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Die Erfindung betrifft einen Wirbelsäulen-Becken-Koordinator zum Austarieren der Wirbelsäule gegen- über dem Becken einer auf dem Rücken liegenden Person.
Als unterstützende Harmonisierungshilfe für Wirbelsäule und Becken wird eine im Liegen anzuwendende Vorrichtung zum Austarieren der Wirbelsäule gegenüber dem Becken einer mit ihrem Rücken auf einer ebenen Unterlage liegenden Person vorgeschlagen, welche erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass eine auf der Unterlage anzuordnende ebene Grundplatte an ihrer Oberseite zwei nebeneinander angeordnete, unabhängig von einander verstellbare und in der jeweiligen Stellung gegenüber der Grundplatte feststellbare Fussstützen für die Füsse der Person trägt, wobei für jede Fussstütze ein in der Grundplatte in Wirbelsäulenlängsrichtung verschiebbar geführter und in der jeweiligen Schiebestellung an der Grundplatte feststellbarer Fussstützenträger vorgesehen ist, an dem eine,
um eine quer zur Wirbelsäulenlängsrichtung verlaufende Achse kippbare und in der jeweiligen Kippstellung am Fussstützenträger feststellbare Fussstützplatte angelenkt ist, die die betreffende Fussstütze trägt, die an dieser Fussstützplatte für die Innenrotation bzw. Aussenrotation des jeweiligen Beines um die Wirbelsäulenlängsrichtung verdrehbar angeordnet und in der jeweiligen Drehstellung an der Fussstützplatte feststellbar ausgebildet ist.
Diese Ausbildung erlaubt es, die Eigenharmonisierung des Körpers einer Person dadurch zu unterstützen, dass die in Rückenlage auf einer ebenen Unterlage liegende Person mit ihren Füssen mit den Fussstützen der erfindungsgemässen Vorrichtung verbunden wird, wobei bei beiden Füssen jeweils zuerst Fussstützenträger, Fussstützplatte und Fussstütze in die der Fussstellung des betreffenden Fusses entsprechende Stellung gebracht und fixiert werden und dann die Fussstütze unter Innen- bzw. Aussenrotation des betreffenden Beines gegenüber der Fussstützplatte um die Wirbelsäulenlängsrichtung in die Arbeitsstellung der Fussstütze verdreht und in der Arbeitsstellung an der Fussstützplatte fixiert wird.
Die auf diese Weise herbeigeführte statische Korrektur der Wirbelsäulen-Becken-Koordination wird für einige Zeit beibehalten, während der die durch die Korrektur verursachten Rückwirkungen auf die Gefäss-, Muskel-, Nerven- und Lymphsysteme auf den Körper der Person einwirken.
Um die Eigenharmonisierung des Körpers der Person zu optimieren, wird erfindungsgemass vorgeschlagen, dass jede Fussstütze gegenüber ihrer Fupstützplatte um die Wirbelsäulenlängsrichtung in eine Arbeitsstellung verdrehbar und in dieser Arbeitsstellung an der Fussstützplatte feststellbar ist, in der der jeweilige Fuss mit der Lotrechten auf die Grundplatte einen Winkel von 15* einschliesst Diese Ausbildung erlaubt es, die Füsse der liegenden Person 15'links bzw 150 rechts der Wirbelsäule im Wirbeisäuten-Becken- Koordinator zu fixieren.
Die dadurch im Liegen erreichte, statisch korrigierte Wirbelsäulen-Becken- Koordination entspricht der Wirbelsäulen-BeckenKoordination beim Stehen mit einer anatomisch funktionell günstigen Position der Füsse mit einem Öffnungswinkel von 300.
Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Austarieren der Wirbelsäule gegenüber dem Becken einer mit ihrem Rücken auf einer ebenen Unterlage liegenden Person.
Der erfindungsgemässe Wirbelsäulen-Becken-Koordinator 1 besitzt eine ebene Grundplatte 2, mit der er auf jene Unterlage aufgelegt wird, auf der die zu behandelnde Person auf dem Rücken liegt und mit ihrer
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ander angeordnet, in denen die Fussstützenträger 6,7 mit den unteren Enden ihrer einander benachbarten, vertikalen Seitenplatten 8,9 in Wirbelsäulenlängsrichtung 3 verschiebbar geführt sind. An die vertikalen Seiten platten 8, 9 der Fussstützenträger 6, 7 schliessen jeweils quer zur Wirbelsäulenlängsrichtung 3 verlaufende, horizontale Basisplatten 10, 11 an, mit denen die Fussstützenträger 6,7 auf der Oberseite der Grundplatte 2 aufliegen.
Die Basisplatte 10,11 tragen Stellschrauben 12 zum Fixieren des Fussstützenträgers 6,7 in seiner jeweiligen Schiebestellung gegenüber der Grundplatte 2.
Jeder Fussstützenträger 6,7 trägt eine Fussstützplatte 13,14, die von der betreffenden vertikalen Seitenplatte 8, 9 weg quer zur Wirbelsäulenlängsrichtung 3 verläuft und am betreffenden Fussstützenträger 6, 7 um eine quer zur Wirbelsäulenlängsrichtung verlaufende Achse kippbar angelenkt ist. Die Fussstützplat- ten 13,14 besitzen, zur jeweiligen vertikalen Seitenplatte 8, 9 parallel verlaufende Abschnitte 13a, 14a, die an den voneinander abgewandten Innenseiten der vertikalen Seiten platten 8, 9 anliegen und bogenförmig verlaufende Führungsschlitze 15, 16 besitzen.
Jede Fussstützplatte 13, 14 trägt an ihrer, der Person Zugewandten Vorderseite eine Fussstütze 17, die an der betreffenden Fussstützplatte 13, 14 für die Innenrotation bzw. Aussenrotation des jeweiligen Beines um die Wirbelsäulenlängsrichtung 3 verdrehbar angeordnet ist. Von der Unterseite der Fussstütze 17 ragt eine Stellschraube 18 durch einen Führungsschlitz 19 der Fussstützplatte 14. Diese Stellschraube 18 wird auf der Rückseite der Fussstützplatte 14 durch eine Flügelmutter 18a festgezogen. Die Fussstütze 17 trägt an ihrer Oberseite eine seitliche Anlegeleiste 20 für den Fussinnenrand und eine untere Anlegeleiste 21 für die Ferse.
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Der erfindungsgemässe Wirbelsäulen-Becken-Koordinator stellt eine unterstützende Harmonisierungshilfe für die Wirbelsäule und das Becken dar. Dies wird durch die Fixierung der Füsse der am Rücken liegenden Person in einem physiologischen Winkel von 15. rechts und 15. links der Wirbelsäule erreicht.
Die Einstellfixierung erfolgt über den rechten bzw. linken Fuss und falls erforderlich über beide Füsse. Die betreffende Person liegt in Rückenlage mit leicht angewinkelten Knien auf einer Unterlage und wird mit ihren beiden Füssen mit den Fussstützen des ebenfalls auf der Unterlage liegenden Wirbelsäulen-Becken- Koordinators verbunden. Durch Kippen der die Fussstützen tragenden Fussstützplatten werden die Sprungge- lenke leicht gekippt, um eine sanfte Zugwirkung über die Fussmuskulatur sowie über die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur und über das Nervensystem im Beinbereich auf die vegetativen Fasern des Kreuzbeines auszuüben. Die Reizleitung läuft weiter über den Wirbelsäulenkanal zum Zentralnervensystem und wieder zurück zu den Füssen.
Der Zweck ist dadurch eine Einwirkung auf Blockierungen im Knochen-, Gefäss-, Nerven- und Lymphsystem zu erreichen und somit die Eigenharmonisierung des Körpers zu unterstützen.
Um eventuelle Beinlängendifferenzen der Person auszugleichen, kann eine Anpassung durch entsprechendes Verschieben der Fussstützenträger erfolgen.
Für die mit Hilfe des Wirbelsäulen-Becken-Koordinators ausführbare statische Korrektur der Wirbelsäu- len-Becken-Koordination ergeben sich folgende Anwendungsmöglichkeiten : Beckenschiefstand, Gelenkblok- kaden im Wirbelsäulen-BeckenKniebereich, Entspannung der Muskulatur, Verbesserung der Blut- und Lymphzirkulation, Unterstützung verschiedener Massagetechniken.
Der primäre Anwendungsbereich des Wirbelsäulen-Becken-Koordinators liegt in der Vorbeugung dieser Befindlichkeitsstörungen.