt ist.
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